Auf YouTube waren Videos bisher vor allem klein und pixelig. Beides ändert sich jetzt. Denn ab sofort gilt: Größer ist besser. YouTube zeigt die Filmchen im Breitbildformat an - bis zu 950 Pixel breit. Für ältere Videos im 4:3-Format heißt das: Rechts und links gibt es einen schwarzen Balken. Alle anderen Videos sehen aber deutlich besser aus. Um das gleich mal auszuprobieren, übernehmen wir hier das Beispiel unserer Freunde drüben bei TheNextWeb, das interaktive Abenteuer von Chad, Matt & Rob: Auf YouTube gibt es auch eine hochauflösende Version des Videos. Viel Vergnügen bei der Zeitreise! [MEHR]
Guitar Hero trifft Mountainbike in diesem hippen Videoclip, der dieser Tage YouTube rockt. Das Video ist fast zu cool, um echt zu sein. Und tatsächlich: Es handelt sich um virales Marketing von Droga5 for Activision, das bestätigt Dawaidawai:
And yes, of course this is a viral. It was produced by Droga5 for Activision. And yes! It is succesful. We are talking about 1.2 Million viewers in 4 days.
Respekt. Und bitte mehr davon! [MEHR]
YouTube-LogoGestern hat Google verkündet, dass YouTube-Videos nun – gegen Bares – promotet werden können. Diese gesponsorten Videos sollen sich ähnlich verhalten wie die schon bekannte AdWords-Werbung auf der Suchseite von Google. Der amerikanische Blog Techcrunch hat schon erste Fallstricke gefunden: hier wurde bei einer Suche nach "Sports" ein Video beworben (aussagekräftiger Titel: "Sexy Webcam Girl Hot Babe Big Boobs Huge Tits Nude Ass Gorgeous Butt Glamour Model"), das nur entfernt etwas mit Sport zu tun hat. Googles Interesse daran, YouTube profitabel zu machen, mag verständlich sein. Aus Nutzersicht jedoch bleibt zu hoffen, dass YouTubes Features nicht zu ähnlichen Schwachmaschinensuchsinnoptimierungen führt wie auf der beliebten Suchmaschine. [MEHR]
Neu bei YouTube: Deep-Linking, Annotationen und Subtitles: youtubelinks.jpg Andere - aber immer noch wenige - Videoplattformen bieten dieses Feature schon seit geraumer Zeit, nun zieht auch YouTube in die Riege der Services ein, die Deep-Linking in Videos gestatten, wie bei Techcrunch zu lesen ist. Das heißt, man kann nun quasi Bookmarks innerhalb eines Videos setzen und diese Links dann an Freunde und Bekannte weiter schicken. An den gängigen YouTube-Video-Link wird einfach ein Timecode angehängt. Ein Beispiel: http://de.youtube.com/watch?v=ueHQ6Gl6u8M#t=1m45s. Die Syntax lautet also: YouTube-Link + "#t=XmYs" wobei X als Zahl die Minute und Y als Zahl die Sekunde angibt. Und hier ein Beispiel, wie das mit den Annotationen und Subtitles funktioniert. Bei Techcrunch ist außerdem zu lesen, dass Zeithinweise in den Kommentaren automatisch auf das Video gematched und entsprechend verlinkt werden. [MEHR]
Wie im offiziellen Google-Blog zu lesen ist, plant der kleine Familienbetrieb aus den USA YouTube-Videos per Click-to-Buy-Buttons künftig zu monetarisieren. Zum Einen war dieser Schritt zwar zu erwarten, aber der Knüller ist, dass auch unrechtmäßig - da mit einem Copyright belegte - eingestellte Videos zum Verkauf stehen. ReadWriteWeb schreibt:
"Music rights holders can also use YouTube's song-detection technology to - get this - put a link to buy a song under a video that uses that song without permission. That's crazy."
That's allerdings crazy und man darf gespannt sein, was da genau passieren wird. Google selbst schreibt dazu im Blog:
"This is just the beginning of building a broad, viable e-commerce platform for users and partners on YouTube. Our vision is to help partners across all industries -- from music, to film, to print, to TV -- offer useful and relevant products to a large, yet targeted audience, and generate additional revenue from their content on YouTube beyond the advertising we serve against their videos."
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Nachdem wir euch die Webauftritte von Obama und McCain vorgestellt haben, liefern wir euch noch ein paar handverlesene Links zu Specials anderer Anbieiter. [MEHR]
Alles, was Parteien und Kandidaten bis jetzt im Internet getan haben, war nur ein Vorgeschmack auf das, was die Präsidentschaftsanwärter und Medien zum US-Wahlkampf 2008 auffahren. Die Blogpiloten geben einen Überblick über die Angebote von Barack Obama, John McCain und die Projekte verschiedener Medien-Websites. Nach den Links zu Barack Obama im Web folgt heute sein Kontrahent John McCain. [MEHR]
Alles, was Parteien und Kandidaten bis jetzt im Internet getan haben, war nur ein Vorgeschmack auf das, was die Präsidentschaftsanwärter und Medien zum US-Wahlkampf 2008 auffahren. Die Blogpiloten geben einen Überblick über die Angebote von Barack Obama, John McCain und die Projekte verschiedener Medien-Websites. Den Anfang macht Barack Obama. [MEHR]
Nach den Nominierungsparteitagen geht der US-Wahlkampf in seine letzte Runde: Die Kandidatenfragen sind endgültig geklärt, Obama-Biden und McCain-Palin bringen sich in Position. Im Online-Wahkampf spielen neben den sozialen Netzwerken vor allem Videos die zentrale Rolle. Und auf diesem Spielfeld schienen Obama und sein Team lange unschlagbar. [MEHR]
Michael Wesch, der Macher des legedären YouTube-Filmchens The Machine is us, hat nachgelegt, wobei es sich dabei nicht um einen 5-Minüter sondern um einen 55-Minüter handelt. Wesch hat vor ein paar Tagen in der Library of Congress den folgenden Vortrag gehalten, der statt auf Powerpoint auf insgesamt 40 Minuten Videosequenzen basiert, in denen die Geschichte von Youtube sehr informativ und unterhaltsam nachgezeichnet wird. [via] [MEHR]
Logo von JogliIn den letzten Jahren hat sich YouTube zu einer riesigen Musiksammlung entwickelt. Es gibt Millionen von Live-Versionen oder offiziellen Videos verschiedener Künstler. Suchen kann man mittels Künstler- oder Titelname. So richtig komfortabel ist das aber nicht. Eine Lücke, die Jogli füllen möchte: als selbst ernannte Musiksuchmaschine bietet es eine Datenbank mit über 12 Millionen Alben, die man sich kostenlos streamen kann - basierend auf geeigneten YouTube-Einträgen. Wie funktioniert Jogli? Um Alben anzuhören, gibt man einfach den Namen des Künstlers in das große Suchfeld ein und wählt das gewünschte Album aus. Nach einem Klick auf "Play" durchforstet Jogli das YouTube-Archiv und beginnt mit dem Streamen der einzelnen Songs. Häufig handelt es sich um Live-Versionen der Stücke, die jemand online gestellt hat. Jogli kann die Lyrics zum Song anzeigen und nach alternativen Versionen des Songs suchen, sollte die gewählte Version nicht gefallen. Zudem gibt es kurze Reviews zum Album, die der Fachpresse entnommen sind. Am rechten Seitenrand werden ähnliche Alben empfohlen, so dass neue Musik entdeckt werden kann. Screenshot beim Hören eines Albums in Jogli Wer sich anmeldet, kann eigene Playlists anlegen und mit anderen Nutzern teilen. Außerdem lassen sich Alben in einer Musikbibliothek sammeln, damit man sie später schneller findet. An wen richtet sich Jogli? Jogli ist ein hervorragendes Werkzeug, um neue Musik kennenzulernen. Wer sich für ein bestimmtes Album interessiert, kann hier kostenlos und völlig legal reinhören. Es gibt allerdings einige Einschränkungen, die in der Natur der Sache begründet liegen:
  1. Auf YouTube gibt es von vielen Songs ausschließlich Live-Versionen. Man sollte also nicht damit rechnen, die Studio-Versionen zu hören.
  2. Es kann vorkommen, dass nicht alle Songs eines Albums verfügbar sind. In diesem Fall werden die Songs zwar angezeigt, aber nicht gestreamt.
  3. Je unbekannter ein Künstler ist, umso unwahrscheinlicher ist es, ihn in Jogli zu finden. Die Auswahl ist allerdings auch abseits des Pop-Mainstreams enorm, da YouTube von Hörern mit verschiedenen Vorlieben genutzt wird.
Blogpiloten-Urteil Jogli hat alle Voraussetzungen, um im Web 2.0 zu einem großen Erfolg zu werden: die Bedienung ist kinderleicht und erfordert keine Anmeldung. Wer sich dennoch anmeldet, bekommt eine Auswahl an sinnvollen Funktionen geliefert. Das Angebot an Musik ist groß und gut strukturiert. Zusammenfassend gilt: wer ein Album probehören möchte, sollte Jogli unbedingt ausprobieren. [MEHR]
Im Juli diesen Jahres mussten sich die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten den Fragen der YouTube-Nutzer stellen. Am 29. November sind nun die Republikaner an der Reihe. Moderiert wird die Debatte von CNN Journalist Anderson Cooper, der einer internationalen Öffentlichkeit durch seine Berichterstattung über den Hurrikan Katrina bekannt wurde. Sogar Fragen aus Deutschland kamen in die engere Auswahl. Die Debatte wird live aus St. Petersburg, Florida, übertragen. Die "CNN - YouTube Presidential Debate" wird am Donnerstag, den 29. November 2007, von 02:00 bis 04:00 Uhr auf CNN International gezeigt. Eine Wiederholung wird von 10:00 bis 12:00 Uhr gesendet. [MEHR]
Mit verhältnismäßig wenig Tamtam hat Google vor zwei Wochen einige länderspezifische Versionen seines Video-Dienstes YouTube vorgestellt. Damals mit angekündigt, jedoch nicht gelauncht, war auch eine deutsche Version. Gerüchten zufolge war dies vor allem der GEMA geschuldet, mit der sich YouTube bisher nicht einigen konnte, wie man mit Videos verfährt, bei denen urheberrechtlich geschütze Musik verwendet wird, auf die GEMA-Abgaben anfallen. Nun jedoch haben sich beide Parteien offenbar geeinigt. Das zumindest schreibt die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe. Demnach zahlt YouTube bis Ende 2008 eine Pauschale für die "Ausstrahlungsrechte". Die Höhe der Summe allerdings ist nicht bekannt. Nun steht noch eine Einigung mit dem Deutschen Musikverleger-Verband aus, bevor Google den Dienst auch in einer deutschen Version anbieten kann. [tags]youtube,video,gema,recht[/tags] [MEHR]
Nun ist es also doch soweit: Nachdem YouTube sich in den letzten Monaten immer wieder auf den letzten Drücker mit Medienfirmen wie Warner Bros. oder der BBC verständigen konnte, wenn es um illegal auf der Plattform heraufgeladene Videos ging, war dies mit dem Medienkonglomerat Viacom nicht möglich. Wegen der Veröffentlichung von 160.000 nicht autorisierten Videoclips hat Viacom - u.a. Muttergesellschaft der Sender MTV, CBS und Comedy Central sowie den Studios Paramount und Dreamworks - die Video-Plattform und damit Google in New York verklagt. Streitwert: 1 Milliarde US-Dollar. Viacom wirft YouTube "massive, vorsätzliche Copyright-Verletzungen" vor, die man trotz aller Vorwarnungen von Viacom seitens YouTube fortgeführt hätte. Bereits im Februar hatte Viacom die Google-Tochter aufgefordert 100.000 Videos aus ihrem Angebot zu entfernen, was YouTube daraufhin getan hat. Seitens YouTube ist man sich einem Bericht des Spiegel nach zumindest offiziell keiner Schuld bewusst: "Wir sind überzeugt, die Rechte der Rechteinhaber gewahrt zu haben", so ein Sprecher der Firma. [tags]youtube,google,viacom[/tags] [MEHR]
Nach einer mehrmonatigen Testphase hinter verschlossenen Online-Toren hat Microsoft nun seine Videoplattform "MSN Soapbox" öffentlich zugänglich gemacht. Damit setzten die Redmonder ihrem ärgsten Konkurrenten Google ein neues Produkt vor, mit dem man dem Platzhirsch YouTube entgegentreten will. MSN steigt damit recht spät in den populären Markt der Videoportale ein, der mittlerweile eine nahezu unübersichtliche Anzahl von gleichartigen Communitys hervorgebracht hat. In Deutschland treten derzeit Sevenload, Clipfish und MyVideo nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen internationale Player wie YouTube, Dailymotion oder Metacafe an. [tags]video,youtube,soapbox[/tags] [MEHR]
 
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