WordPress Plugins mit Einsatzpflicht

Wir haben 10 WordPress Plugins zusammengestellt, die man nicht nur kennen, sondern vor allem auch einsetzen sollte. Plugins mit Einsatzpflicht also …

WordPress Database Backup ist das wahrscheinlich wichtigste Plugin, wenn einem das eigene Blog etwas bedeutet. Mit einem Klick lässt sich mittels des Plugin eine Sicherheitskopie der eigenen WordPress-Datenbank machen. Für den Fall der Fälle.

Google Sitemaps – Das Plugin legt nach der Installation eine für Google lesbare Sitemap an, mit deren Hilfe Google über Änderungen und Seitenaufbau des Weblog besser informiert wird.

Optimal Title sorgt für klare Seitentitel und lässt mehr Freiheit bei der Gestaltung des title-Inhaltes im HTML-Quelltext von WordPress. Wichtig nicht nur für Lesezeichen im Browser, sondern auch für Suchmaschinen.

Permalink Redirect treibt WordPress eine kleine Unsitte aus: Einen Blogeintrag nämlich unter mehreren URLs zur Verfügung zu stellen. Das Plugin sorgt für Einheitlichkeit und damit – wieder – für mehr Nutzer- und Suchmaschinenfreundlichkeit.

Time Zone entlastet Blogger aus den Ecken der Welt, in denen man mit Sommer- und Winterzeit zu kämpfen hat. Das hilfreiche Plugin sorgt für die selbständige Umstellung der Zeitzone, so dass man nicht zweimal im Jahr selbst an die veränderte Zeit denken muss.

Twilight AutoSave ist ein Plugin für diejenigen, die ihre Geschichten direkt über den Browser in das Eingabefeld von WordPress schreiben: AutoSave sorgt dafür, dass ein Eintrag in kleinen Zeitintervallen gespeichert wird. So geht das Geschriebene auch bei einem Browserabsturz nicht vollständig verloren.

WP-CleanUmlauts ist noch eines dieser kleinen Helferlein, die das eigene Weblog vor allem für Suchmaschinen freundlicher machen. Es sorgt dafür, dass in der URL eines Eintrages nicht „mrklin-lt-zug-fahren“ sondern „maerklin-laeszt-zug-fahren“ steht. Sprich: Die „Titelform“ lässt nicht einfach Umlaute weg, sondern setzt diese in HTML-kompatible Ersetzungen um.

Simple Tagging, Tags – auf deutsch also Schlagworte – sind „in“. Und das nicht ohne Grund. Die Stichworte können bei der Gruppierung und Darstellung von Inhalten hilfreich sein. Mit diesem Plugin hat man alles bei der Hand, um seine Blogeinträge nicht nur zu taggen, sondern darauf basierend auch darzustellen oder verwandte Artikel anzeigen zu lassen.

WPChunk klingt schlimm, ist aber nützlich: Es „zerbröckelt“ überlange URLs in den Kommentaren und stellt statt der 300 Zeichen langen Verlinkung nur einen voll verlinkten Abschnitt der URL dar. So gehört seitwärtiges Scrollen im Blog durch überlange URLs der Vergangenheit an.

Senseless SuperBunt ist die hervorragende Zurschaustellung dessen, was man über ein WordPress-Plugin so alles machen kann: Das Wörtchen „Google“ zum Beispiel in jedem Blogeintrag in den Originalfarben „anpinseln“. Ultimativ!

Spamvermeidung: Askimet, Math Comment Spam Protection Plugin, Anti-Spam Image Plugin, Spam Karma 2, Simple Trackback Validation Plugin, Bad Behavior.

Weitere Plugins findet man im offiziellen Plugin-Verzeichnis, in der Plugin-Datenbank und in der Ergebnisliste des WordPress Plugin-Karneval.

Thomas Gigold

Thomas Gigold

ist Journalist und Berufsblogger. Blogger ist Gigold bereits seit den letzten Dezembertagen des Jahres 2000, seit 2005 verdient er sein Geld mit Blogs und arbeitete u.a. für BMW, Auto.de und die Leipziger Messe. Selbst bloggt Gigold unter medienrauschen.de über Medienthemen.

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