Alle Beiträge zu lobby

Kinder und Smartphones: Keine Angst vor der Technik!

Kind (adapted) (image by NadineDoerle [CC09 via pixabay)
Sollten einige besorgte Eltern Recht bekommen, wird Colorado einer der ersten US-Staaten sein, in dem der Verkauf von Smartphones an Kinder unter 13 Jahren verboten ist. Nachdem ein Vater aus Colorado einen, wie er es nannte, “gewaltsamen Ausbruch” eines seiner Söhne erlebte, nachdem diesem das Smartphone abgenommen wurde, engagierte er [...]
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Gewaltenteilung für die Maschinenwelt – Warum wir Utopien brauchen

Himmel (adapted) (Image by Alexas_Fotos [CC0 Public Domain] via pixabay)
Wenn Technokraten über Zukunft reden, kommen in der Regel 4.0-Wortungetüme heraus, die sich in Zahlen, Effizienz und Effektivität suhlen. Alles wird besser. Kaum einer formuliert, wie und was wirklich besser werden soll. Welche Ziele, welche Werte und welche Ethik werden angestrebt? Die Silicon-Valley-Himmelsstürmer und die Copy-Cat-Abziehbilder in Deutschland erstreben die [...]
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Mein Betonkopf gehört mir…

#Umsonstkultur #Piraten #Verlegerinteressen #Lobby

Mein Kopf gehört mir...

Da haben sich die Verleger aber eine hübsche Kampagne ausgedacht, die jetzt in Etappen über die klassischen Massenmedien ausgegossen wird. Nach der Wutrede von Sveni Regner und dem offenen Brief der GEZ-beseelten Tatort-Autoren werden nun im Handelsblatt 100 “kreative” Schriftsteller, Sänger, Künstler, Werber, Softwareentwickler und Unternehmer in Szene gesetzt, um gegen die “Umsonstkultur” im Internet und deren politischen Protagonisten, die Piraten, zu protestieren. Das ist wohl ein bislang einmaliger Vorgang in der Untergangsgeschichte des medialen Establishments, dass sich Meinungsbildner nicht nur vor den Karren von Lobbyinteressen spannen lassen, sondern expliziert gegen eine politische Partei lamentieren, die in Deutschland noch nirgendwo in der politischen Verantwortung steht. Peinlich auch der verkrampfte 68er-Habitus der Handelsblatt-Titelseite: “Mein Kopf gehört mir!”

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Guttenberg & Internetfreiheit: was für ein Theater

Darauf hat die Welt gewartet. Der berühmteste Abschreiber der Nation, Karl-Theodor zu Guttenberg, wird nun also Vertreter in Sachen Internetfreiheit und soll im Auftrag der EU-Kommission nicht nur die Instanz selber, sondern auch die Mitgliedsstaaten, Drittländer und Nichtregierungsorganisationen in der Welt beraten. Das bestätigte gestern die EU-Kommissarin Neelie Kroes. Die Logik hinter dieser Entscheidung kommt einem Kasperle-Theater gleich. Denn, so wie der Kasper im Theater für den nötigen Spaß sorgt, soll auch der Ex-Minister im netzpolitischen Geschehen die Augen der Beobachter zum Strahlen bringen. Dabei kommt es gar nicht mal auf die fachliche Eignung an. Polarisieren ist das Schlüsselwort der Stunde. Nun ja. Zumindest unter diesen Anforderungen kann es keinen besseren Mann für diesen Job geben.

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Urheberrechtslobby weint sich bei Grünen aus

Die Urheberrechtslobby (Arbeitsgemeinschaft Kino, BDWi, HDF Kino, iVD) – auch bekannt durch die Schmutzkampagne “Raubkopierer sind Verbrecher” – hat einen Brief an grüne Delegierte und Bundestagsabgeordnete geschrieben, in der sie bitterlich weint und Stimmung gegen den netzpolitischen Leitantrag der Partei macht. Schon im Vorfeld hatte die Urheberrechtsfraktion innerhalb der Grünen versucht, den Antrag stark zu verwässern.

So schreiben die Verbände in ihrem Papier (PDF) über das Internet:

Das Problem, dass sich Kriminelle der Technologie massiv zu Lasten der Bürger bedienen (Spam, Abzockerseiten, Phishing o.a.) wird komplett übersehen.

Weiter wird geheult, dass angeblich eine Löschung von Kinderpornografie nur noch möglich sei, wenn Richter dies anordnen würden. Dazu schreibt sectio-aurea.org treffend, dass Kinderpornografie ja jetzt schon durch die AGBs der Provider und Hoster untersagt ist und folglich auch kein Richterbeschluss nötig ist um diesen Kram aus dem Netz zu kriegen. Klarer Fall von Panikmache.

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