xinglogo.pngWie ich eben in einer dpa-Meldung lesen konnte, wird XING-Vorstandschef Lars Hinrichs nun doch seinen Posten abgeben und in den Aufsichtsrat des Unternehmens wechseln. Wie XING bekannt gab, soll zum 15. Januar der bisherige eBay-Deutschlandchef Stefan Groß-Selbeck den Posten von Hinrichs übernehmen. Der Focus hat weitere Details. [MEHR]
Der deutsche Student tummelt sich im Allgemeinen noch immer munter auf StudiVZ, einige auch im deutschen Facebook. Beide Netzwerke ermöglichen es, persönliche Kontakte zu pflegen, in Bezug auf geschäftliche Möglichkeiten sind sie jedoch nicht geeignet. Diese Lücke möchte nun das Business-Netzwerk XING mit dem neuen Status "Absolvent/Student" füllen, der gestern eingeführt wurde. Damit können werdende Absolventen ihre Universitätsadresse als Geschäftsadresse neben ihrem Profil anzeigen lassen und ihre Studienschwerpunkte ins rechte Licht rücken.neuer Status XING ist im Business-Bereich oftmals unverzichtbar, unter Studenten jedoch noch verhältnismäßig wenig verbreitet. Der neue Status ermöglicht es zukünftigen Absolventen nun, ihre Fähigkeiten in einem professionellen Business-Umfeld zu präsentieren und mit möglichen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Getrübt wird die Freude darüber jedoch durch XINGs Preis- und Nutzerpolitik: ohne Premium-Status ist es fast unmöglich, andere Mitglieder zu kontaktieren. Der monatliche Preis von derzeit 5,95 € dürfte ein Status-Upgrade für viele Studenten jedoch wenig interessant machen. [MEHR]
In der Neuen Zürcher Zeitung läuft derzeit eine sehr lesenswerte Serie zum Thema Social Networking. Den Auftakt bildet "Freund und Filter", ein Interview mit Nicolas Berg, Investor bei Redalpine Venture Partners, mehrfacher Gründer und Country Manager von Xing. Berg spricht über die Funktionsweise internet-basierter Kontaktbörsen. [MEHR]
xing_big01.jpgAm Donnerstag - einen Monat nach der Bekanntgabe eines geplanten Börsengangs - drängt die OPEN Business Club AG, Betreiberin des erst vor kurzem in XING umbenannten Social Networks, aufs Parkett und platziert 2,5 Millionen Aktien am Kapitalmarkt. Seit Montag konnten die Aktien vorbörslich gezeichnet werden, was eine Preisspanne von 30 bis 38 Euro pro Aktie ergab; OpenBC hat sich entschieden, die Papiere trotz Überzeichnung mit je 30 Euro in den Ersthandelstag zu schicken. Damit ergibt sich ein Emissionsvolumen von 75 Millionen Euro, netto also rund 35,7 Millionen Euro. Davon wird rund die Hälfte in die Firmenkasse fließen und soll in den internationalen Ausbau des Geschäfts investiert werden. [tags]xing,openbc,börse[/tags] [MEHR]
Erst am neunten November hatte der Social Network-Anbieter XING (ehemals OpenBC) angekündigt, "binnen der nächsten sechs Monate" an die Börse gehen zu wollen. Nun ist es bereits soweit:
Am Freitag wurde unser Emissionsprospekt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt und wir planen, noch in diesem Jahr an die Börse zu gehen. Die Notierung der Aktie der OPEN Business Club AG soll noch in der ersten Dezember-Hälfte an der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen werden.
Das teilte XING seinen Mitgliedern soeben per E-Mail mit und dürfte damit durchaus einige überraschen; die Hamburger legen mit ihrem Börsengang ein erstaunliches Tempo an den Tag. [tags]xing,openbc,börse[/tags] [MEHR]
Das Social Network OpenBC/XING will - so versprach man bereits bei der Ankündigung des Namenswechsels - international tätig werden. Dazu will man nun die Kriegskassen offenbar füllen und tut in sechs Monaten den Schritt an die Börse: “Wir sind das erste Web-2.0-Unternehmen, das an die Börse geht“, sagte der erst 29 Jahre alte Unternehmensgründer Lars Hinrichs der F.A.Z. Hoffen wir einmal, dass es nicht das erste Unternehmen einer Web 2.0-Börsenblase ist. Die Börse Stuttgart hatte erst am Dienstag einen "S-Box Web 2.0 Performance-Index" eingerichtet, der sog. "Web 2.0 Unternehmen" erfasst und derzeit Amazon.com, Ebay, Yahoo, Google, Murdochs News Corp. und noch einige kleinere japanische Firmen beinhaltet. OpenBC will darüber hinaus ab 2007 einen Marktplatz für Dienstleistungen, Aufträge und Jobs anbieten: “Wir begeben uns damit in eine direkte Konkurrenz mit Jobbörsen“, sagte Hinrichs. Derzeit hat OpenBC laut seiner heutigen Aussendung 1,45 Mill. Mitglieder, wovon 13 Prozent das kostenpflichtige Angebot nutzen und monatlich 5,95 Euro zahlen. [tags]börse,web 2.0,openbc,xing[/tags] [MEHR]