Alle Beiträge zu Social-Collaboration

Jive-CEO Elisa Steele über Social Collaboration

ElisaSteele Headshot (Image by Jive)
Über Portland gibt es nicht viel zu erzählen, wenn man über die Zukunft der Arbeit nachdenkt. Wirtschaftlich interessant ist der von hier gestartete Trend der Mikrobrauereien. Die Stadt hat, bezogen auf die Einwohnerzahl, die meisten Brauereien in den USA. Dass der Softwarehersteller Jive Software hier gleich zwei Zentren für Software-Engineering [...]
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Social Collaboration in der Praxis: Drei Beispiele

Social Collaboration boomt. Björn Rohles hat für die blogpiloten drei exemplarische Dienste herausgesucht. Alle stehen unter dem Motto: wie verbessert man die Welt oder sich selbst?

Ning: Soziale Netzwerke für jedermann

Logo von NingDie Idee von Ning ist nichts Neues im Web 2.0: Sich mit anderen Mitgliedern vernetzen. Und während man bei immer mehr Netzwerken und sozialen Plattformen teilnimmt, steigert sich die Anzahl an verschiedenen Profilen und Passwörtern ins Unermessliche. Genau dort setzt Ning an: es will eine zentrale Anlaufstelle für jegliche Art von sozialen Netzwerken sein, mit nur einem Login. Man erzeugt sich also einen Ning-Zugang, und schon kann man in einer Vielzahl von bestehenden Netzwerken suchen und sich mit anderen Nutzern vernetzen. Es gibt Netzwerke zu allen erdenklichen Themen.

Ning bietet aber noch mehr: eigene Netzwerke mit wenigen Mausklicks. Nur einen Namen aussuchen, dann leitet ein Assistent durch alle weiteren Schritte. So ein eigenes Netzwerk kann alle erdenklichen Features beinhalten: Videos, Blogs, Veranstaltungen, Foren, Notizen, Fotos… Es stehen viele verschiedene Designs zur Auswahl, oder man stellt sich selbst ein Design über Farbfelder zusammen. Sehr schön und beileibe nicht selbstverständlich bei solchen Diensten: der erfahrene Anwender kann sogar selbst ins CSS eingreifen und das Design wie eine selbstgestaltete Homepage aufbereiten. Anschließend sind der sozialen Netzwerkelei keinerlei Grenzen mehr gesetzt: neue Leute kennenlernen, bestehende Freunde einladen, gemeinsam an Projekten arbeiten und vieles mehr sind problemlos möglich.Screenshot von Ning

43things: sozialer Kampf dem inneren Schweinehund

Logo von 43thingsWer kennt es nicht: der innere Schweinehund ist mal wieder unglaublich bissig. Oder man vergisst gar die vielen Sachen, die man sich doch eigentlich so fest vorgenommen hat. 43things möchte alle jene ansprechen, denen so etwas bekannt vorkommt. Man erstellt einen Account und gibt ein, was man sich vorgenommen hat. 43things erinnert einen dann nach eigenem Wunsch an seine Ziele. Hat man dann ein Ziel erreicht, kann man es als erledigt markieren und im Archiv ablegen. Die Ziele lassen sich dann an einer anderen Stelle im Netz einbauen. Bisher ganz nett, aber nichts weiter als eine bessere To-Do-Liste.

Interessant wird 43things, sobald es um die sozialen Aspekte geht. So kann man sich anschauen, wer sonst noch am gleichen Ziel arbeitet, und sich mit ihnen austauschen. Wer ein Ziel schon erreicht hat, kann ein Feedback mit wertvollen Tipps geben für alle, die noch daran arbeiten. Und man kann andere Nutzer „anfeuern“. So wird 43things zur interessanten Alternative zu anderen Techniken, seine Motivation zu erhöhen.Screenshot von 43things

change.org: auf dem Weg in eine bessere Welt

Logo von change.orgEs steckt schon im Namen: change.org möchte die Welt verändern. Genauer gesagt: verbessern. Und so können sich Menschen und Organisationen dort anmelden, um gemeinsam an den großen Zielen zu arbeiten. Nach dem Login kann man Projekten beitreten, um dort über Maßnahmen zu diskutieren, oder einen Betrag nach Wahl spenden. Oder man kann sich eine Liste vorgeschlagener Aktionen anschauen, die jeder ergreifen kann, um etwas zu bewirken. So schreibt man etwa direkt von der Seite aus eine E-Mail an einen Politiker oder klärt Freunde über bestehende Missstände auf. Und, es ist ja schon selbstverständlich im Web 2.0, man kann auch eigene Projekte starten, um gemeinsam mit anderen an einer besseren Welt zu arbeiten. Change.org setzt somit in die Tat um, was für jede soziale Veränderung Voraussetzung ist: sie beginnt von unten, in den Köpfen und Handlungen der Menschen, und wird nicht von oben herab diktiert.Screenshot von change.org

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We are what we share! – Die Welt der Wikinomics

In der Vergangenheit definierte man sich darüber was man besitzt, heute definiert man sich darüber was man teilt. We are what we share! Ein Paradigmenwechsel, wenn nicht gar eine Revolution. Als Wikinomics bezeichnet der Kanadier Don Tapscott dieses Phänomen, bei dem sich Millionen vernetzter Menschen aktiv an der Realisation von Projekten und der Gestaltung von Innovation und sozialer Entwicklung beteiligen. Eine revolutionäre neue Form der freiwilligen Zusammenarbeit, welches unsere Wirtschaft grundlegend verändern könnte. Möglich gemacht hat dies erst das Internet, angefeuert durch die großen Errungenschaften der Massen-Kollaboration wie Wikipedia, Linux und Co.

Wikinomics verspricht, dass durch die gleichberechtigt koordinierte Nutzung des kollektiven Wissens über das Internet die menschliche Intelligenz und Kreativität besser genutzt werden können, als es in hierarchischen Organisationen möglich ist.

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amazee: Projektverwaltung goes Gesellschaft

Der Sommer steht vor der Tür, und jeder Verein organisiert ein Fest. Das Semester hat begonnen, und zehntausende Studentenvereinigungen stellen Veranstaltungen auf die Beine. Immer mehr Privatleute engagieren sich für höhere Ziele. Und so werden immer wieder neue E-Mail-Verteiler angelegt, die irgendjemand pflegen muss. Irgendwann blickt keiner mehr durch, wer nun gerade den letzten Stand der Planung im Blick hat. Das muss doch irgendwie einfacher gehen. Genau in diese Lücke stößt amazee, der Dienst mit der Büroklammer-Optik. Das Versprechen lautet: Social Collaboration für alle.
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