Wie man Organe druckt…

bioprinter

Die Biotechnologie ist umstritten und bewundert. Die Einen verteufeln den Eingriff in Gottes Schöpfung und die anderen stehen staunend vor den Ergebnissen jahrelanger Forschung. Sei es das Einpflanzen von Genen in Saatgut oder Hormone, oder die leidenschaftlich diskutierte Stammzellenforschung. Es gibt sogar Konzerne, die fast die gesamte menschliche Nahrungskette kontrollieren wollen. Im positiven Sinne beeindruckend ist der 3D Bioprinter für menschliches Gewebe.




Dieses Gerät ermöglicht das Bestücken von Gewebe mit bestimmten Zellen, sodass Organe bzw. Vorformen davon produziert werden können, um beispielsweise defekte Leberbereiche wieder mit neuem „Material“ zu ergänzen. Das Ganze klingt noch sehr futuristisch und befindet sich zunächst in der Erprobungsphase, aber die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, gerade als Ergänzung schwacher oder erkrankter Organe, der Gefäße oder bei dem Ersetzen von Hautarealen wäre diese Methode sehr hilfreich.

Dr. Gabor Forgacs von der University of Missouri erklärt das Verfahren, mit dem auch schon Makoto Nakamura von der Toyama University experimentiert hat.


Jörg Wittkewitz

Jörg Wittkewitz

  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)

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