Alle Beiträge zu privacy

Werden E-Mails durch eine Persönlichkeitsanalyse besser?

Privacy (adapted) (Image by Rob Pongsajapan [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Startup Crystal behauptet, es kann einem helfen bessere E-Mails zu schreiben, indem aus offenen Daten die Empfänger-Persönlichkeit analysiert wird. E-Mail wird als Kommunikationsmedium immer wieder totgesagt, oder zumindest einige Probleme attestiert. Alle möglichen Unternehmen haben dies erkannt und wollen dies ändern. Das Startup Crystal gehört auch dazu – ihr Ansatz? [...]
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5 Lesetipps für den 5. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Ich im Journalismus, Yahoo ignoriert Do Not Track Me, das Ende von Bevation, LinkedIn im Wandel und die Kostenloskultur im Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Cicero Online: Ichismus – Wie sich die Egomanie in den Journalismus frisst: Im Journalismus macht sich laut Petra Sorge eine Unsitte aus den sozialen Netzwerken breit: das Ich-Narrativ. Statt Inhalte in den Vordergrund zu stellen, betreiben immer mehr Autoren schreiberische Selbstschau. Wo soll das hinführen?
  • DO NOT TRACK ME Heise Online: Yahoo ignoriert Do Not Track bewusst: Auf Heise.de schreibt Daniel Sokolov über die neueste Politik von Yahoo, ab sofort die Wünsche der User, die in ihrem Browser die Einstellung Do Not Track aktiviert haben, zu ignorieren. „Wir glauben grundsätzlich, dass das beste Web ein persönlich zugeschnittenes ist“, schreibt das „Yahoo Privacy Team“ im eigenen Unternehmensblog auf tumblr.
  • BEVATION Gründerszene: Das stille Ende des Bertelsmann-Inkubators: Fast unbemerkt hat sich Bertelsmann aus dem Inkubatoren-Geschäft zurückgezogen: Die Website von Bevation ist offline, es gilt ein Aufnahmestopp. Was ist passiert? Lydia Skrabania gibt sich auf Gruenderszene.de auf eine Spurensuche, an deren Ende der Konzern eine positive Bilanz zieht: „Wir haben gelernt, Hype von echtem Potenzial zu unterscheiden – und Blender von echten Machern“.
  • LINKEDIN Quartz: Why LinkedIn is morphing from a social network into an online newspaper: Happy Birthday, LinkedIn! Das soziale Netzwerk, dass einem in der Arbeitswelt mit anderen verbindet, wird heute 11 Jahre alt. Damit ist es fast ein Jahr älter als Facebook, und damit hören die Gemeinsamkeiten auch nicht auf, denn genau wie das von Mark Zuckerberg gegründete Netzwerk verwandelt LinkedIn sich langsam in eine digitale Zeitung, wie Leo Mirani auf Quartz erklärt.
  • KOSTENLOSKULTUR Hyperland: Die aufgedrängte Kostenloskultur: Fragt man die kommerziellen Anbieter, ist der Geburtsfehler des Internet die als selbstverständlich angesehene “Kostenloskultur”. Falsch, schreibt Torsten Dewl: Die Kunden würden ja gern bezahlen – aber sie können es nicht. Es wurde ihnen 20 Jahre lang abtrainiert, wie er im Hyperland-Blog des ZDF erklärt.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Facebook Leitfaden für Politiker und Amtsträger – Datenschutz und Mythen

Facebook hat einen Leitfaden für Politiker und Amtsträger veröffentlicht, mit dem diesen Personen der Nutzen und die Vorteile des sozialen Netzwerkes näher gebracht werden soll.

Das Unternehmen, aber auch die beteiligten Politiker ernteten teilweise heftige öffentliche Kritik. Erst einmal ist diese Idee positiv aufzunehmen, da sich leider immer noch zu wenige Politiker mit den Möglichkeiten von sozialen Medien, wie z. B. Facebook, aber etwa auch Twitter, auseinandersetzen. Ein solcher Leitfaden könnte daher durchaus auch allgemein positive Wirkung entfalten und öffentliche Amtsträger animieren, den Web 2.0 Kontakt mit den Bürgern zu suchen. Unabhängig von einer rechtlichen Einschätzung, hat etwa kürzlich die Bundeskanzlerin Angela Merkel über ein Google Hangout gezeigt, dass Politik und soziale Medien heutzutage voneinander profitieren können.

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Europa gegen Google? – Die “Task-Force” macht ernst

Die Privatsphäre-Bestimmungen von Google kommen auf den Prüfstand. Ein europäisches Vorgehen gegen einen Internetkonzern stellt ein Novum dar, weshalb die Entwicklung dieser Verfahren mit Spannung beobachtet werden darf.

Wie die französische Datenschutzbehörde (CNIL) sowie auch der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Datensicherheit in Pressemitteilungen verkündeten, werden in sechs europäischen Ländern Untersuchungen und Prüfungen der jeweiligen Datenverarbeitungspraxis auf Grundlage der bestehenden Datenschutzerklärung (für Deutschland) von Google vorgenommen. Je nach Ausgang dieser Verfahren könnten aufsichtbehördliche Maßnahmen, wie etwa Bußgelder, die Folge sein.

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Facebook – ein Unternehmen außer Rand und Band?

Facebook erpresst europäische Datenschützer und kippt sein Wahlrecht. Ein Unternehmen außer Rand und Band.

Nicht nur einmal hat das soziale Netzwerk Facebook seine Datenschutz- und Privacy-Bestimmungen über die Köpfe der Nutzer hinweg entschieden. Das führte nicht selten zu großen Frust und kleinen Shitstorms. Das Resultat? Die Zuckerberg-Gichtlinge boten ihren Nutzern ein Wahlrecht an, welches schlussendlich auch nicht angenommen wurde. Nun wird dieses Wahlrecht wieder gekippt und gegen eine noch uneffektivere Kommentarfunktion ersetzt. Der Aufschrei ist groß, doch auch zu Recht?

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Frictionless Sharing – eine neue Form des Teilens

Im Verlauf der letzten Woche ist man als aufmerksamer Internetnutzer um ein Thema wohl kaum herum gekommen. Es geht um Facebooks Open Graph, Social Apps und in dem Zusammenhang um das Frictionless Sharing. Eine anfangs vor allem in den USA hochgelobte Facebook-Funktion hat sich quasi über Nacht zu einer Grundsatz-Diskussion mit höchster Brisanz in den einschlägigen Medien entwickelt. Was hat es auf sich mit dieser Neuerung? Und was bedeutet das Feature für unseren Alltag auf Facebook? Ein kleiner Überblick…

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Schnüffel-Cookies: Selbsthilfe in Sachen Privacy

Dass Facebook unsere Spuren im Netz verfolgt weiß inzwischen jeder und ist im Grunde auch legitim. Eine Datenbank zu erstellen über etwaige gesetzte Likes auf Facebook oder benutzter Like-Buttons auf anderen Seiten, ist eine gängige Methode, Profile aufzubauen. Google macht es mit seinem +1 nicht anders. Und auch Facebook ist – wie Google – nur ein Unternehmen, das sich primär durch Werbung und der persönlichen Daten seiner Nutzer refinanziert.Datenschützer hierzu Lande sehen das zwar kritisch, jedoch ist es in anderen EU-Staaten durchaus legitimiert worden. So auch im Land des europäischen Firmensitzes von Facebook – Irland. Der Inselstaat agiert unter dem Schirm des europäischen Datenschutzrechtes und man sollte von ausgehen können, dass die Gesetzeslage dort, auch in Deutschland übereinstimmen müsste. Die Debatte die zurzeit allerdings zwischen Facebook und einigen deutschen Datenschützern wie Thilo Weichert geführt wird, beweist jedoch das Gegenteil. Nichts stimmt überein und eine Einigkeit über die rechtlichen Rahmenbedingungen herrscht auch nicht.

Neben der gesetzmäßigen Legitimierung des Geschäftsgebarens stehen aber noch ganz andere Fragen unbeantwortet im Raum. So ist Facebook auch der Transparenz-Frage, die sich mehr und mehr User selbst und dem Unternehmen stellen, eine konkrete Antwort schuldig geblieben. Zwar haben findige Nutzer, wie der Jurastudent Max Schrems, einen Weg veröffentlicht, wie man an die Daten von Facebook kommt, jedoch werden hier einige Informationen zurückgehalten. Man erhält durchaus Auskunft darüber, wann man sich eingeloggt hat oder wie lange man online war. Man bekommt auch detaillierte Informationen über gesendete Nachrichten sowie der gesammelten Geolocation-Daten, die sich vornehmend aus der mobilen Nutzung von Facebook durch Smartphones ergeben. Jedoch weist das Unternehmen Anfragen zum Datenbestand der Gesichtserkennung sowie der Likes entschieden zurück. „Firmengeheimnis!“ entgegnet das Unternehmen.

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Der Begriff Privacy

Im Jahr 1890 hatten der amerikanische Richter Louis Brandeis und der Anwalt Samuel Warren den Begriff privacy zum ersten Mal als Recht formuliert, den Schutz des privaten Bereichs als Teil der persönlichen Freiheit durchzusetzen. Es handelte sich dabei vor allem um ein Abwehrrecht gegen die anstürmenden Kräfte der Presse, des Staates und öffentlicher Behörden. Denn zu jenem Zeitpunkt begann ein organisatorischer und technischer Fortschritt bei Medien und behörden den Bereich der persönlichen Aktivitäten zu beobachten, die vorher schlicht nicht der öffentlichen Hand zugänglich waren und auch die Presse bis dato unangetastet gelassen hatte. Zwar war das eigene Land und die körperliche Unversehrtheit schon vorher geschützt, die beiden Juristen sahen jedoch in der zunehmend ökonomisch agierenden Presse sowie den Aufzeichnungsmöglichkeiten für Bild und Ton eine neue Form des externen Übergriffs auf die persönliche Schutzzone. Sie mahnten daher an in ihrem Grundsatzartikel The Right To Privacy an, das Recht an der eigenen Person müsse angesichts der modernen invasiven Praktiken durch Staat und Firmen gestärkt werden, damit die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Leben gewahrt blieben…

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Infographic: Google vs. FB on Privacy and Security

Google vs. FacebookSeit dem Launch von Google Plus steht das Unternehmen, das seinen Namen einer mathematischen Bezeichnung verdankt (Googol), mehr den je in Konkurrenz zu Facebook. Diese Infografik vergleicht die beiden Datensammler einmal in Sachen Privatsphäre und Sicherheit und peppt das Thema mit ein paar Anekdoten auf. Besonders interessant ist die Aussage über den Zeitraum der Datensicherung.

Google: 18 Monate. Facebook: forever. Erschreckend oder?

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NO LOGIN

Vor einer Woche wurde offenbar, was viele bereits ahnten: geolocation und location based services verbindet die Sammelwut der Webdienste mit dem realen, physischen Leben der Nutzer. Ich habe mich bisher immer vor dem Begriff user gesträubt, weil ich aus der der Generation komme, die aufgewachsen ist mit Heroinabhägigen, die als user bezeichnet wurden. Ich empfand das Nutzen des Internet bisher nicht als Ausdruck einer Drogenkarriere. Ein lustiger Mitmensch hat mir einmal gesagt, dass diese Jungs und Mädels damals deswegen Heroin spritzen mussten, weil sie sonst die extrem engen Hosen nicht ohne heftige Schmerzen tragen konnten. Die aktuell erneut modernen engen Hosen schlagen offenbar wieder aufs Gemüt einiger Zeitgenossen.

Wenn man die rasende Geschwindigkeit betrachtet mit der Daten aller Art in den Orkus geschleudert werden, dann hat man den Eindruck, dass es entweder nie sensible Daten gegeben hat oder schlicht keine Zeit für solche Fisematenten ist, weil man gerade Geschichte macht. Ersteres beschreibt die Welt der zwanghaft Transparenten und letzteres die Welt der Apple-Nutzer.

Das Lachen bleibt einem im Hals stecken…

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Hot Facebook Links no 7-9

Hier kommen Link 7-9 aus unserer Serie wissenswerter Facebook-Links. Dieses Mal drei Facebook Hilfe-Seiten:

  • http://www.facebook.com/help/?safety:
    Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche…
  • http://www.facebook.com/security:
    Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account.
  • http://www.facebook.com/fbprivacy:
    Hier noch die US-Seite zum Thema „Privacy Settings & more“
  • Hier die Links 1-6

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    Facebook: Neue Privacy-Einstellungen – Was ist anders?

    Facebook gelobte Besserung hinsichtlich der Bedienung seiner Einstellungen für die Privatsphäre. Was hat sich nun seit Mittwoch Abend geändert? Bei CNET konnte man es live verfolgen, was CEO Mark Zuckerberg aufgrund vieler Hinweise von Nutzern und Gesetzgebern ändern musste: Eine übersichtlichere Oberfläche zum Einstellen der Zugriffsmöglichkeiten Dritter auf persönliche Inhalte.

    • Man kann jetzt verschieden Inhaltstypen genauso einstellen, wie man es möchte in bezug auf den Kreis derjenigen, die drauf zugreifen dürfen. Facebook liefert verschiedene Vorschläge, die man übernehmen kann, aber man kann auch alles haarklein selbst bestimmen. Es sieht dann ein bißchen aus wie eine Access Control List (ACL), wie sie aus diversen CMS bekannt ist, um Inhalte und Benutzergruppen in sinnvolle Relationen zu setzen. Die Einstellungen beziehen sich auch rückwirkend auf alles, was man schon hochgeladen hat. Kurz: Man kann jeden Inhaltstype einer der folgenden Gruppen zuordnen: Freunde, Freunde der Freunde, Alle.
    • Man braucht nicht mehr die Freundeslisten, Pages und das was einem gefällt, öffentlich allen Bekannten zu zeigen. Der Aspekt mit den Interessen ist für Gemeinschaftsseiten von Belang. Das Ausblenden kann man nun anpassen, also nur für Applikationen oder Suchdienste.
    • Es erfolgt eine Überprüfung nach der Änderung von Einstellungen der Privatsphäre.
    • Man kann sich per Opt-Out vollkommen vor der Facebook Plattform (Anwendungen von Drittanbietern) abschirmen, in dem man keine Daten mehr an Dritte weitergibt und auch über die eigenen Freunde nichts mehr an diese Drittfirmen gelangt. Das hat aber auch Einschränkungen zur Folge, weil man eben bestimmte Dienste und Anwendungen nicht mehr (gemeinsam) nutzen kann. Oder man wartet auf den nächsten Monat, dann werden Drittfirmen und Applikationen dazu verdonnert, dass sie den Nutzer direkt all die Informationen abfragen, die die Firmen bzw. ihre Apps brauchen und der Facebook-User ist dann in der Lage von Fall zu Fall zu enstscheiden, welche Daten er welchen Applikation weitergibt.
    • Es gibt ein Manual (Anleitung) für die Einstellungen.
    • Hier publizierte Zuckerberg gestern um kurz vor 20 Uhr europäischer Zeit im facebook-blog, was, wie warum geändert wurde.
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    republica10 Video: Jarvis – Kontrolle über Information

    Netzpiloten-Interview mit Jeff Jarvis. Er ist Journalist und Blogger, er war früher auch TV-Kritiker und berät einige amerikanische Medienhäuser rund um den Medienwandel online. Er ist regelmäßiger Kolumnist beim britischen Guardian und seit 2006 Dozent im Fachbereich Journalismus an der CUNY, New York. Seine Karriere als Blogger begann als direkte Auswirkung der Anschläge auf die Twin Towers, von deren Einsturz er im September 2001 direkt vor Ort berichtete.

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    Post-Privacy oder Hoffen auf die Ignoranz

    Christian Heller, online auch bekannt als @plomlompom, hat eine Idee: Warum löst man die gesamte olle Datenschutzdebatte nicht, indem einfach jeder möglichst viele Informationen über sich publiziert und so die althergebrachte Intoleranz gegenüber dem Individuum auflöst? „Die gegenwärtige Daten-Explosion und Erosion des Privaten lässt sich als Bedrohung oder als Chance begreifen“, schreibt er in einem Artikel auf carta.info. Er argumentiert klar für die Chance, bezeichnet die deutsche Datenschutzbewegung als „konservativ“, bescheinigt ihrem Bedürfnis, Informationsflüsse im Netz zu kontrollieren, Gemeinsamkeiten mit Rechteverwertungsindustrie und Zensurstrukturen.

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    SXSW10: Danah Boyd on privacy & publicity

    8 minutes with a gifted mind. Boyd works at Microsoft Research New England and also serves as a Fellow at the Harvard University Berkman Center for Internet and Society. Boyd recently completed her PhD in the School of Information at the University of California-Berkeley. She elaborates on some things about Google buzz that went wrong…

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    Datenschutz vs. Google buzz #2

    Das Google mit seiner automatisierten, öffentlichen Followerliste bei buzz kein besonders glückliches Händchen bewiesen hat, dürfte heute hinlänglich bekannt sein. Noch immer gibt es keine opt-in Funktion für neue Benutzer sondern nur ein umständliches Opt-Out, wenn man einmal „drinnen“ ist – wie Google in seinem GMail-Blog ausführlich erklärt. Die Kollegen von techcrunch haben aber eine bestehende Lücke entdeckt, die peinlicherweise genau diejenigen email-accounts der eigenen Kontakte veröffentlicht, die diese gar nicht jedem geben würden. Und das geht so:

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    Flickr jetzt mit Gesichtserkennung

    Mit Hilfe von PolarRose kann die Foto-Sharing-Plattform Flickr jetzt auch Gesichter erkennen. Noch nicht ganz allein und auch nicht hundertprozentig zuverlässig, aber hier entsteht etwas sehr spannendes. PolarRose, ein schwedisches Startup, arbeitet schon lange an Gesichtserkennungssoftware. Durch die Kopplung an Flickr und Facebook ist der Dienst jetzt erstmals in freier Wildbahn verfügbar. Bislang ist das Ganze noch etwas umständlich: PolarRose gleicht Facebook- und Flickr-Kontakte ab, findet auf Flickr Fotos der Facebook-Freunde und markiert sie mit dem entsprechenden Namen auf Flickr. (Grund hierfür ist offenbar ein Detail in den Nutzungsbedingungen der Facebook-Schnittstelle.) Wir können aber wohl davon ausgehen, dass die Integration beider Dienste schon sehr bald runder laufen wird. Nachdem Google Picasa und Apple iPhoto ist damit schon der dritte Dienst am Start, der Ernst macht mit halbautomatisierter Gesichtserkennung. Und das ist sicherlich erst der Anfang. Persönlich bin ich immer ein wenig hin- und hergerissen zwischen Faszination über die Technik und Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre. Mich würde interessieren, wie ihr das seht – lasst mich wissen, wie ihr dazu steht!

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    Moli.com: Ein Profil für alle Fälle?

    Wie wichtig ist es, verschiedene Profile auf Social Networks zu pflegen? Sehr wichtig, sagt Judy Balint, Chefin von Moli, eines sozialen Netzwerks für Erwachsene und Unternehmen, das heute in Deutschland ans Netz geht.

    Datenschützer sind sich einig: Die Art, wie die meisten Nutzer im Netz mit Informationen um sich werfen, kann nicht gesund sein. Trotzdem produzieren viele von uns durchaus bereitwillig eine Datenspur wie eine fünfspurige Autobahn, sei es auf Blogs, Twitter, Flickr oder Friendfeed. Ob das gut oder schlecht ist, sei hier mal hintenangestellt. Sicher ist: Tauchen Partybilder im Netz auf, wird es den meisten Arbeitnehmern eher mulmig.

    Am Rande des heutigen Deutschen Multimedia Kongesses (DMMK) haben wir mit Moli-Chefin Judy Balint über die Bedeutung von Privacy in Social Networks gesprochen, während sie uns die Website präsentiert hat.

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