Alle Beiträge zu freelancer

5 Lesetipps für den 20. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Julian Assange, Freelancer in den USA, online Geld verdienen, David Bowie und Masturbation. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Pando: Wikileaks meets Surveillance Valley: An interview with Julian Assange: Mit Angst lassen sich stets gute Geschäfte machen. Die Bestsellerlisten beweisen dies regelmäßig. Auch Julian Assange ist auf diesen Zug aufgesprungen und warnt in seinen Büchern vor den Unternehmen des Silicon Valleys. Auch wenn dies meiner Meinung nach oft in unsachliche Kritik ausartet, das Thema an sich ist wichtig. Man sollte über den Einfluss und die Macht der Unternehmen nachdenken, mit denen wir tagtäglich vernetzt sind. Joseph Flatley hat mit Assage telefoniert und seine Theorie des Surveillance Valley besprochen.

  • FREELANCER Bloomberg Business: Why an Ex-Google Coder Makes Twice as Much Freelancing: Nicht jeder kann Programmieren und wenn, dann auch nicht gleich so gut, dass er/sie 1.000 US-Dollar pro Stunde verdient. Geschichten wie die von James Knight und Martin Langhoff, die als Freelancer mehr verdienen als bei Firmen wie Google festangestellt zu sein, sind doch selten. Aber der Trend zum Freelancing, oft auch zeit- und ortsunabhängig, nimmt zu. In den USA sind es bereits mehr als 53 Millionen Menschen, die so ihr Geld verdienen und das mit den unterschiedlichsten Jobs. Die meisten von ihnen sind digital und ermöglichen eine neue Arbeitswelt.

  • SOCIAL MEDIA The Hustle: Meet the People Making a Full-Time Living From Instagram, Kickstarter, and Teespring: Von Menschen, die auf YouTube und Instagram aktiv sind und dadurch (nicht gerade wenig) Geld verdienen, haben wir schon öfters gelesen. Es fasziniert, dass man durch die nicht als Arbeit wahrgenommenen Aktivitäten mit nicht als wertvoll betrachteten Interaktionen in den sozialen Netzwerken des Internets wirklich Geld verdienen kann. Eine sehr altbackene Sichtweise auf Wertschöpfung, geprägt von industriellen Vorstellungen von Produktion. Tam Pham stellt auf The Hustle verschiedene Plattformen vor – u.a. Teespring, Udemy, Airbnb und Kickstarter – und auf ihn aktiven Akteure vor, die so Geld verdienen.

  • DAVID BOWIE Political Economy Research Centre: The Political Economy of David Bowie: Das Schöne an Geschichte ist, dass sie sich rückblickend gut erklären lässt. Alles wirkt, als ob es nie hätte anderst kommen können. Will Davies hat sich das Leben von David Bowie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angeschaut und mit der Wirtschaftsgeschichte verglichen. Und siehe da, es gibt interessante Übereinstimmungen, so als ob die politische und wirtschaftliche Situation direkten Einfluss auf die Entwicklung und das Leben des Künstlers Bowie hatte. Zumindest interessant zu lesen und der Frage nachzugehen, ob Kunst wirklich einmal der direkte Ausdruck unserer Gesellschaft war oder ob wir das nur im Nachgang so deuten.

  • MASTURBATION Everyday Feminism: 7 Myths About Women and Masturbation It’s Time to Unlearn Right Now: Eigentlich sind Frauen keine besonderen Menschen. Zumindest nicht mehr als Männer. Sie atmen die gleiche Luft, schauen sich ebenso Pornos an, müssen Nahrung zu sich nehmen, rauchen, masturbieren, hören Musik. Unsere männlich geprägte Gesellschaft, und so auch die Medien, machen vor allem aus dem Thema Masturbation ein größeres Themas als es ist, wie Suzannah Weiss in ihrem Artikel für Everday Feminism erklärt und über sieben Mythen um Masturbation und Frauen aufklärt. Schönes Fazit: Frauen sollten einfach das machen, was sie wollen. Und wer nicht, frage ich mich.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Das Coworking-Ranking von twago ist Unsinn. Grober Unsinn!

Coworking (Image by geralt [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Welches ist das beste Coworking Space Deutschlands? Ein Ranking des Freelancer-Marktplatzes twago will darüber Auskunft geben, doch die Erhebung ist genauso nicht repräsentativ wie irreführend. Ein vergleichendes Ranking von Coworking Spaces ist nicht per se falsch, denn das gesellschaftspolitische Gestaltungsprinzip der Gegenwart ist nun einmal der Wettbewerb; Coworking Spaces könnten [...]
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Online organisieren: Gewerkschaften in der Gig-Economy

Keyboard (Image by edar [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Von Politik und Gewerkschaften wird verstärkt die Diskussion um die Digitalisierung der Arbeit geführt. Aber gibt es auch eine digitale Arbeiterbewegung? Während in Deutschland gut organisierte Beschäftigtengruppen gerade ihre Streikfähigkeit demonstrieren, suchen die Gewerkschaften noch ihre Rolle in den diversen Beschäftigungsverhältnissen zwischen dereguliertem Crowdworking und disruptiver Startup-Szene. In den USA [...]
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Startup-Interview: Gerald Moll von Mein-Tagwerk

Mein-Tagwerk ist eines der neuen Hamburger Perlen am Startup-Himmel und versteht sich darauf Freelancern ein geeignetes Tool zur Verfügung zu stellen, mit dem die Selbständigen sich organisieren können. Seit Februar dieses Jahres ist www.mein-tagwerk.de nun aus der Betaphase getreten. Grund genug, den Machern mal ein paar Fragen zu stellen und euch das Projekt mal vorzustellen.


Ich habe heute Gerald Moll, von www.mein-tagwerk.de, im Gespräch. Gerald ist einer der Geschäftsführer des Hamburger Start-ups und außerdem Leiter des Bereichs Marketing und Kommunikation. Hallo Gerald. Schön das du Zeit für uns gefunden hast.

Hi Andreas, ja freut mich sehr dass wir uns heute sprechen!

Mein-Tagwerk.de versteht sich als Tool, das es sich zum Ziel macht mit einzelnen buchbaren Modulen seinen Arbeitsalltag zu organisieren. Ferner sagt Ihr: „Von Freelancern für Freelancer“. Welche Module bietet Ihr denn an, die Freelancer unbedingt brauchen um sich zu organisieren?

Wir bieten im einzelnen Projekt- und Kundenverwaltung, Zeiterfassung, Reisekostenabrechnung, Kostenerfassung und Rechnungsstellung an. Ergänzt wird das Angebot durch die Möglichkeit einen Steuerberaterexport in PDF Form oder direkt in das DATEV-System des Steuerberaters.

Das klingt sehr umfassend. Und das alles zum Nulltarif? Zeitlich unbegrenzt und für mehrere Projekte? Wo darf ich unterschreiben?

Ja und nein (lacht). Umfassend ist es, eben alles was für den Freelancer wichtig ist. Wir haben es aber geschafft die Software trotzdem einfach und transparent zu gestalten. Wir haben es eben aus unserer Sicht entworfen, als Freiberufler und nicht aus Sicht eines Buchhalters, ich glaube das ist ein entscheidender Unterschied. Zum Nulltarif gibt es eine Testversion, ein Projekt ein Kunde zum ausprobieren. Danach kann man sich entscheiden zwischen dem Paket Freelancer für 9 € monatlich und dem Paket Freelancer im Team für 18 €. Dort hat man die Möglichkeit Mitarbeiter und Partner anzulegen und so viele Projekte wie man will. Unterschrieben wird gleich hier und jetzt unter www.mein-tagwerk.de!

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