Alle Beiträge zu open government

5 Lesetipps für den 19. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Störerhaftung, den nationalen Aktionsplan „Open Government Data“, Zensur in Frankreich, Revenge Porn und Pangaea. Ergänzungen erwünscht.

  • STÖRERHAFTUNG WIRED Germany: Über den Unsinn der Störerhaftung für WLANs: Was Armin Hempel auf Wired sagt. Ohne weitere Anmerkungen. Einfach nur das: „Das neue WLAN-Gesetz ist ein Witz, Herr Gabriel.“

  • OPEN DATA Politik Digital: Der nationale Aktionsplan „Open Government Data“: Behörden werden zunehmend digitaler – bei der Verarbeitung und vor allem bei der Erhebung von Daten. In allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung werden große Datenmengen generiert, auf die die Öffentlichkeit bislang kaum Zugriff hat. Das soll der nationale Aktionsplan „Open Government Data“ ändern, wie Jan Voß auf Politik-Digital.de erklärt.

  • ZENSUR Techdirt: French Government Starts Blocking Websites With Views The Gov’t Doesn’t Like: Das Land, das uns das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung brachte und erst vor wenigen Wochen mit den Anschlägen in Paris einen hohen Preis dafür zahlen musste, fängt nun an, ohne richterliche Anordnung oder sonst einen Rechtsweg, Websites zu blocken, die der Regierung nicht passen. Der feuchte Traum eines jeden Innenministers. Wenn die französische Parole „Liberté, égalité, fraternité!“ ein Witz der Geschichte wird, gibt es ja noch das unkritische „Vive la France!“.

  • REVENGE PORN The Conversation: Social media and the law are striking back at revenge porn: Das Problem von Revenge Porn, sogenannten Rache-Pornos, die Veröffentlichung intimer Fotos und Videos ehemaliger Beziehungspartner, ist ein durch leistungsfähige Aufnahmegeräte und leichten Zugang zu Distributionskanälen gemachtes Internet-Problem. Dan Svantesson zeigt in seinem Beitrag, dass es dagegen einen Mix aus Regulierung, technischen Lösungen und vor allem Medienbildung braucht. Und scheinbar haben das inzwischen auf die Politik und die Unternehmen hinter den sozialen Netzwerken verstanden.

  • PANGAEA The Guardian: Guardian, FT, CNN and Reuters in ad deal to take on Facebook and Google: Die Idee ist gut, doch der Zug vielleicht schon lange abgefahren. Mehrere internationale Medien wollen sich für eine Werbe-Netzwerk namens Pangaea zusammenschließen, um den sozialen Netzwerken die Marketing-Budgets streitig zu machen. Der Guardian, die Financial Times, CNN, Reuters und der Economist haben zusammen eine Reichweite von 110 Millionen Lesern und damit im Ranking genau hinter Facebook (823 Mio.), Twitter (178 Mio.) und LinkedIn (173 Mio.).

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Open Government: NRW setzt auf vernetzte Offenheit

open data (scrabble) (adapted) (Image by justgrimes [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Nordrhein-Westfalen verabschiedet als erstes Bundesland eine umfassende Open Government Strategie zur vernetzten Zusammenarbeit aller Ministerien mit den Bürgern. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat gestern als erstes Bundesland in Deutschland eine Open Government Strategie entwickelt, mit der die vernetzte Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Verwaltung ermöglicht werden soll. Innenminister Ralf Jäger (SPD) nannte [...]
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5 Lesetipps für den 20. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Technologie, Open Government, Facebook in der Politik, Multimedia-Journalismus und (keine) Pressefreiheit in England. Ergänzungen erwünscht.

  • TECHNOLOGIE ReadWrite: Why The App Won The Software War: Je mobiler wir werden, destso anders reden wir über Technologie. Früher spielte Software eine große Rolle für uns, heute scheint das Wort in Vergessenheit geraten zu sein. Die App dominiert die Unterhaltung, täuscht über ihr wahres Wesen hinweg und hat so den Software War still und leise gewonnen.
  • OPEN GOVERNMENT TICC: Open Government in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2013: Das Deutsche Telekom Institute for Connected Cities an der Zeppelin Universität, Kooperationspartner der Netzpiloten, hat Aussagen zum offenen Regierungs- und Verwaltungshandeln in den Wahlprogrammen der Parteien analysiert. Fazit ist, dass das Thema im Bundestagswahlkampf 2013 ein ernst zunehmender Trend mit Gestaltungskraft ist, der sich in den Wahlprogrammen in vielfältigen Forderungen niederschlägt.
  • FACEBOOK The European: Facebook im Wahlkampf: 2009 war nicht wie 2008 und 2013 wird nicht wie 2012 sein. In den letzten beiden US-Wahlkampf spielte Facebook immer eine wichtige Rolle. Nicht so in Deutschland. Katie Harbath erklärt im The European-Interview, wie relevant der Einsatz von Facebook für den Wahlkampf auch in Deutschland sein könnte.
  • MULTIMEDIA Wahllos.de: Auf der Strecke: Katharina Weiß hat eine ostdeutsche Studentin im Berliner Bezirk Friedrichshain besucht und sich mit ihr über Politik, Wahlen und Perspektiven unterhalten. Danach auch mit Politikern. Herausgekommen ist ein lesenswerter Artikel, aber viel interessanter ist die Darstellung des Artikels. An der Axel-Springer-Akademie wird scheinbar sehr stark an der programmierten Verknüpfung von Content und Multimedia gearbeitet.
  • PRESSEFREIHEIT The Guardian: David Miranda, schedule 7 and the danger that all reporters now face: Der Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger schreibt, dass er von Mitarbeitern des britischen Geheimdienst GCHQ gezwungen wurde, Festplatten und ein Notebook zu zerstören, nachdem er sich weigerte die Daten des NSA-Whistleblowers Edward Snowden herauszugeben. Ein hart zu verurteilender Verstoß gegen die Pressefreiheit, eine Anklage gegen die Rückständigkeit der britischen Regierung (Festplatten zertrümmern, ernsthaft?) und sicher nicht das Ende von Gleen Greenwalds Enthüllungen im Guardian.

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Rückblick SXSW 2013: Techniktrends und Politik

Wilkommen bei der SXSW – der größten und bedeutendsten Technologie-Messe. Wo Startups und neue Spielereien das Licht der Welt erblicken und alte Haudegen vor einer „hacked democracy“ warnen.

Adrian Rosenthal und Lucas Mohr waren auf der South by Southwest (SXSW) und haben sich die aktuellen Trends im Bereich der politischen Kommunikation angeschaut. Ein Bericht aus Tausend und einer App. Die vielleicht wichtigste Veranstaltung im Bereich digitaler Kommunikation, die South by Southwest (kurz SXSW), findet jedes Jahr Anfang März in Austin, Texas statt. Was ursprünglich als Festival zur Förderung lokaler Bands und Filmemacher begann, ist heute als Geburtsstunde bekannter Startups wie Twitter und Foursquare bekannt und hat dieses Jahr mehr als 25.000 Besucher angezogen.

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SUMMIT OF NEWTHINKING – Open Source in allen Lebensbereichen

Was ist dieses Open Source eigentlich? Was kann es? Und überhaupt wofür braucht man das? Die SUMMIT OF NEWTHINKING lädt zur Diskussion ein.

summit of newthinking

Sam Muirhead möchte Open Source leben. In seinem Projekt „Year of Open Source“ stellt er sich die Aufgabe ein Jahr lang nur noch Open Source Software, Hardware und Services zu nutzen. Doch was bedeutet Open Source eigentlich genau? In Vorbereitung auf sein Projekt hat Sam es seiner Mutter folgendermaßen erklärt: Kochbücher sind Open Source. Niemand hat das Recht einen Kopierschutz auf ein altes Rezept anzuwenden, möge es auch ein wenig modifiziert sein. Weiterlesen »

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