Alle Beiträge zu Metadaten

So entschlüsselt die Strafverfolgung eure Fotos

St. Jones, Canada (adapted) (Image by Zach Meaney) (CC0 Public Domain) via Unsplash
Solange wir Menschen Fotos machen, wurden sie von uns auch manipuliert. Um Bilder zu verändern, musste man früher mit in der Dunkelkammer komplizierte Operationen ausführen können, wohingegen heute jeder mit einem Smartphone in der Lage ist, hunderte von mit frei verfügbaren Tools vornehmen kann. Während dieser Umstand für den eigenen [...]
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BND-Reform: Ein fragwürdiges Signal auf Kosten der Freiheit

Monitoring_Überwachung (adapted) (Image by Christian Schnettelker [CC BY 2.0] via Flickr)
Im Zuge der vom Bundeskabinett kürzlich abgesegneten BND-Reform soll der deutsche Auslandsgeheimdienst umfangreiche Internet-Überwachungsbefugnisse – auch im Inland – bekommen. Bisher rechtlich fragwürdige Praktiken sollen legalisiert werden, indem zukünftig Telekommunikationsnetze, über die (auch) Ausländer kommunizieren, zum Aufgabenbereich des BND hinzugerechnet werden. All das ist ein höchst bedenklicher Eingriff in die [...]
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Vorratsdatenspeicherung: Gefährlich trotz Datentresor

Combination Lock (Image by webandi [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Die zuständige Regulierungsbehörde hat einen Anforderungskatalog für die Speicherung der bei der Vorratsdatenspeicherung erhobenen Metadaten vorgelegt. Dieser soll die vom Bundesverfassungsgericht geforderten „besonders hohe Standards der Datensicherheit“ bei der umstrittenen Sicherheitsmaßnahme gewährleisten. Die geforderten Maßnahmen sind löblich, machen die Vorratsdatenspeicherung aber nicht sicher oder gar empfehlenswert. Dazu sind die Probleme [...]
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Die gefährliche Macht der Metadaten

Viele Menschen nehmen an, die reine Sammlung von Metadaten sei nicht so riskant wie die Überwachung von Kommunikationsinhalten – ein gefährlicher Irrtum. // von Annika Kremer Metadaten sind Informationen, die bei der Nutzung von Telekommunikation über die eigentlichen Kommunikationsinhalte hinaus anfallen. Sie werden heute vielfach überwacht, gespeichert und analysiert. Diese [...]
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Lesetipps für den 19. September

In den Lesetipps geht es heute um Apples Datenschutz-Offensive, Online-Experimente, Chatten ohne Metadaten, „Digital Natives“ und das Update des Facebook-Newsfeeds. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE Focus: Behörden ausgesperrt: Apple startet Datenschutz-Offensive: Mit dem neuem Betriebssystem iOS 8 verspricht Apple besseren Schutz der Privatsphäre. Unter anderem sollen Behörden sich keinen Zugang mehr zu iPhones und iPads unter iOS 8 mit Passwort-Schutz verschaffen können. Mit diesem Feature hätte Apple dann keine technische Möglichkeit mehr, auf Forderung der Behörden zum Beispiel Fotos, Nachrichten oder E-Mails aus den mobilen Geräten herauszugeben. Des Weiteren betonte Apple, bei der hauseigenen Karten-App würden – anders als bei der Konkurrenz – keine Ortsinformationen der Nutzer aufgenommen werden.

  • JOURNALISMUS shz: Online-Experimente wollen digitalen Journalismus umkrempeln: Neue Online-Projekte wie Buzzfeed, Krautreporter und Correctiv wollen den Online-Journalismus verändern. Sie wagen Experimente bei Geschichten und beim Geldverdienen. Krautreporter-Mitgründer Sebastian Esser findet, dass Journalisten die Veränderungen in der Medienwelt selbst in die Hand nehmen müssten: „Unser Vorteil ist, dass wir schneller sein können, weil wir nicht an bestehenden Strukturen hängen.“ Ihre Informationen sind in einer Datenbank gesammelt, die jeder online durchsuchen kann. Lokale Medien hingegen können sich so eine aufwendige, teure und technisch anspruchsvolle Recherche oft nicht mehr leisten.Wie soll der Journalismus der Zukunft aussehen?

  • VERSCHLÜSSELUNG Zeit Online: Chatten ohne Metadaten: Spätestens seit Snowdens Enthüllungen dürften auch Laien wissen, was „Metadaten“ bedeutet und was sie mit Datenschutz zu tun haben. Denn möglichst viele Metadaten zu sammeln ist vorrangiges Ziel der Geheimdienste. Anhand dieser wollen sie Bewegungs- und Kommunikationsprofile erstellen und Verdächtige finden. Aber Nachrichtenverschlüsselung allein schützt nicht vor Überwachung. Die Messenger Bleep und Ricochet setzen deshalb auf dezentrale Netzwerke, um auch Metadaten zu verschleiern.

  • DIGITAL NATIVES Huffington Post: „Digital Natives“: Von Ureinwohnern und Einwanderern: 2001 wurde der Begriff „Digital Natives“ vom Manager und Pädagogen Marc Prensky geprägt, der in einem Aufsatz mit dem Titel „Digital Natives, Digital Immigrants“ meinte, Lehrer müssten sich auf eine Generation einstellen, die ihr ganzes Leben „umgeben von Computern, Videospielen, Handys und all den Werkzeugen der Digitalen Ära“ verbracht hat. Prensky behauptete damals, die Digital Natives verfügten als „Muttersprachler“ der digitalen Sprache nicht nur über ausgeprägte Kenntnisse im Umgang mit der Technologie, sondern verarbeiteten Informationen auch fundamental anders als alle Generationen vor ihnen. Aber geht die „Netzgeneration“ wirklich so selbstverständlich und kompetent mit Technologie um? Wie sieht ihr Mediennutzungsverhalten tatsächlich aus?

  • FACEBOOK Buzzfeed: Your Facebook News Feed Is About To Get More Timely: Gestern hat Facebook ein kleines Update des Newsfeed-Algorithmus‘ bekannt gegeben. Das Newsfeed ist bestrebt, zur richtigen Zeit die richtigen Inhalte zu zeigen. Es gab Meldungen, dass ein Beitrag von einem Freund oder einer Seite nur begrenzt interessant ist, zum Beispiel wenn man das gleiche Spiel anschaut oder über die neue Staffel einer bekannten TV-Serie spricht. Auch kommt es vor, dass ein Beitrag, der schon ein oder zwei Tage alt ist, nicht mehr relevant für den Nutzer ist. Zur Ermittlung, ob ein Facbeook-Post interessanter ist als andere Status, soll nun das Update zwei neue Faktoren miteinbeziehen: Aktuelle Themen (Trends) und die Häufigkeit der Likes und Kommentare innerhalb kurzer Zeit.

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5 Lesetipps für den 10. Juni

In unseren Lesetipps geht es um das Cyberabwehrzentrum, wie Metallica Geld verdient, Google+, #24hPolizei in Berlin und Metadaten auf Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • CYBERABWEHRZENTRUM Golem: Vernichtendes Urteil zum Cyberabwehrzentrum: Das vor drei Jahren gegründete Cyberabwehrzentrum des Bundes sei in seiner jetzigen Konzeption nicht gerechtfertigt: Zu dem Urteil kommt der Bundesrechnungshof in einem vertraulichen Bericht, den Jörg Thoma auf Golem.de vorstellt.
  • MUSIKINDUSTRIE Die Welt: Metallica bietet mehr Cash Metal als Thrash Metal: Musiker verdienen ihr Geld heutzutage vor allem mit Auftritten. Ein Metallica-Konzert zeigt, dass daraus nervige Werbeveranstaltungen geworden sind. Mit Musikern als Verkäufern ihrer Marke, wie Steffen Fründt kritisch auf Welt.de anmerkt.
  • GOOGLE+ ZDNet: Thanks for nothing, jerkface: Einen Monat nach der Entlassung von Vic Gundotra, Erfinder von Google+, hat sich Sergey Brin auf einer Konferenz sehr kritisch über die Entwicklung des sozialen Netzwerks geäußert. Das hat Violet Blue dann doch sehr auf die Palme gebracht und zu einem lesenswerten Rant auf ZDNet veranlasst.
  • #24hPOLIZEI Zeit Online: 24 Stunden Berlin auf Twitter: Am Samstag gab die Berliner Polizei einen Tag und eine Nacht lang Einblick in den Alltag der Beamten. Durch Tweets über die Einsätze soll das Bild der Polizei verbessert werden und Nachwuchs geworben werden. Zeit Online hat das Experiment in einem Storify zusammengefasst.
  • METADATEN WSJ: In a Single Tweet, as Many Pieces of Metadata as There Are Characters: Richtig gute Twitter-Nutzer, den Autor dieser Zeilen eingeschlossen, können in 140 Zeichen jede Menge Informationen packen und trotz der begrenzten Zeichenanzahl via Twitter kommunizieren. Doch die Tweets sagen viel mehr aus, als uns klar ist. Das Startup Elasticsearch hat ermittelt, dass ein Tweet bis zu 150 einzelne Metadaten besitzt.

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Überwachung: Auch die Stasi hat Metadaten gesammelt

Julia Angwin hat Akten der Stasi untersucht und zeigt an verschiedenen Dokumenten auf, wie aussagekräftig bereits die wenigen durch Überwachung gewonnenen Informationen waren. // übersetzt von Janina Gera Die Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) – kurz Stasi – hat Akten von mehr als einem Viertel der Bevölkerung der DDR [...]
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5 Lesetipps für den 6. August

In den Lesetipps geht es um von Google finanziertes Retortenfleisch, Facebooks neuer Marketing-Chef, Amazon-Gründer Bezos kauft die Washington Post, der BND gibt massenhaft Metadaten an die NSA weiter und die Maker Faire in Hannover. Ergänzungen erwünscht.

  • RETORTENFLEISCH Golem.de: Sergey Brin finanziert Retortenburger: Gestern wurde in London der mit 250.000 Euro wohl teuerste Burger der Welt vorgestellt. Das von Google-Mitgründer Sergey Brin finanzierte Projekt hat ein Stück Fleisch gezüchtet, dass nicht von einem Tier stammt, sondern aus Stammzellen im Labor gezüchtet wurde.
  • FACEBOOK W&V: Facebooks neuer Marketing-Chef kommt von Motorola: Gary Briggs wird neuer Marketing-Manager bei Facebook. Briggs, der von Googles Motorola kommt, folgt Vice President Product Marketing Eric Antonow, der sich jetzt einem Projekt im Bildungs-Bereich widmen möchte.
  • WASHINGTON POST Zeit Online: Amazon-Gründer Bezos kauft „Washington Post“: Jeff Bezos kauft als Einzelperson die US-amerikanische Traditionszeitung Washington Post, die den Watergate-Skandal aufdeckte, aber seit Jahren rote Zahlen schreiben. Der Amazon-Gründer Bezos zahlt 250 Millionen Dollar für die Washington Post Company und mehrere andere Blätter.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: BND gibt massenhaft Metadaten an die NSA: Der BND gibt massenhaft Metadaten an die NSA. Alles rechtens, so die Regierung: Deutsche seien nicht betroffen. Doch daran gibt es Zweifel. Und an der Medienkompetenz des deutschen Geheimdienstes.
  • MAKER FAIRE Heise Online: Festival für Kreative: Am Samstag hat im Hannover Congress Centrum die erste Maker Faire in Deutschland stattgefunden: Von lötenden Kindern über 3D-Drucker bis hin zur augenscheinlich rohen Gewalt eines Schmieds gab es jede Menge zum Anfassen, Ausprobieren und Selbermachen. Mehr als 4300 Gäste ließen sich auf dem Technik-Festival, das von c’t Hardware Hacks präsentiert wurde, inspirieren.

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Ist es Liebe oder sind das nur Metadaten?

Vergangene Woche präsentierte das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation erste Zwischenergebnisse einer internationalen Studie über emotionale Bindung zu ″Digitalen Dingen″. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Metadaten und individuelle Verknüpfungen für die emotionale Bindung an eigene digitale Inhalte relevant sind.

Ein internationales Forschungsteam untersuchte für die Studie 48 jungen Erwachsene in den USA, Südkorea und Spanien im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. Dr. John Zimmerman von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und Heather Moore von Vodafone Group Research & Development stellten die Studie vor, die noch mehr Fragen an und über unsere Gesellschaft aufwirft. Werden wir unseren Ebook-Reader bald genauso wertschätzen wie unser liebstes Kinderbuch? Welche Rollen werden Metadaten in Zukunft haben und wollen wir das überhaupt?

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