Alle Beiträge zu Japan

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ROOMBAS wired: Roombas sollen private Wohnungen für Google und Amazon scannen: Das Unternehmen iRobot hat seit seiner Gründung schon viele Haushaltsroboter verkauft, am erfolgreichsten die der Reihe Roomba, die die Wohnungen autonom reinigen können und durch Infrarotsensoren Hindernisse, wie Möbel und Kanten, in der Wohnung erkennen. Seit 2015 gibt es [...]
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Bitcoin & Co: Alternative Währungen sind die Zukunft

Bitcoin (adapted) (image by MichaelWuensch [CC0] via pixabay
Als ich 2012 zu unterrichten begann, beschloss ich, meinen Kurs mit einer Analyse darüber zu beginnen, wie Geld die Ordnung der Gesellschaft beeinflusst. Was meine Schüler besonders faszinierend fanden, war die damals aufkommende Welt der Krypto-Währung, die ich schon ausführlich als wesentlichen Bestandteil in der Zukunft von Währung beschrieben habe. [...]
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Irgendwann in Cyborgland: Ghost in the Shell weicht den philosophischen Zukunftsfragen aus

Ghost in the Shell (adapted) (Image by Christian Frank [CC BY 2.0] via flickr).jpg
Wie eng werden wir mit unserer Technologie in Zukunft zusammenleben? Inwiefern wird sie uns verändern? Und wie nah ist “nah”? Ghost in the Shell stellt sich eine futuristische, hochtechnologische, jedoch auch schmutzige und ghettoartige Metropole vor, die von Menschen, Robotern und technologisch erweiterten menschenartigen Cyborgs bewohnt wird. Hinter Fähigkeiten wie [...]
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GESELLSCHAFT zeit: Japans smarte Utopie: Während die Politik hierzulande über die Industrie 4.0 und ihre Folgen diskutiert, ist Japan schon einen Schritt weiter: Auf der Cebit in Hannover präsentierte das Partnerland seine Pläne für eine „Gesellschaft 5.0“. „Wir stehen am Anfang des fünften Zeitalters der Menschheitsgeschichte. Nach Industrie 4.0 kommt [...]
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Eltern und Roboter-Babys: Neues über die Eltern-Kind-Bindung

Angeregt durch die schrumpfende Bevölkerung hat sich in Japan ein neuer Trend entwickelt, bei dem mechanische Babys dazu genutzt werden, Paare dazu zu ermutigen, sozusagen „Eltern“ zu werden. Die verschiedenen Herangehensweisen unterscheiden sich sehr voneinander und werden durch unterschiedliche Geisteshaltungen angetrieben, die auch einige Fragen aufwerfen – wie nicht zuletzt, [...]
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TECH-FESTIVAL gruenderszene: Tech Open Air bekommt erste Finanzierung und expandiert: Das Berliner Tech Festival „Tech Open Air“ möchte expandieren und hat direkt Investoren für diesen Plan gefunden. SoundCloud, Zalando und Native Instruments sollen überzeugt worden sein. Die Veranstalter möchten das Festival über den Atlantik bringen. Ein Ziel ist die kalifornische [...]
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Überwachen ohne Knast: Die neuen Fußfesseln machen nicht nur Gefangene unfrei

Control (adapted) (Image by marcusrg [CC BY 2.0] via flickr)
Für manche verurteilten Kriminellen endet die Bestrafung nicht mit der Entlassung aus dem Gefängnis. Dank neuer elektronischer Fußfesseln können Bewährungshelfer aus den USA nun frisch entlassene Häftlinge 24 Stunden am Tag beobachten. Diese stellen nicht nur fest, ob man beispielsweise nach Mexiko geflohen ist, sondern können die exakten Bewegungen ermitteln. [...]
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BuzzFeed gibt es jetzt auch in Japan

Screenshot BuzzFeed Japan (Image by Buzzfeed)
Seit Kurzem gibt es eine japanische Version von BuzzFeed. Der Launch wäre ohne Yahoo nicht möglich gewesen. Anders als bei den früheren Erweiterungen, die voll und ganz BuzzFeed gehören, ist BuzzFeed Japan eine gemeinsame Partnerschaft mit Yahoo Japan. BuzzFeed hat 51 Prozent Beteiligung und Yahoo Japan 49 Prozent Beteiligung an [...]
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BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti mailt seinen Mitarbeitern

Jonah Peretti (image (adapted screenshot) by Re_code)
Am Dienstag wendete sich BuzzFeed-CEO und Gründer Jonah Peretti in einer Mail an die gesamte Belegschaft und verkündete ein paar Neuigkeiten, die es in sich haben. Unter anderem hat BuzzFeed einen Fernseh-Deal mit NBCU geschlossen, kommt mithilfe von Yahoo nach Japan und wird noch stärker Inhalte für andere Plattformen produzieren. [...]
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Digitalisierung in Japan: Mobile Erdbebenwarnung per App

Ein Junge nach der Zerstörung. Erdbeben und Tsunami, Japan 2011 (adapted) (Image by Schweizerisches Rotes Kreuz [CC BY 2.0] via Flickr)
In Japan zeigt sich besonders, wie lebenswichtig die Digitalisierung ist. Mit einer mobilen Erdbebenwarnung per App werden so im wahrsten Sinne des Wortes Leben gerettet. Roboter verkaufen Kaffeemaschinen, und Getränkeautomaten empfehlen je nach Alter, Geschlecht und Wetter unterschiedliche Drinks – Japan besticht mit digitalem Ideenreichtum. So überrascht eine Erdbeben-Warnapp nicht, [...]
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Mediathekenumschau vom 14. Oktober

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)
In der Mediathekenumschau heute: Erinnerungen an einen alten Mann aus dem Kiez und was die Nachbarn damit zu tun haben. Außerdem: Der lange Weg zur Staatsbürgerschaft und Erotik bei den Öffentlich-Rechtlichen. // von Hannes Richter Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – [...]
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Sanwa Stereoscopic-Viewer: 3D-YouTube-Brille für dein iPhone

Sanwa Stereoscopic-Viewer

Das Stereoscopic-Gadget ist von uns nicht ganz ernst gemeint, aber irgendwie doch ein Hingucker. Es hilft im wahrsten Sinne des Wortes in neue Welten einzutauchen. Das Gerät im Taucherbrillen-Design macht es nämlich möglich, 3D-YouTube-Videos gebührend über das iPhone zu konsumieren. Die Technologie ist allerdings recht klobig und erinnert an die ersten Augmented-Reality-Brillen aus den 60igern.

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Video: Fukushima für Kinder

In Japan wird den Kindern das, was dort in Fukushima gerade passiert, auf eine – sagen wir mal – verworren-kreative Art erklärt. Einiges ist bizarr, einiges ist schlicht falsch und insgesamt wird auf diese Weise sicher die Verwirrung noch weiter steigen. Ich verstehe jetzt besser, warum sich endlich auch viele Japaner mittlerweile getäuscht fühlen von denen, die für sie sorgen sollen: die Regierung und die großen Firmen. Aber schaut selbst, nach dem Click…
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Verehrtes japanisches Volk,

das Beileid unserer gesamten Autoren-Mannschaft gilt den vielen Toten und ihren Angehörigen, die durch das Erdbeben, den Tsunami und den Störfall im Atomreaktor ums Leben kamen oder noch kommen werden.

Leider gibt es große Probleme bei der Hilfe der Überlebenden, die wir in Deutschland nicht ausreichend würdigen. Denn hier entbrennt ein Wettbewerb der Gutmenschen. Manche machen sich große Sorgen wegen der Beschwichtigungen von offizieller Seite, die selten in einem realen Verhältnis zum echten Zustand der Katastrophen stehen. Viele Deutsche bewundern die Energie mit der jeder einzelne Japaner versucht, zu helfen. Noch mehr Menschen aus unserem Land betrachten die Hilfe der offiziellen Stellen jedoch mit Sorge.

Die große asiatische Tradition, Gemütsbewegungen für sich zu behalten, wird in Deutschland gern als Ausdruck der Stärke angesehen und bewundert. Wir alle wissen, dass Stärke nur dann ein guter Ratgeber ist, wenn es sich um einen gerechten Kampf handelt. Der Kampf der Technologie gegen die Gesetze der Natur ist aber in weiten Teilen ein Ausdruck krankhafter und wahnhafter Hybris, die es dem Menschen im Westen nach dem Verlust spriritueller Erbauung erlaubt hat, selbst etwas zu erschaffen, was seine eigenen Möglichkeiten bei weitem übersteigt. Die Atomkraft als Energiegewinnung ist so eine Übersteigerung des Menschen mit den Mitteln der Technologie.

Wir haben in Deutschland spätestens seit dem zweiten Weltkrieg ein tiefes Verständnis für die Potentiale der Technologie in verantwortungslosen Händen. Daher kommt auch die weit verbreitete Angst vieler Deutscher, wenn wir uns näher mit der Betreiberfirma Tepco beschäftigen und die hilflos wirkenden Versuche, Tonnen von radioaktivem Müll mit Wasserschläuchen zu kühlen. Auch die Verharmlosung der bereits freigesetzten Strahlung in Luft, Wasser, Boden und Nahrung macht uns nicht zuversichtlicher, dass das japanischen Volk in den besten Händen ist.

Giri und Ninjô sind wichtige Werte in Japan. Wir würden sie als Ehre und Menschlichkeit übersetzen. Beides wären gute Ratgeber für einen transparenten Umgang der Offiziellen Japans über die wahren Verhältnisse rund um Fukushima und Onogawa. Aber beide Werte sollten nach meiner Ansicht auch unsere hiesigen Besserwisser dazu anleiten, nicht den Nächsten (Helfer) zu bewerten, sondern selbst ein besseres Vorbild zu sein – im Handeln wie im Denken.

謹白

Jörg Wittkewitz

Wem nichts Besseres einfällt, der könnte einfach in den nächsten 12 Monaten vermehrt japanische Produkte kaufen, was dem drohenden Wirtschaftsabschwung in Japan entgegenwirken könnte. Denn Nachfrage ist nicht immer nur bloßes Konsumieren. Es lenkt auch mittelbar die Schicksale von Arbeitern, Angestellten und ihren Familien. Aber das kennt man bereits hoffentlich aus der Diskussion über nachhaltigen Lebenswandel und der/die geneigte Leser/in setzt das schon um.

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An der Hilfe sollt Ihr sie erkennen…

Die Betreiberfirma des zerborstenen Atomkraftwerks Fukushima TEPCO beweist der Welt einen großen Dienst. Sie zeigt das Gesicht der Industrialisierung: Arbeitslose, Obdachlose und Gastarbeiter werden stundenweise verheizt, um der Welt zu zeigen, dass man irgendetwas tut. Hunderttausende Japaner frieren und hungern. Die Welt schaut gebannt dabei zu und kann sich glücklich schätzen als bessere Hälfte der Welt dazustehen.

Man könnte sich also beruhigt hinsetzen, per Click bei iTunes oder den vielen Hilfsorganisationen ein paar EURO platzieren und auf schnelle Besserung wetten. Aber mancher wird sich erinnern, wieviele Milliarden noch übrig sind von den Tsunami-Spenden die vor einigen Jahren in Thailand und Umgebung hätten niederprasseln können. In der Realität liegen diese Schätze noch immer auf diversen Konton der Banken und bringen schöne Zinsen ein. Es wäre also genug Geld da um ganz Japan drei Wochen zu ernähren. Angesichts des organisatorischen Chaos in Japan gewinnt man aber den Eindruck, dass nationaler Stolz weitaus schlimmere Folgen hat als das Ausliefern der Bevölkerung an gewissen- und hilflose Verantwortliche.

Wieso bitten Japaner über Facebook ihre Freunde im Ausland, ihnen Nachrichten über Fukushima zukommen zu lassen? Wieso lässt die Regierung keine Fachleute ins Land, die Erfahrung mit solchen drohenden nuklearen Katatrophen haben?

Aber angesichts des millionenfachen Konsums von apokalyptischen Bildern aus Japan fordert das Über-Ich der medialen Öffentlichkeit eine Teilnahme und Verantwortung… Weiterlesen »

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