Daniel PeterHamburger Wahlkampf: Fernduell über Google Hangouts

Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz und sein Herausforderer Dietrich Wersich stellen sich in zwei Hangouts auf Google+ den Fragen einer Schulklasse. // von Daniel Peter

Hangouts mit Dietrich Wersich und Olaf Scholz

 

Die meisten Jugendlichen sind es gewohnt, über digitale Pfade mit ihrer Umgebung zu kommunizieren. Politik-Digital.de bietet ausgewählten Schulklassen seit einiger Zeit die Möglichkeit, mit Politikerinnen und Politikern online ins Gespräch zu kommen. Auch andere Interessierte können während dieser Fragerunde mit den Politikern ins Gespräch kommen. Morgen findet das erste von zwei geplanten Hangouts-Gesprächen mit den Spitzenkandidaten von SPD und CDU für den Hamburger Bürgerschaftswahlkampf statt.

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Niklas Möller5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um WhatSim, das Vertrauen in Nachrichten, Twitter und die State of the Union, den Aufstieg von Instagram und das Leben in Startups aus der Sicht einer Praktikantin. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSIM The Wallstreet Journal: New SIM Card Offers Global Access to WhatsApp: Ein von Telecom Italia Mitarbeiter Manuel Zanella gegründetes Unternehmen bietet eine neue SIM-Karte namens WhatSim an, die es Nutzern auf der gesamten Welt erlauben soll, die zu Facebook gehörige Messenger-App WhatsApp zu verwenden. Diese hat inzwischen 700 Millionen aktive Nutzer, die 30 Milliarden Nachrichten am Tag verschicken, und auf einem guten Weg ist, klassische Textnachrichten zu verdrängen. 150 Länder auf der gesamten Welt sollen mit WhatSim beliefert werden, auch viele Entwicklungsländer, in denen das Angebot nach eigenen Angaben teilweise nur für Euro im Jahr kosten wird.

  • NACHRICHTEN Quartz: Google is now a more trusted source of news than the websites it aggregates: Die Public Relations Agentur Edelman hat eine Umfrage unter 27.000 Menschen veröffentlicht, die das Vertrauen der Bevölkerung in Nachrichten zeigt. Demnach genießen Suchmaschinen, wobei Google hier mit weitem Abstand der Marktführer ist, inzwischen ein größeres Vertrauen als traditionelle Medien, während soziale Netzwerke trotz positiver Entwicklung immer noch mit größerem Misstrauen zu kämpfen haben. Besonders groß ist das Vertrauen der jungen Nutzer in Suchmaschinen.

  • STATE OF THE UNION The New York Times: The State of Our Union, Tweeted: Die State of the Union ist die alljährliche Ansprache, die der Präsident der Vereinigten Staaten zu Beginn eines Jahres hält und seine Einschätzung zur Lage des Landes vorträgt. Dank Social Media hat sich auch diese Veranstaltung inzwischen verändert und es war nicht nur Barack Obama, der seine Einschätzung geäußert hat, sondern zeitgleich konnten alle Abgeordneten auf Twitter ihre persönlichen Meinungen kundtun und das führte somit zu einer angeregten Diskussion statt eines Monologes. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie soziale Medien auch die Politik revolutionieren können.

  • INSTAGRAM t3n: Weigerts World: Der unerwartete Aufstieg von Instagram in den Social-Media-Olymp: Bei t3n hat Kolumnist Martin Weigert sich in dieser Woche mit dem unerwarteten Aufstieg von Instagram auseinandergesetzt. Vor wenigen Jahren noch hätte wohl kaum jemand vorhergesehen, dass es ausgerechnet Instagram gelingen könnte, zu einem ernsthaften Konkurrenten für Branchenführer Facebook heranzureifen; und dabei hat sich hier seit Gründung des Netzwerkes verhältnismäßig wenig getan. Doch es ist wohl gerade die Einfachheit des Dienstes, die von den Nutzern besonders geschätzt wird. Denn die Grundstruktur hat bei Instagram schon immer sehr gut funktioniert.

  • STARTUPS Gründerszene: Praktikum bei Stylefruits: Gaming Nights, Open Door Policy und jede Menge Mode: Wie sieht der Alltag in einem Startup aus? Das wollte Juliette Allaire auch wissen und hat als Praktikantin bei der Münchener Social Shopping Plattform Stylefruits begonnen. Bei Gründerszene.de hat sie ihre Eindrücke geschildert und berichtet von ihren Social Media Aktivitäten und der Kooperation mit Bloggern. Letztendlich kommt sie nicht nur aufgrund der offenen Art des Startups zu einem positiven Fazit: sie fühlte sich nicht bloß als Praktikantin, sondern als ein wichtiger Teil des Unternehmens.

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Daniel Peter5 Lesetipps für den 21. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um eine App, die Blinde sehen lässt, die Krautreporter, den Erfolg von WhatsApp, das europäische Urheberrecht und Satelliten-Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • BE MY EYES The Huffington Post: Be My Eyes: Diese App lässt Blinde wieder sehen – durch die Augen anderer: Am Donnerstag haben dänische Entwickler eine neue App auf den Markt gebracht. Erstaunlich daran: Sie ist eine Mischung aus Sehhilfe und Social Media. Sie verbindet einen sehbehinderten Nutzer mit einem gesunden Menschen, der ihm via Smartphone seine Augen leiht und bei täglichen Aufgaben und Problemen hilft. Wie das neue Programm genau funktioniert, beantwortet dieHuffington Post.

  • KRAUTREPORTER Carta: Die Krautreporter: Kritik der Kritiker: Kai Schächtele wirft auf Carta einen Blick auf den Zustand der Krautreporter. Er kritisiert das Online-Magazin wegen seiner Überheblichkeit mit der es sich als Rettung des Onlinejournalismus angepriesen habe, jedoch nimmt er auch die anderen Kritiker in die Verantwortung und rät ihnen, das Projekt mit weniger Genugtuung tot zu sagen. Schließlich wäre es zu erwarten gewesen, dass sich die Plattform nach der Anfangseuphorie mit einigen Problemen konfrontiert sehen würde.

  • WHATSAPP Frankfurter Allgemeine: WhatsApp erobert die Welt: Die Frankfurter Allgemeine untersucht in einem umfangreichen Artikel den unglaublichen Aufstieg von WhatsApp. Das Kommunikations-Programm hat mittlerweile mehr als 700 Millionen aktive Nutzer und ist die meistgenutzte App. Der Messenger ist der am schnellsten wachsende Internetdienst der Geschichte. Täglich werden mehr WhatsApp-Nachrichten verschickt als SMS. Sogar die Übernahme durch den Social Media-Giganten Facebook hat das Unternehmen überstanden, obwohl sich viele Nutzer um ihre Privatsphäre fürchteten.

  • URHEBERRECHT Süddeutsche.de: “Alle Abgeordnete sollten Rechenschaft über Lobby-Treffen ablegen”: Vor kurzem hat Sie etwas Erstaunliches gemacht: Sie hat eine Liste aller Lobby-Treffen, die sie in ihrer Arbeit als Europa-Abgeordnete gemacht hat, veröffentlicht. Julia Rede ist Mitglied der Piratenpartei und Berichterstatterin über die Harmonisierung des europäischen Urheberrechts. Nun fordert Sie, dass es ihr andere Abgeordnete gleich tun und kritisiert das bisherige, komplizierte Urheberrecht, dass weder Verbrauchern, noch Autoren oder der Öffentlichkeit nützt. Ein Interview auf Sueddeutsche.de.

  • GOOGLE Golem.de: Google will bei Elon Musks Satelliten-Internet einsteigen: Nach drei anderen Projekten zur Verbesserung der internationalen Kommunikationsinfrastruktur will Google in den Raketenhersteller SpaceX investieren. Die Investitionssumme soll bei rund einer Milliarde US-Dollar liegen. Das Unternehmen erhofft sich dadurch, beim geplanten Satellitennetzwerk von Elon Musk dabei zu sein. Ob nun bald hunderte neue Satelliten im Orbit der Erde kreisen werden und welche Ziele Elon Musk verfolgt, könnt ihr auf Golem.de lesen.

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Lars SobirajWie aktiv sind Politiker in sozialen Netzwerken?

Soziale Netzwerke sind auch für Politiker von immer größerer Bedeutung, wie der Politik- und Kommunikationsberater Martin Fuchs anhand der Aktivität der Bundestagsabgeordneten bei Facebook, Google+ und Twitter nachweist. // von Lars Sobiraj

Social Media (Bild: kropekk_pl [CC0], via Pixabay)

Martin Fuchs hat sich selbst zum “Hamburger Wahlbeobachter” erkoren. In Zusammenarbeit mit Technikern hat er mehrere Portale erschaffen, die die Aktivität von Personen und Organisationen in sozialen Netzwerken analysieren und vorstellen. Zwar ist die Präsentation in erster Linie Werbung in eigener Sache, zumal Fuchs als Kommunikationsberater tätig ist. Dennoch kommen dabei recht spannende Ergebnisse zutage.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 19. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Sicherheit von Social Media, Uber, Sperrfristen im Journalismus, das Chromebook und Google an sich. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA BuzzFeed News: No One Really Knows How Secure Government Social Media Is: Die Websites des Kanzleramts und des Bundestags sind erst vor kurzem Opfer eines Hacker-Angriffs geworden und der Twitter-Account der US-Streitkräfte wurde sogar von Terrroisten des IS übernommen. Die US-Regierung besitzt ungefähr 5.000 weitere Profile in sozialen Medien und nach den jüngsten Ereignissen stellt sich (vor allem an die Plattformen an sich) die Frage, wie sicher sind Regierungsaccounts? Evan McMorris-Santoro, Korrespondent für BuzzFeed News im Weißen Haus, geht in seinem Artikel genau dieser Frage nach und auch die deutsche Bundesregierung sollte sich vielleicht langsam einmal Gedanken darüber machen, wenn sie das nicht schon längst getan hat.

  • UBER Münchner Merkur: Uber-Chef Travis Kalanick will Europa erobern: Gestern sprach Travis Kalanick, Gründer und Geschäftsführer von Uber, auf der Digitalkonferenz DLD in München und überraschte neben der Ankündigung, demnächst Europa erobern zu wollen, vor allem mit einem wesentlich angenehmeren Auftreten. Philipp Vetter war für den Münchner Merkur vor Ort und berichtet auf der übrigens sehr schick designten Website der Zeitung über die vor allem in Europa viel diskutierte Alternative zum veralteten Taxi-Monopol. Kalanicks Agenda ist dabei klar: “Mit neuer Technologie machen die alten Regeln keinen Sinn mehr.

  • SPERRFRIST Deutschlandfunk: Das womöglich überlebte Privileg der Sperrfrist: Für den Deutschlandfunk hat sich Daniel Bouhs mit der sogenannten Sperrfrist auseindergesetzt, die er interessanterweise eher als besonderes Privileg versteht und nicht wie ich als unnötiger Kontrollwahn. Vielleicht fanden es Journalisten früher toll, bestimmte Informationen vorab zu bekommen und damit noch eien Weile im Verborgenen arbeiten zu können, ich empfinde diese Regelung heute eher als störend. Besonders da der inoffizielle Flurfunk, auch Twitter genannt, sowieso immer schon schneller ist. Deshalb halten wir uns nur an Sperrfristen, wenn sie für uns sinnvoll erscheinen, z.B. bei einer Präsentation einer Studie, aber sicher nicht bei Redemanuskripten oder PR-Mitteilungen von Firmen.

  • CHROMEBOOK Digital Trends: What is a Chromebook, anyway?: Eine gute Frage, die Joe Donovan in seinem Artikel für Digital Trends aufwirft: Was ist überhaupt ein Chromebook? Seit fast zwei Jahren gehört das von Google auf die wichtisten Internet-Funktionen reduzierte Notebook zu den Topsellern im Hardware-Bereich und auch ich habe mir vor anderthalb ein Chromebook gekauft, dass heute noch genauso gut wie am ersten Tag funktioniert. Spare ich mir Fotos bei Artikeln, würde das Gerät so gar ausreichen, um eine Seite wie Netzpiloten.de zu machen. Die Lektüre ist vielleicht ein guter Start, um sich (mal wieder) mit Googles stillem Erfolg genauer zu beschäftigen und den unzähligen Apps für Chrome.

  • GOOGLE The Guardian: Google searches for a way to avoid Microsoft’s fate: Vielleicht ist es den Gedanken gar nicht wert, aber die Anteil von Google auf dem Suchmaschinenmarkt in den USA sind in einem Jahr um fast 5 Prozent gesunken. Ist das der Anfang vom Ende oder nur eine winzige Reaktion auf Yahoos andauernden Reformkurs? Auch John Naughton kann die Entwicklung nicht genau einordnen, fest steht aber, dass die Suchmaschine immer noch Googles Haupteinnahmequelle ist und der Firma erst die Freiheit gibt, sich in alle denkbaren Richtungen zu entwickeln. Nicht die einzige Parallele zu MIcrosoft, wie Naughton in seinem Guardian-Artikel, den ich im Newsletter des Social Media Watchblog gefunden habe, lesenswert ausführt.

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Daniel Peter“Lügenpresse”? – Publixphere führt Debatte über Medienkritik

Das Debattenblog Publixphere machte die Medienkritik zu einem Schwerpunktthema im Jahr 2014. Nun wurde die entstandene Debatte zusammengefasst und veröffentlicht. // von Daniel Peter

Internet

Tausende Menschen skandieren in einer deutschen Großstadt pressefeindliche Parolen, unterstützt werden sie aus zahlreichen Kommentar-Spalten und Foren. Auch seriöse gesellschaftliche Akteure kritisieren die traditionellen Medien auf vielfältige Weise. Es scheint als haben diese mit einem ernsten Vertrauensproblem zu kämpfen. Als die Redaktion des Debattenblogs Publixphere die lebhaften Diskussionen in ihrem Portal verfolgte, beschloss sie dem Thema besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Medien, Politik und Wissenschaft startete Publixphere eine umfangreiche Debatte.

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Daniel KuhnMicrosoft und Google arbeiten an Übersetzung in Echtzeit

Microsoft und Google kommen dem Traum von Übersetzung in Echtzeit immer näher – wann fällt die Sprachbarriere? // von Daniel Kuhn

Videokonferenz (Bild: Fuelrefuel [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Als Douglas Adams 1979 seinen Protagonisten Arthur Dent “Per Anhalter durch die Galaxis” schickte, löste er das alte Problem der Sprachunterschiede mit dem Babelfisch. Dieser kleine gelbe Fisch lebt im Ohr seines Wirts, ernährt sich von dessen Gehirnströmen und hat den positiven Nebeneffekt, dass man alles versteht, was in einer anderen Sprache gesagt wird. Auch wenn dieser Kunstgriff in vielerlei Hinsicht eine Parodie auf die Science-Fiction-Literatur war, hat sie doch zumindest bei Microsoft und Google den Ehrgeiz geweckt, dass Smartphone zu einen eben solchen Echtzeituniversalübersetzer zu machen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Suche von Google, Überwachung, das neue Büro der WIRED US und das Internet als disruptives Neuland. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Medium: How Google Search Dealt With Mobile: Im Sommer war Googles Suchmaschinen-Chef Ben Gomes in Berlin und erklärte die Zukunft der Suche im Internet. Es war ein kurzer Auftritt, dem man aber einen Punkt entnehmen konnte: die Suche wird zum Dialog zwischen Mensch und Maschine. In vier sehr langen Beiträgen setzt sich Steven Levy auf Medium mit dem Thema näher auseinander. Mit dem Wochenende vor der Tüt genau die richtige Lektüre, um sich mit dieser wichtigen Veränderungen zu beschäftigen, die uns in den nächsten Jahr bevorsteht.

  • ÜBERWACHUNG I New Scientist: Mass surveillance not effective for finding terrorists: Anlasslose Massenüberwachung sorgt weder für mehr Sicherheit, noch bringt sie etwas in der Bekämpfung von Terrorismus. Das einzige was passiert ist, dass die Grundrechte einer demokratischen Gesellschaft einegschränkt werden, wie Annika Kremer gestern auf Netzpiloten.de erklärte. Ray Corrigan, Dozent für Mathematik an der britischen Open University begründet das in einem lesenswerten Artikel auf Newscientist.com und kommt zu dem Schluss, dass die Arbeit der Sicherheitsbehörden durch Massenüberwachung sogar erschwert werden würde.

  • ÜBERWACHUNG II WIRED: No, the NSA Isn’t Like the Stasi—And Comparing Them Is Treacherous: Der Titel von Andrew Currys Artikel ist schlecht gewählt, denn der erste Eindruck täuscht: die NSA wird hier nicht in einem unpassenden Vergleich mit der ostdeutschen Staatssicherheit verharmlost, sondern die entscheidenden Unterschiede zwischen den beiden Geheimdiensten herausgearbeitet. Während die Stasi sichtbar war, ihr Terror unmittelbar wirkte, ist die NSA das nicht und wird nur als surreal dargestellte Bedrohung in den Medien wahrgenommen. Für die Demokratie ist das aber genauso gefährlich.

  • WIRED The Awl: Re: New WIRED Offices: In einem Memo-artigen Beitrag auf The Awl stellt Scott Dadich, seit Ende 2013 Chefredakteur der US-amerikanischen Wired, dass neue Büro des Magazins in San Francisco vor. Zusammen mit Dadichs Instagram Fotos bekommt man nicht nur Einblick in den (bisherigen) Büroalltag der Wired US, sondern auch vom Selbstverständnis des Magazins: “WIRED is no longer a pirate ship. It’s the home of world-changing journalism.” Große Worte, die das Magazin in den letzten Jahr nur noch selten erfüllte, aber ich hoffe auf bessere Zeiten.

  • INERNET TIME: This Will Be the Most Disruptive Technology Over the Next 5 Years: In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden mehr Menschen zum ersten Mal online sein als bisher überhaupt waren. Dies liegt vor allem an Smartphones, die den mobilen Zugang in Regionen ohne ausreichende Infrastruktur bringen werden. Auf der CES erklärte Ben Bajarin von Creative Strategies, dass dieser unvorstellbare Fakt das Internet zur disruptivsten Technologie der nächsten Jahre macht, denn es wird Gesellschaften und vor allem soziale Klassen verändern, die bis jetzt noch offline existierten. Und dieser Effekt wird sich auch nicht durch Repression aufhalten lassen, hat er auch noch nie, wie Bajarins gleichnamiger Kollege Tim in seiner TIME-Kolumne erklärt.

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Daniel Peter5 Lesetipps für den 15. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um einen Startup-Contest von Twitter, David Cameron und WhatsApp, den Apple Watch-Leak, Google Translate und Bitcoins. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER t3n: Startup-Contest in Berlin und Road-Trip um die Welt: Wie Twitter Entwickler an sich binden will: Twitter versucht weiter Entwickler an sich zu binden. Nachdem sie mit Fabric eine Suite für Mobile-Developer präsentiert haben, versuchen sie nun mit zwei großangelegten Events mehr interessierte Nutzer dafür zu gewinnen. Ab Januar startet der Micro-Blogging-Dienst einen Roadtrip um die Welt. Von den USA über Asien nach Europa soll die Reise gehen. Flankiert wird diese Aktion von einem Startup-Contest, bei dem Entwickler die Chance haben sich mit den Twitter-Chefs und Investoren zu treffen.

  • WHATSAPP Androidmag.de: Britischer Premier will verschlüsselte Messenger verbieten lassen: Das Ende von WhatsApp, Threema & Co.?: Täglich grüßt das Murmeltier. Einige Tage nach den tragischen Anschlägen von Paris quellen die Medien über vor Statements von europäischen Politikern. Sie wollen entweder zurück zur Vorratsdatenspeicherung oder die Befugnisse der Geheimdienste noch umfassender machen. Der britische Premierminister David Cameron will die Verschlüsselung von Kommunikation konsequent verbieten. Ob das das Aus für Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Threema bedeuten würde, versucht das Android Magazin zu klären.

  • APPLE SPIEGEL ONLINE: Leak in iOS-Betaversion: Neue Details zur Apple Watch durchgesickert: Es werden eben nicht nur die Dokumente von Geheimdiensten geleakt, sondern auch Informationen über neue Produkte und das lange bevor die zuständigen Unternehmen vor hatten damit an die Öffentlichkeit zu gehen. So geschehen bei der Apple Watch, über die nun Neuigkeiten ans Licht kommen, die die Informationen aus bisherigen Vorführungen übertreffen. Spiegel Online hat sich den Leak einmal angesehen und berichtet darüber, was die neue Smart Watch können soll.

  • ÜBERSETZER ZEIT ONLINE: Wort für Wort zum Universalübersetzer: Willkommen in der Zukunft. Mit der aktualisierten Version der Übersetzungsapp Google-Translate bringt das Unternehmen ein deutlich effizienteres Programm unter die Leute. Die Übersetzungsgeschwindigkeit wurde deutlich verbessert und die App soll nun automatisch die gesprochene Sprache erkennen. Zudem wird die Stimme automatisch aufgezeichnet, damit der Gesprächsfluss nicht unterbrochen wird. Die wirkliche Neuerung ist aber auf jeden Fall die Übersetzung von mit der Kamera aufgenommenen Bildern. Zeit Online wirft einen ausführlichen Blick auf die neuen Fähigkeiten von Google-Translate.

  • BITCOIN Bloomberg: Bitcoin Plummets 32 Percent in Two Days: Binnen zwei Tagen sind die Preise für Bitcoins um 32% gefallen und der Kurs dadurch massiv eingestürzt. Bitcoin hat damit den niedrigsten Stand seit Oktober 2013. Experten warnen nun davor, dass die Akzeptanz für die Währung in der breiten Masse schwinden könnte. Zudem drohe ein gewaltiger Vertrauensverlust. Es wäre aber gut möglich, dass viele Nutzer gerade jetzt neue Bitcoins kaufen und darauf hoffen, dass die Währung wieder steigt.

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Lukas MenzelDie Social Media-Nutzung von Teenagern – Teil 2

Andrew Watts hat einen zweiten Teil über  sein Social Media-Nutzungsverhalten geschrieben, in dem er seine Meinung über weitere Dienste kundtut. Wie auch schon der erste Teil eine interessante Perspektive. // von Lukas Menzel

socialmedia

Letzte Woche erregte auf Medium der Blogpost von Andrew Watts über seine Social Media-Nutzung große Aufmerksamkeit. In diesem zeigte er, welche Social Media-Dienste er nutzt und was er an diesen gut oder schlecht findet. So sind für ihn Instagram und Snapchat die meist genutzten Social Media-Dienste, Facebook und Twitter hingegen lassen ihn kalt. Nun hat der 19-Jährige zu weiteren Social Media-Diensten, wie YouTube, Google+ und Reddit, einen zweiten Blogpost veröffentlicht.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 9. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Freiheit als Reaktion auf Charlie Hebdo, Gedanken zu Instagram, ein Leben rettendes Selfie, Uber und das Urheberrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • FREIHEIT Gigaom: Charlie Hebdo murders are no excuse for killing online freedom: Es ist einer der widerlichsten Reflexe in der Politik: unsere Freiheit ablehnender Terorrismus wird mit unserer Freiheit abschaffender Überwachung geantwortet. Man kann nach Vorfällen wie dem in Paris fest damit rechnen, dass konservative Politiker Forderungen aufstellen, die nicht zu einer demokratischen Gesellschaft passen. David Meyer, Berliner Korrespondent von Gigaom, antwortet so einem Reflex lesenswert in seinem Artikel und allein schon in der Überschrift: “Charlie Hebdo murders are no excuse for killing online freedom”.

  • INSTAGRAM Franziskript: Ein paar Gedanken zu Instagram: Auf ihrem Blog hat sich Franziska Bluhm, Online-Chefredakteurin bei der Wirtschaftswoche, ein paar Gedanken über das von Facebook aufgekaufte Foto-Netzwerk Instagram gemacht, die Vor- und Nachteile aufgezählt und dabei festgestellt, dass sie inzwischen lieber auf Instagram als auf Twitter ist. Ein Fakt, der auch dem Nutzungsverhalten von Jugendlichen entsoricht, wie usner Autor Lukas Menzel erst Mitte der Woche beschrieb.

  • SELFIE Alaska Dispatch: Alaska State Troopers encourage lifesaving selfies for backcountry enthusiasts: Im Newsletter des Social Media Watchblog habe ich einen Artikel über ein wirklich schönes Beispiel gefunden, wie ein oft nur als oberflächlich abgetanener Trend auch sinnvoll genutzt werden kann. Selfies können nämlich Lebens rettende Informationen übermitteln, weshalb die Polizei in Alaska jetzt Outdoor-Fans dazu auffordert, Selfies bei Kletter- und Bergtouren zu machen und gleich öffentlich zu posten, damit z.B. bei Lawinen anhand von Landschaftsbildern, GPS-Daten oder der Kleidung den Verunglückten schneller geholfen werden kann.

  • UBER BuzzFeed News: The Danger Of Calling Uber A “Tech Company”: Einer Analyse von Uber auf BuzzFeed muss man nach dem inzwischen berühmten Abendessen von Emil Michael nicht allzuviel Glauben schenken, denn das Medium hat zwar einen vermeintlichen Sknadal aufgedeckt, sich dabei aber selber nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Charlie Warzel ist in einem Artikel einen interessanten Gedanken nachgegangen, mit dem man sich trotzdem beschäftigen sollte: Wenn Uber ein Technologie-Unternehmen ist, welche Konsequenzen muss man dann beim Umgang mit der Firma ziehen und ist Uber überhaupt ein Technologie-Unternehmen oder nicht nur ein etwas anderes Taxi-Unternehmen? Die Frage kann man anders als Warzel beantworten, von der Antwort hängt aber ab, wie man auf die offenen Fragen der durch Uber ausgelösten Disruption und Möglichkeiten beantwortet.

  • URHEBERRECHT Zeit Online: Warum Google 345 Millionen Links entfernen sollte: Die Woche meldeten wir schon einmal in den Lesetipps, dass es bei Google zu einem gewaltigen Anstieg der entfernten Links zu urheberrechtlich geschützten Inhalten gekommen ist. Von ein paar Hundert sogenannten Takedown Requests stieg die Zahl auf über 345 Mio. Anfragen. Das hat drei Gründe, wie Patrick Beuth sehr lesenswert auf Zeit Online erklärt: 1. Die Popularität von P2P-Netzwerken, 2. die Branche der privaten Urheberrechtsdurchsetzung und 3. Google vereinfachtes Beschwerde-Verfahren. Doch was alles rechtlich nachvolziehbar scheint, führt in der Praxis zu Kollateralschäden, wie z.B. Github-Projekte zeigen.

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Lukas Menzel5 Lesetipps für den 8. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um #JeSuisCharlie, Facebook und die Pegida, Google und das Urheberrecht, einen neuen Meilenstein für WhatsApp und einen Hacker-Angriff auf die Websites von Angela Merkel und dem Bundestag. Ergänzungen erwünscht.

#JeSuisCharlie

  • JE SUIS CHARLIE Irgendwie jüdisch: #JeSuisCharlie – Gedanken zum Anschlag auf Charlie Hebdo in Paris: [Linktipp von Tobias Schwarz] Worte können den Verlust nicht beschreiben, den wir gestern in Paris erlitten. 12 Menschen wurden umgebracht, weil sie Meinungsfreiheit nicht nur forderten, sondern tagtäglich praktizierten oder Menschen schützten, damit sie dies tun können. Die ermorderten Journalisten und Polizisten standen schon durch ihre Berufswahl symbolisch für Freiheit, ihr Schicksal hat dies nur unterstrichen. Viel wird über den Terroranschlag geschrieben, doch keine Meldung oder Analyse war es meiner Meinung nach wert, wirklich gelesen zu werden. Ganz anders die Worte einer meiner liebsten Bloggerinnen, die es in dieser dunklen Stunde schafft, sich für mehr Freiheit auszusprechen und damit zumindest mir mehr Mut machte. Diese Worte habe ich gestern gebraucht. Vielleicht helfen sie dem ein oder anderen Leser auch heute noch. Je suis Charlie.

  • SOCIAL MEDIA Spiegel Online: Sascha Lobo über Facebook, Pegida und die AfD: Mehr als 120.000 “Gefällt mir”-Angaben kann Pegida auf Facebook versammeln und erreicht damit fast 50.000 Likes mehr als die SPD. Das soziale Netzwerk entwickelt sich so zum Forum der politisch Unzufriedenen, meint Sascha Lobo auf Spiegel Online. So erweist sich Facebook als ein guter Kanal, um politische Massenunzufriedenheit zu bündeln. Damit zeigt Pegida, dass durch die sozialen Medien Politik beeinflusst werden kann. 

  • URHEBERRECHT FAZ: Urheberrecht im Internet: Google und Piraten: Im vergangen Jahr erhielt der Suchmaschinengigant Google so viele Anfragen zur Löschung von Links wie noch nie. Ganze 345 Millionen Links zu Downloads von urheberrechtlich geschützten Materials wurden zur Löschung von den Rechteinhabern angefragt. Ein neuer Höchststand, sind alleine vom Jahr 2013 zu 2014 die Anfragen um 75 Prozent gestiegen. Doch auch, wenn Google so stark in die Suchergebnisse eingreift, fordern viele Urheberrechteinhaber eine höher Verantwortung und ein höheres Zuständigkeitsgefühl des amerikanischen Unternehmen.

  • WHATSAPP Golem: Messenger: Whatsapp hat 700 Millionen Nutzer: Mit nun insgesamt 700 Millionen Nutzern kann WhatsApp einen weiteren Meilenstein vorweisen. Gleichzeitig zeigt dieser aber auch, dass das Wachstum damit langsamer wird. So habe der Messaging-Dienst für den Sprung von 600 auf 700 Millionen Nutzern sechs Monate gebraucht, von 500 auf 600 Millionen jedoch nur vier Monate. Bis Mark Zuckerberg mit WhatsApp Geld verdienen möchte, wird es somit noch ein wenig dauern. Der Facebook-Gründer hatte angekündigt erst ab einer Milliarde Nutzer zu versuchen, WhatsApp zu monetarisieren.

  • HACK Spiegel Online: Bundestag und Angela Merkel: Websites wegen Hackern nicht erreichbar: Zum Besuch des ukrainische Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk in Berlin hat die pro-russische, ukrainische Hackergruppe CyberBerkut die Websites von Bundeskanzlerin Angela Merkel, des Auswärtigen Amtes und des Bundestags mit einer DDoS-Attacke lahmgelegt. Ein “schwerer Angriff” wie Regierungssprecher Steffen Seibert betont, der aber nicht der Erste ist. Bereits letztes Jahr hatte das Hackerkollektiv, welches zu den größten Hackergruppen im Ukrainie-Konflikt gilt, die Website der Nato lahmgelegt.

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Daniel KuhnWas bewegt die Technologie-Branche im Jahr 2015?

Traditionell lassen zum Jahreswechsel viele Menschen das alte Jahr Revue passieren, und einige wagen sogar einen Blick in die Zukunft, so auch in der Technologie-Branche. // von Daniel Kuhn

Tech-Branche

Die Tech-Branche ist extrem schwer vorherzusagen, was durchaus seinen Reiz hat und sie eigentlich erst spannend macht. Klar ist, was uns 2015 in Sachen Technologie erwartet, ist längt in Planung. Was die Sache aber so schwer vorhersehbar macht ist, dass es sich nicht immer nur um Weiterentwicklungen handelt, sondern immer wieder auch ein revolutionäres neues Produkt oder ein Dienst auf den Markt kommt. Spaß macht es aber trotzdem zu orakeln, wie es 2015 für die großen Unternehmen weiter geht. Diesen Spaß hat sich auch Ben Evans nicht nehmen lassen und auf seinem Blog 20 Fragen für 2015 formuliert.

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Steve Martin5 Lesetipps für den 30. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um den Spionage-Angriff in der Bundesregierung, die GMail Sperre in China, Gadgets in 2015, #schneegida und die NSA. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Süddeutsche: Spionage-Angriff. Schon wieder?: Die Reaktion des Bundeskanzleramts auf eine Spionageaktion der NSA zeigt, dass das Verhältnis zu den amerikanischen Diensten nicht (mehr) so gut ist wie bisher immer behauptet wurde. Die Spionageaktion war gar keine richtige, es wurde wohl nur ein bisschen spioniert. Die nach den Gerüchten betroffene Referatsleiterin sei in Wirklichkeit nur Referentin gewesen, alles sei ohnehin schon lange her gewesen und ob Geheimdienste dahinterstecken, sei auch unklar. Kurz: Solange Daten “nur” von den Referenten geklaut wird, ist alles gut.

  • GOOGLE GWB: Web-Sperre: GMail ist in China seit mehreren Tagen nicht mehr erreichbar: Allein in den vergangen Jahren wurden im China immer wieder Online-Angebote von westlichen Firmen gesperrt. Google war davon auch sehr oft betroffen. Egal ob “nur” einige Google-Services oder auch Blogger und YouTube. Nun hat es aber erstmals auch GMail getroffen. Googles Mail-Angebot ist bereits seit Ende der vergangenen Woche nicht mehr erreichbar und dürfte dadurch wohl eine signifikante Anzahl von Nutzern verlieren.

  • GADGETS 20 Minuten: Auf diese Gadgets können wir uns 2015 freuen: Heute ist der vorletzte Tag in 2014 und das neue Jahr steht schon in den Startlöchern. 20Minuten hat einen Blick in 2015 gewagt und zeigt, auf welche Neuerungen, Gadgets und technische Spielereien wir uns freuen können. Ob Apple Watch, Cyber-Brillen, flexible Displays oder vernetzte Geräte, das kommende Jahr wird sicherlich wieder ein Renner für alle Technik-Freaks und welche, die es noch werden wollen!

  • TWITTER Horizont: #Schneegida: Wie Twitter die Pegida-Bewegung auf die Schneeschippe nimmt: Der Winter ist in Deutschland eingekehrt und die Bevölkerung bippert an der derzeitigen Kältewelle. Die Kälte fördert offenbar die Kreativität. Viele Twitterer nutzen ihre freien Tage um die Pegida-Bewegung aufs Korn zu nehmen. Der Hashtag #schneegida liegt in den Twitter-Trends ganz oben und beschert den ein oder anderen ein Lächeln ins Gesicht oder wie Twitterer Karsten Schmehl es sagen würde: „Ich hab überhaupt nichts gegen Schnee. Nur eben nicht vor meiner Haustür!“

  • NSA Heise Online: 31C3: Enthüllungsreporter hält die NSA für eine kriminelle Vereinigung: Auf dem Hackerkongress 31C3 in Hamburg hat der Bestseller-Autor James Bamford Einblicke in die Kooperationen zwischen britischen, US-amerikanischen Geheimdiensten und der Telecom-Industrie aufgezeigt. Die enge Zusammenarbeit derer reicht historisch viel weiter zurück, als es eigentlich bekannt ist. Schon weit vor Snowden und PRISM sind Daten genutzt und Kabel “angezapft” worden. Die Verantwortlichen und Rädelsführer will er darum im Knast sehen.

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Olsy SorokinaDOs und DON’Ts bei Social Media Bildern

Bilder besitzen einen sehr hohen Stellenwert für den Erfolg der Social Media-Strategie von Unternehmen. Wenn man sich an gewisse Tricks hält, kann man somit leicht eine hohe Zahl an Fans generieren. // von Olsy Sorokina

Social Media

Ein Bild ist 1.000 Likes wert. Oder aber zumindest mehr als ein Post ohne eines. Zahlreiche Studien haben belegt, dass Profilbilder essentiell sind, um mehr Seitenaufrufe zu erzeugen, und Posts mit Bildern sind sichtbarer in Social Media. Da ist eine aktive Online-Diskussion über den perfekten Avatar oder das Coverfoto, aber es keinen umfassenden Leitfaden, der sich visuell mit dem gesamten Social Media-Profil einer Marke auseinandersetzt. [Mehr]


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