Alle Beiträge zu rezension

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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AMAZON Onlinehändler-News: Bewertungen: Jede fünfte Amazon-Rezension ein Fake?: Eine Analyse des Softwareunternehmens Reviewmeta hat sich die Bewertungen auf dem Online-Marktplatz Amazon einmal genauer angesehen und ist zu dem Schluss gekommen, dass etwa jede fünfte Rezension auf Amazon gefälscht ist. Hierfür hat der Softwareanbieter rund sieben Millionen Bewertungen aus verschiedenen Ländern [...]
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Rezension: „Journalism and Technological Change“

Newsroom von RIA Novosti in Moskau 5 (adapted) (Image by Jürg Vollmer [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
In einem Sammelband versuchen Wissenschaftler das Verhältnis zwischen Journalismus und Technologie auszuloten. Der Scherz bekommt mittlerweile einen grauen Bart und trotzdem funktioniert er noch immer: Einfach Eilmeldung vor eine nur mäßig spannende Nachricht schreiben. Der Witz zeigt das Problem, das Journalisten mit der immer schneller werdenden Geschwindigkeit im Nachrichtengeschäft haben. [...]
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Rezension: „Eine neue Version ist verfügbar“

Ein Buch über die Veränderung der Kultur durch die Digitalisierung ist interessant. Dass der Autor seinen Ansatz praktisch umsetzt, ist interessanter. Über von Gehlens neue verfügbare Version. // von Julian Heck

Eine neue Version

Es ist kein Buch wie jedes andere. Physisch reiht es sich zwar ein in die bisher veröffentlichten Sachbücher zahlloser Autoren. Das Konzept aber ist ein anderes, welches hinter „Eine neue Version ist verfügbar“ des Journalisten Dirk von Gehlen steckt. Finanziert hat das Buch mit der These, Kultur werde zur Software, nämlich die Crowd – 350 Unterstützer – und geschrieben hat er es gemeinsam mit ihr. Denn: „In einer kulturellen Welt, in der die Ergebnisse kopierbar sind, könnte der Blick auf das Erlebnis neue Perspektiven eröffnen„. Das Erlebnis bei Büchern: Denken und Schreiben.

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Rezension: „Digitale Aufklärung“ nur bunter Optimismus

Die beiden Autoren Ossi Urchs und Tim Cole schreiben in ihrem Buch „Digitale Aufklärung“ über die grenzenlosen Möglichkeiten des Internets für die Gesellschaft // von Julia Solinski

Digitale-Aufklärung-Cover

Die Autoren Ossi Urchs und Tim Cole, laut Informationen des Verlags ihres Zeichens „Internet-Guru“ und „Internet-Experte“, haben sich zusammengetan, um die Fraktion der Optimisten zu unterstützen. Ihr Buch berührt die wichtigsten Brennpunkte in den aktuellen Netzdebatten: Was wird aus dem Urheberrecht und der Privatsphäre? Wie verändert die ständige Erreichbarkeit unsere Arbeitswelt? Welche Bedeutung haben Datenschutz und Anonymität noch? Oder: Führt die ständige Verfügbarkeit von Informationen zu Verdummung und Kulturverfall? Lässt die Echtzeit-Kommunikation unsere Bereitschaft für langwierige politische Aushandlungsprozesse sinken? Hat der Journalismus angesichts des Ozeans freier Informationen überhaupt noch eine Zukunft?

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IN EIGENER SACHE: „Wir ohne Grenzen“ – Rezension

Politik-Digital-Autor Johann Eggert hat sich unseren Netzpiloten Report „Wir ohne Grenzen“ einmal genauer angeschaut und eine Rezension darüber verfasst. Eggert lobt den „vielschichtigen und kenntnisreichen Überblick, dessen Nutzen nicht zuletzt in den zahlreichen weiterführenden Links liegt“. Für euch liebe Netzpiloten-Leser gibt es hier einmal den Beitrag von politik-digital.de als Crosspost zu lesen.


    Wegweiser durch das „Wir-Netz“

    Welche Regeln brauchen Privatpersonen, Familien und Unternehmen für einen effizienten und zugleich verantwortungsbewussten Umgang mit den stetig zunehmenden Kommunikations- und Distributionskanälen des Web 2.0? Katrin Viertel und Wolfgang Macht haben mit dem Band „Wir ohne Grenzen“ soeben eine Bestandsaufname in Buchform veröffentlicht.

    Das Internet ist, spätestens seit dem Übergang in das Web 2.0-Zeitalter, so schnell in Bewegung, dass der Versuch, es festzuhalten und einen halbwegs aktuellen Überblick über Tools, Akteure und Prozesse des „Mitmach-Netzes zu gewinnen, zu einer regelrechten Herausforderung geworden ist. Die Netzpiloten AG präsentiert das Thema „Social Media in Firma und Familie“ nichtsdestotrotz seit wenigen Tagen in komprimierter Buchform.

    Wir ohne GrenzenIn den sechs Kapiteln „Mitteilen“, „Leben“, „Arbeiten“, „Lernen“, „Teilen“ und „Spielen“, die jeweils durch Statements und Interviews mit Praktikern aus Unternehmen und Jugendschutz angereichert wurden, geben die Medienpädagogin Katrin Viertel und der Internet-Unternehmer Wolfgang Macht, Vorstandsmitglied von politik-digital.de/poldi-net, e.V., einen grafisch äußerst ansprechend gestalteten Überblick über die Potenziale der Social Media-Nutzung für Büros und Unternehmen. Sie stellen zudem innovative Anwendungen vor und geben Anhaltspunkte dafür, wie eine verantwortungsvolle und zeitgemäße Mediennutzung innerhalb der Familie organisiert werden kann. Verbote, dies machen die Verfasser bereits zu Beginn klar, helfen zwar nicht weiter, jedoch sollten mit Kindern und Jugendlichen klare Zeit- und Verhaltensabsprachen für die Nutzung von Netz und Konsole getroffen werden.

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Rezension: Interview – das neue Hochglanz-Magazin

Es gibt diese seltsamen Zeitschriften, bei denen man zwischen 5 und 10 Euro bezahlt und auf den ersten Seiten mit nichts als Werbung empfangen wird. Man muss sie durchblättern, um überhaupt auf den ersten redaktionellen Text zu stoßen. Das Faszinierende daran ist, dass diese Hochglanz-Anzeigen anders als sonst nicht stören. Vielmehr sind sie so schön, dass man sie sich herausreißen und an die Wand pinnen möchte.

Am letzten Freitag ist die erste Ausgabe eines neuen Hochglanz-Magazins an die Kioske gekommen. Nachdem man 26 Seiten Anzeigen durchblättert hat, begrüßt einen das Editorial. Dann folgen wieder Anzeigenstrecken, Impressum, Inhaltsverzeichnis, die Autorenübersicht und Anzeigen. Erst auf Seite 57 beginnt das Heft richtig…
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Rezension: Wired auf deutsch

Wild, wilder, Wired

Die deutsche Zeitschriften-Landschaft ist im internationalen Vergleich außerordentlich beweglich. Neue Objekte werden gegründet, andere gehen ein, und meistens geschieht das außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Doch dann gibt es ab und zu Magazin-Projekte, auf die alle schauen, so als würde sich hier die Zukunft einer ganzen Branche entscheiden. Das Neon war eines und die in Deutschland glücklose Vanity Fair. Jetzt ist es wieder so weit. Eine deutsche Ausgabe des Wired-Magazins wurde aus dem Boden gestampft…

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Rezension: Online-Marketing und Recht

Marketiers brauchen nicht erst seit dem Online-Boom verläßliche Handreichungen was den rechtlichen Rahmen ihrer Tätigkeiten angeht. Mit dem vorliegenden Handbuch aus dem mitp-Verlag sind in Bezug auf das Web gut bedient. Es stellt eine umfassende Sammlung aller relevanten Themen dar, die im Online-Marketing eingesetzt werden können. Für jede einzelne Maßnahmen erläutert der IT-Fachanwalt Dr. Martin Schirmbacher die Rechtsvorschriften und macht diese an zahlreichen Praxisbeispielen greifbar…

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Buchrezension: Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0

Satte 418 Seiten habe ich durchgearbeitet und einiges an neuen Erkenntnissen zum Umgang mit den neuen Medien und zur Pressearbeit mitgenommen. Bei dem Buch Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0 von David Meerman Scott handelt es sich um die zweite Auflage mit den neuen Regeln aus der social media Welt.

Anfänger müssen sich erst einmal zurechtfinden in dem Dschungel der Medienvielfalt. Aber es ist absolut lohnenswert. Auch für Fortgeschrittene halte ich das Buch für einen wichtigen Impulsgeber. Man kann es gut querlesen und ausgesuchte Kapitel genauer studieren.

Das Web 2.0 bietet zwischenzeitlich einen ganzen Katalog an Möglichkeiten, wie wir uns beim Kunden, bei Interessenten und in der Öffentlichkeit präsentieren können. David Meerman Scott stellt sie alle vor: Foren, Wikis, Blogs, Netzwerke, Website, Online-Presse, Audio und Video. Er weist immer wieder darauf hin, dass diese nicht nur ein neues Denken bei den Business Ownern und Marketing Verantwortlichen erfordern, sondern auch eine Ressourcen-Umstellung. Mitarbeiter brauchen andere Qualifikationen und der Informationsgehalt muss sich verändern. Ich denke, alten Marketinghasen fällt das Umdenken nicht grad leicht. Sie sind ja nicht durchweg mit Twitter, YouTube, Facebook & Co. im Einklang und können oder wollen meist auch nicht damit umgehen.

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Rezension: Social Media Relations

Der Autor Bernhard Jodeleit fehlt auf keinem social media event mit PR-Bezug. Er ist aber auch im Netz unterwegs, wenn es um relevante Diskussionen zum Thema PR und Social Media geht. Zum Vorteil gereicht ihm dabei die Tatsache, dass er sich zwar fast immer beteiligt, aber nie in den Vordergrund spielt. Genau so funktioniert auch sein Buch zum Thema: Social Media Relations, erschienen im dpunkt Verlag. In bester Beratermanier umkreist er zunächst die Ausgangslage, um möglichst viele Leser abzuholen, die mit einer gewissen Skepsis dem Thema gegenüber stehen. Mit einem distanzierten Ansatz führt er in Chancen, Herausforderungen und kritische Pfade ein, die in diesem Themenfeld lauern.

Methode

Dankenswerterweise ist es ihm gelungen an den wichtigen Stellen einige Checklisten für Praktiker zu platzieren, die den Gesamteindruck des Buches nicht zu einem Kochbuch für Social Media degradieren, wie es sie schon allerorten auf dem Grabbeltisch gibt. Allerdings gelingt der Spagat zwischen praktischem Nutzen und theoretischem Rüstzeug nicht immer. Denn der mahnende Hinweis, dass ein frischer Aktionismus ohne strategische Basis wenig hilft, wird nur mit wenig Substanz wirklich unterfüttert. Das mag aber auch an der jahrelangen Praxis liegen die Jodeleit im Agenturumfeld gesammelt hat. Denn viele Kunden können mit langfristigen Strategien wenig anfangen und kommen oft mit extrem trivialen Vorgaben wie Umsatzsteigerung oder besserem ROI ins Haus und winken mit Jahresverträgen.

Insofern fehlt leider dem noch immer virulenten Hinweis auf eine nachhaltige Ausrichtung von Kommunikation eine gute und nachvollziehbare theoretische Begründung – im Zeitalter von Social Media ist dieses Thema aber eher noch essenzieller als es das früher war und unter dem Stichwort integrierte Kommunikation in die Fachdiskussionen Eingang hielt…

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Rezension: Facebook – Marketing unter Freunden II

Nach der ersten Rezension des Buches aus PR-Sicht, folgt nun eine Rezension unserer Leserin Beatrice Brenner aus Sicht des Marketing:

Das Buch hat mir anhand von Zahlen, Fakten und Erfolgsstories erst klargemacht, welchen Stellenwert mittlerweile das Social Web und speziell Facebook haben.

Die rund 250 Seiten lesen sich leicht, flüssig und unterhaltsam. Wer sich wie ich, ständig verleiten lässt, auf der Facebook-Seite rumzuklicken, um das gerade Erfahrene auszuprobieren, schaut sich besser vor Lesebeginn das Inhaltsverzeichnis genau an. Die „Geheimnisse“, hinter die man selbst nicht kommt, werden in späteren Kapiteln nämlich meist aufgeklärt.

Die Lektüre ist ein idealer Leitfaden für Einsteiger, Unternehmen und Marketingverantwortliche, die Facebook strategisch einsetzen wollen (siehe Seite 15). Die Autoren erklären zunächst das Prinzip des Social Web, bevor sie den Leser langsam darauf vorbereiten, selbst aktiv zu werden…
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Buchtipp: Twitter – Mit 140 Zeichen zum Web 2.0

mit140zeichen.deNiemand ist bekannter in der deutschen Twitter-Welt als Nicole Simon, sie ist Deutschlands führende Expertin in Sachen Web 2.0. Und was sie über Twitter weiß, das hat sie gerade aufgeschrieben in ihrem Buch „Twitter – Mit 140 Zeichen zum Web 2.0„.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Microblogging im Unternehmensbereich. Im Buch gibt Nicole einen Überblick und jede Menge Beispiele: Was ist Twitter, wie funktioniert der Dienst, wo und wie finde ich, was ich suche? Wer treibt sich so alles rum in Twitterland? Wie kann Twitter auch für den Unternehmenseinsatz optisch angepasst werden und wie verwalte ich mehrere Twitter-Accounts? Was sind Twitter-Badges und wie bekomme ich den größten Nutzen aus den Twitter-Feeds?

Schritt für Schritt und Button für Button werden alle Aspekte beleuchtet. Das Timing für das Erscheinen von Mit140Zeichen hätte besser kaum sein können: Microblogging im Allgemeinen und Twitter im Besonderen sind in Deutschland so bekannt wie nie, das Interesse gerade im Unternehmensbereich wächst und wächst. Mit diesem Buch hat Nicole Simon ein klasse Buch für Neulinge geliefert, bei dem aber auch fortgeschrittene Nutzer durchaus noch das ein oder andere lernen können. Dickes Lob!

Wer das Buch gleich kaufen möchte, kann direkt bei Amazon.de bestellen:

Übrigens: Natürlich kann man nicht nur Nicole Simon auf Twitter folgen, sondern auch dem Buch selbst: @m140z.

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Perlentaucher-Urteil: Zitieren erlaubt

Aufatmen in der Blogosphäre. Das zusammenfassende Veröffentlichen fremder Inhalte bleibt bis auf Weiteres zulässig.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat heute früh in zwei Urteilen entschieden, dass die komprimierte Wiedergabe von Buchrezensionen Dritter unter bestimmten Voraussetzungen urheberrechtlich zulässig ist und hat damit die bereits in erste Instanz abgewiesene Klage von FAZ und Süddeutscher Zeitung gegen den Perlentaucher abgewiesen.

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Verletzt der Perlentaucher Urheberrechte?

Mit Spannung darf die morgen anstehende Entscheidung des Oberlandgerichts Frankfurt erwartet werden, die über die Zukunft des Perlentauchers entscheiden könnte.

Der Perlentaucher zitiert aus den Feuilletons deutscher Zeitungen und fasst deren Inhalte zusammen. Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung werfen dem Perlentaucher vor, das Urheberrecht zu verletzen. Der konkrete Vorwurf: Die Leser der Perlentauchertexte bräuchten nicht mehr die Originalrezensionen zu lesen.

Sollte sich das Frankfurter Gericht gegen die Praxis des Perlentauchers stellen, könnte dies auch Auswirkungen auf die unter Bloggern übliche Zitationsweise auswirken. Droht uns also nach der Entscheidung eine neue Abmahnwelle?

Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, dem sei die Website IRights empfohlen, die sich intensiv mit dem Urheberrecht in der digitalen Welt auseinandergesetzt hat und umfangreiches Material zum Thema bereitstellt.

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