Alle Beiträge zu The Verge

The Verge startet einen Gadget-Blog für Facebook

Facebook app (adapted) (Image by Eduardo Woo [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Ist Facebook der neue RSS? Die Technologie-Seite von Vox Media, The Verge, versucht, diese Frage zu beantworten: Sie startet einen Gadget-„Blog“, Circuit Breaker, der hauptsächlich als eine Facebook-Seite existieren wird, mit Postings, die im Instant Articles-Format angezeigt werden. John Herrman von der New York Times, der die Neuigkeit zuerst berichtete, [...]
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Vox Media: Vom Blog zu einem der größen Publisher im Netz

Vox Media (Image by Vox Media)
Tyler Bleszinski, Mitbegründer der Vox Media-Gruppe, spricht über seine Zeit im Unternehmen, die Zukunft der Videoplattformen und engagiertes Publikum. Vox Media ist heute ein gewaltiges digitales Publishing-Netzwerk für mit acht eigenständigen Seiten, die letztes Jahr im Schnitt mehr als 160 Millionen Besucher im Monat hatten. Aber es hat zunächst nicht so [...]
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Snapchat Stories: Was sechs Medien über Snapchat denken

Snapchat (adapted) (Image by Maurizio Pesce [CC BY 2.0] via Flickr)
Von Live Events bis zu Behind-the-Scenes-Touren – The Huffington Post, Fusion, Mashable, NPR, Philly und The Verge berichten, wie sie Snapchat nutzen. Sam Sheffer, Social-Media-Redakteur bei The Verge, letztes Jahr den zum Magazin gehörenden Snapchat-Account startete, sollte es ein einfaches, kleines Experiment sein. Ich habe es bloß auf meinem persönlichen [...]
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CULTURE&VIDEO TIPPS vom 24. Oktober

Heute bei Culture&Video: Die ZEIT stellt die Karl-Marx-Allee vor, Banksy wird mit seinen eigenen Mitteln geschlagen und aus London weht Theaterluft durch’s Netz. // von Hannes Richter

 screenshot banksy  

Culture&Video durchforstet das Netz nach bewegten Bildern, die bewegen. Dabei werden nicht nur der letzte virale Hype, neue Videos aus Kultur und Musik oder gar ganze Spielfilme und Dokumentation vorgestellt. Auch der Kontext ist immer mit dabei. Mit Hintergrundinfos und interessanten Links, oft auch einem total subjektiven Kommentar präsentiert die Rubrik aktuelle Video-Highlights.

HINTER DEN KULLISSEN: 60 Minutes before curtain-up at the National Theatre

Noch eine Stunde bis zum Vorhang. Die Schauspieler kommen gerade an, man gönnt sich noch eine Zigarette oder ein Pläuschchen. Durch den kargen Hof des Londoner National Theatres hallen schon die ersten kehligen Laute der Kollegen, die sich einsingen. Nach und nach kommt Leben in die Garderoben und den verwinkelten Hinterbühnenkomplex des berühmtesten Theaters des englischsprachigen Raumes. Aus sechs Abenden mit unterschiedlichen Aufführungen hat sich die britische Dokumentarfilm-Regisseurin Pinny Grylls Material zusammengesammelt. Weil Starregisseur Mike Leigh von seinen Schauspielern verlangt, sich bereits eine Stunde vor der Vorstellung „in character“ zu begeben, taumelt Ruby Bentall schon als trauernde Rebellin Victoria (in Grief) über die Flure, während sich das ganze Ensemble von The Kitchen noch in Straßenklamotten bei einer letzten Probe auf der Bühne befindet. In dem nur 30 Minuten langen Film, der zum 50. Jubiläum des Theaters entstanden ist, verschwimmen die einzelnen Aufführungen zu einem chronologischen Kaleidoskop, unterbrochen vom Staccato der Aufrufe durch die Lautsprecheranlage. Ein für Laien einmaliger Blick ins Theaterleben – eine Stunde voller Humor und Anspannung ist vorbei, wenn für die Schauspieler der Vorhang aufgeht.

MULTIMEDIALES FEATURE: Das neue Leben der Stalinallee

Eine besondere Straße verdient ein besonderes Format: In einem umfangreichen Online-Feature stellt die Wochenzeitung ZEIT Geschichte und Gegenwart der Berliner Karl-Marx-Allee und ihrer Bewohner vor. „Nirgends zeigt sich der Umbruch Berlins klarer“ behauptet die Titelzeile und tatsächlich: Es ist ein weiter Weg von den Anfängen als sozialistische Prachtstraße bis zur coolen Studenten-WG. Aber das nicht an einen Kiez angebundene, sich feindlich zu seiner Nachbarschaft verhaltende Gebäudeensemble (so drückt es der Architekt Thomas M. Krüger in einer sehr sehenswerten fachlichen Analyse aus, das Video ist gespickt mit Archivmaterial und historischen Details über das Baugeschehen) hat noch nie in seine Zeit gepasst. Damals nicht, als der Zuckerbäckerstil so schnell aus der Mode kam, wie er importiert wurde, und heute erst recht nicht. Zu moderat die Mietpreissteigerungen, zu durchwachsen die Einwohnerstruktur, um ins klassische Gentrifizierungs-Klischée zu passen. Wer dort lange wohnt, der bleibt und wer dort hinzieht, setzt ein Statement. Welches, das ist nicht wichtig. Insofern ist Berlin doch wieder ganz bei sich, in der Karl-Marx-Allee.

MIT EIGENEN MITTELN: Coole Reaktion auf Banksy

Dass der wohl bekannteste Guerilla-Künstler unserer Tage, Street-Art-Idol Banksy, zur Zeit in New York sein Unwesen treibt, weiß inzwischen jedes Kind. Mit süßen Plüsch-Farm-Tieren im Viehtransporter hat er international Furore gemacht und sein Ronald McDonald, der sich von einem Straßenjungen die Schuhe putzen lässt, rief die Polizei auf den Plan. Doch das sind nur die auch hierzulande bekannt gewordenen Werke. Auf der offiziellen Seite seiner „Residency on the streets of New York“ finden sich fast täglich neue Bilder seiner Streifzüge. Es scheint, als würde Banksy gerade eine Art Gesamtkunstwerk an New Yorks Wände basteln. Wobei die Reaktion der Öffentlichkeit  nie lange auf sich warten lässt oder: „The city hits back“, wie es das Online-Magazin The Verge nennt. Sei es durch schnelle Übermalungen oder das Anbringen eines Plastikschutzes, um genau diese verhindern. Den coolsten Umgang mit den öffentlichkeitswirksamen Aktionen bewiesen drei andere Künstler. Kurz nachdem Banksy wiedermal auf allen Kanälen war, diesmal weil er am Straßenrand Original-Werke zu Spottpreisen verkaufen ließ, bauten sie einen ähnlichen Stand auf. Lief der Verkauf bei Banksys originalen nur schleppend, gingen die eindeutig als Fake deklarierten Werke nun weg wie warme Semmeln.


Image Screenshot, http://www.banksyny.com/2013/10/18/west-24th-street

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