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“Der Fetisch um das Wort Innovation nervt!” – Sebastian Esser über die Zukunft des Journalismus

writing-336370_1920 (adapted) (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via pixabay)
Die Ära des klassischen Journalismus scheint vorbei zu sein. Reporter werden durch Algorithmen ersetzt, Redakteure durch Influencer. Ist das also der Tod des Journalismus? Ganz und gar nicht, findet Sebastian Esser, Herausgeber von Krautreporter, einem Onlinemagazin, das seine Anfänge im Crowdfunding hat. Wir haben uns mit ihm über die Entwicklung [...]
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Ich bin Journalist, ähm Blogger.. oder doch beides…?

Der Pulitzer-Preis, den die Huffington Post für eine Serie über verletzte Soldaten erhalten hat, wird als großer Sieg der Blogger über die Journalisten gefeiert. Zumindest von Einigen. Doch warum so zänkisch? Die Tatsache, dass traditionelle Online-Medien zu Blogs werden und Blogs zunehmend den traditionellen Online-Medien ähneln, liegt doch auf der Hand. Was herauskommt sind nämlich die neuen Medien und nur dieser Begriff ist es, der heute noch Gewicht haben sollte.

Dabei hat die Huffington Post zweifelsohne mal als Blog angefangen. Oder besser gesagt als loses Netzwerk von Bloggern, die einfach eine Plattform gesucht haben, um deren Artikel zu bündeln. Bis heute werden die meisten Autoren und Kolumnisten nicht bezahlt, was schon zu solch starker Kritik führte, dass dem Gebaren ein Rechtsstreit anhängt. Dieser Punkt alleine macht für viele Leser und auch Blogger aus, dass die Huffington Post also ein Polit-Blog ist, jedoch gibt es da draußen auch genug Zeitungsverlage, die Ihre Autoren kostenfrei arbeiten lassen. Prestige und Reichweite durch die Zeitung für den Autor gilt heutzutage scheinbar ebenfalls als Zahlungsmittel. Ebenso gibt es Blogger, die bezahlt werden für Ihre Texte. Das Paradebeispiel dafür ist Brain Stelter, der sogar vom Blogger zum Redakteur der New York Times aufstieg.

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