Trupoli steht für Politik 2.0

Wahre Politik im Internet machen, das ist die Intention, mit der die Politikplattform Trupoli angetreten ist. Hier wird über Politik diskutiert und informiert – über Themen, Personen, Konstellationen. Die Macher von Trupoli hoffen, so den Grundstein für direkte Webdemokratie zu legen – eine Gegenbewegung zur verbreiteten Politikverdrossenheit und eine Ergänzung zum konventionellen, zeitaufwändigen politischen Engagement.

„Die meines Erachtens größte Stärke des Web 2.0 sind seine äußerst demokratischen Strukturen: Jeder kann sich äußern, jeder wird gehört,“ erklärt Trupoli-Gründer Johannes Zumpe. „Und es ist wirkliche Webdemokratie“, ergänzt er im Blogpiloten-Interview, „wenn die Politiker eines Tages wirklich darauf hören und entsprechend handeln.“

Trupoli (Screenshot)
Bildquelle: Screenshot von Trupoli.com

Zwar ist die Grundidee von Trupoli ähnlich wie die von diepolitiker.de, die mich bei meinem Testflug nicht sonderlich überzeugt haben. Aber Trupoli zeigt, wie man ein solches Vorhaben einfach, professionell und ansprechend aufzieht. Hier werden nicht Phrasen, sondern Kernaussagen zur Diskussion gestellt.

Zu jedem einzelnen Themenfeld gibt es eine ganze Latte Links zu aktuellen weiterführenden Artikeln zum Thema. Und die Politikerliste ist bis in die Länderebene so gut strukturiert und sortiert, dass man sie fast als Nachschlagewerk nutzen könnte.

Klar strukturiert, gut informiert: So wie bei Trupoli sollte Politik 2.0 aussehen.

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Meike Laaff

Meike Laaff

(www.laaff.net) lebt und arbeitet als Journalistin in Berlin. Sie ist stellvertretende Ressortleiterin bei taz.de, schreibt für überregionale Zeitungen, Onlinemagazine und produziert Radiobeiträge. Sie betreut zudem das taz-Datenschutzblog CTRL.

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