Web 2.0 zwischen Buchdeckeln

Die wichtigsten Bücher zum Web 2.0: Alles, was man über Hintergründe, Nutzen und Zukunft wissen muss. Ein Dutzend Bücher für Einsteiger, Interessierte und Kenner.

Hinweis:
Die Bücher sind nach Aktualität sortiert: Die neuesten Veröffentlichungen stehen jeweils an erster Stelle. Die zu amazon verweisenden Links sind Partner-Links.

Allgemeines

Online-PR im Web 2.0 von Thomas Pleil
(Juli 2007) Das Buch ist die Zusammenfassung der Arbeit Studierender im Studiengang Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt. In 15 Fallstudien untersuchen sie, wie BASF, BMW, Siemens, Ebay, IKEA, Spreadshirt oder die Saftkelterei Walther mit den neuen PR-Herausforderungen des Web 2.0 umgehen und sie nutzen.
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Web 2.0. HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik von Astrid Beck, Michael Mörike und Heinz Sauerburger
(Juni 2007) Auf 128 Seiten gehen die Autoren den Fragen nach Nutzen, Vorteilen und Umsetzungen neuer Web 2.0-Angebote nach. Dabei interessiert sie vor allem der technische Standpunkt und so richtet sich das Buch vor allem an Programmierer und IT-Studenten.
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The Long Tail – Der lange Schwanz von Chris Anderson
(dtsch. März 2007) “The Long Tail” von Chris Anderson ist sicherlich eines der meist diskutierten Bücher des neuen E-Commerce. Mit dem im letzten Jahr veröffentlichten Buch gelang es Anderson, ein Standardwerk über das Verkaufen im Netz zu schreiben.
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Community Marketing Management. Wie man Online-Communities im Internet-Zeitalter des Web 2.0 zum Erfolg führt von Frank Mühlenbeck und Klemens Skibicki
(März 2007) Mühlenbeck und Skibicki nehmen die großen Communitys des Web 2.0 unter die Lupe, beleuchten sie unter sozialen und wissenschaftlichen Aspekten und nehmen den Leser dann an die Hand, um ihnen zu zeigen, wie man selbst eine Community aufbaut. Das Buch empfiehlt sich für jeden, der versuchen will, eine eigene Web 2.0-Site zu starten. Es ist ein guter Begleiter, um Massenbewegungen und Gemeinschaften im Netz zu verstehen.
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Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern von Erik Möller
(Februar 2007, aktualisiert) Anhand der Entwicklungen vom Informationsmonopol der Kirchen bis hin zum Internet von heute, zeigt Möller, wie sich Medien entwickeln und durch technische Neuerungen und Dezentralisierung revolutioniert werden. Es ist kein praktisches Buch, sondern gibt einen Über- und Ausblick auf die Medienverbreitung und ihre Entwicklung.
Erstauflage als kostenfreier PDF-Download
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Enterprise 2.0 – Web 2.0 im Unternehmen von Jürgen Schiller García
(Januar 2007) García ist Blogger und Consulant. Mit seinem Buch richtet sich vor allem an Firmen, die den Hintergrund des neuen Web 2.0 kennen und verstehen lernen wollen. Er geht auf die Bedeutung des „neuen Netzesd“ für Firmen ein und zeigt deren Chancen im Web 2.0 auf.
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Web 2.0 – Der ultimative Guide für die neue Generation Internet von Günter W. Kienitz
(Januar 2007) Ein „Guide“ ist ein Führer, jemand der den Interessierten an der Hand nimmt und ihn wahlweise durch das Dickicht des Dschungels, der Großstadt oder des Internet nimmt. Nichts anderes macht der Autor dieses Buches: Er erklärt im Stenografie-Stakkato kurz und knackig das Web 2.0 zur Wundertüte und schickt den Leser dann direkt ins Netz zu all den neuen Websites.
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Web 2.0 – Schlagwort oder Megatrend? Fakten, Analysen, Prognosen herausgegeben von Gernot Gehrke
(2007) In der Schriftensammlung kommen neben Professoren und Datenschutzbeauftragten u.a. Uwe Knüpfer (Chef des gescheiterten OnRuhr.de), Mathias Schindler (Wikimedia e. V.) und Johannes Winter (AOL Deutschland) zu Wort, die sich im Rahmen einer vom Land NRW ausgerichteten Veranstaltung über die Konsequenzen, Chancen und Risikien des Web 2.0 äußerten.
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Leitfaden Integrierte Kommunikation. Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert von Torsten Schwarz und Gabriele Braun
(Dezember 2006) Nicht nur die beiden Autoren kommen im Buch zu Wort: Nach den ersten beiden Kapiteln über die veränderten Marketing-Bedingungen im Netz und die nicht mehr passiven Konsumenten lassen sie Menschen aus Unternehmen zu Wort kommen. So berichten Projektbeteiligte von Ferrero, Playboy, Coca Cola und Pampers über ihre neuen Marketing-Ansätze im Web 2.0.
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Web 2.0. Konzepte, Anwendungen, Technologien von Tom Alby
(Oktober 2006) Wir zitieren einfach Wolfgang Treß von textico.de: „Das fundierte Über- und Einblicksbuch ist jedem Journalisten, Manager, Trendforscher und Webaktivisten zu empfehlen, denn wer nicht weiß, was Alby weiß, sollte zum Thema Web 2.0 lieber schweigen.“ Sprich: Ein Standardwerk, das nicht im Regal fehlen sollte.
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Stille im Netz von Michal Zalewski
(Oktober 2006) Wie auch Reg Whitaker mit seinem Buch „Das Ende der Privatheit“ schärft Zalewski hier die Aufmerksamkeit des Lesers und führt vor Augen, welche Gefahren sich im Internet für unser digitales Leben ergeben. Dabei schürt er keine Panik, sondern baut Wissen bei den Lesern auf, damit diese den Gefahren angemessen begegnen: „Also müssen wir einen vernünftigen Kompromiss zwischen Sicherheit und Produktivität finden, um ein angenehmes Leben führen zu können.
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Copyright & Copyriot von Sabine Nuss
(Oktober 2006) Nuss schreibt über die Wissensgesellschaft und das Eigentum an digitalen Gütern, über das Für und Wider freier wie copyright-geschützter Inhalte und den Wandel der Gesellschaft durch den Zugang zu (freien) Informationen. Dabei schlägt sie sich nicht auf die Seite einer der „Widersacher“ im Konflikt zwischen freier und geschützter Inhalte, sondern wägt gekonnt ab zwischen den Parteien und schafft es so, dem Leser ein umfassendes Bild zu geben.
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Freie Kultur. Wesen und Zukunft der Kreativität von Lawrence Lessig
(Januar 2006) Lawrence Lessig, „der bedeutendste Denker zum Thema geistiges Eigentum im Internet-Zeitalter“ („The New Yorker“), schreibt in seinem Buch über den durch Medien-Konzerne bevormundeten Ist-Zustand unserer Informationskultur und seinen Weg aus diesem heraus. Er beschäftigt sich mit den Fragen um digitales Eigentum, betrachtet die aktuelle Lage, die Entwicklungen und gibt Ausblicke auf die Möglichkeiten, die eine Freie Kultur bieten kann. Die Freiheit von Information ist ein großer Baustein im Web 2.0.

Das Ende der Privatheit von Reg Whitaker
(November 2002) Das Buch nun zwar nich das Jüngste – vor allem, wenn man die Entwicklungsgeschwindigkeit des Internet bedenkt. Allerdings spricht es ein Thema an, welches durch das Web 2.0 aktueller ist als zuvor: Unsere Datensicherheit und Selbstdarstellung im Netz. Whitaker schafft es, den Leser aus dem apathischen Verhältnis zu seinen persönlichen Daten zu holen und ihn aufmerksam zu machen. In Zeiten der Web 2.0-igen Selbstdarstellung und möglichen Online-Durchsuchungen sicherlich nicht der geringste Verdienst eines „alten“ Buches.
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Praxis

Hier alle derzeit erhältlichen Praxisbücher zu listen, würde den Rahmen sprengen. Es gibt unzählige Bücher die sich mit den technischen Aspekten rund um das Web 2.0 beschäftigen. Das Stichwort dabei ist zumeist AJAX – die JavaScript-Technnik, die aus Webseiten diese wunderbaren kleinen Zauberkästen mit Desktop-Anmutung machen.
Aus diesem Grund beschränken wir uns kurz auf allgemein gehaltene Technik-Bücher zum Web 2.0.

Praxisbuch Web 2.0 – Moderne Webseiten programmieren und gestalten von Vitaly Friedman
(August 2007) Friedman ist kein Unbekannter in der Webdesign-Szene. Im Buch nimmt der erfahrende Webworker den Leser an die Hand und begleitet ihn mit einer Vielzahl an Beispielen hin zur eigenen Web 2.0-Design-Seite.
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Web 2.0-Praxis – AJAX, Newsfeeds, Blogs, Microformats von Florence Maurice
(Juni 2007) Das Buch versucht die breite Welt des Web 2.0 abzudecken und kommt daneben mit den wichtigsten Scripts zum Ausprobieren auf CD nach Hause. Ein guter Einstieg für die Web 2.0-Praxiseinsteiger mit wenig Erfahrung.
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Rund um Weblogs

Das Web 2.0 lebt nicht nur von Strategien oder Geld, es lebt auch und vor allem durch seine Nutzer. Und die bloggen zumeist. Und wer mehr über Weblogs lesen will, dem seien zum Schluss unsere 50 Bücher zum Thema Bloggen empfohlen.

Thomas Gigold

Thomas Gigold

ist Journalist und Berufsblogger. Blogger ist Gigold bereits seit den letzten Dezembertagen des Jahres 2000, seit 2005 verdient er sein Geld mit Blogs und arbeitete u.a. für BMW, Auto.de und die Leipziger Messe. Selbst bloggt Gigold unter medienrauschen.de über Medienthemen.

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