Alle Beiträge zu Paywall

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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WHATSAPP golem: Whatsapp greift mit vergänglichem Status Snapchat an: Whatsapp bietet Nutzern ein neues Status-Update, mit dem sie Beschreibungen mit Bildern und Videos für ihre Kontakte hinterlassen können. Die App kehrt damit zurück zu ihren Wurzeln vor acht Jahren. In den ersten Wochen von Whatsapp konnten Nutzer nur ihren Status [...]
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Können wir das Überleben des Journalismus sichern?

hourglass (adapted) (Image by nile [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Im letzten Teil unserer Serie über Geschäftsmodelle für die Nachrichtenmedien schauen sich Caroline Cheetham und Paul Broster das Modell der exklusiven Mitgliedschaften an. Mit ehrlicher Traurigkeit wurde die schockierende Ankündigung gemacht, dass im nächsten Monat die letzte Printausgabe der Independent erscheinen wird. Seit ihrer Gründung im Jahre 1986 ist diese [...]
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Mailchimp probiert hinter einer Paywall eine neue Werbestrategie aus

mailchimp-vinyl-toy (adapted) (Image by Tomos [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Mailchimp möchte sein Produkt platzieren – dies geschieht jedoch hinter einer Paywall. Es stellt sich die Frage: Wem nützt das? Ein Forbes-Artikel, der neulich veröffentlicht wurde, beschreibt ein kommendes Hörstück auf dem Abonnement-Service für Premium-Inhalte von Midroll namens Howl, das Produktplatzierungen von Mailchimp, dem Zugpferd für Podcast-Werbegelder, einschließen wird. Gemäß [...]
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Lesetipps für den 12. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, Google und dem Alphabet-Konzern, Periscope, Spotify mit eingeschränktem Free-Modell und dem neuen iPhone 6s. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Golem.de: Vorratsdaten: Regierungsinterne Zweifel an anlassloser Speicherung: Dass sich eine anlasslose Speicherung von Verbindungsdaten juristisch einwandfrei umsetzen lässt, scheint die Bundesregierung im internen Kreis zu bezweifeln. Äußerlich jedoch, gibt sie sich davon überzeugt. Minister Heiko Maas vertritt seine Überzeugung, dass alle Vorgaben der Gerichte hinsichtlich der Vorratsdatenspeicherung eingehalten wurden. Allerdings sollen bei der Erstellung des Gesetzesentwurfs die Minister kein leichtes Spiel gehabt haben, denn im vergangenen Jahr wurde die damals gültige EU-Richtlinie für ungültig erklärt und für die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten wurden hohe Hürden aufgestellt.

  • GOOGLE Süddeutsche.de: Darum geht Google im Alphabet-Konzern auf: Der Irrglaube, dass Google lediglich ein Suchmaschinenkonzern sein soll, ist weit verbreitet. Neben vielen anderen Produkten ist die Suchmaschine bloß das bekannteste. Bei all den Startups, Produkten und Projekten fällt es einem sehr schwer den Überblick zu behalten. Aber das soll den Kunden jetzt einfacher gemacht werden. Denn alle Projekte, die neben der Suchmaschine laufen, werden in eigene Firmen überführt und unter dem Dach einer neuen Holding namens “Alphabet” gesammelt. Allerdings werden Googles Endverbraucher davon nicht allzu viel merken. Googles Suchmaschine bleibt so, wie sie ist und auch beispielsweise Maps und YouTube bleiben weiterhin Teil von Google.

  • PERISCOPE VentureBeat: Periscope has received 1,391 copyright takedown requests so far — Twitter complied with 71% of them: Die junge Livestreaming-App Periscope hat rund 1.400 Löschanfragen bezüglich Urheberrechtsverletzungen schon in den ersten drei Monaten seiner Existenz erhalten und Periscope-Eigentümer Twitter, ist bis jetzt etwa 994 davon nachgekommen. Bereits am Anfang hat sich die Plattform Periscope schnell einen Namen gemacht, indem die App Übertragungen von bemerkenswerten, im Fernsehen ausgestrahlten Ereignissen anbot. Der Hype um die Plattform hat aber stark nachgelassen. Die App hat jedoch ein populäres Tool für das Streamen von begrenztem Material hinterlassen, welches ermöglicht, beispielsweise die Facebook-Debatte live zu verfolgen. Der Eigentümer Twitter findet das allerdings sehr unterhaltend.

  • SPOTIFY STERN.de: Spotify bald mit eingeschränktem Free-Modell?: Die Zeit der kostenlosen und unbegrenzten Musik könnte bald vorbei sein. Spotify, soll seinen Nutzern in Zukunft deutliche Schranken aufweisen. Allerdings ist noch nicht ganz entschieden, wie diese aussehen werden. Man vermutet, dass bestimmte Songs nur noch für Premium-Nutzer zur Verfügung stehen werden. Denkbar sei auch, dass nur ein oder zwei Songs eines Albums gehört werden können. Der Rest wird sich dann hinter Paywalls verbergen. Quellen zufolge, sollen die neuen Maßnahmen schon Anfang 2016 ergriffen werden. Was Spotify damit erreichen möchte, sind selbstverständlich mehr zahlende Kunden, um dem Druck der Musikindustrie Stand halten zu können.

  • IPHONE heise online: Force Touch soll neues iPhone schneller bedienbar machen: Im September soll voraussichtlich das neue iPhone 6s vorgestellt werden. Es wird allerdings gemunkelt, dass die Bedientechnik nicht mehr die alte sein wird. Die Force-Touch-Technik, welche schon bekannt von der Apple Watch und dem MacBook ist, soll sich jetzt angeblich auch auf dem neuen iPhone wiederfinden. Diese Technik erlaubt es, mit einem stärkeren Druck auf das Display oder Touchpad, Zusatzfunktionen auszulösen. Ziel dahinter ist eine beschleunigte Handhabung des iPhones.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Pocketstory: der gemütliche Online Kiosk

POCKETSTORY-Screenshot (Bild by obs/POCKETSTORY GmbH via Presseportal)
Diese eine Überschrift auf dem Titel überzeugt – aber der Rest nicht. Trotzdem das Magazin kaufen, oder es einfach lassen? Das Hamburger Startup Pocketstories eröffnet eine neue Möglichkeit, redaktionelle Inhalte mit seinen Lesern zu teilen, ohne diese dabei kostenlos freizugeben. Im Stil einem Mix aus iTunes und gängiger Paywall sammelt [...]
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Das Archiv beflügelt die neue Paywall des New Yorker

The New Yorker (adapted) (Image by Esther Vargas [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Seit dem letztjährigen Relaunch von NewYorker.com und der neuen Paywall sind sowohl die Besucherzahlen als auch die Abonnentenzahlen gestiegen. Der Trick, um Leser in eine Horde hamsternder Gierschlunde zu verwandeln, lautet wie folgt: Man teile ihnen mit, sie können tief in das Archiv des New Yorker eintauchen und mit so [...]
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5 Lesetipps für den 30. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook und Überwachung, die Debatte ums Urheberrecht, eine Paywall, Roboterjournalismus und YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Süddeutsche.de: Das wirkliche Problem sind Geheimdienste: Heute treten auf Facebook neue allgemeine Geschäftsbedingungen in Kraft. Das soziale Netzwerk will noch mehr über seine Mitglieder wissen und diese Daten noch intensiver nutzen. Die Aufregung ist im Laden von Bundesdatenschützerin Andrea Voß riesig, doch wird in der Debatte ein wichtiger Fakt vergessen, den Dirk von Gehlen auf Süddeutsche.de sehr gut auf den Punkt bringt: „Es ist an der Zeit, jene Überwachungs-AGB abzulehnen, die politisch verbreitet werden, statt so zu tun, als könne man das Problem über Facebook lösen.“

  • URHEBERRECHT Netzpolitik.org: Die Böhmermann-Debatte zum Urheberrecht: Leonhard Dobusch fasst auf Netzpolitik.org die doch noch sehr interessant gewordene Debatte um die Urheberrechtsverletzung durch Jan Böhmermann zusammen. Berufsprovokateur Böhmermann nutzt den Vorfall um die berechtigte Abmahnung für Aufmerksamkeit erhaschenden Krawall, andere Leute setzen sich mit der eigentlichen Frage um das Urheberrecht auseinander und wie dieses modernisiert werden muss.

  • PAYWALL Rhein-Zeitung.de: Schluss mit gratis – Eine Zeitenwende: Keine Ahnung, wie lang dieser Artikel noch zu lesen ist, denn der Kommentar von Marcus Schwarze auf Rhein-Zeitung.de wird bald hinter einer Paywall verschwinden. Kunden statt Reichweite lautet das neue Motto, weshalb bald jeder Artikel kostenpflichtig sein wird. Marcus Schwarze, Redakteur und Leiter Digitales bei der Rhein Zeitung erklärt diesen ultimativen Schritt.

  • ROBOTERJOURNALISMUS The Verge: AP’s ‚robot journalists‘ are writing their own stories now: Roboterjournalismus funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen. Lars Sobiraj hat das auf Netzpiloten.de geschrieben. Die New Yorker Nachrichten- und Presseagentur Associated Press (AP) setzt ebreits auf Roboterjournalismus, ohne dass das den Journalismus gefährdet. Wie das geht und wie die bestimmten Voraussetzungen bei AP aussehen, erklärt Ross Miller auf theverge.com.

  • YOUTUBE BR Puls: Womit Youtube-Stars ihr Geld verdienen: Die hiesige YouTube-Community ist schwer einzuschätzen. Noch handelt es sich um alles andere als ein großes Geschäft, allerdings bereits mit sehr wenigen Ausnahmen, doch wie viel Geld wirklich schon im Umlauf ist, weiß niemand genau. Philipp Steuer hat für Google gearbeitet und kennt sich mit YouTube aus. Im Interview mit Anna Bühler legt er die Karten auf den Tisch – mit einem bestimmten Ziel.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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5 Lesetipps für den 10. September

In unseren Lesetipps geht es heute um die Fusion zweier Paywall-Anbieter, dem Freedom Act, der Apple Watch, die Ausbildung von Journalisten und den Bitcoin-Erfinder. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYWALL Spiegel Online: Digitale Abo-Modelle: Paywall-Anbieter Piano Media und Press+ fusionieren: Um es Verlagen in Zukunft leichter zu machen, sind die beiden auf Paywalls spezialisierte Unternehmen Piano Media und Press+ miteinander fusioniert. Durch die Fusion sollen Paywalls und andere Lösungen in Zukunft noch schneller umgesetzt werden. Der größte Vorteil der nun neugeschaffenen Firma dürfte der riesige Bestand an Daten sein, der Aufschluss über das Kaufverhalten der Kunden geben könnte. 

  • FREEDOM ACT Heise: NSA-Reformentwurf offenbar vor dem Aus: Der Freedom Act sollte eigentlich die Telefonüberwachung von Amerikanern einschränken. Nun scheint es aber so, als ob es dieser nicht mehr vor den Wahlen durch den Senat schaffen würde, berichtet das National Journal. Der Freedom Act geht auf ein Reformversprechen von Obama zurück, welches er nun anscheinend nicht einlösen kann.

  • APPLE Golem: Apple Watch mit Krone: Am gestrigen Abend stellte Apple nicht nur zwei neue iPhones und einen neuen Bezahldienst namens Apple Pay vor. Highlight der Veranstaltung war die die lang erwartete Smartwatch namens Apple Watch. Neben einer Vielzahl an Personalisierungsmöglichkeiten in Bezug auf das Aussehen der Uhr bietet die Apple Watch ein neues Bedienelement, die Krone, und zahlreiche Sensoren.

  • JOURNALISMUS TAZ:  Ausbildung von Journalisten: Weiß, akademisch, bürgerlich: Die Henri-Nannen-Schule kürzt ihre Journalistenausbildung und bietet in Zukunft nicht nur weniger Plätze, sondern auch weniger Beihilfen an. Damit werde es inbesondere für Arbeiterkinder und Migranten schwerer, Journalist zu werden, denn diese könnten sich eine Ausbildung zum Journalist schlicht nicht leisten. Somit sei Journalismus heute für Viele existenzbedrohend.

  • BITCOIN Zeit: Unbekannter droht, Bitcoin-Schöpfer zu enttarnen: Ein Unbekannter behauptet, den Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto enttarnt zu haben. So behauptet der Unbekannte, dass er das E-Mail Konto von Nakamoto übernommen habe, in dessen Postfach sich genügend Informationen befinden sollen, um Nakamoto zu enttarnen. Damit er dies aber tue, möchte er 25 Bitcoins, umgerechnet 9 800 Euro, erhalten. Solange dies nicht geschehe, wird voerst offen bleiben, ob der Unbekannte wirklich Zugriff auf das Konto hat.

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5 Lesetipps für den 3. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Crowdfunding im Journalismus, BuzzFeed, die Startseite, Kritik am Nacktfoto-Hack und die Paywall. Ergänzungen erwünscht.

  • CROWDFUNDING Fachjournalist: Crowdfunding im Journalismus – wenn Leser Magazine mitfinanzieren: Auf Fachjournalist.de schreibt unsere Autorin Katharina Brunner über journalistische Startups. Im ersten Teil ihrer zweiteiligen Artikelserie stand die Finanzierung durch Werbung im Vordergrund. Doch Werbung ist nicht der einzige Weg, um mit Journalismus Geld zu verdienen. Im zweiten Teil ihrer damit beendeten Artikelserie stellt sie journalistische Crowdfunding-Projekte vor, bei denen die Leser die Magazine mitfinanzieren.

  • BUZZFEED Inc.com: The Data Genius Behind Buzzfeed’s Success: Auf Inc.com stellt Christine Lagorio-Chafkin die Geheimwaffe von BuzzFeed vor: Dao Nguyen. Mit fast der gleichen Überschrift habe ich zwar BuzzFeeds Wundermathematiker Ky Harlin schon vorgestellt, aber das ist hier keine Highlander-Situation. Der Erfolg von BuzzFeed kann durchaus auch auf zwei Geheimwaffen beruhen. Nguyen ist bei BuzzFeed für Daten und Wachstum zuständig und hat es geschafft, dass sich de Traffic von BuzzFeed in den letzten zwei Jahren verfünffacht hat. Und auch wenn Journalismus nur eine Facette von BuzzFeed ist, zeigen Leute wie Nguyen, worauf es in Zukunft stärker ankommt.

  • STARTSEITE The Guardian: i100 and Quartz prove homepages are increasingly irrelevant: Auf der Website des The Guardian schreibt der Medienberater Jon Bernstein über die totgesagte Startseite. Quartz hat es mit seinem Redesign erst vor wenigen Tagen wieder deutlich gemacht, die Leser sehen bei ihrem Einstieg in Medien niemals die Startseite als erstes, weshalb die Darstellung jedes einzelnen Artikels wichtig ist, um die Website angemessen zu präsentieren. Doch diese Logik ist die Folge der von mir erst gestern kritisierten Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. Jede Seite sollte das Medium als ganzes präsentieren, aber unsere meist aufgerufene Seite ist jeden Tag aufs neue die Startseite. Entweder geht der Medienwandel an uns vorbei (Ha!) oder Startseiten sind und bleiben für Marken eine relevante Seite, wie jede andere Seite auch.

  • NETZKRITIK ReadWrite: For Once, The Entire Internet Isn’t Blaming The Victims Of This Nude Celebrity Photo Leak: Der jüngste Hack samt Veröffentlichung von Nacktfotos zahlreicher Prominente zeigte einmal wieder deutlich, dass absolute Sicherheit eine technische Utopie ist und dass das Internet alles andere als ein für Frauen angenehmer Ort sein kann. In den ersten Reaktionen mischte sich wie immer das Slut-shaming, Victim-blaming und soziale Verurteilung der vom Leak betroffenen Frauen. Doch Helen Popkin schreibt auf ReadWrite über ihre Beobachtung, dass es diesmal auch differenziertere Stimmen gab. Denn nicht das Aufnehmen von privaten Nacktfotos ist ein Verbrechen, sondern der Hack und die Veröffentlichung. Nur Kritik daran, liest man leider selten in Kommentaren.

  • PAYWALL Rhein-Zeitung: So entwickelt sich Rhein-Zeitung.de seit Einführung der verschärften Bezahlschranke: Im Blog der Rhein-Zeitung kommentiert Marcus Schwarze die Auswirkungen der seit August aktiven, verschärften Bezahlschranke. Zwar brachen die Seitenaufrufe um 17 Prozent ein, doch es wurden 430 mehr Tagespässe verkauft – vier Mal so viele wie im Juli. Das klingt zwar nicht danach, dass der eine Paywall rechtfertigende Mehrwert hinter der Bezahlschranke ein Grund für das Plus war, sondern mehr nach Ausnutzung der regionalen Bedeutung der Zeitung, aber Schwarze hat verstanden, dass zu der Paywall mehr Abonnenten-Service gehört, um eine stärkere Bindung mit den Lesern zu erreichen. Mich überzeugt die Paywall zwar immer noch nicht als gangbarer Weg, aber kurzfristig scheinen Online-Medien damit Geld zu verdienen.

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5 Lesetipps für den 12. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Paywalls vor deutschen Medien, Microsoft plant das Internet der Dinge, die Entwicklung von Bitcoin, Netzpolitik in Deutschland und das neue Design von Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYWALL taz: Mit Online Geld verdienen? Mit harten “Paywalls” gewiss nicht!: In einem Interview mit der FAZ hat Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner einer Bezahlschranke für Spiegel Online eine Absage erteilt. taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch sieht von dieser Entscheidung ein wichtiges Signal ausgehen, dass die Medienbranche nicht ignorieren wird. Die Folge könnte sein, dass es in Deutschland wohl kaum harte Paywalls geben wird.
  • MICROSOFT ZDNet.de: Microsoft baut Abteilung fürs Internet der Dinge aus: Baut Microsoft ein Team fürs Internet der Dinge innerhalb der Windows-Division auf? Laut Recherchen ZDNet wurden einige Mitarbeiter befördert und die ganze Abteilung „Windows Embedded“ in “Internet of Things” umbenannt. Die war erst im Herbst bei einer konzernweiten Umstrukturierung weg von der Windows-Server-Group in die neue Windows-Division unter Executive Vice President Terry Myerson verschoben worden.
  • BITCOIN ReadWrite: What Bitcoin Needs To Grow Up: Kaum ein Tag ohne eine Meldung zum Thema Bitcoin. Doch zwischen all der Hysterie und dem Hype um das Thema lässt sich die wachsende Bedeutung der digitalen Währung kaum noch leugnen. Nur was Bitcoin ist und wo die Entwicklung gerade steht, ist schwer zu sagen. Lauren Orsini vergleicht die Währung auf ReadWrite mit einem Teenager, der gerade erst seine Persönlichkeit entwickelt und schon Entscheidungen für die Zukunft treffen muss.
  • NETZPOLITIK Tagesspiegel: Wie die große Koalition das Neuland aufteilen will: Der Berliner Tagesspiegel will sich mehr mit der Bundespolitik befassen und hat deshalb gestern das Projekt „Agenda“ gestartet. In einem der ersten Beiträge befasst sich Christian Tretbar mit den netzpolitischen Vorhaben der Großen Koalition und fasst die Aussagen im Koalitionsvertrag und die Debatte um den Internetausschuss lesenswert zusammen.
  • TWITTER CNET News: Twitter said to be working on major Facebook-like site redesign: Wie wir gestern Abend noch berichteten, testet Twitter gerade ein neues Design. Zuerst sah nur der Mashable-Redakteur Matt Petronzio das neue Design, jetzt berichten schon mehrere Tech-Websites, dass auch sie das neue Design sehen. Daniel Terdiman fasst auf CNET NEws die erste Reaktionen zusammen, die wohl eher negativ ausfallen. Das neue Design erinnert zu sehr an Facebook und Google+.

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5 Lesetipps für den 22. November

In unseren Lesetipps geht es heute um die Silk Road, die Paywall der New York Times, die Koalitionsgespräche, den Patentstreit zwischen Samsung und Apple und das zukünftige Streaming-TV von Amazon. Ergänzungen erwünscht.

  • SILK ROAD Hyperland: Wie sieht eigentlich die Silk Road 2.0 aus?: Vor etwa einem Monat wurde Silk Road, ein anonymer Marktplatz in den Tiefen des Internet, vom FBI geschlossen. Keine 30 Tage hat es gedauert, bis der Nachfolger eröffnete, doch der tut sich schwer – Andreas Winterer hat sich für Hyperland umgeschaut und stellt den aktuellen Zustand des zu kurzsichtig als „Drogen-Ebay“ abgestempelten Online-Marktplatz vor.
  • PAYWALL Newsonomics: The Newsonomics of the New York Times’ Paywalls 2.0: Die New York Times gilt als Vorreiter der Paywall im Internet und hat die Entwicklung stets vorangetrieben. Ken Doctor hat sich mit NYT-Geschäftsführer Mark Thompson über die Paywall unterhalten, wie sie sich entwickelt hat, welchen Nischenprodukte entstanden sind und wie moderne Paywall ausgestaltet sind. Eine interessante Einführung in das Thema, denn besonders bei US-Medien spielen Paywalls eine immer stärkere Rolle.
  • GROßE KOALITION Carta: Aktuelle Koalitionspapiere zu UADA, Kultur- und Wirtschaftspolitik (Update): In den Koalitionsverhandlungen befassen sich derzeit verschiedene Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Themen. Auf Carta.info dokumentiert Ilja Braun den Verhandlungsstand in den Bereichen Kultur-, Wirtschafts- und Netzpolitik. Ein lesenswerter Einstieg zum Ende der Koalitionsverhandlungen.
  • PATENTSTREIT Zeit Online: Samsung muss Apple weitere 290 Millionen US-Dollar zahlen: Seit Jahren bekämpfen sich Apple und Samsung vor Gerichten im unendlichen Patentstreit. Nun hat ein kalifornisches Gericht hat die Höhe weiterer Schadenersatz-Zahlungen von Samsung an Apple festgelegt. Insgesamt 290 Millionen US-Dollar muss Samsung jetzt zahlen, doch der lange Patentstreit der Konzerne ist damit auch noch lange nicht beendet. Samsung hat bereits Widerspruch eingelegt.
  • AMAZON CNET News: Amazon signs exclusive deal for movies from indie studio: Amazon arbeitet weiter an seinem eigenen TV-Angebot für Prime-Kunden. Jetzt hat das Versandhandelsunternehmen einen Vertrag mit dem indischen Filmstudio A24 geschlossen, dass schon an Filmen wie „Spring Breakers“ und „The Bling Ring“ mitarbeitete. A24-Filme sollen 3 bis 4 Monate nach DVD-Veröffentlichung exklusiv auf Amazon streambar sein.

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5 Lesetipps für den 19. November

In unseren Lesetipps geht es heute um die Netzpolitik der Großen Koalition, den Stand der Paywall bei US-Medien, Hacker unterstützen den Journalismus, die Sondersitzung des Bundestags zur NSA und Finnland denkt über Programmierkurse an Grundschulen nach. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK Zeit Online: CDU/CSU und SPD entschärfen ihre eigene Netzpolitik: Wer sich in Deutschland für Netzpolitik interessiert, hat in den vergangenen Wochen mit großem Interesse die Verhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD im Unterausschuss Digitale Agenda verfolgt. Teilwiese mit Argwohn – zu Recht, wie Patrick Beuths Analyse der Ergebnisse auf Zeit Online zeigt. Im letzten Moment haben die zukünftigen Netzpolitiker der Großen Koalition die wenigen Verhandlungsergebnisse noch einmal kräftig aufgeweicht.
  • PAYWALL Newsonomics: As Digital First Media Announces Its Paywalls, 41% of US Dailies Will Soon Have Them: Gestern kündigte der Chef von „Digital First Media“, John Paton, eine Paywall für all seine Medien an – insgesamt über 75 Zeitungen. Medienforscher Ken Doctor erklärt Patons Taktik und zeigt, warum bereits 41 Prozent der US-Medien auf Paywalls setzen, die bei digitalen Nachrichtenkonsumenten sehr umstritten sind.
  • JOURNALISMUS Berliner Gazette: Wie bei der “New York Times” Hacker und Journalisten zusammenarbeiten: Eine Frage treibt derzeit viele Journalisten um: Muss ich programmieren können? Dabei spielt Technik-Angst häufig eine größere Rolle als Neugier. Brian Abelson, der bei der New York Times arbeitet, ist ein Beispiel dafür, dass es auch anders gehen kann: Er ist erst durch seine Arbeit für die Zeitung zum wahren Datenexperten geworden. Berliner Gazette-Autorin Julia Müller portraitiert den News-Nerd.
  • BUNDESTAG Spiegel Online: Union und SPD üben beim Thema NSA schon Große Koalition: Die gestrige Sondersitzung des Bundestags zur NSA-Affäre war eine Besonderheit. Zwar saßen noch CDU/CSU und FDP auf der Regierungsbank, doch die SPD zeigte schon Solidarität mit die Union und schonte sie. Dazu kommt eine Verletzung der Geschäftsordnung, was die undemokratische Schwäche der Opposition zeigt, wenn es zu einer Großen Koalition kommt. Die Sondersitzung mitten in den Koalitionsverhandlungen trägt wenig zur Sache bei, meinen Annett Meiritz und Philipp Wittrock auf Spiegel Online.
  • FINNLAND Mashable: Finland Eyes Programming Classes for Elementary School Students: Das finnische Bildungssystem erreicht bei Rankings steht die vorderen Plätze. Das hat verschiedene Gründe – weniger Hausaufgaben, die Kinder bleiben lange zusammen und das Verhältnis zwischen Kindern und Lehrern ist persönlicher gestaltet. Gegenüber Mashable kündigte der finnische Europa- und Außenhandelsminister Alexander Stubb an, dass Prorammieren bald auch an Grundschulen unterrichtet werden könnte.

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5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es um die Volkskunst der digitalen Gesellschaft, Filesharing, Jeff Bezos’s Nein zur Paywall, Social Media und sogenannte Experten. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE GESELLSCHAFT Berliner Gazette: Gedanken zu einer Volkskunst der digitalen Ära: Kann das Sammeln und Archivieren von digitalen oder analogen Daten eine Volkskunst sein? Ist Volkskunst nicht das genaue Gegenteil? Etwas, das aus dem Handwerk eines Objekts ein einzigartiges und persönliches Statement macht, häufig eines, das ein größeres Gemeinschaftsethos ausdrückt? Der Poet und Theoretiker der Kreativität Kenneth Goldsmith hat wenig Zweifel: Herstellen, Sammeln und Archivieren sind die neue Volkskunst.
  • FILESHARING iRights.info: Survey Bay – Die Vermessung der Filesharer: Die Cybernorms Research Group der Universität Lund hat Umfragedaten über 75.000 Nutzer der Piratebay auf der Website „The Survey Bay” veröffentlicht, die Aufschluss über deren Nutzungsgewohnheiten und Ansichten bieten. Die Forscher sprechen von der bislang größten Erhebung in einer Filesharing-Community. Bemerkenswert an den Daten ist unter anderem der Gender-Gap: Mehr als 93 Prozent der Antworten stammen von männlichen, nur etwa 6 Prozent von weiblichen Nutzern.
  • PAYWALL W&V: „Washington Post“-Käufer Bezos senkt den Daumen über Paywalls: Man verspricht sich viel von Jeff Bezos. Wenn jemand einen Weg aus der Krise der Printmedien findet, so scheint es, dann wird es der neue Eigentümer der „Washington Post“ sein, der schon mit seinem ersten Unternehmen Amazon die Welt veränderte. Auf Paywalls setzt Bezos übrigens nicht.
  • SOCIAL MEDIA ReadWrite: How Social Media Has Complicated Work Relationships: Konnektivität ist eine der aktuellsten Debatte über die Veränderungen unserer sich immer mehr digitalisierenden Gesellschaft. Durch Social Media wird auch das Berufsleben beeinflusst und bisherige Verhaltensmuster erweisen sich als nicht mehr zeitgemäß, während wir uns auf Neue noch nicht geeinigt haben.
  • MICROSOFT Techland: When People Describe Themselves as Experts, It’s a Good Sign They Aren’t: Die Übernahme von Nokias Handy-Sparte durch Microsoft hat gestern viele Meinungsbeiträge verursacht, meist von sogenannten Experten. Harry McCracken schreibt darüber, dass besonders die sich als Experten bezeichnenden Menschen meist genau das nicht sind. Oft steckt dahinter nur eine sehr aggressive PR-Kampagne.

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5 Lesetipps für den 4. Juli

In den Lesetipps geht es heute um ein erstes Fazit zu Springers Paywall-Projekt „Bild Plus“, Kritik an Google, Christoph Kochs Urlaubsfotos, einen bedauerlichen Verlust für die Technik-Welt und eine Erfolgsmeldung der Stiftung Warentest. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYWALL Zapp Blog: Wer soll das bezahlen?: Vor drei Wochen hat der Springer-Verlag die Bild hinter einer Paywall versteckt und es „Bild Plus“ genannt. Fiete Stegers kommt in einem ersten Fazit zum Ergebnis, dass es kaum exklusive oder relevante Geschichten hinter der Paywall gab, für die es gelohnt hätte, ein Abo abzuschließen.
  • GOOGLE Marco.org: Google setzt immer weniger auf Interoperabilität: In seinem Blog erklärt Instapaper-Gründer Marco Arment, wie Google immer weniger auf Interoperabilität mit anderen Systemen setzt und sich in dem Punkt immer mehr wie Facebook verhält.
  • FOTOGRAFIE Christoph Koch Blog: Schöne Schwarzweißfotos mit „Camera Noir“ machen: Christoph Koch hat während seines Urlaubs in Thailand die aus San Francisco stammende „Camera Noir“- App der Designfirma Pacific Helm getestet und ganz schöne Bilder gemacht.
  • RIP Time.com: Der Erfinder der Computer Mouse ist tot: Am Dienstag ist Douglas Carl Engelbart im Alter von 88 Jahren verstorben. Er war Computertechniker und gilt als Vordenker für die Entwicklung des Personal Computers. 1997 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Turing Award ausgezeichnet.
  • STIFTUNG WARENTEST W&V: Warentest steigert Umsatz mit 25.000 Digital-Abos: Die Stiftung Warentest hat im ersten Halbjahr dieses Jahres über 1,65 Millionen Euro mit digitalem Content erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr sei der Paid-Content-Umsatz um 50 Prozent gewachsen, teilte die Stiftung in Berlin mit.

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