Alle Beiträge zu verlage

Die Netzpiloten sind Partner der VDZ Tech Summit

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Es ist soweit: Die 5. Tech Summit findet am 21. und 22. November 2017 in Hamburg statt. Ziel der VDZ Akademie ist es, mit der Tech Summit eine Plattform zu schaffen, die Verlagsmanager, Technologieprofis von Medienhäusern und Internet-Experten zusammenbringt, um neue Trends, Technologien, Verfahren und Best Practices vorzustellen. Technologie gestaltet [...]
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(R)Evolution der Bildung – Der Unterricht braucht ein Update

School (Image by congerdesign [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Deutschland – das Land der Ingenieure. Heimat von Mercedes, Volkswagen und BMW. Ist es da nicht eigentlich verwunderlich, dass wir in Sachen Technologien und Digitalisierung ziemlich hinterherhinken? Vor allem was den Bildungsbereich angeht? Deutschland gehört immer noch zu den Schlusslichtern der OECD-Länder, was den Gebrauch digitaler Medien im Unterricht angeht. [...]
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Auf der Suche nach dem Karriere-Nadelöhr – Über die Zukunft des Journalismus

apple-minianwendungen-image-by-pexels-via-pixabay
Journalisten müssen ihr traditionelles Handwerk beherrschen und neue Kompetenzen mitbringen. Der amerikanische Medienprofessor Jeff Jarvis steht vor den gleichen Herausforderungen wie alle anderen Journalistenschulen: wie man den Wandel lehrt, wie man dem journalistischen Nachwuchs genug Tools so beibringt, dass sie sie hinterher beherrschen, ohne deshalb unentbehrliche Zeit von der Vermittlung [...]
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Der Verkauf von Abos über Apple wird für Herausgeber einfacher

Tablet (Image by niekverlaan (CC0_Public Domain) via Pixabay)
Vor einigen Tagen wurden bei der jährlichen WWDC-Konferenz Softwareneuheiten vorgestellt. Wir konnten einen Einblick in die Vorhaben erlangen, der für Herausgeber von großem Interesse sein wird. In einem der seltenen Vorgespräche zur WWDC-Konferenz mit Phil Schiller, dem stellvertretenden Leiter der Abteilung für internationales Marketing bei Apple, verkündete dieser, dass Apple [...]
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Kann Crowdfunding den Journalismus retten?

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Der Journalismus steckt in einer existenziellen Krise: Die Erträge der Nachrichteneinrichtungen sind innerhalb der vergangenen zwei Jahrzehnte ins Bodenlose gefallen, und noch immer ist kein wirkliches Geschäftsmodell in Sicht, um Nachrichten auch im digitalen Zeitalter aufrechtzuerhalten. Im letzten Teil unserer Serie über Geschäftsmodelle für die Nachrichtenmedien betrachtet die Journalistin und [...]
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Journalismus ist nicht schön. Schade, Blendle.

Beauty is forever (image by J Dub [CC BY 2.0] via flickr)
Anfang des Jahres ging ich an einer Buchhandlung in Berlin-Mitte vorbei und entdeckte ein mir unbekanntes Buch von Jerome D. Salinger?—?“Die jungen Leute”. Es ist eine zweiundvierzigseitige Sammlung von drei bisher nicht auf Deutsch veröffentlichten Kurzgeschichten. Preis 14,99 Euro. Die Geschichten sind unterhaltsam, zeigen einen frühen Salinger, noch nicht den [...]
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Tagging: Verlage nutzen Tags um Erkenntnisse zu sammeln

Tastatur (image by Life-of-Pix [CC0] via Pixabay)
Wie alle Artikel des Nieman Lab werden auch bei diesem hier eine Hand voll Tags zu Themen wie Menschen und Unternehmen eingebunden, die im Text erwähnt werden. Theoretisch könnten Schlüsselwörter wie “Tags”, “tagging”, “article tags” und “Metadaten” hilfreich sein, um die Leute auf diesen oder andere Artikel, aufmerksam zu machen. [...]
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Facebook: Der Griff nach den Medien

Facebook (Image: Gerd Altmann [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Während Google sich großer Ablehnung europäischer Verlage ausgeliefert sieht, versucht sich Facebook als Partner der Medienhäuser zu positionieren. // von Jakob Steinschaden Das Social Network Facebook hat sich als wichtiger Traffic-Lieferant für Online-Medien etabliert und ist mit Like-Button, Social Login und einem Kommentar-System integraler Bestandteil von vielen Nachrichten-Portalen. Doch bald [...]
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TorBoox wollte Verlage zur Kooperation zwingen

Der Betreiber der Download-Seite TorBoox, der illegal E-Books zum Download anbietet, versuchte die Verleger zur Kooperation gegen Amazon zu zwingen. E-Books gelten vielfach als zu teuer. Außerdem verlangte SpiegelBest, so das Pseudonym des Betreibers, dass sämtliche Strafanzeigen gegen ihn aufgehoben werden. Dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels schlug er die Einführung eines Flatrate-Modells vor. Weil die Verleger nicht kooperieren wollen, bleibt die Website im Graubereich. Schon im Oktober soll bei TorBoox ein eigenes Flatrat-Modell an den Start gehen.

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Zukunft Zeitung, mehr Flexibilität gefordert?

Dank dem Internet ist Informationsübermittlung wesentlich einfacher, aktueller und vielfältiger geworden. Davon sollten doch alle, vor allem auch die regionalen Zeitungen profitieren. Doch warum verliert die Tages- und Regionalzeitung immer mehr an Gewicht? Warum geht die Anzahl der Leser stetig zurück?

Vergangene Woche fragte der Blogger Richard Gutjahr 6 sogenannte Medienprofis, wie die Zukunft der Zeitung aussehen wird. Allen war klar, dass die Printmedien sich verändern müssen. Warum, hat ein 18-jähriger Schüler in einem Kommentar unter dem Blogpost am besten zusammengefasst. Für Netzpiloten.de hat Benedict Schultheiß seine Ansichten noch einmal niedergeschrieben.

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Pia Ziefle: „Mein Standpunkt ist der des autonomen Urhebers“

Das Urheberrecht ist derzeit mal wieder Thema Nummer Eins. Es streiten sich Urheber, Verwerter und Nutzer zugleich. Dabei reden viele auch einfach aneinander vorbei und für einige ist es derzeit nur noch schwer nachvollziehbar, wer eigentlich welche Positionen vertritt. Ich habe unter all den vielen Künstlern, die Buchautorin des Romans „Suna“, Pia Ziefle, einmal für ein Interview begeistern können und wollte nunmehr Ihre Sicht der Dinge zu der aktuellen Debatte erfahren sowie einen Einblick ihrer persönlichen Erfahrungen bekommen. Heraus kam ein sehr interessantes Gespräch.


Hallo Pia, schön dass du heute Zeit für mich gefunden hast.

Hi Andreas, sehr gerne!

Die Debatte um das Urheberrecht unterliegt derzeit einer ziemlich heftigen Diskussion, die weit über das Handeln von Politikern und Rechtsexperten hinausgeht. Der Spiegel zählte jüngst mehr als 1.500 prominente Autoren, Künstler und Schauspieler, die vor der Abschaffung des Urheberrechts warnen. Müssen sich Kreative tatsächlich vor dem Ende des Urheberrechts fürchten? Oder glaubst du da werden mehr Ängste geschürt, als tatsächlich notwendig sind? Welchen Standpunkt vertrittst du selber, als Buchautorin, in dieser Debatte?

Pia ZiefleEs wird kein Ende des Urheberrechtes geben – am Ende des Tages werden alle ums Lagerfeuer sitzen und sich einig geworden sein. Es schwirren viele Kampfbegriffe herum, und noch mehr Halbwissen aus einem einfachen Grund: Das Urheberrecht in seiner bestehenden Form gibt einen Handlungsrahmen vor, innerhalb dessen Urheber, Verwerter und Nutzer agieren können. Dieser Rahmen ist sehr weit gesteckt und lässt sehr sehr viel Spielraum für individuelle vertragliche Regelungen. Das hat unter anderem zur Folge, dass wir unglaublich viele Gruppen von Urhebern haben, die unter dem Dach des Urheberrechtes vereint, die ganze Zeit aneinander vorbei reden. Die einen sind Sachbuchautoren, die zweiten Musiker, die dritten Wissenschaftler, Fotografen etc. Dazu kommt, dass alle Urheber ihre Werke in verschiedenen Arbeitssituationen schaffen: die einen sind angestellt, die anderen frei, sie schaffen im Auftrag, oder sie schaffen ein Werk und verkaufen es dann. Jede dieser Situationen benötigt andere vertragliche Regelungen, um Sicherheit zu schaffen für Auftraggeber, Nutzer und Urheber.

Mein Standpunkt ist der des autonomen Urhebers, der seinen Markt und dessen Gesetze kennt, für den die Verträge die er unterschreibt keine Bücher mit sieben Siegeln sind, und der mit den Verwertern seiner Werke auf Augenhöhe agieren kann.

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Belgische Seiten von Google wieder freigeben!

Der heute morgen von mir veröffentlichte Beitrag: Google sperrt belgische Zeitungen aus! hat sich schneller aufgeklärt als gedacht. Google-Sprecher Echikson erklärte der Nachrichtenagentur AP heute:

„Wir freuen uns, dass Copiepresse uns zugesichert hat, dass wir ihre Websites wieder in den Google-Suchindex aufnehmen können, ohne gerichtlich angeordnete Strafen fürchten zu müssen. Wir werden dies so schnell wie möglich tun. Wir wollten ihre Websites nicht aus unserem Index nehmen, aber wir mussten die Anordnung des Berufungsgerichts respektieren, bis Copiepresse handelt.“

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Google oder Facebook

Erinnert sich noch jemand an das Jahr 2010 oder gar 2009? In diesen beiden Jahren überboten sich die meisten Verleger und Herausgeber darin, auf die böse Firma Google einzuschlagen. All die Millionen Agenturmeldungen, die die Verleger mit einem minimalen Online-Mitarbeiterstab tausendfach umformulieren ließen. Sie wurden immer wieder neu publiziert und vom bösen Datenkraken einfach per Spider gescannt und für die Nutzer verfügbar und auffindbar gemacht.

Ganz langsam dämmert es den Entscheidern, dass dies wahrscheinlich gar nicht so dumm war. Man wollte es mit dem nächsten König des Webs anders machen. Und so umarmte und bekniete man Steve Jobs exakt zu dem Zeitpunkt als sein Marketing die Experten ausreichend über die Potenz des heiligen iPad eingelullt hatte. Nach der 1001. Medien-App ist man etwas weniger umsatzstark als nach dem Google-Durchmarsch und noch umsatzschwächer als nach den Goldenen Siebzigern und Achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Nun aber wird es seit ein paar Monaten extrem still um die Burdas, Döpfners und Schirrmachers. Der Grund ist in der obigen Grafik anschaulich. Sozusagen Infografik 1.0.

Denn wenn die Wirklichkeit dich überholt hat, hast du keine Chance, nicht mal Alkohol. Du stehst in der Fremde…

Quelle der Grafik

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Grenzüberschreitende Buchmesse

Das Motto der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vom 6. bis zum 10. Oktober 2010 hieß für mich Grenzüberschreitung. Wir wissen ja seit langem, dass die Grenzen zwischen den verschiedenen Medienteilmärkten in dem Maße fließender werden müssen, in dem die technisch bedingte Abgrenzung bspw. zwischen Büchern und Datenträgern für Musik, Filme und Software schwächer wird.

Die Abgrenzung wird tatsächlich auch immer schwieriger. Denn was ist auf dem iPad noch ein Buch? Ist ein auf das iPad transportierter Bildband noch ein Buch oder nicht einfach eine Website oder Applikation mit Bildern?

Dass diese Fragen auch in der Buchbranche immer stärker diskutiert werden und zunehmend auch zu praktischen Konsequenzen führen, zeigte schon die zentrale Neuerung der Buchmesse: das StoryDrive-Konzept, bei dem – losgelöst vom Buch – die richtigen Fragen gestellt werden: „Sind auch Sie davon überzeugt, dass Inhalt keine Grenzen kennt? Stehen für Sie Geschichten im Mittelpunkt, unabhängig von ihrer Erzählform? Schaffen Sie mit Geschichten Welten?“

Dementsprechend sollte StoryDrive ein Treffpunkt für die internationale Medien- und Entertainmentwelt sein: „Gemeinsam mit Vertretern der Verlags- und Filmbranche, Experten aus Musik- und Gamesindustrie, aus Technologie und Social Media, mit Cybercitizens, Urhebern und Mediennutzern begegnet sich hier die Zukunft der Medien- und Entertainmentbranchen. StoryDrive richtet sich an alle, deren Welt sich um gute Geschichten dreht – und die mit Geschichten Welten schaffen.“ Mehr nach dem Klick…

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Leistungsschutzrecht, das

Markus Beckedahl von netzpolitik.org sind erste konkrete Sätze aus dem Umfeld der Zeitungs- und Zeitschriftenverlegerverbände zugespielt worden, die dem Lamentieren von Keese und Konsorten ein Ende bereiten, das geeignet ist, den Verlegern ins eigene Fleisch zu schneiden:

Um einen effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, sollten nicht nur Teile des Presseerzeugnisses wie einzelne Beiträge, Vorspänne, Bilder und Grafiken geschützt werden. Schutzwürdig sind beispielsweise auch Überschriften, Sätze, Satzteile etc., soweit sie einer systematischen Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe in Verbindung mit dem Titel des Presseerzeugnisses dienen.

Die Diskussion der Schutzwürdigkeit von medialen Molekülen ist zentraler Hebel der ganzen Veranstaltung. Aber bereits das Urheberrecht schützt jetzt schon alle genannten Objekte sehr umfassend. Eingeschränkt werden soll also angesichts des Internets das Zitatrecht durch den Kunstbegriff der snippets, also kleiner Auszüge der Artikel. In diesem Zusammenhang möchten die Verleger daher kleinste Elemente eines Artikels unter Schutz stellen, die bisher kaum die nötige geistige Schöpfungshöhe erreichen, um durch das Urheberrecht schutzwürdig zu sein: Überschriften und … Sätze oder gar Satzteile. Und dann kommt die dramatische Einschränkung „soweit sie einer systematischen Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe in Verbindung mit dem Titel des Presseerzeugnisses dienen“. Zu diesem Zweck wird auch gleich das Thema Vervielfältigung neu bewertet: Weiterlesen »

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HuffPost almost takes the lead

Beim businessinsider gibt es diesmal eine Besonderheit beim chart of the day, die einige Verlage in Deutschland beruhigen wird. Denn hier haben wir (noch) keine Huffington Post. Falls doch, könnte die bequeme Position der Zeitungsverlage, einfach auf das Millionenheer der Billigschreiber in diesem Lande zuzugreifen und dann noch über die geringen Einnahmen im Web zu jammern, ein jähes Ende haben.

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Springer-Verlag auf dem iPad

The Iconist ist das iPad-Flaggschiff des Springer Verlags, das quartalsweise erscheinen soll. Gute Idee. Das nenn‘ ich mal slow media wörtlich genommen. Wenn ich mir das Video ansehe, dann ist mein Problem weniger die sehr langsame Publikationsfrequenz sondern die Idee, einfach Papier hinter Glas einzusperren. Ich bin wohl zu alt für solche Sachen:


via ipony

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Öffentlich-Rechtliches Netz

Die öffentlich-rechtlichen Sender verlagern ihr Programm ins Netz. Die Verlage streiten sich mit diesen Sendern und ihren Konkurrenten um die Marktanteile des neuen digitalen Marktes. Online werden Gewinne mit der Vermarktung erzielt, die aber die Verluste der Einnahmen der Printprodukte nicht ausgleichen. Die Folge: Aus der Krise der Rentabilität klassischer, konventioneller Medien wird die Krise des Qualitätsjournalismus. Renommierte Verlagshäuser wie Gruner + Jahr oder die WAZ-Gruppe entlassen große Teile ihres journalistischen Personals. Diese Maßnahmen ziehen die Qualität von Print- und Onlinetiteln gleichermaßen nach unten: Denn die besten Texte der Onlineportale stammen aus der Feder der Printjournalisten. Weiterlesen »

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Schwachmaschinensuchsinnoptimierung

Die Blüten des SEO- und SEM-Wahns sind schon lange welk. Man denke nur an die Befreiphoneaktion oder anderen Schmonz um Gott Google gnädig zu stimmen. Dass insbesondere Anbieter von Nachrichtensites inzwischen lieber Geld in SEM als in gute Texter stecken, zeigte sich mir jüngst bei der Suche nach aktuellen Texten zu „Hurrikan Ike“ bzw. „Hurricane Ike“ bei Google. Suchmaschinenoptimierte Links hier, bezahlte Anzeigen auf das eigene Angebot dort. Oder noch besser: Doppelt gemoppelt wie bei der Zeit (siehe Screenshots). Weiterlesen »

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