Alle Beiträge zu geld

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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MOBILES BEZAHLEN heise: Boon: Mobile Payment mit NFC nun für alle geeigneten Android-Smartphones: Mobiles Zahlen gehtjetzt durch die Payment-App von Wirecard. Möglich ist das an allen NFC-Terminals, indem man einfach das Smartphone an den Terminal der Kasse hält und mit Fingerabdruck oder Pin bestätigt. Dank einer Umstrukturierung ist die App [...]
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Bitcoin & Co: Alternative Währungen sind die Zukunft

Bitcoin (adapted) (image by MichaelWuensch [CC0] via pixabay
Als ich 2012 zu unterrichten begann, beschloss ich, meinen Kurs mit einer Analyse darüber zu beginnen, wie Geld die Ordnung der Gesellschaft beeinflusst. Was meine Schüler besonders faszinierend fanden, war die damals aufkommende Welt der Krypto-Währung, die ich schon ausführlich als wesentlichen Bestandteil in der Zukunft von Währung beschrieben habe. [...]
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(R)Evolution der Bildung – Der Unterricht braucht ein Update

School (Image by congerdesign [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Deutschland – das Land der Ingenieure. Heimat von Mercedes, Volkswagen und BMW. Ist es da nicht eigentlich verwunderlich, dass wir in Sachen Technologien und Digitalisierung ziemlich hinterherhinken? Vor allem was den Bildungsbereich angeht? Deutschland gehört immer noch zu den Schlusslichtern der OECD-Länder, was den Gebrauch digitaler Medien im Unterricht angeht. [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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DATA heise: Bundestag genehmigt Ausbau der Videoüberwachung: Der Bundestag hat mitten in der Nacht zum Freitag den umstrittenen Entwurf der Bundesregierung für ein „Videoüberwachungsverbesserungsgesetz“ unverändert beschlossen. Mit der damit einhergehenden Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes sollen mehr Kameras an „öffentlich zugänglichen großflächigen Anlagen“ angebracht werden dürfen. Das Parlament will damit die Sicherheit [...]
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Man braucht eine Gemeinschaft, um ein Start-up zu errichten

Es ist eine alte Weisheit, dass man ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind aufzuziehen. Gleichermaßen braucht man eine Gemeinschaft, um ein erfolgreiches Start-up-Unternehmen zu errichten, das wächst, skaliert und zu einer gesunden Wirtschaft beiträgt. Das war die Nachricht von Brad Feld, einem großen, weltweit agierenden Risikokapitalanleger und Mitbegründer von [...]
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Apple, China und die New York Times: Geld über Prinzipien

not-found (Image by xiaoxinghai [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Apple hat die New-York-Times-App aus dem chinesischen AppStore entfernt, da sie angeblich dortigen Vorschriften widerspricht. Vorangegangen war eine Kontroverse um einen Artikel über Ex-Staatschef Wen Jiaobao. Der Spagat zwischen den Werten der Führungsspitze und den Gesetzen und Normen der bedienten Länder ist für internationale Konzerne oft schwierig. Apples Einlenken geht [...]
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Macht das Arbeiten in Startups krank?

Es ist zwei Uhr morgens in Colorado. Sarah Jane Coffrey schreckt hoch und checkt panisch ihre E-Mails. Sie hat Angst, dass sie eine wichtige Nachricht verpasst hat – obwohl sie mal wieder bis in die Nacht gearbeitet hat. Sie ist nicht nur müde, sie ist erschöpft, am Ende ihrer Kräfte. [...]
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Grundeinkommen per Crowdfunding: eine Utopie wird wahr

Screenshot (Image: Mein Grundeinkommen.de).
Was wäre, wenn wir nicht für unser Geld arbeiten müssten? Wenn wir alle einen monatlichen Festbetrag bekämen – einfach so? Würden alle Menschen dadurch glücklicher und gleichzeitig viel produktiver werden? Oder würden wir alle zu Couchpotatoes werden und unsere Gesellschaft komplett zerstören? Über diese Idee, das bedingungslose Grundeinkommen, diskutieren Philosophen, [...]
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Die Vermessung der österreichischen Blogger-Szene

Blogging (adapted) (Image by Till Westermayer [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Sie schreiben über Spritzwein, Palatschinken, Kirchen, Toiletten, Bier, Trachten, Hochzeiten und natürlich über Essen, Fashion, Reisen und Technik: In Österreich gibt es definitiv eine vielfältige Blogger-Szene (u.a. auf Blogheim.at gelistet), doch wie sie leben und arbeiten, darüber gibt es recht wenig Informationen. Die in der Szene sehr umtriebigen Teilzeit-Blogger Petra [...]
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Der führende Onlineversicherer CosmosDirekt bietet jetzt für nur 7,90 Euro jährlich einen umfassenden Finanzschutz an. Dieser schützt weltweit, egal ob online oder offline. Die ganze Familie wird für Schäden, die durch den Missbrauch von Kontodaten/Bankdaten entstehen, im Zahlungsverkehr abgesichert, wie zum Beispiel beim Online-Shopping oder Online-Banking. Sollte ihre Bank sich [...]
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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es um eine Studie des EU-Parlaments, Snapchats neue Discover-Funktion, digitale Kommunikation, Twitters neue Funktionen und das Thema Geld verdienen mit YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Datenschutzbeauftragter: Massenüberwachung im Netz – Open Source Projekte sollen Abhilfe schaffen: Der Ausschuss für Technikfolgenabschätzung des EU-Parlaments hat in einer Studie das Spannungsverhältnis zwischen Massenüberwachung und dem Schutz der Privatsphäre untersucht. Die Studie kommt hierbei zu dem Ergebnis, dass zum einen die Sicherheitsbehörden ihre Befugnisse immer weiter ausbreiten und zum anderen viele Bürger sich über die Gefahren gar nicht bewusst sind. Aus diesen Gründen empfiehlt die Studie Aufklärungskampagnen zu starten, die Ende-zu-Ende Verschlüsselung zu verstärken und Open-Source Software Lösungen zu fördern.

  • SNAPCHAT Mashable: Is Snapchat about to become a publishing powerhouse?: Snapchat möchte nicht länger nur ein weiterer Instant-Messenging Dienst sein, sondern wird nun auch selber zum Medienpublisher. Ab sofort können mit der neuen Funktion Snapchat Discover Medienunternehmen ihre Inhalte direkt in der App publizieren. Dabei ermöglicht es Discover nicht nur auch die „jungen Leute“ mit aktuellen Informationen zu erreichen, sondern die neue Funktion bietet für Werbetreibende neue Möglichkeiten und ist für Snapchat selbst ein weiterer Geschäftsbereich. Zum Start sind bereits einige Contentpartner wie CNN, ESPN, Vice oder die Yahoo News mit dabei.

  • KOMMUNIKATION Prof. Dr. Heike Simmet: Personalisierung in der digitalen Kommunikation: Willkommene Information oder unerwünschtes Stalking?: Die digitale Kommunikation bietet einen hohen Grad an Personalisierung sowie ein hohes Maß an Verständnis für Kunden und Interessenten. Insbesondere besehende Kundenbeziehungen können intensiviert werden. Doch hierbei kann es schnell passieren, dass die Grenze zwischen den Kundenbedürfnissen und Stalking nahtlos ineinander übergehen. Immer mehr Daten werden ausgewertet und genutzt, sodass in Zukunft ein größerer Wiederstand der Kunden zu erwarten ist. Deswegen sei es wichtig ein möglichst hohes Vertrauen herzustellen, da dies laut Prof. Dr. Heike Simmet die neue Währung in der digitalen Kommunikation von morgen ist.

  • TWITTER Golem: Microblogging: Twitter führt Videofunktion und Gruppennachrichten ein: Der Microblogging Dienst Twitter hat zwei neue Funktionen eingeführt. Ab sofort können über Twitter Nachrichten mittels Gruppennachrichten an mehrere Twitternutzer verschickt und Videos direkt aus der App aufgenommen, editiert und veröffentlicht werden. Damit will Twitter zum einen durch den Ausbau der Nachrichten-Funktion etablierten Messenger-Diensten Konkurrenz machen und zum anderen mit der Videofunktion Instagram und Snapchat angreifen. Insbesondere die Videofunktion war schon seit Monaten erwartet worden.

  • YOUTUBE Online Marketing Rockstars: So viel Geld kann man mit Youtube verdienen: Die Frage, was YouTuber verdienen gehört wohl mit zu den meist diskutierten Fragen im YouTube-Kosmos. Zahlreiche Statistiken und Experten versuchen aufzeigen, wie viel ein Gronkh, die Y-Tittys oder sonst ein YouTuber verdient, schnellen aber oft an der Realität vorbei. Deshalb versucht nun Philipp Steuer, selber YouTuber und beruflich beim Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft tätig, bei den Online Marketing Rockstars zu erklären wie und vor allem wie viel Geld YouTuber nun wirklich verdienen. Konkrete Zahlen zu einzelnen YouTubern nennt er dabei zwar nicht, gibt aber doch einen interessanten und gut verständlichen Einblick in das Thema Geld und YouTube.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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5 Lesetipps für den 27. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um emanzipierende Selfies, Netflix-Konkurrent Qello, #theconf-Highlights, Bitcoin und die Schulden-Strategie von Amazon. Ergänzungen erwünscht.

  • SELFIE Zeit Online: Das nackte Selbst: Ich möchte diesem Gastbeitrag von Edition F-Chefredakteurin Teresa Bücker auf Zeit Online nicht mit zu vielen Worten anteasern, er sollte einfach gelesen werden. Sie setzt sich mit dem Selfie als einen Akt der Emanzipation auseinander. Das soll hier kein Lesebefehl sein, sondern ein gut gemeinter Ratschlag, diesen Artikel nicht zu verpassen.

  • QELLO PandoDaily: Qello is quietly building a “Netflix for music films” — and maybe building the future of digital video: In einem lesenswerten Beitrag auf PandoDialy wirft David Holmes einen Blick in die Nische neben Netflix und stellt den Streaming-Dienst Qello vor, der für 4,99 US-Dollar im Monat Konzertfilme und Musik-Dokumentationen anbietet. Was Qello zeigt, findet sich nur zum Bruchteil auch auf Netflix oder Hulu wieder und schon gar nicht im Fernsehen, was den Dienst so wertvoll für Musikinteressierte macht.

  • THE CONFERENCE Ole Reißmanns Blog: Was ich auf #theconf in Malmö gelernt habe: Auf seinem Blog listet der SPON-Redakteur Ole Reissmann in einem Rückblick seine persönlichen Highlights der „The Conference“ statt, die im August in Malmö stattfand. Diese skandinavische Version der re:publica hat rund tausend „Kreative und Irgendwas-mit-Internet-Menschen“, wie Reissmann es formuliert, zusammengebracht, um über die digitale Zukunft zu reden.

  • BITCOIN Welt.de: Bitcoin erlebt sein Comeback: Laut Welt-Finanzredakteur Daniel Eckert „kaum bemerkt“ (–> hier geht es zu unseren Newslettern, um mehr zu bemerken), macht Bitcoin weltweit Fortschritte als Zahlungsmittel. Trotz des etwas holprigen Einstiegs und der seltsamen Überschrift gibt Eckert einen lesenswerten Einblick in die Digitalwährung, benennt spannende Beispiele für die wachsende Relevanz von Bitcoin und zeigt auf, wo das wahre Potenzial des Netzgeldes liegt. Anfang Februar haben wir zusammen mit Politik Digital im 11. Berliner Hinterhofgespräch das Thema Bitcoin diskutiert – die Hangout-Debatte findet sich hier zum nachschauen.

  • AMAZON Quartz: Why Amazon has no profit—and why it works: Als Amazon letzte Woche seine aktuellen Zahlen bekannt gegeben hat, gab es vor allem in meinen diversen Timelines viel Hohn und Spott, denn vom traditionellen Wirtschaftsdenken her, kann es einem Unternehmen nicht gut gehen, dass keinen Gewinn macht und noch mehr Schulden anhäuft. Benedict Evans erklärt auf Quartz, was Amazon eigentlich macht und wieso es erfolgversprechend sein kann, denn das Unternehmen bastelt an der Zukunft des E-Commerce. Die Frage ist, wie lange die Aktionäre auf Jeff Bezos warten.

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5 Lesetipps für den 29. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Geld verdienen mit Datenverkauf, Gegenspionage, Social Media während des Nahost-Konflikts, Schreiben ohne Tastatur und Googles Link-Löschung. Ergänzungen erwünscht.

  • DATEN futurezone: Wie Nutzer mit ihren Daten Geld verdienen könnnen: Das britische Start-Up Citizenme setzt darauf, dass Internet-Nutzer selbst bestimmen können, ob sie ihre Daten verkaufen und somit Geld verdienen. futurezone im Gespräch mit Gründer StJohn Deakins.
  • SPIONAGE taz: Deutsche Gegenspionage: Ab jetzt besser mit Kontrolle: Durch die Spionage der NSA an deutschen Bürgern und Politikern, bestätigt nun Kanzleramtschef Altmaier: US-Geheimdienste werden jetzt ins Visier genommen. Eine stärkere Kontrolle des amerikanischen Partners und der Ausbau einer Spionageabwehr sollen im Mittelpunkt stehen.
  • SOCIAL MEDIA jetzt.de: Der Krieg in der Hosentasche: Der Nahost-Konflikt spiegelt sich auf den Smartphones junger Israelis und Palästinenser wieder. Totmeldungen, Propaganda und immer wieder die Frage, ob Freunde und Bekannte noch Leben. Inmitten der Gefechte berichten die Opfer des Konflikts.
  • STARTUP neuerdings: Schreiben wie auf einer Tastatur, nur ohne Tastatur: Das Schreiben auf einer physischen Tastatur ist nach wie vor das schnellste, eignet sich aber nicht für jedes heute webfähige Gerät. Also weg mit der Tastatur, dachten sich die Gründer eines Startups namens AirType. Dank der Technik der Texaner geht das Tippen auf einer Tastatur auch ohne Tastatur.
  • GOOGLE meedia: Datenschützer: Google soll Kriterien für Link-Löschungen transparenter machen: Damit alte Suchergebnisse gelöscht werden, haben europäische Bürger ein „Recht auf Vergessenwerden“. Das hat der europäische Gerichtshof entschieden. Allerdings kritisieren Datenschützer die Umsetzung von Google. Gerade mal die Hälfte der Anträge wird bearbeitet.

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5 Lesetipps für den 17. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die smarte Nutzung von RSS-Feeds, natürlich Google vs. Springer und ansonsten gleich dreimal über Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK I Zeit Online: Wie Facebook mit Banken konkurrieren könnte: Heute sind die Lesetipps voll von Facebook, aber reden wir erst einmal über Geld. Facebook-Nutzer können sich nicht nur Fotos und Texte schicken – sondern künftig vielleicht sogar Geld überweisen. Patrick Beuth hat auf Zeit Online fünf gute Gründe dafür und fünf hohe Hürden davor gesammelt.
  • FACEBOOK II NYTimes.com: Can Facebook Innovate? A Conversation With Mark Zuckerberg: Für eine Recherche über die neueste Entwicklung von Facebook sprach Farhad Manhoo von der New York Times mit Mark Zuckerberg. Im Interview reden die beiden über virtuelle Realitäten, soziale Apps, die Zukunft von Facebook und die Frage, wie innovativ das soziale Netzwerk noch sein kann.
  • RSS Olereissmann.de: RSS. So wie Google News, nur viel besser: Spiegel Online-Journalist Ole Reißmann hat auf seinem Blog eine Anleitung veröffentlicht, wie er mithilfe von RSS die Enge der eigenen Filterblase durchbricht und sich ganz ohne Twitter und Facebook bestmöglich informieren möchte. Dieses Konstrukt von Anti-Social-Media ist nicht nur für Journalisten interessant, sondern für alle, die ihre Informationslage umfassend verbessern wollen.
  • FACEBOOK III Jakkse.com: Auf der f8 will Facebook zum App-Baukasten werden: Auf seinem Blog macht sich Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden Gedanken über die Zukunft von Facebook und was Mark Zuckerberg auf der Hauskonferenz f8 Ende April präsentieren könnte. Es scheint so, dass das soziale Netzwerk vor allem auf eine Vielzahl an Apps setzt anstatt alles auf der eigenen Plattform zu bündeln und auch im Bereich Werbung kann mit einigen Neuerungen gerechnet werden.
  • FACE… GOOGLE De:Bug Medien: Springer vs. Google: In der FAZ hat Axel Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner einen viel beachteten offenen Brief an Eric Schmidt über das gefährliche Google geschrieben. Es gibt sicher über vieles im Zusammenhang mit Google zu reden, aber das sollte dann bitte auf einem Niveau stattfinden, dass nichts mit politischer Brandstiftung oder Nebelkerzen zu tun hat. Der Journalist Sascha Kösch bringt Döpfners Motivation in seiner Antwort gut auf den Punkt: „So bleibt am Ende von der Google-Kritik nur ein: die sind größer als wir, da muss wer was machen.“ Solange macht Döpfner natürlich weiterhin Werbegeschäfte mit Google.

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Inside Bitcoins – Wie steht es um die virtuelle Währung?

Bitcoins (Bild: Antana [CC BY-SA 2.0], via Flickr)
Goldgräberstimmung herrschte auf der „Inside Bitcoins“ Konferenz in Berlin und das trotz einiger Vorkommnisse, die den Bitcoin-Kurs derzeit in den Keller treiben. // von Markus Okur Der Tenor der Teilnehmer der “Inside Bitcoins” Konferenz , die vom 12. bis 13. Februar 2014 in Berlin stattfand, war einhellig: Bitcoins sind das [...]
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Amazon: Geldregen im App-Store

Als im November der Kurs der digitalen Währung Bitcoin immer weiter stieg, gingen in Deutschland fast unbemerkt auch andere Coins an den Start: Besitzer eines Kindle-Fire-Tablets können Apps und In-Apps-Items mit Amazon Coins bezahlen – zumindest wenn sie vorher Euros dafür eintauschen. Amazon ist nicht das erste große Tech-Unternehmen, das auf eine private virtuelle Währung setzt. Facebook und Microsoft haben sie wieder aufgegeben, Google nach ersten Überlegungen gar nicht erst probiert. Warum macht Amazon trotzdem etwas, bei dem andere zuvor scheiterten?

Wenn unterm Tannenbaum ein Kindle Fire von Amazon lag, gab’s ein Willkommensgeschenk von Amazon dazu: 500 Amazon Coins, die für Apps und In-Apps-Items eingelöst werden konnten. Ein Cent entspricht einem Amazon Coin. Zu kaufen gibt es die Coins in fünf Paketen von 500 bis 10.000 Coins. Um sie attraktiver zu machen, sollen Kunden mit progressiven Rabatten gelockt werden. Wer 500 Coins kauft, spart vier Prozent, wer 10.000 Coins kauft, muss nur 90 Euro zahlen – zehn Prozent Nachlass.

Mit dieser Konstruktion sollen die Fehler von Facebook und Microsoft vermieden werden: Bei Microsofts Points, mit denen zwischen 2005 und Sommer 2013 unter anderem auf der Xbox 360 eingekauft werden konnte, beschwerten sich User über den zu komplizierten Umrechnungskurs von 1,20 Euro für 100 Points und die Tatsache, dass es Points nur in 500er-Paketen zu kaufen gab. User von Facebook Credits mussten bis September 2013 oft noch ein zweites Mal tauschen. Denn Spieleentwickler wie Zynga haben wiederum eine eigene Währung, mit denen In-App-Items erworben werden müssen. Auch bei Amazon können Entwickler weiterhin ihre eigene Währung nutzen. Nach den Erfahrungen bei Facebook tun sie aber gut daran, für In-App-Käufe nicht noch eine weitere Dimension hinzuzufügen. Dabei ist ein gewisser Grad an Komplexität gewollt: Nicht zuletzt basieren die Währungen auf der Absicht, Kunden zu mehr Konsum zu verführen – eine kleine Verschleierung des Preises kann da nur hilfreich sein.

Eine Ersatzwährung zu erfinden ist sehr verlockend: Diese Art von Geldschöpfung ist eine kostengünstige Variante, um die eigenen Produkte zu pushen. Wenn sich Amazon damit brüstet, Millionen von Coins unter die Leute gebracht zu haben, entstehen die Kosten nicht durch die Ausgabe an die Kunden, sondern durch die einmalige Entwicklung und wenn die Kunden die Coins einlösen. Denn die größte Freude am Geldregen im App-Store könnten die App-Entwickler haben. Denn sie bekommen nach wie vor 70 Prozent des Kaufpreises von Amazon – egal, ob die Kunden mit Euro oder Amazon Coins bezahlt haben.

Amazons Absicht dahinter ist klar: Eine aggressive Subventionierung von Software, nachdem die Hardware Kindle-Geräte im Vergleich bereits recht günstig sind, um Kunden zu gewinnen und dann im Amazon-Universum zu halten. In der Sprache der Makroökonomie: Durch die Geldschöpfung betreibt Amazon eine expansive Geldpolitik. Das Ziel: seine App-Ökonomie ankurbeln.

Ein goldener Taler, auf dem eine Frau vor einem Bergmassiv einen Bogen spannt und kurz davor ist, den Pfeil fliegen zu lassen – die Darstellung eines Amazon Coins ist so traditionell, wie Geld nur sein kann. Trotzdem hinkt der Vergleich: Die virtuellen Währungen der Tech-Unternehmen sind mehr Gutschein als Geld, ähneln mehr Komplementärgeld wie dem Chiemgauer als dem Euro. Es überrascht daher, dass Amazon die Möglichkeit, Coins zu verschenken, erst im Dezember eingeführt hat.

Und es fehlt eine wichtige Eigenschaft, um als Zahlungsmittel auch außerhalb der einzelnen Plattformen eine Rolle zu spielen: Die Ersatzwährungen können in der Regel nicht wieder in die offiziellen Zahlungsmittel zurückgetauscht werden. Das entspricht ihrem Kalkül, wie die kanadischen Ökonomen Joshua S. Gans und Hanna Halaburda zeigen: “Um den Nutzen ihrer Plattform zu maximieren, muss die Verwendung der Zahlungsmittel eingeschränkt werden. Also ist es nicht im Interesse der Plattformen voll funktionstüchtige Währungen anzubieten, die mit staatlichen Zahlungsmittel konkurrieren könnte.” Das unterscheidet Amazon Coins von der Währung in World of Warcraft: In dem MMORPG gibt es eine sogenannte Goldfarming-Wirtschaft, bei denen Items und Charaktere entwickelt werden, nur um sie dann zu verkaufen. Das ist nur deshalb möglich, dass das Zahlungsmittel in beide Richtungen – Euro zu Gold und Gold zu Euro – konvertieren lässt.

Und nun? Wird auch Amazon scheitern und in ein paar Monaten aufgeben? Möglich. Dennoch könnten die Coins keine Sackgasse wie bei Facebook oder Microsoft sein. Denn die Geschäftsmodelle sind sehr unterschiedlich: Facebook will Werbeerlöse, die umso höher sind, je aktiver die Nutzer. Amazon will verkaufen. Theoretisch steht bei Amazon deshalb auch die Möglichkeit im Raum, die Coins auch auf andere Kindle-Modelle oder den gesamten Handel zu erweitern.

Trotz alledem, das größte Manko bleibt: Warum sollten Kunden einen Umweg in Kauf nehmen, um etwas zu bekommen, das sie auch mit bisherigen Zahlmethoden erwerben hätten können? Ist ein Rabatt im einstelligen Prozentbereich für in der Regel relativ geringe Ausgaben im App-Store den Aufwand für den Zwischenschritt wert? Bisher scheinen die Amazon-Kunden noch nicht vollständig überzeugt zu sein: Die Nutzer bewerten die Coins mit drei von fünf Sternen.

 


 

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Pixelotto

Bereits mit seiner ersten Idee – der „One Million Dollar Homepage“ – hat Alex Tew vor einem Jahr für reichlich Aufmerksamkeit in neuen wie alten Medien gesorgt. Und nebenbei mit Einnahmen jenseits der angestrebten Million Dollar auch sein Studium abgesichert.
Nun ist der Mann zurück. Mit einer Steigerung des Prinzips. Verkaufte er auf seiner „One Million Dollar Homepage“ noch einen Pixel für einen Dollar, muss man als Werbetreibender heute zwei Dollar pro Pixel investieren. Gleichzeitig wurde aus der Werbepinnwand nun ein Lottospiel: Jeder registrierte Nutzer ist angehalten, auf die Werbung zu klicken. So nimmt er am Spiel teil und kann zu einem festgesetzten Zeitpunkt die Hälfte der erzielten Werbeeinnahmen – im schönsten Fall eine Million Dollar – gewinnen.
So profitieren sowohl Alex Tew und die Nutzer als auch die Werbetreibenden, die sich diesmal wohl über noch mehr Klicks auf ihre teuren Banner freuen dürfen. Beim Pixelotto.
[tags]lotto,business,geld[/tags]

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