Wie beim Netzökonom zu lesen ist, ist der angedachte Deal zwischen StudiVZ und United Internet nun auch geplatzt, nachdem auch schon der Verkauf an Facebook geplatzt war. Wer darf, wer will, wer soll am StudiVZ-Kuchen mitessen oder ihn einfach komplett schlucken? Enorme Wachstumsraten bei Usern und PIs konnten die VZ'ler in den vergangenen zwei Jahren verzeichnen, doch so langsam hat die digitale Hefe ihren Dienst getan, der Kuchen geht nicht weiter auf. In sich zusammenfallen wie ein Souffleé wird er zwar kaum, aber wenn ein Kuchen beginnt abzukühlen verliert er an Flüssigkeit und wird - je länger er nur dumm rumsteht - trocken. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja irgendwann ein Krümelmonster ums Eck und macht kurzen Prozess. Bis dahin darf sich der schadenfrohe Teil der Internetgemeinde noch daran laben, dass Holtzbrinck mit StudiVZ am Ende nicht wirklich glücklich werden wird. Die Readers-Edition titelt: "StudiVZ - Ein Community-Flop". SeedFinance geht auf die Probleme bei United Internet ein. [MEHR]
Wie sag ich's meinen Eltern? Blogger erklären deinen Eltern Begriffe aus der Webwelt. Anian Leistner von Trupoli erklärt Social Networks: "Social Networks bilden die Offlinewelt ab, die man früher mit Vereinen und Clubs hatte." Weitere Begriffe gefällig? Alle Artikel aus der Reihe Wie sag ich's meinen Eltern? [MEHR]
SchülerVZ - der Ableger des Studenten-Netzwerk StudiVZ - machte in den letzten Monaten durch wie sein großer Bruder durch streitbare PR-Kampagnen auf sich aufmerksam. Nun wird das Schüler-Netzwerk zu einem Fall für den Staatsanwalt: Der Vater einer 13-jährigen hat Anzeige gegen den Betreiber sowie den Holzbrinck-Verlag als Eigentümer gestellt. Grund sei die Verbreitung pornographischen Materials sowie Volksverhetzung. Erst im Juli war SchülerVZ wegen jugendgefährdender Inhalte von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienste verwarnt worden. [tags]studivz,schuelervz,social,gesetz[/tags] [MEHR]
StudiVz ordnet sich neu. Ab sofort ist der umstrittene Mitgründer Ehssan Dariani nicht mehr Mitglied der Geschäftsführung und damit raus aus dem operativen Geschäft der Studenten-Community. Er will sich zukünftig als Business Angel verdüngen und sitzt zukünftig noch als Aufsichtsrat bei StudiVz; bevor er das neue Amt allerdings antritt, will StudiVz seine Gesellschaftsform erst noch von einer englischen Limited in eine GmbH umwandeln. Wann dieser Prozess abgeschlossen sein wird, ist nicht bekannt. Darianis Aufgaben werden von den beiden Mitgründern Dennis Bemmann und Michael Brehm übernommen. [tags]studivz[/tags] [MEHR]
Nach den Studierenden widmet sich StudiVz nun auch den Schülern: Mit einem eigenen Ableger für Schüler - dem SchuelerVz - dringt die Holzbrinck-Tochter in einen neuen Kundenbereich ein. Bereits Anfang des Monats wurden Gerüchte über das neue Projekt laut, und erst vor einigen Tagen öffnete der Mitbewerber MyStubz seine Pforten. Im VisualBlog ist man eher skeptisch, ob das Projekt ein Erfolg wird, und Misses Linkfire fragt sich, was als nächstes kommt. [tags]studivz,schule[/tags] [MEHR]
studivz.gifDer Investor kauft sein eigenes Investitionsobjekt: Holzbrinck hat das Studentenverzeichnis StudiVz übernommen. Nach Informationen des Spiegel soll der Verkaufspreis bei 100 Millionen Euro liegen; offiziell bestätigt hat Holzbrinck diese Summe jedoch nicht. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nach Informationen des Focus soll allerdings auch Springer für das Studentennetzwerk geboten haben, das Angebot lag dabei angeblich sogar bei 120 Millionen Euro. Der Holzbrinck Verlag war bereits über sein Venture Capital-Unternehmen Holzbrinck Ventures als Investor an StudiVz beteiligt. Freuen dürften sich nun nicht nur die Gründer sondern auch die anderen Investoren, u.a. die Samwer-Brüder und Lukasz Gadowski. In den letzten Monaten hatte StudiVz in der Blogwelt und den traditionellen Medien wegen einiger Ausrutscher seines (Mit-)Gründers Ehssan Dariani und mangelnder Datensicherheit für gehörigen Wirbel gesorgt. [Update, 16:22 Uhr] Wie ein Sprecher von StudiVz mittlerweile betonte, liegt der Kaufpreis “deutlich unter 100 Millionen Euro“. [tags]studivz,holzbrinck,übernahme[/tags] [MEHR]
Kein anderes Thema wurde bisher in deutschen Weblogs so intensiv und ausdauernd diskutiert wie das Social Network StudiVZ. Das Berliner Start-Up polarisiert: Einmal auf der menschlichen Seite, einmal auf der technischen. So hört man nun zwar keine kleinen Skandale um videofilmende Chefs oder zensierte Kommentare im Firmen-Blog, doch die Themen werden nicht unbedingt kleiner: Stalker treiben sich auf der Plattform herum und Sicherheitslücken werden nach und nach aufgedeckt. Vorläufiger Höhepunkt: Eine Phishing-Attacke gegen StudiVZ zwang das Team, die Plattform gestern tagsüber abzuschalten. Trotzdem glaubt man bei StudiVZ auch weiterhin: "Alles wird gut". Johnny Haeusler hat zum Thema StudiVZ ein Interview mit Martin Weber führen können, dem Geschäftsführer von Holtzbrinck Ventures, dem derzeit größten Investor bei den Berlinern. Seit fast vier Wochen nun hält das Thema StudiVZ deutsche Weblogs in Atem. Der Druck, der entsteht und langsam auch in die großen Medien "schwappt", ist groß und entlädt sich auch an den (kleinen) Investoren. [tags]studivz,social,skandal[/tags] [MEHR]
Das Social Network StudiVz war in den letzten Wochen einem ständigen Dauerfeuer aus der Blogwelt ausgesetzt (siehe Blogpiloten hier und hier). Das scheint - auch wohl, weil die Kritik mittlerweile auch in etablierte Medien schwappt - zu wirken: Gestern hat sich Gründer Ehssan Dariani im Unternehmensweblog öffentlich entschuldigt. Danach ging Mit-Chef Michael Brehm auf die viel diskutierte Investoren-Struktur von StudiVz ein. Und doch stellt sich eine Frage: Hat StudiVz aus den Fehlern gelernt, wurde der Druck von Öffentlichkeit und Investoren zu groß oder ist an den Gerüchten um einen möglichen Verkauf an das Vorbild facebook.com wirklich etwas dran? [tags]studivz,social,business[/tags] [MEHR]
Die Blogwelt kommt beim Thema StudiVZ einfach nicht zur Ruhe. Neben der Expansion des StartUp nach Europa gerät inbesondere StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani ins Sperrfeuer der deutschen Bloggerszene: Zum einen, weil Dariani gern mit der Videokamera in der Welt umher läuft und dabei filmt, was ihm vor die Nase kommt. Egal ob Frauen (in betrunkenem und nüchternen Zustand) oder das WC im StudiVZ-Hauptquartier. Für Feuer sorgt allerdings auch - reichlich verspätet offenbar - ein Fehltritt Darianis vor einigen Monaten: Unter der URL 'voelkischer-beobachter.de' bzw. 'voelkischerbeobachter.de' hatte der Gründer eine Party-Einladung im Stile des NSDAP-Organs online gestellt, inklusive eines geänderten Logos bei dem der Reichsadler auf dem StudiVZ-Logo thront. Nun fragt man sich, ob soviel Unüberlegtheit schlecht bei Nutzern, Investoren oder doch nur Bloggern ankommt. Und ob Dariani etwas gelernt hat. Oder einen PR-Manager braucht. Und während hier die Leitungen glühen und 'StudiVZ' die Rangliste der Top-Suchen bei Technorati anführte fragen sich die englischen Blogger, was 'StudiVz' nun eigentlich ist ... [tags]studivz,community,social[/tags] [MEHR]
Noch vor wenigen Wochen wurde die StudiVZ der Liebling der Blogwelt: Ein kleines StartUp aus Deutschland macht sich auf, den Studierenden ein social network im Format eines OpenBC zu bringen. Und dann wächst es auch noch außergewöhnlich schnell. Doch jetzt gerät das 32 Mitarbeiter große Unternehmen zunehmend in die Kritik. Man muss sich vorhalten lassen, das erfolgreiche facebook frech kopiert zu haben, was noch der harmloseste aller Vorwürfe ist, wenn auch ein peinlicher. Vor allem in Sachen Kommunikation tritt man bei StudiVZ seit einer Woche ins Fettnäpfchen. Erst watscht man einen Journalisten im eigenen Weblog ab, jetzt will man im Firmenblog gnadenlos alles löschen, was nicht gefällt. Die feine Art ist das sicherlich nicht. Und nebenbei klaut man der direkten Konkurrenz die Domains in anderen Ländern weg. Zumindest in dieser Sache allerdings streut man sich Asche auf das eigene Haupt. Derweil muss man auch mit der Satire auf das eigene Projekt leben: Mit "PennerVz" gibt es ein nicht ganz ernst gemeintes Verzeichnis der Armen und Ärmsten. Unternehmen, vor allem solche, die nur im Netz unterwegs sind, müssen aufpassen: Hat man auch heute noch ein geliebtes Projekt, kann schon ein kleiner Fehler die Ursache dafür sein, morgen zum viel gehassten Objekt zu werden. Ähnliche Probleme hat derzeit auch YouTube. Und: Was heißt im Netz schon Treue? [tags]studivz,openbc,facebook,social[/tags] [MEHR]