Alle Beiträge zu Medienkompetenz

Netzpiloten sind Partner der Jugendmedientage 2016 + Rabattaktion

Vom 27. – 30. Oktober ist es wieder so weit: Die Jugendmedientage in Dresden bieten euch auch dieses Jahr ein spannendes Programm: Intensiv-Workshops für handwerkliches Know-How und praktische Medienkompetenzen, freie Formate, Medientouren durch renommierte Redaktionen, Rundfunkanstalten und Agenturen sowie das Rahmenprogramm mit Mediennacht und Abschlussparty. Außerdem könnt ihr euch mit [...]
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Was ist eigentlich „Medienkompetenz“?

Medien (Image by MikeRenpening (CC0 Public Domain) via Pixabay)
Medien sind heutzutage zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Egal ob privat oder im Job – oftmals müssen wir uns mit einfachen aber auch mit den kniffligen Seiten der Medien, wie beispielsweise Datenschutz oder Urheberrecht auseinandersetzen. Was darf ich im Internet veröffentlichen? Wo genau werden meine Daten überhaupt gespeichert [...]
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Fokus auf Nutzen statt Angst – Aufruf zum Perspektivwechsel!

Texting on a Friday (adapted) (Image by Garry Knight [CC BY 2.0] via flickr)
In der Debatte um die Nutzung von Smartphones und digitaler Medien ist ein Wechsel der Perspektive dringend notwendig – der Nutzen muss im Fokus stehen, weniger die Gefahren. Die sich immer schneller entwickelnden Kommunikationstechnologien und die heute erreichte Ausstattung von Jugendlichen mit Smartphones führen zu einer Durchdringung aller Lebensbereiche: 97 Prozent [...]
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Kinder mit Smartphone: Gefahren und Nutzen

Close up of smartphone in hand (adapted) (Image by Japanexperterna.se [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Anstatt zur Playstation oder zur Fernbedienung, greifen Kinder und Jugendliche immer häufiger zum Smartphone. Müssen sich Eltern deshalb Sorgen machen? Nicht zwingend. Gefährlich wird es erst, wenn ein stabiles Umfeld fehlt. Smartphones sind heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das gilt nicht nur für Erwachsene – Kinder nutzen den [...]
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Überlebenskunst im Daten-Mahlstrom

Books HD (adapted) (Image by Abhi Sharma [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Unendlichkeit der Lektüremöglichkeit ist kein Problem der Internetzeit. Heute wie damals gibt es aber nur eine praktikable Lösung: Go with the flow. Das Gefühl, in einer Flut von digitalen Daten zu versinken und die Orientierung zu verlieren, ist nicht wirklich neu. Das Jammern der liebwertesten Gichtlinge des Kulturpessimismus erinnert [...]
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Humboldt, Orwell und die Digitale Bildung

Schulen und das Web: zwei fremde Welten. Kaum bringt die Digitale Agenda da etwas Schwung, schon wird grob unsachlich dazwischengegrätscht. Zu den schönen kulturellen Errungenschaften, die uns die Blogs im Web neu beschert haben, gehört der Rant: die Schimpftirade als selbstironisches Textformat. Also wie Gernot Hassknecht, nur subtiler. Immer dann, wenn alles zu positiv werden droht und alle sich zu sehr auf die Schulter klopfen, kommt jemand und rantet los, in der Regel ausdrücklich markiert mit der Formel „sorry for the rant“.

Christian Füller a.k.a. @ciffi neigte schon immer zum Ranten, aber weniger zum Sorry sagen. Ich folge ihm seit sicher fünf Jahren auf Twitter, und das gern, eben weil er immer wieder den allzu gemütlichen Konsens stört, auch mal provoziert und immer wieder grob dazwischenholzt wie ein britischer Fußball-Vorstopper. Leider fehlt ihm Selbstironie. In den schlechteren Momenten verschwimmt dann die Grenze zur wirren Suada von schwadronierenden Technikkritik-Wirrköpfen wie Manfred Spitzer, dem deutschen Erfinder der „Digitalen Demenz“.

Und jetzt ist er also mit einem rüde rumpelnden Text (erst im eigenen Blog, dann hier bei Cicero) der SPD-Bundestagsabgeordneten Saskia Esken mit Anlauf von hinten in die Hacken gesprungen. Man kann das gesunde internationale Härte nennen, die Profi-Politiker vertragen sollten. Und ich bin sicher, dass gerade Esken da ungerührt weiterspielt: Die frühere Informatikerin und Elternrätin, die jetzt SPD-Fachfrau für Digitale Bildung ist, habe ich im Netz als reflektiert, pragmatisch und lakonisch-humorvoll schätzen gelernt.

„Fast wie Orwell“

Die SPD-Bundestagsfraktion hat unter Saskia Eskens maßgeblicher Mitwirkung ein Positionspapier zu „Digitaler Bildung“ verfasst (PDF). Dazu hat sie im Tagesspiegel einen Essay geschrieben, dem die Redaktion den zugegeben dämlichen Titel „Humboldt und die Algorithmen“ verpasst hat. Warum aber wird sie in Christian Füllers Verriss so grotesk falsch charakterisiert: „gütig-positiv, rosa Zuversicht, pseudo-emanzipatorisches Erlösungsvokabular, naive Jubelpose, Probleme des Netzes übersäuselnd„? Und warum unterstellt er ihr dazu noch „fast einen Orwell’schen Unterton„?

Das bedient ein beliebtes Klischee: Es ist eine Anspielung auf die ebenfalls eher unterkomplexe kalifornische Digital-Dystopie „The Circle“ von Dave Eggers, die ja nicht zufällig von deutschen Internetskeptikern begeistert aufgenommen wurde. Und auch Eggers selbst bedient ein altes Muster: 1984 kontrastierte der berühmte Apple-Werbespot die bunt-kreativen und individuellen Macintosh-Computer mit einer totalitären Big Brother-Welt, die deutlich auf IBM/Microsoft gemünzt war. Schon 2005 antwortete darauf eine richtig lustige Parodie, in der eben nun bunte Sportswear-Menschen mit iPods als verdummte Masse durch die Gänge trotten.

Ja, Digitalisierung hat zwei Seiten: Auf der einen Seite Verdatung und Zentralisierung, ein Traum für Bildungstechnokraten. Und auf der anderen Seite das dezentrale, von allen Nutzern belebte und weiterentwickelte Web, das der Wissenschaftler Tim Berners-Lee damals zum ausgesprochenen Missvergnügen von Microsoft-Gründer Bill Gates in die digitale Welt gesetzt hat. Das könnte man alles anreißen und diskutieren, aber Christian macht das nicht. Was ihn so aufbringt, ist der „Tonfall„, der „digitale Erlösungsdiskurs„, mit dem angeblich Leute wie ausgerechnet Saskia Esken jede Kritik an vorschneller und unreflektierter Digitalisierung der Bildung ersticken wollen.

Ich habe ihn auf Twitter gefragt, wer denn eigentlich im deutschsprachigen Raum diese naiv-totalitären Digitaleuphoriker sein sollen, vor denen er immer warnt. (Saskia Esken ist es ja definitiv nicht.) Ich sehe sie einfach nicht. Das sind nur Watschenmänner und Pappkameraden. In den USA mag es das geben, bei der Gates Foundation und bei einigen Silicon Valley-Bildungsunternehmen, aber da ist die Gefahr viel eher die universale Verdatung und Verpunktung von Bildung, also die zentrale Kontrolle. Leute aber, die sich wie Esken auf ein aufklärerisches Bildungsideal (Codewort: Humboldt) berufen, sind ganz sicher nicht der Feind. Doch Füller beschuldigt sie pauschal, sich zumindest als nützliche Idiotin für „das Treiben von Facebook, Google etc in Verbindung mit NSA, BND usw.“ einspannen zu lassen.

„Saskia Esken und viele Netzaktivisten“

Also wer? Die Leute auf dem Educamp in Stuttgart, wo ich Esken kurz persönlich kennengelernt habe? Da waren extrem engagierte Pädagogen wie Torsten Larbig von edchat.de und Maik Riecken, der sich selbst zum ausgefuchsten Schulnetz-Administrator ausgebildet hat. Diese Leute muss man nicht der Naivität bezichtigen, was die Netzanbindung von Schulen angeht. (Christian führt allen Ernstes einen misslungenen Videokonferenz-Stream aus der Microsoft-Zentrale als zentralen Beleg dafür an, dass die Forderung verfehlt sei, „endlich die technischen und didaktischen Voraussetzungen für digitales Lernen zu schaffen„. Ich verstehe das nicht.)

Ich könnte jetzt noch zig Namen von deutschen Netzaktivisten mit Schulbezug aufzählen, aber keine/r einzige/r ist entspricht dem Füller-Klischee. Niemand, wirklich niemand sagt da so etwas wie „Tablet, erlöse uns! Lernen war und ist so kompliziert, Internet hülf!“ (Vermutlich bin ich ja selbst schon eine der extremsten Stimmen.)

Es gibt keinen Link im ganzen Text, in dem irgendwie auf eine konstruktive Schiene gelenkt würde. Also etwa ein Link zu Philippe Wampfler, der zwei Bücher über Schulen, Jugendliche und digitale Medien geschrieben hat, und mit dem Christian gern auf Twitter diskutiert. Oder Beat Doebeli, Professor an der PH Schwyz und tatsächlich seit 15 Jahren ein Wortführer der „Digitalen Bildung“-Fraktion, der nichts anders tut, als sehr genau die technischen und didaktischen Hindernisse wie auch die begeisternden Möglichkeiten von digitalen Netz-Medien in ganz konkreten Schweizer Schul-Projekten zu dokumentieren, mit besonderer Berücksichtigung von BYOD-Szenarien (Bring Your Own Device, also das eigene Smartphone).

Es gibt überhaupt fast keine Links in Füllers Old School-Artikel. Es gibt keine Hinweise und in die Breite. Am Ende wird etwa abfällig eine Demonstration bei derselben Microsoft-Veranstaltung erwähnt, bei der 12-jährige Schüler mit einer Schildkröte programmieren lernen. Nun, das ist ganz offensichtlich die Programmiersprache Logo, die der berühmte Digitalpädagoge Seymour Papert in den 1970er Jahren erfunden hat, um Kindern zu zeigen, dass digitale Technologie keine Raketenwissenschaft von Datenkrakenkonzernen ist, sondern Individuen ermächtigen kann und soll. Entweder weiß Christian das nicht, oder – eher noch schlimmer – er sagt es nicht. Das aber bedeutet, die Leser dumm zu halten. Die Kommentare unter dem Cicero-Artikel sind auch entsprechend ahnungslos.

Ohne etwas über Papert zu wissen, ohne die Argumente von Wampfler, Doebeli u.a. ins Spiel zu bringen, kann man aber schlicht nicht vernünftig über Digitale Bildung diskutieren. Dann ist man verdammt zum unterirdischen Manfred Spitzer-Niveau: „Selbst im digital gestützten Unterricht geschehen Dinge, die mit Ermächtigung und Souveränität nicht zu beschreiben sind, aber mit Sucht, Ablenkung und digitaler Hörigkeit.

Digitaler Neusprech

Um fair zu sein: Es gibt in diesem hin- und herspringenden Rant, der sich als seriöser Diskussionsbeitrag geriert, einen wahren Kern. Das Wort „digital“ wird tatsächlich sehr leicht als ein beschwörendes Kürzel verwendet, das genaue Differenzierung ersetzt. Es gibt diese schablonenhaften Textbausteine über „Digitalisierung“, in die man in der Politik, in Sonntagsreden und in EU-Projektanträgen sehr leicht hineinrutscht. Es gibt die Kopfweh erregenden Wischiwaschi-Formulierungen, an denen man beim Lesen teflonhaft abrutscht. Das kann und soll man schon kritisieren. Aber halt nicht so.

Denn natürlich muss man trotzdem genau hinschauen. Als abschreckendes Beispiel wird etwa dieser Satz zitiert: „Wenn wir diesen [aufklärerisch-humboldtischen] Bildungsbegriff für die digitale Welt interpretieren, kommt der digitalen Bildung die Aufgabe zu, die Menschen mit der Aneignung einer digitalisierten Welt zu einer souveränen Teilhabe an ihr zu ermächtigen.

Was heißt das? Wir leben nolens volens in einer „digitalen Welt“. (Ja, klar.) Bildung muss darauf reagieren, wenn sie zum Ziel hat, den Menschen dabei zu helfen, sich diese Welt anzueignen und souveräne Subjekte zu werden. (Ja, klar.) Das Ziel ist Ermächtigung und souveräne Teilhabe. (Ja klar: das urdemokratische, aufklärerische Ideal.)

„Netzverkehrserziehung“

Wo also ist hier Füllers Problem? Man muss es sich mühsam zusammensuchen, aber das eigentliche Problem ist am Ende anscheinend gar nicht zuviel Kontrolle durch GoogleFacebookNSA, das bleibt hier bloßes technikkritisches Klischee, sondern gerade mangelnde Kontrolle: Man soll die SchülerInnen (die Menschen) nicht vorschnell zu souverän werden lassen. Nicht zu sehr teilhaben lassen, nicht ohne sorgfältige pädagogische Kontrolle ermächtigen. Überall drohen ja „Prokrastination, Mobbing und digitaler Exhibitionismus„.

Deshalb keine „vorschnelle, radikale und pauschale Einführung digitaler Lernmöglichkeiten„. (Als ob deutsche Schulen gerade überall Breitband-Internet und ständigen Netzzugang für alle SchülerInnen einführen wollten.) Deshalb nur „reflektiert und schrittweise Schulen und Schüler mit der digitalen Welt zu befreunden„. (Also ob Jugendliche erst die Schulcomputer bräuchten, um mit den unerfreulichen Seiten des Internet Bekanntschaft zu machen.)

Was SchülerInnen wirklich dringend brauchen, sind möglichst viele konstruktive und kollaborative Erfahrungen mit dem Netz als Wissens- und Arbeitsraum. So etwas lernen sie eher nicht auf eigene Faust. Das ist das, was sogar altmodische deutsche Unternehmen wie Bosch gerade an allen Arbeitsplätzen einführen, weil sie gemerkt haben, dass das alte bürokratisch-autoritäre Organisationsmodell ausgedient hat, das unseren Schulen 100 Jahre lang als Blaupause diente. Und natürlich gibt es bereits avancierte pädagogische Konzepte für den Umgang mit dem Netz. Die Londoner St. Pauls School führt z.B. seit 10 Jahren vorbildlich vor, wie das geht. Der Netz-Pionier Howard Rheingold entwickelt Netsmart-Kurse, in denen man lernt, mit dem Web als Bildungs-Ökosystem umzugehen, usw. Alles, was in diese Richtung geht, ist an deutschen Schulen dringend nötig.

Christian Füller gibt keine konkreten Hinweise, wie er selbst sich das „schrittweise Befreunden“ mit dem Netz vorstellt, aber die Metapher, die er wählt, ist schon bezeichnend: Dringend nötig sei „so etwas wie eine Netzverkehrserziehung für die Schüler„. Netzverkehrserziehung. Also nicht gleich auf diese digitalen „Datenautobahnen“, von denen man in den 1990ern sprach, sondern erst mal auf Spielstraßen. Ein Schulparkplatz mit aufgemalten bunten Bahnen, die Straßen und Kreuzungen darstellen, und dann dürfen die Kleinen mit ihren Rädern mit dem orangen Wimpel über den Parcours. Rechts vor links, und immer schön umschauen.

Wenn das das Weltbild sein soll, mit der wir dem Netz und dem Web begegnen, dann wird das nichts mit Bildung für die digitale Welt.

 

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Teilen, vernetzen, liken: Aufwachsen mit konvergenten Medien

A teen girl texting while driving (Image by CDC/Amanda Mills [CC0 Public Domain], via Freestockphotos.biz)
Jugendliche wie Erwachsene stehen vor der ständigen Herausforderung, mit Kontrolle und Transparenz in ihrem Medien-Alltag umzugehen. Die Tätigkeiten Teilen, Vernetzen und Liken charakterisieren die Handlungsweisen vieler Jugendlicher, junger und inzwischen auch älterer Erwachsener mit konvergenten Medien: Favorisierte Inhalte an andere weiterzugeben, der Online-Austausch im engeren und weiteren Bekanntenkreis und auch [...]
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5 Lesetipps für den 26. März

In unseren Lesetipps geht es heute um den Germanwings-Flug 4U9525, Amazon, Microsoft, Facebook und Medienkompetenz. Ergänzungen erwünscht.

  • GERMANWINGS SPIEGEL ONLINE: Germanwings-Absturz: Sascha Lobo über die Medienreaktionen: Noch immer ist das Unglück des Germanwings-Fluges 4U9525 in aller Munde. Auch im Netz wurden Trauer, Mitleid und auch Empörung bekanntgegeben. Doch wie zeigt man im Netz seine Traurigkeit, wie wird im Netz Beileid ausgesprochen, worüber sind sind die Menschen im Netz empört. Man kann fast fragen: „Wie trauert das Internet?“

  • AMAZON Die Self-Publisher-Bibel: Fire TV Stick ab sofort bestellbar – Software-Update für Fire TV: Amazons Fire TV Stick kann man nun auch aus Deutschland bestellen. Seit gestern Morgen bietet die deutsche Amazon-Seite den TV Stick an. Ausgeliefert wird das deutsche Modell wohl erst im Juni. Der Preis beläuft sich auf 39 Euro. Für Amazon Prime Abonnenten kostet der Stick nur 19 Euro, und wer ihn sich zu einem neuen Abonnement dazubestellt, bezahlt sogar nur 9 Euro. Außerdem gibt es ein Software Update für die Fire-TV-Box.

  • MICROSOFT t3n: Microsoft zieht neue Grenze: Office für mobile Geräte bis 10,1 Zoll kostenlos: Microsoft erweitert sein kostenloses Office Angebot. Schon seit November 2014 ist die Basis-Software von Microsoft Office für mobile Geräte kostenlos. Nun wurde dieses Angebot spezifiziert. In Zukunft wird die App für Android- und iOS-Geräte mit einer Bildschirmgröße von höchstens 10,1 Zoll kostenlos sein. Um alle Funktionen nutzen zu können, muss jedoch ein Office365-Abo abgeschlossen werden.

  • FACEBOOK t3n: Blaues Wunder für Facebook: Mark Zuckerberg läutet das Ende seines Social Networks ein: Auf der Facebook-Entwicklerkonferenz f8 hat Mark Zuckerberg große Änderungen an dem sozialen Netzwerk angekündigt. Facebook soll die Nutzer stärker begleiten und mehr Funktionen bieten. So soll etwa der Facebook-Messenger um einen eigenen App Store erweitert werden. Auch soll der Messenger als Kommunikationstool zwischen Kunden und Händlern etabliert werden. Zudem soll eine Schnitstelle für das Internet of Things hinzugefügt werden.

  • MEDIENKOMPETENZ Datenschutzbeauftragter: Macht Facebook Schule? Soziale Medien im Unterricht: In unserer heutigen Gesellschaft ist es wichtig, über Medienkompetenz zu verfügen. Um diese Medienkompetenz schon im jungen Alter zu vermitteln, nutzen manche Lehrer soziale Netzwerke wie Facebook für den Unterricht. Zwar ist es wichtig, dass Kinder heutzutage lernen, mit den sozialen Medien umzugehen, aber dieses Vorgehen wird auch kritisiert. Schüler werden zur Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk gezwungen, wenn sie am Unterricht teilhaben wollen. Außerdem spielt auch die Altersbeschränkung eines Netzwerkes hier eine Rolle.

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Lernen, Lehren und Managen 2.0 – auf dem Weg zur Schule 2020

Schule der Zukunft (Bild by evanst10000 [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Das Bundesland Sachsen-Anhalt möchte mit seinem Bildungskonzept „Lernen, Lehren und Managen 2.0“ die Basis für die Schaffung eines integrierten Wissens-, Informations- und IKT-Management im schulischen Bereich des Landes legen. Auf der CeBIT stellte Frank Bonse vom Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt das Konzept vor und erklärte es im Interview. Tobias Schwarz: Hier [...]
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5 Lesetipps für den 6. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Canarywatch, den Opera-Nachfolger Vivaldi, das Problem bei Filter Bubble, YouNow und den Whistleblower Bill Benney. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Zeit Online: National Security Letters: Wenn der Kanarienvogel umkippt: Eine breite Allianz aus Bürgerrechtlern hat in den USA das Projekt Canarywatch gegründet, dessen Ziel es ist, die sogenannten National Security Letters des FBI transparenter zu machen. Die geheimen NSL werden jährlich von der US-amerikanischen Bundespolizei verschickt und zwingen IT-Unternehmen und Banken zur Weitergabe von sensiblen Nutzerdaten. Pate für die Idee von Canarywatch steht ein Frühwarnsystem, das bereits in den Minen des 19. Jahrhunderts verwendet wurde.

  • BROWSER Golem.de: Der echte Opera-Nachfolger: Auf Golem.de erschien ein Bericht über den neuen Browser Vivaldi, der in die Fußstapfen von Opera treten und langjährige Anhänger des Browsers überzeugen soll. Neuere Versionen von Opera befremden viele der User, die dem Browser bereits seit Jahren die Treue halten, unter anderem weil der Umfang des Programms deutlich abgespeckt wurde. Genau an diese Zielgruppe richtet sich Vivaldi.

  • MEDIENKOMPETENZ Carta: Filter Bubble und Propaganda: Wie wir mit „Nachrichten“ besser umgehen sollten: Sonja Vukovic warnt auf Carta vor den Risiken für eine demokratische Gesellschaft, die in einem unkritischen Umgang mit den von Webdiensten verbreiteten Informationen stecken. Ohne eine bessere Medienkompetenz könnten die User die von Algorithmen bestimmte Weitergabe von Nachrichten und Meldungen nicht einordnen und durchschauen, während die Internetunternehmen dadurch die Macht hätten, Meinungsbildungsprozesse zu beeinflussen.

  • JUGENDSCHUTZ heise online: YouNow: Online-Striptease im Kinderzimmer: Die Plattform YouNow zieht immer mehr Jugendliche in seinen Bann. Auf der Seite können die meist 14-jährigen User ganz einfach eigene Livestreams starten. Dabei geben sie jedoch einen tiefen Einblick in ihr Leben und verletzten oft die Persönlichkeitsrechte anderer. Missbrauch ist so Tür und Tor geöffnet, da einige jugendliche Nutzer sehr naiv mit dem Programm umgehen. Nun schlagen Datenschützer Alarm.

  • ÜBERWACHUNG taz.de: „Sie wollen das Empire“: Taz-Redakteur Martin Kaul führt ein interessantes Interview mit Bill Binney. Er war Technischer Direktor bei der NSA und kämpft nun als Whistleblower für grundlegende Freiheitswerte. Er sieht sich als Patriot und möchte die Regierung und seine Institutionen verbessern. Ein Gespräch über den Nutzen von Whistleblowern, den Staat im Staat und die Verfassungswidrigkeit von Massenüberwachung.

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World Wide Wahnsinn?

EU Privacy Directive / Changes to UK Internet Cookie Privacy Law (adapted) (Image by Surian Soosay [CC BY 2.0] via Flickr)
Hoffnung oder Unheil? Wenn es ums Informieren im Internet geht, fallen die Urteile stets unterschiedlich aus. Aber einfach nur schimpfen, wie „FAZ“-Mann Mathias Müller von Blumencron, ist auf jeden Fall falsch. Mathias Müller von Blumencron, der „FAZ“-Mann für das digitale Geschäft, sorgt sich in einem Leitartikel seiner Zeitung um die [...]
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5 Lesetipps für den 6. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um was du für Blogs tun kannst, den Umgang mit Trollen, die Regulierung von Uber, Patente von Toyota und BYOD an Schulen. Ergänzungen erwünscht.

  • BLOGGING Spreeblick: Wenn du Blogs unterstützen willst…: Diesen Lesetipp könnten wir wohl das ganze Jahr über unseren Lesetipps voranstellen: Spreeblick-Blogger Johnny Haeusler listet ein paar Verhaltenstipps auf, mit denen man Blogs unterstützen kann. Aber auch, was Blogs machen könnten, um unser aller Grundlage zu fördern. Diesen Punkten können wir uns eigentlich alle nur anschließen. Lest uns bitte auf unserer Seite, kommentiert da und nicht auf Facebook & Co., teilt auch unsere Inhalte und macht mal ein bisschen Werbung für uns, wenn wir euch überzeugt haben. ;-) Im Gegenzug werden wir weiterhin respektvoll unsere Quellen und Tipps ordentlich verlinken, selber die Blogosphäre fördern, denn auch wir sind nur ein Teil davon und unser Engagement weiterhin in unser Projekt stecken – auch für euch.

  • TROLLE Daniel Bouhs‘ Blog: Warum trollen Journalisten zurück?: Gerade in der Vorweihnachtszeit, auf dem Höhepunkt der islamophoben Pegida-Proteste, belustigten immer mehr die Reaktionen namhafter Medienhäuser auf die aggressiven Trolle in ihren Kommentarfeldern und sozialen Netzwerken. Daniel Bouhs hat sich mit den beiden Social Media-Verantwortlichen von Welt.de und Spiegel Online, Martin Hoffmann und Torsten Beeck, über den Umgang mit den Trollen im Netz unterhalten und die Strategie der Journalisten, zurück zu trollen.

  • UBER Slate: Why Uber will – and should – be regulated: In einem lesenswerten Kommentar auf Slate schreibt Eric Posner, dass das Unausweichliche kommen wird: Regierungen werden Uber regulieren. Aber nicht um die neue Konkurrenz zu vernichten und die Taxibranche zu retten, sondern einfach weil Uber ein fester Bestandteil von Mobilität wird, den man nicht ignorieren kann. Uber wird daraus gestärkt herausgehen, denn nach dem rapaten Markteintritt, in dem es vor allem um Landgewinn und Aufmerksamkeit ging, wird der Dienst durch die Regulierung quasi legalisiert und akzeptiert. Woher weiß Posner das? Das gleiche passierte vor über 90 Jahren mit den damals aufkommenden Fahrten in Automobilen.

  • TOYOTA Business Insider: Like Tesla, Toyota Is Now Giving Away Its Patents: Genau wie Elon Musk im letzten Jahr einige der Tesla-Patente zur Elektromobilität der Allgemeinheit zur Verfügung stellte, macht es jetzt auch Toyota. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verkündete deren Vizepräsident Bob Carter den Schritt, der ähnlich wie Musks Aktion, vor allem den Markt stützen soll, denn beide Unternehmen setzen auf die selbe Brennstoffzellen-Technologie und wollen, dass sich ihre Technologie auf dem Markt durchsetzt.

  • BYOD Politik Digital: Eigene Geräte im Unterricht für mehr Bildungsgerechtigkeit: Für Politik-Digital.de hat sich Pia Thiele mit dem Mediendidaktiker Richard Heinen über „Bring Your Own Device“ (BYOD) unterhalten, ein Konzept dessen Kernidee es ist, dass Schüler ihr eigenes Gerät am besten kennen und seine Potenziale voll ausschöpfen können. Im Interview spricht Heinen über erste Erfahrungen mit dem Konzept an Schulen, an denen zumindest in Deutschland zur Zeit elf Schüler auf einen Schulcomputer kommen – ein schlechter Schnitt für das IT-Land Deutschland im 21. Jahrhundert. Mit BYOD könnten digitale Endgeräte besser in den Unterricht integriert werden.

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5 Lesetipps für den 28. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Coworking, wie unsere Bildung sein müsste, Uber, ein Denkmal für die Wikipedia und Smart Guns bei der Polizei. Ergänzungen erwünscht.

  • COWORKING Deskmag: Neue Fraunhofer-Studie zur „Faszination Coworking“: Dass die meisten Coworking Spaces einfach irgendwie „cool“ sind, wissen inzwischen wohl die meisten, die je damit in Berührung gekommen sind. Doch – was genau ist es, was diese Faszination des Coworking ausmacht? Worauf sollten Coworking Spaces achten, um eine solche Anziehungskraft zu entfalten? Wie reagieren herkömmliche Unternehmen auf die Sogwirkung, die Coworking offenbar auslöst? Ist eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Coworking Spaces denkbar? Diese und eine Reihe weiterer Fragen wurden vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation untersucht und in einer aktuellen Studie veröffentlicht.

  • BILDUNG Ramen.io: Technology and the Humanities: Die Digitalisierung wirkt sich auch auf verschiedenste Art und Weise auf die Bildung aus. Doch die Antworten der Politik geraten gedanklich oft zu kurz: Ein Laptop für jedes Kind, Informatik als Pflichtfach, mehr Medienkompetenz in der Schule (zumindest für die Schüler, aber zu selten für die Lehrer). Auf Ramen.io kommentiert Blossom-Geschäftsführer Thomas Schranz diese vermeintlichen Lösungen und bietet auch interessante Alternativen an.

  • UBER Slate.com: Uber says its drivers make great money, but its math just doesn’t add up: Auf Slate.com setzt sich die Wirtschaftsjournalistin Alison Griswold mit der Mathematik hinter und vor allem in Uber auseinander. Kernfrage ist, wie viel eigentlich die Fahrer verdienen, denn Ubers Angaben scheinen doch mit über 90.000 US-Dollar im Jahr etwas hoch. Was an den Aussagen der mit 17 Milliarden US-Dollar bewerteten Firma dran ist, kann im sehr gut recherchierten und aufgebreiteten Artikel nachgelesen werden.

  • WIKIPEDIA CNET: A Wikipedia monument? It’s true (we’re pretty sure): In der polnischen Stadt S?ubice, direkt gegenüber von Frankfurt/Oder, steht nun das erste Denkmal für die Wikipedia, mit der die Initiatoren ein Zeichen für die Bedeutung von freiem Wissen setzen wollen. Eingeweiht wurde es bereits letzte Woche Mittwoch, weshalb ich mich gerade frage, wieso ich erst sechs Tage später auf der Website eines US-Mediums davon lese. Neben dem Ausflugstipp an unsere Leserschaft aus Berlin und Brandenburg, kann die Meldung auch als Warnung gesehen werden, seine Filter mal neu zu justieren.

  • ÜBERWACHUNG Golem.de: US-Polizei testet Onlineüberwachung von Dienstwaffen: Auf Golem.de schreibt Nico Ernst über einen Test in zwei US-amerikanischen Polizeidienststellen: die Dienstwaffen von Polizisten werden um ein kleines Griffstück ergänzt, dass durch Sensoren u.a. das Ziehen und Abfeuern der Pistole in Echtzeit erfassen und an die Behörde funken. Was eine rechtliche Entlastung der Polizei bringen soll, stellt aber ebenso eine Form der Onlineüberwachung von für die Polizei arbeitenden Individuen dar. Es ist zum Glück unwahrscheinlich, dass es etwas ähnliches in Europa geben wird.

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Toywheel: „Digitale und physische Welten verbinden“

Evgeni Kouris ist Gründer und CEO des Startups Toywheel. Im Interview spricht er über seine junge Firma, medienkompetente Erziehung und den Besuch in Diekmanns Silicon-Valley-WG. // von Tobias Gillen Toywheel ist ein Berliner Entwicklungsstudio für Digital Toys, das das intuitive Erlebnis von klassischen Spielzeugen in die digitale Gegenwart überführt. Eigens [...]
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Johannes Landvogt (BfDI): „Datenschützer sind doch keine Gouvernanten“

Im Netzpiloten-Interview redet Datenschützer Johannes Landvogt (BfDI) über Big Data, Smart Data und zeitgemäßen Datenschutz // von Tobias Schwarz

Johannes Landvogt

Auf dem „Smart Data“-Kongress des Bundeswirtschaftsministeriums haben wir uns vergangene Woche mit Ministerialrat Johannes Landvogt, Leiter des Referats „Technologischer Datenschutz, Informationstechnik, Datensicherheit“ beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), über den Nutzen von Big Data und Smart Data, die Akzeptanz von Datenschutz im Alltag und die globale Überwachung durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA unterhalten. Für den studierten Mathematiker ist Datenschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

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Pflichtfach Informatik? Warum Schulen Superkräfte unterrichten sollten

Blue Glow (adapted) (Image by [CC BY 2.0] via Flickr)
Katharina Große, Tinka genannt, schreibt in ihrer Kolumne über den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft. Diesmal geht es um die Notwendigkeit von Informatikunterricht an Schulen. Sollte Informatikunterricht als Standardfach in Schulen unterrichtet werden? Vor einigen Tagen wurde ich Zeuge einer sehr erhitzten Diskussion zu dem Thema, die sich im Grunde [...]
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Bildung ist auch nicht mehr das, was sie mal war

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie.

Schulbank (Bild: Bernd Hutschenreuther [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Mein Vater ist noch mit einer Schiefertafel in die Schule gegangen, hat also quasi das Etch-a-Sketch der damaligen Zeit nutzen dürfen, um im Unterricht mitzuschreiben. Auf der Schiefertafel war alles vergänglich, nur das Wichtigste wurde in ein Schulheft übertragen, denn Schulhefte waren teuer nach dem Krieg. Schulbücher waren kaum vorhanden und wenn, dann mussten sie lange halten und sind nicht vergleichbar mit den Unterrichtsmaterialien von heute.

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„IT‘s APP2you“: Wichtige Einblicke in die IT-Branche

Der Ideenwettbewerb „IT‘s APP2you“ hilft Schülern eine funktionsfähige Android-App zu entwickeln, um ihnen so die Vorzüge von IT-Berufen näher zu bringen.

Es ist in Deutschland nicht nur an der Theodor Storm Schule in Husum, die „Netzpiloten“-Kolumnist Nico Lumma in seinem Beitrag „Das Digitale macht Schule anders“ beschreibt, an der Regel, dass den Schülern jegliche Mediennutzung verboten wird. Kein Handy, kein MP3-Player, keine digitalen Spielereien. Wer sich dem widersetzt, bekommt die jeweiligen Geräte abgenommen. Weiterlesen »

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Das Digitale macht Schule anders

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie.

Damals, kurz nach dem Krieg, als ich zur Schule ging, da gab es einen Computerraum, den ich während meiner Zeit auf dem Gymnasium gefühlt zweimal betreten habe. Bei beiden Besuchen ging es darum, mit der Programmiersprache LOGO eine Schildkröte durch einfache Befehle Linien auf den Bildschirm zeichnen zu lassen. Natürlich hatten sich jeweils 5 Schüler einen Computer zu teilen, also hakte ich das Thema Computer und Schule schnell ab, auch weil ich zuhause mit einem C64, der Datasette, der Floppy 1541 und einem Lötkolben alles hatte, was das Herz begehrte.

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Let‘s iPad: Neue Medien kommen an die Schulen

Der Traum eines jeden Schülers: Twitter und Facebook als Unterrichtsfach in der Schule. In England wird dies nun für die Schüler der Taunton-Privatschule zur Realität.

Let‘s iPad: Neue Medien kommen an die Schulen

Durch die jüngsten Vorfälle um den konservativen Politiker Robert McAlpine hat sich die Schule dazu entschieden, den Umgang mit den sozialen Netzwerken im so genannten „anti-libel lesson“ zu behandeln. Dabei soll hauptsächlich darauf Wert gelegt werden, wie Beleidigungen und Verleumdung vermieden werden: Weiterlesen »

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Manfred Spitzers Digitale Demenz – Der digitale Kaputtmacher

Manfred Spitzer kommt in seinem Buch Digitale Demenz nicht nur zu falschen Schlüssen. Es stellt auch eine Bedrohung für das bisher Erreichte in Bildung und Kindererziehung dar.

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer kommt am Schluss seines Buches „Digitale Demenz“ zu einem resoluten und unmissverständlichen Urteil: „Digitale Medien führen dazu, dass wir unser Gehirn weniger nutzen, wodurch seine Leistungsfähigkeit mit der Zeit abnimmt.“. Ich muss ein Geständnis machen. Es war quälend und für mein Gehirn sicherlich eine Belastung. Das Spitzer-Werk wurde von mir in digitaler Version konsumiert und ich spürte förmlich die Schrumpfung meines Geistes. Weiterlesen »

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Was ein Tweet so alles anrichten kann…

Wer auf Twitter zwitschert sollte aufpassen, was genau er dort von sich gibt. Besonders wenn er als öffentliche Person auftritt. Bereits zwei Olympioniken können jetzt schon ein Lied davon singen.

Tiraden im Olympia-Geschehen…

Da konnte wohl einer schlecht verlieren?! Nach dem verpatzten Olympia-Vorrunden-Match der Schweizer gegen die Südkoreaner (1:2) ist der Nationalspieler Michael Morganella mit beleidigenden Ausfällen auf Twitter gestern ins Visier der Sittenwächter geraten. Als „Bande geistig Behinderter“ beschimpfte er die Sieger-Elf aus Südkorea und ließ gegenüber dem gesamten Volk verlauten, dass er „sie alle fertig machen würde“.

Ebenso wie Morganella hat auch die Griechin Voula Papachristou sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, als die Dreispringerin vergangenen Mittwoch ebenfalls über Twitter, mit einer rechtsradikalen Partei sympathisierte und sich im Rahmen dessen auch über afrikanische Migranten lustig machte.

Das Ende vom Lied? Rausschmiss aus dem Olympia-Kader und ein wahrscheinlich für immer beschädigtes Image.

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Medien für Einsteiger

Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es um Eltern, die sich Sorgen machen, dass ihre Kinder den Anschluss an ihre Freunde verlieren, wenn sie Medien ignorieren.

Frage: Unser Sohn (5) interessiert sich weder für Fernsehen noch für digitale Spiele, sei es am PC oder auf den Gameboys seiner Freunde. Selbst mein iPhone ist ihm egal. Müssen wir uns langsam Sorgen machen, dass er den Anschluss verpasst, wenn er nun im Sommer in die Schule kommt? Wir möchten ihn davor bewahren, dort zum Außenseiter zu werden.

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Kein JMStV – Chance für die Medienkompetenz?

Als Rheinland-Pfälzer ist man nun erfahrungsgemäß nicht gerade in Gefahr, im Zentrum der Netzdiskussion zu stehen. Und als Rheinland-Pfälzer blickte ich in den letzten Wochen gespannt in die anderen Bundesländer – in meinem Bundesland war aus nachvollziehbaren Gründen in der Frage nach dem Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) bereits alles entschieden. Nun ist der ungeliebte Vertrag vom Tisch – doch wie geht es weiter?

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