Ein Mann, ein Fjörd — ZDF macht auf viral

Beim ZDF begibt man sich auf neues Terrain. Hat man sich bisher noch mit klassischen Werbemitteln auseinander gesetzt wagt man nun einen großen Schritt in Richtung neue Medien. Zusammen mit Hape Kerkeling will man sich zum ersten mal an das Thema Viralmarketing heran wagen. Für die Kampagne wurden sieben Internetseiten angelegt, auf denen Produkte und Protagonisten aus dem Kerkeling-Film „Ein Mann, ein Fjörd“ in Szene gesetzt werden sollen. Extra für diesen Internet-Auftritt werden alte Kerkeling-Alter-Egos wieder ins Leben gerufen. Am bekanntesten dürfte wohl Uschi Blum sein, die den ersten Auftritt in „Kein Pardon“ im Fernsehen hatte.

Sie wird man beispielsweise auf der Seite www.uschiblum.de finden. Auch der Hauptschauplatz „Börn uten Bukse“ (Bär ohne Hose) ist ab sofort ansurfbar. Seitens des ZDF erhofft man sich mit der Kampagne, dass man nun auch die Leute erreicht, die man sonst nicht mehr über die klassischen Kanäle erreichen würde. Allerdings sagt man auch, dass alle Domains, nach dem der Film gezeigt wurde, wieder aus dem Netz nehmen will.

Ich denke, dass man sich damit einer sehr großen Herausforderung seitens des ZDF stellt. Man darf daher annehmen, dass es im weiteren Verlauf weitere Viralkampagnen seitens des ZDF geben wird und dies ein erster Testversuch sein soll. Große Marken wie Diesel oder Samsung haben es ja schon vorgemacht. Diesel hat dabei mit ihrer „dirty thirty“ Kampagne mehr als 6 Millionen Views erzielt.

Die Frage ist halt nur, ob man die Viralkampagne des ZDFs überhaupt mit der von Diesel vergleichen darf. Bei Diesel würde ich schon eher behaupten, dass sie das Klientel ansprechen, welches sich auf Seiten wie YouTube oder dergleichen bewegen.

Ob sich auch diese Art von Filmen im Internet kommunizieren lassen?

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André Paetzel

André Paetzel

ist 21 Jahre jung und seit 2007 als Blogger unterwegs. Zurzeit macht er eine Ausbildung in der Werbebranche und schreibt auf seinem Blog LogoLook über Logos, ihre kreativen Schöpfer und die Unternehmen, die dahinter stehen.

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