Alle Beiträge zu sozial

Wie Kinder Humor entwickeln

Child (adapted) (image by Bellezza87 [CC0] via pixabay)
Wer einmal versucht hat, sein Kleinkind mit Sarkasmus oder einem Wortwitz zu unterhalten, hat vermutlich nur einen entgeisterten Blick geerntet. Babys sind sogar noch schwieriger zu beeindrucken – sie ignorieren gekonnt unsere Clownsnummern und fangen stattdessen bei völlig zufälligen Ereignissen an, herzhaft zu lachen. Natürlich haben auch Kinder schon ein [...]
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Afrikanische Regierungen und die sozialen Medien: Warum ist das Verhältnis so unstet?

Afrika (adapted) (Image by WikiImages [CC0 Public Domain] via pixabay)
Viele kenianische Social-Media-Nutzer sind beunruhigt, dass die Regierung die Nutzung des Internets während der Parlamentswahlen stilllegen könnte. Der Regierungssprecher von Kenia hat versucht, die Wähler zu beruhigen, dass dies nicht der Fall sein wird. Trotzdem sind die Ängste, dass die Freiheit des Internets bedroht ist, nicht unbegründet. Die Liste der [...]
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Warum es sich lohnt, großzügig zu sein

EXPO_2015_Mangiare_tutti (adapted) (Image by Marco [CC BY 2.0] via Flickr)
Wonach suchen wir, wenn wir nach einem Partner suchen? Sicherlich hängt das davon ab, wofür der Partner da sein soll – von einem Geschäftspartner würden wir uns wahrscheinlich wünschen, dass er innovativ ist. Bei einem Mitstreiter in einem Chor wäre es wünschenswert, dass er musikalisch ist und von einem Partner [...]
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Facebook, Google+, Twitter und das Leben selbst

Soziale Netze (hotblack)Es ist wunderbar. Die Sonne lacht sonntags. Dorffeste rauschen im Affenzahn an einem vorbei. Tanzen, Trinken, schräge Instrumente spielen auf schwankenden Musikern und das Land ist in Weltmeisterlaune. Olympia. EM. All das ist Schmuck am Nachthemd, wenn man draußen lustwandelt. Wer wollte da noch quantifizieren. Etwa sein Selbst oder gar andere Selbste. Aber ein kleines Häuflein Elend ist auch jetzt noch imstande, das Thema Soziale Netzwerke ernst zu nehmen…

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Gayromeo – ein Hidden Champion im deutschen Internet

Bei einem Hidden Champion steht die öffentliche Aufmerksamkeit in keinem Verhältnis zum Ausmaß der tatsächlichen Erfolgsgeschichte. Ein solcher unterschätzter Gigant ist das ursprünglich deutsche Gayromeo. Es steht auch international gut da, und ist weit über die Grenzen seiner Zielgruppe hinaus bekannt.


Quelle: „Ein Gayromeo für Heteros?“ (Ausschnitt)

In seiner Zielgruppe hat das Portal eine beispiellose Marktdurchdringung. Und Karteileichen sind eher die Ausnahme, das „schwule Einwohnermeldeamt“ wird von den meisten Mitgliedern rege genutzt. Laut einer Marktforschungsstudie aus dem Jahr 2010 liegt die durchschnittliche monatliche Nutzungsdauer bei zwölf Stunden pro Monat – und damit mehr als doppelt so hoch als bei Facebook oder StudiVZ…

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Google+ und Suche rücken zusammen

Neulich ging ein Aufschrei durch die Web-Welt: In den USA haben eingeloggte Goggle+-Nutzer innerhalb der allgegenwärtigen Suche Ergebnisse, die sich auf ihre Homies aka Circles aus dem sozialen Netzwerk herleiten lassen. Auf diese Weise (social search getauft) soll die Personalisierte Suche noch besser werden und eine Empfehlungsmaschine (recommendation engine) via humanem Verhalten optimieren. Nun geht es wahrscheinlich auch andersherum.

Ein erster Schritt: Google+ ermöglicht direkt in der Suchmaske einzelne Suchergebnisse mit den eingekreisten Bekannten und Freunden in Google+ zu teilen und mit Kommentaren eine Konversation zu starten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass diese Funktion auch in die große Suche der Googleianer Einzug hält. Dann wäre Search Plus Your World in beide Richtungen eine soziale Suche, dann würden Suchvorgänge in Google+ landen und vice versa.

Ob und wie das realisiert wird, hängt sicher von den Kartellbehörden und den anhaltenden Diskussionen rund um Datenschutz zusammen, die jetzt auch in den USA an Ernsthaftigkeit gewonnen haben. Sogar Jeff Jarvis macht keine Witze mehr über die Datenschutzdebatte. Es wird spannend, wie die Diskussion digitaler Verbraucherschutzrechte aus den Staaten bei uns aufgenommen und diskutiert wird. SOPA dauerte ein bißchen. Leider ist es bis dato berühmter als das europäische ACTA, das uns eigentlich eher ein Anliegen sein müsste. Ob es gut ist, immer erst dann Rechte und Pflichten im Web zu diskutieren, wenn ein Webgigant seine Arme ausbreitet, kann mit Gründen bezweifelt werden.

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Die Idee der sozialen Dreigliederung

Angesichts des totalitären Anspruchs des heutigen Wirtschaftssystems und der Perspektivenlosigkeit vieler Politiker ist es als Zeitgenossen nicht einfach, sich der Beklemmung der Gegenwart zu entziehen. Gibt es Antworten auf die drängende Frage nach einer sinnvollen, zukunftsfähigen Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens auf lokaler wie auf globaler Ebene? Gibt es einen Ausweg aus der Vereinseitigung von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, eine Vereinseitigung, die nach dem Empfinden vieler geradezu apokalyptische Ausmasse angenommen hat? Die Idee der sozialen Dreigliederung hat das Potential, Perspektiven aufzuzeigen, ohne der Wirklichkeit ein weiteres ideologisches System überzustülpen. Es sei hier versucht, die Idee in kurzen Worten zu charakterisieren… Weiterlesen »

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2Aid: Onlinehilfe für Sri Lanka

2aid.orgMobilisierung ist die große Stärke von Onlinekampagnen. So ist es kein Wunder, dass sich eine Gruppe befreundeter Studenten aus Deutschland und Großbritannien gerade für’s Netz entschieden haben, um einem humanitären Anliegen nachzugehen: Auf ihrer (noch sehr jungen) Plattform 2Aid.org setzen sich Zahnmedizinstudentin Anna Vikky und Co für die zivilen Opfer des Bürgerkriegs in Sri Lanka ein. Im Norden des Landes bekämpfen sich seit Jahren Regierungstruppen und lokale Milizen. Leidtragende sind die Zivilisten. Besonders schlimm ist die Lage, da sein letztem Herbst praktisch alle internationalen Hilfsorganisationen aus dem Kessel, dem Vanni, ihre Helfer abziehen mussten.

Auf Rückfrage beschreibt Anna Vikky die Laget:

In dem akut betroffenen Gebiet ist nur noch das ICRC vertreten. In den umliegenden Gebieten (Vavuniya) sind auch noch Unicef, Save the Children, Oxfam und die UN vor Ort, die es etwa 2-3 mal im Monat mit Hilfe des ICRC in den sogenannten „Kessel“ schaffen, um nötigste Hilfe zu leisten.

Mehrere Tausend Menschen haben es mittlerweile durch Schiff-Transporte des ICRC geschafft aus dem „Kessel“ zu fliehen, auch um diese Menschen kümmern sich die oben genannten Organisationen. Doch die Kapazitäten reichen nicht einmal annähernd, deshalb ist unsere Unterstützung gefragt.

Für diese Unterstützung verfolgt 2Aid eine Doppelstrategie. Einerseits informiert die Website (und Twitter) über die Geschehnisse in Sri Lanka, andererseits werden Spenden gesammelt, die an die Hilfsorganisationen weitergeleitet werden. Mit Unicef, Save the Children, Oxfam und Sewalanka haben 2Aid hier eine zuverlässige Vorauswahl getroffen.

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Ich will spenden! Nur wofür?

Jeder hatte bestimmt schon mal den Gedanken, etwas für einen guten Zweck zu spenden. Doch an wen? Schließlich gibt es unzählige Hilfsorganisationen. Gerade wurde der Vorwurf gegen UNICEF laut, Spendengelder veruntreut zu haben – manche Spender wenden sich nun lieber anderen Hilfsorganisationen zu.

Hier tritt betterplace auf den Plan. Hier findet man zahlreiche kleine Hilfsprojekte aus der ganzen Welt – schön übersichtlich auf einen Blick, das Suchen nach dem richtigen Projekt wird leicht. Die Verwaltungskosten werden von einer Stiftung getragen: So garantiert Betterplace, dass alle privaten Spendengelder zu 100 Prozent an die Projekte weitergeleitet werden.

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