Das Social Network StudiVz war in den letzten Wochen einem ständigen Dauerfeuer aus der Blogwelt ausgesetzt (siehe Blogpiloten hier und hier). Das scheint - auch wohl, weil die Kritik mittlerweile auch in etablierte Medien schwappt - zu wirken: Gestern hat sich Gründer Ehssan Dariani im Unternehmensweblog öffentlich entschuldigt. Danach ging Mit-Chef Michael Brehm auf die viel diskutierte Investoren-Struktur von StudiVz ein. Und doch stellt sich eine Frage: Hat StudiVz aus den Fehlern gelernt, wurde der Druck von Öffentlichkeit und Investoren zu groß oder ist an den Gerüchten um einen möglichen Verkauf an das Vorbild facebook.com wirklich etwas dran? [tags]studivz,social,business[/tags] [MEHR]
Die Blogwelt kommt beim Thema StudiVZ einfach nicht zur Ruhe. Neben der Expansion des StartUp nach Europa gerät inbesondere StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani ins Sperrfeuer der deutschen Bloggerszene: Zum einen, weil Dariani gern mit der Videokamera in der Welt umher läuft und dabei filmt, was ihm vor die Nase kommt. Egal ob Frauen (in betrunkenem und nüchternen Zustand) oder das WC im StudiVZ-Hauptquartier. Für Feuer sorgt allerdings auch - reichlich verspätet offenbar - ein Fehltritt Darianis vor einigen Monaten: Unter der URL 'voelkischer-beobachter.de' bzw. 'voelkischerbeobachter.de' hatte der Gründer eine Party-Einladung im Stile des NSDAP-Organs online gestellt, inklusive eines geänderten Logos bei dem der Reichsadler auf dem StudiVZ-Logo thront. Nun fragt man sich, ob soviel Unüberlegtheit schlecht bei Nutzern, Investoren oder doch nur Bloggern ankommt. Und ob Dariani etwas gelernt hat. Oder einen PR-Manager braucht. Und während hier die Leitungen glühen und 'StudiVZ' die Rangliste der Top-Suchen bei Technorati anführte fragen sich die englischen Blogger, was 'StudiVz' nun eigentlich ist ... [tags]studivz,community,social[/tags] [MEHR]
Noch vor wenigen Wochen wurde die StudiVZ der Liebling der Blogwelt: Ein kleines StartUp aus Deutschland macht sich auf, den Studierenden ein social network im Format eines OpenBC zu bringen. Und dann wächst es auch noch außergewöhnlich schnell. Doch jetzt gerät das 32 Mitarbeiter große Unternehmen zunehmend in die Kritik. Man muss sich vorhalten lassen, das erfolgreiche facebook frech kopiert zu haben, was noch der harmloseste aller Vorwürfe ist, wenn auch ein peinlicher. Vor allem in Sachen Kommunikation tritt man bei StudiVZ seit einer Woche ins Fettnäpfchen. Erst watscht man einen Journalisten im eigenen Weblog ab, jetzt will man im Firmenblog gnadenlos alles löschen, was nicht gefällt. Die feine Art ist das sicherlich nicht. Und nebenbei klaut man der direkten Konkurrenz die Domains in anderen Ländern weg. Zumindest in dieser Sache allerdings streut man sich Asche auf das eigene Haupt. Derweil muss man auch mit der Satire auf das eigene Projekt leben: Mit "PennerVz" gibt es ein nicht ganz ernst gemeintes Verzeichnis der Armen und Ärmsten. Unternehmen, vor allem solche, die nur im Netz unterwegs sind, müssen aufpassen: Hat man auch heute noch ein geliebtes Projekt, kann schon ein kleiner Fehler die Ursache dafür sein, morgen zum viel gehassten Objekt zu werden. Ähnliche Probleme hat derzeit auch YouTube. Und: Was heißt im Netz schon Treue? [tags]studivz,openbc,facebook,social[/tags] [MEHR]
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