Alle Beiträge zu kreativität

Die Netzpiloten sind Partner der OPEN!2017

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Seid dabei bei der Konferenz für digitale Innovation: Bei der OPEN! könnt ihr alles über Erfolgsfaktoren und innovative Ansätze der Open-Bewegungen für Unternehmen und Organisationen erfahren. Unter dem Motto „Offene Kultur in Zeiten künstlicher Intelligenz“ findet die OPEN! dieses Jahr am 6.12. 2017 im Geno-Haus in Stuttgart statt. Dieses Jahr [...]
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20 Jahre Forschung im Fraunhofer-Institut: Über die Zukunft der Arbeitswelt

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) feiert Geburtstag. Seit 1996 hat das Institut zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft das Verbundforschungsprojekt Office 21 vorangetrieben. Die zentrale Frage war und ist dabei stets: Wie sieht die Zukunft unserer Arbeitswelt aus? Um diese Entwicklungen nicht nur in wissenschaftlichen Publikationen sichtbar, sondern [...]
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Frauen der digitalen Welt, vereinigt euch!

Frauen sind Mangelware in technischen Berufen. Nach Erkenntnissen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung liegt der Anteil von Frauen häufig unter zehn Prozent, in Führungspositionen sogar noch darunter. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Frauen in digitalen Berufen gibt. Ganz im Gegenteil. In bestimmten Bereichen wie PR, Social Media, [...]
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Frühaufsteher oder Nachteule – wer ist produktiver?

late night (adapted) (Image by Mike McCune [CC by 2.0] via flickr)
Morgenstund‘ hat Gold im Mund, heisst es in einem altbekannten Sprichwort. Doch ist das wirklich so? Sind die Menschen, die früher aufstehen, tatsächlich produktiver? Wer sich mal die Bekenntnisse erfolgreicher Manager und Führungspersönlichkeiten anschaut, wird hier fast ausschließlich Lerchen finden, also Typen, die jeden Tag um 5 Uhr morgens aus [...]
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Brauchen wir eine Frist auf das Copyright von Micky Maus?

FIGHT CLUB (adapted) (Image by CHRISTOPHER DOMBRES [CC0 Public Domain] via flickr)
Im Jahr 1998 verabschiedete der US-Kongress den Copyright Term Extension Act (CTEA). Der CTEA verlängerte alle bestehenden Urheberrechte des Copyright Act von 1976 rückwirkend um 20 Jahre. Statt also Werke mit abgelaufenem Copyright in öffentlichen Besitz umzuwandeln, legte man fest, dass der CTEA zwischen Januar 1999 und Januar 2019 keine [...]
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Welche Emotionen kann Künstliche Intelligenz haben?

Artificial Intelligence (adapted) (Image by Global Panorama [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Vergessen Sie Turing oder den Lovelace-Test bei Künstlicher Intelligenz: Ich will sehen, wie ein Roboter den Frampton-Test besteht. Lassen Sie mich erklären, wie Rocklegende Peter Frampton in die Debatte über Künstliche Intelligenz (KI) geriet. Viele Jahrhunderte lang überlegte man, wie Menschen und Tiere unterschieden werden könnten. Heutzutage versucht man herauszufinden, inwiefern [...]
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5 Lesetipps für den 11. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Russlands Silicon Valley, Netflix-Gründer Reed Hastings, Kreativität am Arbeitsplatz, digitale Bildung und künstliche Intelligenz. Ergänzungen erwünscht.

  • RUSSLAND Foreign Policy: The Short Life and Speedy Death of Russia’s Silicon Valley: Vor sechs Jahren wollte die russische Regierung ein eigenes Silicon Valley aufbauen. Jetzt wurden die Pläne offiziell beendet. Die in Russland vorherrschende Korruption in der Verwaltung, die Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften und Präsident Wladimir Putin (nicht in dieser Reihenfolge) haben ihren Teil dazu beigetragen.

  • NETFLIX FAZ: Netflix-Gründer Reed Hastings im Gespräch: Netflix-Gründer Reed Hastings war die Tage mal wieder in Berlin und hat mehreren Medien Interviews gegeben, u.a. auch der Wirtschafstredaktion der Frankfurter Allgemeine. Es ging neben der Zukunft des Fernsehens auch um seine Arbeitsphilosophie. Außerdem erfährt die Leserschaft, dass Hastings mal eine mit dem Fuß bedienbare Computermaus entwickeln wollte und warum daraus nichts wurde.

  • KREATIVITÄT Welt.de: Matilda, seit Jahren mit dem immer gleichen Outfit: Die 27-jährige Schwedin Matilda Kahl arbeitet in New York und hat etwas gemacht, dass Männer auf der ganzen Welt jede Tag machen, dass aufgrund ihres Geschlechts schon aber fast revolutionär wirkt: sie hat sich eine „Arbeitsuniform“ bestehend aus Bluse, Hose und Schleife zugelegt. Mit dem Ergebnis, dass sie sich fokussiert und kreativer erlebt, genauso wie die „Uniformträger“ Steve Jobs und Mark Zuckerberg.

  • BILDUNG Motherboard: Berliner Student gründet Online-Uni für Flüchtlinge ohne Papiere: Der Berliner Student Markus Kressler hat die Online-Uni Wings University gegründet, an der sollen Flüchtlinge und Papierlose ihr Studium fortsetzen können, um somit einen international anerkannten Abschluss zu machen. Der Zugang zur Bildung ist dabei erst einmal nicht von Zeugnissen abhängig, sondern der Qualifikation für das Studium. Mit dem Projekt hilft Kressler nicht nur Menschen auf der Flucht, sonder, versucht eine alternative Bildungsinstitution aufzubauen.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ The Economist: Rise of the machines: Zum Schluss gibt es einen beeindruckenden Longread des The Economist, den Abonnenten vielleicht schon aus dem Printmagazin kennen, der jetzt aber auch online zugänglich ist. Darin wird quasi alles geschrieben, was man heute bei der Debatte um künstliche Intelligenz wissen sollte, wenn man mitreden möchte. Vorrangig, dass auch eine künstliche Intelligenz kein Menschen sein wird. Ob es seinen Job demnächst noch geben wird, sollte man sich aber trotzdem einmal fragen.

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5 Lesetipps für den 16. März

In unseren Lesetipps geht es heute um den Islam in den Medien, den YouTube-Star LeFloid, Merkel auf der CeBit, Kreativität in der Musik und Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • ISLAM taz: Muslime in deutschen Medien: Der Journalist Eren Güvercin schreibt auf taz.de über das Bild von Muslimen in hiesigen Talkshows, Zeitungen und Magazinen, dass oft genug einen negativen Eindruck vermittelt. Ein lesenswerter Beitrag mit persönlicher Note, der zeigt, wie deutsche Medien mit der zweitgrößten Religion in Deutschland berichten und wie damit die Gesellschaft beeinflusst wird.

  • YOUTUBE Broadmark: LeFloid im Portrait: Der Berliner Student Florian Mundt ist besser bekannt als LeFloid, einer der größten und erfolgreichsten Vlogger auf YouTube. Man sieht ihn (inzwischen) oft im Fernsehen, auch auf Podien. Pauline Claass erklärt in einem Portärt auf Broadmark, wie sich LeFloid entwickelt hat, welche Bedeutung er für die hiesige YouTube-Szene hat und was seinen Erfolg ausmacht.

  • CEBIT Golem: Merkel für Kooperationen mit chinesischer IT-Industrie: Auf der gerade eröffneten CeBit traf Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Chinas Vizepremierminister Ma Kai und Alibaba-Gründer Jack Ma. Die Betonung auf die digitale Wirtschaft und das Partnerland China hätte kaum besser durch Gäste ausgedrückt werden können. Merkel wirbte deshalb gerade für mehr Kooperation mit China, allerdings bei klaren Spielregeln, wie sie hofft. Warten wir es ab, wie fair das Land aus dem Alibaba kommt mit dem Land sein wird, dass so etwas wie die De-Mail entwickelt hat und das auch noch gut findet.

  • KREATIVITÄT F.A.Z.: Warum das Urteil gegen „Blurred Lines“ falsch ist: Im Feuilleton der F.A.Z. erklärt Thomas Lindemann angenehm nüchtern für diesen Ort, warum das Urteil gegen „Blurred Lines“ falsch ist. Es gefährdet die Popmusik als Kunst, für die zum einen wissenschaftlich bestätigt ist, dass je erfolgreicher das Genre wurde, umso einfacher und ähnlicher wurden auch die Songs, zum anderen genau darauf die Kreativität heutzutage aufbaut. Auf Carta.info nahm ich das Gerichtsurteil als Anlass, um zu erklären, warum es ein Recht auf Remix geben muss.

  • FACEBOOK The Next Web: Facebook Updates its Community Standards for Clarity: Was man auf Facebook darf und was nicht, ist oft unklar. Das jeweilige nationale Gesetz der Nutzer gilt nämlich nur bedingt. Facebook hat eigene Vorstellungen, was er laubt sein soll. Rechtes Gedankengut findet leider oft genug Schutz eines zweifelhaften Begriffs von Meinungsfreiheit, während Meldungen von Nachrichtenmagazinen aufgrund harmloser Nacktheit gelöscht werden. Nun versucht Facebook aber in die Erkläroffensive zu gehen und die neuen Regeln vorzustellen.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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5 Lesetipps für den 7. November

In unseren Lesetipps geht es heute um einen Hoax, die Debatte um die Linkspartei, Kreativität und Urheberrecht, das Leistungsschutzrecht, sowie Selbstmord. Ergänzungen erwünscht.

  • HOAX Stern: Nacktfoto-Skandal war ein Fake: Auf Stern.de schreibt Jens Wiesner über einen interessanten Aspekt der Folgen von Emma Watsons HeForShe-Rede. Angebliche Hacker hatten im Anschluss an ihre Männer ebenfalls in Verantwortung für Frauenrechte nehmende Rede gedroht, Nacktbilder von ihr zu veröffentlichen. Die Frist verstrich nun, auf der Seite schreibt eine zweifelhafte Marketing-Agentur, dass es sich um einen Hoax handelt und man die Aufmerksamkeit nutzen wollte, um sich für Zensur im Internet einzusetzen. Doch der Hoax, den mehrere Medien wiedergegeben haben, scheint noch lange nicht zu Ende zu sein.

  • DIE LINKE Süddeutsche Zeitung: Gaucks Linken-Warnung bei Anne Will: Eigentlich können wir uns glücklich schätzen, so viele Politiksendungen im deutschen Fernsehen zu haben, doch oft sind die sehr schlecht. Die letzte Sendung von Anne Will war da mal eine willkommene Ausnahme, wie Markus Schulte von Drach auf Süddeutsche.de bestätigt. Die Debatte um einen linken Ministerpräsident und die Kritik daran von Bundespräsident Joachim Gauck wurde sehr gut geführt und Anke Domscheidt-Berg wies auf einen auch unabhängig von dieser Debatte interessanten Fakt hin: die Linkspartei ist die einzige Partei, „die im Bundestag noch nie einem verfassungswidrigen Überwachungs- und Sicherheitsgesetz zugestimmt hat“.

  • YOUTUBE Broadmark: Die Sache mit dem Urheberrecht: Im YouTube-Branchenmagazin Broadmark schreibt der Kolumnist Lars-Sören Steck darüber, wie wichtig das Thema Urheberrecht für Webvideoproduzenten sind. Dabei geht er auch auf einen oft unter den Tisch gekehrten Aspekt der hierzulande sehr strikten Regelung von Nutzungsrechten ein: das Urheberrecht schadet oft der Kreativität. Eine Lösung ist, und die benennt Steck auch, die Nutzung von Creative Commons, denn hier sind die Werke (zumindest meistens) frei wie in Freiheit und nicht nur wie in Freibier.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Kress: EU-Kommissar Oettinger eilt Verlegern zu Hilfe: Beim Publishers‘ Summit des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zeigte sich mal wieder, wie sehr die Politik der Lobby nach dem Mund redet. Im Falle von Günther Oettinger, der am Dienstag hinter verschlossenen Türen einen halbwegs guten Eindruck hinterließ, war das in diesem Fall nur lächerlich, denn er plädierte für die Einführung eines europäischen Leistungsschutzrechts. Und das in der Woche, in der selbst die treibende Kraft hinter diesem Gesetz, der Presseverlag Axel Springer, freiwillig darauf verzichtet. Auch Olaf Scholz folgte einem Wunsch der Presseverlage, auch bei ihm wenig überraschend, und setzt sich dafür ein, dass es eine einheitliche (natürlich niedrigere) Mehrwertsteuer für gedruckte und digitale Medien gibt.

  • REPORTERPREIS Die Welt: „Bitte verzeih mir. dein lieber Sohn“: Am 1. Dezember wird der Reporterpreis „Egon-Erwin-Kisch-Preis“ verliehen. Unter den Nominierten ist auch ein Text von Erwin Koch über den Selbstmord eines Jungen, der zwar einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, aber nie erklärte, warum er sich das Leben nahm. Der Text ist vor einem Jahr veröffentlicht wurden, aber der beste Artikel, den ich in den letzten zwölf Monaten gelesen habe und ihn deshalb hier empfehle. Ein sehr nachdenklich machender Text.

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5 Lesetipps für den 7. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Qualität dank Flatrate, Creative Commons, Joss Whedon, die Idee des Knopfdrucks und Stefan Niggemeier im Interview. Ergänzungen erwünscht.

  • FLATRATE Süddeutsche.de: Alle Macht dem Kunden: Die Kulturflatrate war eine der besten Ideen, die in den letzten Jahren als Reaktion auf den digitalen Wandel diskutiert wurden. Doch analoge Denkweisen in der Politik und ihre Pfründe sichernde Rechteinhaber zerstörten erfolgreich jeglichen Fortschritt dieses Gedankens. Mit dem Ergebnis, dass wir heute für verschiedene Flatrates bezahlen, die Gelder allerdings auf die Konten von Technologieunternehmen gehen und nur Cent-Beträge bei den Künstlern ankommen. Matthias Huber erklärt auf Süddeutsche.de (für die meisten leider zehn Jahre zu spät), warum Flatrates auch für Qualität sorgen können und zeigt, wie toll eigentlich ein Flatrate-Konzept à la Kulturflatrate „made in Germany“ gewesen wäre.

  • CREATIVE COMMONS Politik Digital: Creative Commons in der ARD: Im vergangenen Jahr hat die ARD auf Beschluss der Redaktionskonferenz Online (RKO) eine Arbeitsgruppe Creative Commons gegründet, in der darüber nachgedacht wurde, ob Creative Commons (CC) ARD-kompatibel ist und inwiefern freie Lizenzen in den ARD-Anstalten genutzt werden können. Nun wurden Ergebnisse bekannt, die ich in einem Gastbeitrag auf Politik Digital kommentiert habe.

  • KREATIVITÄT Co.Create: Life And Work Lessons From Joss Whedon’s Biography: Selten bin ich der Meinung, dass über eine Person eine Biographie geschrieben werden muss, die nicht mindestens 70 Jahre alt ist, was heutzutage ja fast schon kein Alter mehr ist, in dem man schon ein Fazit ziehen kann. Bei dem Regisseur Joss Whedon möchte ich da fast eine Ausnahme machen, obwohl er in diesem Jahr erst 50 Jahre alt geworden ist. Doch sein Schaffen ist, wie es seine Biographin Amy Pascale treffend heraus gearbeitet hat, eine nahezu perfekte Anleitung für Kreative, besonders wie man mit dem Scheitern umgehen sollte. Jackie Snow erklärt auf Fastcocreate.com was wir alles vom Schaffer von „Buffy“ und „Firefly“ lernen können.

  • TECHNOLOGIE Berliner Gazette: Alles auf Knopfdruck? Wie Technik unsere Fantasien von Ermächtigung beflügelt: In der Politik verspricht man Wandel per Knopfdruck. Demokratie soll zum Computerspiel werden und einem Whistleblower wie Edward Snowden wird nachgesagt, die Welt mit einer „gewitzten Tastenkombination“ verändert zu haben. Auch Parteien haben diesen Traum. Doch können wir die Welt tatsächlich per Knopfdruck verändern? Berliner Gazette-Herausgeber Krystian Woznicki geht dieser interessanten Frage auf eine sehr lesenswerte Art und Weise nach.

  • INTERVIEW Horizont: „Die Huffington Post ist im Vergleich zur Bild…“: Für Horizont hat Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden den Medienjournalisten und BILDblog-Gründer Stefan Niggemeier interviewt. In dem Interview gehen beide die komplette Checkliste an zu besprechenden Themen des Medienwandels durch – von C wie Clickbaiting. über K wie Krautreporter bis P wie Paywalls. Dazu spendiert Niggemeier die wohl beste Einordnung der deutschen Ausgabe der Huffington Post: „Es ist keine Bereicherung des deutschen Medienmarkts. Die deutsche Huffington Post macht nichts anderes, als Inhalte, die andere schon haben, nochmal zu überdrehen und eine übertriebene Überschrift zu geben.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 24 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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Wohlfühlarbeitsplätze für die industrielle Dressur

L'espace Nouvel (Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid) (adapted) (Image by Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0] via flickr)
Büros sind noch immer Gehäuse der Hörigkeit. Die leeren Hurra-Plattitüden der Top-Manager überdecken nur die Realität einer bürokratischen Mikroherrschaft. Ich sitze im Büro, also bin ich? Diesen Mythos verbreiten vor allem Konzerne mit allerlei Bespaßungsmaßnahmen, um zu kaschieren, dass das Angestelltendasein immer noch in einem „Gehäuse der Hörigkeit“ stattfindet, wie [...]
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5 Lesetipps für den 14. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung, den Online-Wahlkampf, wie das Internet die Kreativität von Musikern gefährdet, Datenschutz in den USA und Europa und Buzzfeeds Wachstumsplan durch Internationalisierung. Ergänzungen erwünscht.

  • BUZZFEED Wall Street Journal: BuzzFeed wird ein mehrsprachiges Nachrichtenportal: Für seine Form von Journalismus zwar umstritten, ist Buzzfeed aber eine Erfolgsgeschichte, denn Jonah Peretti hat es geschafft, in wenigen Jahren ein Millionenpublikum zu erreichen. Allein im August 2013 besuchten 85 Millionen Menschen aus der ganzen Welt die rein englischsprachige Seite. Im nächsten Schritt wird die Seite jetzt auch in weiteren Sprachen angeboten und wird so eine der wenigen mehrsprachigen Nachrichtenseiten.
  • DATENSCHUTZ Ars Technica: Warum E-Mails in den USA besser aufgehoben sind als in Deutschland: Cyrus Farivar setzt sich mit den Datenschutzbestimmungen in den USA und Deutschland auseinander und kommt nach dem Test der beiden Mailalternativen Riseup und Posteo zu dem Ergebnis, dass seine Mails in Europa nicht besser aufgehoben sind als in den USA, auch weil deutsche Unternehmen gar nicht sagen dürften, wenn sie Daten weitergeben müssen.
  • KREATIVITÄT The Guardian: ‚The internet will suck all creative content out of the world‘: In einem Gastbeitrag für den Guardian erklärt Talking Heads-Gründer David Byrne die momentane Situation des Musikstreaming und wie sich einzelne Musiker dazu positionieren. Byrne glaubt, dass mit Streaming und anderen Online-Vertriebskanälen zwar Geld verdient werden kann, letztendlich aber die Kreativität darunter leiden wird.
  • ONLINE-WAHLKAMPF bpb: Warum der Wahlkampf nicht mit sozialen Medien entschieden wurde: Soziale Medien sind aus modernen Wahlkämpfen nicht mehr wegzudenken. Doch trotz Twitter, Facebook, Youtube und Co: Social Media sind nach wie vor nur ein kleiner Baustein in den Kampagnen. Konzertierte Strategien sind bei den etablierten Parteien nicht zu erkennen, sagt die Soziologin Jasmin Siri.
  • DIGITALISIERUNG Zeit Online: „Die Armen haben immerhin Kabelfernsehen und Smartphones“: Im Interview auf Zeit Online zeichnet der US-Ökonom Tyler Cowen ein düsteres Bild vom technologischen Fortschritt. Eine von der Gesellschaft nicht mitgestaltete Entwicklung wird am Ende dazu führen, dass nur ein kleiner Teil der Gesellschaft profitieren wird: „Die Armen haben immerhin Kabelfernsehen und Smartphones“.

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3 Apps und Spiele zur Steigerung der Kreativität

3 Apps und Spiele zur Steigerung der Kreativität

Als ich noch ein kleiner Junge war, habe ich gerne gemalt. Stunden habe ich damit verbracht, weißes Papier mit allen Farben und Formen zu spicken. Irgendwann habe ich zwar die Lust am Malen verloren und mehr Spaß am Fußballspielen und Fahrradfahren gewonnen, doch bin ich überzeugt, dass die Entwicklung meiner Kreativität, gerade und überhaupt erst durch diese Kindheitsphase so richtig an Schub aufgenommen hat.

Heute geht es Kindern genau wie mir damals, nur dass sich bei einigen das Medium verändert hat. So kritzeln nicht wenige heutzutage mehr auf Papier herum, sondern auf Papis iPad oder Mamis iPhone. Diesen Umstand haben sich Entwickler zunutze gemacht und an interessanten Apps und Spielen gefeilt, die der Kreativität einiges abverlangen und diese somit ein Stück weit steigern können.

Eine kleine Liste dieser Entwicklungen habe ich euch einmal zusammengestellt.

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Tim Renner: Vordenker für ein zeitgemäßes Urheberrecht

Tim Renner: Vordenker für ein zeitgemäßes Urheberrecht

Tim Renner hat in seinem Leben schon viele Rollen eingenommen – Punkrocker, Publizist und der mächtigste Mann der deutschen Musikbranche sind nur drei davon. Ein „kraftvoller Visionär“ für die einen, ein „überschätzter und aufgeblasener Kerl“ für die anderen – im persönlichen Gespräch wirkt der Medienmanager seiner Umstrittenheit zum Trotz völlig unaufgeregt.

Der gebürtige Berliner mit dem rotblonden Haar ist ein jugendlicher Typ, dessen Erscheinung so gar nicht zum Klischee eines aalglatten Managers passen will. Im Jeans-und-Turnschuh-Look, der auch dem Frontmann einer Indie-Band gut zu Gesicht stünde, sitzt er in seinem Büro in Berlin Mitte und begegnet dem Gesprächspartner mit Interesse, ja Neugierde. Seine blauen Augen leuchten, er wirkt sehr aufmerksam und entspannt zugleich. Wenn Tim Renner spricht, liegt seine Ausstrahlung irgendwo zwischen der eines Dozenten (er hat eine Professur an der Mannheimer Pop-Akademie inne) und eines Kumpeltypen. Man sollte den Sympathie-Faktor, den er zweifelsohne hat, jedoch keinesfalls mit einem Mangel an Biss verwechseln. Tim Renner war nicht umsonst der Chef von Universal Deutschland. Er weiß, was er kann und was er will. Doch nicht nur das macht ihn zu einem interessanten Player in der Musikbranche einerseits und in der Netzszene andererseits.

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VIDEOTIPP: No Inspiration

Netzpiloten Videotipp

Viele Kreative kennen das wahrscheinlich – keine Inspiration! Die Muse schaut nunmal nicht jeden Tag auf ein Küsschen vorbei. Doch was tut man dagegen? Dieses Video hat Vorschläge die so einfach, wie auch wahr sind. Viel Spass beim schauen!

Das Video gibts nach dem Klick!

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Changing Paradigms

Netzpiloten VideotippSir Ken Robinson referiert eine Stunde zum Thema Kreativität und Erziehung bzw. Bildung. Ein echter Leckerbissen. Robinson war früher mal Kunstprofessor, berät aber seit einigen Jahren viele internationalen NGOs und supranationale Organisationen wie die UNESCO, die EU und den Europarat. Außerdem ist er im angelsächsischen Raum als Buchautor bekannt geworden (The Element: How Finding Your Passion Changes Everything, Out of Our Minds:Learning to be Creative)
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