Tobias GillenLocation Based Services: Google und Yelp vereinfachen die Nutzung

Im Markt der Location Based Services tut sich mal wieder einiges. Diesmal die Hauptakteure: Google und Yelp. Aber auch auf den Nebenschauplätzen tut sich einiges. // von Tobias Gillen

Bike (Bild: Pabak Sarkar [CC BY 2.0], via Flickr)

Popcorn, bitte! Es geht weiter im Wettstreit zwischen den großen Technologie-Konzernen um den besten Location-based Service. Vor ca. einem Monat haben wir an dieser Stelle bereits über die Aussage von Foursquare berichtet, dass die lokale Suche “grundlegend kaputt” sei – ein klarer Seitenhieb gegen die Konkurrenz von Yelp, Google, Facebook oder Apple. Nun gibt es wieder Neuigkeiten.

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Tobias SchwarzDas “Recht auf Vergessen” gefährdet die Pressefreiheit

Das vermeintliche “Recht auf Vergessen” entwickelt sich immer mehr zur Grundlage von willkürlicher Zensur – die Pressefreiheit ist in Gefahr. // von Tobias Schwarz

Zensur (Bild: Motaz Abuthiab [CC BY 2.0], via Flickr)

Im Mai 2014 urteilte der Europäische Gerichtshof, dass es ein “Recht auf Vergessen” geben würde und “unter bestimmten Umständen” Google Verweise auf Artikel aus den Suchergebnissen der eigenen Suchmaschine entfernen müsse. Wann genau blieb aber unklar und das Fehlen von Richtlinien führt zur Zeit zu Zensur-ähnlichen Versuchen der Imagepflege, auf Kosten der Pressefreiheit. Denn ohne Suchmaschinen verschwinden Informationen im digitalen Nirgendwo. Und Google ist nicht allein von dem Urteil betroffen.

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Jakob SteinschadenLeistungsschutzrecht: Google soll zahlen, Facebook nicht

Die Content-Snippets, für die Suchmaschinen durch das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zahlen sollen, werden von Online-Medien gratis bei Social-Media-Diensten verbreitet. // von Jakob Steinschaden

Leistungsschutzrecht (Bild: Digitale Gesellschaft [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Während die Verlagshäuser gerade versuchen, vor Gericht Geld von Google zu erstreiten, schlittern sie bereits in die nächste Abhängigkeit, die teuer werden könnte: Nachrichtenseiten verbreiten genau jenen Content, für den Suchmaschinen zahlen sollen, kostenlos über Facebook oder Twitter und beschäftigen dafür oft sogar eigene Social-Media-Manager. Die Gefahr: Genauso wie Google werden diese Social-Media-Dienste mit den Verlagen um die Online-Werbegelder rittern.

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Tobias Schwarz“Icecream on demand” – Uber testet Same Day Delivery

Eine heute stattfindende Werbeaktion von Uber zeigt die hierzulande oft übersehende Ambition des Unternehmens hinsichtlich Same Day Delivery. // von Tobias Schwarz

Uber Icecream On Demand

Uber wird am heutigen Freitag versuchen, einen Weltrekord brechen. Hinter dem Hashtag #UberIceCream verbirgt sich eine globale Werbeaktion, in der die Online-Plattform “Icecream on demand” in Berlin sowie in 130 weiteren Städten weltweit anbietet. Von Boston bis Barcelona, von Berlin bis Mumbai – Uber will den Nutzern der Uber-App ermöglichen, mit einem Klick ein Eis zu bestellen, das direkt zu ihnen geliefert wird.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Project Zero von Google, Twitter will nach Hamburg, Filesharing, AirType und Microsoft forscht zu Machinenlernen. Ergänzungen erwünscht.

  • PROJECT ZERO GoogleWatchBlog: Google gründet Security-Elite für das gesamte Internet: “Wenn, dann Google” denkt man oft bei scheinbar unlösbaren Herausforderungen. Mit dem Project Zero hat sich das Internetunternehmen nun der Sicherheit des gesamten Internets angenommen. Der Heartbleed-Bug hat gezeigt, dass die Entdeckung und Behebung von Fehlern grundsätzlich funktioniert, aber viel zu lange dauert. Google versammelt deshalb eine Reihe von Sicherheitsexperten, um potenzielle Gefahren in bekannter Software und Web-Anwendungen zu entdecken und zu beheben.
  • TWITTER Hamburger Abendblatt: Twitter steht vor dem Umzug nach Hamburg: Der Hamburgische Datenschützer Dr. Johannes Caspar kann sich scheinbar über einen neuen “Kunden” freuen. Twitter überlegt laut einem Bericht von Melanie Wassink in der Hamburger Abendzeitung in die Hansestadt zu ziehen und damit Nachbarn von Google, Facebook und Airbnb zu werden. Berlin ist zwar immer noch arm, scheinbar aber weniger sexy für Unternehmen aus dem Silicon Valley.
  • FILESHARING Netzpolitik.org: Filesharing hat keine Auswirkungen auf Kino-Erlöse: “Wer digitale Kopien kostenlos lädt, bezahlt nicht für Original-Releases” lautet ein gängiges Vorurteil von Filesharing-Gegnern. Der Wirtschafts-Professor Koleman Strumpf hat diesen Mythos jetzt empirisch widerlegt. In einer neuen Studie untersucht er Daten der “Hollywood Stock Exchange” und “einer großen Bittorrent Index-Seite”. Andre Meister stellt die Studie auf Netzpolitik.org vor.
  • AIRTYPE Mashable: Prototype Improves Mobile Typing by Ditching the Keyboard: Ein Startup aus dem texanischen Austin hat einen Prototyp namens AirType entwickelt, der vielleicht die Zukunft des mobilen Schreibens an Tablets darstellt. Ach ja, die Zukunft wird wohl ohne ein mobiles Keyboard auskommen, sondern auf Sensoren setzen. Bisher gibt es nur Fotos von dem Prototyp, aber die Gesten erkennende Technik scheint ähnlich wie Stimmerkennung zu funktionieren.
  • MASCHINENLERNEN Golem: Neuronales Netz von Microsoft erkennt Hunderassen: Auf Golem stellt Sebastian Grüner das Project Adam vor, mit dem Microsoft neuronale Netze und maschinelles Lernen erforschen will. Das simulierte Gehirn mit zwei Milliarden Verbindungen erkennt Hunderassen und soll künftig eine Vielzahl von Objekten visuell identifizieren können.

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Jonas HallerDeutschland einig Android-Land?

In Deutschland laufen vier von fünf veräußerten mobilen Geräten mit Googles Android. Wird das Unternehmen aus Mountain View zu mächtig? // von Jonas Haller

Android (Bild: Kham Tran [CC BY 2.0], via Flickr)

Sie sind unsere alltäglichen Begleiter, helfen in allen erdenklichen Lebenssituationen und stellen für uns den Kontakt zu unseren Mitmenschen her. Die Rede ist von Smartphones, die in den letzten Jahren einen wenn nicht sogar den größten Entwicklungsschub der gesamten Technikbranche erfahren haben. Der aktuell größte Global Player im Bereich der Software ist zweifelsohne Google mit dem eigenen Betriebssystem Android.

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Lars SobirajIngress für iOS: Vorläufer für neues Geschäftsmodell?

Am gestrigen Montag wurde endlich für alle iOS-Geräte das Augmented Reality Game Ingress veröffentlicht. Offenbar ist das Spiel der Vorbote einer neuen Ausrichtung von Google. // von Lars Sobiraj

Ingress

Google hat die Apple-Nutzer lange warten lassen. Seit gestern ist das Real-World-Abenteuerspiel erstmals für iPhones und iPads erhältlich. Seit Oktober 2013 wurde die Android-Version über vier Millionen Mal kostenlos heruntergeladen. Doch es steckt noch mehr dahinter. Auf Basis der Software von Ingress wird derzeit mit Endgame ein neues Spiel produziert, welches gleichzeitig ein neues Geschäftsmodell darstellt. Endgame soll demnächst einen Kinofilm, gedruckte Bücher, E-Books, ein Gewinnspiel und zahlreiche Google-Dienste miteinander verknüpfen.

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Katharina BrunnerHaucap über Monopole: Facebook ist gefährlicher als Google

Ist Google ein Monopol? Nein, findet die Monopolkommission. Ihr Mitglied Justus Haucap erläutert im Interview die Gründe. // von Katharina Brunner

Justus Haucap

Es ist die Frage, die in den letzten Wochen die Wirtschaftsmedien genauso bewegte wie die Feuilletons: Hat Google zuviel Marktmacht? Auch die Monopolkommission, ein beratendes Gremium der Bundesregierung, hat in ihrem Hauptgutachten 14 der über 800 Seiten dieser Frage gewidmet. Die klare Antwort: Nein, Google ist kein Monopol. Justus Haucap, Mitglied der Kommission, VWL-Professor und erklärter Gegner des Leistungsschutzrechts für Presseverlage, im Interview über Daten-Sammel-Maschinenen, Anti-Google-Stimmung und sein persönliches Schreckensszenario. [Mehr]


Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 11. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Neelie Kroes, Zensur durch den an sich selbst glaubenden Riesen Google, Thilo Weichert sowie den Hack der Kommission für Jugendmedienschutz. Ergänzungen erwünscht.

  • NEELIE KROES IM INTERVIEW Luxemburger Wort: Roaminggebühren sollen bis Ende 2015 abgeschafft werden: Ein Interview mit EU-Kommissarin Neelie Kroes im Luxemburger Wort über das umfangreiche Gesetzespaket, mit dem die EU-Kommission den Telekommunikationsmarkt neu ordnen möchte. Ein Punkt wäre die noch in diesem Jahr mögliche Entscheidung der Abschaffung von Roaminggebühren.
  • ZENSUR PandoDaily: Even if you hate porn, Google’s ban on adult ads is nothing to celebrate: Pornographie und Werbung sind zwei Aspekte des Internets, die stets Beachtung finden und viel über das Internet einer Gesellschaft aussagen. Und die Sperrung von Porno-Werbung durch Google zeigt klar die Rolle von einzelnen Unternehmen und Lobbyorganisationen auf, die jegliche Inhalte sperren oder löschen, die ihnen nicht passen, selbst wenn sie legal sind. Und das ist mal ein wirkliches Problem, das wir mit Google & Co. haben.
  • GOOGLE Neunetz.com: Das Medienmärchen vom allmächtigen Google: Folgt man der deutschen Debatte über Google, könnte man den Eindruck gewinnen, der Konzern beherrsche jeden Markt, in den er geht und zerdrücke jeden Konkurrenten ohne Mühe. Google ist tatsächlich ein großer und mächtiger Digitalkonzern. Und Google ist auch der einzige Konzern, der die Hybris hat, sich alles zuzutrauen. Das heißt aber nicht, dass auch wir ihm alles zutrauen müssen.
  • DATENSCHUTZ Heise Online: Datenschützer Thilo Weichert nicht wiedergewählt: Das Theater um die Wiederwahl von Deutschlands wohl bekanntesten Landesdatenschützer ist um ein Kapitel reicher: für die Wiederwahl fehlte Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragtem Thilo Weichert gestern im Kieler Landtag genau die eine Stimme der Regierungsfraktionen, die die Mehrheit garantiert. Wiederholt werden kann die Wahl erst im September.
  • JUGENDMEDIENSCHUTZ Netzpolitik.org: BPjM-Leaker im Interview: Auf Netzpolitik.org führt Andre Meister ein Interview mit dem oder der anonymen Hacker/in der geheimen Internetfilterliste der Kommission für Jugendmedienschutz. Die Person prallt darin, dass der Hack einfacher gewesen sein soll als Hausaufgaben im ersten Semester eines Informatikstudiums. Über anonyme Interviews kann man unterschiedlich denken, aber die seriös wirkenden Antworten geben einen vermeintlichen guten Einblick in die Beweggründe der Person.

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Oliver Bernt5 Lesetipps für den 10. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Emails als Verkaufskanal, die Sicherheitslücke bei Protonmail, Googles Löschaktivitäten sowie neues zum Urheberrecht und Geoblocking. Ergänzungen erwünscht.

  • GEOBLOCKING: SZ: Internetanbieter gegen Geoblocking – Dieses Video ist in Ihrem Land verfügbar: Wenn einem beim Internetsurfen der Browser die Meldung „dieser Inhalt ist nicht verfügbar“ anzeigt liegt die Ursache oft im Geoblocking begründet. Ein neuseeländischer Provider hat einen Weg gefunden, die unliebsamen Ländersperren außer Kraft zu setzen, um das Internet wieder zu einem grenzenlosen Medium zu machen.
  • URHEBERRECHT: Senficon: Julia Reda – Frage an Juncker zum Urheberrecht: Die Grüne/EFA-Fraktion hatte gestern die Gelegenheit, EU-Kommissionspräsidentschaftskandidat über seinen Standpunkt zum europäischen Urheberrecht zu befragen. Sein Fazit: „Urheberrecht darf die digitalen Ambitionen Europas nicht erschweren, sondern muss ein Instrument der Mobilisierung der europäischen digitalen Potentiale werden.“
  • GOOGLE: EuGH-Urteil: Vergiss es, Google | ZEIT ONLINE: Wie vom Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) verlangt, hat Google damit begonnen, unliebsame Links auf Anfrage von Betroffenen aus seinen Suchergebnissen zu entfernen. Leider benehmen sich Googles Lösch-Algorithmen wie die sprichwörtliche Axt im Walde und verbannen neben den monierten personenbezogenen Daten, z.B Namen aus Kommentaren, zuweilen auch den gesamten Inhalt der Website auf der eben dieser Kommentar gepostet wurde. Noch ist unklar, wie Google zukünftig vermeiden will, dass seriöse Inhalte im Daten-Nirvana verschwinden.
  • DATENSCHUTZ: Golem: Kritik am E-Mail-Dienst Protonmail: Die Versprechen von Protonmail waren groß: mit perfekter Verschlüsselung wollte man eine nahezu sichere Email-Kommunikation erreichen. Ein Trugschluss, wie Sicherheitsexperte Thomas Roth herausfand. Er entdeckte den XSS-Fehler. Erst nach Roths zweiter Email schlossen die Entwickler die Lücke. Wie steht es um Protonmail nach dieser Panne?
  • PAYMENT: Pymnts: How To Turn Email Into A Buying Channel: Mehr als 5 Millionen Angebote werden jeden Tag in den USA per Email verschickt. Das sind 5 Millionen potentielle Käufer. Der Dienst @Pay will den Anbietern ein Werkzeug an die Hand geben, diese Käufer direkt aus der Email heraus zu erreichen. @Pay CEO John Killoran erzählt im Interview, wie er den Online Payment Markt revolutionieren möchte.

 

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Jakob SteinschadenGoogle vs. Apple: Die Ausweitung der Kampfzonen

Unsere Autos, unser Zuhause, unsere Gesundheit: Die beiden Silicon-Valley-Riesen wollen mit ihren Geräten und Diensten in alle erdenklichen Lebensbereiche vordringen und liefern sich gerade einen erbitterten Zweikampf um die Geschäftsfelder der Zukunft. // von Jakob Steinschaden

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Heute lebt Apple vorrangig vom Verkauf von iPhones, und Google verdient seine Milliarden mit Suchmaschinen-Werbung. Doch beide IT-Konzerne arbeiten fieberhaft an ihrer eigenen Business-Zukunft, haben Heimautomation, Autos, den Gesundheitsbereich oder Home Entertainment als digitale Expansionsfelder definiert und scharen Partner um sich. Arbeit, Mobilität, Gesundheit, Unterhaltung, Eigenheim: Wenn die Pläne von Google und Apple aufgehen, dann wird man sich irgendwann einmal entscheiden müssen, in welcher Welt man leben will: In der von Apple oder in der von Google? [Mehr]


Thomas VorreyerDie Playlist zwischen Kuration und Code

Google erwirbt Songza und setzt beim Thema Kuration von Musik wieder auf den Faktor Mensch. // von Thomas Vorreyer

Playlist (Bild: Delwin Steven Campbell [CC BY 2.0], via Flickr)

Erst kaufte Apple spektakulär die Firma Beats Music, die neben Kopfhörern auch einen kuratierten Streamingdienst im Angebot hat. Jetzt erwarb Google Songza, einen Dienst, der Playlisten offeriert, zusammengestellt von Menschen, nicht Algorithmen. Damit steht Google nicht alleine da. Verändern sich unsere Hörgewohnheiten schon wieder? [Mehr]


Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Zensur statt Vergessen, die Zukunft des Streaming, Snapchat, Google und die Arbeitsbedingungen bei Amazon. Ergänzungen erwünscht.

  • RECHT AUF VERGESSEN The Guardian: Guardian articles have been hidden by Google: Was wirklich an Politik nerven kann, ist dumme Kurzsichtigkeit. Als das mit seinem Namen täuschende “Recht auf Vergessen” vom Europäischen Gerichtshof beschlossen wurde, jubelten die meisten und Warnungen, welche Auswirkungen das auf die Pressefreiheit haben wird, wurden ignoriert. Nun haben wir den Salat, wie James Ball im Guardian schreibt. Das Gesetz wird nämlich genutzt, um unliebsame Presse zu zensieren.
  • STREAMING The Next Web: Original TV Shows Have Made Video Streaming Complicated: Mit Streaming-Diensten sind wir in Deutschland ja noch nicht sehr gesegnet und so können viele den Start von Netflix in Deutschland kaum noch erwarten. Doch das ein größerer Markt es vor allem den Nutzern komplizierter macht, zeigt Nick Summers Einblick in seine Welt an Subscriptions. Eine gute Warnung für Eltern, denn Netflix sieht Kinder als die Zukunft des Streaming-Marktes an.
  • SNAPCHAT BuzzFeed: 13 Cool Things You Probably Didn’t Know About Snapchat: Auch wenn Erfolg einem nicht automatisch Recht geben muss, kann das Licticles-Format von BuzzFeed, ab und zu auch einmal journalistischer Natur sein. Die Aufstellung von Jessica Misener über Snapchat ist trotz seiner gewöhnungsbedürftigen Art sehr informativ. Ich wusste nicht, dass 58% der US-Studenten ein Produkt auch kaufen, wenn sie über Snapchat einen Gutschein bekommen haben.
  • GOOGLE Golem: Wie Google den Rest des Internets überflüssig macht: Auf Golem schreibt Stefan Mey, wie Google den Rest des Internets angeblich überflüssig macht. Immer häufiger beantwortet Google Nutzeranfragen gleich selbst – und macht das Internet hinter den Trefferlisten damit teilweise überflüssig. Die nützliche Zusammenfassung von wenigen Informationen, wie in den von Mey gewählten Beispielen, empfinde ich als praktisch, aber diese ungeprüft zu übernehmen, ein nicht wünschenswertes Nutzungsverhalten.
  • AMAZON Re/code: “Amazon Was a Prison,” Says Former Worker: Auf ReadWrite berichtet Jason Del Rey über eine im US-Fernsehen gesendete Dokumentation, in der die Arbeitsverhältnisse bei Amazon mit dem Leben im Gefängnis verglichen wird. Ehemaliger Angestellte und Geschäftspartner äußern sich äußerst kritisch über Amazon. Bei allem Einkaufskomfort und Fortentwicklung des E-Commerce, sollte diese Seite von Amazon nicht außer Acht gelassen werden.

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Daniel KuhnProteste stören Googles Entwicklermesse Google I/O

Vergangene Woche fand in San Francisco die Entwicklermesse Google I/O statt, deren Eröffnungs-Keynote von zwei Demonstranten gestört wurde. // von Daniel Kuhn

Google Teaser (Bild: Carlos Luna [CC BY 2.0], via Flickr)

Proteste gegen Google sind sicher nichts Neues, doch in der vergangenen Woche haben sie eine neue Qualität erreicht. Während der zweieinhalbstündigen Eröffnungs-Keynote zur Entwicklermesse Google I/O störten zwei Demonstranten die Veranstaltung, als sie ihrem Unmut Luft machten. Diese stammen von lokalen Aktivisten-Gruppen, die vor allem den, durch Tech-Riesen wie Google, stark beschleunigten Verdrängungsprozess der Anwohner aufgrund rapide steigender Mieten in San Francisco kritisieren.

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