Alle Beiträge zu finanzierung

„Irgendwann kommen die ganz Großen auch aus Deutschland.“ – Gespräch mit Dr. Alex von Frankenberg

Titelbild_Dr.Alex von Frankenberg
Gründen ist schick. Viele junge Unternehmer entscheiden sich zu gründen, während sich der digitale Wandel zunehmend beschleunigt. Deswegen ist es besonders für Investoren wichtig, disruptive Innovationen rechtzeitig zu erkennen. Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds (HTGF), finanziert mit seinem Team seit über zehn Jahren junge Startups in der Startphase der [...]
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Ohne bessere Finanzierung der Zivilgesellschaft scheitert der digitale Wandel

SAVE THE DATE Wir müssen über Geld reden - Unconference für die (digitale) Zivilgesellschaft - by Sebastian Haselbeck
Wann haben Sie das letzte mal für eine digitalpolitische Initiative gespendet? Wissen Sie, welche Mittel die digitale Zivilgesellschaft in Deutschland hat, im Vergleich mit Tierschutzorganisationen, dem ADAC oder ihrem Sportverein? Weil die Digitalisierung so rapide und tiefgreifend in unsere Gesellschaft eingreift, darf diese nicht nur von politischen und wirtschaftlichen Interessen [...]
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Kann Crowdfunding den Journalismus retten?

Newspaper (image by bykst [CC0 Public Domain] via Pixabay)2-1
Der Journalismus steckt in einer existenziellen Krise: Die Erträge der Nachrichteneinrichtungen sind innerhalb der vergangenen zwei Jahrzehnte ins Bodenlose gefallen, und noch immer ist kein wirkliches Geschäftsmodell in Sicht, um Nachrichten auch im digitalen Zeitalter aufrechtzuerhalten. Im letzten Teil unserer Serie über Geschäftsmodelle für die Nachrichtenmedien betrachtet die Journalistin und [...]
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Riesenchancen: neue Geschäftsmodelle im Medienumfeld

Dirk Herzbach (Image by Next Media Accelerators)
Dirk Herzbach, CEO des Next Media Accelerators in Hamburg, spricht in einem spannenden Interview über die Chancen von Medien-Startups. Sie heißen Blendle, LaterPay oder De Correspondent und sind auf der europäischen Startup-Landkarte noch ziemlich in der Minderheit: Medien-Startups. Um das zu ändern, ist im August der Next Media Accelerator in Hamburg [...]
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Wie das Mikrofon Mikme die Welt verändern kann

Via Kickstarter soll das Mikrofon Mikme finanziert werden
Via Crowdfunding soll Unmögliches doch möglich gemacht werden, wie zum Beispiel ein revolutionäres Mikrofon namens Mikme. // von Niklas Möller Kaum eine andere Finanzierungsform hat sich in den letzten Jahren besonders für unabhängige Entwickler so bezahlt gemacht wie Crowdfunding. Darauf hat es auch Philipp Sonnleitner abgesehen, der mit seinem Team [...]
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One Spark: Ideen können Realität werden

Crowdfunding-Festival One Spark in Berlin (Bild: Tobias Schwarz-Netzpiloten, CC BY 4.0)
Das internationale Crowdfunding-Festival One Spark fand am Samstag in Berlin statt und zeigte das enorme Potenzial der Schwarmfinanzierung auf. // von Tobias Schwarz Am Samstag waren 5000 Menschen bei „One Spark START: Berlin“, dem ersten Crowdfunding-Festival das außerhalb der USA stattfand, in und um die Berliner PLATOON KUNSTHALLE mit dabei. [...]
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76 Wege, um mit digitalen Medien Geld zu verdienen

Wie kann man Geld im Journalismus verdienen?
Mit dem Medienwandel haben sich auch die Möglichkeiten des Geld verdienen im Journalismus verändert – sie haben sich vervielfacht. // von David Plotz Auf ziemlich die gleiche Weise, auf die ich meine Großmutter ausfragte, wie sie die Große Depression überlebt hatte, fragte mich kürzlich ein jüngerer Arbeitskollege, wie Journalismus in [...]
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Crowdfunding ist (Zuhause) angekommen

Untitled (adapted) (Image by c_ambler [CC BY 2.0] via Flickr)
Mittlerweile hat sich Crowdfunding zu einer ernstzunehmenden Art der weltweiten Projektfinanzierung entwickelt und viele neue und regionale Crowdfunding-Angebote entstehen. Nordstarter, Mashup-Finance, Crowdnine, Dresdner-Durchstarter, BerlinCrowd. Fünf Crowdfunding und Investing Plattformen die sich auf die Unterstützung regionaler Ideen spezialisiert haben. Selbst Sparkassen bieten nun eine einfache Finanzierungsbeteiligung an der Instandsetzung des maroden [...]
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Crowdfunding und der Erfolgsdruck

Veronica Mars (adapted) (Image by vagueonthehow [CC BY 2.0] via Flickr)
Projekte, die auf Crowdfunding setzen, sind eine Art Überraschungsei: Erst zahlen, dann auspacken. Wer die Erwartungen nicht erfüllt, der darf sich auf einen Kritikhagel gefasst machen. Eine erfolgreiche Serie zu verfilmen ist kein ungewöhnlicher Vorgang; die Serienfans an der Finanzierung des Films zu beteiligen allerdings schon. Veronica Mars-Produzent Rob Thomas [...]
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Traurig, aber wahr: Nur 25 Prozent zahlen für Journalismus im Netz

Die Finanzierung von Journalismus ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben, doch die Zahlen sehen düster aus. Es ist – aus Verlagssicht – eines der größten Probleme im (nicht nur) deutschen Journalismus: Die Finanzierung. Während die Verlage mit sukzessiv sinkenden Abo-Zahlen im Printbereich kämpfen müssen und dadurch ihre Online-Portale nicht mehr quersubventionieren können, mangelt es an der Zahlungsbereitschaft der Leser für Journalismus im Internet.

Immerhin: Inzwischen setzen knapp über 70 deutsche Zeitungen auf Paid-Content-Modelle. Davon rund 50 auf Freemium-Konzepte, bei denen ein Teil der Artikel kostenlos und frei verfügbar ist. So zum Beispiel probiert sich aktuell „BILD“ daran, sein Freemium-Modell „BILD+“ zu etablieren. 17 Zeitungen setzen auf das so genannte „Metered Model“, bei dem nicht ausgewählte sondern ein bestimmtes Kontingent an Artikeln kostenlos ist. Den Weg der konsequenten Bezahlschranke haben unterdessen erst drei Zeitungen eingeschlagen: das „Bocholter-Borkener Volksblatt“, die „Böhme Zeitung“ und die „Ibbenbürener Volkszeitung“.

 

0,03 Prozent der Leser bezahlen bei GOLEM mit Flattr

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger rechnet bis Ende 2014 mit ca. 100 Zeitungen, die – wie auch immer – Geld für ihre Arbeit im Internet verlangen werden. Einen Sonderweg unter den Paid-Content-Ansätzen geht die „tageszeitung“ schon länger: Mit Pay-Wahl möchte man die Nutzer auf freiwilliger Basis zur Bezahlung für einen Artikel anregen. Das bringt, so die letzten Zahlen von Mai 2013, dann mal fix 10.000 Euro in die Kasse. Davon lässt sich sicherlich keine Redaktion finanzieren – aber ein Anfang ist es sicherlich.

Beim Stichwort „freiwillige Zahlungen“ kann man aber auch viel über die Zahlungsbereitschaft der Nutzer erfahren. So bilanziert das IT-Portal Golem.de, 1,5 Millionen Unique User pro Monat, nach ein paar Monaten mit Flattr: „460 Flattr-Nutzer haben Artikel von uns seit Oktober 2013 unterstützt. Die Bilanz: 0,03 Prozent.

Klar: Das liegt auch an Flattr, ein Dienst, der so hervorragende Ansätze verfolgt, aber leider noch viel zu wenig etabliert ist in Deutschland. Die jüngste Studie von Internet-Branchenverband BITKOM befasst sich eben mit dieser Zahlungsbereitschaft. Das Ergebnis schaut da – natürlich – deutlich besser aus als bei der Flattr-Integration von GOLEM.de. Dennoch: Nur 25 Prozent der deutschen Internetnutzer™ gibt bereits Geld für journalistische Inhalte im Web aus. Im Schnitt bezahlen sie ca. 13,60 Euro pro Monat.

Gemeinsame Schnittstellen schaffen

Bei der Frage, ob die Nutzer grundsätzlich nur bereit wären, für Journalismus im Netz zu bezahlen, antworteten satte 61 Prozent mit „Nein“. Die Hauptgründe: Zu viele kostenfreie Informationsquellen im Netz, mangelnde Qualität, zu hohe Preise und zu komplizierte Abrechnungen.

Das sitzt. Aber es sind alles Gründe, die ich als Journalist, der selbst vom Journalismus im Netz lebt, nur schwer einsehen möchte – aber nicht anders kann. In Zeiten, wo jeder vom anderen abschreibt: Warum genau soll der Leser da noch für einen Artikel bezahlen? Liest er ihn eben nicht bei der Der Welt, weil seine 20 Artikel schon aufgebraucht sind, zappt er weiter zu Spiegel Online oder zu Süddeutsche.de. Und ja, den 30. Liveticker zu einem Skiunfall brauche ich dann leider auch nicht mehr.

Über den Preis kann man streiten. Schließlich ist das a) Geschmackssache und b) von Artikel zu Artikel sehr individuell einzuschätzen. Nicht streiten kann man aber über die Abrechnung – und dazu zähle ich jetzt einfach mal Registrierung, Bankverbindung, An- und Abmeldung und den gesamten Verwaltungsaufwand, den man – nicht bei allen, aber bei vielen – Online-Portalen leider hat. Das muss deutlich einfacher und schneller werden, vielleicht sogar mit gemeinsamen Schnittstellen von vielen Portalen. Der Komfort des Lesers ist hier ein ganz großer und vor allem ernstzunehmender Punkt. Mit „ob das jetzt zwei oder fünf Minuten dauert…“ wird man keinen Erfolg haben auf Dauer.

Leser sensibilisieren und weitermachen

Es gilt nun trotz der wenig überraschenden, aber dennoch schlechten Zahlen für die Verlage, die Leser weiter an den Kurs zu gewöhnen, sie für Bezahlmodelle im Internet zu sensibilisieren. Viel zu lange schon hat man in Deutschland Angst davor gehabt, sich anständig für die journalistische Arbeit im Netz entlohnen zu lassen. Die Konsequenz ist die verständliche Gewohnheit der Leser an kostenfreie Inhalte – und eben diese gilt es nun zu durchbrechen.

Dafür sind schicke Modelle gefragt, simple Zugänge, weitere Informationskampagnen und vorallem: Gute Inhalte.

 


 


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Wer nicht zahlt, verliert! Ist das die Zukunft des Journalismus?

Objectivity in Journalism Wordle (adapted) (Image by Spot Us [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Ein niedersächsisches Wochenblatt zeigt ein seltsames Verständnis für Journalismus. Wer keine Werbung schaltet wird schlecht geschrieben, doch kann das die Zukunft des Journalismus sein? Jede größere Stadt hat sie, darin findet sich mit Ausnahme der Werbung recht wenig Inhalt. Jetzt hat der Chefredakteur eines niedersächsischen Wochenblättchens bekannt gegeben, über die [...]
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Werbung und Content in der Beziehungskrise?!

Time Square (Bild: Sracer357 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)
Adblocker, Content Marketing, Big Data – alles Symptome der neuen vernetzten Mitmachkultur. Etablierte Medienhäuser mit der alten Denke werden sich ganz warm anziehen müssen. Der Versuch eines Überblicks über die Zukunft der Medien und ihrer ökonomischen Grundlage. Die große Kampagne gegen Adblocker, also Menschen, die Werbung auf Onlinepublikationen per Software [...]
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Geld, Geld, Geld

Nie zuvor haben es deutsche Internet-Gründer so leicht gehabt, Kapital für ihr mutiges Unternehmen zu bekommen – so zumindest scheint es, verfolgt man die Stimmung der Venture Capital-Szene.
Nicht zuletzt in München auf der „Digital, Life, Design“-Konferenz war die Euphorie der Szene wieder zu spüren. Und so versprechen nicht nur die Samwer Brüder Geld aus VC-Kassen, sondern auch Holtzbrinck.
Und auch das Land Baden-Württemberg hat 50.000 Euro zu vergeben und sucht derzeit mit dem eigenen Wettbewerb „Web 2.0 Challenge“ innovative, interaktive Online-Projekte.
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