Alle Beiträge zu Globalisierung

Die Netzpiloten sind Partner des CSR Kommunikationskongresses 2017

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Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit sind Schlagwörter unserer Zeit – nicht nur in der öffentlichen Diskussion, sondern auch innerhalb von Unternehmen bildet sich das CSR-Management zu einem erfolgskritischen Faktor heraus. Die gelungene Kommunikation von Verantwortung und die Verantwortung innerhalb der Kommunikation sind für den Unternehmenserfolg unabdingbar – deswegen ist der 2. Deutsche [...]
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Globaler Erfolg für europäische Startups – Lokalisierung als Sprungbrett

Grundvoraussetzung für internationalen Erfolg ist sprachliche Weitsicht – besonders Startups sollten den Faktor Lokalisierung beachten. // von Helmut Juskewycz Amerikanische Startups haben nach Produktlaunch meist schon einen Milliardenmarkt vor sich ohne eine Sekunde an Mehrsprachigkeit denken zu müssen. Deutsche Startups veröffentlichen ihre Produkte meistens erst auf Englisch (und übersetzen selbst [...]
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Ägypten & Maghreb: Globalisierung 2.0

Die Experten im Internet erklären alles das, was sie gelernt haben, angesichts der Geschehnisse in Ägypten. Die Systemgläubigen erklären was von Rückkopplungen und Resonanzen, die Medienwissenschaftler wagen einen Blick in die Historie der Kommunikation, die Politiker und Soziologen liefern ihre Feldtheorien ab. Seltsam. Vor gar nicht allzu langer Zeit gab es allüberall das globale Wetterphänomen LA NINA in den Expertisen. Da wurde die Hungerkatastrophe 2010 mit einer unheiligen Allianz aus Wetterkapriolen und dem flottierenden schnell wachsenden Kapital erklärt. Denn das Kapital der Reichen und Superreichen ist seit den letzten Jahren immer stärker und schneller gewachsen. Und in seinem stetigen Hunger auf lukrative Investments beteiligen sich jetzt sogar Steffi und Peter vom Nachbarhaus mit schicken Fonds am Boom der wachsenden Reis- und Getreidepreise. Da wurde dann prophezeit, dass es bald zu Unruhen kommen würde in den Ländern, die eine Stufe unter den sogenannten Schwellenländern liegen. Denn wer 2 Dollar am Tag zum Leben hat, der kann sich solche Preise für das Überleben auf Dauer nicht leisten. Dann kam der Schnee und die Hungerprobleme waren passé.

Zum großen Teil befinden sich diese dritte Welt und unsere erste Welt in direkter Nachbarschaft in den Ländern des südlichen und östlichen Mittelmeeres. Vor allem dort, wo der Tourismus die Devisen und den westlichen Lebensstil bringt. In Tunesien waren alle Uhren auf die Moderne gestellt – an der Küste und in den großen Städten. Dort werden auch die Leute in modernen Berufen ausgebildet. Aber im Hinterland gibt es gar keine Nachfrage nach diesen Arbeitskräften, weil es keine Binnennachfrage für die Produkte und Dienstleistungen gab und gibt, die sie hätten liefern können. Die Familie der ehemaligen Präsidentengattin Leila Ben-Ali hatte ja nicht einfach 1,5 Tonnen Gold ins Ausland geschafft, sondern wie so oft in den Ländern in denen beide Welten aufeinandertreffen, beherrschen nur wenig Clans wie ihre Familie die wenigen lukrativen Geschäfte, die die globalen Konzerne für die Einheimischen übrig lassen. Der Despotismus hat sozusagen eine Menge Mentoren bzw. Mäzene.

Auch in Ägypten (Familie Mubarak) ist das so. Es ist daher im schlechtesten Sinne konsequent und unausweichlich, dass eine derart undurchlässige und ungerechte Verteilung der Milchtöpfe auf wenige Tische viel Repression und Entwürdigung zur Folge hat. Denn es geht ja nicht mehr um Chancen durch Bildung oder Wissen, sondern um Familienzugehörigkeit, also ein feudales Gesellschaftssystem, bei dem die Polizei und das Militär oft die Rolle der Ritterkaste einnimmt. Nur dass die Familienbande der Potentaten ein Stockwerk darüber früher Blut war und heute freies Kapital ist… Weiterlesen »

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Die Zivilgesellschaft als dritte globale Kraft

Seit dem Scheitern der WTO-Konferenz des Jahres 1999 in Seattle ist deutlich, dass die Zivilgesellschaft eine globale Kraft geworden ist, die von den Mächtigen in Wirtschaft und Politik nicht mehr ignoriert werden kann. Die Bedeutung dieser dritten, korrigierenden Macht kann kaum überbewertet werden. Eine Würdigung.

Die Frage nach der gerechten Verteilung von Gütern und nach einem faktischen Lebensrecht in Würde für alle Menschen dieser Erde ist nach wie vor unbeantwortet. Sind wir diesem Ziel in den letzen Jahren – global gesehen – näher gekommen oder haben wir uns nicht vielmehr in Riesenschritten davon entfernt? Bis in die Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit im Wesentlichen zwischen Kapitalisten und Kommunisten ausgefochten. Was sich wie zwei Gegenpole in Szene setzte, schuf allerdings auf je eigene Art nur mehr Ungerechtigkeit und trug wenig zur Lösung bei. Auf beiden Seiten blieben grosse Teile der Bevölkerung auf der Verliererseite und büssten ihre Würde ein. Allerdings milderte in den westlichen Ländern der enorme wirtschaftliche Aufschwung diese Tatsache – weniger im Sinne einer umfassenden Emanzipation der Menschen, sondern eher indem ihnen grosszügig Zugang zu den Fleischtöpfen gewährt wurde…

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Soziale Netzwerke machen Ernst

Web 2.0, das muss nicht nur lustiges Chatten sein oder „Flirten mit Nebenwirkungen„. Es ist durchaus nicht zynisch, Web 2.0 Methoden auch gegen das Übel der Welt zu verwenden.

Die Kooperation vieler Einzelner mit ihren jeweils eigenen Anliegen ist der gemeinsame Nenner verschiedener Social Entrepreneurship Communities, sprich: die Bündelung der Kräfte. Den Mittelpunkt bildet dabei die Vermittlung von Knowhow und Geld in aufstrebende Länder. Wieviel Raum für völlig unterschiedliche Ansätze immer noch bleibt zeigt der folgende Überblick.

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