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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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YOUTUBE googlewatchblog: YouTube gibt Vereinbarung mit GEMA bekannt: YouTube gibt heute den Abschluss einer bahnbrechenden Vereinbarung mit der GEMA bekannt, auf deren Basis Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland ab sofort noch mehr ihrer Lieblingssongs auf YouTube genießen können. Musikverleger, Songwriter und Komponisten, die von der GEMA vertreten werden, profitieren nunmehr [...]
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5 Lesetipps für den 4. Januar

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Virtual Reality 2016, Hoverboards, Vorsätze von Mark Zuckerberg, Preiserhöhung beim iPhone und Kraftwerke in Deutschland. Ergänzungen erwünscht. VIRTUAL REALITY Wie Virtual Reality unser Leben verändern könnte: Digitalbrillen sind Vermittler in eine andere Welt, können uns an Orte bringen, die wir in der Realität [...]
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5 Lesetipps für den 1. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Online-Therapien, Gleichberechtigung in der Startup-Szene, TTIP, Algorithmen und die GEMA. Ergänzungen erwünscht. // von Steve Martin

  • GESUNDHEIT heise online: Online-Therapien gegen Suchtkrankheiten: Können Alkoholabhängige auch von zu Hause am Computer “geheilt” werden? Laut der Juli-Ausgabe des Technology Review ja. Oft konsumieren Abhängige weniger Alkohol als nach einer herkömmlichen Entzugstherapie. Weitere Studien belegen, dass Online-Therapien recht wirksam sein können. Nicht selten auch im Fall einer leichten bis mittleren Depression. Dass auch Smartphones gut für die Psyche sein können, zeigen Joanna Rodriguez und Nadine Page.

  • STARTUP Gründerszene: Studie: Gleichberechtigung in Startup-Deutschland? Leider nein!: So richtig funktioniert die Gleichberechtigung hierzulande noch nicht – zumindest nicht in der Startup-Szene. Frauen haben noch nicht die gleichen Chancen aufzuziehen wie Männer. Es fehle ihnen an Vorbildern oder den richtigen Netzwerken. Zu diesem Fazit kommt eine von dem Computerkonzern Dell durchgeführte Studie, die die Herausforderungen und Chancen von weiblichen Entrepreneuren analysiert hat.

  • TTIP Carta: Wie Brüssel für TTIP wirbt: Brüssel wirbt mit einer breit angelegten Kampagne für TTIP um vielen Kritikern Einhalt zu bieten. Gerade in Deutschland sei es wichtig, über das neue Abkommen aufzuklären und viele Themen nachzuholen und aufzubereiten. Allerdings bleibt das Verhältnis zu kritischen Bürgerinitiativen angespannt. Im folgenden Video-Interview von Eric Bonse mit Lutz Güllner wird gezeigt, ob und welchen Wohlstandsgewinn der Freihandel bringt und warum die Bürgerinitiative “Stop TTIP” nicht zugelassen wurde.

  • ALGORITHMEN e-book-news: Erst Apple, jetzt Twitter: Handverlesene News ergänzt Algorithmen: Künstliche Intelligenz kann alles, möchte man manchmal meinen. Suchergebnisse sortieren, Personen erkennen, Musik empfehlen. Doch gerade wenn es um die effektive Vermarktung von komplexen Inhalten geht, scheint die helfende Hand von menschlichen “Kuratoren” im Zweifelsfall noch immer unverzichtbar zu sein. Das gilt nicht nur im (Offline-)Buchhandel, sondern offenbar auch bei Online-Musik, oder etwa im digitalen Nachrichten-Sektor.

  • GEMA DIE WELT: Musikrechte: Gema verliert den Prozess gegen YouTube: Der Musikrechteverwerter Gema unterlag in einem Schadenersatzprozess der Videoplattform YouTube. Die Gema hatte Geld für Musikvideos verlangt: 0,375 Cent hätte das Videoportal für jeden Abruf bestimmter Musikvideos zahlen müssen, was auf einer Grundlage von 1.000 Titeln rund 1,6 Millionen Euro gewesen wären. Im Oberlandesgericht München kann gegen das Urteil noch Berufung eingelegt werden. Vor mehreren Gerichten stritten die Gema und YouTube schon darüber, unter welchen Bedingungen die Videoplattform dem Rechteverwerter Geld für die Bereitstellung von Musikvideos zahlen muss.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps den 13. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Wikileaks, Facebook und die Instant Articles, Lobbyismus und Youtube gegen die Gema. Ergänzungen erwünscht.

  • WIKILEAKS NSA-Ausschuss im Bundestag: Wikileaks veröffentlicht Mitschriften – taz.de: Das Enthüllungsportal Wikileaks hat ein 1380 Seiten umfassendes Protokoll des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestages veröffentlicht. Dieses beinhaltet Zeugenaussagen von Mai 2014 bis zum Februar 2015. Betroffen sind nur Mitschriften aus öffentlichen Sitzungen des Ausschusses, welche bisher nicht öffentlich zugänglich waren. Laut Wikileaks-Gründer Julian Assange „hat die Öffentlichkeit das Recht, die Arbeit dieses Untersuchungsausschusses zu verstehen.“

  • YOUTUBE Youtube verliert gegen Gema vor Gericht: Sperrtafeln sind unzulässig – Digital | STERN.DE: Dass sich Youtube und die Gema in Deutschland nicht ausstehen können, ist gemeinhin bekannt. Wahrscheinlich hat jeder schon einmal die verhasste Sperrtafel bei Youtube gesehen, die besagt, dass die Rechte der Musik nicht von der Gema eingereicht wurden. Diese Sperrtafel wurde nun vom Landesgericht München als unzulässig erklärt, da er die Gema in eine schlechtes Licht rücken würde.

  • JOURNALISMUS heise online: Spiegel und Bild veröffentlichen Artikel direkt auf Facebook: Facebook hat nun offiziell das Feature „Instant Articles“ implementiert. Das bedeutet, dass nun komplette Artikel über Facebook hochgeladen und angesehen werden können. Diese Funktion solle vor allem mobilen Nutzern helfen, schneller Artikel zu laden. In Deutschland werden Bild.de und Spiegel Online das neue Feature nutzen. Sowohl die Geschäftsführerin von Spiegel Online, Katharina Borchert als auch Julian Reichelt, Chefredakteur bei Bild.de, sprechen sich sehr positiv über die neue Funktion aus.

  • LOBBYISMUS Politik Digital: Ein Radar für mehr Durchblick im Lobbydschungel: Heutzutage gibt es überall in der Politik Lobbyisten, welche versuchen, ihren eigenen Standpunkten in der Politik durch Studien oder persönliche Gespräche Gewicht zu verleihen. In der Gesellschaft gilt Lobbyismus als verpönt, da oftmals kleinere Interessensgruppen ignoriert werden. Die drei Journalisten Dominik Wurnig, Jan Schneider und Michael Hartlep entwicklten ein Browser-Add-On, um den Einfluss der Lobbyisten auf die Politik zu verdeutlichen: das Lobbyradar.

  • FACEBOOK Politik Digital: Facebooks Politik des (Nicht-)Löschens: Facebook ist aus dem heutigen Leben kaum noch wegzudenken. Doch oftmals kommt es in dem sozialen Netzwerk zu Äußerungen oder ähnlichem, welche über alle Grenzen schlagen, zum Beispiel schwere Beleidigungen oder extremistische Kommentare. Dem Netzwerk wird nun vorgeworfen, nicht stark genug gegen solche Beiträge vorzugehen. Außerdem wird sich darüber beschwert, dass oft die Nutzer selbst sich um die Beseitigung solcher Inhalte kümmern müssen.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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C3S kann die Alternative zur GEMA werden

C3S
Bislang ist die GEMA die wichtigste Verwertungsgesellschaft auf dem deutschen Musikmarkt. Doch jetzt startet die C3S mittels einer Crowdfundingkampagne ins neue Jahr, um endlich eine Alternative zu bieten. // von Niklas Möller Jahrelang war die  GEMA in Deutschland konkurrenzlos, doch das wird sich demnächst ändern. Schon seit längerer Zeit hat [...]
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Clickbaiting auf Kosten der GEMA

GEMA-Gebäude (Bild: Lars Sobiraj)
Die Online-Magazine Telepolis und Bild.de werfen der GEMA vor, sie habe Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) finanziell durch die Auszahlung von Tantiemen unterstützt. Was steckt wirklich dahinter? // von Lars Sobiraj Vergangenen Freitag veröffentlichte das vom Heise Zeitschriften Verlag betriebene Online-Magazin Telepolis einen heiß diskutierten Artikel. Darin wirft Redakteur [...]
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5 Lesetipps für den 4. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Gema, das Freihandeslabkommen CETA, Facebook kauft Drohnen, die Digitalwährung Bitcoin und die „Kostenloskultur“ des Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • GEMA Zeit Online: Gema erringt vor Gericht Etappensieg gegen YouTube: Im Streit mit YouTube scheint die Verwertungsgesellschaft Gema vor Gericht einen Etappensieg errungen zu haben. Das Urteil dürfte ihr Imageproblem allerdings nicht lösen, wie Marin Majica und Pavel Lokshin auf Zeit Online erklären. Ob berechtigt oder nicht, die „Gemainheiten“ der Gema werden wohl so schnell nicht vergessen zu werden.
  • FREIHANDELSABKOMMEN Frankfurter Allgemeine: Mehr Rechte für Musikkonzerne im Freihandelsabkommen mit Kanada: Die EU und Kanada sind sich über das Freihandelsabkommen CETA nahezu einig. Es könnte ein Vorbild für das Freihandelsabkommen TTIP sein, das die Europäer mit den Vereinigten Staaten schließen wollen. Besorgniserregend ist, wie sich allein die Musikindustrie weit gehende und nicht mehr zeitgemäße Rechte gesichert hat, um ihre Vorstellungen von „geistiges Eigentum“ durchzusetzen.
  • FACEBOOK TechCrunch: Facebook In Talks To Acquire Drone Maker Titan Aerospace: Facebook will für kaum noch zu beachtende 60 Millionen Euro das Unternehmen Titan Aerospace kaufen, einen Hersteller von solargetriebenen Drohnen. Mark Zuckerberg möchte die Drohnen nutzen, um Gegenden ohne Internet ans Netz anzuschliessen. Ein nobles Anliegen, aber was Zuckerberg unter Internet versteht und welche Dienste am Ende wirklich nutzbar sind, muss abgewartet werden.
  • BITCOIN Slate.com: Bitcoin is as good as gold, and that’s bad: Die Pleite der Bitcoin-Handelsplattform Mt. Gox hat durch die zentrale Organisation der Kryptowährung wenig Schaden angerichtet, allerdings auch bewiesen, dass sich Bitcoins eher als Wertanlage wie Gold eignet als ein echter Ersatz für Geld. Das Problem ist, dass die meisten Bitcoin-Besitzer es genau andersherum nutzen.
  • DIGITALISIERUNG Zeit Online: Die Margarine des Internets: Die „Kostenloskultur“ macht die Preise für Bücher, Musik und Filme nicht kaputt. Durch die Digitalisierung entstehen nur neue Substitutionsmöglichkeiten und das Netz macht es einfacher, Ausweichstrategien und alternative Güter zu entdecken, wie Kathrin Passig auf Zeit Online erklärt.

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5 Lesetipps für den 31. Dezember

In den letzten Lesetipps für dieses Jahr geht es um zwei Interviews über Netzpolitik, soziale Netzwerke, Kritik an Julian Assange und wie die C3S die GEMA-Vermutung kippen könnte. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK FAZ: „Digitalen Themen müssen in der praktischen Politik mehr Gewicht bekommen“: Weil die digitale Überwachung heute eine internationale Dimension hat, muss sie auch global bekämpft werden, fordert der ehemalige Datenschutzbeauftragte Peter Schaar im FAZ.NET-Interview.
  • SOZIALE NETZWERKE PandoDaily: More adults use social networks than ever before: Eine neue Studie des Pew Instituts hat festgestellt, dass 73 Prozent der Erwachsenen in den USA inzwischen in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet sind. Dabei haben alle sozialen Netzwerke einen Anstieg verzeichnen können, aber noch vor Facebook, Twitter, Instagram & Co. hat vor allem Pinterest von den neuen Onlinern profitiert.
  • JULIAN ASSANGE Süddeutsche.de: Assange-Kritiker stören Video-Übertragung auf 30C3-Konferenz: Die Rede von Julian Assange auf der Konferenz des Chaos Computer Clubs wurde offensichtlich manipuliert, denn der Wikileaks-Gründer spaltet die Hacker-Bewegung. Schon im Vorfeld des 30C3 gab es Proteste gegen Assange, doch die Veranstalter hielten an ihm fest, denn sein mit Jacob Applebaum präsentierter Vortrag passte laut Clubsprecherin Constanze Kurz thematisch gut.
  • CULTURAL COMMONS COLLECTING SOCIETY Golem.de: Die GEMA-Vermutung wird verschwinden: Die neue Verwertungsgesellschaft Cultural Commons Collecting Society (C3S) wird durch ihre reine Existenz wohl dafür sorgen, dass Künstler keine GEMA-Befreiung mehr nachweisen müssen. Bis es soweit ist, kann aber noch einige Zeit vergehen, wie Andreas Sebayang auf Golem.de erklärt.
  • ULLA FIEBIG taz.de: Ulla Fiebig über Netzpolitik beim Fernsehen: Die Journalistin Ulla Fiebig wird neue Leiterin für „Strategische Unternehmensentwicklung“ des SWR und verlässt das Hauptstadtstudio der ARD, wo sie quasi das Internet bekannt machte und vor allem Netzpolitik. Im Interview mit der taz erzählt sie, wie schwierig das manchmal war.

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5 Lesetipps für Freitag, den 13. (Dezember)

In unseren Lesetipps am Freitag, den 13, geht es um Kritik an der Vorratsdatenspeicherung, Streit um die Gebühren der GEMA, ein Livestream mit Google Glass, die zweitmeist geteilte Website der Welt und TV-Werbung. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Heise Online: Vorratsdatenspeicherung widerspricht EU-Recht: Die von CDU/CSU und SPD angekündigte Vorratsdatenspeicherung verstößt nach Ansicht eines Gutachtens des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof gegen EU-Grundrechte. EU-Generalanwalt Cruz Villalón erklärt in seinem Gutachten, die EU-Direktive zur Vorratsdatenspeicherung aus dem Jahr 2006 verletze das Grundrecht auf Datenschutz und Achtung des Privatlebens.
  • GEMA Neue Osnabrücker Zeitung: Kommentar zum Streit über die GEMA-Gebühren: Die Gebührenordnung der GEMA vom letzten Jahr zeugte von vielem, nur nicht von Weitblick. Jahrelang tobte der Streit um die Gema-Gebühren. Jetzt haben sich Rechteverwerter und Musikveranstalter auf neue Tarife verständigt. Aber ist diese Lösung auch sinnvoll? Ralf Döring kommentiert die Entwicklung auf der Website der Neuen Osnabrücker Zeitung.
  • GOOGLE GLASS The Trigger: First live broadcast with Glass: Damien Spleeters ist Student an der New Yorker Columbia University Graduate School of Journalism und beschreibt auf seinem Tumblr, wie er mit einer Google Glass einen Livestream eingerichtet hat. Es war scheinbar nicht ganz leicht, aber die Verwendung in der journalistischen Arbeit ist interessant und sicherlich ein Teil der Zukunft des Journalismus.
  • TWENTYTWOWORDS.COM Esquire: The Second-Most Shared Website in the World is Run by One Guy: Die zweitmeist geteilte Website der Welt ist „TwentyTwoWords.com“ und wird von einer einzelnen Person geleitet – Abraham Piper. Der Esquire-Reporter Ned Hepburn hat sich mit Piper getroffen und ihn über seinen Erfolg im Internet , „content ethos“ und das Bauchgefühl beim Kuratieren interviewt.
  • FERNSEHEN W&V: Wie sich TV-Programm und Werbung verändern werden: Abrufportale, Mediatheken, Smart TV oder der Hang des Zuschauers zu immer mehr parallelem Nutzen des viel beschworenen Second Screen – das bleibt für RTL, ProSieben und Konsorten nicht ohne Folgen. Die reichenweitenstarken werbefinanzierten TV-Sender bereiten sich bereits auf Veränderungen in Programm und Werbung vor. Das geht aus einer Studie im Auftrag von Eutelsat hervor.

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5 Lesetipps für den 1. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um neue Lernformen, ein Torrent-Chat, Facebook wird „transparenter“, Vevo startet in Deutschland und Carta. Ergänzungen erwünscht.

  • MEDIENKOMPETENZ Berliner Gazette: Lassen digitale Lernformen neue Komplizenschaften zwischen Uni und Journalismus entstehen?: Die steigende Anzahl der Studienbewerber wird von der Universität mit digitalen Lernformen beantwortet – Online-Kurse etwa sind stark im Kommen. Professoren und Dozenten werden im Zuge dessen als Online-Redakteure gefordert. Doch entsteht auch umgekehrt ein neues Berufsfeld für Journalisten? Die Autorin Julia Müller erkundet die Möglichkeiten dieser Komplizenschaft.
  • BITTORRENT CNET News: BitTorrent experiments with secure chat: Die Leute bei BitTorrent gehen davon aus, dass ein serverloses Chatsystem mithilfe von Torrents möglich sein kann. Zumindest arbeiten sie an der interessanten Idee, so ein Chatsystem, dass besonders sicher sein könnte, zu entwickeln.
  • FACEBOOK ReadWrite: Facebook Makes All Posts Searchable: Der Graph Search von Facebook erfasst jetzt neben Beziehungen, Likes und Orten auch noch Posts, Kommentare und Fotos. Damit werden unsere Profile noch besser durchsuchbar. Viele Leute werden demnächst wohl alte Postings wieder entdecken, die sie schon lange vergessen hatten, denn unsere Profile werden transparenter.
  • VEVO Süddeutsche.de: Musikvideo-Dienst Vevo in Deutschland gestartet: Die neusten Musikvideos können sich nun auch Nutzer aus Deutschland online anschauen: Heute startet der US-Dienst Vevo in Deutschland. In anderen Ländern kooperiert die Plattform mit Google-Tochter YouTube. In Deutschland hat Vevo im Alleingang mit der Gema eine Einigung erzielt.
  • CARTA Carta: Zwei personelle Neuerungen bei Carta: Bei Carta gibt es zwei interessante personelle Neuerungen: Rechtsanwalt Thomas Stadler wird neues Beiratsmitglied und Carta in startegischen Fragen beraten. Neues Redaktionsmitglied wird der Journalist und Netzpolitik-Experte Ilja Braun.

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GEMA vs. YouTube erreicht neue Stufe: Meteoritenvideo gesperrt

GEMA vs. YouTube erreicht neue Stufe: Meteoritenvideo gesperrt
Die ganze Welt schaut sich den Meteoriten-Hagel in Russland auf YouTube an. Nur die Deutschen nicht. Eine neue Farce im GEMA-YouTube-Streit. Der Streit zwischen Googles Videoplattform YouTube und der Musiklizensierungsgesellschaft GEMA scheint nun endgültig zu eskalieren. Während es in Tscheljabinsk, Russland, Meteoriten vom Himmel regnete, zeichnete eine so genannte Dashboard-Kamera [...]
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Matthias Rauh: „Meiner Meinung nach gibt es keinen Kompromiss“

Der Streit um die GEMA-Reform, die zum Januar 2013 geplant ist, polarisiert seit einiger Zeit genauso stark, wie der um das Urheberrecht. Verschiedene Initiativen kritisieren die Maßlosigkeit der Verwertungsgesellschaft und deren erhöhte Gebühren, die zuweilen 1.000% höhere Abgaben von den Veranstaltern bedeuten. Einer der Initiatoren von Kultur-retten.de, Matthias Rauh, der außerdem auch die Petition „Gegen die Tarifreform 2013 – GEMA verliert Augenmaß“ einreichte, hat sich bereit erklärt uns zum Thema ein paar Fragen zu beantworten.


Ich habe heute Matthias Rauh im Interview von der Initiative Kultur-Retten.de, die als Aktionsbündnis für Veranstalter, Club-Betreiber, DJs, Event-Agenturen, Musiker, Tanzschulen, Tänzer, Verbände und Musikbegeisterte gegen die aktuell beabsichtigte Tarifreform der GEMA ins Leben gerufen wurde. Lieber Matthias, danke dass du dir heute die Zeit für uns genommen hast.

Hey Andreas, kein Problem.

Du hast als einer der Gründer von Kultur-Retten.de, auch die Petition „Gegen die Tarifreform 2013 – GEMA verliert Augenmaß“ bei OpenPetition eingereicht und kritisierst die angekündigten GEMA Tarife mit dem Argument, dass die erhöhten Abgaben für Veranstalter, u.a. eine Art Clubsterben bewirken werden. Warum sollte die GEMA ein solches Risiko eingehen und die Clubs, die die Musik der Künstler spielen, in die Insolvenz führen?

Die Frage an sich, kann ich dir leider so auch nicht beantworten. Warum die GEMA dies tut und die Gefahr eingeht, dass bei solch einer eklatanten Erhöhung der Gebühren ein „Kultursterben“ in Deutschland eintritt, weiß ich nicht. Das müsstest du die Kollegen der GEMA schon selbst fragen, aber ob du darauf eine sinnvolle und wahrheitsgemäße Antwort bekommst, kann ich nicht sagen.

Was ich dir dazu aber sagen kann ist, dass mich sehr viele Mails von Künstlern erreichen, die Mitglieder der GEMA sind und aufgrund der Erhöhung Ihre Mitgliedschaft kündigen, da Sie diese Aktion nicht für gut heißen.

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Die Lautsprecher der Gestern-Branchen

Im Streit um geistiges Eigentum geht es auch um den Erhalt von alten Verwertungsketten. Das Urheberrecht ist jedoch auch Profitbremse – wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.

In Anlehnung an Hagen Rether wird jetzt gesungen: „Die Verwertungskette darf nicht unterbrochen werden.“ „Die Verwertungskette darf nicht unterbrochen werden.“ „Die Verwertungskette darf nicht unterbrochen werden.“ Oder vielleicht doch? Was passiert, wenn Urheber von Büchern, Musik, Kunst, Design, Software oder Produkten das Geschäft nicht mehr mit Maklern, Beratern, Agenten, Vertriebsorganisationen, Gebühreneintreibern oder Zwischenhändlern machen? Die Urheber werden nicht mehr mit mickrigen Tantiemen oder irgendwelchen Brosamen der Verwerter abgespeist, sondern können direkt am Verkauf ihrer Werke partizipieren – mit geringeren Overhead-Kosten und viel höherer Rendite. Das schmeckt natürlich den Machtmonopolisten in den alten Industrien überhaupt nicht. Nehmen wir die E-Books von Amazon, die mit einem Kampfpreis von 9,99 Dollar verkauft werden. Nach der Kostenlogik der Verlagskonzerne ist das Preisdumping. In Wahrheit spart man sich die Produktion von teuren Hardcover-Ausgaben und die Autoren werden sogar mit viel höheren Honoraren entlohnt und müssen sich nicht mehr mit den Knebelverträgen der Verleger herumschlagen. Die Verwertungskette ist eben sehr viel kürzer und die Zwischenverdiener machen keinen Reibach mehr – aber: „Die Verwertungskette darf nicht unterbrochen werden.“

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YouTube deutsh kommt

Mit verhältnismäßig wenig Tamtam hat Google vor zwei Wochen einige länderspezifische Versionen seines Video-Dienstes YouTube vorgestellt. Damals mit angekündigt, jedoch nicht gelauncht, war auch eine deutsche Version.
Gerüchten zufolge war dies vor allem der GEMA geschuldet, mit der sich YouTube bisher nicht einigen konnte, wie man mit Videos verfährt, bei denen urheberrechtlich geschütze Musik verwendet wird, auf die GEMA-Abgaben anfallen.

Nun jedoch haben sich beide Parteien offenbar geeinigt. Das zumindest schreibt die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe. Demnach zahlt YouTube bis Ende 2008 eine Pauschale für die „Ausstrahlungsrechte“. Die Höhe der Summe allerdings ist nicht bekannt.

Nun steht noch eine Einigung mit dem Deutschen Musikverleger-Verband aus, bevor Google den Dienst auch in einer deutschen Version anbieten kann.
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