Ein Rückblick [MEHR]
mit140zeichen.deNiemand ist bekannter in der deutschen Twitter-Welt als Nicole Simon, sie ist Deutschlands führende Expertin in Sachen Web 2.0. Und was sie über Twitter weiß, das hat sie gerade aufgeschrieben in ihrem Buch "Twitter - Mit 140 Zeichen zum Web 2.0". Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Microblogging im Unternehmensbereich. Im Buch gibt Nicole einen Überblick und jede Menge Beispiele: Was ist Twitter, wie funktioniert der Dienst, wo und wie finde ich, was ich suche? Wer treibt sich so alles rum in Twitterland? Wie kann Twitter auch für den Unternehmenseinsatz optisch angepasst werden und wie verwalte ich mehrere Twitter-Accounts? Was sind Twitter-Badges und wie bekomme ich den größten Nutzen aus den Twitter-Feeds? Schritt für Schritt und Button für Button werden alle Aspekte beleuchtet. Das Timing für das Erscheinen von Mit140Zeichen hätte besser kaum sein können: Microblogging im Allgemeinen und Twitter im Besonderen sind in Deutschland so bekannt wie nie, das Interesse gerade im Unternehmensbereich wächst und wächst. Mit diesem Buch hat Nicole Simon ein klasse Buch für Neulinge geliefert, bei dem aber auch fortgeschrittene Nutzer durchaus noch das ein oder andere lernen können. Dickes Lob! Wer das Buch gleich kaufen möchte, kann direkt bei Amazon.de bestellen: Übrigens: Natürlich kann man nicht nur Nicole Simon auf Twitter folgen, sondern auch dem Buch selbst: @m140z. [MEHR]
twittergadget.png Neues aus dem Hause Google-Mail: Bei Gmail lässt sich mit dem Twittergadget jetzt locker flockig aus Gmail heraus twittern nach Herzenslust. Mehr dazu bei Twittergadget. [MEHR]
twuffer.pngDie Twitter-Urfrage: "What are you doing?" scheint den Machern von Twuffer zu langweilig, zu gegenwartsbezogen zu sein, weswegen sie die grandiose Idee hatten, dass man ja auch heute schon beantworten kann, was man morgen, übermorgen, nächsten Monat oder im kommenden Jahr tun wird. Wieso also auf morgen warten, wenn man schon heute weiß, was morgen ist? Mit Twuffer kann man seine Twitteridentität in die Unendlichkeit verlängern. Wie das geht? Indem man alle Tweets, die man während seiner Lebenszeit - und darüber hinaus - noch zu machen gedenkt, vorfertigt und dann geplant von Twuffer twittern lässt. [MEHR]
Politische Kampagnen im Web 2.0 können für Aufsehen sorgen, das ist spätestens seit Barack Obamas öffentlichkeitswirksamer Internet-Strategie klar. Wie zivilgesellschaftliche Akteure das Mitmach-Netz zur Mobilisierung einsetzen können, darüber diskutierten die Teilnehmer der dritten Berliner Socialbar am vergangenen Montag. Über eines waren sich dabei alle einig: Selbst gut gemachte Online-Kampagnen können Aktionen und Diskussion im Real Life nicht ersetzen - aber sinnvoll ergänzen. publikum.jpg Die Idee der Socialbar Jeden Dienstag im Monat treffen sich im Berliner tazcafé sozial engagierte Menschen und Internetexperten, tauschen Erfahrungen und Ideen aus – und knüpfen im besten Falle Kontakte für neue Projekte. Das Konzept: Jeder Interessierte kann die Treffen mitgestalten, organisieren, Themen und Referenten vorschlagen und auch selbst spannende Projekte vorstellen. Eine Einführung in das politische Campaigning über Web 2.0 gaben drei kurze Vorträge. [MEHR]
Dass in Twitter viel über den aktuellen Wahlkampf gesprochen wird, ist uns ja nicht neu. Twitter hat inzwischen auch eine eigene Wahlkampf-Seite aufgebaut, die Tweets zu Kampagnen und Kandidaten sammelt. Einen Höhepunkt erreichte das politische Gezwitscher natürlich vergangenen Freitag, als Obama und McCain in einer ersten Fernsehdebatte aufeinandertrafen. Twitter und der TV-Sender current.tv nahmen das zum Anlass, das Gezwitscher auch auf den Bildschirm zu bringen. "Hack the Debate" legt die Tweets der Nutzer direkt über das Fernsehbild der Debatte und liefert so einen wunderbaren, sichtbaren "Backchannel" des Duells. Twitterer mussten ihrem Tweet nur #current hinzufügen und der Kommentar ging auf Sendung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Twitter hat jetzt auch eine Kurz-Analyse der Tweets während der Debatte veröffentlicht. In der Debatte nach der Debatte spielen erneut Videos eine zentrale Rolle: Das McCain-Lager hat einige Statements von Obama zu einem "John is right"-Video zusammengeschnitten. Genauso erfolgreich läuft bei YouTube aber auch ein Ausschnitt, in dem McCain "Horseshit" murmelt, während Obama redet (via Internet und Politik): Der absolute Renner in den YouTube-Charts ist aber weiterhin das grandiose Palin-Interview. Der US-Wahlkampf wird dank Social Media tatsächlich immer interessanter. [MEHR]
Alles, was Parteien und Kandidaten bis jetzt im Internet getan haben, war nur ein Vorgeschmack auf das, was die Präsidentschaftsanwärter und Medien zum US-Wahlkampf 2008 auffahren. Die Blogpiloten geben einen Überblick über die Angebote von Barack Obama, John McCain und die Projekte verschiedener Medien-Websites. Den Anfang macht Barack Obama. [MEHR]
Gast-Blogpilot Christoph Bieber hatte auf seiner aktuellen US-Reise die Gelegenheit mit Biz Stone von Twitter ein Gespräch zu führen. Im ersten Teil des Interviews ging es um die Rolle von Twitter als Kampagnentool und die Art, wie Twitter die (politische) Kommunikation und Kultur verändern kann. Im zweiten Teil spricht Christoph mit Biz über Signal and Noise im Twitterverse, die Kooperation mit Current.TV und die Rückschlüsse, die sich aus der Auswertung des weltweiten Gezwitschers über den aktuellen Themenpuls ziehen lassen. [MEHR]
Twittergründer Biz Stone im Interview [MEHR]
logo.jpgManchmal liest man den Beginn einer Pressemitteilung und hat dann gar keine Lust mehr, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. So ging es mir mit Bleeper.de. Aber ich bin ein netter Mensch, gebe dem „deutschen Twitter“ eine Chance und habe doch mal genauer hingeschaut. Mal sehen, ob es sich gelohnt hat… [MEHR]
eCERT, das eCommunity Emergency Response Team, nutzt Social Media Tools wie Blogs und Twitter, um bei Naturkatastrophen gemeinsam - und effizienter - zu reagieren:
eCitizen Corps asks you to embrace the personal responsibility to be prepared; to get training in using social networks, blogging and new media; and to use these skills as a eVolunteer to support local emergency responders, disaster relief, and community safety.
Das Internet verändert die Reaktionsmöglichkeiten, so die grundlegende Idee, sei es durch Bürgerjournalismus oder den geschickten Einsatz von Technologie. Der Einsatz von freiem Tagging (z.B. per Hashtags) kann beispielsweise helfen, Twitter-Posts zum Thema Hurricane #Ike zusammenzutragen. Ein spannendes Projekt allemal, könnten hier Web 2.0 Tools doch tatsächlich helfen, Leben zu retten. Natürlich gibt's eCERT auch auf Twitter. (via David Stephenson) [MEHR]
Das Mitmach-Netz wird immer voller. Es gibt inzwischen nicht nur unzählige Plattformen, auf denen wir uns vernetzen, Links zuschicken, zuzwitschern oder Videos und Fotos zeigen können; auch die Angebote, die all diese Dienste zusammenführen wollen, sind nicht mehr zu überschauen. Friendfeedfeed hat diese Entwicklung auf den Punkt gebracht: "Too many social networking aggregators? Aggregate all your social networking aggregator feeds into one aggregated feed of aggregator activity feeds!" [MEHR]
Blip LogoVielen Twitter-Nutzern wird in den letzten Tagen das kleine Musiksymbol in zahlreichen Tweets aufgefallen sein. Dahinter steht Blip.fm, ein Micro-Blogging-Dienst, der es seinen Nutzern ermöglicht Musik zu empfehlen und zu teilen. Während Twitter also die Frage „What are you doing“ stellt, fragt Blip.fm “What are you listening to?”. [MEHR]
logo_kwippy.jpgWas sind die größten Nebenwirkungen von Erfolg? - Die Nachahmer! Microblgging- Dienste à la Twitter schießen zurzeit wie Unkraut aus dem Boden. Einer davon kommt jetzt aus Indien nach Deutschland und nennt sich kwippy. Die Macher versprechen viel; kwippy soll das Bloggen und Netzwerken verändern. Klingt äußerst revolutionär, doch gibt es wirklich so viele Unterschiede zu Twitter? [MEHR]
logo_12seconds.jpgEin Video sagt mehr als 140 Zeichen – wer liest schon Tweets, wir wollen Videos sehen! Aber bitte keine Spielfilmlänge, denn in 12 Sekunden lässt sich alles sagen. 12seconds heißt nämlich der neue Video-Twitter Dienst, der jetzt Bilder statt Worte sprechen lässt. Wer sich fragt, warum das Ganze nur 12 Sekunden dauern soll, bekommt von den Machern der Plattform eine einfache Antwort: „Because anything longer is boring.“ Wie funktioniert 12seconds? Noch befindet sich 12seconds in einer closed Alpha Testphase und ist nur mit Einladung zugänglich. Für diese kann man sich auch bewerben; das scheint aber im Moment länger zu dauern. Gerüchte um eine sehr, sehr lange Warteliste kursieren bereits. Wenn man die Registrierungshürden überwunden hat, kann es losgehen. Möchte man den Dienst als Mashup mit Twitter nutzen, trägt man einmal seinen Account ein und kann die Videos dann direkt in den Twitter Stream übernehmen. Die Kurzfilme können entweder per Webcam aufgenommen und hochgeladen werden oder via Handy oder E-Mail geschickt werden. Auch bei 12seconds kann man die Aktivitäten der Nutzer verfolgen oder die eigenen Kontakte direkt aus Twitter importieren. Natürlich fehlt auch eine Kommentarfunktion für alle Videos nicht. Da darf man dann auch endlich mehr als 140 Zeichen zum Besten geben. screenshot_12seconds.jpg Für wen ist 12seconds gedacht? Twitter User vor, bitte! Denn sie sind wohl die erste Zielgruppe von 12seconds. Durch die mögliche Kombination der beiden Dienste, lassen sich Text und Bild ideal verbinden. Die alleinige Nutzung von 12seconds macht zurzeit eher weniger Spaß. Da bleibt abzuwarten, ob sich nach der Testphase eine eigene 12seconds-Community entwickelt, die auch eine Twitter-unabhängige Nutzung interessant macht. Und wer hat schon immer Zeit und Muße ein Video zu drehen - auch wenn es nur 12 Sekunden dauert. Bis die Haare richtig sitzen, schreibt man doch lieber schnell mal eine SMS - ganz ohne Bild. Die Mischung macht es wohl auch hier. Blogpiloten-Urteil: 12seconds ist nichts für filmische Labertaschen. Hier heißt es kurz und prägnant die Sache auf den Punkt bringen. Wer Twitter nutzt und lieber filmt als schreibt, wird 12seconds lieben. Die Verbindung der beiden Dienste funktioniert trotz Testphase schon recht gut. Webzweipunktnull.de bemängelt jedoch zu Recht, dass die Videotitel keine Sonderzeichen enthalten dürfen. Die aus Twitter bekannte Antwortform "@xy" ist somit nicht möglich. Darunter leidet die Interaktivität und Übersicht des Dienstes ein wenig. Die Beschränkung auf 12 Sekunden unterscheidet die Plattform in erster Linie von ähnlichen Diensten wie beispielsweise seesmic. Auch wenn dahinter eine witzige Idee steht, wirklich tiefgehende Dinge lassen sich so nicht mitteilen. Aber da man sich Twitter zum Vorbild genommen hat, kann in der Kürze auch bei 12seconds gerade der Erfolg liegen. [MEHR]
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