tasks.jpg Google Mail bietet ab sofort eine Listenfunktion im Stile der Getting Things Done Bewegung. Frisch aus den Labs kann man Tasks über die Labs-Rubrik aktivieren. Ähnlich wie das Chatfenster wird Tasks dann am Bildschirmrand angezeigt. Die Bedienung per Maus bzw. Tastatur ist auf das Wesentliche reduziert und funktioniert deshalb reibungslos. Für Fans von Google UND GTD-Listen sicherlich ein tolles neues Feature. [MEHR]
Unser aller Freund, Datenkrake und Werbe-Ober-Fuzzi Google wird wohl irgendwann auch noch Google-Ads auf Google-Ads schalten. Jedenfalls ist der jüngste SchachWerbeschaltfeldzug die nächste Stufe im Spiel "Wer wird Werbe-Multi-Multi-Multi-Trillionär". Denn: Auf Google-Finance (wie ironisch. Oder logisch ? - in der aktuellen Lage) werden ab sofort Google-Ads geschaltet. Google-News und andere Content-Angebot von Google sollen folgen. Dabei könnte vor allem der Aufschrei bei Google-News groß sein, denn die Verlage wird es fuchsen, wenn Google mit den von ihnen gelieferten News jetzt auch noch Werbeerlöse erzielen. [via GoogleWatchBlog] [MEHR]
YouTube-LogoGestern hat Google verkündet, dass YouTube-Videos nun – gegen Bares – promotet werden können. Diese gesponsorten Videos sollen sich ähnlich verhalten wie die schon bekannte AdWords-Werbung auf der Suchseite von Google. Der amerikanische Blog Techcrunch hat schon erste Fallstricke gefunden: hier wurde bei einer Suche nach "Sports" ein Video beworben (aussagekräftiger Titel: "Sexy Webcam Girl Hot Babe Big Boobs Huge Tits Nude Ass Gorgeous Butt Glamour Model"), das nur entfernt etwas mit Sport zu tun hat. Googles Interesse daran, YouTube profitabel zu machen, mag verständlich sein. Aus Nutzersicht jedoch bleibt zu hoffen, dass YouTubes Features nicht zu ähnlichen Schwachmaschinensuchsinnoptimierungen führt wie auf der beliebten Suchmaschine. [MEHR]
Wie das Google Earth and Maps Team in seinem Blog verkündet hat, gibt es Google Earth nun auch in einer auf dem iPhone nutzbaren Variante. Die entsprechende App gibt es via iTunes im App-Store. Im Promovideo wird erläutert, wie Google Earth auf dem iPhone funktioniert: [MEHR]
Wie im offiziellen Google-Blog zu lesen ist, plant der kleine Familienbetrieb aus den USA YouTube-Videos per Click-to-Buy-Buttons künftig zu monetarisieren. Zum Einen war dieser Schritt zwar zu erwarten, aber der Knüller ist, dass auch unrechtmäßig - da mit einem Copyright belegte - eingestellte Videos zum Verkauf stehen. ReadWriteWeb schreibt:
"Music rights holders can also use YouTube's song-detection technology to - get this - put a link to buy a song under a video that uses that song without permission. That's crazy."
That's allerdings crazy und man darf gespannt sein, was da genau passieren wird. Google selbst schreibt dazu im Blog:
"This is just the beginning of building a broad, viable e-commerce platform for users and partners on YouTube. Our vision is to help partners across all industries -- from music, to film, to print, to TV -- offer useful and relevant products to a large, yet targeted audience, and generate additional revenue from their content on YouTube beyond the advertising we serve against their videos."
[MEHR]
Ab dem 23. September wird das Google-Phone (gPhone) in den USA verkauft. Muss ich jetzt ein gPhone haben wollen? Oder wird der g-Hype nicht so krass ausfallen wie der i-Hype? Man wird's sehen.... [via Socialmedian und SPON] [MEHR]
Der Internetgigant Google hat heute in seinem Blog bestätigt, dass es ein interessantes Update des Google-News-Services gibt. Demnach werden nun nicht nur die Newsbeiträge selbst, sondern sogar Scans der Zeitungsseiten angeboten. Nutzer können sich so einen Überblick über den Kontext schaffen, in dem ein Beitrag veröffentlicht wurde. Screenshot aus dem Google News Angebot Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Suche noch stark eingeschränkt, da der größte Teil von Zeitungen noch nicht verfügbar ist. Dennoch kann mit der Zusammenarbeit von Google und dem Quebec Chronicle Telegraph bereits ein spektakulärer Erfolg vermeldet werden: das Blatt ist mit seiner Gründung von 1764 die älteste Zeitung in Nordamerika. Es bleibt noch abzuwarten, wie schnell Google seine Archive mit Zeitungsartikeln auffüllen kann, doch dürfte das Angebot schnell Verbreitung finden und zu einem wichtigen Bestandteil der Suche nach Nachrichten werden. Wie immer dürfte das Angebot jedoch in näherer Zukunft auf amerikanische Zeitungen beschränkt bleiben.[via Readwriteweb] [MEHR]
timo_profile.jpgTimo Paloheimo hatte die Idee für "Google minus Google". Im Interview mit den Blogpiloten erzählt er über die Hintergründe sowie die Reaktionen aus der Webgemeinde und von Google selbst. Timo arbeitet als Planer in einer finnischen Werbeagentur und betreibt privat das Blog Startupbin. [MEHR]
Google minus GoogleHow is that for a change: Hoch im Norden, genauer gesagt in Finnland kommt Timo Paloheimo von Startupbin auf die Idee eine Suchmaske zu bauen, die alles außer Google-Inhalten findet. Knol, Blogger sowie YouTube kennt die Suchabfrage "Google minus Google" nicht, es wird schlichtweg alles ausgefiltert, was zu einer Google-Domain gehört. Bitte was?, fragt man sich da. Doch doch, genau das hat Timo gemacht und damit eine kleine Bugwelle in der Blogosphäre ausgelöst. Denn der Clou ist dabei, dass er Google Costum Search einsetzt, um Google quasi von sich selbst auszuschließen. Wie kommt man auf sowas?, fragt man sich als nächstes. Nun, Timo hat diesen Artikel in der New York Times gelesen, in dem erörtert wird, dass Google inzwischen zum Mediengiganten mutiert. Also wollte er zeigen, was passiert, wenn man allen Eigencontent von Google einfach mal ausklammert, um zu sehen, was dann noch übrig bleibt. Eine ganze Menge zwar, aber wenn der Einkaufshunger von Google weiter geht, wird sich der Gigant noch größere Webhappen einverleiben. Ob Google minus Google dann irgendwann gar nichts mehr findet? In diesem Posting beschreibt Timo weitere Hintergründe. Im Laufe der Woche gibt es hier bei uns noch ein Interview mit ihm. [MEHR]
Cuils LogoSeit Jahren schon dominiert Google die Suche im Web. Seit Sonntag Abend hat sich nun ein neuer Konkurrent in die Reihe der Herausforderer gestellt: Cuil. Der Neuling behauptet, mit 120 Milliarden den größten Index aller Suchmaschinen vorweisen zu können. Google schweigt über die Größe seines Indexes, kennt aber angeblich eine Billion (in Zahlen: 1.000.000.000.000) URLs mit unterschiedlichen Inhalten. Reine Zahlenspiele helfen den Nutzern jedoch nur bedingt weiter: was für ihn zählt, ist die Relevanz der Ergebnisse. Auch hier behauptet Cuil, die Nase vorn zu haben. Ein Beitrag über Cuil in Techcrunch erklärt, wie das funktionieren soll: Man indiziere nicht nur die reinen Schlagwörter, sondern beziehe auch das Verhältnis der Wörter zueinander ein. Dementsprechend organisiere man die Webseiten in Kategorien. So ergäben sich Sinnketten wie "Frankreich - Käse - Wein". Was ist von diesen Aussagen zu halten? Wie funktioniert Cuil? Cuil präsentiert sich im schlichten Look mit einem zentralen Eingabefeld auf schwarzem Grund. Suchergebnisse werden in zwei oder drei Spalten mit Bild präsentiert. Über die Optionen lässt sich eine sichere Suche (Pornografie und andere unerwünschte Ergebnisse werden ausgelassen) und eine Tippfehlerkorrektur an- und abschalten. Sollte ein Begriff mehrere Bedeutungen haben, werden sie in unterschiedlichen Tabs dargestellt. Screenshot der Oberfläche von Cuil Bei allgemeinen Suchbegriffen wie "Hund" oder "Auto" spielt Cuil eine weitere Stärke aus: unter "Explore by Category" kann man die Cuil-Kategorien durchsuchen. Der Test: Cuil gegen Google Es ist äußerst schwierig, zwei Suchmaschinen mit überschaubarem Aufwand zu untersuchen - besonders, wenn man nicht auf die hinter den Ergebnisse stehende Technologie Zugriff hat. Ein solcher Test kann daher nicht mehr als grobe Anhaltspunkte liefern. Im Folgenden wurde nach einigen speziellen und einigen allgemeinen Suchbegriffen gesucht und die Ergebnisse verglichen. Im Gegensatz zum ähnlich angelegten Techcrunch-Test wurde dabei auf deutsche Begriffe gesetzt. Namentlich kamen folgende Begriffe zum Einsatz: "Hund", "Meilenstein" und "Arbeit" (allgemein) sowie "Blogpiloten" und "Hermeneutik" (speziell). Explore by Category von CuilAllgemeine Begriffe: In Punkto Anzahl der Suchergebnisse geht die allgemeine Runde 3:0 an Google: der etablierte Suchdienst hat die Nase einfach vorn ("Hund": 39.000.000 gegenüber 8.800.000, "Meilenstein": 2.350.000 gegenüber 200.000, "Arbeit": 95.300.000 gegenüber 23.400.000). Relevanz ist schwer zu messen, doch scheint auch hier Google einen Vorsprung zu haben: Google verweist bei "Hund" auf Wikipedia und spezialisierte Hunde-Seiten, Cuil listet auf der ersten Ergebnisseite keine einzige deutsche Quelle auf - dafür auf der zweiten allerdings mehrmals Informationen zu einer Band namens "Der Hund am Strand". Dafür punktet der Dienst allerdings mit seiner "Explore by Category"-Funktion und listet übersichtlich deutsche Physiker mit dem Namen "Hund" auf. Ähnliches bei "Meilenstein": Google hat Wikipedia und URLs, die das Wort enthalten; Cuil dagegen Pressemitteilungen. Unter den Kategorien führt es die besten Alben von Emmylou Harris als Meilensteine auf - nicht jedoch die anderer Musiker. Und "Arbeit" lieferte bei Cuil auf der ersten Trefferseite Informationen zum Nazi-Spruch am Eingang der KZs. Doch liefert Cuil nicht nur alle Ergebnisse auf einmal - die Ergebnisse lassen sich über die Tabs einschränken, wenn ein Begriff mehrere Bedeutungen hat. Im Falle von "Hund" waren diese Bedeutungen noch lückenhaft: "Urlaub mit Hund", "Bob Hund" sowie "Wild und Hund" wurden angeboten. Im Falle von "Arbeit" erschlossen sich über die Tabs weitere Bedeutungen des Wortes.Tabs bei Cuil Spezielle Begriffe: Auch hier liegt Google vorne, was die Anzahl der Treffer angeht. In Bezug auf die Relevanz geht es diesmal enger zu: beide Dienste finden unseren Blog unter "Blogpiloten". Google gibt jedoch eine aussagekräftigere Beschreibung, während Cuil oft nur das Schlagwort "Blogpiloten" bei verschiedenen Diensten listet. "Hermeneutik" liefert eine Wikipedia-Definition an erster Stelle bei Google, jedoch vorrangig Buchtitel bei Cuil. An wen richtet sich Cuil? Der Test macht deutlich: Cuil ist für deutsche Suchbegriffe zur Zeit noch kaum zu gebrauchen. Allerdings sollte fairerweise gesagt werden, dass der Dienst auch noch keine deutsche Seite hat und sich somit folglich vorrangig an den englischsprachigen Raum richtet. Einen Test mit englischen Begriffen hat Techcrunch vorgelegt, doch auch hier lag Google am Ende knapp vorne. Blogpiloten-Urteil Dennoch: Cuil ist ein hochinteressanter Dienst. Denn es gilt zwei Dinge zu bedenken:
  1. Cuil ist in englischer Oberfläche und unter amerikanischer Domain: nicht verwunderlich also, dass deutsche Begriffe (noch) keine guten Ergebnisse liefern.
  2. Cuil ist Sonntag Abend gestartet, Google hat jedoch schon mehrere Jahre an seiner Suchengine arbeiten können.
Außerdem sollte bedacht werden, dass Cuil einige hochinteressante Features bietet: über Tabs lassen sich unterschiedlichste Bedeutungen mit einem Klick aufrufen, um die Ergebnisse einzuschränken. Die Kategorien liefern Zusatzinformationen und erlauben die weitere Navigation. So könnte man sich, wie die PC-Welt im Test vormacht, über den Begriff "Caesar" zum römischen Imperator "Julius Caesar" (und nicht etwa dem Caesar-Salat) und von dort aus zur römischen Adelsfamilie "Julius" vorklicken. Cuil könnte also die Möglichkeit bieten, nach Begriffen zu suchen, die man nur mittels einer Assoziation benennen kann, indem man die vielen Ergebnisse vom Anfang immer stärker einschränkt. Dass derartige Features noch nicht bis ins letzte Detail ausgereift sind, sollte man einem Dienst nach so kurzer Bestehenszeit noch zugestehen. [MEHR]
knollogo.pngEins vorweg: Ich finde, dass nur weil ein Dienst von Google kommt, dieser nicht zwingend der Killer für den Platzhirsch sein wird/ muss. So auch bei Knol, das soeben für die Öffentlichkeit frei gegebene Wissenssammelprojekt von Goolge. Der Ansatz dabei "moderated collaboration". [MEHR]
Und sie brodelt wieder, die Gerüchteküche: Entwickelt Google ein eigenes Mobiltelefon, liebevoll "gPhone" genannt? Schon vor einigen Monaten gab es Vermutungen, dass Google an der Entwicklung eines Konkurrenten zu Apples iPhone arbeite, bis der Konzern mit dem Gerücht aufräumte: man arbeite nicht an einem Telefon, sondern an dem freien mobilen Betriebssystem Android. Mit Googles Marktposition und der Unterstützung seiner Partner in der Open Handset Alliance könnte Android bei Fertigstellung eine rosige Zukunft blühen. Michael Arrington von Techcrunch fragt nun, ob es nicht doch ein eigenes Telefon von Google geben wird. Grund für die Spekulation ist ein Interview mit den drei Google-Machern, in dem es heißt: "The trio of Google execs also used the opportunity to talk about the inroads the company is making with its own branded mobile phone as a replacement for the iPhone". Das Interview ist allerdings nicht im Wortlaut gegeben, und auf den Punkt wird nicht näher eingegangen. Nach gegenwärtiger Informationslage dürfte es also noch zu früh sein, um zu entscheiden, was an den Gerüchten dran ist. [MEHR]
lively.pngIrgendwie ist das schon extrem souverän und cool, wie Google das macht - unterstellt man mal, dass Google die Second-Life-Nummer einfach nur mal durch den Hype-Cycle hat wandern lassen, um zu sehen, was da so geht im Bereich virtuelle Welten. Wie dem auch sei, Google startet also nun mit Lively eine eigene browserbasierte Avatar- und Ich-bau-mir-meine-eigene-Pixelwelt. Wie das Pi mal Daumen aussehen wird, sieht man in diesem kleinen Promovideo. Lively wird Plugin-basiert im Browser laufen, allerdings (zunächst) nur für Feuerfüchse und Internetexplorer unter Windows. Weitere Details und Erläuterugen gibt es bei Techcrunch. [MEHR]
Altes und neues Favicon von GoogleWer in den letzten Wochen einmal etwas gegoogelt hat (also nahezu jeder), dem ist vielleicht eine Veränderung aufgefallen: Google hat ein neues Favicon, also ein neues kleines Symbol neben der Webadresse. Das alte, große "G" wurde zu einem neuen, kleinen "g". Eben jenes ist jedoch nicht beliebt in der Web-Gemeinde, es wurde mit einer in der Sonne geschmolzenen "8" verglichen. [MEHR]
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