Alle Beiträge zu freiheit

Narrative Simulationen von digitaler Rebellion – Wie Erzählungen die Ökonomie umformen

calculator (adapted) (Image by stevepb [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Professor Robert Shiller von der Yale-Universität wundert sich, warum sich die Ökonomen-Zunft nicht stärker mit dem Faktor der Narration beschäftigt, um wirtschaftliche Schwankungen zu erklären. Also Erzählungen, die sich wie ein Virus verbreiten, neudeutsch viral werden oder sich als Mem entpuppen und das Denken und Handeln der Menschen beeinflussen. Die [...]
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Chelsea Manning kommt (endlich) frei

Postcard_to_jail (adapted) (Image by Ricardo Jose {CC BY 2
Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat der scheidende US-Präsident Barack Obama (Demokraten) die Whistleblowerin Chelsea Manning begnadigt. Manning wird voraussichtlich im Mai freikommen, statt noch weitere 28 Jahre in Haft absitzen zu müssen. Damit wird für ihre zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer ein lang gehegter Traum wahr. Eine Zeitenwende in der [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
BMW golem: BMW will nächstes Jahr 100.000 E-Autos verkaufen: 2017 sollen 100.000 elektrisch angetriebene BMW verkauft werden. Dies sagte Harald Krüger, Konzernchef des Automobilherstellers, der Süddeutschen Zeitung. Damit sind allerdings sowohl reine Elektroautos wie der BMW i3 als auch Hybridfahrzeuge wie der i8 gemeint, die einen Verbrennungsmotor und einen Elektroantrieb [...]
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Die Kritik am BND-Gesetz ist mehr als begründet

Surveillance (adapted) (Image by Jonathan McIntosh [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Das neue BND-Gesetz ist in vieler Hinsicht gefährlich und fehlgeleitet. Es legalisiert flächendeckende, vollkommen ungezielte Überwachung und untergräbt das Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten. Vor allem aber unterminiert es die ohnehin schon defizitäre demokratische Kontrolle der Geheimdienste noch weiter – und das, nachdem die Skandale der letzten Jahre gezeigt haben, [...]
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Res publica statt geheimer Kabinettspolitik – CETA und TTIP schaden dem Gedanken der Republik

Cicerón (Marcus Tullius Cicero) (adapted) (Image by sn6200 [CC BY 2.0] via Flickr)
Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat mehrere Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt, die sich gegen eine Zustimmung des deutschen Vertreters im Rat der Europäischen Union zur Unterzeichnung, zum Abschluss und zur vorläufigen Anwendung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada (Comprehensive Economic and Trade Agreement – kurz [...]
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Warum es falsch war, Facebook für seine Zensur zu tadeln

facebook(image by FirmBee[CC0 Public Domain] via Pixabay)
Die Entscheidung von Facebook, ein Posting eines Norwegers zu blockieren, das ein Bild beinhaltete, das einst den Pulitzerpreis gewann und ein verängstigtes und nacktes Mädchen zeigt, das vor einer Napalm-Attacke während des Vietnamkriegs flieht, wurde von Journalisten und anderen Vertretern der Meinungsfreiheit mir einem Aufschrei der Empörung aufgenommen. Der norwegische [...]
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Die Nasenring-Systeme in der Netzwerkgesellschaft

Image by LoboStudioHamburg [CC0] via pixabay
Seit Jahrzehnten wird uns von Beratern sowie selbst ernannten Vordenkern aus Politik und Wirtschaft eingehämmert, dass wir in einer „nachindustriellen Gesellschaft“ leben. In den achtziger Jahren kam die „Informationsgesellschaft“ auf und seit den neunziger Jahren sprechen wir von der „Netzwerkgesellschaft“. So weit, so gut. Aber was steckt ideologisch dahinter? „Gerade [...]
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Die Bürgerrechts-Bewegung braucht alle Freunde der Freiheit

Students' mass protest Taiwan (Image by Artemas Liu [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
Auf die Bürgerrechts-Bewegung kommen große Herausforderungen zu. Angesichts der Flut neuer Überwachungsgesetze und anderer politischer Entwicklungen, die die Freiheit bedrohen, wird ein organisierter Protest mehr denn je gebraucht. Dazu ist es aber nötig, alle, die die selben Werte teilen, mit ins Boot zu holen. Stattdessen wird leider häufig entlang der [...]
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5 Lesetipps für den 9. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Freiheit als Reaktion auf Charlie Hebdo, Gedanken zu Instagram, ein Leben rettendes Selfie, Uber und das Urheberrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • FREIHEIT Gigaom: Charlie Hebdo murders are no excuse for killing online freedom: Es ist einer der widerlichsten Reflexe in der Politik: unsere Freiheit ablehnender Terorrismus wird mit unserer Freiheit abschaffender Überwachung geantwortet. Man kann nach Vorfällen wie dem in Paris fest damit rechnen, dass konservative Politiker Forderungen aufstellen, die nicht zu einer demokratischen Gesellschaft passen. David Meyer, Berliner Korrespondent von Gigaom, antwortet so einem Reflex lesenswert in seinem Artikel und allein schon in der Überschrift: „Charlie Hebdo murders are no excuse for killing online freedom“.

  • INSTAGRAM Franziskript: Ein paar Gedanken zu Instagram: Auf ihrem Blog hat sich Franziska Bluhm, Online-Chefredakteurin bei der Wirtschaftswoche, ein paar Gedanken über das von Facebook aufgekaufte Foto-Netzwerk Instagram gemacht, die Vor- und Nachteile aufgezählt und dabei festgestellt, dass sie inzwischen lieber auf Instagram als auf Twitter ist. Ein Fakt, der auch dem Nutzungsverhalten von Jugendlichen entsoricht, wie usner Autor Lukas Menzel erst Mitte der Woche beschrieb.

  • SELFIE Alaska Dispatch: Alaska State Troopers encourage lifesaving selfies for backcountry enthusiasts: Im Newsletter des Social Media Watchblog habe ich einen Artikel über ein wirklich schönes Beispiel gefunden, wie ein oft nur als oberflächlich abgetanener Trend auch sinnvoll genutzt werden kann. Selfies können nämlich Lebens rettende Informationen übermitteln, weshalb die Polizei in Alaska jetzt Outdoor-Fans dazu auffordert, Selfies bei Kletter- und Bergtouren zu machen und gleich öffentlich zu posten, damit z.B. bei Lawinen anhand von Landschaftsbildern, GPS-Daten oder der Kleidung den Verunglückten schneller geholfen werden kann.

  • UBER BuzzFeed News: The Danger Of Calling Uber A „Tech Company“: Einer Analyse von Uber auf BuzzFeed muss man nach dem inzwischen berühmten Abendessen von Emil Michael nicht allzuviel Glauben schenken, denn das Medium hat zwar einen vermeintlichen Sknadal aufgedeckt, sich dabei aber selber nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Charlie Warzel ist in einem Artikel einen interessanten Gedanken nachgegangen, mit dem man sich trotzdem beschäftigen sollte: Wenn Uber ein Technologie-Unternehmen ist, welche Konsequenzen muss man dann beim Umgang mit der Firma ziehen und ist Uber überhaupt ein Technologie-Unternehmen oder nicht nur ein etwas anderes Taxi-Unternehmen? Die Frage kann man anders als Warzel beantworten, von der Antwort hängt aber ab, wie man auf die offenen Fragen der durch Uber ausgelösten Disruption und Möglichkeiten beantwortet.

  • URHEBERRECHT Zeit Online: Warum Google 345 Millionen Links entfernen sollte: Die Woche meldeten wir schon einmal in den Lesetipps, dass es bei Google zu einem gewaltigen Anstieg der entfernten Links zu urheberrechtlich geschützten Inhalten gekommen ist. Von ein paar Hundert sogenannten Takedown Requests stieg die Zahl auf über 345 Mio. Anfragen. Das hat drei Gründe, wie Patrick Beuth sehr lesenswert auf Zeit Online erklärt: 1. Die Popularität von P2P-Netzwerken, 2. die Branche der privaten Urheberrechtsdurchsetzung und 3. Google vereinfachtes Beschwerde-Verfahren. Doch was alles rechtlich nachvolziehbar scheint, führt in der Praxis zu Kollateralschäden, wie z.B. Github-Projekte zeigen.

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5 Lesetipps für den 2. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Erkenntnisse über Native-Advertising, neue Regeln bei Facebook, Freiheit im Internet, Twitters „While you were away“-Funktion und die Zukunft des Internets. Ergänzungen erwünscht.

  • NATIVE ADVERTISING Digiday: 5 things we learned about native ads in 2014: Für Digiday.com stellt Brian Braiker die fünf wichtigsten Tatsachen vor, die man 2014 über Native-Advertising gelernt hat. So hat zum Beispiel die New York Times angefangen, auch in ihrer Print-Version auf Native-Advertising zu setzen. Einer Studie der Universität San Francisco zufolge fällt ein großer Teil der Nutzer auf Native-Advertising herein und weiß; nicht einmal, was das Wort „sponsored“ in dem Zusammenhang bedeutet oder übersieht es sogar. Obwohl Native-Advertising nicht bei allen gut ankommt, werden immer mehr Journalisten mit dem Erstellen dieser Art von Werbung betreut.

  • FACEBOOK Business 2 Community: Facebook Is Changing The Rules – Again: Facebook plant einmal wieder seine eigenen Regeln zu verändern. Dieses Mal dürften besonders kleinere Unternehmen betroffen sein, denn auf Wunsch der Nutzer des sozialen Netzwerkes sollen ab sofort weniger Anzeigen in den Neuigkeitenleisten angezeigt werden. Unternehmen werden zwei Möglichkeiten angeboten, wie sie trotzdem auch in Zukunft eine große Reichweite erlangen können. Erstens: Wenn man ein wenig Geld in den Post investiert, wird dieser mehr Nutzern angezeigt. Und zweitens: Man sollte den Inhalt verändern, den man anbietet, indem man zum Beispiel statt Anzeigen und Werbung auf interessanten und unterhaltsamen Inhalt setzt.

  • INTERNET New York Times: Web Freedom Is Seen to Be Growing as a Global Issue in 2015: Freiheit im Internet wird auch in 2015 von noch größerer Bedeutung werden. Besonders Russland spielt in diesem Kampf eine wichtige Rolle, denn immer wieder versucht die Regierung des Staates unliebsame Webseiten zu sperren. Dass dies in der heutigen Zeit jedoch nur schwer möglich ist, musste man erst im Dezember feststellen, als eine Facebook-Seite ein Anti-Regierungs-Treffen veröffentlichte. Nachdem diese Seite gesperrt wurde, verbreitete sich die Kundgebung auf zahlreichen weiteren Seiten und gelangte erst recht in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Das Thema wird also auch in diesem Jahr aktuell bleiben.

  • TWITTER Süddeutsche.de: Twitter: „While you were away“-Funktion für Top-Tweets: Twitter plant, eine neue Funktion einzuführen, die es Nutzern ermöglicht, sich verpasste Top-Tweets anzeigen zu lassen. Damit sollen besonders den nur gelegentlichen Nutzern des Kurznachrichtendienstes die wichtigsten Nachrichten des Tages angezeigt werden. Damit tritt Twitter in dem Aspekt in Konkurrenz zu ähnlichen Diensten wie „Digg Deeper“ und „Prismatic“, die bereits über die gleiche Funktion verfügen. Viele der Nutzer sehen das hingegen skeptisch, denn auf diese Weise würde Twitter nur die ohnehin Erfolgreichen belohnen.

  • ZUKUNFT t3n: Das Internet im 21. Jahrhundert: Was bringt die Zukunft? [Kommentar]: Bei t3n stellt sich der Blogger Cory Doctorow die Frage, wie wohl die Zukunft des Internets aussehen könnte. Seine größte Hoffnung klingt demnach im ersten Augenblick wenig spektakulär. Er wünscht sich, dass Computer und das Internet es den Menschen erleichtern, in Gruppen zusammenzuarbeiten. Aber dann führt er aus, welchen großen Nutzen die neuen Technologien auf diese Weise für die Menschen haben und befürchtet zugleich, dass totalitäre Regimes die Macht der Informationstechnologie missbrauchen könnten.

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5 Lesetipps für den 24. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um die Startup-Exits des Jahres, IT-Hilfe für die Familie, den Film „The Interview“ und die #Freiheit-Debatte. Ergänzungen erwünscht.

  • EXIT Inc.com: The 10 Biggest Exits of 2014: Auf Inc.com zeigt uns Jeremy Quittner noch einmal, für welche Startups im Jahr 2014 richtig Geld geflossen ist. Angeführt wird die Liste natürlich von WhatsApp, für das Facebook mehr als 19 Milliarden US-Dollar bezahlte. PLatz 2 nahm Trulla ein, dass von Zillow für vergleichsweise „nur“ 3,5 Milliarden US-Dollar gekauft wurde. Für 3,2 Milliarden US-Dollar erwarb Google dann Nest. Insgesamt waren die Top10-Akquisen alle sehr unterschiedlich: Technologie, etwas mobil, ein bisschen smart.

  • IT CROWD BR Puls: Rechtsklick hab ich gesagt!!!: Spätestens heute muss man sich der wohl härtesten Zeit im Jahr stellen und zum familiären IT-Crack der Familie werden, natürlich ohne ein Einkommen im oberen Bereich. Zu Weihnachten haben Eltern und Großeltern, neben Geschenken, noch jede Menge Computer- und Internetprobleme, die zwischen Familienessen und Großvaters Rumtopf gelöst werden sollen. David Württembeger vom BR war so nett, eine kleine Übersicht zu erstellen, um das Gröbste schneller in den Griff zu bekommen.

  • THE INTERVIEW I Spiegel Online: Sony zeigt „The Interview“ an Weihnachten: Zu Weihnachten wird „The Interview“ dann doch in den Kinos gezeigt. Auch wenn Sony das in öffentlichen Statements anders darstellt, bleibt festzuhalten, dass das Unternehmen dem öffentlichen Druck in den USA, unterstützt vom US-Präsidenten Barack Obama, nachgegeben hat und sich nicht von einem Diktator vorschreiben lässt, welche Filme gezeigt werden dürfen und welche nicht. Zwar bin ich überzeugt, dass die Komödie über Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sicher nicht der beste Film aller Zeiten wird, aber sicher immer noch besser als „Team America“ von 2004, das leider damals wirklich nicht verhindert wurde.

  • THE INTERVIEW II Business Insider: Larry Flynt Making ‚The Interview‘ Into Porn: Regel 34: „Wenn es existiert, gibt es davon Porno. Keine Ausnahmen.“ Und so auch beim wohl schon meistdiskutiersten Film des Jahres 2014, den noch niemand gesehen hat: „The Interview“. Hustler-Chef Larrs Flint hat angekündigt, eine Porno-Version des Films zu drehen. Das läuft zwar entlang bekannter Muster, aber Flints Motivation ist diesmal nicht nur mit einem Porno Geld zu verdienen und dabei den Medien-Hype um den Film zu nutzen, sondern das Recht auf freie Meinungsäußerung durchzusetzen. Im Falle Flint, der dies wirklich stets vor Gericht ausfechtet, kann man ihm dieses politische Engagement sogar glauben, dass Aly Weisman im Business Insider erklärt.

  • #FREIHEIT Broadmark: 8 Fakten über #Freiheit: Die Debatte um den dramatisch initiierten Ausstieg des YouTube-Vlogger Simon Unge aus dem Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft wirkt an sich wie die erste Lektion eines jungen Menschens, was es heißt, einen Vertrag abzuschließen. Doch die Zahlen scheinen eine andere Sprache zu sprechen. Unser Autor Lukas Menzel hat auf Broadmark.de insgesamt acht sehr beeindruckende Fakten zu diesem Fall zusammengetragen, die in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #Freiheit diskutiert wird. Die Zahlen zeigen, dass hier etwas Größeres passiert zu sein scheint. Allein das Medieninteresse ist enorm.

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5 Lesetipps für den 22. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Edition F, Barack Obama, Udo Jürgens, die Debatte um Gastbeiträge und den „Freiheit“-Konflikt auf YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • EDITION F Media Entrepreneurship: EDITION F im Interview: Für seines neuesten Projektes, Media Entrepreneurship, hat sich Julian Heck mit dem derzeitigen Vorzeigeprojekt im Journalismus beschäftigt: Edition F. Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert haben die Plattform für Karrierefrauen mit Interesse an Lifestyle Anfang des Jahres gegründet und schnell ihre Qualität und die Notwendigkeit einer solche Seite bewiesen.

  • BARACK OBAMA Mic: Obama Just Made History by Ignoring Men for an Entire Press Conference: US-Präsident Barack Obama mag den Glanz des Hoffnungsträgers von 2008 im Laufe der Zeit verloren haben, aber im Grunde gehört er zu den erfolgreicheren Präsidenten der Vereinigten Staaten. Das kommt hierzulande selten an, aber mit seinen kleineren Aktionen zeigt er, was für ein besonderer Politiker er doch sein kann. Sei es ein Anruf bei einem lokalen Radiosender oder wie jetzt die traditionelle Pressekonferenz zum Jahresende, in dem er nur Fragen von Frauen annahm. Sicherlich nur ein kleines Zeichen, aber auch seine Gleichberechtigungspolitik kann sich sehen lassen.

  • UDO JÜRGENS Grüne Jugend: Udo Jürgens und Politik?: Gestern Nachmittag starb der österreichische Schlagersänger Udo Jürgens im Altervon 80 Jahren. In den nächsten Tagen werden sich sämtliche Medien mit Nachrufen und Geschichten über ihn befassen, aber was dabei sicherlich nicht geschrieben wird hat Malte Spitz vor 12 Jahren für die Grüne Jugend aufgeschrieben: Udo Jürgens war ein zutiefst politischer Mensch, der seine Popularität auch dafür nutzte, politische Themen in seinen Liedern aufzugreifen, wie z.B. die Konsumorientierung unserer Gesellschaft, Rassismus gegenüber Gastarbeitern, ungerechte Verteilung von Reichtum oder die Umweltproblematik.

  • GASTBEITRÄGE Business 2 Community: Experts are aaying Guest Blogging will rule in 2015: In der US-amerikanischen Marketing-Branche wird gerade eine interessante Debatte über Gastbeiträge egführt, nachdem Googles SEO-„Papst“ deren Ende vorausgesagt hat. Ayodeji Onibalusi ist deshalb für „Business 2 Community“ der Frage nachgegangen, ob das stimmt (Matt Cutts Thesen und „Macht“ in Frage zu stellen, lohnt sich meiner Meinung nach immer) und siehe da, alle befragten Experten haben für das Jahr 2015 einen Boom des Formats Gastbeitrag angekündigt. Die aufgelistetetn Gründe dafür sind natürlich sehr an den Bedürfnissen des Marketings von Unternehmen orientiert, aber grundsätzlich würde ich Gastbeiträge allen Bloggern empfehlen.

  • YOUTUBE Broadmark: Mediakraft äußert sich zu Simon Unges Abgang: Es war der vermeintliche Aufreger des Wochenendes. Der YouTube-Vlogger Simon Unge veröffentlichte ein Video, in dem er das Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft, das ihn vertritt, stark kritisierte und die Einstellung seiner beiden erfolgreichen Kanäle ankündigte. Auf Broadmark schreibt unser Autor Lukas Menzel über den Fall und hat auch die Antwort von Mediakraft auf die Vorwürfe. Was nun stimmt, wer hier Recht hat, wissen wir nicht. Entweder hat ein Unge gelernt, wie Kapitalismus im Unterhaltungssektor funktioniert, oder ein YouTuber stellt hier wirklich das System von Labeln, sei es im Musik- oder im Video-Bereich, grundsätzlich und mit Erfolg in Frage.

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Ohne Netzneutralität verlieren wir Freiheit, Innovation und Wohlstand

Netzneutralität (adapted) (Image by redcctshirt (CC0 Public Domain) via Flickr)
Es scheint die Woche zu sein, in der die Netzneutralität zu Grabe getragen wird – diesseits und jenseits des Atlantiks fällt eines der wichtigsten Prinzipien des Internets. In Deutschland sind die Diskussion um die Netzneutralität und die unter dem Schlagwort Drosselkom kritisierten Pläne der Deutschen Telekom fast schon vergessen. Ein [...]
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Die Mediathekenumschau vom 16.Juni

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischen wir die besten Perlen aus der TV-Flut.

arte +++ Sendung vom 16. Juni: „Walter Jens hat den Deutschen gesagt, was richtig und was gut ist.“ So beginnt ein Film über das Leben des kürzlich verstorbenen Rhetorikprofessors. Bemerkenswert vor allem: Die Deutschen haben zugehört. Anekdoten und Zeitzeugenberichte, Interviews und eine geduldige Erzählstruktur bringen einem das Leben eines Intellektuellen von Format näher. Eines, das fehlt

3Sat +++ Sendung vom 10. Juni: Diese großartige Dokumentation hinterfragt unser Konzept von Freiheit. Junge Aussteiger berichten von ihren Versuchen, sich von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien und die renommierte Sozialwissenschaftlerin und Autorin Marianne Gronemeyer erklärt plastisch, warum wir uns in einer Welt von Zwängen trotzdem noch frei fühlen. Unterhaltsam aufbereitet und nie platt ist diese Dreiviertelstunde fernsehtaugliche Philosophie das beste Argument für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

rbb +++ Sendung vom: 11.Juni: So eindeutig lässt sich das von dieser (Seifen-) Doku nicht sagen. Zu begeistert zeigen sich die Protagonisten der Reportage über den Wiederaufbau des Stadtschlosses in Berlin, zu sentimental sind die Geschichten aufbereitet, die die Verfechter des Kolosses dick aufgetragen. Trotzdem lohnt sich der Blick auf die Entstehungsgeschichte des Projektes, dass nach der Grundsteinlegung durch Bundespräsident Gauck in der letzten Woche nun sowieso nicht mehr zu verhindern ist.

SWR: Außer der Berliner Krawall-Chansonnier Pigor setzt sich mit seiner Forderung durch. Selten wurde so pointiert zusammengefasst, was zum Berliner Luftschloss mal gesagt werden musste. Auf dem besten Weg zum Youtube-Hit

 

 

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Lehren aus Clean-IT: „Wir brauchen Grundrechte im digitalen Raum“

P1030817_jpg (adapted) (Image by hellercom [CC BY 2.0] via Flickr)
In regelmäßigen Abständen wird die Freiheit des Webs angegriffen. Ein Internet-Grundrecht könnte für mehr Stärke sorgen. // von Alexander Wragge Mit Clean-IT droht der Verbraucher zum „Spielball von Behörden und Providern“ zu werden, warnt der grüne Netzpolitiker Jan Philipp Albrecht. Die Initiatoren des EU-geförderten Projekts wollten Parlamente und Öffentlichkeit bewusst [...]
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Wer ist der Souverän?

Dies ist ein Land, in dem Menschen, die das Geld ihrer Vorväter und ihrer Kunden verwalten als Leistungsträger gelten. Und diejenigen, die mit ihren Händen acht Stunden lang an den Maschinen Mehrwert erwirtschaften, werden als Kostenfaktor degradiert, der nachhaltig und medienwirksam als Störenfried profiliert wird. Dieser zweiwertige Umgang mit Menschen schlägt sich darin nieder, dass Erstere teilweise das 200fache Letzterer verdienen. Einige politische Lager wollen daraus Kapital schlagen und versuchen, den arbeitenden Teil der Bevölkerung aufzuhetzen. Andere freuen sich übe diese Hetze und versuchen „Sicherheit“ zu konstruieren vor diesen Hetzkampagnen mittels ideeller Diskussionen über Bürger, die Mitte, die Familie und uralte Traditionen, die vor allem deswegen so erstrebenswert sind, weil früher alles besser war. Das Bessere ist in diesem Fall das fast schon Abwesende.

Aber beide Lager akzeptieren stillschweigende die ungerechte Bewertung der Lebensleistung zweier am Wirtschaftsleben teilnehmender Brötchenverdiener. Wer aber hat entschieden, dass es nur diese beiden Lager zu geben hat? War es dieselbe Klasse, die auch bestimmt, welche Religion ein „ordentlicher Deutscher“ ausüben sollte? … Weiterlesen »

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Blogger im Ausland

Zwei Medienberichte über Blogger im Ausland, ihren Mut und den Kampf um die Meinungsfreiheit:
Die wahren Helden vom Tigris
Im Irak sind Blogger nicht lästige Wadenbeisser, sondern lebenswichtige Helfer der Journalisten

Arabische Webrevolutionärin
Esra’a Al Shafei, 20-jährige Studentin aus Bahrain, will per Internet Menschen zum Handeln bewegen. Vor kurzem hat sie ihr 16. politisches Webportal gegründet.
[tags]freiheit,zensur,[/tags]

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Online-Demonstration

Weltweit halten 13 „repressive Regimes“ 61 Blogger und Online-Journalisten fest, meist wegen Meinungsäußerungen im Internet. Jetzt hat Menschenrechtsorganisation Amnesty International eine Kampagne gestartet, in der exemplarische einige dieser Fälle gezeigt werden, bei denen Blogger oder Online-Journalisten im Gefängnissen sitzen.

Daneben rufen Amnesty und die Reporter ohne Grenzen zu einer internationalen Online-Demo am 7. und 8. November auf, bei der möglichst viele Blogger und Webmaster Informationsseiten über die Verfolgung von Cyber-Dissidenten verlinken sollen.

[tags]demonstration,recht,freiheit[/tags]

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