Alle Beiträge zu kommentare

5 Lesetipps für den 1. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den “Ändere dein Passwort Tag”, Dearsouvenir, Politisierung auf Facebook, Project Skybender und eine gehackte Kaffeemaschine. Ergänzungen erwünscht. SICHERHEIT heise online: Am 1. Februar ist “Ändere dein Passwort”-Tag: Nun aber mal ehrlich: Wer nutzt denn noch Passwörter wie abcd oder 1234? Wenn jemand auf [...]
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5 Lesetipps für den 17. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um die Whatsapp Blockade, Hasskommentare im Netz, den Suchbegriff des Jahres, Facebook und die Klarnamenregel und um automatische Werbung. Ergänzungen erwünscht. WHATSAPP heise online: WhatsApp: Brasilianische Justiz ordnet Blockade an: Durch ein Strafverfahren, bei dem Whatsapp nicht kooperieren wollte, wird der Nachrichtendienst in Brasilien vorerst nicht [...]
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5 Lesetipps für den 16. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um den Datenschutz in Europa, Hass im Netz, Künstliche Intelligenz von Facebook, Terrorismus und den Podcast-Trend. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Gleicher Datenschutz für alle: Habemus EU-Datenschutzgrundverordnung. Also fast, denn der gestern Abend per Pressemitteilung präsentierte Kompromiss muss noch vom EU-Ministerrat und dem EU-Parlament angenommen werden, was an sich als Formalie gilt, aber halt auch noch zu Änderungen führen könnten. Man wird sehen, vor allem was dieses für Brüssel fast schon typische Kompromisspapier taugt. Zum einen werden die Nutzer in einigen Rechten egstärkt, zum anderen könnte die Wirtschaft gehemmt werden.

  • HATE SPEECH Süddeutsche.de: Facebook-Nutzer sollen nur noch 24 Stunden hetzen dürfe: Es ist Aktionismus, wie ihn nur die Politik und an der Börse notierte Unternehmen als Erfolg verkaufen können: Die Bundesregierung möchte mit den großen Internet-Firmen und anderen Akteuren zusammen etwas gegen Hass-Kommentare unternehmen. Innerhalb von 24 Stunden sollen demnächst Hass-Tiraden und Drohungen gelöscht werden. Das grundlegende Probleme löst dies nicht, nur die Wahrnehmung. Sogenanntes Hate Speech ist älter als das Netz und hat seine Ursachen in der Gesellschaft, nicht dem Internet.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Ars Technica: Facebook’s open-sourcing of AI hardware is the start of the deep-learning revolution: Facebook veröffentlicht die vom Unternehmen entwickelte Hardware für Künstliche Intelligenz unter open source und führt die Technologien damit heraus aus den Forschungslaboren auf die nächste Ebene der Produktentwicklung. Auf Ars Technica sieht Steven Max Patersson darin einen großen Meilenstein in der Entwicklung von Maschinenlernen, denn Facebooks Entscheidung ermöglicht Kooperationen, die aufeinander aufbauen und somit die Entwicklung weiter vorantreiben als dies ein Unternehmen alleine geschafft hätte.

  • TERRORISMUS Vox: The problem at the heart of Saudi Arabia’s Muslim anti-ISIS coalition: Max Fisher arbeitet in seinem Artikel für Vox.com einen sehr wichtigen Punkt heraus, wenn es um die politischen Koalitionen gegen den Terrorismus geht: sie allen funktionieren innerhalb des von ISIS selbst gesetzten Narrativs und vor allem das diktatorische Saudi-Arabien scheint den Punkt der IS-Terroristen eines „falschen Islams“ wie kein anderes Land zu bestätigen, denn die Alternative zu den Terroristen soll eine Diktatur darstellen. Was sich Diplomaten und Wirtschaftspolitiker auf der ganzen Welt noch schön reden können, funktioniert einfach nicht als die Menschen gegen Terrorismus vereinende Erzählung.

  • PODCAST Nieman Journalism Lab: The podcasting scene will explode: Zum Jahresende holen die meisten Medien ihre Glaskugel raus und versuchen sich in Vorhersagen fürs neue Jahr. Die meisten Aussagen kann man getrost vergessen, da es entweder sowieso anders kommt oder es ihnen einfach an Relevanz fehlt. Eine Ausnahmen könnte der Text des Medienberaters Rex Sorgatz sein, der zwar nur einen schon oft besprochenen Trend vorhersagt, diesen aber ausgezeichnet begründet. Nächstes Jahr werden Podcasts ein ganz neues Level erreichen.

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5 Lesetipps für den 31. August

In unseren Lesetipps geht es heute um den Deal von Netflix und Epix, Neuerungen bei YouTube, die Frauenquote bei Twitter, eine neue iPad-App und negative Kommentare in den sozialen Netzwerken. Ergänzungen erwünscht.

  • NETFLIX B2C: Netflix Ends Epix Deal, Says Goodbye To Hunger Games And Transformers: Netflix wird den Deal mit Epix, der nächsten Monat ausläuft, nicht verlängern. Also, wer darauf gewartet hat, Filme mit Transformers: Age of Extinction, The Hunger Games: Catching Fire, oder World War Z zu sehen, bleibt leider leer aus. Der Kanal Epix, ein Joint Venture aus MGM, Lionsgate und Paramount Pictures wird den eigenen Service bei dem Konkurrenten Hulu anbieten, während Netflix eigenen Content erschaffen will.

  • YOUTUBE iafrica.com: YouTube to get paywall soon?: Bei YouTube wird es demnächst eine große Veränderung geben: Es wird eine Bezahlfunktion geben, mit der User werbefreie Videos sehen können. Außerdem wird es eine Offline-Funktion und Premium Content geben. Die Videoplattform wird auch den Dienst Music Key weiter ausbauen, der jetzt schon seit einiger Zeit in der Beta-Phase ist und der eher mit gemischten Reaktionen angenommen wurde.

  • FRAUENQUOTE The Verge: Twitter sets public goals for increasing diversity in its workforce: Twitter möchte mehr Diversität am Arbeitsplatz schaffen. Dazu möchte der Konzern mehr Frauen, auch in höheren Positionen, einstellen will. “Wir möchten, dass der Aufbau unseres Unternehmens die riesige Bandbreite der Personen, die Twitter nutzen, wiederspiegelt”, so Janet Van Huysse, die Vize-Präsidentin im Bereich Diversität und Einbindung. Letztes Jahr gab Twitter bekannt, dass 70 Prozent der Beschäftigten und 79 Prozent der Führungspersonen Männer sind.

  • APP Mashable: iPad app reveals the hidden waves of Wi-Fi and cell signals flowing around us: Wer kennt es nicht: Man sucht mal wieder nach einem WLAN-Signal, wäre es nicht aber interessant zu sehen, wie diese Signale von Hotspots in der Nähe um einen “herumschwirren”? Genau das soll eine App zeigen: Richard Vijgen hat die App Architecture of Radio erschaffen, die zusätzlich zu den Wi-Fi-Signalen auch noch Signale von Mobilfunkmasten und Beobachtungssatelliten darstellen soll. Bisher ist die App noch nicht auf dem Markt, soll aber für iOS im Dezember und für Android Anfang 2016 erscheinen.

  • KOMMENTARE ZEIT ONLINE: Facebook: Melden, anzeigen, anprangern: Momentan sind die sozialen Netze voll mit rassistischen oder pöbelnden Kommentaren. Hiergegen können aber nicht nur die Betreiber und Behörden vorgehen, auch die Nutzer sollten das tun. Bundesjustizminister Heiko Maas hat deshalb die Europazentrale von Facebook um ein Gespräch gebeten, ginge es nach ihm solle das soziale Netzwerk in Zukunft aktiver und auch viel schneller gegen diese Inhalte und Kommentare vorgehen – doch auch die User sollten zum Beispiel solche Kommentare melden.

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Warum Tablet seine Kommentare zu Facebook auslagerte

Facebook Beachfront (adapted) (Image by mkhmarketing [CC BY 2.0] via Flickr)
Anstatt 180 US-Dolllar pro Jahr zu zahlen, um auf Tablet zu kommentieren, sahen sich die Leser in den sozialen Netzwerken um. “Eigentlich wollten wir nur die Kommentare von unserer Seite verschwinden lassen“, so das Magazin. Nach der Veröffentlichung des Artikels von Tablet-Autor Yair Rosenberg über jüdische Themen am 19. Mai, führte [...]
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5 Lesetipps für den 17. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um die Vorratsdatenspeicherung, Reuters Werbestrategie, Kommentare, Virtual Reality bei Reddit und die Störerhaftung. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Reuters: SPD-Spitze macht bei Datenspeicherung Druck auf Basis: An sich ist das nur eine kurze Meldung einer Nachrichtenagentur, die auch nur das wiedergibt, was man schon weiß: die SPD-Führung will die Vorratsdatenspeicherung mit aller Gewalt durchsetzen. Relevant wird die Meldung aber durch ein Zitat der SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi, die meint, dass die sich über die Landesverbände schon mehrheitlich dagegen ausgesprochene SPD-Basis doch noch umstimmen lässt, denn die Regierungsbeteiligung wird laut Fahimi höher geschätzt als eine Auslegung des Grundgesetz. Dieses Demokratieverständnis – Macht vor Gesetz – schockiert.

  • DISTRIBUTED & NATIVE ADVERTISING Digiday: Reuters‘ distributed approach to native advertising: Auf Netzpiloten.de verzichten wir auf klassische Werbung und finanzieren uns durch mehrfach gekennzeichnete und immer informativer werdende Advertorials. Dies ist eine Option zur Finanzierung von Journalismus, als Medium müssen wir danach suchen. Dass aber eine Nachrichtenagentur wie Reuters sein Reichweite garantierendes Netzwerk an Medien dazu nutzt, um Unternehmen die Möglichkeit von quasi Distributed Advertorials zu geben, ist neu und diskutabel.

  • KOMMENTARE FAZ: Europäischer Gerichtshof urteilt zu Nutzerkommentaren im Internet: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat mit seiner aktuellsten Rechtsprechung die Verantwortung von Foren-Betreibern für beleidigende Kommentare von Nutzern bekräftigt. Zwar geht es bei diesem Urteil um einen sehr konkreten Fall, dass aber die Betreiber von Portalen und Foren bei beleidigende und unflätige Einlassungen zu Schadensersatz verpflichtet sind, könnte die gesamte im Internet publizierende Branche betreffen.

  • VIRTUAL REALITY Digiday: You can now ‚walk around‘ Reddit using virtual reality: An sich wirkt Reddit wie ein sehr textlastiger und ja vor allem aus Links entstehender Aggregator. Doch mit der App SceneVR kann die Webseite auf der Ebene der virtuellen Realität neu darstellen und somit ein Wahrnehmung des Internets anbieten, die sehr spannend ist. Plattformen für Distributed Content könnten mit diesem Trend eine neue Entwicklung einschlagen und sicher mit diesem Service interessanter machen.

  • STÖRERHAFTUNG Golem: Regierung kippt Verschlüsselungspflicht aus Gesetzentwurf: Die Bundesregierung hat ihren Gesetzesentwurf zur Abschaffung der WLAN-Störerhaftung bei der Europäischen Union zur Notifizierung eingereicht. Aufgrund der heftigen Kritik wurde die Unterscheidung zwischen geschäftsmäßigen und privaten Anbietern gestrichen, ebenso die „anerkannten Verschlüsselungsverfahren“, jedoch nicht die Verpflichtung „angemessener Sicherungsmaßnahmen“, weshalb Kritiker in der aktuellen Fassung trotzdem keinen Fortschritt erkennen.

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Shitstorms im Internet

Mobbing (adapted) (Image by Arieth [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Shitstorms, Mobbing, Rassismus, Sexismus und Stalking sind strafbar und durch Gesetze verboten. Spielen sich diese Straftaten online ab, scheinen alle Regeln außer Kraft gesetzt. Das muss sich ändern. Aber wie? Wer im Internet eine starke Meinung vertritt, wird oft Opfer von gewaltvoller Kommunikation bis hin zu Shitstorms. Anzeige erstattet fast [...]
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5 Lesetipps für den 10. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um andere Verwendungsmöglichkeiten von Messaging-Diensten, Twitter Curator, wie YouTube die Welt verändert, kostenpflichtige Kommentare und die Open Data Bewegung. Ergänzungen erwünscht.

  • MESSAGING OSK: Die Evolution von WhatsApp und Co. – mehr als private Kommunikation: Messaging-Dienste wie WhatsApp oder der Facebook Messenger haben inzwischen die SMS abgelöst. Kein Wunder, kosten diese weniger als eine SMS und haben keine Limitierungen was die Zeichenanzahl oder den Versand von Audio-, Foto- und Videodateien angeht. Doch die Messaging-Dienste werden inzwischen nicht mehr nur zu Kommunikation eingesetzt. So sind Sie auch ein Kundenservicetool, mit dem Unternehmen ihre Kunden auch über kurze Nachrichten erreichen können und werden sogar in Redaktionen eingesetzt. Auch wir Netzpiloten nutzen seit einiger Zeit WhatsApp zum Versenden der täglichen Lesetipps. Wie bei vielem kommt es letztendlich aber auf das Konzept an, weswegen WhatsApp und Co. außerhalb der Eins-zu-Eins Kommunikation mit bedacht eingesetzt werden sollten.

  • TWITTER The Next Web: This Is Twitter’s New ‚Curator‘ Tool For Media Outlets: Mit Curator hat Twitter einen neuen Dienst gestartet, der vor allem für Journalisten und Medien an sich interessant sein dürfte. Die Web-App erlaubt es Tweets und Vines zu sogenannten Collections zu bündeln und aufzulisten. Dazu kann man die weltweiten Trends, Trends von bestimmten lokalen Gebieten oder Tweets zu aktuellen Ereignissen wie Sport- oder TV-Events verfolgen. Anders als vergleichbare Dienste wie Storify bietet Curator zudem auch noch umfangreiche Analytics zur Datenerhebung, was für viele Medienunternehmen interessant sein dürfte.

  • YOUTUBE The Telegraph: How YouTube changed the world: Dass YouTube einen Einfluss auf das Medienverhalten vieler hat, ist unbestreitbar. In den letzten zehn Jahren seit dem Start der Videoplattform im Jahr 2005 hat YouTube aber weitaus mehr verändert. So ist YouTube inzwischen auch eine politische Plattform, ein Platz zum Lernen, wichtig für die Werbeindustrie, die zentrale Anlaufstelle für Interessierte von Videospielen und ein Ort, wo Stars geboren werden. Anhand dieser fünf Themen haben Nisha Lilia Diu und Méabh Ritchie für The Telegraph die Veränderungen in einem Long Read analysiert und mit Videobeispielen zusammengefasst.

  • KOMMENTARE The Verge: A Jewish magazine is testing an unusual solution for toxic internet comments: Kommentare auf den Websites von Medien sind nicht selten auch ein Ort der Trolle oder sonstigen störenden Kommentarschreibern. Dies hat bereits dazu geführt, dass manche Online-Medien ihre Kommentare komplett abgeschafft haben, da in diesen keine konstruktiven Diskussionen stattfinden würde. Nun hat das jüdische „Tablet-Magazin“ eine andere Lösung gefunden. Wer auf der Website von diesem kommentieren möchte muss nämlich einen bestimmten Betrag zahlen. So werden pro Tag 2 US-Dollar fällig, pro Monat 18 US-Dollar und das Jahresabo kostet 180 US-Dollar.

  • OPEN DATA Open Data: „Alles, was wir machen, ist öffentlich“ | ZEIT ONLINE: Unzählige Daten werden von den Behörden und staatlich geförderten Wissenschaftlern Jahr für Jahr zusammengetragen. Diese Daten sind jedoch oftmals nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, sondern liegen oft ungenutzt auf den Verwaltungsservern. Eine Tatsache, die viele stört, könnt man mit den Daten beispielsweise Karten machen, die aufzeigen welche Orte barrierefrei sind und welche nicht. Aus diesem Grund fordert die Open Data Bewegung eine Freigabe der Daten, mit denen mehr Transparanz unter der Einbeziehung der Bürger geschaffen werden soll. Kathrin Tai hat sich für Zeit Online genauer mit dieser Bewegung und den Problemen im Umgang mit den „öffentlichen“ Daten auseinandergesetzt.

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5 Lesetipps für den 23. Januar

In unseren Lesetipps geht es um Sperrfristen im Journalismus, Snapchats neue Discover Funktion, Kommentare im Internet, Facebooks Newsfeed und Yahoo im Wandel. Ergänzungen erwünscht.

  • SPERRFRIST Taz: Sperrfristen im Journalismus: Die geschenkte Zeit: Sperrfristen sind auch im digitalen Zeitalter unter Journalisten beliebt. Kein Wunder, nehmen diese Journalisten den Druck, die Neuigkeiten möglichst schnell zu veröffentlichen. Dabei werden die Embargos trotz der digitalen Schnelllebigkeit und dem Aktualitätsdruck nur selten gebrochen, gelten Sperrfristen als eine Art Ehrenkodex der Branche. Doch auch wenn Sperrfristen somit weiterhin Bestand haben, sorgt die Digitalisierung auch für Herausforderungen bei dieser. Beispielsweise veröffentlichten zahlreiche Tageszeitungen ihre Artikel über die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin schon vor der Sperrfrist, da die digitalen Ausgaben bereits am Abend vorher erschienen.

  • SNAPCHAT Digiday: Inside Snapchat’s original media ambitions: Snapchat hat angekündigt, zum Ende diesen Monats eine neue Funktion namens Discover zu launchen. Mit dieser Funktion sollen Medieninhalte von Snapchat selbst und anderen Medienpartnern direkt in Snapchat angezeigt werden. Das Besondere daran ist, dass das Startup plant, selber zum Publisher zu werden. Dafür hat Snapchat einige Journalisten und Blogger angestellt, die Discover mit Inhalten füllen sollen. Somit wagt sich das Unternehmen in die Fußstapfen von Unternehmen wie LinkedIN oder Amazon, die ebenfalls erfolgreich eigene Inhalte publizieren.

  • KOMMENTARE Savage Minds: The Four Types of Comments: Kommentare finden sich im Internet wie Sand am Meer. Diese sind dabei in der Regel sehr unterschiedlich und lassen sich nur schwer kategorisieren. Genau das hat aber nun Kerim Friedman gemacht und seine vier Typen von Kommentaren vorgestellt, die man im Internet findet. So unterscheidet er zwischen dem weisen Kommentar, dem bösen Kommentar, dem ignoranten Kommentar und dem der den Text nicht gelesen hat Kommentar. Dazu gibt er Tipps, wie man auf diese Typen von Kommentaren am besten antworten kann, um zukünftig die Diskussionen produktiver und nachhaltiger zu gestalten.

  • FACEBOOK The Guardian: Facebook’s news feed might be dying but Zuckerberg needn’t worry yet: Facebooks Newsfeed stirbt aus. Das ist Max Tatton-Browns These, die er für den Guardian begründet. So ist der Feed auf dem Weg dahin, sich zur „komischen Familien-Dinnerparty, die man nicht verlassen kann“ zu entwickeln. Auch wenn es für viele so wirken mag, dass der Feed ein zentraler Teil von Facebook ist und die weniger werdende Nutzung zu Problemen für das soziale Netzwerk führen könnte, ist der Newsfeed aber letztendlich nur ein Produkt von vielen. Facebooks Strategie, mehr wie Google zu werden, ist für Tatton-Brown damit ein Schritt in die richtige Richtung.

  • YAHOO New York Times: Turnaround on Track, Yahoo Chief Still Battles: Seit bereits zweieinhalb Jahren ist Marissa Mayer CEO beim ehemaligen Internetgiganten Yahoo. In dieser Zeit hat sie einiges verändert und sie musste auch einiges an Kritik einstecken. Farhad Manjoo hat nun für die New York Times analysiert, wieweit Mayer ihren Plan, das Internetunternehmen zu einem starken Silicon Valley Unternehmen zu machen, umsetzen konnte. Sein Fazit: Mayer ist auf einen guten Weg, Yahoo zu transformieren, auch wenn noch viel zu machen ist.

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5 Lesetipps für den 6. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um was du für Blogs tun kannst, den Umgang mit Trollen, die Regulierung von Uber, Patente von Toyota und BYOD an Schulen. Ergänzungen erwünscht.

  • BLOGGING Spreeblick: Wenn du Blogs unterstützen willst…: Diesen Lesetipp könnten wir wohl das ganze Jahr über unseren Lesetipps voranstellen: Spreeblick-Blogger Johnny Haeusler listet ein paar Verhaltenstipps auf, mit denen man Blogs unterstützen kann. Aber auch, was Blogs machen könnten, um unser aller Grundlage zu fördern. Diesen Punkten können wir uns eigentlich alle nur anschließen. Lest uns bitte auf unserer Seite, kommentiert da und nicht auf Facebook & Co., teilt auch unsere Inhalte und macht mal ein bisschen Werbung für uns, wenn wir euch überzeugt haben. ;-) Im Gegenzug werden wir weiterhin respektvoll unsere Quellen und Tipps ordentlich verlinken, selber die Blogosphäre fördern, denn auch wir sind nur ein Teil davon und unser Engagement weiterhin in unser Projekt stecken – auch für euch.

  • TROLLE Daniel Bouhs‘ Blog: Warum trollen Journalisten zurück?: Gerade in der Vorweihnachtszeit, auf dem Höhepunkt der islamophoben Pegida-Proteste, belustigten immer mehr die Reaktionen namhafter Medienhäuser auf die aggressiven Trolle in ihren Kommentarfeldern und sozialen Netzwerken. Daniel Bouhs hat sich mit den beiden Social Media-Verantwortlichen von Welt.de und Spiegel Online, Martin Hoffmann und Torsten Beeck, über den Umgang mit den Trollen im Netz unterhalten und die Strategie der Journalisten, zurück zu trollen.

  • UBER Slate: Why Uber will – and should – be regulated: In einem lesenswerten Kommentar auf Slate schreibt Eric Posner, dass das Unausweichliche kommen wird: Regierungen werden Uber regulieren. Aber nicht um die neue Konkurrenz zu vernichten und die Taxibranche zu retten, sondern einfach weil Uber ein fester Bestandteil von Mobilität wird, den man nicht ignorieren kann. Uber wird daraus gestärkt herausgehen, denn nach dem rapaten Markteintritt, in dem es vor allem um Landgewinn und Aufmerksamkeit ging, wird der Dienst durch die Regulierung quasi legalisiert und akzeptiert. Woher weiß Posner das? Das gleiche passierte vor über 90 Jahren mit den damals aufkommenden Fahrten in Automobilen.

  • TOYOTA Business Insider: Like Tesla, Toyota Is Now Giving Away Its Patents: Genau wie Elon Musk im letzten Jahr einige der Tesla-Patente zur Elektromobilität der Allgemeinheit zur Verfügung stellte, macht es jetzt auch Toyota. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verkündete deren Vizepräsident Bob Carter den Schritt, der ähnlich wie Musks Aktion, vor allem den Markt stützen soll, denn beide Unternehmen setzen auf die selbe Brennstoffzellen-Technologie und wollen, dass sich ihre Technologie auf dem Markt durchsetzt.

  • BYOD Politik Digital: Eigene Geräte im Unterricht für mehr Bildungsgerechtigkeit: Für Politik-Digital.de hat sich Pia Thiele mit dem Mediendidaktiker Richard Heinen über „Bring Your Own Device“ (BYOD) unterhalten, ein Konzept dessen Kernidee es ist, dass Schüler ihr eigenes Gerät am besten kennen und seine Potenziale voll ausschöpfen können. Im Interview spricht Heinen über erste Erfahrungen mit dem Konzept an Schulen, an denen zumindest in Deutschland zur Zeit elf Schüler auf einen Schulcomputer kommen – ein schlechter Schnitt für das IT-Land Deutschland im 21. Jahrhundert. Mit BYOD könnten digitale Endgeräte besser in den Unterricht integriert werden.

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5 Lesetipps für den 2. September

In unseren Lesetipps geht es heute gleich zweimal um Geld verdienen im Journalismus, Selfies, die Tyrannei der E-Mail und Kommentare auf Süddeutsche.de. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS I Fachjournalist: Journalistische Start-ups (Teil 1): Werbung macht’s möglich: Auf Fachjournalist.de schreibt unsere Autorin Katharina Brunner über journalistische Startups. Im ersten Teil ihrer zweiteiligen Artikelserie steht die Finanzierung durch Werbung im Vordergrund. Am Beispiel von Da Hog’n und Mobilbranche.de zeigt sie, dass Geld verdienen mit Journalismus sich immer noch moralischer Kritik ausgesetzt sieht, aber auch in der Nische gut funktionieren kann.

  • SELFIES BBC: Health and life expectancy revealed through analysis of a ‚Selfie‘: Die Forschungsgruppe „Face Aging Group“ der Universität von North Carolina hat ein Programm entwickelt, dass mit zusätzlichen Infos hochgeladene Selfies analysiert und Aussagen zum Alter und Gesundheitszustand macht. Wäre das ein privates Unternehmen, hätte ich dieses Projekt wohl als Datenmagnet kritisiert, aber unter dem Aspekt der Forschung ist es interessant, dass etwas, was man wirklich einmal ab und zu machen sollte, sich selber im Spiegel begutachten, mithilfe von Selfies und Algorithmen vielleicht sogar förderlich für unsere Gesundheit sein kann.

  • ARBEIT 2.0 NYTimes.com: End the Tyranny of 24/7 Email: Gestern war in den USA der Tag der Arbeit, also Zeit für einen Artikel, der vor allem mit dieser Überschrift auch im Feuilleton der F.A.Z. hätte stehen können: Beendet die Tyrannei der 24/7 E-Mail. Worum es aber Clive Thompson geht, ist ein ähnliches Schutzniveau von modernen Arbeitern, wie es unsere Vorfahren in der Vergangenheit erkämpft haben. Gewerkschaftliche Errungenschaften wie die 35-Stunden-Woche sind in Zeiten von E-Mails alles andere als praktikabel durchzusetzen. Sie sind aber wichtig, denn Forschungen zeigen, dass wir ohne genügend Ruhephasen ganz einfach kaputt gehen. Solche sozialdemokratischen Forderungen aus dem letzten Jahrtausend mögen in Zeiten der digitalisierten und globalisierten Arbeitswelt unpassend klingen, sie sind aber wichtig, weshalb wir uns mehr mit unserem Arbeitsalltag auseinandersetzen sollten.

  • KOMMENTARE Süddeutsche.de: Lassen Sie uns diskutieren: Auf Sueddeutsche.de stellt Daniel Wüllner, Redakteur für den Leserdialog, die kommende Umgestaltung der Diskussionsforen und des Leserdialogs vor. Direkter, konzentrierter und besser moderiert will die SZ künftig ins Gespräch mit ihren Lesern kommen. Statt der klassischen Kommentarfunktion unter Artikeln soll es Debatten zu drei Themen des Tages geben. Neue Debattenwege sollen ebenso ausprobiert werden. Eine spannende Entwicklung, denn die Kommentarkultur im Internet ist etwas, dass wirklich sehr viele Schattenseiten haben kann, besonders bei kontroversen Themen. Ein intensiverer Dialog mit Lesern ist aber für ein Medium heutzutage eine Notwendigkeit des Community-Managements. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die SZ dem annimmt.

  • JOURNALISMUS II Online Marketing News: Wie sich der Journalismus durch Klicks und Traffic verändern wird: Das Viralität im Journalismus an Bedeutung gewinnt ist kein neuer Trend, aber bisher wurden diese Auswirkungen meist nur negativ betrachtet. Es würde solchem Journalismus an Substanz fehlen. Doch guter und viraler Journalismus kann für die Menschen, die ihn praktizieren auch ein Gewinn werden, wie Roger Taiber erklärt. Die USA zeigen da mal wieder den Weg. Dort werden Praktikanten schon jetzt nach Page Views bezahlt. Das bedeutet, dass Journalisten noch mehr nach ihrem Wert als Marke bezahlt werden könnten und die Orientierung an Klickzahlen eine nachvollziehbare und leistungsorientierte Bezahlung ermöglicht. Trotzdem wird es noch klassische Bezahlmodelle brauchen, damit Viralität nicht das einzige Kriterium wird.

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5 Lesetipps für den 13. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Netzkultur während der Ukraine-Krise, Spiele-Entwickler auf dem Markt, Facebook-Eltern, Programmierung als Schulfach und Regeln in der Kommentarfunktion. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Politik Digital: Netzhysterie und Ukraine-Krise: Wenn es um den Konflikt in der Ukraine geht, sind viele Online-Foren voll von Halbwahrheiten, vereinfachten Sichtweisen und offenen Verschwörungstheorien. Doch dieses Phänomen einfach nur als digitales Grundrauschen abzutun, ist gefährlich. Damit sich vermeintlich alternative Narrative nicht durchsetzen, bedarf es eines kritischen Journalismus – der sich auch vor Selbstkritik nicht scheut.

  • GAMES Golem.de: Wooga: Die Kunst, ein Spiel zu killen: Nicht jede gute Idee wird sofort zum Kassenschlager im Gamestore. Eine optimale Einschätzung für Spiele-Entwickler und für deren Spiele ist nicht oft gegeben und kommt in vielen Fällen auch zu spät. Woran Entwickler merken, dass ihr Projekt keine Marktchancen hat, und was sie daraus lernen können, erklärt Adam Telfer von Wooga.

  • FACEBOOK Fotos von Kindern auf Facebook?: Nicht nur die Großeltern bekommen die neusten Bilder von den Enkeln. Mittlerweile posten viele Eltern die Bilder ihrer Kleinen auch auf Facebook, Twitter und Co. Dass die Kinder irgendwann auch mal wachsen und älter werden, vergessen die meisten Erziehungsberechtigten. Was mit unbedenklichen Fotos anfängt, könnte sich Jahre später zum Cybermobbing entwickeln.

  • BILDUNG Handelsblatt: Der Transformer: Algorithmen in der Grundschule: In England ist es nun soweit, dort beginnt man Programmierung als verbindliches Schulfach einzuführen. Was dort nun für die Schüler zwischen 5 und 15 Jahren zum Alltag wird, ist in Deutschland kaum vorstellbar. Hierzulande investiert man Geld weiterhin in Papier.

  • NETZKULTUR Süddeutsche.de: Warum das Netz eine neue Streitkultur braucht: Von antisemitischen Äußerungen bis hin zu rassistischen Reaktionen in sozialen Netzwerken – Kommentare im Netz brauchen klare Regeln, damit ein fairer Umgang untereinander gewahrt bleibt. Ein Plädoyer für eine bessere öffentliche Streitkultur von Dirk von Gehlen.

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5 Lesetipps für den 3. Juni

In den Lesetipps geht es um verhinderte Aufklärung durch die Bundesregierung, Kommentare via Facebook, den Alaska Dispatch, wo Fotos geteilt werden und den Kampf gegen Filesharing. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Spiegel Online: Bundesregierung verhindert Aufklärung durch Snowden: In einer neuen Stellungsnahme macht die Bundesregierung klar, dass sie kein Interesse daran hat, dass Edward Snowden in Deutschland vom NSA-Untersuchungsausschuss verhört wird. Die Forderung von Edward Snowdens Anwalt, dass sein Mandant in Deutschland verhört werden soll, lehnt Angela Merkel ab. Es ist blamabel für unsere Demokratie, dass unsere Regierung rein gar nichts gegen die anlasslose Überwachung durch ausländische Geheimdienste von uns allen tut und Aufklärung auch noch aktiv verhindert.
  • KOMMENTARE The Huffington Post: Moving the Conversation to Where You Want to Have It: In einem Blogpost in eigener Sache erklärt der CTO der US-amerikanischen Huffington Post, Otto Toth, dass das Blog seine komplette Kommentarspalte zu Facebook verlagert. Die Artikel können nur noch als Facebook-Kommentar kommentiert werden. Das geht natürlich nur, wenn man ein Konto bei Facebook hat und den Tracker nicht blockiert, was eine problematische Einschränkung der Meinungsfreiheit darstellt, aber auch die enorme Bedeutung von Social Media für US-Medien.
  • ALASKA DISPATCH Vocer: Vom Küchentisch-Blog zum Nachrichtenplatzhirsch: Wie man es im US-Bundesstaat Alaska vom kleinen Blog zum Nachrichtenplatzhirsch mit 30 Mitarbeitern schafft, haben Herausgeberin Alice Rogoff und Chefredakteur Tony Hopfinger vom „Alaska Dispatch“ im Interview mit VOCER-Redakteur Jan Ewringmann erzählt. Ein lesenswerter Einblick in die Newsonomics von Journalismus im hohen Norden der USA.
  • MESSENGER Kroker’s Look @ IT: WhatsApp überholt bis Jahresende Snapchat als größte Foto-Plattform der Welt: Jahrelang galt Facebook als größte Foto-Plattform im Internet, doch im vergangenen Jahr zeichnete sich schon ein rasanter Bedeutungswandelan, denn binnen zwei Jahren haben es die Messaging-Apps WhatsApp und Snapchat geschafft, das soziale Netzwerk Facebook als wichtigste Foto-Community abzulösen. Bereits im Jahr 2013 wurde Facebook auf die Ränge verwiesen, in diesem Jahr machen die beiden Messenger das Rennen mit großem Abstand zu Facebook untereinander aus.
  • FILESHARING The Guardian: If Google can get rid of personal data, why can’t it purge the pirates?: Bei egal was gegen Google ist die Unterhaltungsindustrie, von manchen auch wenig liebevoll Content Mafia genannt, meist nicht weit mit eigenen Forderungen gegen die Suchmaschine. Nach dem viel kritisierten EuGH-Urteil über ein vermeintliches „Recht auf Vergessen“, eher ein Recht auf Löschung von Google-Suchergebnissen, fordert nun die britische Musikindustrie, dass Google auch stärker gegen unautorisiertes Filesharing vorgeht. Bereits jetzt zeigt Google viele Links zu Filesharing-Anbietern nicht an, doch das reicht manchen noch nicht.

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Videokolumne vom 1. Dezember 2013

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)
In der Videokolumne heute unter anderem: Ein Berliner Start-Up erobert das Silicon Valley und Gedanken zum modernen Journalismus. Dazu szenisch dargestellte Youtube-Kommentare (ja, genau das). //von Hannes Richter Es ist so eine Sache mit den Mediatheken und Videoplattformen: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – vieles ist überall [...]
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Google+: Zwangsbeglückung auf YouTube, Android und Maps

Google zwängt sein Social Network in all seine anderen Dienste hinein, was es nicht unbedingt sympathischer macht – doch bald wird man nicht mehr darum herumkommen. „Why the fuck do i need a google+ account to comment on a video?” Ja, das hat auch YouTube-Gründer Karim Jawed überrascht, dass Google mit seinem neuen Kommentar-System bei YouTube ernst macht und von den Nutzern, die weiterhin kommentieren wollen, verlangt, dass sie ihren Account mit einem Google+-Profil verknüpfen. Der Internetkonzern will so die Qualität der oft rüden Postings verbessern – doch hinter dem Schritt steckt ach wirtschaftliches Kalkül.

 


 

  • Bei YouTube lässt sich ohne Google+-Profil nicht mehr kommentieren.
  • Auch das Betriebssystem Android und Maps werden immer stärker mit Google+ verdrahtet.
  • Der Internetkonzern will Google+ zu einem maximal auswertbaren Mega-Profil machen.

In den bisherigen acht Jahren YouTube-Betrieb ist eine der größten Online-Communities der Welt gewachsen – mehr als eine Milliarde User soll das Video-Portal haben, und die hinterlassen natürlich ihre Spuren. Und zwar nicht nur in Form von hochgeladenen Videos, sondern auch in den Kommentaren unter diesen. Weil bei YouTube bis vor kurzem jeder mit Nickname posten konnte, waren und sich auch viele Trolle unterwegs, die beleidigende, dumme, ja manchmal sogar verhetzende und rechtlich belangbare Postings veröffentlichen. Dem will YouTube-Eigentümer Google jetzt Herr werden: Wer künftig Videos kommentieren will der muss seinen YouTube-Account mit Google+ verknüpfen. Kommentare werden dann personalisiert (jene von Google+-Kontakten oben), und Channel-Betreiber sollen ihre Foren einfacher administrieren können. Zwar darf man seinen Nicknamen behalten, doch im Hintergrund laufen sämtliche Nutzeraktivitäten auf Google-Diensten (von Gmail über Maps bis hin zu Android) in einem Profil zusammen – und in diesem Profil wird der User, ob er will, ziemlich eindeutig identifiziert. In Deutschland etwa stellen Behörden tausende Auskunftsersuchen zu Nutzerdaten an Google – fortan lässt sich so etwa eruieren, welche Gmail-Adresse oder welches Google+-Profil hinter welchem YouTube-Posting steckt.

Zwar kann man natürlich weiterhin einen Google-Account betreiben, ohne eindeutig erkannt zu werden – nur wird das künftig immer schwerer werden. Denn Google zwängt seinen vermeintlichen Facebook-Rivalen Google+ in immer mehr seiner anderen Dienste hinein und will so eine ultimatives Identitätssystem schaffen, das der Nutzer überall verwenden soll. Beim mobilen Betriebssystem Android etwa: Wer hier seine Fotos automatisch in der Google-Cloud (a.k.a. Drive mit 15 GB Gratisspeicher) ablegen will, der braucht natürlich einen Google+-Account. Oder beim Smartphone-Assistenten Google Now, das unter anderem automatisch die Fahrzeit zum Arbeitsplatz oder nach Hause berechnet – da will Google plötzlich, dass man seine Pendlerroute automatisch auf Google+ teilt. Oder bei Google Maps: Wer einen Erfahrungsbericht zu einem Restaurant abgeben will, muss das auf der entsprechenden Google+-Seite tun. Oder eine App im Play Store bewerten – auch hier braucht es – erraten – einen Google-Account. Bald will der Internetkonzern auch die Kontaktlisten auf Android-Smartphones mit Google+ abgleichen – Einträgen werden dann die Google+-Profilbilder automatisch zugeordnet.

Wie die Geschichte weiter geht, ist leicht zu erahnen: Irgendwann wird man jedes Google-Produkt (und davon gibt es viele bestehende und künftig einige neue, man denke nur an Google Glass oder die selbstfahrenden Autos) ausschließlich mit seinem Google+-Account bedienen, und sämtliche Aktivitäten werden schön geordnet zentral erfasst und verarbeitet. Der Internet-Konzern kann so Unschärfen in den Nutzerdaten beseitigen (wer ist bloß dieser thomas6145, der da dauernd auf YouTube kommentiert??) und Nutzungsverhalten aus nahezu allen Lebensbereichen in einem Mega-Profil zusammenführen: Arbeit (Kalender, Gmail, Docs, Suche), Freizeit (YouTube, Blogger, Picasa), mobil (Android, Maps). Google+ ist da natürlich kein Facebook-Rivale im engeren Sinne, weil es weniger dazu dient, lustige Katzenfotos zu posten, sondern ist vielmehr der zentrale Datenhort zu einer bestimmten Person.

Ziel der Übung: Profitmaximierung. Im Quartalsrhythmus muss sich Google (Q3: 12,54 Mrd. US-Dollar Werbeumsatz) ansehen, wie die Werbeumsätze von Facebook wachsen (Q3: 1,80 Mrd. US-Dollar Werbeumsatz) – und sie wachsen vor allem deshalb, weil Facebook derzeit viel genauere Daten über seine Nutzer hat (Demografie, Interessen, Likes, Freunde, Location etc.). Google+ ist zudem unbeliebt, wie jüngst der Fall des RSS-Dienstes Feedly zeigte: Die Umstellung auf ein verpflichtendes Login per Google+-Account löste einen Sturm der Entrüstung bei den Nutzern aus. Für die meisten Nutzer ist Google+ ein reichlich leere Seite im Netz, auf der es kaum einmal etwas Spannendes (abgesehen von starken Nischen) zu sehen gibt – Facebook den Rang abzulaufen, hat Google nicht geschafft.

Doch mit der Vernetzung all seiner Dienste mit Google+ als Rückgrat kommt man dennoch an saftige Daten (Kontakte, Lieblings-Apps, Aufenthaltsort, Musik, Videos usw.) heran – und wer weiß, welche anderen Produkte sich Google zusätzlich zu YouTube und Android dazukauft, die dann auch nur mehr mit Google+-Login funktionieren. Bei WhatsApp, Groupon, Twitter, Flipboard oder Path hat der Suchgigant in der Vergangenheit bereits angeklopft.

 

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Amazons Kuriositäten-Kabinett: Immer eine Meinung wert

Amazons Kuriositäten-Kabinett: Immer eine Meinung wertDass Amazon teils sehr merkwürdige Trashprodukte führt, ist hinlänglich bekannt. Dass das Online-Warenhaus somit auch zum Anziehungspunkt für Trolle wird, ist nur selbstverständlich. Seit längerer Zeit habe ich einen Riesenspaß daran solche Angebote mit den dazugehörigen verzerrten Kommentaren zu lesen. Einige Beispiele aus dem Kuriositäten-Kabinett findet Ihr hier.

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Kommentare als Business-Model

Wären Weblogs Lebewesen, würde so manches über Mangelerscheinungen klagen. Zumindest im Bezug auf das eigene Kommentaraufkommen: In vielen Blogs verwaist die Kommentarfunktion.
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Ob sinnvoll oder letztlich gekaufter Spam, das muss jeder Blogschreiber selbst wissen.
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