Alle Beiträge zu Verantwortung

Die Netzpiloten sind Partner des CSR Kommunikationskongresses 2017

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Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit sind Schlagwörter unserer Zeit – nicht nur in der öffentlichen Diskussion, sondern auch innerhalb von Unternehmen bildet sich das CSR-Management zu einem erfolgskritischen Faktor heraus. Die gelungene Kommunikation von Verantwortung und die Verantwortung innerhalb der Kommunikation sind für den Unternehmenserfolg unabdingbar – deswegen ist der 2. Deutsche [...]
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Amber Rudd: Problematische Thesen zur Verschlüsselung

Verschlüsselung (adapted) (Image by brenkee) (CC0) via Pixabay
Die britische Außenministerin Amber Rudd hat kürzlich einige sehr problematische Äußerungen zum Thema Verschlüsselung getätigt. Rudd sieht Verschlüsselung, wie viele andere konservative Politikerinnen und Politiker, als Werkzeug von Terroristen und anderen Kriminellen an, das den Ermittlungsbehörden die Arbeit erschwert und somit die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet. Die Ministerin ist außerdem [...]
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Ransomware: Neue Epidemie, alte Probleme

Computer Sicherheit Vorhängeschloss (adapted) (Image by TheDigitalWay [CC0 Public Domain], via pixabay)
Eine neue Ransomware-Attacke legte in Europa zahlreiche Rechner lahm. Das Gefährliche an dieser Schadsoftware ist, dass sie auch moderne Windows-Versionen, namentlich Windows 7, 8 und 10, befällt, unter bestimmten Umständen sogar, wenn diese auf dem aktuellen Update-Stand sind. Dadurch wurden zahlreiche kritische Infrastrukturen lahmgelegt. Der Vorfall zeigt, dass viele auf [...]
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Chelsea Manning: Niemand hat mich zu Leaks angestiftet

Chelsea E. Manning auf Instagram (adapted) (image by xychelsea87 [CC BY-SA!] via instagram)
Chelsea Manning, Whistleblowerin und WikiLeaks-Informantin, hat erstmals nach ihrer Entlassung aus dem US-Militärgefängnis am 17. Mai ein ausführliches Interview gegeben. Darin betonte sie, dass das WikiLeaks-Team sie keineswegs aufgefordert habe, geheime Dokumente weiterzugeben. Dies habe sie vielmehr aus eigenem Antrieb getan. Anders lautende Gerüchte, die immer wieder aufgebracht und auch [...]
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WikiLeaks: Transparenz um jeden Preis?

Occupy Wall Street WikiLeaks Truck (Image by pameladrew212 [CC BY 2.0] via Wikimedia Commons)
Wieder einmal steht WikiLeaks wegen der fahrlässigen Veröffentlichung persönlicher Daten in der Kritik. Es wird Zeit, dass sich die Mitarbeiter der Plattform dieser Kritik stellen. Sie ist nämlich keineswegs ein bösartiger Sabotage-Versuch politischer Gegner, sondern größtenteils berechtigt. WikiLeaks muss erkennen, dass Transparenz im Informations-Zeitalter ein wichtiger, aber kein absoluter Wert [...]
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5 Lesetipps für den 18. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Versagen der Merkel-Regierung, Verantwortung auf YouTube, Streaming, den Medienwandel bei Condé Nast und Lyft. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: Das große Merkel-Versagen: Thorsten Denkler hat den Text geschrieben, der rückblickend wohl das Ende der Regierung von Angela Merkel bedeuten könnte. Es ist der Text, der in klaren Worten aufzeigt, dass sämtliche Affären dieser Bundesregierung, immer auch Merkel-Affären waren. Mit dem Unterschied, dass sie jetzt zum ersten Mal, durch die direkte Verantwortung des Bundeskanzleramts für den Bundesnachrichtendienst, sich nicht aus der Verantwortung stehlen kann. Es wird wohl ein Abgang mit einem großen Knall.

  • YOUTUBE Broadmark: Verantwortung durch Reichweite: Mit großer Reichweite geht auch eine gewisse Verantwortung einher. Diese an Spidermans Motto orientierte Aussage mag in ihrer Logik selbstverständlich sein, doch gerade in den Medien muss darum jeden Tag neu gekämpft werden. Auf YouTube ist dies nicht anders, weshalb dieser Meinungsbeitrag von Lisa Haala auf Broadmark ein sehr wichtiger Text für eine Community ist, die oft in sehr jungen Jahren „was mit Medien“ machen, ohne je darüber nachgedacht zu haben, was das bedeutet.

  • STREAMING Fast Company: Why I’m Giving Up Streaming Music And Going Back To MP3s: Jared Newmans Abgesang auf Streaming-Dienste hat mich mein eigenes Musiknutzungsverhalten hinterfragen lassen. Mit dem Ergebnis: Streaming von Musik kann sehr nützlich sein. Während ich früher versuchte, alles auf MP3 zu bekommen und Stunden damit verbrachte, die Dateien mit Informationen zu versehen, zu ordnen und zu sichern, höre ich heute viel bewusster Musik und wenn mir etwas gefällt, dass ich gestreamt habe, kaufe ich mir die Vinyl (die entweder via Amazon auch gleich als MP3 kommt oder bei Erwerb in einem Plattenladen dann von mir digitalisiert werden muss). Newman mag mit seiner persönlichen Beobachtung Recht haben, doch das habe ich auch mit meiner persönlichen Beobachtung. Die Nützlichkeit von Diensten kommt daher, wie sie genutzt werden.

  • MEDIEN Digiday: Digital drives culture change at Condé Nast: Während die klassische Zeitung wohl dem Untergang geweiht ist, was auch das Verhalten der meisten Presseverlage erklärt, haben Magazine wohl eine vielversprechende Zukunft als Printprodukte vor sich, was man wiederum auch am Verhalten dieser Verlage erkennt. Condé Nast ist ein internationales Beispiel dafür, welches Bob Sauerberg im Interview mit Ricardo Bilton verdeutlicht. Hier lohnt sich der Kulturwandel noch, den die Digitalisierung ausgelöst hat und er wird mit gut begründetem Optimismus angegangen.

  • LYFT Handelsblatt: US-Großanleger Icahn investiert in Uber-Konkurrenten Lyft: Geld soll ja angeblich glücklich machen, aber wenn es dir der New Yorker Finanzinvestor Carl Icahn gibt, kann dies bezweifelt werden. Icahn, der milde gesagt als ungemütlich gilt, hat für 100 Millionen US-Dollar Anteile am Uber-Konkurrenten Lyft erworben. Das Unternehmen wird jetzt mit etwa 2,5 Milliarden US-Dollar bewerten (Uber: 41 Milliarden US-Dollar). Bemerkenswert ist dies, da es nicht Icahns Art ist, in Startups zu investieren. Das Geschäftsmodell beider Unternehmen wird als äußerst lukrativ angesehen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Gemüse für Europa – aus Sklavenhand

In Südspanien werden Gemüse und Früchte für ganz Europa angebaut – unter Plastikplanen, die ganze Landstriche zudecken, und mit der Hilfe von ArbeitsmigrantInnen, die gnadenlos ausgebeutet werden. Sie sind Europas Sklaven des 21. Jahrhunderts. Und Europas KonsumentInnen tragen dafür Mitverantwortung. – Eine Anklage. Weiterlesen »

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Ein Käfig voller Narren

Shakespeare untertrieb, als er festhielt, die ganze Welt sei eine Bühne.

Sie ist vielmehr ein offensichtlicher Querschnitt eines Irrenhauses, in dem die Kranken die Gesunden mit fehlgeleiteten Mitteln zu therapieren, zu manipulieren und zu kontrollieren suchen. Wer die Führungsreigen unserer gedrittelten Welt mal unter die Lupe nimmt, der findet sie in persönlichkeitsgestörter Lehrbuchmanier aufgereiht: die Paranoiden, die Schizoiden, die Dissozialen, die Borderliner, die Histrioniker, die Narzissten, die Anankastiker und so weiter und so fort.

Im politiktheoretischen Idealfall hat ein Kollektiv an meinungsmündigen Bürgern dem kranken Bock die Gärtnerschere ausgehändigt, auf dass er die Blumen in ihrem Garten Eden hinrichte.

In allen weiteren Fällen hält das Kollektiv der volkslegitimierten kranken Böcke den ganz schwarzen Schafen so lange die Harke, bis es zur grossangelegten Patientenrevolte kommt. Wer Wahnsinn sät, wird Terror ernten… Weiterlesen »

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Kassaei meets Kotler

Jetzt ist es raus. Der Verbraucher ist nicht nur Kunde, er ist sogar ein Mensch. Jahrzehntelang hat Philip Kotler das gesamte Arsenal der mathematsierten Gesellschaftswissenschaften, die so gern von den Naturwissenschaften anerkannt wären, auf die Nachfrager losgelassen. Sogar die Organisationstheorie war ihm nicht zu schade, etwas Übersicht in die Absatzförderung zu bringen. Nun ist Schluß. Auch er bläst in das Horn namens Ethik. Der mathematisierte Geist verspricht sich davon, dass es auf diese Weise menscheln sollte.“Die neue Dimension des Marketings. Vom Kunden zum Menschen“ muss ja dann konsequenterweise auch von dem Handeln, was Philosophen und Theologen seit langem, erstere sogar seit Jahrtausenden behandeln. Denn da geht es nicht um soziale oder ökonomische Rollen, da geht es gleich um alles: den Menschen…

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Verantwortung 2.0: eSpenden für Bildung

Wer seit einigen Jahrzehnten auf dieser Welt ist, der hat das Paralleluniversum der Parteienpolitik schnell als Interessenvertreter der einflußreichen Branchen- und Industrieverbände entlarvt. Dass die Parteien die Steuergelder nach wenig nachhaltigen, kaum gerechten und selten sinnvollen Aspekten verteilen, ist eine Binsenweiheit. Die Kanzlerin hat Hunderte Milliarden ohne jede Bedingung in die Banken geschenkt. Ihr Vorgänger öffnete unser Land für Derivathandel und Hedge-Fonds. Es besteht kein Anlaß zur Hoffnung, dass von den Parteien humane Handlungen ausgehen, die das Zusammenleben auf Erden ausgleichend fördern. Aber wir können selbst etwas tun. Nehmen wir doch die Radikalliberalen ernst und handeln einfach selbstbestimmt und stolz ohne Betrachtung der mediokren Personen, die sich für ein Amt in diversen Aufsichtsräten einschleimen müssen, weil sie es nicht anders schaffen, dorthin zu kommen.

Ein tolle Beispiel wie man nicht die Bildung der Banken sondern die der Kinder untertützen kann, machen uns die Amerikaner vor. Auf donorschoose.org geben Lehrer ihre Vorhaben, ihren Bedarf und ihren Standort ein. Man kann sogar angeben, wie bedürftig die jeweilige Gemeinde ist, in der sich die Schule befindet, was bei den stolzen Datenschützern in Deutschland sicher einen Ansturm der Entrüstung bedeuten würde, weil die Kinder bei der Veröffentlichung stigmatisiert würden.

Aber angenommen das könnte man anonymisieren, dann würde so jeder, der will, die Schule in seinem Ort, in seinem Viertel oder irgendwo weit weg ein schönes Projekt unterstützen. Die Kindern könnten so die teuren Bahnreisen (warum sind die noch immer nicht kostenlos für Klassenfahrten? Wo leben wir eigentlich?), Eintrittskarten für Weltraumcenter oder Wissenschaftsausstellungen bezahlt bekommen. Ich brauche bei genauer Betrachtung zunächst kein betterplace, dass die großen Projekte in der weiten Welt unterstützt. Ich bräuchte im Gegenteil ein hyperlokales Spendenportal, in dem ich etwas unterstützte, dass ich möglicherweise bei Überzahlung/Überspendung sogar zu einem Spendenfest besuchen könnte. Es wird langsam Zeit, dass wir das Jammern und die ewigen Talkshows als Profilneurosenküche einfach kommentarlos beiseite legen und anfangen…

Aber wo sind die Lehrer, die sich tolle Projekte ausdenken, die online beschreiben und ein Konto dafür einrichten? Und wo sind die Software-Firmen, die sich so ein Projekt ausdenken und es als bestmögliche CSR-Maßnahme auch noch in die Gazetten dieser Welt bringen, damit viele mitmachen.

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Palmöl: Greenpeace vs. Nestlé

Da waren sie wieder meine drei Probleme: Konsum, Aufklärung, Kommunikation (KAK). Was war passiert? Nestlé hatte beobachtet, wie Greenpeace andere Großkonzerne (Unilever oder Kraft) an den Pranger stellte wegen deren lascher Einkaufspolitik in Bezug auf Palmöl. Beide haben reagiert. Denn die letzten Regenwaldreste in Indonesien werden aktuell von einem Konzern namens Sinar Mas gerodet, um dort Palmölplantagen für den unstillbaren westlichen Hunger zu stillen (Biodiesel, Kosmetika, Seifen, Margarine, Süßigkeiten etc.). Und dass dort mitnichten mit lokal verantwortlichen, nachhaltigen und biologisch wertvollen Bandagen gearbeitet wird, haben einige von uns schon in dem einen oder anderen Bericht im TV gesehen. Was ist also anders im neuen Fall?

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