Alle Beiträge zu Polizei

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GESICHTSERKENNUNG Netzpolitik: G20-Gipfel: Polizei durchsucht zehntausende Dateien mit Gesichtserkennungssoftware: Nach den heftigen Protesten und Ausschreitungen beim Gipfelprotest in Hamburg, wertet die Polizei derzeit massenhaft Bild- und Videodaten aus, um Kriminelle im Nachhinein identifizieren zu können. So soll eine Gesichterkennungssoftware das Material durchsuchen. Videodaten aus Verkehrsmitteln werden ebenfalls analysiert, diese wurden [...]
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#G20-Proteste: Die Bilder erschrecken jeden – auch mich!

Hamburg, 7.7.17 X (adapted) (Image by Robert Anders) (CC BY 2.0) via flickr
Die Nachrichten zu den Ausschreitungen beim G20-Gipfel gehen gerade durch alle Medien, auch bei Twitter gab es hitzige Diskussionen. Auch die Netzpiloten-Zentrale befindet sich mitten im Hamburger Schanzenviertel. An dieser Stelle erzählt unsere Redaktionspraktikantin, wie sie die vergangenen Tage vor Ort und in den sozialen Netzwerken erlebt hat. Zum ersten [...]
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G20 golem: Hinweisportal der Polizei Hamburg hat rechtliche Probleme: Zur Nachbereitung der Proteste gegen den G20-Gipfel hat die Polizei Hamburg ein Hinweisportal für Bürger eingerichtet. Dort können Fotos und Videos hochgeladen werden, die Hinweise auf Straftäter der Protestnächte zu geben. Die zusätzlichen personenbezogenen Angaben unterliegen nach dem Telemediengesetz dem Datenschutz. [...]
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Warum Drohnen in Zukunft zur Gefahr werden könnten

Drone (Image by Harald_Landsrath[CC0Public Domain] via Pixabay)
Drohnen werden aufgrund ihrer tollen Luftaufnahmen immer beliebter. Sie bieten eine neue Perspektive,  mit der man hinter Zäune schauen und die Welt von oben betrachten kann. Zudem werden sie technisch immer ausgefeilter und durch die sinkenden Preise auch für durchschnittliche Verbraucher interessant. Außerdem werden sie für viele praktische Einsätze wie zur [...]
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Die Kritik am BND-Gesetz ist mehr als begründet

Surveillance (adapted) (Image by Jonathan McIntosh [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Das neue BND-Gesetz ist in vieler Hinsicht gefährlich und fehlgeleitet. Es legalisiert flächendeckende, vollkommen ungezielte Überwachung und untergräbt das Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten. Vor allem aber unterminiert es die ohnehin schon defizitäre demokratische Kontrolle der Geheimdienste noch weiter – und das, nachdem die Skandale der letzten Jahre gezeigt haben, [...]
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DATENSCHUTZ netzpolitik: Bundesregierung befragt Bevölkerung: Die wünscht sich mehr Netzpolitik und eine Stärkung des Datenschutzes: Die Bundesregierung hat Bürger zur Digitalisierung befragt und eine Mehrheit wünscht sich mehr Engagement in der Netzpolititik. Eine große Mehrheit fordert sogar eine größere Stärkung des Datenschutzes. 1.003 Bürger wurden zum Thema Datensicherheit befragt und [...]
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TELEGRAM gruenderszene: Sicherheitsdebakel bei Messenger-App Telegram: Die Messenger-App Telegram gilt als besonders sicher im Vergleich zu der Chat-App Whatsapp. Nun ist sie Opfer eines Hack-Angriffes geworden. Iranische Hacker haben die Accounts der Nutzer gehackt und 15 Millionen Nummern identifiziert, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Sie fingen SMS zur Verifikation eines neuen [...]
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Journalisten in der Social Media-Falle

Media Scrum (adpted) (Image by Olivia Chow [CC BY 2.0] via Flickr)
Die sozialen Medien haben während des Amoklaufs in München für viel Chaos und Verwirrung gesorgt. Und manche TV-Sender haben sich von wilden Spekulationen verführen lassen. Bereits beim Putschversuch in der Türkei am 15. Juli waren die sozialen Medien eine der wichtigsten Informationsquellen. Seien es die Livestreams der Redakteure aus dem [...]
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Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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EU Heise: Polizeilicher Datenaustausch in der EU bereits in der Vorbereitungsphase: Nach den Anschlägen von Brüssel wurden Forderungen laut, dass der Austausch von Daten der Ermittlungsbehörden in Europa unbedingt verbessert werden muss. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière möchte die Datenbanken der Polizei miteinander verknüpfen. Aber die Idee dahinter ist nicht [...]
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5 Lesetipps für den 28. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Coworking, wie unsere Bildung sein müsste, Uber, ein Denkmal für die Wikipedia und Smart Guns bei der Polizei. Ergänzungen erwünscht.

  • COWORKING Deskmag: Neue Fraunhofer-Studie zur „Faszination Coworking“: Dass die meisten Coworking Spaces einfach irgendwie „cool“ sind, wissen inzwischen wohl die meisten, die je damit in Berührung gekommen sind. Doch – was genau ist es, was diese Faszination des Coworking ausmacht? Worauf sollten Coworking Spaces achten, um eine solche Anziehungskraft zu entfalten? Wie reagieren herkömmliche Unternehmen auf die Sogwirkung, die Coworking offenbar auslöst? Ist eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Coworking Spaces denkbar? Diese und eine Reihe weiterer Fragen wurden vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation untersucht und in einer aktuellen Studie veröffentlicht.

  • BILDUNG Ramen.io: Technology and the Humanities: Die Digitalisierung wirkt sich auch auf verschiedenste Art und Weise auf die Bildung aus. Doch die Antworten der Politik geraten gedanklich oft zu kurz: Ein Laptop für jedes Kind, Informatik als Pflichtfach, mehr Medienkompetenz in der Schule (zumindest für die Schüler, aber zu selten für die Lehrer). Auf Ramen.io kommentiert Blossom-Geschäftsführer Thomas Schranz diese vermeintlichen Lösungen und bietet auch interessante Alternativen an.

  • UBER Slate.com: Uber says its drivers make great money, but its math just doesn’t add up: Auf Slate.com setzt sich die Wirtschaftsjournalistin Alison Griswold mit der Mathematik hinter und vor allem in Uber auseinander. Kernfrage ist, wie viel eigentlich die Fahrer verdienen, denn Ubers Angaben scheinen doch mit über 90.000 US-Dollar im Jahr etwas hoch. Was an den Aussagen der mit 17 Milliarden US-Dollar bewerteten Firma dran ist, kann im sehr gut recherchierten und aufgebreiteten Artikel nachgelesen werden.

  • WIKIPEDIA CNET: A Wikipedia monument? It’s true (we’re pretty sure): In der polnischen Stadt Słubice, direkt gegenüber von Frankfurt/Oder, steht nun das erste Denkmal für die Wikipedia, mit der die Initiatoren ein Zeichen für die Bedeutung von freiem Wissen setzen wollen. Eingeweiht wurde es bereits letzte Woche Mittwoch, weshalb ich mich gerade frage, wieso ich erst sechs Tage später auf der Website eines US-Mediums davon lese. Neben dem Ausflugstipp an unsere Leserschaft aus Berlin und Brandenburg, kann die Meldung auch als Warnung gesehen werden, seine Filter mal neu zu justieren.

  • ÜBERWACHUNG Golem.de: US-Polizei testet Onlineüberwachung von Dienstwaffen: Auf Golem.de schreibt Nico Ernst über einen Test in zwei US-amerikanischen Polizeidienststellen: die Dienstwaffen von Polizisten werden um ein kleines Griffstück ergänzt, dass durch Sensoren u.a. das Ziehen und Abfeuern der Pistole in Echtzeit erfassen und an die Behörde funken. Was eine rechtliche Entlastung der Polizei bringen soll, stellt aber ebenso eine Form der Onlineüberwachung von für die Polizei arbeitenden Individuen dar. Es ist zum Glück unwahrscheinlich, dass es etwas ähnliches in Europa geben wird.

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5 Lesetipps für den 23. Juni

In den Lesetipps geht es um Geld verdienen im Journalismus, das Leistungsschutzrecht, Google und Macht, White Space und Social Media-Fahndungen der Polizei. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Journalist: Srechen wir übers Geschäft: Wie freie Journalisten über die Runden kommen, beschäftigt auch die Medienwissenschaft. Zwei Studentinnen der Hochschule Darmstadt haben für ihre Bachelorarbeit acht von ihnen interviewt – und sind auf ganz unterschiedliche Geschäftsmodelle gestoßen. journalist ONLINE dokumentiert die Interviewsammlung.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Lummaland: Die Sache mit der vermeintlichen Umverteilung für Verlage und Springers Rolle: Der Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma kommentiert auf seinem Blog lesenswert die aktuellsten Entwicklung des Leistungsschutzrecht für Presseverlage, das letztes Jahr unter Protest von CDU/CSU und FDP beschlossen und dann mithilfe der SPD im Bundesrat durchgebracht wurde.
  • LIBERALISMUS FAZ: Eigentum ist Macht: In der FAZ am Sonntag veröffentlicht Chefredakteur Rainer Hank seine Dankesrede von der Verleihung der Haye-Medaille an ihn, in der er über Eigentum und Macht im klassischen Liberalismus diskutiert und vor diesem Hintergrund die Machtkonzentrationen von US-Internetunternehmen einordnet. Seine These über Google, Amazon & Co.: Private wirtschaftliche Macht wird es nie schaffen, sich zur reinen Willkür emporzuschwingen.
  • WHITE SPACE TechRepublic: White Space, the next internet disruption: Auf TechRepublic stellt Lyndsey Gilpin die Technologie White Space vor, mit der Zugang zum Internet in Lücken zwischen den TV-Kanälen ermöglicht wird, da diese Lücken zur Datenübertragung genutzt werden können. Damit sollen vor allem noch unterversorgte Regionen ans Internet angeschlossen werden, aber die Veränderungen könnten weitreichender sein.
  • SOZIALE NETZWERKE Golem.de: Sächsische Polizei will per Facebook fahnden: Niedersachsen hat es vorgemacht und die sächsische Polizei wird voraussichtlich nun auch auf Facebook nach Verbrechern fahnden. Das sächsische Innen- und das Justizministerium sowie die Gewerkschaft der Polizei stehen Überlegungen dazu positiv gegenüber, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab.

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5 Lesetipps für den 10. Juni

In unseren Lesetipps geht es um das Cyberabwehrzentrum, wie Metallica Geld verdient, Google+, #24hPolizei in Berlin und Metadaten auf Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • CYBERABWEHRZENTRUM Golem: Vernichtendes Urteil zum Cyberabwehrzentrum: Das vor drei Jahren gegründete Cyberabwehrzentrum des Bundes sei in seiner jetzigen Konzeption nicht gerechtfertigt: Zu dem Urteil kommt der Bundesrechnungshof in einem vertraulichen Bericht, den Jörg Thoma auf Golem.de vorstellt.
  • MUSIKINDUSTRIE Die Welt: Metallica bietet mehr Cash Metal als Thrash Metal: Musiker verdienen ihr Geld heutzutage vor allem mit Auftritten. Ein Metallica-Konzert zeigt, dass daraus nervige Werbeveranstaltungen geworden sind. Mit Musikern als Verkäufern ihrer Marke, wie Steffen Fründt kritisch auf Welt.de anmerkt.
  • GOOGLE+ ZDNet: Thanks for nothing, jerkface: Einen Monat nach der Entlassung von Vic Gundotra, Erfinder von Google+, hat sich Sergey Brin auf einer Konferenz sehr kritisch über die Entwicklung des sozialen Netzwerks geäußert. Das hat Violet Blue dann doch sehr auf die Palme gebracht und zu einem lesenswerten Rant auf ZDNet veranlasst.
  • #24hPOLIZEI Zeit Online: 24 Stunden Berlin auf Twitter: Am Samstag gab die Berliner Polizei einen Tag und eine Nacht lang Einblick in den Alltag der Beamten. Durch Tweets über die Einsätze soll das Bild der Polizei verbessert werden und Nachwuchs geworben werden. Zeit Online hat das Experiment in einem Storify zusammengefasst.
  • METADATEN WSJ: In a Single Tweet, as Many Pieces of Metadata as There Are Characters: Richtig gute Twitter-Nutzer, den Autor dieser Zeilen eingeschlossen, können in 140 Zeichen jede Menge Informationen packen und trotz der begrenzten Zeichenanzahl via Twitter kommunizieren. Doch die Tweets sagen viel mehr aus, als uns klar ist. Das Startup Elasticsearch hat ermittelt, dass ein Tweet bis zu 150 einzelne Metadaten besitzt.

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5 Lesetipps für den 4. Juni

In den Lesetipps geht es um Olaf Scholz über Google, Politico kommt nach Brüssel, Verbraucherschutz, die Polizei auf Twitter und Social Media im Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE NDR.de: „Google muss sich seiner Verantwortung stellen“: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat davor gewarnt, in der Auseinandersetzung um die Macht von Google das Kind mit dem Bade auszuschütten und die Diskussion auf ein einziges Unternehmen zu verengen. Vernünftige Worte, die man zuletzt von Politikern selten gehört hat. Die von der FAZ gestartete Kampagne gegen/über Google zeigte schnell Wirkung. Scholz plädiert für angemessene rechtliche Mittel anstatt Regulierung.
  • POLITICO BuzzFeed: Politico’s Next Stop Is Brussels, Sources Say: Es ist wohl noch nicht spruchreif, aber Politico plant wohl nach Washington auch aus Brüssel zu berichten. Die Website hat die Berichterstattung in den USA neu geprägt und könnte auch, was deutsche Medien ja bisher vermeiden, mehr über europäische Politik berichten und den Fokus stärker auf Brüssel richten. Das bisher in Washington praktizierte Geschäftsmodell scheint perfekt nach Brüssel zu passen.
  • VERBRAUCHERSCHUTZ iRights.info: „Wir müssen bei jeder Regelung mit bedenken, ob sie auch im digitalen Raum passt“: Mit der großen Koalition ist das Thema Verbraucherschutz in das Justizministerium von Heiko Maas gewandert. Die Staatssekretäre Gerd Billen und Ulrich Kelber sprechen im iRights.info-Interview über die Vorhaben im Ministerium, darunter Regelungen zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft sowie bei Datenschutz und Datensicherheit.
  • POLIZEI Zeit Online: Berlin verlegt den Polizeifunk zu Twitter: Am Wochenende twittert die Berliner Polizei alle Einsätze in Echtzeit, es ist das erste Experiment dieser Art in Deutschland. Die neue Transparenz könnte Schule machen, wie Jörn Hasselmann auf Zeit Online schreibt. Die Tweets stoßen auf breites Interesse und gerade in politisch heiklen Situationen scheint die Transparenz-Offensive zu funktionieren.
  • JOURNALISMUS AJR.org: Social Media Isn’t Optional, It’s Mandatory: Zehn Jahre nach der Gründung von Facebook muss es in den Redaktionen immer noch diese Ansage geben: Social Media ist keine Option, sondern Pflicht. Im American Journalism Review schreibt Mary Clare Fischer über die Rolle von Social Media in US-Medien, sowie welche Probleme und Strategien sie haben.

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5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Google kauft DeepMindes, vorbildlicher Verbraucherschutz in Südkorea, Überwachung durch die Polizei, die Rundfunkgebühr und den Umgang der ARD mit dem Edward Snowden-Interview. Ergänzungen erwünscht.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Futurezone.at: Google kauft Künstliche-Intelligenz-Spezialist DeepMind: Gestern gab Google den Kauf des Unternehmens DeepMind Technologies bekannt, die als Spezialisten für künstliche Intelligenz gelten. DeepMinds hat lernende Algorithmen produziert, die jetzt zum Beispiel in Googles Roboterautos eingesetzt werden könnten.
  • VERBRAUCHERSCHUTZ Ars Technica: South Korea bans unremovable mobile bloatware: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In Südkorea hat das Ministerium für Wissenschaft, Informationstechnologie und Zukunftsplanung eine Verordnung erlassen, dass von Telekommunikationsanbietern und Geräteherstellern vorinstallierte Apps wieder deinstallierbar sein müssen. Smartphones- und Tablet-Nutzer haben somit auch ohne technisches Tricks die Möglichkeit, selber zu bestimmen, welche Apps auf ihren Geräten installiert sein dürfen.
  • ÜBERWACHUNG CNET News: Police want to use your home security cameras for surveillance: Das es technisch möglich ist alles zu überwachen, ist langsam absolute Gewissheit, doch bisher hoffte man, dass nicht alles getan wird, was machbar ist. Diese Hoffnung nimmt von Tag zu Tag ab, der Überwachungsstaat wird so aber Realität In Kalifornien gibt es jetzt den ungenierten Vorschlag, dass die Polizei Zugriff auf Sicherheitskameras im eigenen Haus bekommen kann. Chris Matyszczyk schreibt auf CNET über diese Gänsehaut verursachende Idee von vermeintlich mehr Sicherheit.
  • RUNDFUNKGEBÜHR Carta: Die crossmediale Rundfunkgebühr: Eigentlich ist der neue Rechercheverbund aus NDR, WDR und SZ eine tolle Sache. Konzentration der Kräfte und so. Wolfgang MIchal fragt sich auf Carta, ob da nicht aber eine unzulässige Vermischung von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privater Presse stattfindet. Wenn Geld und Infrastruktur für teuren Journalismus künftig aus den öffentlich-rechtlichen Anstalten kommt, verwandelt sich nämlich die Rundfunkgebühr langsam zu einer Kulturflatrate.
  • EDWARD SNOWDEN tobiasgillen.de: Edward Snowden, der verschwiegene NDR und die verschenkte Chance: Bereits am Samstag Nachmittag publiziert der Norddeutsche Rundfunk ein FAQ zur “Ausstrahlung des Snowden-Interviews” am Sonntagabend um 23 Uhr in der ARD. Tobias Gillen und Ekkehard Kern haben sich die Antworten genauer angesehen und festgestellt, wie schwer es der ARD offenbar fällt, selbst mit einem journalistischen Coup angemessen umzugehen.

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Die Mediathekenumschau vom 30. Juni

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischen wir die besten Perlen aus der TV-Flut.

Vergessene Filmschätze

arte +++ Sendung vom 29. Juni: Eine Fundgrube! Regelmäßig sammelt arte historische Filmaufnahmen zusammen und stellt diese in einen oft auch für Auskenner überraschenden Kontext. In der aktuellen Ausgabe zeigt die Reihe Aufnahmen der allierten Siegesfeiern nach dem Ersten Weltkrieg. Seltsam gestellt wirken diese Bilder, dabei gab es doch wirklich einen Grund zu feiern… Im Fernsehen werden sich wohl wenige die Zeit für einen Trip in die Vergangenheit nehmen. In einer Mediathek schnell mal reinschauen, lohnt sich.

Wanted im Netz

3Sat +++ Kulturzeit +++ Sendung 28. Juni: NSA-Skandal, Lauschangriff und Tempora – Im Windschatten der großen Nachrichten segelt so manches deutsche Sicherheitsorgan unter dem Radar. Oder hätten sie gedacht, dass die Polizei inzwischen immer öfter ins Netz geht und gezielt, quasi auf du und du mit dem User, in sozialen Netzwerken auf Gangsterjagd geht. Über Sinn, Unsinn und Zukunft der digitalen Polizeiarbeit hat sich die Redaktion von Kulturzeit Gedanken gemacht.

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