Welcher digitale Wandel ist für Sie bahnbrechend, Per Dalheimer?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Geschäftsführer der Libri.de Internet Gmbh (ebook.de),  Per Dalheimer.

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Für mich bedeutet schon beruflich bedingt die Digitalisierung des Buches eine digitale Zäsur. So schwierig alles vor rund zehn Jahren begann – mit klobigen Lesegeräten, der fehlenden Bereitschaft der Verlage Inhalte bereitzustellen und der komplizierten Handhabung – so groß ist heute die Begeisterung und so dynamisch entwickelt sich der Markt. Jeff Bezos war nicht der erste, aber es ist Amazon zuzuschreiben, dass sie mit ihrem Kindle – zuerst in den USA – die Tür zum Massenmarkt aufgestoßen haben. Der spannendste Moment für mich persönlich war der 10. Oktober 2012: es war der Tag an dem wir angetrieben durch die dynamisch zunehmenden digitalen Buchumsätze und als Ergebnis einer verborgenen intensiven Vorbereitungszeit unsere über zehn Jahre bestehende Marke Libri.de in eBook.de umgewandelt haben. Ich war zuversichtlich, dass der Markenwechsel klappt und die Kunden eBook.de als Spezialisten positiv annehmen werden. Aber es gab auch ein mulmiges Gefühl. Am Abend setzte dann langsam eine Erleichterung ein: viele begeisterte und positive Kundenrückmeldungen – es hat geklappt!

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