Frank T. McAndrewTratschen ist eine soziale Kompetenz – kein schlechter Charakterzug

Vor Leuten, die gerne tratschen, schrecken wir oftmals zurück. Dabei kann gerade erfolgreiches Tratschen der Beweis dafür sein, dass man ein guter Teamplayer ist. // von Frank T. McAndrew

Freunde-Flüstern(Image by gerryimages(CC0) via Pixabay)small

Seien wir ehrlich: Tratschen hat einen schlechten Ruf. Wir sehen selbstgefällig aus einer moralisch höhergestellten Perspektive auf andere herab, und mit der Sicherheit, dass wir diesen schlechten Charakterzug nicht teilen, weisen wir diejenigen als oberflächlich von uns, die von den Angelegenheiten anderer besessen sind. [Mehr]


Nicholas QuahMailchimp probiert hinter einer Paywall eine neue Werbestrategie aus

Mailchimp möchte sein Produkt platzieren – dies geschieht jedoch hinter einer Paywall. Es stellt sich die Frage: Wem nützt das? // von Nicholas Quah

Mailchimp (Teaser: Tomos [CC BY SA 2.0), via Flickr)

Ein Forbes-Artikel, der neulich veröffentlicht wurde, beschreibt ein kommendes Hörstück auf dem Abonnement-Service für Premium-Inhalte von Midroll namens Howl, das Produktplatzierungen von Mailchimp, dem Zugpferd für Podcast-Werbegelder, einschließen wird. Gemäß diesem Artikel wird der E-Mail-Newsletter-Service, der auch Hot Pod und das Nieman Lab beliefert, wohl “heimische Inhalte beitragen, die innerhalb der Storyline existieren”. [Mehr]


Erik MeyerMedium.com: Blog-Plattform oder soziales Netzwerk?

An einer Einlassung von Medium-CEO Ev Williams hat sich eine (Strategie-)Debatte entzündet, in der es um die zukünftige Ausrichtung des Angebots geht. // von Dr. Erik Meyer

Ist Medium eine Plattform für Blogs oder ein soziales Netzwerk? (Image: Medium.com)

Medium is not a publishing tool”, so statuiert Medium-Mastermind Ev Williams in einem Beitrag auf der bei den “digital influencers” recht beliebten Plattform. Anhaltspunkt für diese Feststellung, sind die in letzter Zeit eingeführten Innovationen zur Interaktion mit den dort eingestellten Texten. Beobachter erkennen in den Veränderungen einen veritablen Strategiewechsel, der das Angebot im Kampf um Aufmerksamkeit und Nutzer neu positioniert. Eine andere Ausrichtung ist derweil auch beim Journalismus-Experiment reported.ly zu erkennen, das nun auch eine eigene Website hat.

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Katharina BrunnerAmazons Hardware-Strategie: Gib’ ihnen Kindle, verkauf’ Ihnen E-Books

Bei Shell-Tankstellen soll es den Kindle Paperwhite mit einem Rabatt von über 100 Euro geben. Der Kampfpreis steht exemplarisch für Amazons Hardware-Strategie. // von Katharina Brunner

Kindle (Bild: Zhao ! [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf diversen Schnäppchenjäger-Blogs ist es eine Meldung wert: Im Mai soll es einen Kindle Paperwhite für umgerechnet zehn Tafeln Schokolade gaben. Das Treuepunkteprogramm Clubsmart des Mineralölkonzerns Shell bietet für 999 Punkte das im Moment neueste Modell des E-Book-Readers. Und diese knapp 1000 Punkte bekommen Kunden nicht nur durch tanken, sondern auch indem sie zehn Tafeln Ritter Sport Schokolade kaufen: Einen Kindle für unter 15 Euro. Dieser Kampfpreis zeigt einmal mehr die Strategie Amazons: möglichst viele Kunden gewinnen.

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