Alle Beiträge zu Krautreporter

“Der Fetisch um das Wort Innovation nervt!” – Sebastian Esser über die Zukunft des Journalismus

writing-336370_1920 (adapted) (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via pixabay)
Die Ära des klassischen Journalismus scheint vorbei zu sein. Reporter werden durch Algorithmen ersetzt, Redakteure durch Influencer. Ist das also der Tod des Journalismus? Ganz und gar nicht, findet Sebastian Esser, Herausgeber von Krautreporter, einem Onlinemagazin, das seine Anfänge im Crowdfunding hat. Wir haben uns mit ihm über die Entwicklung [...]
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Medienethik: Jörg Sadrozinski über heutigen Journalismus

Medienethik-Gespräch zwischen Alexander Filipović und Jörg Sadrozinski über Journalismus
Jörg Sadrozinski diskutiert in der zweiten Folge der Sendung „Medienethik“ über den Status Quo des Journalismus. // von Tobias Schwarz Der Leiter der Deutschen Journalistenschule (DJS), Jörg Sadrozinski, diskutiert mit Moderator Alexander Filipović den Status Quo des Journalismus, zeigt aktuelle Tendenzen auf, was neu ist und wo es seiner Meinung [...]
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5 Lesetipps für den 21. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um eine App, die Blinde sehen lässt, die Krautreporter, den Erfolg von WhatsApp, das europäische Urheberrecht und Satelliten-Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • BE MY EYES The Huffington Post: Be My Eyes: Diese App lässt Blinde wieder sehen – durch die Augen anderer: Am Donnerstag haben dänische Entwickler eine neue App auf den Markt gebracht. Erstaunlich daran: Sie ist eine Mischung aus Sehhilfe und Social Media. Sie verbindet einen sehbehinderten Nutzer mit einem gesunden Menschen, der ihm via Smartphone seine Augen leiht und bei täglichen Aufgaben und Problemen hilft. Wie das neue Programm genau funktioniert, beantwortet dieHuffington Post.

  • KRAUTREPORTER Carta: Die Krautreporter: Kritik der Kritiker: Kai Schächtele wirft auf Carta einen Blick auf den Zustand der Krautreporter. Er kritisiert das Online-Magazin wegen seiner Überheblichkeit mit der es sich als Rettung des Onlinejournalismus angepriesen habe, jedoch nimmt er auch die anderen Kritiker in die Verantwortung und rät ihnen, das Projekt mit weniger Genugtuung tot zu sagen. Schließlich wäre es zu erwarten gewesen, dass sich die Plattform nach der Anfangseuphorie mit einigen Problemen konfrontiert sehen würde.

  • WHATSAPP Frankfurter Allgemeine: WhatsApp erobert die Welt: Die Frankfurter Allgemeine untersucht in einem umfangreichen Artikel den unglaublichen Aufstieg von WhatsApp. Das Kommunikations-Programm hat mittlerweile mehr als 700 Millionen aktive Nutzer und ist die meistgenutzte App. Der Messenger ist der am schnellsten wachsende Internetdienst der Geschichte. Täglich werden mehr WhatsApp-Nachrichten verschickt als SMS. Sogar die Übernahme durch den Social Media-Giganten Facebook hat das Unternehmen überstanden, obwohl sich viele Nutzer um ihre Privatsphäre fürchteten.

  • URHEBERRECHT Süddeutsche.de: „Alle Abgeordnete sollten Rechenschaft über Lobby-Treffen ablegen“: Vor kurzem hat Sie etwas Erstaunliches gemacht: Sie hat eine Liste aller Lobby-Treffen, die sie in ihrer Arbeit als Europa-Abgeordnete gemacht hat, veröffentlicht. Julia Rede ist Mitglied der Piratenpartei und Berichterstatterin über die Harmonisierung des europäischen Urheberrechts. Nun fordert Sie, dass es ihr andere Abgeordnete gleich tun und kritisiert das bisherige, komplizierte Urheberrecht, dass weder Verbrauchern, noch Autoren oder der Öffentlichkeit nützt. Ein Interview auf Sueddeutsche.de.

  • GOOGLE Golem.de: Google will bei Elon Musks Satelliten-Internet einsteigen: Nach drei anderen Projekten zur Verbesserung der internationalen Kommunikationsinfrastruktur will Google in den Raketenhersteller SpaceX investieren. Die Investitionssumme soll bei rund einer Milliarde US-Dollar liegen. Das Unternehmen erhofft sich dadurch, beim geplanten Satellitennetzwerk von Elon Musk dabei zu sein. Ob nun bald hunderte neue Satelliten im Orbit der Erde kreisen werden und welche Ziele Elon Musk verfolgt, könnt ihr auf Golem.de lesen.

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Entrepreneurship im Journalismus

Abstrakt (adapted) (Image by Meditations [CC0 Public Domain] via Pixabay)
In den USA gründen in der Medienkrise viele Journalisten eigene Unternehmen. Aus dieser Innovationsfreude und Risikobereitschaft sind spannende Projekte wie Vice oder Buzzfeed entstanden. In Deutschland fehlt es dagegen bisher noch am Mut für radikal neue Konzepte. Zwar gibt es mit Krautreporter und EDITION F erfolgreiche Gründungen, doch die meisten [...]
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5 Lesetipps für den 25. November

In unseren Lesetipps geht es um Social Media in der Politik, Community im Journalismus, Datenschutz und Big Data, die Arbeitswelt, sowie Flickr. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Tagesspiegel: Die Kommunikation über Soziale Netzwerke steigt: Trotz der jährlichen Empfehlung in den Berichten der amtlichen Datenschützer, auf die Nutzung von Social Media zu verzichten, setzen immer mehr Ministerien auf die Kommunikation in den sozialen Netzwerken, wie Christian Tretbar im Tagesspiegel zeigt. Ob und wie aber kommuniziert wird, hängt von den jeweiligen Hausleitungen ab und nicht in den sozialen Netzwerken zu sein, kann auch eine Form von Medienkompetenz sein, wie ausgerechnet die Bundeskanzlerin zeigt (wobei sie als Person anders als ein Ministerium zu bewerten ist).

  • KRAUTREPORTER Zeit Online: „Das Produkt des Journalismus ist die Community“: Auf Zeit Online findet sich ein Interview von David Schmidt mit Jessica Weber und Frederik Fischer von den Krautreportern über das Thema Community. Ein immer wichtiger werdendes Thema im Journalismus, das besonders bei den Kraureportern ausgetestet wird, denn hier haben nur zahlende Abonnenten die Möglichkeit Kommentare zu lesen und zu schreiben. Und auch nur sie werden zu den bisher sehr interessanten Community-Abenden eingeladen, die für mich bisher, trotz der guten Texte, den eigentlichen Mehrwert einer Krautreporter-Mitgliedschaft ausmachen.

  • DATENSCHUTZ Blog von Tabea Wilke: Was ihr wollt: In ihrem Blog kommentiert Tabea Wilke ein Studienergebnis, wonach fast alle Internetnutzer bereit sind, ihre Daten den Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Wilke zeigt auf, dass wenn nicht Big Data das eigentliche Problem ist, also die Erhebung und Verarbeitung von Daten, sondern nur das Geschäft damit, die Unternehmen mit verstärkter Transparenz über den Umgang mit unseren Daten auf die gesellschaftliche Debatte um einen zeitgemäßen Datenschutz antworten müssen. Denn der Zielkonflikt steckt im Bereich Datenschutz und dem Geschäft mit den Daten und weniger unserer Nutzung von datenproduzierenden Diensten.

  • ARBEITSWELT Cicero Online: „Die westliche Unternehmenskultur beruht auf Stress, Schlafentzug und Burnout“: Auf Cicero.de finde sich ein interessantes Interview mit Arianna Huffington. Im Grunde geht es um ihr neues Buch, aber eben auch um das grundlegende Thema, die ihrer Meinung nach falschen Definition von Erfolg in unserer Gesellschaft und die moderne Arbeitswelt. Zwei Bereiche, die sich zumindest in den westlichen Industrienationen ähneln und laut Huffington neu gedacht werden müssen. Huffington erfindet das Rad nicht neu, doch der „Spitzen-Unternehmerin“, wie der Cicero schreibt, lohnt sich immer zuzuhören. Sie benennt interessante Punkte, die diskutiert werden können.

  • FLICKR CNET: Some photographers bristle over Flickr’s selling of photos: Auf CNET schildert Richard Nieva die neueste Kontroverse um Flickr und das mehr Nutzungsfreiheit bietende Lizenzmodell Creative Commons. Flickr hat angefangen, Leinwandkopien von Flickr-Fotos zu verkaufen. Wer sein Foto unter dem klassischen Copyright veröffentlicht hat, bekommt 51 Prozent des Gewinns. Die Fotografen, die ihre Fotos unter Creative Commons der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben, bekommen gar nichts. Der Ärger ist vorprogrammiert, hat aber nichts mit Creative Commons zu tun. Die meisten Fotografen haben nämlich gar nichts gegen die rechtskonforme Nutzung von Flickr, sondern hätten sich von Yahoo als Plattformbetreiber nur ein alle Fotografen fairer behandelndes Vorgehen gewünscht. Jetzt wirkt es so, dass die der Gesellschaft Freiheiten einräumenden Fotografen bestraft werden. Nicht von der Gesellschaft, sondern von Yahoo.

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Krautreporter von innen: So funktioniert das Online-Magazin

Das von Werbung unabhängige Online-Magazin ist in der Beta-Phase für zahlende Unterstützer bereits zugänglich. Netzpiloten.de hat einen Blick hineingeworfen. // von Jakob Steinschaden Das im Oktober startende Online-Magazin Krautreporter ist eines der spannendsten journalistischen Projekte Deutschlands und hat Namen wie Richard Gutjahr, Tilo Jung oder Stefan Niggemeier für sich gewinnen [...]
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5 Lesetipps für den 30. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Amazon, die Krautreporter, QR-Codes auf Friedhöfen, eine Farce namens Leistungsschutzrecht und den 7. Geburtstag des iPhones. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON FAZ: Wir drucken dann einfach eure Bücher nach: In England berichten Verleger von Vertragsverhandlungen mit Amazon, welche die Grundlagen des klassischen Verlagswesens erschüttern. Frankreich dagegen erlässt ein Gesetz, das Amazon dazu zwingt, Portokosten in Rechnung zu stellen. Andreas Platthaus stellt in der FAZ die weitgehenden und aggressiv vorgetragenen Forderung von Amazon vor, die so eigentlich nicht haltbar erscheinen.
  • KRAUTREPORTER Die Trendblogger: Krautreporter – ein Rück- und Ausblick auf ein Mammutprojekt: Die Mission Krautreporter ist nach einem fulminanten Endspurt erfolgreich abgeschlossen – beziehungsweise die erste Phase davon. Denn im Grunde genommen geht es jetzt erst los. Auf dem Blog „Die Trendblogger“ gibt unser Autor Julian Heck einen Rück- und Ausblick auf ein journalistisches Mammutprojekt.
  • DIGITALER NACHLASS MDR.de: Friedhof mit QR-Codes: In der Mediathek des MDR Sachsen-Anhalt ist ein interessanter Beitrag von Marko Litzenberg zu sehen, der den Ascherslebener Friedhof vorstellt, auf dem seit neuestem QR-Codes auf ausgewählten Grabsteinen, die Besucher über die an der Stelle begrabene Persönlichkeit informieren. Zur Zeit bekommen nur historische Persönlichkeiten der Stadtgeschichte einen QR-Code, der zu einem weiterführenden Text führt, aber die Methode könnte auch der Nachwelt eine Verbindung zu unseren digitalen Identitäten anbieten.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Zeit Online: Eine Farce nähert sich ihrem Höhepunkt: Deutsche Verleger wollen Google zwingen, ihre Texte zu verlinken und dafür auch noch zu zahlen. Ihre absurde Kartellbeschwerde ist rechtlich aber wohl unhaltbar. Auf Zeit Online erklärt der Rechtsanwalt Till Kreutzer die unglaubliche Farce, die das Leistungsschutzrecht für Presseverlage darstellt.
  • IPHONE TIME: 7 Years of the iPhone: Gestern feierte das iPhone von Apple seinen 7. Geburtstag. Das damals von Steve Job vorgestellte Smartphone revolutionierte unser Verhalten grundlegend. Inzwischen gibt es erstklassige Smartphones von verschiedenen Herstellern, aber man muss Apple lassen, das das iPhone der Anfang war. Doug Aamoth lässt auf Time.com die letzten Jahre in einer interaktiven Grafik Revue passieren.

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5 Lesetipps für den 11. Juni

In den Lesetipps geht es um das TransferWise aus London, Krautreporter, Jaron Lanier, Google will mit Nearby mithören und einen Turing-Test schaffenden Bot. Ergänzungen erwünscht.

  • TRANSFERWISE Jakkse: Richard Branson und Peter Thiel investieren in Londoner Start-up TransferWise: Unser Autor Jakob Steinschaden war kürzlich in London und hat bei seiner Erkundung der Londoner Startup-Szene TransferWise entdeckt, ein junges Unternehmen, dass aus dem Stadtteil Shoreditch heraus die Finanzwelt ins Wackeln bringen will. Auf seinem Blog stellt er das Startup näher vor.
  • KRAUTREPORTER JakBlog: Das Scheitern der Krautreporter ist ein Scheitern der Krautreporter: Das (absehbare) Scheitern der Krautreporter ist ein Scheitern der Krautreporter, wie Christian Jakubetz auf seinem Blog zusammenfasst. Das Projekt hätte aus vielen Gründen Erfolg verdient und es bleibt zu hoffen, dass aus Fehlern gelernt und so ein ambitioniertes Projekt zeitnah noch einmal entwickelt wird, aber nach nicht einmal einen Monat gab es selbst in der einzig erreichten Journalismus-Bubble gemischte Gefühle.
  • JARON LANIER Merkur: Der Friedenspreis für Jaron Lanier – und die Missverständnisse, auf denen er beruht: Ergänzend zu Nico Lummas gestriger Kolumne auf Netzpiloten.de sei dieser Beitrag von Florian Cramer zur Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Jaron Lanier empfohlen, in dem Cramer sich mit der Biographie von Lanier auseinandersetzt.
  • NEARBY Golem: Google möchte mit Nearby mithören: Mit dem im Vorfeld bekannt gewordenen Android-Dienst Nearby möchte Google eine einfache Vernetzung von Nutzern und Geräten ermöglichen – dafür aber Mikrofon, WLAN und die Standortdienste automatisch aktivieren. Auf Golem.de erklärt Tobias Költzsch, warum das für den Schutz unserer Privatsphäre problematisch ist.
  • TURING-TEST Zeit Online: Ein Trickser namens Eugene Goostman: Ein Bot, der sich als 13-Jähriger ausgibt, wird gerade als Meilenstein der Künstlichen Intelligenz gefeiert. Doch vielleicht ist das Programm gar nicht so schlau. Auf Zeit Online begründet Eike Kühl die Zweifel an dem Jubel.

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Interview mit Christian Jakubetz über „Universalcode 2“

Der Journalist Christian Jakubetz spricht im Interview über sein Projekt „Universalcode 2“, das er mit Hilfe von Crowdfunding realisieren möchte. // von Gina Schad Wie verändert sich der Journalismus unter den neuen Finanzierungs- und Produktionsbedingungen? Mit „Universalcode 2“ will Christian Jakubetz Antworten bieten. Dafür sucht er Geld via Crowdfunding – [...]
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Journalismus im digitalen Zeitalter: Universalcode 2

Journalismus im digitalen Zeitalter – wie wurden wir, was wir sind? Und wie sieht die Zukunft aus? Antworten darauf möchte „Universalcode 2“ geben. // von Tobias Schwarz Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt auf vielerlei Weise. Besonders Journalisten erleben den scheinbar nie enden wollenden Wandel ihres Berufes, der einerseits vollkommen neue [...]
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