Alle Beiträge zu Soziales-Netzwerk

Warum Google+ in den USA das meistgeliebte Netzwerk ist

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Soziale Netzwerke bestimmen unseren Alltag. Facebook ist hierzulande die meist genutzte Plattform, Twitter und Google+ sind nur für Geeks gelungene Alternativen. Auch in den Vereinigten Staaten lässt sich ein ähnliches Bild erkennen. Doch die Anzahl der Nutzer muss kein Indiz für dessen Qualität sein. In einer Kundenzufriedenheitsstudie, dem American Satisfaction [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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NETZWELTsüddeutsche zeitung: Fadi spielt um sein Leben: Eine Freundschaft über alle Grenzen. Kennengelernt haben die beiden Männer sich über das Spiel „Plants vs. Zombies Heroes“. Der eine aus Damaskus, der andere aus Cobur. Zwischen den Beiden beginnt sich eine Art Freundschaft zu entwickeln. Der Austausch über Musik und Hobbies weicht [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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APPLE golem: Apple will Diebe mit iPhone-Technik überführen: Apple möchte bald den Fingerabdrucksensor in seinen Geräten nutzen, um Diebe zu überführen, die diese Geräte gestohlen haben. Zu diesem Prinzip hat Apple nun einen Patentantrag gestellt. Apple und andere Smartphone-Hersteller arbeiten schon lange daran Diebstähle zu verhindern. Auch die iOS-Funktion „Mein [...]
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LinkedIn vs. Xing: Beschleunigtes Rennen um Premium-Mitglieder

business_meet_121125 (adapted) (Image by Richter Frank-Jurgen [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Das deutsche Business-Netzwerk legt im Wettkampf gegen den US-Rivalen um zahlende Kunden einen Zahn zu. Das zum Medienkonzern Burda gehördende Business-Netzwerk Xing ist eine Bastion: Den neuesten Quartalszahlen zufolge zählt man im deutschsprachigen Raum 6,7 Millionen Mitglieder, während der US-Rivale “nur” etwa 4 Millionen Mitglieder in der Region hat. Monatlich [...]
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Was kann die neue Plattform Brigade?

Gedanke (adapted) (Image by stux [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Zwischen Social Network oder Polit-Tinder: Alexander Löser hat sich die neue Plattform Brigade mal genauer angesehen. Kann sie den Bürgern ein Raum für politische Statements bieten? In Deutschland scheint der Graben zwischen Politikern und Bürgern immer größer zu werden. Das liegt nicht zuletzt an den Bürgern, die ihre Meinung immer [...]
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Wie uns Facebook abhängig macht

Facebook HQ, by eston (adapted) (Image by Marco Paköeningrat [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Eine Psychologin hat das Geheimnis von Facebooks Erfolg entdeckt: das soziale Netzwerk erfüllt tagtäglich unsere grundlegensten psychologischen Bedürfnisse.   Facebook ist nach Ansicht der Diplom-Psychologin Dr. Liraz Margalit vor allem dazu in der Lage, das Selbstwertgefühl der Besucher positiv zu beeinflussen. So wie wir in den Laden gehen, um uns [...]
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Die Trends des Monats – Januar

mobile, iphone,
Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Lukas Menzel Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadget oder ein neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal [...]
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Facebook-Nutzer wechseln zu Instagram

iPhone (adapted) (Image by helloolly [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Die jüngeren Nutzer von Facebook finden Zuckerbergs soziales Netzwerk schon lange nicht mehr trendy. Eine neue Umfrage ergab, dass in den USA immer mehr Nutzer Facebook für andere Anbieter verlassen. Die Facebook-Tochter Instagram lockt immer mehr Nutzer an. Die Studie der Firma Frank N. Magid Associates zeigt, dass Facebooks Popularität [...]
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5 Lesetipps für den 2. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um die Google-Doku der ARD, die Generator Hostels, Yelp, Journalismus in der Ich-Form bei der Vice und Ello. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Berliner Zeitung: ARD-Doku zu Google – High Heels statt Enthüllung: Gestern lief in der ARD eine Dokumentation über die vermeintliche Macht von Google. Sie war lange angekündigt und es entwickelte sich ein regelrechter Hype um den Enthüllungsjournalismus. Das Ergebnis enttäuschte dann durch den Fokus auf nahezu belanglose Aspekte der Debatte um Google anstatt die wichtigen Fragen zu klären und durch Täuschung der Zuschauer. In der Berliner Zeitung hat Jonas Rest eine lesenswerte Kritik der Sendung veröffentlicht. Statt die Sendung in der Mediathek nachzuschauen, empfehle ich eher den Artikel von Steffan Heuer und Thomas Ramge übers Scheitern von Google-Projekten in der November-Ausgabe der Brandeins (noch nicht freigeschaltet).

  • GENERATOR HOSTELS Skift: Generator Hostels on Creating the New Hostel Experience: Seinen Flug und das Hotel per Smartphone zu buchen ist heute schon Realität. Auch vor Ort dann mit dem Smartphone die Rechnung zu bezahlen. Genauso wie das Gemeckere, wenn es kein kostenloses WLAN gibt. Die sogenannten Millennials reisen mit einem gewissen Anspruch an einen modernen Service. Klappt etwas nicht wie gewünscht, wird drüber gebloggt, wie ich am Freitag über meine Hamburger Hotelerfahrungen. Carl Michel, CEO der Generators Hostels, ist sicher dessen bewusst und gibt im Interview Einblick in die zukünftigen Herausforderungen des Hotelgewerbes.

  • YELP Time.com: Yelp CEO on Why He Turned Down Google: Das Time Magazin hat sich telefonisch mit Yelps CEO und Mitgründer Jeremy Stoppelman unterhalten, der einen interessanten Einblick in seinen bisherigen Werdegang gibt, wie sein Bewerbungsgespräch bei Elom Musk lief und warum er ein Übernahmeangebot von Google ablehnte.

  • VICE American Journalism Review: Vice, and the Trend of First-Person Journalism: In den gestrigen Lesetipps haben wir einen taz-Artikel über die Vice empfohlen, heute gibt es ergänzend dazu einen Artikel von Dustin Levy für die American Journalism Review, in dem ein besonderer Aspekt der Berichterstattung der Vice erklärt wird: der Ich-Journalismus. Die Vice-Autoren zelebrieren Events über die sie dann berichten und stellen sich persönlichen Herausforderungen.

  • ELLO Nieman Journalism Lab: Finance media’s hottest club is Ello: Wir haben das soziale Netzwerk Ello sehr früh getestet und darüber berichtet. Für mich war der Hype schon vorbei, bevor er hierzulande erst los ging. Vielleicht habe ich mich zu früh verabschiedet, denn neben den üblichen Leuten, mit denen ich aber auch schon anderswo vernetzt bin, hat eine Gruppe US-amerikanischer Finanzjournalisten die Plattform für sich entdeckt und eine aktive Untergruppe gegründet.

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Facebook at Work betritt neuen Boden

Stand von Facebook (Bild: Derzsi Elekes Andor [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia)
Mit „Facebook at Work“ betritt Mark Zuckerbergs Netzwerk völlig neuen Boden. Die neue Dienstleistung soll offensichtlich Konkurrenten wie „Webmeeting“ (Deutsche Telekom), „Office Online“ von Microsoft oder „Google Drive“ das Leben schwer machen. Firmenintern läuft der Dienst bereits seit mehreren Monaten. // von Lars Sobiraj Die neue Webseite von Facebook soll [...]
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Pinterest – das soziale Netzwerk der Zukunft?

Pretty Pinterest (adapted) (Image by mkhmarketing [CC BY 2.0] via Flickr)
Pinterest ist kein soziales Netzwerk wie jedes andere. Und genau darin liegt die Stärke des amerikanischen Startups mit derzeit ungefähr 70 Millionen Nutzern weltweit. Obwohl Pinterest bereits seit fast fünf Jahren aktiv ist, wurde dem Netzwerk erst vor kurzem eine Funktion hinzugefügt, die es Nutzern ermöglicht, sich untereinander Nachrichten zu [...]
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5 Lesetipps für den 26. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Foursquare, Werbung auf Facebook, konservative Digitalisierung, Ello und Pornhub steigt ins Musikgeschäft ein. Ergänzungen erwünscht.

  • FOURSQUARE Inc.com: How to Drive Foot Traffic with Foursquare: Auf Inc.com ist ein interessantes Interview mit Foursquare-Mitgründer Dennis Crowley über Vorhersagen treffende Technologien und die Personalisierung der Suche erschienen. Ähnlich wie bei unserem in insgesamt fünf kurze Videos aufgeteiltem Interview mit Tim Cole, hat Inc. das Interview ihres Redakteurs Scott Gerber in elf Kurzvideos aufgesplittet, die jeweils drei bis sieben Minuten lang sind. Das macht es (anders als in unserem Beispiel) zwar etwas schwer zu schauen, aber es lohnt sich wirklich, Crowley zu zuhören.

  • FACEBOOK My Social Sherpa: Pranking My Roommate With Eerily Targeted Facebook Ads: Melange-Liebhaber Jannis Kucharz hat uns in seinen Morgenlinks auf die Story von Brian Swichkow aufmerksam gemacht, der seinem Mitbewohner einen ziemlich interessanten Streich gespielt hat, der viel darüber aussagt, wie Facebook-Anzeigen funktionieren (und irgendwie auch, wie man sich im digitalen Zeitalter einen „Klingelstreich“ spielt“). Swichkow schaltete auf Facebook Anzeige, die nur auf eine einzige Person getargetet waren: Seinen Mitbewohner. In seinem Blogpost könnt Ihr nachlesen, wie sein Mitbewohner langsam darüber verzweifelte.

  • DIGITALISIERUNG Cicero Online: Ideologisch, ängstlich, antimodern – das Dogma der neuen Netz-Konservativen: „Enzensberger wütet gegen Smartphones, Grass wird ordinär, wenn es um Facebook geht und das Feuilleton der FAZ polemisiert gegen die Allianz der Netzkonzerne: Die Auseinandersetzung um das Netz gleicht mittlerweile einer weltanschaulichen Endschlacht“, wie Alexander Pschera in einem lesenswerten Beitrag auf Cicero.de anmerkt. Konservative Denker und Medien simplifizieren den Wandel durch die Digitalisierung und finden so auf scheinbar im kern einfache Probleme zu einfache Antworten.

  • ELLO Netzwertig.com: Die gesamte US-Techbranche spricht über Ello: Auf Netzwertig.com hat Martin Weigert einen interessanten Fakt angemerkt. Vor vier bis sechs Wochen wurde der Microblogging-Dienst Ello innerhalb der deutschsprachigen Netzszene getestet und diskutiert, jetzt springt auch die US-Presse auf den Zug, was wiederum es spannend macht, ob Ello eine wirkliche Chance hat, sich als Konkurrent von Facebook zu etablieren. Doch nicht vergessen, auch Ello geht es irgendwann darum, einmal Geld zu verdienen.

  • PORNHUB Billboard: Pornhub Launches Pornhub Records Label: Sex sells. Das gilt für die Erotikindustrie genauso wie für die Musikindustrie. Die US-amerikanische Plattform Pornhub will deshalb ein eigenes Musiklabel gründen. Wie das aussehen könnte, zeigt der Rapper Coolio, der das Video zu seinem neuen Album exklusiv auf der Porno-Webseite veröffentlichte und in der ersten Woche über 500.000 Aufrufe schaffte. Vielleicht ist das auch für deutschsprachige Bands ein interessantes Geschäftsmodell, immerhin sind Deutsche die viertgrößte Nutzergruppe bei Pornhub, wie Achim Sawall auf t3n anmerkt.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 35 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„. 

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Ello: Dank Datenschutz zum neuen Netzwerk?

Das neue soziale Netzwerk Ello verspricht guten Datenschutz und Verzicht auf Werbung. Wie groß sind seine Chancen? // von Björn Rohles Wer Ello aufruft und nach unten scrollt, wird mit wenigen Zeilen konfrontiert, die aufzeigen, was Ello einzigartig machen soll: „Dein soziales Netzwerk gehört den Werbetreibenden. … Wir glauben, es [...]
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Die Bedeutung von Twitter in Deutschland

Twitter Bird Logo Sketch, New (adapted) (Image by Shawn Campbell [CC BY 2.0] via Flickr)
Der Kurznachrichtendienst verliert in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Eine Bestandsaufnahme. Netzökonom Holger Schmidt hat Anfang März einige recht interessante Fakten über Twitter zusammengetragen, die sich so langsam zur Krise des Kurznachrichtendienstes auswachsen. „Etwa 70 bis 80 Prozent der Menschen, die sich bei Twitter anmelden, springen im Laufe der Zeit [...]
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ShortRead: Facebook kauft WhatsApp

Am Mittwoch hat das soziale Netzwerk Facebook den Instant Messenger WhatsApp gekauft. Angeblich soll Mark Zuckerberg 19 Milliarden US-Dollar für die App bezahlt. // von Tobias Schwarz

cc

Facebook kauft WhatsApp. Laut einem Bericht des sozialen Netzwerk, der am Mittwochabend nach US-Börsenschluss veröffentlicht wurde, hat Mark Zuckerberg 19 Milliarden US-Dollar (14 Milliarden Euro) für den Instant Messenger bezahlt. Ein Viertel der Summe soll in bar bezahlt werden, der Rest in Aktien. WhatsApp hat angeblich zur Zeit 450 Millionen aktive Nutzer, pro Tag kommt eine weitere Million dazu. „Whatstapp ist auf dem besten Wege, eine Milliarde Menschen zu verbinden„, erklärt Facebook-CEO Mark Zuckerberg. „Dienste, die diesen Meilenstein schaffen, sind extrem wertvoll„. Facebook hat zur Zeit 1,2 Milliarden Nutzer. Whatsapp-Gründer Jan Koum erklärte zum Kauf: „Wir fühlen und geehrt und freuen uns, die Partnerschaft mit Mark und Facebook einzugehen„. [Aktualisiert: 20.02.2014, 08:01 Uhr]

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Whisper & Secret: Diesen Apps sollen wir unsere Geheimnisse flüstern

Die Smartphone-Apps Whisper und Secret locken Nutzer mit Anonymität, damit diese ihre Geheimnisse veröffentlichen und endlich wieder ehrlich im Netz kommunizieren. Doch wie anonym sind die User wirklich? Vielleicht ist es Facebook, vielleicht ist es die NSA, wahrscheinlich sind es beide zusammen: Angebot als auch Nachfrage nach Privatsphäre und Anonymität berücksichtigenden Internet-Angeboten steigt. Das sind Google-Alternativen wie DuckDuckGo oder Startpage, Verschlüsselungs-Dienste wie PGP oder TOR – oder neuerdings Smartphone-Apps, die den Nutzern Anonymität versprechen, damit sie so offen wie nirgendwo sonst online sprechen können. Die beiden derzeit populärsten sind Secret und Whisper.

Apps fürs Vertrauliche: Whisper und Secret

My girlfriend wants me to pretend to break into her house and rape her.“ – „He broke up with me on Valentine`s Day, the day I was going to announce my pregnancy.“ – „When I look at porn I tend to stare at the female. Does that make me a lesbian?“ Nein, solche Postings liest man bei Facebook, wo Hurra-Meldungen und schöne Urlaubsfotos dominieren, eher nicht. In der Smartphone-App Whisper (gratis für iPhone und Android) aber findet man unzählige solcher Status-Updates. Wer sie geschrieben hat, erfährt man in der Regel aber nicht, denn die App will es den Nutzern ermöglichen, anonym oder unter einem Decknamen zu schreiben. So soll ein Social Network entstehen, in dem die Nutzer frei von sozialem Druck ihre ehrliche Meinung veröffentlichen können, quasi ein virtueller Beichtstuhl. Allerdings einer, bei dem Millionen mitlesen und auch antworten können. Per Chat oder Direktnachricht kann man den anderen Tipps, Ratschläge, Beileid oder auch Häme zukommen lassen. In den USA ist Whisper bei Teenies mittlerweile so populär, dass sich Risikokapitalgeber darum reißen, bei der dahinter stehenden Firma WhisperText LLC von Michael Heyward und Brad Brooks investieren zu dürfen. Gerüchten zufolge soll die App bereits auf 100 Millionen Dollar Marktwert geschätzt werden und pro Monat 2,5 Milliarden Page Views verzeichnen.

Während es bei Whisper stark um die Vernetzung zu Fremden geht, dreht sich die App Secret (gratis für iPhone) darum, anonym Gedanken mit Bekannten zu teilen. Statusmeldungen wie „My hair looks best when I don´t wash it for two days„, „Sometimes I feel alone, even when I´m with people who love me.“ oder „When I see happy couples, I can´t help but want what they have.“ werden anonymisiert an Kontakte aus dem Smartphone-Adressbuch geschickt, die ebenfalls Secret installiert haben. Wer hinter den Postings steckt, bleibt geheim. „Wir haben Secret entwickelt, damit Menschen wieder ehrlich zu sich selbst sein können„, schreiben die Macher Chrys Bader und David Byttow, die zuvor bei Google, Square oder Medium tätig waren. Wie auch bei Whisper sind Venture-Kapitalisten schnell hellhörig geworden: 1,3 Millionen US-Dollar investierten große Namen wie Kleiner Perkins und Google Ventures in Secret.

Wie sicher sind unsere Geheimnisse im Digitalen?

Doch wie geheim sind diese beiden neuen Apps wirklich? Soll man ihnen tatsächlich seine dunkelsten Geheimnisse anvertrauen? Bei Whisper etwa wird sehr wohl die IP-Adresse der Nutzer mitgespeichert, wie Forbes schreibt: Diese wird etwa dafür verwendet, um Trolle sperren zu können, kann aber im Falle des Falles auch an Behörden weiter gegeben werden. Außerdem läuft die Kommunikation von Whisper über die Server von TigerText, weil deren Programmierschnittstelle (API) genutzt wird. Und schließlich arbeitet seit kurzem auch der Blogger Neetzan Zimmerman für die App. Seine Aufgabe ist es, die Posts der Nutzer möglichst viral über Facebook, Twitter und Konsorten im Social Web zu streuen. Immerhin soll mit der App einmal Geld verdient werden, und dann werden zudem Werbe-Netzwerke ins Spiel kommen, die ebenfalls an Nutzerdaten kommen werden wollen. Bei Secret, wo man sich per E-Mail-Adresse anmeldet, sieht es ähnlich aus. Zwar betonen die Macher in einem Blog-Eintrag den technischen Aufwand, den sie zur Anonymisierung der Nutzer betreiben, doch in den Nutzungsbedingungen liest man Gegenteiliges: Die App liest etwa die UDID-Nummer oder die GPS-Position des Smartphones mit, außerdem werde Tracking-Pixel verwendet, um das Nutzungsverhalten zu analysieren.

Wer also seine Geheimnisse den beiden Apps flüstert, sollte nicht von 100-prozentiger Anonymität ausgehen. Gegenüber den anderen Nutzern mag man maskiert bleiben – doch Behörden oder Cyberkriminelle könnten die Identität der User feststellen. Und damit gilt weiterhin: Echte Geheimnisse bleiben nur im Analogen echte Geheimnisse.


 


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Aus der Zeitung Libération soll ein soziales Netzwerk werden

Die französische Zeitung Libération soll sich in ein soziales Netzwerk umwandeln, dass Inhalte produziert – der Medienwandel will es so. // von Tobias Schwarz Am Wochenende haben die Eigentümer der linksliberalen Tageszeitung Libération verkündet, dass die französische Zeitung in ein soziales Netzwerk umgewandelt werden soll, dass „monetarisierbare Inhalte für eine [...]
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ShortRead: Facebook zensiert auf Nacktheit setzende Politikkampagne

Facebook löscht ein Nacktfoto der FDP-Jugendorganisation „Junge Liberale“ (JuLis). Diese hatten mit kopierten Protest in 68er-Manier auf die Rolle der FDP als Außerparlamentarische Opposition hinweisen wollen. // von Tobias Schwarz

JuLis

Das Facebook keine nackte Haut in seinem sozialen Netzwerk duldet, ist schon lange bekannt. Im Sommer 2012 löschte das US-amerikanische Unternehmen sogar das Titelfoto des ZEITmagazins, da es einen Penis abbildete. In den USA hat Facebook jetzt auch erstmals politische Inhalte gelöscht, als es eine Sammlung von anarchistischen Inhalten entfernte. Ausgerechnet die Jugendorganisation der FDP ist jetzt das jüngste Beispiel für Facebooks Hausmacht im eigenen Netzwerk. Als Teil der JuLis-Kampagne „Wer hätte gedacht, dass wir mal die Werte der 68er verteidigen müssen?“ veröffentlichte der sich selbst als APO 2.0 bezeichnende liberale Jugendverband ein Foto auf Facebook, auf dem die sieben JuLis-Vorstandsmitglieder die berühmte Aufnahme der „Kommune 1“ aus den 1960-er Jahren nachstellten. Die sieben Nachwuchspolitiker und Nachwuchspolitikerinnen lehnten nackt an einer Wand, mit dem Rücken der Kamera zugewandt. Facebook löschte das Foto. Julis-Chef Alexander Hahn, der selbst nackt auf dem Bild zu sehen ist, äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP entrüstet: „Wir fragen Facebook: Warum wurde unser Bild gelöscht? Ist die Juli-APO etwa zu sexy für Facebook?“ Die JuLis suchen zur Zeit den Kontakt zu Facebook, um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen.


Image by Junge Liberale


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Global Brain versus Facebook: David gegen Goliath?

Globus_2 (adapted) (Image by Axel Schwenke [CC BY SA 2.0], via flickr)
Bei Global Brain sollen keine oberflächlichen Inhalte, sondern Menschen zum Lösen großer Aufgaben miteinander vernetzt werden. Auch bei diesem sozialen Netzwerk kann man Beiträge posten, bestehende Artikel verlinken, das eigene User-Profil bearbeiten und mit seinen Kontakten chatten. Zusätzlich kann die Seite auch zur Erstellung von Petitionen genutzt werden. Wolfgang Pineggers [...]
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Google+: Zwangsbeglückung auf YouTube, Android und Maps

Google zwängt sein Social Network in all seine anderen Dienste hinein, was es nicht unbedingt sympathischer macht – doch bald wird man nicht mehr darum herumkommen. „Why the fuck do i need a google+ account to comment on a video?” Ja, das hat auch YouTube-Gründer Karim Jawed überrascht, dass Google mit seinem neuen Kommentar-System bei YouTube ernst macht und von den Nutzern, die weiterhin kommentieren wollen, verlangt, dass sie ihren Account mit einem Google+-Profil verknüpfen. Der Internetkonzern will so die Qualität der oft rüden Postings verbessern – doch hinter dem Schritt steckt ach wirtschaftliches Kalkül.

 


 

  • Bei YouTube lässt sich ohne Google+-Profil nicht mehr kommentieren.
  • Auch das Betriebssystem Android und Maps werden immer stärker mit Google+ verdrahtet.
  • Der Internetkonzern will Google+ zu einem maximal auswertbaren Mega-Profil machen.

In den bisherigen acht Jahren YouTube-Betrieb ist eine der größten Online-Communities der Welt gewachsen – mehr als eine Milliarde User soll das Video-Portal haben, und die hinterlassen natürlich ihre Spuren. Und zwar nicht nur in Form von hochgeladenen Videos, sondern auch in den Kommentaren unter diesen. Weil bei YouTube bis vor kurzem jeder mit Nickname posten konnte, waren und sich auch viele Trolle unterwegs, die beleidigende, dumme, ja manchmal sogar verhetzende und rechtlich belangbare Postings veröffentlichen. Dem will YouTube-Eigentümer Google jetzt Herr werden: Wer künftig Videos kommentieren will der muss seinen YouTube-Account mit Google+ verknüpfen. Kommentare werden dann personalisiert (jene von Google+-Kontakten oben), und Channel-Betreiber sollen ihre Foren einfacher administrieren können. Zwar darf man seinen Nicknamen behalten, doch im Hintergrund laufen sämtliche Nutzeraktivitäten auf Google-Diensten (von Gmail über Maps bis hin zu Android) in einem Profil zusammen – und in diesem Profil wird der User, ob er will, ziemlich eindeutig identifiziert. In Deutschland etwa stellen Behörden tausende Auskunftsersuchen zu Nutzerdaten an Google – fortan lässt sich so etwa eruieren, welche Gmail-Adresse oder welches Google+-Profil hinter welchem YouTube-Posting steckt.

Zwar kann man natürlich weiterhin einen Google-Account betreiben, ohne eindeutig erkannt zu werden – nur wird das künftig immer schwerer werden. Denn Google zwängt seinen vermeintlichen Facebook-Rivalen Google+ in immer mehr seiner anderen Dienste hinein und will so eine ultimatives Identitätssystem schaffen, das der Nutzer überall verwenden soll. Beim mobilen Betriebssystem Android etwa: Wer hier seine Fotos automatisch in der Google-Cloud (a.k.a. Drive mit 15 GB Gratisspeicher) ablegen will, der braucht natürlich einen Google+-Account. Oder beim Smartphone-Assistenten Google Now, das unter anderem automatisch die Fahrzeit zum Arbeitsplatz oder nach Hause berechnet – da will Google plötzlich, dass man seine Pendlerroute automatisch auf Google+ teilt. Oder bei Google Maps: Wer einen Erfahrungsbericht zu einem Restaurant abgeben will, muss das auf der entsprechenden Google+-Seite tun. Oder eine App im Play Store bewerten – auch hier braucht es – erraten – einen Google-Account. Bald will der Internetkonzern auch die Kontaktlisten auf Android-Smartphones mit Google+ abgleichen – Einträgen werden dann die Google+-Profilbilder automatisch zugeordnet.

Wie die Geschichte weiter geht, ist leicht zu erahnen: Irgendwann wird man jedes Google-Produkt (und davon gibt es viele bestehende und künftig einige neue, man denke nur an Google Glass oder die selbstfahrenden Autos) ausschließlich mit seinem Google+-Account bedienen, und sämtliche Aktivitäten werden schön geordnet zentral erfasst und verarbeitet. Der Internet-Konzern kann so Unschärfen in den Nutzerdaten beseitigen (wer ist bloß dieser thomas6145, der da dauernd auf YouTube kommentiert??) und Nutzungsverhalten aus nahezu allen Lebensbereichen in einem Mega-Profil zusammenführen: Arbeit (Kalender, Gmail, Docs, Suche), Freizeit (YouTube, Blogger, Picasa), mobil (Android, Maps). Google+ ist da natürlich kein Facebook-Rivale im engeren Sinne, weil es weniger dazu dient, lustige Katzenfotos zu posten, sondern ist vielmehr der zentrale Datenhort zu einer bestimmten Person.

Ziel der Übung: Profitmaximierung. Im Quartalsrhythmus muss sich Google (Q3: 12,54 Mrd. US-Dollar Werbeumsatz) ansehen, wie die Werbeumsätze von Facebook wachsen (Q3: 1,80 Mrd. US-Dollar Werbeumsatz) – und sie wachsen vor allem deshalb, weil Facebook derzeit viel genauere Daten über seine Nutzer hat (Demografie, Interessen, Likes, Freunde, Location etc.). Google+ ist zudem unbeliebt, wie jüngst der Fall des RSS-Dienstes Feedly zeigte: Die Umstellung auf ein verpflichtendes Login per Google+-Account löste einen Sturm der Entrüstung bei den Nutzern aus. Für die meisten Nutzer ist Google+ ein reichlich leere Seite im Netz, auf der es kaum einmal etwas Spannendes (abgesehen von starken Nischen) zu sehen gibt – Facebook den Rang abzulaufen, hat Google nicht geschafft.

Doch mit der Vernetzung all seiner Dienste mit Google+ als Rückgrat kommt man dennoch an saftige Daten (Kontakte, Lieblings-Apps, Aufenthaltsort, Musik, Videos usw.) heran – und wer weiß, welche anderen Produkte sich Google zusätzlich zu YouTube und Android dazukauft, die dann auch nur mehr mit Google+-Login funktionieren. Bei WhatsApp, Groupon, Twitter, Flipboard oder Path hat der Suchgigant in der Vergangenheit bereits angeklopft.

 

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5 Lesetipps für den 8. November

In unseren Lesetipps geht es heute um soziale Netzwerke für Unternehmen, Microsoft verdient an Android mit, die weltgrößte DNA-Datenbank, Twitters Börsengang und Minecraft. Ergänzungen erwünscht.

  • SOZIALE NETZWERKE t3n: Vorteile und Nachteile von Enterprise-Social-Networks: Es gibt gute Gründe für Unternehmen, sich mit Enterprise-Social-Networks auseinanderzusetzen. Über Vorteile, Nachteile und Plattformen klärt der ehemalige Netzpilot Andreas Weck in einem Beitrag für t3n auf.
  • MICROSOFT Business Insider: Microsoft Earns $2 Billion Per Year From Android Patent Royalties: Die Meldung gehört seit Jahren zu den beliebtesten Artikeln auf Android-Blogs: Microsoft verdient an Androids Erfolg mit, denn das Unternehmen besetzt viele wichtige Patente. Rick Sherlund, Analyst bei Nomura, hat neu ausgerechnet, wie viel Microsoft jedes Jahr an Googles Android verdient: 2 Milliarden Dollar. Eine gute Einnahmequelle für ein Unternehmen, dessen eigene Mobile- oder Game-Produkte eher Geld kosten.
  • DNA G! gutjahrs blog: 23andMe – Besuch beim Google-Klon für Erbgut: Im Silicon Valley hat der Wettlauf um die menschliche DNA begonnen. Ausgerechnet das Startup 23andMe, das eng mit dem Suchmaschinen-Giganten Google verbandelt ist, schickt sich an, die weltgrößte Datenbank für menschliches Erbgut zu errichten. Richard Gutjahr hat das Unternehmen besucht und sich mit Unternehmenssprecherin Catherine Afarian unterhalten. Ein lesenswertes Interview.
  • TWITTER Zeit Online: Twitter startet sein Börsendebüt mit einem beachtlichen Aufschwung: Twitter ist gestern mit einem Kurszuwachs von über 90 Prozent an der Börse in New York gestartet. Gestartet ist die Twitter-Aktie bei 45,10 Dollar, dann stieg sie bis auf 50 Dollar. Bei einem Ausgabepreis von 26 Dollar bedeutet ein Plus von mehr als 90 Prozent in den ersten Stunden. Der Börsengang des Kurznachrichtendienstes ist der größte in der Technologiebranche seit dem von Facebook im Mai.
  • MINECRAFT CNET News: Markus ‚Notch‘ Persson – The mind behind Minecraft: Auf CNET schreibt Nick Statt über Markus Persson, den Entwickler von Minecraft, der sich in nur zwei Jahren von einem Spieleentwickler zu einem Wirtschaftsprominenten entwickelt hat. Mit MInecraft hat er ein Spiel mit hohen Suchtfaktor geschaffen, dass inzwischen als virtuelles Lego bezeichnet wird, doch gleich nach Veröffentlichung hat Persson das Spiel verlassen.

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Intrexx Share: Neue Social Business Plattform für Unternehmen

Das Freiburger Unternehmen United Planet versucht mit einer neuen Social Business Plattform namens Intrexx Share das Prinzip von sozialen Netzwerken in Unternehmen zu tragen. Die sozialere Version eines Intranet basiert auf der Softwarelösung Intrexx und versucht die Mitarbeiter von heute in einem ihn vertrauten Umfeld zu mehr Zusammenarbeit zu motivieren. [...]
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