Alle Beiträge zu Richard Gutjahr

5 Lesetipps für den 30. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Nachrichten via App, Apple und Journalismus, Twitter, das Projekt Blogwalk und die Video-Strategie der New York Times. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWS-APPS ReadWrite: Flipboard, Circa, And Yahoo Deliver The News: Wie bekommt Ihr eigentlich eure morgenlichen Nachrichten, die über die Themen unserer Lesetipps hinausgehen? Viele nutzen sicher Flipboard, manche auch die tolle News-App von Yahoo, einige das bald auch in Deutschland startende Circa. Owen Thomas gibt auf ReadWrite einen Überblick über die drei News-Apps. Für News-Junkies eine interessante Lektüre über die bekannten Apps.

  • APPLE Krautreporter: Der Apfel fällt nicht weit vom Bann: Auf Krautreporter schreibt Richard Gutjahr über das unegsunde Verhältnis zwischen Apple und den Medien, unter dem auch Gutjahr schon leiden musste (hier ein Interview mit Richard Gutjahr über Apple), bis jetzt aber mitmachte. Damit ist wohl vorbei, denn Gutjahr reicht es wohl, wie der Konzern mit dem oft als „Fanboy“ abgetanen Journalisten umgegangen ist. Andere Kollegen machen weiter, weshalb eigentlich jeder Artikel, der von einer räumlichen Nähe oder privilegierten Zugang zum Unternehmen zeugt, unter Verdacht auf Selbstzensur steht.

  • TWITTER Gigaom: If you don’t like algorithmic filters, you’re probably not going to like the future of Twitter: Schon seit Jahren lässt sich bei Twitter beobachten, dass beliebte Sachen abgeschafft werden, während unbeliebte Features eingeführt werden. Die darunter leidenden Nutzerzahlen sind für Marin Weigert ein Indikator für das Scheitern dieser Strategie, denn Fabric kommt vielleicht zu spät. Sooder so, wird Twitter diesen Weg wohl weitergehen und zu unserem vermeintlichen Nutzen die Plattform gestalten, wie Matthew Ingram auf Gigaom erklärt. Algorithmen übernehmen die Kontrolle über „unser“ Twitter, ob wir es mögen oder nicht.

  • BLOGWALK torial Blog: Bloggen unterm Konzerndach: Im Torial-Blog schreibt der ehemalige Netzpilot Stefan Mey über einen vermeintlichen „Coup“ des Medienkonzern Bertelsmann, der 30 Modebloggerinnen für das RTL-Projekt „Blogwalk“ gewonnen hat. Die Autorinnen schreibe, drehen und besprechen ausschließlich für den Konzern die neuesten Modetrends, der beteiligt die Frauen an den Werbe- und Transaktionserlösen der Plattform. Für RTL ein interessantes Geschäft, für die Bloggerinnen ein möglicher Weg der Professionalisierung, der sich meiner Meinung nach, erst noch beweisen muss.

  • NEW YORK TIMES Digiday: Inside The New York Times’ video strategy: Die New York Times geht im Medienwandel nicht immer voran, aber kein Medium macht sich so viele Gedanken über die Digitalisierung des Journalismus und wird so sehr von der eigenen Branche beobachtet, wie die berühmte New Yorker Zeitung. Neueste Veränderungen auf den Seiten der New York Time sind die Video-Player, die jetzt mehr Platz auf der Seite bekommen. Scheinbar setzen die Verantwortlichen vor allem auf Videos, denn im September wurde ein Drittel mehr Videos veröffentlicht. Viele darin gezeigten Themen wurden erst später auch zu Printartikeln, manche gar nicht. Und der Erfolg der Video First-Strategie führt auch hier zum nächsten Schritt: schon jetzt wird über eine Video-Paywall nachgedacht.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Das Geheimnis von Selbstvermarktung im Journalismus

Secret Comedy Podcast 11 - 2 August 2013 (adapted) (Image by Amnesty International UK [CC BY 2.0] via Flickr)
Journalisten sollten mehr tun als Journalismus, sich nämlich als Marke im Netz positionieren. Elf solcher Marken habe ich interviewt. Ein Zwischenfazit. Wer sich als Journalist auf dem hart umkämpften Markt behaupten möchte, der kann sich nicht nur auf das Arbeiten im stillen Kämmerlein beschränken. Eine starke Präsenz im Web scheint [...]
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Gutjahr: „Apple hat mehr für Journalismus getan als die Verlage“

7351572896 (adapted) (Image by visualpun.ch [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Der bekannte Blogger Richard Gutjahr redet im Interview mit Jakob Steinschaden über die Zukunft der Medienwelt.   Richard Gutjahr ist für mich einer der lesenswertesten Online-Publizisten überhaupt. Er ist zwar auch Nachrichtenmoderator beim Bayrischen Rundfunk, doch als erster iPad-Besitzer der Welt und seinen Berichten darüber ist er 2010 erst so [...]
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Web-Highlights 2012 – Im Gespräch mit Deutschlands Webbies (Teil 2)

Im aktuellen Netzpiloten Boarding Call fragen wir Experten, was deren Web-Highlight im Jahre 2012 gewesen ist. Heute mit dabei: Richard Gutjahr und Tobias Gillen.

Das Jahr 2012 war wieder einmal ein bewegendes Jahr. Der Viral „Kony 2012“, war das erste Internetvideo, das innerhalb von fünf Tagen 70 Millionen Mal aufgerufen wurde. Facebook hat die Nutzer-Milliarde durchbrochen und Redbull zusammen mit Felix Baumgartner sämtliche YouTube-Rekorde auf einen neuen Höchststand katapultiert. Doch was hat deutsche Webbies, neben diesen Meldungen der Superlative noch so bewegt? Wir haben einige Web-Influencer gefragt: „Was war dein diesjähriges Highlight im Web?“

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YouTube: Von Catcontent zum ernstzunehmenden Broadcaster

YouTube wird zur Broadcasting-Plattform und knackt mit dem Stratos-Jump Rekorde. Was bedeutet das für Medienhäuser und Journalisten?

YouTube Felix Baumgartner

Schon seit einiger Zeit entwickelt sich die Videoplattform YouTube ein Stück weit weg vom Motto „Broadcast Yourself“, auf der sich „ganz normale Leute“, also etwa Amateurfilmer, selbst darstellen konnten, lustige Katzenvideos hundertfach geteilt wurden oder die besten Fußballtricks von Cristiano Ronaldo und Lionel Messi um die Welt gingen. Natürlich ist dies auch jetzt noch möglich, doch ist ein ganz klarer Trend zur Professionalisierung zu erkennen. Weiterlesen »

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„Immer Online?“ – Nico Lumma und Richard Gutjahr sagen „ja!“

Die Urlaubszeit geht so langsam dem Ende zu. Und wieder wurde während dieser Tage heiß darüber diskutiert, wie weit die Dauererreichbarkeit während der freien Tage gehen darf. Christian Marx von politik-digital.de hat einmal bei den zwei Webexperten Nico Lumma und Richard Gutjahr nachgehakt und wollte wissen, ob die Beiden das Smartphone abschalten, wenn sie sich am Strand sonnen? Und ob das iPad in die Tasche kommt, wenn es zum Schwimmen oder Wandern geht? Die Antworten auf die Fragen waren mehr als eindeutig…

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Facebooks Abstimmung gescheitert – Zeit für ein Machtwort

900 Millionen Menschen hätten Facebook einmal die Stirn bieten und sich mittels Abstimmung gegen die neuen Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen stellen können. Daraus geworden ist leider nichts. Gestern um 18 Uhr ist der Abstimmungszeitraum von einer Woche abgelaufen und mitgemacht haben nur in etwa 350.000 Nutzer. Das ist nur 1% der Nutzer, die benötigt worden wären um die Regelungen zu kippen.

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Richard Gutjahr: „Webkultur ins lineare Fernsehen bringen“

Der Second Screen und Social TV sind zwei brandheiße Eisen in der Welt des Fernsehens. Einige ehrgeizige Projekte wurden bereits in den USA und auch in Großbritannien erfolgreich umgesetzt. Anders als ausländische Kanäle haben jedoch deutsche Sender bisher wenig Engagement in diese innovativen Formate gesteckt. Bis jetzt. Vom 14. Mai an wird der Bayrische Rundfunk nämlich ein vierwöchiges Social-TV-Format, namens „Die Rundshow“ präsentieren, welches in dieser Form einzigartig ist. Mit im Entwickler-Team und außerdem Moderator der Rundshow ist Richard Gutjahr, der mir trotz einem vollem Terminkalender ein paar Fragen zu dem Projekt beantwortet hat.


Ich habe heute Richard Gutjahr im Interview, der dieser Tage an dem ziemlich revolutionären Projekt „Rundshow“ arbeitet. Die Rundshow ist ein Social TV-Projekt vom Bayrischen Rundfunk, dass es den Zuschauern erlaubt, aktiv an der Programmgestaltung mitzuwirken. Lieber Richard, erst einmal vielen Dank für deine Zeit!

Gerne doch.

Richard GutjahrDass Zuschauer das Fernsehprogramm aktiv mitbestimmen können, ist für viele Menschen, die sich nicht gerade im Twitterdunst bewegen und mit Echtzeitkommunikation etc. umzugehen wissen, so revolutionär, dass sie es sich eigentlich gar nicht vorstellen können. Erkläre unseren Lesern doch bitte einmal, wie genau es den Menschen möglich sein soll, live zu bestimmen, was geschaut wird.

Wir wollen einen Hauch Webkultur ins lineare Fernsehen bringen und die dort überwiegend vorherrschende Einbahnstraßenkommunikation durchbrechen. Zum Beispiel dadurch, dass wir vor und nach der Show im Fernsehen erreichbar sind, dass wir nicht nur senden, sondern auch auf Empfang stellen. Uns kann man über Twitter, Facebook, Google Plus und eine App erreichen, die wir eigens für dieses Projekt programmiert haben. Diese App trägt den Namen „Die Macht“ und ist so etwas wie die Fernbedienung zur Sendung. Außerdem streamen wir unsere tägliche Redaktionskonferenz live im Blog und via Facebook. Dort kann auch jeder Zuschauer Themenvorschläge machen. Dort wollen wir die User auch mitunter bitten, uns bei der Recherche zu unterstützen. Zum Beispiel bei der Suche nach glaubwürdigen Quellen oder einem passenden Studiogast.

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