Alle Beiträge zu Filesharing

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ROAMING netzpolitik: Das Ende der Roaming-Gebühren: Erfolgsgeschichte mit Lücken: Seit dem 15.Juni werden in der EU keine Aufschläge für Roaming mehr eingezogen und Nutzer können grenzübergreifend mit ihrem regulären Vertrag im mobilen Datennetz surfen. Die Nutzung ist vorerst allerdings auf vier Monate beschränkt. Damit möchte die Kommission verhindern, dass sich [...]
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SPACEX golem: Wiederverwendung soll normal werden: Nachhaltigkeit im Weltraum – das Projekt war 15 Jahre in Arbeit und nun ist es den Entwicklern von SpaceX endlich gelungen, eine wiederverwendbare Antriebsrakete, die „Falcon 9“, ins All zu schicken. In der Nacht zum Freitag startete die Rakete im Kennedy Space Center im [...]
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5 Lesetipps für den 12. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Virtual Reality im Journalismus, das Filesharing-Urteil des BGH, Netzneutralität, ein Manager-Ranking und Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • VIRTUAL REALITY PBS: Is Virtual Reality the Future of Narrative Journalism?: Ganz so dunkel ist der Medienwandel dann doch nicht immer. Spannend ist es, wenn Leute im Journalismus mal über den Tellerrand schauen und nachdenken, wie denn andere Technologien vielleicht im eigenen Schaffen eingesetzt werden können. Virtuelle Realität ist einer der Trends der Zukunft, weshalb Meg Dalton der Frage nachgeht, ob den virtuellen Realitäten nicht eine mögliche Zukunft des Journalismus sind und was es braucht, um diese Dimension zu erobern.

  • FILESHARING Die Welt: Sieben Fragen und Antworten zum Filesharing-Urteil: Zur Freude der auf Abmahnungen statt Innovationen setzenden Musikindustrie, hat der Bundesgerichtshof in mehreren Filesharing-Fällen die Regeln zur Haftung von Mehrpersonenhaushalten bestätigt (Az.: I ZR 7,19,75/14). Kein gutes Signal für Anschlussinhaber, die entweder ihr WLAN solidarisch auch anderen zugänglich machen oder nicht wissen, wie man ein Netz sichert. Die dpa hat eine Übersicht der wichtigsten Fragen zu dem Urteil zusammengestellt, die Welt.de übernommen hat.

  • NETZNEUTRALITÄT Golem: „Das Internet gehört nicht uns“ stellt ein Netzbetreiber fest: Man kann Monopole nicht mit Monopolen bekämpfen. Eine wichtige Erkenntnis, die auf einer Diskussionsrunde des Verbands VATM auf der Branchenmesse Angacom in Köln entstand. Dienste wie Netflix oder YouTube, die die Infrastruktur der Netzbetreiber nutzen, seien „kein Problem, wenn der stark genug ausgebaut ist, spielt das keine so große Rolle„, erklärte Theo Weirich, Chef von Wilhelm.tel. Deshalb dürfe die Netzneutralität nicht zum Vorteil von großen Telekommunikationsunternehmen wie der Deutschen Telekom geopfert werden. Dies würde kleine Anbieter ausgrenzen und ein Monopol schaffen, unter denen am Ende auch die Kunden leiden werden, die keine Wahl mehr hätten, wenn sie Zugang zu bestimmten Diensten wollen.

  • RANKING Entrepreneur: The 10 Most Influential Leaders in Tech Right Now: Wer sind die einflussreichsten Leute in der Technologie-Branche? Juniper Research hat ein Ranking erstellt, dass auch die Visionen der Kandidaten berücksichtigt, inwiefern sie Innovationen fördern und wie groß ihr persönliches Kapital ist. Microsofts CEO Satya Nadella führt die Liste an, denn Windows Dienste plattformneutral zu gestalten, beeindruckte die das Ranking erstellende Firma. Ansonsten sind natürlich viele Bekannte auf der Liste, wie Uber-Gründer Travis Kalanick (Platz 4), Netflixs CEO Reed Hastings (Platz 5) oder Elon Musk (Platz 9).

  • TWITTER CNET: Snoop Dogg wants to be Twitter’s new CEO: Man könnte fast meinen, Nick Bilton hat seine ganz unterhaltsame Twitter-Biographie zwei Jahre zu früh geschrieben. Stand damals war Jack Dorsey der Unfähige bei dem Microblogging-Dienst und Dick Costolo die wichtige Führungsposition. Jetzt musste Costolo gehen und Dorsey kann sich Hoffnungen machen, wieder zurück in einer mit Macht gesegnete Position zu rücken. Wenn da nicht der Rapper Snoop Dogg wäre, der unter dem Hashtag #SnoopForCEO seine Kandidatur auf Twitter bewirbt. Wem das nicht Meldung genug ist, dem empfehle ich die Analyse von Kevin Kelleher auf PandoDialy und die Zusammenfassung weiterer Änderungen bei Twitter von Molly McHugh auf Wired.com, ansonsten bleibt eigentlich nur abzuwarten, wann Snoop Dog die Geschäfte übernimmt.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps für den 14. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Fotografie, die Zukunft des Journalismus, Datenschutz bei WordPress, Cyberkriminalität und Filesharing. Ergänzungen erwünscht.

  • FOTOGRAFIE PetaPixel: An Interview with Photographer Arne Svenson: Der deutsche Datenschutz-Michel muss jetzt sehr stark sein: ein Gericht hat im August 2013 die Fotos des bekannten Fotografen Arne Svenson, der seine Nachbarn durch ihre Fenster fotografierte, als Kunst eingestuft (der Fall geht gerade in Berufung). Im Interview mit Ken Weingart spricht Svenson über seine voyeuristisch wirkende Fotokunst.

  • JOURNALISMUS OSK-Blog: „Journalisten hängen an Klickzahlen wie Junkies an der Nadel“: Deutschlands erster Social-Media-Redakteur am Newsdesk einer Regionalzeitung, Lars Wienand, erklärt im Interview mit Yannick Schiep für das OSK-Blog, welche Medien es zukünftig schwer haben werden und warum er beispielsweise eigene Magazine für YouTube und Instagram spannend fände.

  • WORDPRESS Tobias Gillens Blog: 6 Praxis-Tipps und Plugins für mehr Datenschutz beim WordPress-Blog: Gestern erklärte Sven Venzke-Caprarese beim Medien-Branchendienst turi2, wie man sein Blog sicherer und vor allem datenschutzkonformer gestalten kann. Tobias Gillen gibt auf seinem Blog sechs Ergänzungen mit den passenden Plugins und Praxis-Tipps zum Text von Venzke-Caprarese, den alle Blogger lesen sollten (beide Texte).

  • CYBERKRIMINALITÄT taz.de: Medien sind hilflos gegen Hacker: Längst sind nicht mehr nur internationale Wirtschaftsunternehmen von Cyberkriminalität bedroht, in den letzten Wochen waren vor allem europäische Medienunternehmen Ziele von Hacker-Angriffen. Eric Bonse zeigt auf taz.de auf, dass sowohl die Unternehmen als auch die Europäische Unternehmen vollkommen unvorbereitet sind, wenn es um derartige Attacken geht. Politikern wie EU-Digitalkommissar Günther Oettinger fällt auf Anhieb auch nur mehr Law-and-Order ein.

  • FILESHARING Zeit Online: Mit Popcorn auf den Eisernen Thron: In den letzten Monaten hätte man fast meinen können, dass der Trend zum Streaming und Dienste wie Netflix oder Amazon Prime unautorisiertes Filesharing fast überflüssig macht. Doch der Eindruck täuscht, denn mit Diensten wie Popcorn Time setzt die Szene etablierte Anbieter nur noch stärker unter Druck. Dies liegt vor allem an den Ländersperren, die im Internet immer noch wie ein Anachronismus wirken, wie Eike Kühl auf Zeit Online erklärt.

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5 Lesetipps für den 3. März

In unseren Lesetipps geht es heute um WhatsApp, House of Cards, Interviews mit Juliane Leopold und Steffen Seibert, sowie das Leistungsschutzrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP Digiday: ‚WhatsApp alerts are easier said than done‘: Es ist eine Hassliebe, wie Ricardo Bilton auf Digiday schreibt. Einerseits sind Verlage von den Möglichkeiten fasziniert, die WhatsApp für die Content-Distribution bietet, andererseits sind nur sehr komplizierte Arbeitsabläufe nötig, damit das klappt. Wir selber testen seit Monaten WhatsApp und aus verschiedenen Gründen sehe ich das persönlich immer kritischer. Andere setzen darauf, ihre Leser trotz neuer Gewohnheiten des Konsums von Informationen zu erreichen.

  • HOUSE OF CARDS CNET: Some ‚House of Cards‘ viewers do whatever it takes to watch: Dieser Lesetipp hat einen leichten Hauch von „Ich habe es euch doch gesagt!“. Ob es nun Kurzsichtigkeit oder die Notwendigkeit mit Lizenzen Geld einzunehmen war, dass die dritte Staffel von „House Of Cards“ hierzulande (und woanders) nicht auf Netflix zu sehen ist, ist ein Abonnenten beleidigender Fehler. Wer sich nicht durch einen Wechsel seiner IP-Adresse helfen konnte, war zu unautosisierter Nutzung gezwungen und das waren scheinbar nicht wenige, denn wenn es um Zugang geht, interessieren veraltete Urheberrechtsgesetze auch den anständigsten Bürger nicht mehr.

  • BUZZFEED Vocer: Katzencontent… unterlegt mit Katzengejammer: Hmm, auf Vocer.org gibt Larissa Sartori sehr viel Raum für den Ärger von Juliane Leopold auf die hierzulande oft kritischen Reaktionen zum Start von BuzzFeed Deutschland. Als kleiner BuzzFeed-Fan und alles andere als ein Vertreter des Journalismus alter Schule, fühle sogar ich mich auch von dieser Kritik angesprochen, deshalb an dieser Stelle eine kritische Nachfrage (die eigentlich von Sartori hätte kommen sollen): Wenn eine sehr gute Journalistin von Zeit Online sich mit anderen Journalisten zusammen tut, darf man nicht irrtiert sein, wenn diese Leute über Monate hinweg etwas vollkommen belangloses machen? BuzzFeed kann ab und zu Journalismus, spannender sind die Kompetenzen im Publishing und neuen Strukturen von Redaktionen, aber dafür war wohl keine Zeit mehr in diesem Interview.

  • STEFFEN SEIBERT Daniel Bouhs‘ Blog: “Da gehört die Bundesregierung auch hin”: Im Interview mit dem Medienjournalisten Daniel Bouhs spricht Regierungssprecher Steffen Seibert über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Regierung in den sozialen Netzwerken,wie man mit Trollen umgehen soll, das Verhältnis zur journalistischen Berichterstattung der Presse und die neue Facebook-Seite der Bundesregierung.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Netzpolitik.org: Chronologie des Leistungsschutzrecht für Presseverlage: Vergangenen Freitag veranstaltete das Informationsportal iRights.info eine Diskussion zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Florian Gilberg von Netzpolitik.org war dabei und hat fleißig mitgeschrieben und für seinen Artikel auch gleich mal eine Chronologie des Gesetzes gemacht, dass sich die Presseverlage mit aller Macht gewünscht haben, es dann aber niemals selber anwendeten.

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Netzpiloten-Special: 5 Lesetipps für den 31. Dezember

In den Lesetipps zeigen wir heute unsere meistgelesensten Artikel des Jahres, in denen es um die Boerse.bz, WhatsApp, SIMSme, Tinder und Journalismus ging.

  • BOERSE.BZ Lars Sobiraj: Boerse.bz-Piraten schießen sich selbst ab: Eine der größten Herausforderungen in der digitalisierten Medienbranche ist es, sein Publikum wirklich zu kennen. Unser meistgelesenster Artikel des Jahres 2014 behandelt eigentlich ein Thema, dem ich es nicht zugetraut habe, bei uns auf so breites Interesse zu stoßen. An dem deutschsprachigen Filesharing-Forum Boerse.bz zeigt sich aber nahezu perfekt, dass es zwar vielleicht den Nutzern beim Thema unautorisiertes Filesharing um den Zugang zu Inhalten geht, den Betreibern solcher Portale aber ums Geld verdienen. Ein sehr unromantischer Widerspruch, den Lars Sobiraj akribisch herausarbeitet. Die Geschichte ist spannend, informativ dargestellt und scheinbar deshalb der diesjährige Liebling unserer Leser. Es geht in erster Linie um Qualität, eine mich für nächstes Jahr motivierende Lektion.

  • WHATSAPP Jakob Steinschaden: 18 Tipps, die die Messaging-App erträglich machen: Warum Facebook ungefähr 19 Milliarden US-Dollar für den stets viel kritisierten und alles andere als seriös mit Nutzerbeschwerden umgehenden Messenger-Dienst WhatsApp zahlte, wird bei den vielen Nutzern klar. Inzwischen nutzen pro Tag über 500 Millionen Menschen den Dienst, um sich kurze Texte und Fotos hin und her zu schicken. Die BBC, der SFR und auch wir verschicken inzwischen Nachrichten via WhatsApp, denn an dem Messenger kommt zur Zeit niemand vorbei. Kein Wunder, dass Jakob Steinschadens Artikel mit 18 Tipps für den Messenger, unser zweitbeliebteste Artikel im Jahr 2014 wurde.

  • SIMSME Tobias Gillen: Deutsche Post scheitert an überflüssiger „E-WhatsApp“: Deutschland, wo das Internet in diesem Jahr sich erst langsam aufmachte, dass Merkelsche Neuland zu entdecken, gehört sicher nicht zu den Vorreitern der Digitalisierung. Es verwundert deshalb eigentlich auch nicht, dass der eben besprochene Messenger WhatsApp nicht von hier kommt. Nationale Konkurrenz sollte der Messenger SIMSme machen, eine Entwicklung der Deutschen Post. Doch die App floppte und das wohl aus guten Gründen, wie der viel diskutierte Testebericht von Tobias Gillen zeigte. Ähnlich wie schon die De-Mail, zeigte die Post nur, dass große Unternehmen kein Hort an Innovation sind, Datenschutz zwar in der Presse viel diskutiert wird, aber kein Feature ist, dass die Nutzer wirklich haben wollen, wenn es immer noch schneller, besser und schicker geht.

  • TINDER Jakob Steinschaden: Die Flirt-App, die deinen Daten schöne Augen macht: Die Flirt-App Tinder gehört zu den bekanntesten Anwendungen beim Thema Flirten, über die im Jahr 2014 gesprochen wurde. Meist findet sich in meiner Twitter-Timeline eine sarkastische Bemerkung zur Tinder-App, zu der es aber auch so viel mehr zu erzählen gibt, wie der sehr beliebte Artikel von Jakob Steinschaden zeigt. Tinder ist nämlich ein Musterbeispiel dafür, wie eine sehr leicht zu bedienende App, dem Nutzer scheinbar ein so zufriedenstellendes Nutzunsgerlebnis bringt, dass das Thema Datenschutz auch hier vernachlässigt wird. In den Daten liegt aber der eigentliche Wert für die Eigentümer von Tinder, wie u.a. die New Yorker Internet-Firma IAC/InterActiveCorp,die überhaupt nur auf datensaugende Unternehmen setzen. Es geht nicht um Liebe, es geht um Daten. Das wird sich auch im nächsten Jahr nicht ändern.
  • JOURNALISMUS Martin Hoffmann: Die neuen Nachrichtenkonkurrenten im Netz: Den fünften Platz belegt der Artikel „Journalismus: Die neuen Nachrichtenkonkurrenten im Netz“ von Martin Hoffmann, der damals noch für den MDR arbeitetet und heute Leiter der Social Media-Abteilung bei Welt.de ist. Die lesenswerte Auflistung über die zu erwartenden Trends im Journalismus, entstand aus einem Vortrag bei der „Zukunftswerkstatt Radio-Nachrichten“ im MDR-Landesfunkhaus Magdeburg, der zeigte dass die Zukunft des Journalismus nicht aus Deutschland kommen wird, denn es fehlt hierzulande an wirklichen Innovationen. Das Zeit Online mit Memes experimentiert oder auf Stern.de schon einmal ein GIF zu sehen war, ist nämlich nicht wirklich ein sogenannter Game Changer. Hoffen wir, dass das Jahr 2015 uns vielleicht doch noch überrascht.

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Filesharing: Gerichte schützen zunehmend abgemahnte Eltern

Upload - Download (adapted) (Image by John Trainor [CC BY 2.0] via Flickr)
Eltern deren Kinder illegale Up- oder Downloads getätigt haben, wurden in der Vergangenheit für das Verhalten ihrer Zöglinge im vollem Umfang haftbar gemacht. Momentan dreht sich der Wind. Neben vielen anderen Gerichten hat auch das Landgericht Bielefeld kürzlich zugunsten einer Erziehungsberechtigten entschieden, über deren Internetanschluss illegales Filesharing betrieben wurde. Allerdings [...]
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5 Lesetipps für den 16. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Podcast statt Kirche, die Blogging-Plattform Medium, Filesharing, Gerüchte in Social Media und Kunst auf Instagram. Ergänzungen erwünscht.

  • PODCAST Slate: Are Christian podcasts replacing church?: Fast möchte man einen Unterpunkt der berühmten Rule 34 aufmachen, denn es scheint so, dass es, egal welcher christlichen Glaubensauslegung man angehört, es einen passenden Podcast für einen gibt. Im Slate-Special zu Podcasts schreibt Ruth Graham über Podcasts als Teil des Kommunikationsalltag bei US-amerikanischen Christen. Wie schon das Radio, durch das seit den 1920er Jahren Gottesdienste übertragen wurde, werden auch Podcasts nicht für leere Kirchen sorgen, aber es ermöglicht eine Auseinandersetzung mit seinem Glauben durch die unterschiedlichsten Podcasts aus der ganzen Welt.

  • MEDIUM Fortune: Q&A with Evan Williams, co-founder of Medium and Twitter: Ende Oktober hat Dr. Erik Meyer auf Netzpiloten.de die Blogging-Plattform Medium vorgestellt, die nach zwei Jahren inzwischen einen enormen Bedeutungszuwachs erlebt hat. Inzwischen bloggt sogar der US-Präsident Barack Obama nicht mer auf LinkedIn, sondern verkündet neue politische Vorhaben gleich auf Medium. Erin Griffith hat sich mit Twitter- und Medium-Mtgründer Evan Williams getroffen und über sein neuestes Unternehmen gesprochen.

  • FILESHARING Golem: Schließung von Pirate Bay fast ohne Effekt auf Torrentszene: Auf Golem.de bringt Achim Sawall eine klassische „Told You So“-Geschichte: „Die Stilllegung von The Pirate Bay hat fast keine Auswirkungen auf den Tausch von illegalen Filmkopien im Internet.“ Auch wenn The Pirate Bay inzwischen alles andere als eine idealistische Gruppe ist, mit der man leicht sympathisieren kann, möchte man sich nur über den weiteren Beweis freuen, dass etwas aus dem Internet nicht durch Repressionen klein zu kriegen ist. Zwar hat die Content-Industrie ihre Angebote in den letzten Jahren gerade aufgrund von Seiten wie The Pirate Bay verbessert, beim Kampf gegen Piraterie opfern sie aber noch zu gerne unsere Freiheit.

  • SOCIAL MEDIA The Conversation: Why rumours about the Sydney siege spread on social media: In der britischen Version des akademischen Medienblogs The Conversation erklärt Alfred Hermida am Beispiel der Geiselnahme in Sydney, warum gerade Gerüchte in den sozialen Medien gut funktionieren. Auch wenn Hermida es nicht explizit anspricht, gerade weil Menschen für Gerüchte via Social Media empfänglich sind, haben Medien eine höhere Verantwortung im Umgang mit Informationen. Aber Klickzahlen wird das nicht bringen und Respekt lässt sich schlecht monetarisieren. Ich bin trotzdem guter Hoffnung.

  • INSTAGRAM Monopol: Gibt es auf Instagram gute Kunst?: Auf Monopol geht Jerry Saltz, Chefkritiker des New Yorker Magazine, der rhetorischen Frage nach, ob es Kunst auf Instagram gibt und präsentiert selbstverständlich im Anschluss einige sehenswerte Künstler, die die von Facebook aufgekaufte Foto-Plattform als Marketing- und Distributionskanal nutzen. Dabei entdeckt er, und das ist wohl der oft unterschätzte Mehrwert von Instagram, vor allem unbekannte Kunst von unbekannten Künstlern. Instagram scheint ein unendlicher tiefer Talentpool für Galeristen, Händler und Kuratoren zu sein, die das aber wohl noch gar nicht wissen.

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Mehr Schein als Sein? Google versucht, legales Streaming zu pushen

Google versucht mit kleinen Anzeigen über Suchanfragen nach unautorisierten Streams, legales Streaming zu pushen. // von Tobias Gillen

Google Breaking Bad Torrent

Suchmaschinen stehen immer irgendwie dazwischen – oder konkreter: Google steht zwischen Rechteinhabern und Nutzern, die gerne geschütztes Material schauen möchten. Nun versucht man mit Werbung zu legalen Streams gegen unautorisierte Streams vorzugehen – mit fraglichem Optimismus.

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Boerse.bz: Piraten schießen sich selbst ab

Seit letzter Woche herrscht allseits Rätselraten, warum die Betreiber des größten illegalen Forums Boerse.bz derzeit eigenhändig für ihr vorzeitiges Ende sorgen. // von Lars Sobiraj Zwischen 8 und 10 Millionen Seitenzugriffe werden bei diesem illegalen Anbieter monatlich generiert, womit man mit der Internetpräsenz der Zeitschrift Stern auf gleicher Höhe liegt. [...]
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5 Lesetipps für den 21. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die zu kritisierende Netzpolitik der Großen Koalition, die Zukunft von BitTorrent, Airbnb, die Neuausrichtung von Fox und DRM-freie E-Books. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK Handelsblatt: „Neuer Internet-Ausschuss ohne echte Relevanz“: Für die derzeitige Bundesregierung war das Internet Neuland, was im Jahr 2013 schon seltsam wirkte, aber noch erklärt werden konnte. Doch auch nach einem Jahr sieht es so, dass dieser Zustand nicht verbessert, sondern nur verschlimmert wird. Die Oppositionspartei Bündnis 90/Die Grünen kritisiert die von Anfang an zerstückelte Netzpolitik der Großen Koalition und das nur jede Menge Leute darüber ohne Kompetenzen reden statt handeln dürfen.
  • BITTORRENT Zeit Online: BitTorrent plant die Produktion einer TV-Serie: Im Kampf gegen die soziale Norm des unautorisierten Filesharings hat sie Urheberrechtslobby nicht nur die Boten (Napster, The Pirate Bay, etc.), sondern stets auch die Technologie (BitTorrent) dahinter attackiert. Um sich von diesem ungerechtfertigten Image zu befreien, möchte die ebenfalls BitTorrent genannte Firma neue Wege gehen und setzt auf eine selber produzierte Serie, für die die Nutzer freiwillig bezahlen können und die via BitTorrent verteilt wird.
  • AIRBNB Skift: The Airbnb Guests That Just Wouldn’t Leave: Im kalifornischen Palm Springs zeigt sich in einem an sich sehr klassischen Fall eines Mietnomarden, dass zum einen Airbnb mit der Situation überfordert ist und das zum anderen die Gesetze hier für diese neue Form des Wohnens auch nicht gerade hilfreich sind. Beide Seiten müssen sich wandeln und anpassen, denn am Ende leiden die (Wohnraum teilenden) Nutzer am meisten darunter.
  • FERNSEHEN Vox: Fox is destroying the wall between networks and studios: Nach einem wirtschaftlich katastrophalen Jahren wird wird der US-Fernsehsender Fox umstrukturiert und könnte damit einen elementaren Schritt in die Zukunft des Fernsehens machen. Der Sender Fox und das Serien und Filme produzierende Studio Fox werden vereint und rücken damit die Idee von eigenem Content stärker in den Fokus des Senders. In Zeiten von sinkenden TV-Quoten und dem grundsätzlichen Verlust der Bedeutung von Quoten ist das vielleicht der Grundstein für das Fernsehen in einer digitalen Gesellschaft, in der Nutzungsrechte wichtiger werden als Reichweite.
  • E-BOOKS Boing Boing: DRM-free indie ebooks outsell DRM-locked ones 2:1: Das Thema Buchpeisbindung und Digital Rights Management (DRM) sind zwei stets diskutierte Punkte an E-Books. Das der Verzicht auf Letzteres wirtschaftlich attraktiver sein kann, zeigt die Analyse einer Studie durch den Bestseller-Autor Cory Doctorow, der seine Bücher sogar noch ein Stück freier unter einer Creative Commons veröffentlicht. Die sogenannten Independent-Autoren verdienen ohne Kopierschutz das Doppelte gegenüber Kollegen, die auf DRM setzen.

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5 Lesetipps für den 17. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die Faszination und Beliebtheit von Instagram, die Bedeutung von Algorithmen, Yahoos Suchmaschine und Filesharing. Ergänzungen erwünscht.

  • INSTAGRAM W&V: „Instagram funktioniert als Werbeplattform sehr sehr gut“: Anfang des Jahres berichtete Instagram von 200 Millionen Nutzern. Nur wenige davon kommen aus Deutschland. Das Berliner Startup Brandnew IO will das ändern und vermittelt für gemeinsame Kampagnen Kontakte zu sogenannten „Influencern“ auf Instagram. Mit rund 207.000 Followern gehört Sylvia Matzkowiak zu den wenigen großen Instagramern aus Deutschland und arbeitet überdies als Advertiser Relations Manager bei Brandnew IO. W&V Online hat mit ihr über Instagram als Marketing-Tool gesprochen.
  • ALGORITHMUS Medium: The real 10 algorithms that dominate our world: Interessanter Artikel von Marcos Otero, der erst sehr lesenswert erklärt, was ein Algorithmus ist und stellt dann ein paar wichtige Algorithmen ohne Anspruch auf Vollständigkeit vor und erklärt, warum sie für uns wichtig sind.
  • YAHOO Quartz: Why search still matters so much to Yahoo—and why that’s a problem: In den letzten Monaten hat Marissa Mayer als CEO von Yahoo diverse Unternehmen dazu gekauft und sich auf die Geschäftsfelder Mobile, Social und Video konzentriert. Doch trotz jahrelangem Verlust von Marktanteilen gehört die Suchmaschine immer noch zu einem der wichtigsten Produkte von Yahoo. Dan Frommer erklärt bei Quartz, wieso das ein Problem ist.
  • KOMMUNIKATION Wired.com: The TSA’s Instagram Feed Is Terrifying and Totally Awesome: Was die US-amerikanische Flugsicherheitsbehörde TSA so bei Sicherheitskontrollen beschlagnahmt – Waffen, Handgranaten, Drogen und anderen Fundstücken – postet die Behörde auf Instagram. Mehr als 118.000 Follower finden das super. Wired hat sich mit dem zuständigen Mitarbeiter, den Blogger Bob, getroffen. Sehr lesenswert.
  • FILESHARING Golem: US-Anwaltskammer empfiehlt gemäßigtes Vorgehen gegen Filesharing: Die US-Anwaltskammer hat ihre Mitglieder dazu aufgerufen, zurückhaltend gegen Filesharing vorzugehen. Die Begründung: Für Firmen könnten Klagen zu einem Image-Problem führen, denn Filesharing, ob nun zum Austausch von autorisierten oder unautorisierten Dateien, ist ein wichtiger Bestandteil unserer digitalisierten Gesellschaft und eine akzeptierte, soziale Norm.

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5 Lesetipps für den 16. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Project Zero von Google, Twitter will nach Hamburg, Filesharing, AirType und Microsoft forscht zu Machinenlernen. Ergänzungen erwünscht.

  • PROJECT ZERO GoogleWatchBlog: Google gründet Security-Elite für das gesamte Internet: „Wenn, dann Google“ denkt man oft bei scheinbar unlösbaren Herausforderungen. Mit dem Project Zero hat sich das Internetunternehmen nun der Sicherheit des gesamten Internets angenommen. Der Heartbleed-Bug hat gezeigt, dass die Entdeckung und Behebung von Fehlern grundsätzlich funktioniert, aber viel zu lange dauert. Google versammelt deshalb eine Reihe von Sicherheitsexperten, um potenzielle Gefahren in bekannter Software und Web-Anwendungen zu entdecken und zu beheben.
  • TWITTER Hamburger Abendblatt: Twitter steht vor dem Umzug nach Hamburg: Der Hamburgische Datenschützer Dr. Johannes Caspar kann sich scheinbar über einen neuen „Kunden“ freuen. Twitter überlegt laut einem Bericht von Melanie Wassink in der Hamburger Abendzeitung in die Hansestadt zu ziehen und damit Nachbarn von Google, Facebook und Airbnb zu werden. Berlin ist zwar immer noch arm, scheinbar aber weniger sexy für Unternehmen aus dem Silicon Valley.
  • FILESHARING Netzpolitik.org: Filesharing hat keine Auswirkungen auf Kino-Erlöse: “Wer digitale Kopien kostenlos lädt, bezahlt nicht für Original-Releases” lautet ein gängiges Vorurteil von Filesharing-Gegnern. Der Wirtschafts-Professor Koleman Strumpf hat diesen Mythos jetzt empirisch widerlegt. In einer neuen Studie untersucht er Daten der “Hollywood Stock Exchange” und “einer großen Bittorrent Index-Seite”. Andre Meister stellt die Studie auf Netzpolitik.org vor.
  • AIRTYPE Mashable: Prototype Improves Mobile Typing by Ditching the Keyboard: Ein Startup aus dem texanischen Austin hat einen Prototyp namens AirType entwickelt, der vielleicht die Zukunft des mobilen Schreibens an Tablets darstellt. Ach ja, die Zukunft wird wohl ohne ein mobiles Keyboard auskommen, sondern auf Sensoren setzen. Bisher gibt es nur Fotos von dem Prototyp, aber die Gesten erkennende Technik scheint ähnlich wie Stimmerkennung zu funktionieren.
  • MASCHINENLERNEN Golem: Neuronales Netz von Microsoft erkennt Hunderassen: Auf Golem stellt Sebastian Grüner das Project Adam vor, mit dem Microsoft neuronale Netze und maschinelles Lernen erforschen will. Das simulierte Gehirn mit zwei Milliarden Verbindungen erkennt Hunderassen und soll künftig eine Vielzahl von Objekten visuell identifizieren können.

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5 Lesetipps für den 3. Juni

In den Lesetipps geht es um verhinderte Aufklärung durch die Bundesregierung, Kommentare via Facebook, den Alaska Dispatch, wo Fotos geteilt werden und den Kampf gegen Filesharing. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Spiegel Online: Bundesregierung verhindert Aufklärung durch Snowden: In einer neuen Stellungsnahme macht die Bundesregierung klar, dass sie kein Interesse daran hat, dass Edward Snowden in Deutschland vom NSA-Untersuchungsausschuss verhört wird. Die Forderung von Edward Snowdens Anwalt, dass sein Mandant in Deutschland verhört werden soll, lehnt Angela Merkel ab. Es ist blamabel für unsere Demokratie, dass unsere Regierung rein gar nichts gegen die anlasslose Überwachung durch ausländische Geheimdienste von uns allen tut und Aufklärung auch noch aktiv verhindert.
  • KOMMENTARE The Huffington Post: Moving the Conversation to Where You Want to Have It: In einem Blogpost in eigener Sache erklärt der CTO der US-amerikanischen Huffington Post, Otto Toth, dass das Blog seine komplette Kommentarspalte zu Facebook verlagert. Die Artikel können nur noch als Facebook-Kommentar kommentiert werden. Das geht natürlich nur, wenn man ein Konto bei Facebook hat und den Tracker nicht blockiert, was eine problematische Einschränkung der Meinungsfreiheit darstellt, aber auch die enorme Bedeutung von Social Media für US-Medien.
  • ALASKA DISPATCH Vocer: Vom Küchentisch-Blog zum Nachrichtenplatzhirsch: Wie man es im US-Bundesstaat Alaska vom kleinen Blog zum Nachrichtenplatzhirsch mit 30 Mitarbeitern schafft, haben Herausgeberin Alice Rogoff und Chefredakteur Tony Hopfinger vom „Alaska Dispatch“ im Interview mit VOCER-Redakteur Jan Ewringmann erzählt. Ein lesenswerter Einblick in die Newsonomics von Journalismus im hohen Norden der USA.
  • MESSENGER Kroker’s Look @ IT: WhatsApp überholt bis Jahresende Snapchat als größte Foto-Plattform der Welt: Jahrelang galt Facebook als größte Foto-Plattform im Internet, doch im vergangenen Jahr zeichnete sich schon ein rasanter Bedeutungswandelan, denn binnen zwei Jahren haben es die Messaging-Apps WhatsApp und Snapchat geschafft, das soziale Netzwerk Facebook als wichtigste Foto-Community abzulösen. Bereits im Jahr 2013 wurde Facebook auf die Ränge verwiesen, in diesem Jahr machen die beiden Messenger das Rennen mit großem Abstand zu Facebook untereinander aus.
  • FILESHARING The Guardian: If Google can get rid of personal data, why can’t it purge the pirates?: Bei egal was gegen Google ist die Unterhaltungsindustrie, von manchen auch wenig liebevoll Content Mafia genannt, meist nicht weit mit eigenen Forderungen gegen die Suchmaschine. Nach dem viel kritisierten EuGH-Urteil über ein vermeintliches „Recht auf Vergessen“, eher ein Recht auf Löschung von Google-Suchergebnissen, fordert nun die britische Musikindustrie, dass Google auch stärker gegen unautorisiertes Filesharing vorgeht. Bereits jetzt zeigt Google viele Links zu Filesharing-Anbietern nicht an, doch das reicht manchen noch nicht.

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5 Lesetipps für den 18. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um die erste Selfie-Gallerie, den Zitatestreit im deutschen Verlagswesen, Filesharing-Suchmaschine isoHunt schließt, was Zeitungsmacher von Google lernen können und soziale Netzwerke in China. Ergänzungen erwünscht.

  • SELFIES Cnet: Selfies get their own gallery in London: In London hat die „National #Selfie Portrait Gallery“ eröffnet. Im Projekt zeigen 19 Künstler ihre Videoprojektarbeiten zu dem Thema Selfies. Spätestens damit haben die selbst mit dem Smartphone aufgenommenen Porträts einen neuen Status als gesellschaftliches Phänomen gewonnen.
  • ZITATE Carta: Zum Streit zwischen FAZ und buch.de: Früher war alles so einfach: Die Buchverlage schickten kostenlose Rezensionsexemplare an die Redaktionen, und im Gegenzug duldeten die Presseverlage die Verwendung von griffigen Rezensenten-Urteilen in Werbeanzeigen und Buchkatalogen oder auf den Rückseiten von Buchumschlägen. Doch im Bestreben, jedes nachgedruckte Wort zu Geld zu machen, stehen sich Buch- und Presseverlage erstmals als Kontrahenten gegenüber. Doch am Ende werden vor allem die freien Autoren das Nachsehen haben.
  • FILESHARING Ars Technica: BitTorrent search site IsoHunt will shut down: Die BitTorrent-Suchmaschine isoHunt wird nach über 10 Jahren geschlossen. Die US-Version der vom Kanadier Gary Fung gegründeten Seite muss außerdem dem US-amerikanischen Filmstudioverband 110 Millionen US-Dollar bezahlen. Darauf einigten sich beide Seiten, um einem Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen. Ob die Filmstudios jemals Geld sehen werden, ist aber ungewiss.
  • MEDIENWANDEL W&V: Was Zeitungsmacher von Google lernen: Google macht es vor und ändert aufgrund der Anfragen und Bedürfnisse der Nutzer ständig die Such-Parameter. Mehr über den Leser wissen – das sollten auch Tageszeitungen, fordert „FAZ“-Geschäftsführer Tobias Trevisan am Donnerstag auf den Medientagen München. Man müsse mehr über den einzelnen Leser erfahren, um Zusatzgeschäfte machen zu können. Die Zukunft liege aber im Datenmanagement-Geschäft.
  • SOZIALE NETZWERKE Zeit Online: Wie China die sozialen Netzwerke auswertet: 600 Millionen Chinesen haben einen Internetzugang, die meisten von ihnen sind in sozialen Netzwerken wie den twitterähnlichen Kurzmitteilungsdiensten Weibo aktiv, dass trotz aller Zensur eine verblüffende Dynamik entwickelt. Die Zensoren schauen genau auf kritische Beiträge – auch, weil die Kommunistische Partei erfahren will, was das Volk denkt.

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5 Lesetipps für den 17. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Do Kils Rebranding von Spreadshirt, die Macht der Nutzer, Filesharing-Alternativen, die Zukunft des Journalismus und das Silicon Valley debattiert um Innovation. Ergänzungen erwünscht.

  • WEBDESIGN Optimizely Blog: Spreadshirts Redesign und die Geschichte von 606% mehr Klicks: Im Januar 2013 begrüßte Spreadshirt Do Kil an Bord als neue kreative Direktorin und gab ihr die Mission eines kompletten Rebrandings von Spreadshirt.com. Als Do Kil dem Team beitrat, war ihr eines klar: Dies war einfacher gesagt als getan. Sie erkannte, dass Spreadshirt in Puncto Design auf der Webseite “nicht mehr ganz vorne mit dabei war und etwas aufgepeppt werden musste”. Auf Optimiziley wird erklärt, wie sie das Projekt anging und für 606 Prozent mehr Klicks sorgte.
  • NETZPOLITIK bpb: Interview mit Patrick Bernau über Monopole, die Macht der Nutzer und die Ohnmacht der Politik: Google, Facebook, Yahoo: Das Internet wird von wenigen, meist amerikanischen Unternehmen dominiert. Der NSA-Skandal hat nochmals deutlich gemacht, dass wir den Unternehmen mit unseren Daten eine ungeheure Macht geben. Brauchen wir also eine europäische Alternative zu Google&Co? Ein Gespräch mit dem FAZ-Wirtschafts-Redakteur Patrick Bernau über Monopole, die Macht der Nutzer und die Ohnmacht der Politik.
  • FILESHARING Piracydata.org: Meist fehlt es an legalen Alternativen zum Filesharing: Die Seiten Torrentfreak.com und CanIstream.it stellen auf piracydata.org die zehn meist-kopierten Filme der Woche zusammen und schauen, ob es den Film gleichzeitig auch digital und legal im Stream zu sehen, zu leihen oder zu erwerben gibt. Das Ergebnis wirkt enttäuschend, doch handelt es sich meist um Filme, die noch im Kino laufen.
  • INNOVATION Süddeutsche.de: Schadet Gleichförmigkeit der Innovationskraft?: Im Silicon Valley scheinen technologische Entwicklungen und nicht gesellschaftliche Debatten maßgebend zu sein. Doch auch in Kalifornien wird über die IT-Industrie nachgedacht, die in der Mehrzahl von weißen Männer geführt werden. Nun wird darüber diskutiert, ob diese Gleichförmigkeit womöglich der eigenen Innovationskraft schadet.
  • JOURNALISMUS The Guardian: Journalismus in Zeiten des Internets: In einem lesenswerten Essay hat die Chefredakteurin der australischen Guardian-Ausgabe, Katharine Viner, sich Gedanken über die Zukunft des Journalismus gemacht und dabei sich dabei zu den gängigsten Trends wie Open Journalism, Datenjournalismus, Paywalls und auch Überwachung geäußert. Dabei definiert sie auch die Rolle von Journalisten neu und denkt darüber nach, was Journalismus eigentlich sein sollte.

 

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TorBoox wollte Verlage zur Kooperation zwingen

Der Betreiber der Download-Seite TorBoox, der illegal E-Books zum Download anbietet, versuchte die Verleger zur Kooperation gegen Amazon zu zwingen. E-Books gelten vielfach als zu teuer. Außerdem verlangte SpiegelBest, so das Pseudonym des Betreibers, dass sämtliche Strafanzeigen gegen ihn aufgehoben werden. Dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels schlug er die Einführung eines Flatrate-Modells vor. Weil die Verleger nicht kooperieren wollen, bleibt die Website im Graubereich. Schon im Oktober soll bei TorBoox ein eigenes Flatrat-Modell an den Start gehen.

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5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es um die Volkskunst der digitalen Gesellschaft, Filesharing, Jeff Bezos’s Nein zur Paywall, Social Media und sogenannte Experten. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE GESELLSCHAFT Berliner Gazette: Gedanken zu einer Volkskunst der digitalen Ära: Kann das Sammeln und Archivieren von digitalen oder analogen Daten eine Volkskunst sein? Ist Volkskunst nicht das genaue Gegenteil? Etwas, das aus dem Handwerk eines Objekts ein einzigartiges und persönliches Statement macht, häufig eines, das ein größeres Gemeinschaftsethos ausdrückt? Der Poet und Theoretiker der Kreativität Kenneth Goldsmith hat wenig Zweifel: Herstellen, Sammeln und Archivieren sind die neue Volkskunst.
  • FILESHARING iRights.info: Survey Bay – Die Vermessung der Filesharer: Die Cybernorms Research Group der Universität Lund hat Umfragedaten über 75.000 Nutzer der Piratebay auf der Website „The Survey Bay” veröffentlicht, die Aufschluss über deren Nutzungsgewohnheiten und Ansichten bieten. Die Forscher sprechen von der bislang größten Erhebung in einer Filesharing-Community. Bemerkenswert an den Daten ist unter anderem der Gender-Gap: Mehr als 93 Prozent der Antworten stammen von männlichen, nur etwa 6 Prozent von weiblichen Nutzern.
  • PAYWALL W&V: „Washington Post“-Käufer Bezos senkt den Daumen über Paywalls: Man verspricht sich viel von Jeff Bezos. Wenn jemand einen Weg aus der Krise der Printmedien findet, so scheint es, dann wird es der neue Eigentümer der „Washington Post“ sein, der schon mit seinem ersten Unternehmen Amazon die Welt veränderte. Auf Paywalls setzt Bezos übrigens nicht.
  • SOCIAL MEDIA ReadWrite: How Social Media Has Complicated Work Relationships: Konnektivität ist eine der aktuellsten Debatte über die Veränderungen unserer sich immer mehr digitalisierenden Gesellschaft. Durch Social Media wird auch das Berufsleben beeinflusst und bisherige Verhaltensmuster erweisen sich als nicht mehr zeitgemäß, während wir uns auf Neue noch nicht geeinigt haben.
  • MICROSOFT Techland: When People Describe Themselves as Experts, It’s a Good Sign They Aren’t: Die Übernahme von Nokias Handy-Sparte durch Microsoft hat gestern viele Meinungsbeiträge verursacht, meist von sogenannten Experten. Harry McCracken schreibt darüber, dass besonders die sich als Experten bezeichnenden Menschen meist genau das nicht sind. Oft steckt dahinter nur eine sehr aggressive PR-Kampagne.

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5 Lesetipps für den 26. August

In unseren Lesetipps geht es heute um legales Filesharing, Social TV-Ausnahmen, Microsofts Zukunft nach Ballmer, Google kauft Patente für Google Glass und digitales Marketing. Ergänzungen erwünscht.

  • FILESHARING Hyperland: Legales Film-Filesharing: Filesharing ist ein Verbrechen? Bei Bittorrent sieht man das schon immer anders und der Dienst, der noch 2009 mehr als die Hälfte des Traffics im Internet erzeugte, hat sich längst von der Piraterie verabschiedet und sucht neue, interessante Wege. Andreas Winterer erklärt im Hyperland-Blog, was das Unternehmen vor hat.
  • SOCIAL TV ikosom-Blog: Twittere nie bei “Breaking Bad” – sagt Jenn Gidman: Karsten Wenzlaff setzt sich im ikosom-Blog mit einem Artikel der Salon.com-Autorin Jenn Gidman auseinander, die dazu rät, nicht während der Serie „Breaking Bad“ zu twittern, denn in diesem besonderen Fall würde die soziale Empathie gegenüber der Hauptfigur verloren gehen. Ein lesenswerter Beitrag über die Ausnahme der Regel.
  • MICROSOFT ReadWrite: One Microsoft, Or Many?: Microsoft-CEO Steve Ballmer wird in den nächsten 12 Monaten die Firma verlassen. Dieser Rückzug auf Zeit hinterlässt viele Fragen, doch die interessanteste ist, ob Microsoft nicht die Chance nutzt, um die eigene Struktur zu erneuern? Was wäre, wenn es nicht nur ein riesiges Microsoft geben würde, sondern viele kleinere Microsofts?
  • GOOGLE Siliconrepublic.com: Google buys augmented reality display patents from Foxconn: Google hat ein ganzes Paket an „Head-mounted Display“-Patenten vom Foxconn-Eigentümer Hon Hai Presision Industry gekauft. Zum einen, um mögliche Patentklagen im Vorfeld des Starts von Google Glass zu verhindern, zum anderen aber auch, um die Partnerschaft mit Foxconn zu vertiefen. Die für ihre Apple-Produkte bekannte Firma könnte auch von Google den Auftrag für Google Glass bekommen.
  • MARKETING TechWeekEurope: Kleinere Unternehmen setzen auf Facebook, Twitter und YouTube: Eine Umfrage unter 1.200 US-amerikanischen Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern und einen Umsatz von mehr als 100.000 US-Dollar im Jahr hat die digitalen Marketing-Strategien dieser Firmen untersucht. Ergebnis ist, dass die Kleinunternehmen zu 49% auf Facebook setzen, 36% auf Twitter und 31% auf YouTube. Interessant ist, dass 61% mehr als 1.000 US-Dollar im Monat für Werbung in den sozialen Netzwerken ausgeben.

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5 Lesetipps für den 5. Juni

In den Lesetipps geht es heute um Praktika bei Google, Filesharing in Facebook, die Zukunft von Creative Commons, Google Trends für Deutschland und Marketing mit Twitter. Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • FILESHARING Mashable: Filesharing via Facebook Dank Pipe: Das Berliner Unternehmen „Pipe Dream Technologies“ hat es geschafft, einen funktionierenden Filesharing-Service für Facebook zu entwickeln. Die Fachpresse ist schon einmal begeistert. Es bleibt abzuwarten, inwiefern Facebook-Nutzer den Dienst nutzen.
  • MARKETING The Economist: Personality, social media and marketing: Mit jeder Aktion in unseren sozialen Medien produzieren wir aussagekräftige Daten, die viel über uns mitteilen. Besonders die Werbeindustrie hat ein Auge auf diese Daten geworfen. Mit Hilfe einer neuen Software soll aus Twitter-Konten die Psyche der Nutzer analysiert werden.
  • GOOGLE Bjoerntantau.com: So erleben Noogler die erste Woche bei Google: Nun hat auch Google seinen Hollywood-Streifen und ist wie Facebook im Filmbusiness verewigt, wenn auch etwas netter. Björn Tantau hat den offiziellen Trailer zum neuen Film mit Vince Vaughn und Owen Wilson einem offiziellen Praktikumsvideo von Google gegenübergestellt.
  • CREATIVE COMMONS Netzpolitik.org: Creative Commons definiert strategische Ziele: Creative Commons, die Organisation hinter dem gleichnamigen Set an alternativen Urheberrechtslizenzen, hat gestern nicht nur einen Rückblick auf das vergangene Jahr veröffentlicht, sondern auch ein Strategie-Dokument, dass fünf strategische Ziele genauer definiert.
  • GOOGLE TRENDS Google Produkt-Blog: Die angesagtesten Suchanfragen in Deutschland: Google bietet seinen Trends-Service, der die angesagtesten Suchanfragen in einem anzeigt, jetzt auch in Deutschland an. Somit kann ab sofort in den Themen gestöbert werden, die in Deutschland gerade angesagt sind. Die angesagtesten Suchanfragen in Google Trends sind eine faszinierende Möglichkeit, einen Blick auf den tagesaktuellen Zeitgeist an Orten auf der ganzen Welt zu werfen.

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E-Book-Flatrates: ausgerechnet Piraten machen vor, wie’s geht

Das E-Book-Geschäft in Deutschland wächst weiter dreistellig – und knackte 2012 erstmals die 100 Millionen-Euro-Marke. Vom E-Lese-Boom profitieren allerdings nicht nur Verlage und Buchhändler, sondern auch E-Book-Piraten.

Besser als jeder normale Wettbewerber es vermag, besetzen sie Nischen, die auf legale Weise bisher nicht ausgefüllt werden – der aktuelle Piraterie-Studie „Gutenberg 3.3“ zufolge stellen die digitalen Freibeuter sogar umfassende Flatrate auf die Beine, gegen Bezahlung, versteht sich.

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Facebook-Groups for Schools – Chance für den digitalen Lernraum?

groups for schoolsFacebook-Groups for Schools – welche Rolle spielt das neue Feature von Facebook – und wie reagiert StudiVZ darauf? Eine Analyse.

Facebook war ursprünglich als reines Netzwerk für Studierende gedacht. Kann sich jemand noch erinnern, dass man 2005 eine Emailadresse einer amerikanischen Universität benötigte, um sich bei Facebook ein Profil zu machen? Bekanntermaßen waren die Studis der amerikanischen Ivy-League-Unis die ersten, welche das Facebook bevölkerten. Ziel war es, das Facebook exklusiv zu machen und dadurch einen künstlichen Hype zu erzeugen.

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Die Revolution der freien Informationen

Das Internet umfasst derzeit mehr als eine Billion Seiten. Sich hier zurecht zu finden, geht nur über Suchmaschinen. Sie sind unser Zugang zum Web und all seinen Informationen. Laut Alexa, dem Analyseanbieter für Fragen rund um Webseitenaufrufe, sind die Hälfte der meistbesuchten Seiten im Netz Suchmaschinen. Allen voran Google, Yahoo und der chinesische Suchmaschinen-Riese Baidu.com. Diese Seiten leisten einen großen Anteil in Bezug auf Wissensvermittlung und auch der Meinungsbildung. Werden Wissenslücken doch zunehmend über Suchmaschinenanfragen geschlossen. Umso mehr stellen sich in dem Zusammenhang auch die Fragen: Wie viel Macht darf eine solche Suchmaschine im Netz eigentlich haben und ist es schlau, dass diese Macht zentral in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen gebündelt wird? Gerade auch im Bezug darauf, dass diese Unternehmen auch staatlicher Kontrolle unterliegen, sollten vorherrschende Strukturen überdacht und Alternativen geschaffen werden. Für die Antwort dieser Fragen gibt es Licht am Ende des Tunnels. Erstmalig…

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Twitter: Jetzt auch Fotosharing möglich!

twitterBeim Microblog Twitter war es bisher nur für einen kleinen Teil der Nutzer möglich Bilder zu teilen, nämlich denen die externe Dienste hinzugezogen haben. Eine Neuerung in der Tweetbox ändert das nun.

In der unteren Ecke der Tweetbox findet Ihr jetzt zwei Symbole, eine kleine Kamera für den Upload und einen Kompass für die Auswahl des Standortes. Als Host dient das Photosharing-Portal Photobucket, welches sich hier scheinbar einer tollen Koorp. mächtig gemacht hat und bereits seit dem 12. Juli diesen Jahres besiegelt ist.

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„Three Strikes and you’re out“ – Was ist das eigentlich?

Filesharing ist der Musikindustrie ein Dorn im Auge – und je deutlicher wird, wie schwierig es ist, das Teilen und Kopieren von Musik im Zaum zu halten, desto schärfer werden die Maßnahmen, die die Industrie ergreift, um es zu unterbinden. Die Musikmultis mögen sich jedoch nicht nur darauf beschränken, Kopierer zu verklagen oder Bittorrent–Trackerseiten wie Pirate Bay den Prozess zu machen – in den vergangenen Jahren haben sie begonnen, auch auf die Politik Einfluss zu nehmen. Weiterlesen »

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a2n-Interview S. Lobo: „Ich bin verhalten optimistisch“

Interview mit Sascha Lobo zum Thema Filesharing auf der Konferenz all2gethernow 2010

Zum zweiten Mal findet derzeit die Fachmesse Alltogehternow im Rahmen der Berlin Music Week statt. Seit Montag stellen mehr als 250 Redner aus der Musik- und Kreativbranche neue Ideen und Strategien in über 100 Workshops, Sessions, Barcamps, Panels und Lectures vor. Schwerpunktmäßig wurde die Konferenz in drei Module Camp, Kongress und Forum unterteilt, die je an zwei Tagen vom 6. bis zum 11. September in der Kulturbrauerei und auf dem Flughafengelände Tempelhof stattfinden. Besonders das Camp, welches den Auftakt der Alltogethernow machte, verstand sich dabei als eine Plattform, auf der „auf Augenhöhe“ diskutiert werden sollte. Das hierbei auch mal die Fetzen fliegen können, zeigten Deutschlands bekanntester Blogger Sascha Lobo und Blogger Marcel Weiß von „neunetz.com“ am Montag in ihrer Diskussion zum Thema Filesharing. Das Gespräch knüpfte an eine vorab im Internet geführte Diskussion der beiden an, ob Filesharer als „schmierige Egoisten oder Wegbereiter der Kreativbranche“ zu verstehen sind. Das Interview wurde mit Sascha Lobo kurz nach dem Schlagabtausch geführt.

Sascha Lobo, die Diskussion um Filesharing wird von zwei Positionen polarisiert, die auch von Euch beiden vertreten werden: die einen sehen Musikstücke als Kulturgüter an, die es zu entlohnen gilt. Die anderen wollen nicht bezahlen, weil sie damit argumentieren, dass die heutigen Technologien die digitalen Güter inflationär im Netz verteilen und damit den Mehrwert von Musikproduktionen zunichte machen…

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Kopimi Station: Oscar-Gewinner auf USB-Stick

Kopimi StationDie Oscar-Gewinner sind bekannt, die Filme werden uns gerade in Deutschland aber noch das ganze Jahr über begleiten. Wer nicht warten will, bis die Filme ins Kino kommen, kann wie schon im letzten Jahr alle Oscar-nominierten Filme aus (hierzulande illegalen) eigens angelegten Filesharing-Sites wie Oscartorrents.com besorgen.

Während die Macher hinter einiger dieser Seiten, die schwedische Gruppe Piratebay, sich derzeit vor Gericht (bislang recht erfolgreich) verteidigt, wurden die Filmdownloads durch Oscar-Parties in der echten Welt ergänzt. So gab es weltweit Pirate2Pirate-Partys mit Downloadstationen, von denen einige auch jetzt noch in Betrieb sind.

Auch in Berlin gibt (gab?) es mindestens eine dieser sogenannten Pirate2Pirate Kopimi Stationen. Ein kurzes Video folgt nach dem Klick.

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