Jakob SteinschadenCampus London: Das “Starbucks für Start-ups”

Reportage: In dem Londoner Start-up-Zentrum können Jungunternehmer Google-Flair schnuppern und sich hocharbeiten. Wirklich gratis ist die Einrichtung aber nicht. // von Jakob Steinschaden

By Jakob Steinschaden

Es ist eine reichlich unspektakuläre Seitengasse im hippen Londoner Stadtteil Shoreditch, die sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der europäischen Start-up-Metropole entwickelt hat. “Das ist das Starbucks für Start-ups”, scherzt Google-Mitarbeiter Bruno, während er durch den Campus London führt – in Anspielung auf das Café im Keller, in dem junge Londoner bei Gratis-WLAN an ihren Projekten werkeln. In dem Gebäude haben sich seit dem Start vor drei Jahren 50.000 Start-ups angemeldet, täglich sind Vertreter von rund 200 Jungfirmen vor Ort, und pro Jahr finden hier rund 1000 Events statt. [Mehr]


Daniel Kuhn10 Jahre YouTube: Wie Google die Videoplattform gerettet hat

Vor wenigen Tagen feierte die Videoplattform YouTube ihr zehnjähriges Jubiläum. Doch der massive Erfolg war nur durch die rettende Übernahme durch Google möglich. // von Daniel Kuhn

Youtube (Image: Esther Vargas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

YouTube ist heute nach Google.com und Facebook die #3-Website im Internet und die mit Abstand bekannteste Plattform für Videos aller Art. Doch dieser Erfolg war am Anfang nicht abzusehen – hohe Kosten für Bandbreite und Server, sowie eine Welle von Klagen wegen Urheberrechtserletzungen, ließen ein schnelles Aus für das junge Unternehmen vermuten. Doch dann kam Google und hat mit einer als verrückt angesehenen Übernahme das Blatt gewendet und YouTube gerettet.

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Adrian Wulfram5 Lesetipps für den 29. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Apple und Samsung, Drivy in Deutschland, die re:publica 2015, das Erdbeben in Nepal und Twitters Quartalszahlen. Ergänzungen erwünscht.

  • SMARTPHONES DIE WELT: Handy-Konkurrenten: Samsung stößt Apple vom Smartphone-Thron: Nachdem Ende 2014 noch Apple am meisten Smartphones verkaufte, hat nun Samsung den amerikanischen Konzern vom Thron gestoßen. Laut den Angaben der Marktforscher Strategy Analytics hat der südkoreanische Konzern mit ca. 83,2 Millionen verkauften Smartphones einen Marktanteil von 24 Prozent erreicht. Apple schafft es dagegen derzeit nur auf 18 Prozent. Begründet wird der Erfolg von Samsung mit dem Galaxy S6, welches vor Kurzem erschienen ist.

  • STARTUP Gründerszene: Drivy weitet sein Angebot auf ganz Deutschland aus: Nachdem das Pariser Startup Drivey im November 2014 in mehreren deutschen Großstädten wie etwa Hamburg oder Berlin getestet wurde, wird der Service nun bald in ganz Deutschland angeboten. Bei dem Dienst kann jeder Autobesitzer seinen Privatwagen an andere Nutzer vermieten. Die positive Resonanz in Deutschland überrascht die Firma nicht, schon nach der Gründung in Frankreich sei eine ähnliche Entwicklung zu beobachten gewesen.

  • RE:PUBLICA Netzkolumnistin: Top 5 Sessions: Meine Tipps für die re:publica 2015: Die re:publica steht mal wieder in den Startlöchern. Vom fünften bis zum siebten Mai kann man auf insgesamt 16 Bühnen Vorträge von ca. 500 Rednern begutachten. Doch bei so einer Menge kann man schnell den Überblick verlieren. Damit man nicht völlig unvorbereitet über die Messe stolpert, hat Angela Gruber in ihrem Blog fünf der Sessions vorgestellt, welche man auf keinen Fall verpassen sollte.

  • SOCIAL MEDIA Politik Digital: Erster Einsatz für Facebooks Safety Check: Das verheerende Erdbeben, welches Samstag über Nepal hereinbrach, hat die Gebirgsregion in ein Chaos gestürzt, von dem es sich noch nicht erholt hat. Die Lage sei immer noch sehr unübersichtlich. Facebook und Google wollen in der Krise Unterstützung leisten. Facebook nutzt hierbei den Safety Check, in dem man Freunde als sicher markieren kann, wenn man weiß, wo sie sich aufhalten. Google bietet mit dem Person Finder Informationen zu einzelnen Personen.

  • TWITER DIE WELT: Quartalszahlen-Panne: Twitter verliert mehr als ein Fünftel seines Wertes: Nachdem die US-Finanzanalysefirma Selerity Twitters Quartalszahlen früher als zum von Twitter geplanten Zeitpunkt veröffentlichte, fiel die Aktie des Konzerns rapide ab. Mehr als 21 Prozent soll die Aktie ins Minus gegangen sein. Grund hierfür sind die für Twitter durchaus bitteren Zahlen, welche veröffentlicht wurden. Der Social-Media-Konzern hat die erwarteten Einnahmen um ca. 23 Millionen Dollar Umsatz unterschritten.

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Tobias SchwarzGoogle “investiert” 150 Mio. Euro für Innovation im Journalismus

Zusammen mit europäischen Presseverlagen startet Google für 150 Millionen Euro eine Initiative zur Förderung von Journalismus in Europa. // von Tobias Schwarz

Search Engine Google (Image: Simon [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Heute stellt Google in London die Details der gestern bekannt gewordenen “Digital News Initiative” vor, bei der Google zusammen mit europäischen Presseverlagen in den nächsten drei Jahren Innovationen im digitalen Journalismus in Europa fördern will.

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Tobias GillenWie Google gegen Spoiler im Netz vorgeht

Der “Spoiler-Alarm” hat es längst in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft. Nun hat Google ein Patent angemeldet, um Spoiler vorzeitig zu erkennen. // von Tobias Gillen

Wie Google Spoilern den Kampf ansagt

Für Serien-Fans ist es mehr als ärgerlich, wenn sie den Fortgang ihrer Lieblingsserie schon kennen, bevor sie sie selbst angeschaut haben. In Zeiten öffentlichen Diskurses von Fernseh- und Streaming-Produktionen über Facebook und Twitter läuft man aber immer häufiger Gefahr, die neusten Entwicklungen nebenher aufzuschnappen. Google arbeitet an diesem Problem – auch wenn die Umsetzung nicht sehr realistisch scheint.

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Jakob SteinschadenDie Cloud-Kriege: Bei Amazon ist das halbe Netz zu Hause

Die Amazon Web Services bieten jungen Internetfirmen Rechenpower und Speicherplatz – und haben sich zum Leidwesen von Google und Microsoft zu einem profitablen Milliardengeschäft entwickelt. // von Jakob Steinschaden

Amazon Web Services

1,57 Milliarden US-Dollar Umsatz und 265 Millionen US-Dollar Gewinn: Die Amazon Web Services (AWS) sind für den Internetkonzern aus Seattle ein wichtiges Standbein, das kann man aus den aktuellen Quartalszahlen (Q1 2015) auf jeden Fall ablesen. Es ist das erste Mal, dass Amazon gesonderte Zahlen für seinen Cloud-Service ausweist – was nicht nur Börsianer hellhörig machte, sondern auch die Konkurrenz, allen voran Microsoft.

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 24. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die NSA, den Freedom Day, Amazons Cloud-Geschäft, eine Analyse zu Facebook und die Apple Watch. Ergänzungen erwünscht.

 

  • NSA heise online: NSA-Skandal: BND im großen Stil von NSA unterwandert: Eine Neue Spionageaffäre erschüttert den BND. Die NSA hatte nämlich das Projekt Eikonal, mit dem der BND jahrelang Frankfurter Netzknoten der Deutschen Telekom ausspionierte und Daten an die NSA weitergab, in viel größerem Stiel gekapert als bislang bekannt. Offenbar hat der US-Geheimdienst somit über Jahre hinweg, Ziele in Westeuropa und Deutschland ausgespäht. Unter anderem handelt es sich dabei um IP-Adressen und Handynummern.

  • FREEDOM DAY Der offizielle Google Produkt-Blog: Auf den Spuren von Südafrikas Freiheitskämpfern: Der 27. April ist heute als Freedom Day bekannt und erinnert an das historische Ereignis der ersten demokratischen Wahlen nach dem Ende des Apartheid-Regimes in Südafrika.Weltweit ist dieser Tag zum Symbol der Hoffnung geworden. Zur Erinnerung an dieses historische Datum hat sich Google mit dem Robben Island Museum zusammengetan, um die Geschichte und die Bilder dieses Unesco-Welterbes für die ganze Welt verfügbar zu machen.

  • AMAZON DIE WELT: Amazon legt erstmals Zahlen für Cloud-Geschäft vor: Amazon ist der weltweit größte Online-Einzelhändler. Allerdings ist der Konzern auch Anbieter von Cloud-Diensten. Erstmals präsentierte dieser nun Zahlen zu den Services aus dem Netz und enthüllte ein profitables Milliarden-Geschäft. Jetzt ist klar, dass die Sparte mindestens ähnlich so groß ist wie bei den Konkurrenten Google und Microsoft. Die Zahlen lassen sich als Kampfansage an die Konkurrenz verstehen.

  • FACEBOOK Online Marketing Rockstars Daily: Überraschend dürftige Entwicklung: Eine Analyse von Facebooks Q1-Bilanz: Das größte Social Net­work ist und bleibt die Instanz des Online-Marketings. Face­book bleibt neben Google frag­los der andere große Fix­stern im Kos­mos, um den sich auch in den nächs­ten Jah­ren alles bei der Online-Werbung dre­hen wird. Eine Analyse der Quartalsbilanz von Facebook macht deutlich, dass das Wachstum zwar längst noch nicht aufgereizt ist, aber es sich merklich verlangsamt.

  • APPLE WATCH heise online: Apple Watch: Verbraucherschützer warnen vor Körpersensoren: Die Verbraucherschutzzentrale Rheinland-Pfalz mahnt, dass die Aufzeichnung von Körperfunktionen durch Geräte wie die heute erschienene Apple Watch, Schaden anrichten könnte. Die Nutzer sollen die Tracker kritisch hinterfragen, besonders wenn Funktionen wie Herzfrequenzmessung oder Schrittzähler gar nicht benötigt werden. Laut der Verbraucherschutzzentrale sei es etwa denkbar, dass Nutzer dadurch Werbung und Angebote bekommen. Möglich sei es aber auch, dass es zu Verweigerung bestimmter Leistungen aufgrund des Gesundheitszustandes kommt.

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Daniel KuhnVerändert Google mit Project Fi den Mobilfunkmarkt?

Google wird mit Project Fi zum Mobilfunkanbieter und könnte damit den Markt ordentlich aufrütteln – das Ende von Roaming ist nah. // von Daniel Kuhn

Google Project Fi

Google wird zum Mobilfunkanbieter. Was bereits seit einigen Wochen immer wieder als Gerücht die Runde machte, ist nun offiziell. Mit Project Fi erschließt sich Google ein weiteres Feld, das man mit neuen Ideen und entsprechender Finanzkraft aufrütteln will: den Mobilfunkbereich.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 23. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Adblock, Amazons neue Briefkastenidee, die Google Glass, Facebook und Project Fi von Google. Ergänzungen erwünscht.

  • ADBLOCK Digital Trends: German Regional Court Upholds Legality Of Adblock Plus: Millionen Menschen nutzen Adblock Plus, eine Browsererweiterung, welche Werbung auf Webseiten blockiert. In einem viermonatigen Prozess ist nun geklärt worden, ob die Erweiterung legal ist. Zeit Online und Handelsblatt hatten gegen die Eyeo GmbH geklagt, welche Adblock Plus betreibt. Dieses sollte auf den Webseiten der Kläger verboten werden. Das Gericht stellte sich auf die Seite von Eyeo, Adblock darf weiterhin auch auf den Webseiten von Zeit Online und dem Handelsblatt Werbung unterbinden. Die Rechtsprechung gilt vorerst nur für Hamburg, es ist abzuwarten, was andere Gerichte in solchen Fällen entscheiden. 

  • AMAZON DIE WELT: Pilotprojekt: Amazon will den Kofferraum zum Briefkasten machen: Audi, DHL und Amazon testen in einem neuen Projekt die Zustellungen von Paketen direkt ins Auto. Mittels Online-Anbindung erhält der Paketbote Zugang zum Kofferraum des Autos. Durch die Auto-Onlineanbindung Connect von Audi ist das Auto dauerhaft mit dem Internet verbunden. Der Eigentümer des Autos teilt den Standort seines Autos mit, der DHL-Bote bekommt ebenfalls via App den Standort mitgeteilt. Durch einen einmaligen Zugangscode für den Kofferraum des Autos, kann er diesen öffnen und die Pakete einladen. Mit derselben Funktion könnten auch Freunde ihr freigeschaltetes Smartphone als Zündschlüssel benutzen. Allerdings erhält der Bote keinen Zugang zu der Fahrertür oder gar dem Zündschloss. Wird das Auto nach dem Einladen wieder verschlossen, bekommt der Besitzer eine E-Mail; Klappt das Verschließen nicht, wird ein Alarm ausgelöst. In München wird in Kürze ein Pilotprojekt gestartet.

  • GOOGLE GLASS GWB: Google Glass: Neues Patent zeigt Trennung von Kamera und Display: Die technische Entwicklung der Google Glass geht weiter: Google hat ein neues Patent angemeldet, was die Trennung von Kamera und Display zeigt. Damit wird das, wahrscheinlich noch in diesem Jahr vorgestellt Modell, nicht mehr ganz so dezent sein wie sein Vorgänger. Allerdings soll die Google Glass ja auch als solche erkennbar sein. Im neuen Patent ist das eigentliche Glass-Modul nun auf beide Seiten der Brille aufgeteilt und angebracht. Die Kamera wird sich weiterhin an der rechten Seite befinden, allerdings ist das Prisma, welches die Informationen anzeigt, nun auf der linken Seite und erstreckt sich fast über das gesamte linke Glas. Damit ist es deutlich größer und eher ein Bildschirm, als ein Projektor. Das deutet darauf hin, dass die Informationseinblendung nicht mehr auf dem Auge, sondern vor dem Auge stattfindet, auf einer Art Mini-Display. Abzuwarten ist allerdings noch das endgültige Design der neuen Google Glass.

  • FACEBOOK t3n: Telefon-App „Hello“: Jetzt weiß Facebook, wer euch anruft: Facebook bringt seine nächste Standalone-App auf den Markt: „Hello“. Die neue App will eine Alternative zur Telefonfunktion von Android sein. Gibt der User seine Telefonnummern auf Facebook an, werden diese mit der Anwendung synchronisiert. Über Wifi oder VoIP können dann Anrufe getätigt werden. Anrufe können aber auch blockiert werden, oder es kann direkt eine Nachricht über den Messanger verschickt werden. Damit weiß Facebook nun auch Bescheid, wer wen anruft und versucht damit, über die Grenzen des Social Networkings hinauszugehen. Vorerst gibt es „Hello“ allerdings erst in den USA, Brasilien und Nigeria, allerdings ist ein internationaler Launch geplant. Nur für Apple wird die App vorerst nicht verfügbar sein, da für iOS die erforderlichen Rechte nicht freigegeben werden.

  • GOOGLE Golem.de: Project Fi: Google will Mobilfunk umkrempeln: Google will jetzt ein eigenenes Mobilfunkangebot auf den Markt bringen: Project Fi. Vorerst soll dieses aber nur für das Nexus 6 nutzbar sein. Das Netz setzt auf Hotspots und die LTE- und 3G-Netze von den US-Mobilfunkprovidern Sprint und T-Mobile. Zwischen Wlan und Mobilfunk muss nicht mehr manuell umgeschaltet werden: Teilnehmende Hotspots werden automatisch erkannt, der Nutzer wird drahtlos aus und in den nächsten Hotspot eingeloggt. Dieser Wechsel ist das Kernstück des Projekts. Dazu kommen noch monatliche Gebühren von 10 US-Dollar pro 1GB. Wird das Datenvolumen nicht verbraucht, bekommt man das Geld zurückerstattet. Auch im Ausland soll surfen zu diesen Tarifen möglich sein, es entstehen also keinerlei Roaminggebühren.



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Daniel KuhnEU-Kommission startet Untersuchung gegen Android

Google steht derzeit unter Beschuss von der EU-Kommission. Diese wirft dem Konzern vor, die Marktposition bei der Suche und Android zum eigenen Vorteil ausgenutzt. // von Daniel Kuhn

Teaser & Image “EU commision” (Adapted) by linus_art (CC BY-SA 2.0)

Nach mehrjährigen Ermittlungen hat die EU-Kommission eine formelle Beschwerde gegen Google eingereicht, in dem sie dem Konzern vorwirft, die Suchergebnisse zu verfälschen und die eigenen Dienste zu bevorzugen. Besonders in der Kritik stehen Produktsuchen, bei denen Google die eigenen Shopping-Angebote höher einstuft, als andere Online-Shops. Gleichzeitig steht aber auch Android im Visier der EU-Kommission – hier wird Google vorgeworfen, dass Hersteller, die den Google Play Store auf einem Gerät vorinstallieren wollen, auch andere Google Apps, wie Google Maps oder YouTube installieren müssen, was andere Anbieter benachteiligen könnte.

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Daniel KuhnWarum Logins in Apps mit Facebook und Co. keine gute Idee sind

Logins in neue Apps und Services mit bestehenden Konten bei Facebook, Google und Twitter sind wahnsinnig komfortabel, aber trotzdem keine gute Idee. // von Daniel Kuhn

Login "adapted" [by GotCredit (CC BY 2.0) via Flickr]Oh, eine spannende neue App – da muss ich doch gleich mal reinschauen. Ach Mist, ich muss ein neues Nutzerkonto anlegen und mir schon wieder einen neuen Nutzernamen und Passwort ausdenken und merken. Oh toll, ich kann mich auch über mein Facebook-, Twitter und/oder Google-Konto einloggen – wie komfortabel! Aber ist das wirklich so eine gute Idee? Immer wieder mal ist zu lesen, dass man die Social Logins lieber nicht nutzen soll, doch warum eigentlich nicht? Was komfortabel ist, kann doch eigentlich nicht schlecht sein, oder?

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 13. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Native Advertising auf Imgur, iPhone-kompatible Android Wear, Verbraucher-Bewertungen, die  Generation Y und Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • IMGUR Digiday: Picture this: Native ads come to Imgur: Der Bilderdienst Imgur hat im letzten Jahr allein seine Reichweite auf 31 Millionen Menschen verdoppelt. Jetzt hat Imgur bekannt gegeben, ein neues Produkt für Native Advertising zu veröffentlichen. Es sind “Promoted Posts” geplant, eine Art Weiterentwicklung von “Sponsored Posts”. Ähnlich wie bei Instagram und Pinterest wird dieser Post dann bei mehr Nutzern angezeigt, indem dieser in die Bilderstreams des Users integriert wird. Die Promoted Post unterscheiden sich allerdings deutlich von denen bei anderen Diensten: Sie werden nur in der App sichtbar sein und nicht auf der Homepage, da auf dieser nur sehr wenige User unterwegs sind.

  • SMARTWATCH SmartCompany: Google working on Android Gear compatibility with iPhones – but will Apple allow it?: Google arbeitet an einer Funktion, um seine Android Wear  mit iPhones kompatibel zu machen. Dazu soll das iPhone eine bestimmte App benötigen, um volle Unterstützung für Benachrichtigungen und die Google Now Features zu erhalten. Allerdings ist es noch sehr unklar, ob Apple erlauben wird, dass die App in seinem Appstore erscheint. Damit würden viele Smartwatches, wie das Motorola Moto 360, die Asus Zenwatch und das LG Watch Urbane, in direkter Konkurrenz zu der AppleWatch treten.

  • VERBRAUCHER-BEWERTUNGEN heise online: USA: Möglicher Maulkorb für Verbraucher-Bewertungen: In den USA versuchen Anbieter sich immer wieder durch Vertragsklauseln vor negativen Bewertungen im Netz zu schützen. Selten werden diese allerdings vor Gericht eingeklagt und noch seltener wird diesen Recht gegeben. So passierte es aber in einem aktuellen Fall in New York, in dem zwei Paare ein Appartment in Paris gebucht hatten und dieses anschließend negativ bewerteten. Laut einer Vertragsklausel ist das allerdings nicht erlaubt, da sie für Beschwerden keine Blogs und Websiten nutzen dürfen. Der Richter lies das Verfahren überaschenderweise zu. Sollte das Gericht die Klausel als legal anerkennen, könnte das weitreichende Folgen haben.

  • GENERATION Y t3n: Konzern oder Startup: Wofür entscheidet sich die Generation Y?: Die Generation Y wird sich entscheiden müssen: Lieber in ein Startup? Oder ein klassischen Großkonzern? Eine Umfrage hat untersucht, worauf es beim Berufseinstieg der GenY wirklich ankommt: 40 Prozent der 778 befragten Medienstudenten deutscher Hochschulen können sich vorstellen, in einem Startupp zu arbeiten. Diese wünschen sich ein innovatives Arbeitsumfeld und Möglichkeiten der Einbeziehung bei Entscheidungen. Knapp über die Hälfte entscheidet sich hingegen für traditionelle Großkonzerne. Für diese Befragten spielt meist Prestige, die Statussymbole und das Gehalt eine übergeordnete Rolle.

  • SPOTIFY t3n: 400 Millionen US-Dollar: Spotify wappnet sich gegen Beats Music, Tidal und Co.: Spotify rüstet sich gegen die neue Konkurrenz, vorallem Apples Beats Music und Tidal. Der Streamingdienst sicherte sich daher in einer neuen Finanzierungsrunde 400 Millionen US-Dollar. Damit soll das Unternehmen jetzt 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein. Ein Börsengang soll auch geplant sein. Spotify hat 60 Millionen Nutzer, von denen 15 Millionen einen monatlichen Beitrag zahlen, um werbefrei Musik streamen zu können. Das neue Kapital sei wohl dringend notwendig gewesen, da fast 70 Prozent der Einnahmen direkt an Rechteinhaber der Songs gehen.

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Gunnar SohnDie parasitäre Netzwelt

Konzerne wie Google und Amazon haben sich bereits fest in unseren Alltag geklickt. Der Wissenschaft fehlt jedoch noch jegliche Idee, wie mit diesen Monopolen künftig umzugehen ist. // von Gunnar Sohn

Silicon Valley Financial Center by Christian Rondeau (CC BY 2.0)

Arno Rolf, Professor i. R. im Fachbereich Informatik der Universität Hamburg, hat einen spannenden „FAZ“-Gastbeitrag über den „Zustand“ der Wirtschaftsinformatik in Deutschland veröffentlicht. Sie ringe mit ihrer gestaltungsorientierten Tradition um mehr internationale Anerkennung. „Aus diesem Dilemma einen Ausweg aufzuzeigen, bemühten sich die Altvorderen der Wirtschaftsinformatik, Ernst-August Scheer, Peter Mertens, Hans-Ulrich Buhl und Wolfgang König, in der Panel-Diskussion ,Impact Engineering oder gesellschaftliche Verantwortung‘ auf der 12. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik in Osnabrück“, schreibt Rolf.

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Jakob SteinschadenDer nächste Milliarden-Markt: Augmented und Virtual Reality

Heute rätselt die Welt noch darüber, ob Smartwatches sich am Konsumentenmarkt durchsetzen werden. Doch in die Laboren der Hightech-Giganten wird bereits die nächste Technologie-Disruption vorbereitet: die Brille. // von Jakob Steinschaden

Samsung VR Headset (Image: Nan Palmero [CC BY 2.0], via Flickr)

Man kann es sich heute noch gar nicht richtig vorstellen, aber die Tech-Giganten setzen bereits voll darauf: Virtual Reality und Augmented Reality. Noch entstehen die großen Hypes rund um die Präsentation neuer Smartphones (allen voran das iPhone) und Apps wie WhatsApp odr Tinder, die auf der Smartphone-Plattform wachsen. Doch wie eine Analyse der auf Consulting und M&A spezialisierten Firma Digi-Capital aus San Francisco aufzeigen will, soll der Markt für Virtual und Augmented Reality bis 2020 auf satte 150 Milliarden US-Dollar anwachsen.

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Daniel KuhnWird aus Android und Chrome OS ein Betriebssystem?

Offiziell hat Google immer Gerüchte dementiert, dass Android und Chrome OS verschmelzen, doch die Indizien sprechen eine andere Sprache. // von Daniel Kuhn

Android und Chrome OS von Google (Image: Sungmin Yun [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Gerüchte, dass aus dem Mobile OS Android und dem Cloud-zentrierten Betriebssystem Chrome OS eins wird, keimen schon seit Jahren regelmäßig auf. Doch genauso regelmäßig dementiert Google diese Gerüchte immer wieder. Allerdings unternimmt Google immer wieder Schritte, die an diesen Aussagen zweifeln lassen, wie etwa zuletzt das neue Arc-Welder-Tool, mit dem Entwickler ihre Android-Apps spielend leicht für Chrome anpassen können.

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