Alle Beiträge zu wikileaks

Wikileaks ist doch keine „extremistische Website“!

Im internationalen Code für Bücher, den die Nationalbibliotheken der Länder nutzen – der Cataloging-in-Publication (CIP) – hatte die Library of Congress und die National Library Australias, Wikileaks, aufgrund der Kategorisierung einiger Bücher über die Whistleblower-Website, als „extremistische Website“ eingestuft. Die Library of Congress, mittlerweile aufgrund ihrer Bücher- und Medienbestände die bedeutendste Bibliothek der Welt, wurde – ebenso wie die Australier auf die seltsame Kategorisierung durch Hinweise einiger Twitter-User aufmerksam gemacht und beide machten diese Bezeichnung wieder rückgängig. Weiterlesen »

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Videotipp: Haiti documents show US influence

Netzpiloten Videotipp

Wikileaks Dokumente zeigen unter welchen Einfluss der von Krisen erfasste Inselstaat Haiti tatsächlich steht. Aus den Akten ergibt sich, dass die USA mit aller Mühe versuchen die politische und wirtschaftliche Kontrolle über den Inselstaat zu erlangen. Dieser Al Jazeera Beitrag gibt Auskunft über die Geschehnisse!

Das Video gibts nach dem Klick!

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His name is Bradley

Seit dem 26. Mai 2010 sitzt Bradley Manning ohne Prozess als angebliche WikiLeaks-Quelle in Gefangenschaft. Neun Monate davon hat er unter Einzelhaft-Bedingungen verbracht, die von Beobachtern als folterartig bezeichnet wurden. Die deutsche Unterstützer-Demo am Samstag fand an einem symbolträchtigen Tag statt, dem 50-jähriges Jubiläum von Amnesty International. Ein Blick auf einen unwürdigen Krimi mit drei ungleichen Beteiligten: Bradley Manning, Barack Obama und Julian Assange.

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Interview: Was wikileaks mal wollte…

Daniel Domscheit-Berg, formerly known as Daniel Schmitt hatte uns Anfang letztes Jahr ein Interview in seiner alten Funktion bei wikileaks gegeben und einiges dazu erzählt, was wikileaks wie machen wolle, was nun offenbar bei seinem neuen Projekt openleaks realisiert werden soll.

Ab dem 27. 01.2011 wird das Buch von Domscheit-Berg unter dem Titel Inside WikiLeaks. Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt in den Läden zu finden sein und noch tiefer in die Thematik einsteigen.


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Der Öffentlichkeit verpflichtet

Gestern habe ich beim Presserat eine Beschwerde über die Zeitschrift „Der Spiegel“ eingereicht. Dabei geht es darum, dass „Der Spiegel“ in enger Kooperation mit Wikileaks über die Depeschen des US-Außenministeriums berichtet. Im Fall der Irakakten fand ich das noch nachvollziehbar. In diesem Fall jedoch finde ich das Vorgehen problematisch.

Es ist die schiere Masse an Information, die das „Cablegate“ so besonders und so schwierig macht:
Noch nie hat ein Whistleblower so viele als vertraulich eingestuften Dokumente an die Öffentlichkeit weitergegeben.
Noch nie wurde eine staatliche Organisation mit einer so schwerwiegenden und so offenkundigen IT-Sicherheitslücke konfrontiert. Noch nie hat eine Whistleblower-Plattform so viele Dokumente bearbeiten müssen – und wurde mit derart harten Sanktionen bedroht.
Noch nie mussten Redaktionen mit einer solchen Masse vertraulich umgehen können und sich dabei abstimmen. Die Masse verlangt ganz klar einen neuen Umgang mit den Informationen – von allen Beteiligten…

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Wikileaks 2.1: P2P-Journalismus

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hatte sich in den letzten Jahren im Kreis von Medienjournalisten und Webexperten eine Diskussion um die Vierte Gewalt im Staat verselbstständigt. In einer frühen Phasen entwickelten sich einige Fachblogs zu Quellen aus denen sich seriöse Journalisten gerne und fast immer ohne Angabe von Quellen bedienten. Als die Leserschaft diese Aktionen bemerkte, schwenkte die Wertung gegenüber Blogs um. Die Reichweitenbeschaffer alias Leser, die Verlage an ihre Anzeigenkunden verkaufen, schauten nun immer öfter selber nach, was fefes blog, Don Alphonso, netzpolitik.org oder Bildblog sich ausdachten oder recherchierten bzw. zugetragen bekamen.

Das war schmerzlich, weil die Verlage eine Deutungshoheit beanspruchen, die sie mit dem Begriff Qualitätsjournalismus gegenüber diesen Emporkömmlingen abgrenzen wollten und wollen. Das größte Problem waren die Diskussionen im Web rund um Artikel, die nicht selten lawinenartig neue Artikel auslösten. Neben der Deutungshoheit verloren die klassischen Medien also auch noch ihre Funktion des Agendasettings, die sie gekonnt im Umgang mit Politikern und PR-Agenturen einzusetzen gewöhnt sind. Einige Verlage haben sich schon verdächtig nahe an die PR-Ausbildung herangerobbt wie die FAZ mit dem FAZ Institut beweist oder arbeiten auf halbseidenen Wegen mit Detektiven, um Fakten, Fakten und Fakten zu schaffen, wo vorher keine waren oder die Privatsphäre einen Schirm aufspannte. Der Begriff Qualitätsjournalismus ist also eher ein Potemkinsches Dorf hinter dem man gegenüber Politikern einen enormen Aufwand (trotz radikaler Entlassungen) als Medienapparat im Dienste der Demokratie verkaufen kann. Im Grunde geht es dabei um ein Ringen nach Subventionen, oder präziser einem Beamtenstatus für alles, was man selbst so qualifiziert. Was nicht Qualitätsjournalismus ist (und das definieren immer die Verlagsvertreter!) – zum Beispiel die Blogger und selbsternannten Journalisten im Web – muss nicht staatlich geschützt werden, weil es keine zwölfstöckigen Denkmäler für die Vierte Gewalt erbaut und außerdem auch noch die hoheitliche Aufgabe der Qualitätsjournalisten vermissen lässt: Man entwertet diese Onlineschreiberlinge mit dem Hinweis darauf, dass sie nicht Agenturmeldungen filtern und umschreiben, dass sie kein Fact-Checking betreiben (wie viele deutsche Verlage auch) und dass sie ja immer nur Meinungen verbreiten…

Und dann kam wikileaks….

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Wikibeast

Es dürfte inzwischen jedem mehr oder minder eifrigen Nachrichtenrezipienten nicht entgangen sein, dass das aktuelle Schreckgespenst der US-amerikanischen Aussen- und Informationspolitik einen prominenten Namen trägt: WIKILEAKS.

Den einen mag die Plattform als gekonnte Umsetzung des Robin Hood‘schen Prinzips der strategischen Umverteilung machtrelevanter Werkzeuge (früher: Besitz, jetzt: Information) erscheinen. Für die anderen ist es schlicht ein erschreckend unreflektiertes, politisch kurzsichtiges Portal, dass jedem ernstzunehmenden Versuch von investigativem Journalismus die Schamesröte ins Gesicht treiben muss.

Seit Tagen nun rauscht Wikileaks also im Dokumentengewand durch die Schlossruine der US-Diplomatie. Und offenbart der Weltöffentlichkeit, was hinter dem aussenpolitischem Verhandlungsgeschick der United States of America tatsächlich verborgen liegt: nämlich dass der nette Onkel USA in seiner politischen Gesamtheit ein hinterhältiger Heuchler ist. Aha…

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Panel: Zukunft des Journalismus

1 Stunde und 10 Minuten Video des Panels zum Themenfeld Zukunft des Journalismus mit Birgitta Jonsdottir, Julian Assange, Lowell Bergman, Charles Lewis, Gavin MacFadyen und Jonathan Weber – also die crème de la crème rund um das Thema Moderner Journalismus, Pressefreiheit, Island als journalistischer Freihafen und investigativer Journalismus. Logan Symposium (Berkeley Graduate School of Journalism): The New Initiatives.

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Sicherer Daten-Hafen Island?

Jede Krise eine Chance: Die Whistleblower-Seite wikileaks.org hat eine Idee für Island. Und die geht so: Wegen der Finanzkrise ist das Land so gut wie pleite. Viel Grund zum Jammern — oder aber Grund genug, mal etwas Neues auszuprobieren, dachten sich die Macher von wikileaks – und schlugen vor, in Island einen Datenfreihafen zu schaffen. Also ein Äquivalent zu dem, was die Schweiz für die Finanzmärkte darstellt. Das alles erläuterte wikileaks-Mitarbeiter Daniel Schmitt auf dem Chaos Computer Club-Kongress 26C3 in Berlin. Weiterlesen »

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Causa Wikileaks – Die Blogpiloten Leseliste

Beim Inhaber der Domain wikileaks.de wurde ine Hausdurchsuchung durchgeführt. Wikileaks ist eine weltweite Vereinigung von Transparency-Gruppen und Journalisten, die sich gegen Unterdrückung und für Meinungsfreiheit weltweit einsetzen. Die Tatsache, dass der Betreiber der deutschen Domain in das Fadenkreuz der Ermittlungsbehörden gerückt ist beschäftigt die Blogosphäre. Hintergründe und Meinungen haben wir für euch in der folgenden Link- und Leseliste zusammengestellt.

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