mufin-logo.jpgMusik verbindet die Menschen, das steht schon seit langer Zeit fest. Und genau aus diesem Grund können Menschen auch anderen Menschen helfen, Musik nach deren Geschmack zu finden. Last.fm verfolgt beispielsweise diesen Ansatz. Einen neuen bzw. anderen Weg beschreitet Mufin. Hier wird unabhängig von einer Community, Musik auf Basis von musikalischer Ähnlichkeit empfohlen, über Genre- und Sprachgrenzen hinweg. Wie funktioniert Mufin? Mufin hat verschiedene Eigenschaften von Musikstücken in seiner Datenbank gespeichert, zum Beispiel Tempo, Harmonie oder Klangdichte. Durch die Aufnahme von vielen Millionen Musikstücken in die Datenbank, lassen sich Stücke, die auf einen ähnlichen Geschmack abzielen, einfach finden. Über die integrierte Suche kann man einfach Künstler- und Liednamen eingeben. Prompt bekommt man die Suchergebnisse angezeigt, mit Links zu einem Online-Shop zum Erwerb der Stücke und Alben und zum Einfügen des Liedes in die eigene Wiedergabeliste. mufin2.jpg Des Weiteren kann man sich unter jedem gefundenen Lied eine Vorschau ähnlicher Titel anzeigen lassen. Dort wird mit Hilfe einer Anzeige und einer Prozentangabe dargestellt, wie gut der Track zu dem Suchbegriff passt. Die ähnlichen Titel kann man auch gleich im selben Fenster abspielen und entscheiden, ob sie tatsächlich zum eigenen Musikgeschmack passen. Wem die drei passendsten Ergebnisse nicht zusagen, der kann sich alle ähnlichen Titel anzeigen lassen. Hier gibt es mitunter mehrere Seiten mit weiteren Ergebnissen, die man sich alle in Ruhe zu Gemüte führen kann. Für wen ist Mufin gedacht? Zu allererst für Leute, die von Musik nicht genug bekommen können und gerne neue Interpreten und Bands testen möchten. Und auch für diejenigen, die ihre Plattensammlung bis zum Erbrechen durchgehört haben. Natürlich muss davon nichts zutreffen, man kann auch einfach ohne weiteren Anlass nach neuer Musik suchen, wobei Mufin helfen soll. Blogpiloten-Urteil: Die Idee ist sehr gut und setzt sich von der Konkurrenz durchaus ab. Anders als bei last.fm zum Beispiel, werden nicht die Ergebnisse des gleichen Genres angezeigt, sondern des gleichen Klangs. Zu englischen Titeln werden ähnliche deutsche gefunden und Genres spielen nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. Die grafische Gestaltung ist ansprechend. Alles ist einfach und übersichtlich designt, und bei vielen Liedern werden auch die Cover neben den Titeln angezeigt. Was die Umsetzung angeht, gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Die Vorschau-Lieder sind rasant geladen und die Suche funktioniert auch problemlos. Da es sich hier aber um eine Beta-Version handelt, ist noch nicht alles vollständig und bei diversen Künstlern fehlen noch die Angaben in den Details. Wenn das bald geändert wird, dann könnte Mufin wirklich erfolgreich werden. [MEHR]
Musikservices im Netz gibt es viele, aber nur wenige davon richten sich an Profis. SoundCloud (Blogpiloten-Review) ist ein solcher Dienst für Musikschaffende. Heute Nacht hat SoundCloud die Betaphase beendet und steht ab sofort allen Nutzern offen. SoundCloud: The Tour from SoundCloud on Vimeo. Die Kernidee der Künstlercommunity ist die Möglichkeit, riesige Musikdateien zum Remixen mit befreundeten DJs zu teilen, zu diskutieren und zu bearbeiten. Größenbeschränkungen für Tracks gibt es dabei nicht, was sich als echtes Killerfeature herausstellen könnte. Das findet auch TechCrunch: "There are many other options for media sharing, but SoundCloud has executed extremely well, with an interface that should make sense to even the most technically-challenged users. Major producers and music labels may be hesitant to embrace it in the near future, but there’s a massive market for indie artists and fledgling musicians that will pounce on the service immediately." SoundClouds Preismodell sieht - neben einem Free Account mit eingeschränkten Features - drei Preisstufen von neun bis 59 Euro monatlich vor, die sich vor allem in der Zahl der monatlichen möglichen Uploads unterscheiden. [MEHR]
Drüben bei Nerdcore wird auf die Doku "Before the music dies" von Andrew Shapter and Joel Rasmussen hingewiesen, die die aktuelle Pop-Rock-Plastik-Musik-und-Radio-Szene kritisch beleuchtet. Die entlarvenden Blicke hinter die künstliche Fassade von Pop- und Rocksternchen und die Interviewpassagen mit echten Legenden der Musikszene machen die Doku absolut sehenswert. Wer Lust hat zu erfahren, wie Formatradio funktioniert und welchen Stellenwert "Kunst" in der Pop-Welt der Gegenwart noch hat, der möge bitte den Playknopf drücken. [via Nerdcore] [MEHR]
Roccatune logo„In Zukunft werden die Leute weniger Wert darauf legen, Musik zu besitzen - wichtiger wird der kostenlose Zugang zu Musik sein.“ Sollte Peter Gabriel damit Recht behalten, dürfte Diensten wie Roccatune eine goldene Zukunft bevorstehen. Roccatune ist das erste Musikportal in Europa, das seinen Nutzern einen umfangreichen Musikkatalog kostenlos und legal zum Stream zur Verfügung stellt. Derzeit noch allein in Deutschland nutzbar, kann sich jeder kostenlos bei Roccatune anmelden, in 1,5 Millionen Songs stöbern und sogar ganze Alben in voller Länge anhören. Rocctune wird bereits von zahlreichen großen und kleinen Labels unterstützt. Viele bekannte Popgrößen wie Coldplay, Robbie Williams, Gorillaz oder Madonna befinden sich bereits im Katalog. Der Dienst wird hierbei komplett über Werbeeinnahmen finanziert, an denen auch die Labels und Künstler selbst partizipieren. [MEHR]
Blip LogoVielen Twitter-Nutzern wird in den letzten Tagen das kleine Musiksymbol in zahlreichen Tweets aufgefallen sein. Dahinter steht Blip.fm, ein Micro-Blogging-Dienst, der es seinen Nutzern ermöglicht Musik zu empfehlen und zu teilen. Während Twitter also die Frage „What are you doing“ stellt, fragt Blip.fm “What are you listening to?”. [MEHR]
muxtape_logo2.jpgDer Musikservice Muxtape ist zur Zeit offline. Auf der Homepage wird behauptet, dass man eine kurze Zeitdauer benötige, um "ein Problem mit der RIAA" zu klären. Die Recording Industry Association of America (RIAA) ist ein US-amerikanischer Interessenverband der Musikindustrie, der die Interessen der Plattenindustrie international vertritt. Muxtape, das bereits einem ausführlichen Blogpiloten-Test unterzogen wurde, erlaubt es Nutzern, Songs im Mp3-Format hochzuladen und daraus eigene Mixtapes zu erstellen. Damit kann jedoch gegen die Urheberrechte der Musikkünstler verstoßen werden. muxtape_screenshot1.jpg Allerdings ist es ziemlich wahrscheinlich, dass der Zustand nur temporär ist: dass sich die Musikindustrie der digitalen Technologie nicht verweigern kann, ist angesichts ihrer enormen finanziellen Probleme klar. Es wird also mit hoher Wahrscheinlichkeit eine vertragliche Einigung zwischen der RIAA und Muxtape geben, die den Dienst wieder verfügbar macht. Inwieweit sich das jedoch auf die Nutzer auswirkt, bleibt abzuwarten. [via Readwriteweb] [MEHR]
Logo von JogliIn den letzten Jahren hat sich YouTube zu einer riesigen Musiksammlung entwickelt. Es gibt Millionen von Live-Versionen oder offiziellen Videos verschiedener Künstler. Suchen kann man mittels Künstler- oder Titelname. So richtig komfortabel ist das aber nicht. Eine Lücke, die Jogli füllen möchte: als selbst ernannte Musiksuchmaschine bietet es eine Datenbank mit über 12 Millionen Alben, die man sich kostenlos streamen kann - basierend auf geeigneten YouTube-Einträgen. Wie funktioniert Jogli? Um Alben anzuhören, gibt man einfach den Namen des Künstlers in das große Suchfeld ein und wählt das gewünschte Album aus. Nach einem Klick auf "Play" durchforstet Jogli das YouTube-Archiv und beginnt mit dem Streamen der einzelnen Songs. Häufig handelt es sich um Live-Versionen der Stücke, die jemand online gestellt hat. Jogli kann die Lyrics zum Song anzeigen und nach alternativen Versionen des Songs suchen, sollte die gewählte Version nicht gefallen. Zudem gibt es kurze Reviews zum Album, die der Fachpresse entnommen sind. Am rechten Seitenrand werden ähnliche Alben empfohlen, so dass neue Musik entdeckt werden kann. Screenshot beim Hören eines Albums in Jogli Wer sich anmeldet, kann eigene Playlists anlegen und mit anderen Nutzern teilen. Außerdem lassen sich Alben in einer Musikbibliothek sammeln, damit man sie später schneller findet. An wen richtet sich Jogli? Jogli ist ein hervorragendes Werkzeug, um neue Musik kennenzulernen. Wer sich für ein bestimmtes Album interessiert, kann hier kostenlos und völlig legal reinhören. Es gibt allerdings einige Einschränkungen, die in der Natur der Sache begründet liegen:
  1. Auf YouTube gibt es von vielen Songs ausschließlich Live-Versionen. Man sollte also nicht damit rechnen, die Studio-Versionen zu hören.
  2. Es kann vorkommen, dass nicht alle Songs eines Albums verfügbar sind. In diesem Fall werden die Songs zwar angezeigt, aber nicht gestreamt.
  3. Je unbekannter ein Künstler ist, umso unwahrscheinlicher ist es, ihn in Jogli zu finden. Die Auswahl ist allerdings auch abseits des Pop-Mainstreams enorm, da YouTube von Hörern mit verschiedenen Vorlieben genutzt wird.
Blogpiloten-Urteil Jogli hat alle Voraussetzungen, um im Web 2.0 zu einem großen Erfolg zu werden: die Bedienung ist kinderleicht und erfordert keine Anmeldung. Wer sich dennoch anmeldet, bekommt eine Auswahl an sinnvollen Funktionen geliefert. Das Angebot an Musik ist groß und gut strukturiert. Zusammenfassend gilt: wer ein Album probehören möchte, sollte Jogli unbedingt ausprobieren. [MEHR]
tunesbag-logo.jpgNachdem das deutsch-österreichische Fußball-Duell zumindest für dieses Jahr ein Ende gefunden hat, können wir ja auch einmal einen Blick über die Alpen wagen, der sich anderen Themen widmet. Wie wäre es z.B. mit Musik? - Aus Wien kommt die im März gestartet Online-Musiksammlung tunesBag zu uns herübergeschwappt. "Your music anywhere & anytime" ist das Motto. Musik hochladen, mit Freunden teilen und die neue Freiheit des immer und überall Hörgenusses genießen. Online Audio Library via Browser nennt man das heutzutage. Schau´n wir mal, was dahinter steckt. [MEHR]
Ab jetzt wird das Gezwitscher in der Tweet-o-Sphere von krachenden Sounds begleitet. @themanuel liefert einen Twittersong, der vielleicht ein wenig klingt wie eine Mischung aus RUN DMC und Oizo. Hört selbst, was bei Audiorecording Hamburg, nach 4 Stunden und ein paar Bier später, im Kasten war. Reinhören? Hier klicken: [MEHR]
muxtape_logo2.jpgIn Zeiten digitaler Musik und CDs zum Downloaden scheint es fast vergessen, ein Relikt aus der Zeit von Kassettenrekorder & Co: Die Rede ist vom Mixtape, heute vermutlich nur noch verstaubt in einigen Schubladen oder alten Autoradios vorzufinden. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich gegenseitig Kassetten mit liebevoll zusammengestellten Musiktiteln überreicht hat. Damit das Mixtape nicht ganz in der Versenkung verschwindet, ist das Social Web jetzt durch Muxtape bereichert worden. Hier können eigene Mixtapes erstellt und mit anderen geteilt werden. [MEHR]
Rund um das Thema Mandoline geht es im BluegrassMandolinenBlog. Informatives, Musikalisches, Vorher-nicht-gewusstes... Man kann also etwas lernen, sich unterhalten und informieren. Mandolinenblog Und so wie im Video kann sich das Instrument anhören... Ich würde sagen: ACDC mal anders... :-) So und nun bitte nicht drängeln! Zum MandolinenBlog geht´s hier entlang... [MEHR]
SoundCloud (Logo)SoundCloud ist ein Musiksharing-Dienst für Musik in der Entstehung: Songs, die noch in Arbeit oder gerade erst frisch released sind können hier hochgeladen und zwischen Künstlern, Kollegen und Labels (sowie dem ein oder anderen web-affinen Fan) diskutiert werden. Die großen Datenmengen beim Produzieren von Musik machen es notorisch kompliziert, gemeinsam von unterschiedlichen Orten an einem Track zu arbeiten. Hier soll SoundCloud die Zusammenarbeit vereinfachen. Social Networking-Features runden das Musiknetzwerk ab. 10 Invites für die private Beta gibt's nach dem Sprung. [MEHR]
Eine richtige Website haben sie noch nicht, dafür aber ein erstes Musikvideo: Die iBand: (via The Wired Blog) [MEHR]
Das Hickhack um Sony BMGs Pläne zum Verkauf DRM-freier Musik geht weiter: Angeblich soll nun doch nicht nur ein kleiner Teil des Musikrepertoirs ohne digitale Kopierkontrolle verkauft werden, sondern der gesamte Katalog - über Amazon. Nicht erhältlich wird die Musik vorraussichtlich sein bei iTunes, weshalb Szenekenner vermuten, dass die großen Musikhäuser die Vormachtstellung Apples brechen wollen. Digitale Musik ohne DRM kann frei kopiert und auf jedem MP3-Player abgespielt werden. Aber auch wenn Sony BMG jetzt Musik ohne DRM verkauft, verzichtet das Major Label nicht unbedingt auf vermeintliche Schutzmaßnahmen: So könnte es durchaus sein, dass jeder Track durch ein digitales Wasserzeichen markiert wird, um die Verbreitung in Musiktauschbörsen nachvollziehbar zu machen. [MEHR]
Pandora, die überaus beliebte Onlineradiostation und Musikempfehlungsmaschine, musste vor einiger Zeit ihr Angebot für Nutzer außerhalb der USA schließen. Von IP-Adressen außerhalb Amerikas war der Zugriff nicht mehr frei möglich. Abhilfe schafft Globalpandora: Hier steht das Onlineradio wieder Besuchern aus aller Welt offen. Wer genau Globalpandora betreibt, ist unklar. Die Domain ist anonym registriert, allerdings verweisen die Betreiber auf eine Petition zur Untersuchung der Lizenzgebühren für britisches Internetradio. Ein massiver Anstieg der Lizenzgebühren für Internatradio in den USA war der Grund, warum Pandora ursprünglich alle ausländischen Hörer ausschließen musste. Mehr Musik gefällig? Wir haben die 18 besten Musiklinks für euch zusammengestellt. [MEHR]
 
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