Alle Beiträge zu wissen

Die Netzpiloten sind Partner der Codemotion Berlin 2017

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Auch dieses Jahr wird die Kulturbrauerei in Berlin als Standort der diesjährigen Codemotion gut gefüllt sein: Mit einem internationalen Netzwerk von 30 000 Entwicklern und 350 Sprechern ist die Codemotion eine der größten Tech-Konferenzen in Europa. Die Konferenz wird dieses Jahr am 12. und 13. Oktober stattfinden und bietet internationalen [...]
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Zwischen Selbstoptimierung und Cyborg: Kann Biohacking unsere Produktivität steigern?

Technologie (adapted) (Image by Tumisu [CC0 Public Domain] via pixabay)
Ein gesünderes Leben, mehr mentale Stärke, bessere Konzentration und eine bessere Performance. Das sind einige der Ziele der Biohacking-Bewegung. Der Trend aus dem Silicon Valley ist längst auch in Deutschland angekommen. Doch ist Biohacking tatsächlich eine gesunde Form der Selbstoptimierung oder werden wir damit über kurz oder lang zu arbeitsoptimierten [...]
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Netzpiloten sind Partner der Affiliate Conference

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In München findet am 09. November die Affiliate Conference 2017 statt. Das Event, das von der xpose360 GmbH veranstaltet wird, präsentiert sich dieses Jahr in neuem Gewand mit vielen Neuerungen. Für die Zusammenstellung des Programms wurde ein Fachbeirat engagiert, für jeden Themenbereich gibt es einen Experten. Der Grundsatz bei der [...]
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Fabian Westerheide über Künstliche Intelligenz

Neural (adapted) (Image by geralt [CC0 Public Domain] via pixabay)
Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelreihe im Vorfeld der Digitalkonferenz EXPLAINED von Microsoft Deutschland. Die Konferenz findet am 23. März 2017 in Berlin statt. Künstliche Intelligenz (KI) und die Frage, was den Menschen und die Maschine zusammenbringt, treibt den Unternehmer, Venture Capitalist, Autor und Redner Fabian Westerheide um. Nachdem er [...]
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Netzpiloten sind Partner beim Startup Camp Berlin 2017

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Am 07. und 08. April findet in Berlin das Startup Camp Berlin 2017 (SCB17) statt. Das SCB17 bringt Gründer, Entrepreneurs, Investoren und Studenten zusammen. Ziel ist es, Erfahrungen miteinander zu teilen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Veranstalter sind der Bundesverband Deutsche Startups e.V., Berlin Startups und deutsche-startups.de. Auf [...]
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Mädchen schneiden in der Schule besser ab – sind aber weniger zufrieden

child (image by KokomoCole [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Die übliche Diskussion über die Erfahrungen von Kindern in der Schule fokussiert sich auf akademische Leistungen, persönliche Entwicklung sowie Bewertung der Schule. Fragt man Lehrer, Eltern oder politische Entscheidungsträger, was das wichtigste Angebot einer Schule sei, wird die Antwort eindeutlig sein: Bildung. Sie möchten, dass Kinder Wissen und Fähigkeiten entwickeln, [...]
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Die Bibliothek wird als Ort der Arbeit neu gedacht

Medienregal (image - Tobias Schwarz-Netzpiloten, CC BY 4.0)
In Deutschland, dem Land von Goethe und Schiller, hatten Bibliotheken schon immer eine besondere Stellung. Doch diese Wissensinstitute wandeln sich, den Kern dieser Transformation begreifen jedoch die wenigsten Kommentatoren dieses Wandels. Die Verschiebung – von lokal gesammeltem Wissen zu Informationen erlebbar machenden Orten der Arbeit – vermögen sowohl negative als [...]
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Die Semiotik-Epoche des Umberto Eco

Umberto Eco (e Piero Angela) #festivalcom (adapted) (Image by Alessio Jacona [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Inmitten der Trauer nach dem Tod von Umberto Eco ist es etwas ernüchternd, zu sehen, wie viele Nachrufverfasser sich nicht im Klaren darüber sind, was er tatsächlich getan hat. Sicherlich ist Umberto Eco als bedeutender Romanschriftsteller bekannt, auch wenn seine späteren Romane nie den Erfolg seines Erstlingswerkes “Der Name der [...]
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Drucken gegen das Vergessen: Wie alt werden Daten?

Das Internet bietet uns die Möglichkeit, all unser Wissen digital zu speichern und so für alle, zu jeder Zeit, an jedem Ort zugänglich zu machen. Doch dieses Wissen ist bedroht. Google-Chef Vint Cerf warnte kürzlich davor, dass wir zu einem vergessenen Jahrhundert gehören könnten. Wenn wir unsere Daten nicht entsprechend [...]
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Digitale Industriegesellschaft – Pfadabhängigkeiten für Aktenknechte

Insturial Building (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via pixabay
Die Software-Industrie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einseitig den Prinzipien des Industriekapitalismus unterworfen und Unternehmen auf Effizienz getrimmt. Das hat sich bis heute nicht wesentlich geändert, kritisiert Wolf Lotter in seinem Vortrag “Arbeiten in der Ablenkungsgesellschaft” auf der IBM Bussiness Connect in Köln. “Wir kommen aus der Fabrikgesellschaft, aus [...]
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Open Learn: Studieren für jedermann

Die Open University – 2005 von britischen Studenten auf Platz 1 im Universitätsranking gehievt – bietet seit Oktober 2006 auf „OpenLearn“ freien Zugang zu über 570 Kursen für Jedermann egal ob mit oder ohne Abitur. Damit ist „OpenLearn“ ein sinnvoller Einstieg auf dem Weg zum Studium. Angefixt von der hohen Qualität der Kurse, können dann an der „Open University“ die meisten Kurse auch ohne jegliche vorherige Qualifikation einschließlich Gratifikation durchlaufen werden. Ein weiteres spannendes Projekt innerhalb „OpenLearn“ ist der „LabSpace“ . Höher gratifizierte Studenten können hier nach einer Anmeldeprozedur Lehrmaterialien herunterladen, diese modifizieren und wieder hochladen, um sie im Ausstausch mit anderen Studenten stetig zu verbessern und an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen. Auf „LabSpace“ finden sich auch noch weitere Instrumente wie „FlashVlog„, eine Anwendung , die es erlaubt nahezu live Video-Tagebücher anzulegen oder das „Knowledge Mapping“ , ein Softwaretool für die visuelle Aufbereitung von Wissen. Bleibt nur noch die Frage, wann darf mit einer copycat in deutscher Sprache gerechnet werden?

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Schwarmdummheit: dullness of the crowd

Forscher an der ETH Zürich meinen, einen Nachweis erbracht zu haben, dass sozialer Einfluss die Intelligenz der Vielen (Schwarmintelligenz) verschlechtern kann. Jan Lorenz und Heiko Rauhut extrapolieren aus ihren Studien die These, dass die Finanzkrise ein besonders gutes Beispiel dafür sei, dass Massenentscheidungen zu einem Fiasko führen können. Denn dort hätten sich viele unter dem Einfluß fremder Entscheidungen in die „falsche“ Richtung beeinflussen lassen.

Der locus classicus des Begriffs kommt aus England, wo Anfang des 20. Jahrhunderts Francis Galton alle Besucher einer Viehzuchtversteigerung die Viecher per Karte nach Gewicht und Größe schätzen ließ und zu seiner Verwunderung feststellte, dass im Mittel die Schätzungen näher am richtigen Wert lagen als die einzelnen Schätzungen für sich genommen. Damit war der Beweis erbracht, dass die Masse klüger war als das Individuum.

Der weise Leser wird merken, dass hier das Mittel des Grundgesamts aller Schätzungen verglichen wird mit zufälligen einzelnen Bewertungen. Analog könnte ich sagen, ich kann eine bessere Aussage über die Klimazone eines mir unbekannten Ortes machen, wenn ich ein Jahresmittel der Temperatur habe als wenn ich einen beliebigen Wert aus dem Jahr nehme. Natürlich ist der Mittelwert aussagekräftiger, weil die Extremwerte wegfallen, was als Fehlerkorrektur zu bewerten ist. Bei einem einzelnen Wert kann ich gar keine Fehlerkorrektur ausführen…

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Wer war’s: Wer hat’s gesagt?

Wir stellen uns vor, es gibt eine Sendung/Event/Podiumsdiskussion zum Thema XYZ, das irgendwie mit dem Internet zu tun hat. Eingeladen sind ein paar Experten. Einer von Ihnen sagt die folgenden Begriffe, egal welche Frage ihm/ihr gestellt wird:

– Resonanz
– Aufschaukeln
– System
– Rückkopplung
– Dynamik

Wer, in drei Teufels Namen könnte das sein, dass er/sie es schafft, mit uraltem systemtheoretischem Geschwurbel aus den Achtziger heute hochdotierte Beraterverträge an Land zu ziehen, ohne vor Scham zu erröten. Und alle hören andächtig zu und nicken wissend, als hätten diese Sätzen ihnen wirklich den Nebel aus den Hirnen vertrieben. Nein, liebe Gemeinde, ich hacke nicht auf ihm/ihr herum. Ich mache mir Gedanken über sein/ihr Publikum. Offenbar hat keiner an der Uhr gedreht, und trotzdem ist es schon zu spät.

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Preferred Blogs: deus ex machina

ἀπὸ μηχανῆς Θεός – apò mēchanḗs theós – heißt der Urspruch, um der Historie die Ehre zu gereichen. Denn da kommt tatsächlich eine Gottheit mithilfe einer Maschine auf die Bühne. Zumindest möchte man mit solch antikem Tand die Fassade des Humanismus exhumieren. Und so bemüht man sich ganz bildungsbürgerlich das Netz und seine Pestbeulen, Eiterpickel und wohlgeratenen Rundungen und Kurven larmoyant zu kommentieren – und das unter dem Dach der FAZ. Dass ich das noch erleben darf.

Jetzt, wo das Bildungsbürgertum sozusagen zum neuen Proletariat verkommen ist – im Zeitalter der Vernutzung, die man früher gemeinhin noch als Pragmatismus brandmarken wollte. Aber seit Hilmar Koppers Bürovorsteher Nummer Eins Helmut Schröder die Kreditversicherungen ermöglicht und gewerbesteuerbefreit hatte und noch viele andere herrliche Wohltaten über die privaten Banken ausschüttete, damit sie in ihrem Wahn die öffentlichen Banken aber mal so richtig über den Tisch ziehen konnten, da wurde es im Frankfurter Pförtnerdienst des Marktliberalismus verdächtig laut.

Nun, seit die FAZ bemerken konnte, dass sie sich zu Claqueuren der ewig selben Handvoll Familien mit Einfluß gemacht hatte, entdeckt sie, dass man doch nur mit mehr als 2000 Lesern überleben kann. Und so geriert man sich nun zum postmodernen Erasmus von Frankfurt und spricht täglich das bürgerlich-humanistische Credo. Tja, und einige Geisteswissenschaftler dürfen nun sogar bloggen. Mal sehen, ob die es ohne Antiquitäten und Wochenendtrips nach Meran schaffen, im Haifischbecken der allseits nachlassenden Aufmerksamkeit für das Web zu überleben. Einfach mal hinsurfen und rumlesen. Langatmig, oft mit Halbwissen protzend und immer einen halben Schritt zu hastig, aber gerade deshalb lesenswert. deus ex machina.

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Was uns wirklich dumm macht

Es ist mal wieder soweit. Die Mahner treten gegen die Wünscher an. Fast wäre ich vor Ermüdung eingeschlafen als ich in der FAZ (wo sonst?) den kritischen Artikel vom eigentlich geschätzten Geert Lovink zum Thema Zeit und Informationsüberflutung via Web las. Da ist die Rede von einem externen Zwang zu Echtzeitplattformen wie twitter und facebook. Da ist auch die Rede von all den Informationen, die zwar nicht das Hirn, aber unsere Zeit vermanschen. Auf die andere Seite der Wünscher haben sich Leute wie Clay Shirky und Jeff Jarvis gestellt und werfen mit ihrer Zuversicht und Hoffnung um sich, dass es nur so Feenstaub regnet…

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Das unerbittliche Gedächtnis des WWW

In der WoZ, der „Wochenzeitung„, habe ich einen ausgezeichneten Artikel gelesen über die langfristige Speicherung von Informationen im Internet, insbesondere bei Google, und was das für die Nutzer und unsere Gesellschaft als Ganzes für Folgen haben kann.

Eine mit Einzelheiten vollgestopfte Welt

Unter dem Titel „Googles gnadenloses Gedächtnis“ wird der Leserin, dem Leser geradezu ein Lehrstück über Erinnerung und Vergessen geboten. Am Beispiel von Ireneo Funes, dem Protagonisten einer Kurzgeschichte von Jorge Luis Borges, wird aufgezeigt, dass ein perfektes Erinnerungsvermögen, das Funes als Folge eines Reitunfalls erlangt, mehr Fluch denn Segen sein muss. Ohne Vergessen ist Denken nur schwer möglich, denn „Denken heisst, Unterschiede vergessen, heisst verallgemeinern, abstrahieren. In der vollgepfropften Welt von Funes gab es nichts als Einzelheiten.“

Google stellt im Grossen eine mit Einzelheiten vollgestopfte Welt dar, die nicht vergessen kann. Dies musste Andrew Feldmar, ein Psychoptherapeut aus Vancouver bei seiner Einreise in die USA erfahren. Er hatte in einem wissenschaftlichen Artikel 2001 geschrieben, in früheren Jahren LSD probiert zu haben. Bei seiner Einreise in die USA fünf Jahre später googelte ein Grenzbeamter seinen Namen, worauf er auf den erwähnten Artikel stiess. Da Feldmar gegenüber dem Beamten seine Aussage im Artikel bestätigte, wurde ihm beschieden, er gelte hiermit als Drogenkonsument und dürfe deshalb nicht in die USA einreisen. Auch später war ihm die Einreise in die USA nur mit einer Sondergenehmigung möglich…

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Fluch oder Segen? – Wissen im Überfluss

david_weinberger

David Weinberger, Forscher am Berkman Center for Internet and Society (Harvard Law School) ist Co-Autor des 1998 erschienen Cluetrain Manifesto, dass auf prophetische Weise die Grundlagen der heutigen Nutzung des Web als Geschäfts- und Demokratiewerkzeug beschrieb. Der geneigte Leser wird dort das lesen, was wir heute in sehr vereinfachter und reduzierter Form als Web 2.0, also der Netz der Nutzer, kennen. Was denkt der große Denker heute – 10 Jahre später? Weiterlesen »

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