Alle Beiträge zu streaming

Screen Radar: Ein Leben in Echtzeit

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via flickr)
Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit einem Blick in die Livestreaming-Branche, der Hochhaus-Dystopie „High-Rise“ mit Tom Hiddleston in der Hauptrolle und einem freudigen Wiedersehen mit einem der beliebtesten Film-Bösewichte aller Zeiten. Neu im Kino Muss man sehen: Die Menschen wollen [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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SNOWDEN zeit: Ist Maaßen ein russischer Agent?: Hans-Georg Maaßen glaubt, Edward Snowden sei ein russischer Spion. Nicht, dass er Beweise für seine Behauptung hätte. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz findet nur – aufgrund seiner Erfahrung als Geheimdienstler, wie er sagte –, dass es plausibel sei. Russland führe schließlich einen [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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UBER techcrunch: Uber takes its most significant investment yet at $3.5 billion from Saudi Arabia: Das Ridesharing-Unternehmen „Uber“ regiert unangefochten den amerikanischen Markt. Schon länger steht der Plan international zu expandieren. Während man es in einigen Ländern Schwierigkeiten gibt, steht Uber nun im Mittleren Osten kurz davor einen weiteren Markt [...]
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Büro-Streaming im Vergleich: Gadgets von Microsoft, Apple und Google

TitelbildMicrosoftWirelessDisplayAdapterAppleTV4GoogleChromecast
Statt sich mit Beamern oder gar Overhead-Projektoren abzumühen, werden Inhalte in modernen Büros, Empfangsbereichen und Konferenzräumen heutzutage drahtlos vom Mobilgerät oder Rechner auf TV-Bildschirme gestreamt. WLAN-Adapter stellen den Kontakt mit den Screens her. Mit dem Microsoft Wireless Display Adapter v2, dem Apple TV 4 und dem Google Chromecast (2015) sind [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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WHATSAPP golem: Whatsapp für den Desktop Facebook hat die Whatsapp-Clients für OS X und Windows veröffentlicht. Der Messenger läuft in der Webversion allerdings nicht eigenständig. Zur Anmeldung muss der Nutzer einen QR-Code mit seinem Smartphone scannen, was daran liegt, dass Whatsapp keine Anmemdlung kennt. Der Nutzer muss also im Besitz [...]
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Ist der Untergang von Video-on-Demand längst eingeläutet?

fuck tv (adapted) (Image by Jan Ramroth [CC BY 2.0] via flickr)
Kürzlich gab Amazon bekannt (und zwar strategisch kurz vor der Pressekonferenz für die Quartalsergebnisse von Netflix), das eigene Videostreaming-Angebot Prime Video künftig monatlich kündbar und losgelöst vom Amazon-Prime-Gesamtangebot zum symbolischen Preis von einem Dollar weniger als der Konkurrent anzubieten. Das Angebot gilt zuerst in den USA. Amazon sieht Netflix durch [...]
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Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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AMAZON wsj: Amazon Ups the Ante on Streaming Video: Amazon und Netflix sind die Global-Player der Streaming-Plattformen. Doch jetzt schickt Amazon sein Streaming-Angebot direkt gegen Netflix ins Rennen. Grund dafür ist eine neue Preispolitik von Amazon-Video. Nutzer können nun künftig (zumindest vorerst in den USA) den Streaming-Dienst für 8.99 US-Dollar [...]
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Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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FACEBOOK Süddeutsche: Warum Zuckerberg die Roboter losschickt: Mark Zuckerberg erklärte der Welt auf der F8 seinen großen Plan für die Zukunft. Eine wichtige Rolle in Facebooks Zukunft soll dabei künstliche Intelligenz spielen. Chatbots sollen die Messenger-Welt revolutionieren. 1,4 Milliarden Menschen haben letztes Jahr mobile Chatsoftware genutzt – im Westen meist [...]
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5 Lesetipps für den 29. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um kostenloses WLAN von Bitburger, zwei Versionen des neuen iPhone 7 Plus, den angesagten Livestreamingdienst YouNow, künstliche Intelligenz in Smartphones und Car2Go. Ergänzungen erwünscht. WLAN Handelsblatt: Bitburger verschenkt Wlan: Kostenloses Internet für 70.000 Kneipen geplant: Werbung ist zwar immer gut, um auf sich aufmerksam zu machen, [...]
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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Reaktionen auf Facebook, die Gender Gap der Tech-Branche, Foursquare und Soundcloud versus Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Foreign Policy: The Espionage Economy: Beim Thema Überwachung zeigt sich, dass der neoliberale Markt versagt. Die Wirtschaft ist nicht dazu in der Lage, die politisch gewollte und aktiv betriebene Überwachung zu verhindern und ihre NutzerInnen, des Staates BürgerInnen, zu schützen. Sie möchte es auch nicht, zu lukrativ scheint das Geschäft mit der Überwachung zu sein, wie James Bamford auf Foreign Policy erklärt. Auch wenn die Politik in erster Linie das Problem beim Thema Überwachung ist, kann die Lösung auch nur ein politischer Wandel sein, denn nur die Politik kann die Überwachung beenden. Wir als Gesellschaft müssen deshalb eine Politik fordern und unetrstützen, die sich klar gegen Überwachung ausspricht.

  • FACEBOOK Bloomberg Business: Inside Facebook’s Decision to Blow Up the Like Button: Facebook ist das soziale Netzwerk mit dem Daumen nach oben. Dieses Icon ist in der Einfahrt zum Hauptquartier zu sehen, es ist ein das soziale Netzwerk grafisch darstellendes Logo und sagt sehr viel über Facebook aus. Etwas nicht zu mögen ging nicht, eine andere Reaktion als positiver Zuspruch war zumindest nicht mit einem Klick möglich. Sarah Frier gibt einen (dem Unternehmen sehr schmeichelnden Einblick) in die Pläne von Chris Cox, bei Facebook für Produkte verantwortlich. Seit Wochen testet Facebook bereits Reaktionen statt den Daumen, womit NutzerInnen mehr Ausdrucksmöglichkeiten erhalten. Die Frage ist, ob Facebook damit nicht an ein vielleicht zu wesentliches Element geht und es radikal ändert.

  • GENDER GAP The Huffington Post: Closing the Tech Industry Gender Gap: Die Gender Gap ist ein gesellschaftliches Problem, das an sich überall in der westlichen Berufswelt vorgefunden werden kann. Nur 26 Prozent der Mitarbeiter in der US-Techbranche sind Frauen, obwohl Frauen an den Universitäten die Hälfte aller Abschlüsse machen. Die wenigsten Frauen studieren aber Technologie-Themen und dies zeigt sich dann in der Berufswelt. Susan Wojcicki, Geschäftsführerin von YouTube, hat sich dazu in einer Keynote auf einer Konferenz geäußert und erklärt, wie man die Gender Gap schließen könnte. Die Rede ist als Gastbeitrag auf der US-HuffPost erschienen und ein lesenswerter Debattenbeitrag.

  • FOURSQUARE Pencil: Interview with Dennis Crowley: Zurzeit ist natürlich Twitter „unser“ Sorgenkind schlechthin, auch weil ich mir Social Media ohne meinen Lieblingsdienst kaum vorstellen kann. Danach kommt schon Foursquare, auch ein Dienst am Scheideweg, auch wenn es schon seit sieben Jahren diesen Status hat. Im Interview mit dem Startup Pencil, dass so seine auf GIFs setzendes Storytelling-App vorstellen kann, gibt der Foursquare-Gründer Dennis Crowley einen kurzen Einblick in das Unternehmen, das er nicht mehr als Geschäftsführer bertreut.

  • SOUNDCLOUD TechCrunch: Why SoundCloud Will Be Worth More Than Spotify: Bis zur Fertigstellung unserer Blogger Lounge in diesem Frühjahr sitzt unsere Berliner Netzpiloten-Redaktion im Coworking Space des Sankt Oberholz. Hier wurden u.a. HelloFresh und auch SoundCloud gegründet. Laut dem Sankt Oberholz ist Spotify die erste Wahl der eigenen Members im WiFi-Netzwerk, doch das könnte sich ändern. Alex Moazed zeigt auf TechCrunch.com die Entwicklung auf, wieso (und warum) SoundCloud demnächst Spotify überholen wird und wohl unser aller Musikstreaming-Dienst wird.

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5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Polen, Periscope, Netflix, wie ein Algorithmus politische Reden schreibt und die Messenger der Zukunft. Ergänzungen erwünscht.

  • POLEN Foreign Policy: Obama Is Poland’s Only Hope: Die neue polnische Regierung versucht mehr als zwei Dekaden demokratische Entwicklung in nur wenigen Wochen umzukehren. Und die Europäische Union wird wohl nur zu schauen können. Genau wie bei Ungarn. Nur wenn die europäischen Werte keinen Anreiz mehr für Polen darstellen, wohin wendet sich das Land dann? Denn Russland ist in diesem Fall keine Alternative für Polen. Bleiben noch die USA, und damit die Hoffnung der Europäischen Union, dass über die NATO-Beziehungen die polnische Regierung zurück in den Kreis der anderen Demokratien führen kann.

  • PERISCOPE Fast Company: Inside Periscope: Als uns im Sommer 2015 Dienste wie Meerkat und Periscope quasi überfielen, eine Technologie als neuesten Hype zu erklären, die es schon seit Jahren gab und wofür es auch schon Apps gab, nervten Dienste wie Persicope erst einmal gewaltig. Auf der ElbeBlogger-Reise nutzte ich den Dienst dann zwei Wochen lang jeden Abend und lernte ihn so langsam kennen und mögen. Inzwischen hat sich der aufgewirbelte Hype-Staub etwas gelegt und Periscope hat sich als Dienst erwiesen, der länger als einen Sommer gefragt ist. Harry McCracken hat sich für Fast Company intensiver mit dem Dienst auseinandergesetzt und gibt einen lesenswerten Einblick in das Unternehmen.

  • NETFLIX Meshed Society: Netflix is the next phase of globalization: Über die Vorteile des Streaming-Dienstes Netflix muss man wohl heutzutage nicht mehr viel sagen. Letzten Sommer habe ich es auf einer Europareise unglaublich geschätzt, vor allem Dank VPN, auch in anderen Ländern Content zu sehen, dessen Sprache ich verstehen kann. Martin Weigert analysiert auf seinem Blog, wie ein global zugängliches Netflix unsere Sehgewohnheiten verändern könnte. Welche Vorteile das hat, aber auch, denn das traditionelle Fernsehen wird technologisch definitiv nicht mithalten können, was es bedeuten könnte, wenn Netflix so mächtig wird, fragt er sich in seinem Blogpost.

  • ALGORITHMUS MIT Technology Review: How an AI Algorithm Learned to Write Political Speeches: In einer Folge der dänischen Politikserie Borgen muss der Spin Doctor Kasper Juul eine Rede für die Premierministerin schreiben und erklärt dabei einer Mitarbeiterin, wie eine politische Rede aufgebaut sein muss. Dahinter steckt System und dies hat Valentin Kassarnig von der Universität Massachusetts nun einem Algorithmus beigebracht, der politische Rede schreiben kann. Die sind im Detail noch nicht perfekt, und selbstverständlich nur auf Englisch, denn die Datenbank des Algorithmus ist mit über 4.000 Reden von 53 Debatten des US-Kongress gefüllt. Aber der erste Schritt ist getan, eine gute Rede zu schreiben können nun auch Maschinen. Irgendwann wird eine Maschine eine Rede halten und wir werden sie wählen.

  • MESSENGER Wired: Do We Really Want Messaging to Replace Our Apps?: Messenger-Apps werden unsere wichtigsten Apps. Medien schicken uns auf dem Messenger von Facebook die neuesten Nachrichten, Startups geben uns via WhatsApp Tipps für unser Outfit, ein mit Künstlicher Intelligenz verbesserter Slackbot erinnert uns an das nächste Meeting und was wir dazu wissen müssen. Dies sind nur einige Beispiele, wie Messenger unsere wichtigsten Assistenten im Alltag werden. Am Beispiel des von Berlin nach New York abgewanderten GoButler geht Cade Metz auf Wired.com der Frage nach, ob wir das überhaupt wollen.

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Die Podcasting-Szene wird explodieren

Podcasting (adapted) (Image by Nicolas Solop [CC BY 2.0] via flickr)
Einige Medienanalytiker sehen eine Blase, die kurz davor ist, zu platzen; andere sehen schrittweises Wachstum in Bezug auf Podcasting. Ich sehe etwas Radikaleres: Einen vollständigen Regimewechsel in der Audioszene. Na endlich! ­“Medienfirmen werden das Anpassen ihrer Franchise an Podcasts fortführen, Agenturen werden Handelsmarken zur Erschaffung neuer Shows befähigen, Podcasting-Netzwerke werden neue [...]
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5 Lesetipps für den 12. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Streaming, David Bowie versus MTV, E-Sport an Schulen, Taylor Swifts weißer Feminismus und Pavel Durov. Ergänzungen erwünscht.

  • STREAMING The Next Web: Motörhead frontman Lemmy’s funeral was streamed live by 280,000 people on YouTube: Samstagnacht habe ich mir die Beerdigung von Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister auf YouTube angesehen. Rund 280.000 andere Musikfans machten es genauso. Es war nicht die erste Beerdigung eines Stars, die gestreamt wurde, aber dieses jüngste Eriegnis zeigt, wie wichtig Streaming geworden ist, um an globalen ereignissen teilzuhaben. Ich bin gespannt, ob die Angehörigen von David Bowie einen ähnlichen Schritt unternehmen.

  • DAVID BOWIE Fusion: David Bowie’s legacy includes challenging MTV’s color code: Selbstverständlich kann man den Tod von David Bowie betrauern, mich erfreut und erstaunt allerdings gerade mehr, was für eine beeindruckende Persönlichkeit er war. David Mattews schreibt auf Fusion.net über eine Anekdote aus Bowies Leben, die mir noch vollkommen unbekannt war. 1983 kritisierte er MTV für seine rassistische Programmgestaltung, nachdem er davon erfahren hatte und setzte sich für schwarze MusikerInnen ein. Schlimm, dass es noch in den 80er Jahren so einen vorgelebten Rassismus gab, beeindruckend aber, wie Bowie sich öffentlich gegen ein Gesellschaftsproblem stark machte.

  • E-SPORT Ars Technica: Norwegian high school puts e-sports and gaming on the timetable: In Norwegen können SchülerInnen in Bergen seit August das Wahlfach E-Sports belegen. Peter Bright berichtet auf Ars Technica von dem Unterricht, in dem u.a. Computerspiele wie Counter Strike und League Of Legends gespielt werden können. Spannend ist auch, wie gut die Schulen ausgestattet sind: es gibt Gaming-Stühle und Computer mit leistungsstarken Grafikkarten.

  • FEMINISMUS Bustle: 5 Important Reasons I Can’t Love Taylor Swift Anymore: Im vergangenen Jahr gab es viele spannende Artikel über Taylor Swift und ihren problematischen rein weißen Feminismus, die übrigens alle in diesem Artikel von Gina Florio auch verlinkt sind. Florio schafft es aber, eine weitere Perspektive auf das Problem herauszuarbeiten: die Unfähigkeit von Swift, ihren auf Privilegien beruhenden Status auch als Problem anzusehen. Swift ist sicherlich keine Rassistin, doch ihre Definition von Feminismus hat durchaus rassistische Ansätze, die Florio benennt.

  • PAVEL DUROV NYTimes.com: Once Celebrated in Russia, the Programmer Pavel Durov Chooses Exile: Danny Hakim hat für die New York Times einen lesenswerten Artikel über den russischen Unternehmen Pavel Durov verfasst, den man vor allem als Gründer des Facebook auffallend ähnlich sehenden Netzwerks VKontakte kennt, das in Russland sogar größer als sein Vorbild ist. Inzwischen hat Durov Russland verlassen, hat das Exil dem Überwachungsstaat von Putin vorgezogen, und mit dem Messenger Telegram auch ein weiteres Projekt vorzuweisen.

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Engagement durch Technologie – Content allein reicht nicht

CrowdEmotion-Image-Paul-Clarke-Digital-Catapulte-CC-BY-3.0
Wie sieht eine gute Empfehlung für Entertainment und News-Inhalte aus, welche Datenquellen liegen ihr zu Grunde, wie muss die Gewichtung sein, um Relevanz beim Konsumenten zu erzeugen? Bei den Musikstreaming-Diensten hat Spotify mit der Funktion ‚Discover Weekly‘ anscheinend vieles richtig gemacht und Apple Music alt aussehen lassen. Dass hierfür zuvor größere [...]
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5 Lesetipps für den 21. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Blogger in Bangladesch, Trauer und Technologie, die Beatles, das WiderNet-Projekt und Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • BLOGGER The New Yorker: The Islamist War on Secular Bloggers: Hierzulande läuft es oft alles andere als gut. Dies kann Motivation genug sein, sich über Zustände zu beschweren, Debatten über Alternativen zu führen und Missstände aufzudecken. Bloggen ist eine Möglichkeit dies zu tun, zumindest hierzulande. In Bangladesch ist dies leider nicht der Fall, wie ein Artikel von Samanth Subramanian zeigt. In Bangladesch wurden in den letzten Jahren mehrere säkulare Blogger von religiösen Extremisten getötet, auf offener Straße, oft ohne Einschreiten der staatlichen Behörden. Eine traurige Erinnerung, wie gut es uns in unserer Demokratie geht und wie sehr Menschen woanders nicht die gleichen Freiheiten geniessen, die heutzutage so selbstverständlich für uns sind.

  • TRAUER The New Yorker: The Ghosts in Our Machines: Technologien sind ebenso Teil unserer Gesellschaft wie der Tod, mit beiden Themen sollte man sich aktiv beschäftigen. Letzte Woche hat Jonathan Jong auf Netzpiloten.de fünf wissenschaftliche Erkenntnisse über den Tod vorgestellt; in New Yorker betrachtet Matthew Malady dein Einfluss von Technologien aufs Trauern. Er hatte seine verstorbene Mutter auf einem veralteten Bild in Google Streetview wiederentdeckt. Solche Erlebnisse können schön sein, zugleich natürlich auch traurig, sie sind aber Ausdruck, dass wir neue Erfahrungen des Trauerns mit neuen Technologien machen werden.

  • THE BEATLES Variety: The Beatles’ Music Will Soon Be Available to Stream: Ein mal wirklich besonderes „Weihnachtsgeschenk“ macht uns das Musiklabel der Beatles, denn endlich – endlich! – kommt die Musik der sogenannten Fab Four auf eine Streaming-Plattform. Bisher musste man diese selber hochladen, wenn man sie auch unterwegs innerhalb seiner Streaming-App hören wollte (zumindest ging das bei Google Music und Spotify). Welche Plattform das ist, steht noch nicht fest, aber die Rechteinhaber der Beatles-Musik verschlafen gerne digitale Trends um mehrere Jahre, weshalb man sich wohl schon freuen kann, dass sie endlich den Weg ins Streaming gewagt haben.

  • OFFLINE Mashable: Ironically, offline Internet could help bridge the digital divide: Althergebrachte Idee funkionieren oft auch noch heutzutage nahezu perfekt, wie das WiderNet Project beweist. Um den Zugang zu Informationen in nicht ans Internet angeschlossene Regionen zu verbessern, vor allem zur medizinischen Aufklärung, wurden die Informationen fast wie in einem Buch auf einen Chip niedergeschrieben. Dort sind sie auch veränderbar, sprich Anwender können eigene Informationen ergänzen. Die Informationen können bei Konnektivität aktualisiert werden, doch auch offline wirkt der Chip wie eine kleine Form des Internets. Ein tolles Beispiel, wie die digitale Lücke überwunden werden kann, um Menschen mit Informationen zu helfen.

  • INTERNET Scientific American: The Rich See a Different Internet Than the Poor: In einem Beitrag für Scientific American kritisiert Michael Fertik den Trend der Personalisierung von Daten als Manipulation unseres Nutzungserlebnisses im Internet, denn seiner Theorie nach entscheiden wir nicht selbstständig, was wir im Netz sehen, sondern werden von Werbung beeinflusst. Dies kann auch auf politische Gedanken ausgeweitet werden, denn Algorithmen beeinflussen den uns angezeigten Content. Wir sehen nur noch das, was ein Algorithmus denkt, dass wir sehen wollen. Vincent F. Hendricks wies vor Kurzem auf Netzpiloten.de auf die Gefahr der Social-Media-Blase hin, in der nicht die Wahrheit viral geht, sondern die Version, die der breiten Masse am besten gefällt.

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5 Lesetipps für den 14. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um das Update iOS 9.2, Sicherheitsmängel beim E-Board, teilautonome Roboter, Streaming vs. Kabelfernsehen und geteilte Alben bei Google Photos. Ergänzungen erwünscht. iOS 9.2 DIE WELT: Mail Drop Apple Music: Was sich mit dem neuen iPhone-System iOS 9.2: Große Datenanhänge per Mail verschicken mit dem [...]
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5 Lesetipps für den 13. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook und Hasskommentare, einen Shitstorm auf Twitter, Apple Pay, Google Maps und YouTube Music – die neue Streaming-App. Ergänzungen erwünscht. FACEBOOK SPIEGEL ONLINE: Facebook sperrt mehr Hasskommentare und Gewaltverherrlichungen: In seinem Bericht über Regierungsanfragen hatte Facebook bekannt gegeben, dass das Unternehmen in diesem Jahr mehr [...]
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Spotify hat keine negativen Auswirkungen auf die Musikindustrie

dj (Image by Designatic [CC0 Public Domain] via pixabay)
Spotify ist die Rettung der Musikindustrie! Spotify ist schlecht für die Künstler! Wie eine Studie nun zeigt, hat Spotify weder positive noch negative Auswirkungen auf die Musikindustrie. Die Diskussion um Musik-Streaming-Anbieter wurde in letzter Zeit sehr verbissen geführt. Verschiedene Parteien vertreten verschiedene Standpunkte und die teilweise mit großer Vehemenz. Nun wurde [...]
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Hat Musik-Streaming den Höhepunkt bereits erreicht?

Spotify App (adapted) (Image by freestocks.org [CC0 1.0] via Flickr)
Musik-Streaming ist die Rettung und Zukunft der Musikindustrie, dachte man bisher. Doch das Wachstum lässt plötzlich nach – gibt es keine neuen Streaming-Nutzer mehr? Nach der Krise ist vor der Krise. Jetzt wo die Musikindustrie sich aus dem Würgegriff der illegalen Tauschbörsen der frühen 2000er Jahre befreit hat, versucht man [...]
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5 Lesetipps für den 2. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook, das neue Google-Logo, Amazon, Startup-Unternehmen und Kommentar-Funktionen. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Social Media Today: And in Ominous News: Facebook had 1 Billion Users on Monday: Am Montag den 24. August, postete Mark Zuckerberg auf seinem eigenen Facebook Profil, dass Facebook die eine Milliarde Nutzer-Grenze geknackt hat. Außerdem fügt er seinem Post hinzu, dass das bedeutet, dass jeder siebte Mensch weltweit einen Account bei Facebook besitzt, um sich dort mit Freunden und der Familie zu verbinden. Allerdings hatte diese Plattform bereits über eine Milliarde Nutzer, nur haben sich am Montag über eine Milliarde Nutzer innerhalb von 24 Stunden in das Netzwerk eingeloggt. Zuckerberg bedankt sich in seinem Post bei der Community für die Erreichung dieser Zahlen und strebt nun das Ziel an, die ganze Welt zu vernetzen. Fragt sich nur, ob das wirklich so gut ist?

  • GOOGLE GWB: Das neue Google-Logo: Details zum Design, weitere Entwürfe & das Logo im Einsatz: Eine weitere Änderung steht im Hause Google an, denn nach der Umwandlung von Google in Alphabet vor wenigen Wochen, gibt es jetzt ein neues Logo. Erst gestern wurde die neue Änderung bekannt. Designer des neuen Logos berichten in einem Post, über die Beweggründe der Änderung des Designs. Man möchte sich auf die vier Hauptfarben konzentrieren und daher verzichtete man auf jegliche Nuancen. Das Logo soll außerdem auf allen Plattformen deutlich erkennbar sein und das auch auf kleinen Displays. Auch von der Zentrale wird bereits das alte Google Logo entfernt und das neue aufgehängt.

  • AMAZON Horizont: Prime-Kunden dürfen künftig TV-Sendungen herunterladen: Amazon setzt wieder einen drauf. Neben vielen Videostreaming-Diensten bietet Amazon seinen Kunden jetzt an, ausgewählte Sendungen herunterzuladen, um sich diese auch ohne Internetverbindung ansehen zu können. In der Auswahl stehen auch von Amazon selbst produzierte Sendungen wie “Bosch” oder “Transparent”. Der Dienst soll für Amazon-Prime Kunden verfügbar sein. Außerdem wird eine E-Book-Leihbücherei und eine schnellere Warenlieferung zu dem neuen Paket gehören.

  • STARTUP Welt: Auf der Suche nach Deutschlands Mini-Facebooks: Bei der Frage, welches Tech-Unternehmen eigentlich am schnellsten wächst, stellt sich heraus, dass die Frage kaum zu beantworten ist. Das Startup-Portal “Gründerszene” will das nun ändern und sucht die 111 wachstumsstärksten Tech-Unternehmen, welche anhand von transparenten Kennzahlen verglichen werden sollen. Die Umsatzzahlen werden dabei nicht veröffentlicht, sondern nur das prozentuale Wachstum der 111 Digitalunternehmen.Wie sich zeigt, boomt die Startup-Szene in Deutschland ordentlich und das vor allem in Berlin.

  • KOMMENTARE t3n: Beleidigungen, Hetze, Verschwörungstheorien: Warum News-Seiten ihre Kommentarfunktion abschaffen sollten [Kolumne]: Kommentar-Funktionen sind nicht immer von Vorteil. Wenn jeder seine Meinung zu einem Thema öffentlich abgeben kann, entstehen hin und wieder Beleidigungen, Hetze und Vorurteile. Auch Facebook hat dieses Problem, denn das soziale Netzwerk kann seine Kommentare nun mal nicht abschaffen. Anders sieht es bei News-Seiten aus. Hier wäre eine Abschaffung der Kommentar-Funktion durchaus möglich und teilweise auch sinnvoll, denn sofern das erste Kommentar verfasst ist, werden viele weitere Leser angeheizt, ihre Meinung dazu abzugeben und so entstehen die Streitereien, die es eigentlich gar nicht wert sind.

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Lesetipps für den 27. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die WDBJ-Schießerei, rassistische Angriffe auf Flüchtlinge, YouTube-Gaming, Zalando und soziale Medien. Ergänzungen erwünscht.

  • WDBJ Poynter: Should you use the video and the fax from the WDBJ shooting? Viele Menschen fragen sich, ob es ethisch vertretbar ist, das Video, in dem ein Kameramann und eine Reporterin von WDBJ, während eines Interviews erschossen wurden, im Netz zuteilen. Die Meinungen sind gespalten. Zu bedenken ist aber, dass das Video im Netz gezeigt werden müsse, nicht etwa, weil es die Schießerei zeigt, sondern auch einen Einblick auf den Schützen gewährt. Alleine dies, sollte Anlass genug sein, um das Video im Netz zu zeigen. Außerdem hat der Schütze die Tat selber aufgenommen und sie den sozialen Medien zugänglich gemacht. Auch dieses Video ist ein Beweis, der geteilt werden müsse. Wichtiges Hintergrund wissen steckt hinter diesen Aufnahmen. Man kann unter anderem gut erkennen, wie nahe der Täter an den Opfern gestanden hat.

  • FLÜCHTLINGE SPIEGEL ONLINE: Facebook: Heiko Maas fordert Löschung fremdenfeindlicher Posts: Bundesminister Heiko Maas hat Facebook in einem Brief aufgefordert, rassistische Bemerkungen gegenüber Flüchtlingen sofort zu löschen. Außerdem findet er es unpassend, dass anstößige beziehungsweise pornografische Posts bei Facebook, wegen moralischer Bedenken sofort gelöscht werden. Warum also nicht auch bei fremdenfeindlichen Beiträgen? Der Bundesminister hat den Facebook-Verantwortlichen zu einem Gespräch gebeten, welches voraussichtlich am 14. September stattfinden wird. Außerdem erinnerte er daran, dass Facebook gesetzlich dazu verpflichtet sei, rechtswidrige Inhalte umgehend zu löschen.

  • YOUTUBE GAMING Süddeutsche.de: Google startet Live-Streaming-Plattform Youtube Gaming: In den USA und Großbritannien startet gerade die neue Streaming Plattform Youtube-Gaming. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Plattform von Google, die Computerspielern ermöglicht, Live-Videos zu veröffentlichen. Allerdings hingt sie dem Marktführer Twitch.tv noch deutlich hinterher. Vorher mussten bei YouTube noch Live-Streams angemeldet werden, ab jetzt soll aber jeder die Möglichkeit haben, Videospiele live übertragen zu können. Ziemlich spannend dürfte für die Nutzer der Chat sein, denn hier können sich die Zuschauer live miteinander unterhalten. Wann YouTube-Gaming allerdings nach Deutschland kommt, kann noch nicht genau gesagt werden.

  • ZALANDO Horizont: Zalando Kampagne: Modefans sollen nicht mehr schreien, sondern teilen: Share your Style – In der neuen Herbst/Winter Kampagne, will der Zalando-Chef ein neues großes Internetphänomen starten. Das Mode-Selfie. Die Idee dahinter ist sehr einfach: Zalando möchte mit seinem eigens entwickelten Social Hub auf dem eigenen Portal, zum Forum für Modestatements und Inspirationssuche werden. Nicht nur ein Werbespot soll diese Kampagne bewerben, sondern das Unternehmen setzt auch auf Online- und Printanzeigen und Plakate. Die Modefans sind dazu aufgerufen worden, nicht mehr vor Freude zu schreien, sondern ihren Style zu teilen

  • SOZIALE MEDIEN business2community: 3 Reasons Why Social Media is One of the Most Important Marketing Tools: Jemandem auf Instagram zu folgen oder Freundschaftsanfragen auf Facebook zu bekommen, war früher eher weniger spektakulär. Aber heute haben mittlerweile soziale Medien einen hohen Stellenwert in unserem Leben und einen großen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir mit anderen kommunizieren. Hier gibt es drei Gründe, warum soziale Plattformen ein wichtiger Punkt, unter anderem für Marketing-Programme, geworden sind: Soziale Medien bilden eine Community. Sie bieten außerdem Kunden die Möglichkeit, sich zwischen den vielen Unternehmen auszudrücken und soziale Medien ermöglichen den Kunden Produkte zu finden, von denen sie nicht gewusst haben, wie man diese finden und kaufen kann.

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PR-Debakel für Spotify wegen neuer Datensammelei

Spotify easter eggs (adapted) (Image by Jon Åslund [CC BY 2.0] via Flickr)
Instagram ist es schon passiert, Facebook passiert es dauernd und jetzt war einmal Spotify dran: Weil man die Nutzer nicht ausreichend über die anstehende Änderung der Nutzungsbedingungen informierte, musste der Musik-Streaming-Dienst einen medialen Shitstorm über sich ergehen lassen. Spotify-Chef Daniel Ek entschuldigte sich sogar öffentlich für die Kommunikationspanne und versprach [...]
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Lesetipps für den 12. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, Google und dem Alphabet-Konzern, Periscope, Spotify mit eingeschränktem Free-Modell und dem neuen iPhone 6s. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Golem.de: Vorratsdaten: Regierungsinterne Zweifel an anlassloser Speicherung: Dass sich eine anlasslose Speicherung von Verbindungsdaten juristisch einwandfrei umsetzen lässt, scheint die Bundesregierung im internen Kreis zu bezweifeln. Äußerlich jedoch, gibt sie sich davon überzeugt. Minister Heiko Maas vertritt seine Überzeugung, dass alle Vorgaben der Gerichte hinsichtlich der Vorratsdatenspeicherung eingehalten wurden. Allerdings sollen bei der Erstellung des Gesetzesentwurfs die Minister kein leichtes Spiel gehabt haben, denn im vergangenen Jahr wurde die damals gültige EU-Richtlinie für ungültig erklärt und für die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten wurden hohe Hürden aufgestellt.

  • GOOGLE Süddeutsche.de: Darum geht Google im Alphabet-Konzern auf: Der Irrglaube, dass Google lediglich ein Suchmaschinenkonzern sein soll, ist weit verbreitet. Neben vielen anderen Produkten ist die Suchmaschine bloß das bekannteste. Bei all den Startups, Produkten und Projekten fällt es einem sehr schwer den Überblick zu behalten. Aber das soll den Kunden jetzt einfacher gemacht werden. Denn alle Projekte, die neben der Suchmaschine laufen, werden in eigene Firmen überführt und unter dem Dach einer neuen Holding namens “Alphabet” gesammelt. Allerdings werden Googles Endverbraucher davon nicht allzu viel merken. Googles Suchmaschine bleibt so, wie sie ist und auch beispielsweise Maps und YouTube bleiben weiterhin Teil von Google.

  • PERISCOPE VentureBeat: Periscope has received 1,391 copyright takedown requests so far — Twitter complied with 71% of them: Die junge Livestreaming-App Periscope hat rund 1.400 Löschanfragen bezüglich Urheberrechtsverletzungen schon in den ersten drei Monaten seiner Existenz erhalten und Periscope-Eigentümer Twitter, ist bis jetzt etwa 994 davon nachgekommen. Bereits am Anfang hat sich die Plattform Periscope schnell einen Namen gemacht, indem die App Übertragungen von bemerkenswerten, im Fernsehen ausgestrahlten Ereignissen anbot. Der Hype um die Plattform hat aber stark nachgelassen. Die App hat jedoch ein populäres Tool für das Streamen von begrenztem Material hinterlassen, welches ermöglicht, beispielsweise die Facebook-Debatte live zu verfolgen. Der Eigentümer Twitter findet das allerdings sehr unterhaltend.

  • SPOTIFY STERN.de: Spotify bald mit eingeschränktem Free-Modell?: Die Zeit der kostenlosen und unbegrenzten Musik könnte bald vorbei sein. Spotify, soll seinen Nutzern in Zukunft deutliche Schranken aufweisen. Allerdings ist noch nicht ganz entschieden, wie diese aussehen werden. Man vermutet, dass bestimmte Songs nur noch für Premium-Nutzer zur Verfügung stehen werden. Denkbar sei auch, dass nur ein oder zwei Songs eines Albums gehört werden können. Der Rest wird sich dann hinter Paywalls verbergen. Quellen zufolge, sollen die neuen Maßnahmen schon Anfang 2016 ergriffen werden. Was Spotify damit erreichen möchte, sind selbstverständlich mehr zahlende Kunden, um dem Druck der Musikindustrie Stand halten zu können.

  • IPHONE heise online: Force Touch soll neues iPhone schneller bedienbar machen: Im September soll voraussichtlich das neue iPhone 6s vorgestellt werden. Es wird allerdings gemunkelt, dass die Bedientechnik nicht mehr die alte sein wird. Die Force-Touch-Technik, welche schon bekannt von der Apple Watch und dem MacBook ist, soll sich jetzt angeblich auch auf dem neuen iPhone wiederfinden. Diese Technik erlaubt es, mit einem stärkeren Druck auf das Display oder Touchpad, Zusatzfunktionen auszulösen. Ziel dahinter ist eine beschleunigte Handhabung des iPhones.

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5 Lesetipps für den 16. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um das Outfit Of The Day, Airbnb in jungen Tagen, das Recht auf Vergessen, Neil Young und neue Zahlen von/über Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • OUTFIT OF THE DAY Mashable: This code tells you how to be more fashionable in photos: Vier Forscher von der Universität in Toronto haben einen Algorithmus entwickelt, der Bilder mit dem Hashtag #OOTD (Outfit Of The Day) analysiert und dann einem selber ein modisches Outfit vorschlägt. Dafür wurden 144.169 Fotos der Webseite chictopia.com ausgewertet, auf der Nutzer die Outfits bewerten können, was die Forscher ebenfalls berücksichtigten. Ein sogar für mich spannender Punkt in der morgendlichen Frage, was man anzieht und inwiefern man diese Entscheidung einem auf der Meinung anderer Leute basierenden Algorithmus überlassen sollte.

  • AIRBNB Medium: 7 Rejections: Airbnb-Mitgründer Brian Cheskay hat in einem Blogpost auf Medium fünf E-Mails von Investoren aus dem Sommer 2008 veröffentlicht, die damals das Angebot ablehnten, in das Unternehmen zu investieren. Cheskys Freund Michael Seibel hatte am 26.06.2008 sieben Mails an Investoren verschickt, mit dem Ziel rund 150.000 US-Sollar einzusammeln. Zwei der angefragten Investoren antworteten nicht einmal. Eine spannende Lektion, wie Innovationen und Möglichkeiten wahrgenommen werden können.

  • RECHT AUF VERGESSEN Zeit Online: Privatpersonen lassen am meisten löschen: Warum in dem Foto zum Artikel der ehemalige MTV-Moderator Patrice Bouédibéla zu sehen ist, verstehe ich zwar nicht, u.a. weil ich weiß, an welchem Abend das Foto warum aufgenommen wurde, aber um die Text-Bild-Schere geht es nicht, sondern das Recht auf Vergessen. Journalisten des britischen Guardians und des Berliner Recherchebüros Correct!v ist es gelungen, über den Quellcode der Google-Website an versteckte Informationen über die aus dem Suchindex gelöschten Einträge zu gelangen. Demnach sind 96 Prozent der Löschanträge in Deutschland von Privatpersonen. In anderen EU-Ländern unterscheiden sich die Zahlen stark, was unterschiedliche, kulturelle oder rechtliche Gründe haben könnte. Inzwischen hat Google die Informationen entfernt.

  • STREAMING The Next Web: Neil Young is pulling his music from streaming services, calls it ‚the worst audio in history‘: Auch wenn mich der Weggang von Neil Young aus bekannten Streaming-Diensten mehr trifft als damals Taylor Swifts dramatischer Abgang, muss ich mal klar und deutlich sagen, dass der Mann uns allen was vormacht. Und das zwar aus nachvollziehbaren Gründen – er möchte, dass wir seinen kostenpflichtigen Pono-Dienst nutzen – aber für mich wird Neil Yung dann einfach nur noch in meiner Schallplattensammlung existieren und nicht mehr mobil, was Schade ist, da ich morgen für zwei Monate auf Reisen bin. Nun ja, Nate Swanner fasst den durchschaubaren Unsinn von Young auf thenextweb.com gut zusammen.

  • NETFLIX Horizont: Überraschend hoher Nutzerzustrom: Netflix wächst weiter rasant: Gestern stellte der an der Börse gehandelte Streaming-Dienst Netflix in einem Finanzbericht beeindruckende Zahlen zum Unternehmen vor. Im zweiten Quartal konnte Netflix rund 3,3 Millionen neue Abonnenten gewinnen, davon kamen 2,4 Millionen Kunden im Ausland dazu. Weltweit hat Netflix jetzt 65,6 Millionen Nutzer und schon die nächste Märke in Sicht: Japan und China. Bis Ende 2016 könnte Netflix in 200 Ländern verfügbar sein.

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5 Lesetipps für den 25. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um den Facebook-Messenger, die Auswirkung der Digitalisierung auf Unternehmen, GMail, eine neue Funktion von Instagram und Googles neuen Streaming-Dienst. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Golem: Entbündelung: Facebook-Messenger ohne Mitgliedschaft nutzbar: Bisher musste der Anwender, der den Facebook-Messenger benutzt, auch Mitglied in dem sozialen Netzwerk sein. Diesen Zwang hat Facebook jetzt in einigen Ländern, der USA, Venezuela, Peru und Kanada, aufgehoben. Dadurch möchte das Unternehmen eine größere Nutzerschaft erlangen. Auch in weiteren Ländern soll die Regelung nach und nach eingeführt werden, wann es in Deutschland soweit ist, ist noch nicht bekannt.

  • DIGITALISIERUNG Horizont: Cisco-Studie: Digitale Transformation bedroht fast jedes zweite Unternehmen: Viele Führungskräfte sehen zwar die Vorteile, die die digitale Transformation mit sich bringt, die meisten haben jedoch noch keinen konkreten Plan. In 13 Ländern wurde eine Studie zum “digitalen Wirbelsturm” durchgeführt. Es wurden 1.000 Entscheider aus insgesamt 12 Branchen befragt, wie ihre Branche durch die digitale Transformation verändert werden wird und wie sie sich dafür aufgestellt sehen. Vor allem die Technologie- und Entertainment-Branche werde Profit daraus schlagen, aber es gibt auch Branchen, für die die Digitalisierung sogar tödlich sein kann.

  • GMAIL Heise: Google: Gmail bietet E-Mail-Rückholfunktion: Für hastige Tipper, die E-Mails versenden und sich kurz darauf wünschten, genau das nicht getan zu haben, biete GMail ab sofort auch in der Browserversion die Möglichkeit, der Versand rückgängig zu machen. In einem Zeitfenster von 30 Sekunden können Nutzer auf “Versand rückgängig machen” klicken und dadurch den Sendevorgang abbrechen. Mit dieser Funktion möchte Google Nutzern entgegenkommen, die sich vertippt, etwas vergessen oder gar einen falschen Empfänger eingetragen haben.

  • INSTAGRAM t3n: Instagram Search & Explore: Ein neues Feature sorgt für geniale Use-Cases: Instagram ist eigentlich nur als soziales Netzwerk zum Teilen von Bildern bekannt. Mit einer neuen Suchfunktion ist es ab sofort möglich, die App auch als Reiseführer oder Newslieferant zu nutzen. Die Search- & Explore-Funktion erlaubt es parallel nach Personen, Orten und Markierungen, sowie nach Fotos und Videos zu suchen, wodurch zum Beispiel Events, an denen man nicht teilnehmen kann, begleitet, oder Orte, die man besuchen will, erkundet werden können. Das funktioniert zwar bisher erst in den USA, soll aber mit der Zeit auch in andere Länder ausgeweitet werden.

  • GOOGLE Horizont: Reaktion auf Apple Music: Google baut Musik-Service mit Gratis-Variante aus: Auf den Start von Apple Music bereitet sich jetzt auch Rivale Google vor: US-Nutzer bekommen kostenlosen Zugriff auf Playlisten für verschiedene Lebenslagen. Der Funktionsumfang kann jedoch nicht einmal mit dem von der Gratis-Version von Spotify, dem momentan führenden Streaming-Dienst, mithalten. Ob die Mischung aus Streaming und Internet-Radio eine Konkurrenz für Apple Music wird, ist abzuwarten.

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Apple Music: Showdown gegen Spotify ab 30. Juni

Apple Music auf dem iPod (Image 393943 [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Kann Apple den derzeit führenden Streaming-Dienst Spotify vom Thron stoßen? Einiges spricht dafür, einiges dagegen. Der 30. Juni ist für Musik-Streaming-Aficionados ein wichtiger Tag, denn da wird auch in Deutschland und Österreich Apple Music starten, ein laut Apple „revolutionärer“ Streaming-Dienst, der vorerst für iOS-, Mac- und Windows-Geräte, im Herbst auch [...]
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