Tobias SchwarzIN/SIDE/OUT: Das Partizipationspotential der digitalen Öffentlichkeit

Heute beginnt in Berlin die siebte re:publica. Die seit 2007 jährlich stattfindende Bloggerkonferenz dokumentiert nicht nur den Wandel der gesellschaftlichen Sicht auf Internet-basierte Kommunikation.

Stühle (Bild: Alexander Svensson [CC BY 2.0], via Flickr)

Die rasant wachsende Bedeutung der Veranstaltung zeugt auch vom Orientierungsbedarf der Öffentlichkeit bei der Bewertung digitaler Innovationen und neu entstandener Beteiligungsformen. Doch welche Möglichkeiten haben Bürgerinnen und Bürger, das politische und gesellschaftliche Leben mitzugestalten? Wer sich einen Überblick über das Web 2.0 und die dadurch entstandenen gesellschaftlichen und medialen Entwicklungen verschaffen will, kommt an der re:publica nicht vorbei.

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Tobias SchwarzNEXT 2013 Berlin: Leading. European. Digital

Wer wissen will, welche digitalen Innovationen unsere Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren entscheidend beeinflussen, der blickt heute und morgen auf die NEXT13 Konferenz in Berlin.

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Dort versammelt die veranstaltende Agentur SinnerSchrader im Berliner Congress Center digitale Pioniere und Medien aus der ganzen Welt. In ihrem achten Jahr ist die Konferenz internationaler denn je zuvor. Gut 30 Prozent der mehr als 1.500 Teilnehmer kommen aus dem Ausland; selbst aus China und Brasilien reisen Delegierte an. Highlights sind u.a. die Vorträge von Tech-Blogger Robert Scoble, der seine Google Glass mitbringt, und Big-Data-Experte Harper Reed.

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Andreas Weckununi.tv: “Wir wollen eine offene Plattform sein”

Gumpelmaier (by Alexander Kühn)Vor einigen Monaten startete die Plattform ununi.tv, die von Wolfgang Gumpelmaier, Anja C. Wagner, Fabian Topfstedt und Bertram Gugel ins Leben gerufen wurde. Mit dem Projekt möchten die Entwickler versuchen die BarCamp-Idee ins Web zu manövrieren.

Wolfgang Gumpelmaier hat sich mit mir einmal über die Idee hinter dem Projekt unterhalten und uns ein paar Einblicke in mögliche zukünftige Entwicklungen und Entscheidungen gegeben. Viel Spaß mit dem Interview.





Hallo Wolfgang, schön dass du heute Zeit für uns gefunden hast.

Hey Andreas. Gerne doch.

Du hast im November letzten Jahres, unter anderem auch auf Netzpiloten.de, das Projekt ununi.tv angekündigt, welches du mit Anja C. Wagner, Fabian Topfstedt und Bertram Gugel entwickelt hast. Beschrieben habt Ihr es kurz und knapp mit den Worten "Unkonferenz am Unort zur Unzeit". Erkläre unseren Lesern doch bitte noch einmal was genau Ihr damit meint.

ununi.tv-Interview: Ununi.tv ist als virtuelle Hochschule für Film, TV und Web konzipiert, die allen Interessierten, MedienmacherInnen und QuereinsteigerInnen auf Basis von Google+ Hangouts eine Möglichkeit bietet, sich umfassend an der Schnittstelle von Internet und Bewegtbild weiterzubilden. Wir haben versucht die Barcamp-Idee ins Internet zu übertragen und stellen mit unserer Plattform eine Infrastruktur für alle Netzarbeiter/innen zur Verfügung, die bereit sind, eine neue Form des Live-Online-Lernens und kontinuierlichen Diskurses zu erfahren. Jeder kann also auf ununi.tv aktiv werden. Wir sind Publikum und Macher/innen in Einem!

Also eine Art Forum zum Austausch von Informationen via Hangouts, ja? Das heißt man muss auch ein Google+ Profil haben?

Richtig, um selbst Hangouts durchführen zu können braucht man einen Google+ Account. Viele Sessions werden jedoch live gestreamt, man kann also auch dabei sein, ohne sich bei Google registrieren zu müssen. Über Twitter, Facebook und Co. hat man die Möglichkeit, sich aktiv in die Diskussion einzubringen. Eigene Social Media Moderatoren greifen die Fragen aus den Netzwerken auf und stellen sie den Personen im Hangout. Sie sind als Crowd-Vertreter gedacht, das ist Teil unseres Konzepts.

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Peter BihrSocial Media Week Berlin

Social Media Week Berlin Hunderte Veranstaltungen simultan rund um die Welt: die Social Media Week (SMW) hat sich in ihrer kurzen Geschichte seit 2009 zu einer der größten Veranstaltungen zum Thema Social Media gemausert.

Im September ist es wieder soweit. In 12 Städten rund um die Welt treffen sich Tausende Interessierte und Experten, um zu diskutieren, wie sich unsere Gesellschaft durch die digitale Vernetzung verändert, neue Web 2.0 Dienste auszuprobieren und gemeinsam die Digitalisierung zu feiern.

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Peter BihrCognitive Cities Conference

Cognitive Cities ConferenceStädte, Städte überall: Im Jahr 2050 werden drei Vierten der Weltbevölkerung in Städten oder Megastädten leben. Zwischen Massenarmut und Slums einerseits, High-Tech und nachhaltiger Lebensführung andererseits gibt es eine ganze Reihe großer Herausforderungen für uns alle. Glücklicherweise gibt es auch jetzt schon smarte, kreative Lösungansätze für einige dieser Fragen. Heute werden die Weichen gestellt für die Zukunft der Städte.

Und genau darum geht es bei der Cognitive Cities Conference (#CoCities) am 26./27. Februar 2011 in Berlin. 20 Netzpiloten-Leser kommen günstiger auf die Konferenz: Einfach hier mit dem Discount-Code "netzpiloten" ein Ticket bestellen.

Details nach dem Sprung.

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Jörg Wittkewitz10.11. Hannover – 3. Convention Camp

Am 10. November 2010 findet in der dritten Auflage das ConventionCamp in Hannover statt. Das Besondere: Aus dem Stand ist es den Organisatoren gelungen, eine sehr anregende Mischung aus Fachkonferenz und barcamp zu schmieden. Sponsoren haben zu besonders hochkarätigen Rednern und einer exorbitanten Buffetqualität beigetragen. Wer also den asketischen Organisationen von barcamps wenig abgewinnen kann, aber auch die Hochglanzevents mit großer Distanz zwischen Experten und Publikum meidet, der wird sich im Convention Camp im Pressezentrum auf der Hannover Messe (CeBIT-Location) pudelwohl fühlen. Laut Veranstalter werden dort rund um das Thema digitale Zukunft bekannte Vertreter aus E-Business, Wissenschaft, Web-2.0-Szene mit dem Branchen-Nachwuchs und Interessierten zusammentreffen, um Wissen, Meinungen und Kontakte zu vertiefen.

Als Top-Referenten wurden der Medienfuturist Gerd Leonhard aus der Schweiz zum Thema „The Future of E-Commerce & Business“ sowie US-Autor Nicolas Carr gewonnen. Er wird als Videokeynote zum Thema „How the internet changes the way we think“ referieren. Der Utopist Wolfgang Wopperer gibt einen Ausblick auf die veränderte Arbeitswelt im digitalen Zeitalter.Es wird also spannend: Mal sehen ob der Berufspessimist Carr weiterhin mit Zweifeln um sich wirft und Leonhard als positiver Counterpart gegen halten kann. Weiter nach dem Klick... [Mehr]


Thomas PrausPicnic10 – ein Videorückblick

PICNIC '10

Letzte Woche fand in Amsterdam das Picnic-Festival statt. Von Mittwoch bis Freitag traf ein sehr internationales Publikum zusammen um auf kreativen Wegen über Business, Gesellschaft und Technologie zu diskutieren. Picnic nennt sich bewusst nicht Konferenz, sondern Festival, man will damit den spielerischen Ansatz der Veranstaltung betonen. Auf möglichst vielen Wegen soll auch das Publikum in Kontakt zu einander gebracht werden, durch Architektur, Design und natürlich Programmgestaltung. Ich habe während der drei Tage mit dem iPhone Szenen gefilmt und sie relativ locker aneinander geschnitten, ich hoffe man spürt die Kreativität und den Unternehmergeist dieser Veranstaltung.

Die Videos folgen nach dem Sprung.

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Jörg WittkewitzKonferenz: all2gethernow 2010

Als 2009 die popkomm abgesagt wurde, war die Musikbranche etwas stickum. Man munkelte es könne an den bösen p2p-Tauschbörsen im Netz liegen, oder an der schlechten Stimmung wegen der Krise. Die Gerüchte und Mutmaßungen schossen ins Kraut. Die all2gethernow etablierte sich in Berlin aus dem Stand in dieser Nische als Zwitter zwischen Konferenz und barcamp. Heute macht man aus der Not eine Tugend. Offiziell klingt das nun so: Genreübergreifend und auf Augenhöhe sollen möglichst umfassende Perspektiven in die Gespräche über neue Strategien und Geschäftsmodelle der Musikwirtschaft und angrenzender Kultur- und Kreativzweige mit einbezogen werden. Geschäftsführer großer Unterhaltungskonzerne treffen auf Klein- und Mittelständler, Vertreter von traditionellen Verwertungsgesellschaften auf digitale Freigeister, Performer und Produzenten treffen auf interessierte Konsumenten. Der partizipatorische Prinzip des Konferenzformates liefert den Teilnehmern wertvolle neue Inspiration und lädt explizit dazu ein, voneinander zu lernen.

Das Programm Anfang bis Ende nächster Woche gliedert sich in drei Abschnitte:

06.-07.09.2010: #a2n_camp, Kulturbrauerei Hier steht der praxisorientierte, partizipative Dialog über die Zukunft der Musikbranche zwischen allen Beteiligten im Fokus. Es tauschen sich Internationale Player aus: Major CEOs, Indie-Vertreter, Musiker, Manager, Promoter, Hollywood-Sounddesigner, Internet-Unternehmer, Journalisten, GEMA und Creative Commons. 140 Speaker, ca. 80 Sessions Ticktets: 30,00 Euro, http://a-2-n.de/ticket oder an der Tageskasse

08.-09.09.2010: #a2n_congress, Flughafen Tempelhof Aufgebaut als kuratiertes Kongress-Programm steht die Vermittlung von aktuellen Erkenntnissen im Mittelpunkt: Internationale Top Speaker geben Einblicke in Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Branche. 90 Speaker, 26 Sessions Zugang nur mit 4-Tage Kombi-Ticket der Berlin Music Week: 236,00 Euro, http://berlin-music-week.de/tickets

10.-11.09.2010: #a2n_forum, Flughafen Tempelhof Die Ergebnisse von #a2n_camp und #a2n_congress werden von sogenannten „Rapporteuren“ zusammengefasst und als Interviewfragen aufbereitet. In öffentlichen Gesprächen mit verschiedenen Künstlern des BERLIN FESTIVAL werden die spannendsten Themen der BERLIN MUSIC WEEK CONFERENCE aus der Sicht der Performer noch einmal durchleuchtet. Zugang mit 4 Tage Kombi-Ticket und Tickets des Berlin Festivals, http://berlin-music-week.de/tickets

Jörg Wittkewitzre:publica10 – Die Welt zu Gast bei Freunden

Vor einem Vierteljahr hat der FAZ-Autor Jauer begonnen, einen Artikel über lächerliche deutsche Blogger zu schreiben. Rechtzeitig zur re:publica10 Mitte April war er dann in Print und online zu lesen. Dass es dort mit der Wahrheit oder der Würde der dargestellten Personen nicht so klappte, mag viele Gründe haben. Vielleicht war es einfach nur Gehorsam gegenüber dem Ressortchef und Herausgeber, dessen aktuelles Buch mysteriöse Verschwörungstheorien über die Auswirkungen von Algorithmen und Computerprognosen verbreitet, über die besagte Blogger öffentlich herzogen. Aber wahrscheinlich sitzt der Stachel sehr viel tiefer.
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Peter BihrWelche Rolle spielen Web-Konferenzen?

Kürzlich war ich bei der SXSW, einer Konferenz, die sich aus einem Musikfestival heraus entwickelt hat. (SXSW steht kurz für "south by south west", also süd-südwest, in Anspielung an den Veranstaltungsort Austin, Texas.) Die SXSW gilt in der Welt der Web 2.0-Startups und Social Media Dienste als Mischung aus Trendindikator (Twitter und Foursquare haben hier ihren Durchbruch geschafft), Networkingtreff und Riesenparty. Die Besucherzahlen sind dieses Jahr auf Rekordhöhen geklettert. Die SXSW hat also in einschlägigen Kreisen einen gewissen Stellenwert.
Aber was bedeutet das heute noch? Wie relevant sind Konferenzen im Internetbereich wirklich?
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Peter BihrSprich Klartext! Heute @re:publica 09

Während ich das hier schreibe, ist unser Blogpiloten-Bus bereits auf dem Weg zum Friedrichstadtpalast, wo heute die re:publica losgeht. Und so sieht er aus:
blogpiloten bus
Wir nehmen dort heute vor allem Klartext-Videos auf, in denen Begriffe aus der Web 2.0-Welt erklärt werden - kurz, knapp und einfach verständlich. Und: von euch. "No Tech Arrogance" ist das inoffizielle Motto, das uns dabei antreibt, wir wollen auch Einsteigern helfen, ihren Weg ins Web zu finden. Und die re:publica ist dafür genau der richtige Ort, denn bei keiner anderen Konferenz in Deutschland kommen sie alle in dieser Mischung zusammen: die Blogger, die Hacker, die Journalisten und die einfach nur Interessierten. Ein kurzes Video gibt's nach dem Sprung! [Mehr]

Peter BihrBlogpiloten-Bus @ re:publica 09

A-TeamDie re:publica steht vor der Tür, am Mittwoch geht's los. Damit versammelt sich auch die deutsche (und diesmal auch verstärkt internationale) Bloggerszene in Berlin. Die Blogpiloten sind natürlich wieder dabei. Und diesmal haben wir ein besonderes Gadget dabei: Keine besonders kleine Kamera und keinen nagelneuen Laptop, sondern - einen Bus. Und nicht irgend einen Bus, sondern ein mobiles Fernsehstudio. In diesem Bus werden wir den gesamten ersten Tag der re:publica Klartext-Videos und Interviews aufzeichnen. Am Nachmittag gibt es dazu nach Möglichkeit eine Sondersendung mit den Jungs & Mädels von Pl0g und Berlinblase. Haltet Ausschau nach einem großen schwarzen Van direkt vor dem Eingang. Der Bus sieht zwar nicht ganz so aus wie der des A-Team hier im Bild, aber ihr findet uns leicht. Und kommt vorbei, um uns zu helfen, weitere Fachbegriffe zu erklären in kurzen, knackigen Videostatements. Damit niemand außen vorbleiben muss, wenn wir über das Web diskutieren. Wir freuen uns!
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