Alle Beiträge zu Europa

Warum kommt Google nicht aus Deutschland?

Startup workshop (adapted) (Image by Apps for Europe [CC BY 2.0] via Flickr)
Zwischen den Startup-Szenen in Deutschland und den USA gibt es große kulturelle Unterschiede. Wer auf der anderen Seite erfolgreich sein will, sollte diese kennen. Auf der einen Seite der zupackende, kalifornische Gründergeist mit leicht psychosozialen Defekten, der an seine Idee glaubt und unbeirrt an ihr festhält. Auf der anderen Seite [...]
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Gewinnspiel: Welches Startup will zur LeWeb?

OpenStreetMap GPS trace density in and near Europe (adapted) (Image by Eric Fischer [CC BY 2.0] via Flickr
Wir schicken zwei Startups zur diesjährigen LeWeb nach Paris. Wenn Ihr dabei sein wollt, sagt uns in einem Foto, was euer Startup europäisch macht! Die Europäische Union startete in diesem Jahr ein milliardenschweres Förderprogramm für innovative Startups aus Europa. Ziel soll es sein, dass das nächste Google den Titel „Made [...]
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GoEuro – Eine Reisesuchmaschine für Europa

Welt (adapted) (Image by TheAndrasBarta [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Zwei Dinge unterscheidet das Berliner Startup GoEuro von anderen Buchungsportalen: Es unterstützt multimodales Reisen und schließt bei der Suche mehrere Länder ein. Eine Suchmaschine für Reisen in ganz Europa – das klingt erst einmal eigentlich zu kompliziert, um wahr zu sein. Doch das Berliner Startup GoEuro ist auf dem besten Wege [...]
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5 Lesetipps für den 25. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um uns, das Urheberrecht in Europa, das Recht auf Vergessen, die Metamorphose von Facebook und Tageszeitungen im Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPILOTEN Was mit Medien: 15 Jahre Netzpiloten: Im letzten Jahr feierten wir unseren 15. Geburtstag. Gestern Abend waren Wolfgang Macht und ich zu Gast in der Radiosendung „Was mit Medien“ und unterhielten uns mit Daniel Fiene und Dennis Horn über die Entwicklung des Magazin, den Wandel der Netzszene und die Zukunft des Online-Journalismus. Auf DRadio Wissen könnt ihr die Sendung nachhören.
  • URHEBERRECHT Netzpolitik.org: EU-Kommission legt Bericht zur Urheberrechtskonsultation vor: Auf Netzpolitik.org kommentiert Leonhard Dobusch den offiziellen Bericht der EU-Kommission über die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zum Urheberrecht, an der sich Anfang des Jahres die vergleichsweise hohe Zahl von rund 11.000 Menschen beteiligt hat. Die Auswertung der Konsultation zeigt, dass es einen vorherrschenden Frust über das aktuelle Urheberrecht in Europa gibt.
  • RECHT AUF VERGESSEN CNET: Google meets with EU over ‚right to be forgotten‘: Gestern trafen sich die Europäischen Datenschützer mit Google und Microsoft (und sonst niemanden), um über die Umsetzung des „Recht auf Vergessen“ zu unterhalten. Was bei den Gespräch herauskam ist noch unklar, aber diese beiden Unternehmen werden wohl als erstes Bescheid wissen, was sich der EU-Datenschützer wünschen. Don Reisinger wird seinen Artikel auf CNET aber stets aktualisieren, wenn es neue Informationen gibt.
  • FACEBOOK PandoDaily: Facebook is no longer a social network. It’s the world’s most powerful news reader: Facebook ist heutzutage die mächtigste Nachrichtenplattform der Welt. So sieht das Bryan Goldberg auf PandoDialy und erklärt, wie Facebook aus seiner vor zwei Jahren startenden Krise durch den Wandel zu einer Nachrichtenplattform herausarbeitete. Ausschlaggebend war dafür wohl der Erfolg von BuzzFeed, der Facebook einen Weg aus der Krise zeigte.
  • MEDIENWANDEL Katharina Brunners Blog: Ist das Internet nicht Schuld am Auflagenrückgang von Tageszeitungen?: Der Presseforscher Andreas Vogel hat für die Friedrich-Ebert-Stiftung den Auflagenrückgang der Tagespresse untersucht: “Talfahrt der Tagespresse: Eine Ursachensuche”. Unsere Autorin Katharina Brunner hat sich in ihrem Blog mit der Studie auseinandergesetzt und zeigt, dass das Argument, das Internet sei allein Schuld an den sinkenden Auflagen, sich nicht halten lässt.

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5 Lesetipps für den 18. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Mobile Payment, StumpleUpon, Netzneutralität in den USA, der Medienwandel in Mannheim und Disruption in Europa. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILE PAYMENT Berliner Morgenpost: Wie wir in Zukunft bezahlen werden: In der Berliner Morgenpost schreibt Jürgen Stüber über eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Juniper Research, dass mit den Erwartungen von Nutzern beim Smartphone-Banking beschäftigte. Der Prognose zufolge soll sich die Nutzerzahl von derzeit 800 Millionen auf 1,75 Milliarden steigen.
  • STUMBLEUPON Digiday: Publishers‘ love-hate relationship with StumbleUpon: Eine von mir privat sehr geschätzte Plattform ist StumbleUpon, die hierzulande größtenteils noch unbekannt ist. Auf Digiday stellt Lucia Moses den Dienst genauer vor und zeigt die Möglichkeiten für Native Advertising, denn gerade hierzulande stellt StumbleUpon vielleicht eine interessante Möglichkeit dar, seine Inhalte entdecken zu lassen.
  • NETZNEUTRALITÄT Golem: Mehr als eine Million Kommentare zur Netzneutralität: Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat kurz vor Fristende mehr als eine Million öffentliche Kommentare zu ihren Vorschlägen zur Neuregelung des Internetverkehrs erhalten. Erstmals hat ein Thema damit die Millionenmarke überschritten.
  • MEDIENWANDEL JakBlog: Die Mär von der digitalen Dolchstoßlegende: Die Zeitung „Mannheimer Morgen“ baut 40 Arbeitsplätze ab, allein 20 davon in der Redaktion und diese Entwicklung wird klar als Folge der Digitalisierung der Medienbranche angesehen. Doch die wirtschaftliche Situation von Medien ist komplexer, wie Christian Jakubetz mit einem Vergleich zum Männerfußball in Deutschland aufzeigt.
  • DISRUPTION Naked Capitalism: Technology Displacing Jobs In Europe: Auf Nakedcapitalism.com setzt sich Yves Smith mit einem Paper von Jeremy Bowles über den Abbau von Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung auseinander. Noch ist strittig, ob sich wirtschaftliches Wachstum nur verlangsamt und Technologien in Zukunft weniger Einfluss haben werden oder ob die Auswirkungen wirklich dramatisch sind, aber wenn letzteres eintritt, wird in Europa das Nord-Süd-Gefälle sich auch in einem digitalisierten Wirtschaftssystem stärker ausprägen.

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5 Lesetipps für den 1. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um FB Newswire, Technologie zur Überwachung aus Europa, das Chromebook und die Cloud, Überwachung im Digitalen und die f8-Konferenz von Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FB NEWSWIRE NDR.de: Facebooks Silbertablett für Journalisten: „FB Newswire“ nennt sich der neue Service vollmundig. Das lässt Journalisten aufhorchen: Eine eigene Nachrichtenagentur, mit Informationen gefüttert aus dem mit Abstand größten sozialen Netzwerk weltweit? Dringt da die Firma Facebook ein weiteres Stück in das angestammte Territorium der klassischen Medien ein? Fiete Stiegers stellt den neuen Dienst auf NDR.de vor.
  • SPYWARE No Spyware for Dictators: Wie Europa die Welt mit Überwachungstechnologie versorgt: Europäische Überwachungstechnologie erlaubt es Regierungen in der ganzen Welt, Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger auf Schritt und Tritt zu verfolgen. In einer sehr interessanten Visualisierung zeigt die Fraktion der Grünen im Europaparlament den Handel mit europäischer Technik und wie so Europa Dutzende Regime auf der ganzen Welt unterstützt, die die Menschenrechte mit Technologien unterdrücken.
  • CHROMEBOOK Re/code: Chromebooks on Fire! The Coming Consumer Cloud Revolution: Auf Re/code schreibt Kenny Sahr über das ChromeBook von Google, einem Browser im Notebook-Format, der in den USA gerade zu den best verkauften Geräten überhaupt gehört. Das ist für Sahr Ausdruck der kommenden „Consumer Cloud Revolution“, die er anhand des ChromeBooks, einem Vergleich mit dem ersten Album von Led Zeppelin und dem Nutzerverhalten von ChromeBook-Besitzern erklärt.
  • ÜBERWACHUNG Der Freitag: Datenaskese wird uns nicht retten: Statt politisch neue Weichen zu stellen, wird Nutzern empfohlen, weniger Daten im Netz zu hinterlassen. Das ist der falsche Weg, findet die Piratin Katharina Nocun in einem Gastbeitrag auf Freitag.de. Bei allen Problemen durch staatliche Überwachung, dem drohenden Ende der Netzneutralität und allmächtig erscheinenden Internet-Unternehmen, sollen wir uns laut Nocun „das mächtigste Werkzeug, das wir jemals hatten, nicht von ein paar alten Männern mit Allmachtsphantasien wegnehmen lassen“.
  • FACEBOOK f8: Helping Developers Build, Grow, and Monetize: Gestern fand in San Francisco die Entwicklerkonferenz f8 des sozialen Netzwerkes Facebook statt. Im Fokus der Neuvorstellungen an Features stand neben dem weiteren Ausbau von Facebook zu einer mobilen Plattform der Umgang mit den Nutzerrechten. Hier kommt Mark Zuckerberg in 10 Jahren wohl zum ersten Mal den Bedürfnissen der Mitglieder entgegen. Ilya Sukhar stellt im Facebook-Blog alle Highlights der f8-Keynote vor.

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Videokolumne: Osterspecial

Die Videokolumne am Ende des Osterfestes mit interessanten Filmhighlights vom verlängerten Wochenende! // von Hannes Richter Wenn man den Vorschauen der privaten Fernsehsender glaubt, ist Ostern wohl eher eine Art Fernsehfest. Von Action bis Romantic Comedy – in fetzigen Vorschauclips werden schon Wochen vorher die „Filmhighlights“ beworben und am Ende [...]
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Internet-Startups im europäischen Kontext

Wie können wir die Vorteile eines europäischen Marktes für Startups besser nutzen und welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden? D64, das Zentrum für digitalen Fortschritt e.V. und die Senatskanzlei des Landes Berlin laden dazu ein, diese Fragestellung heute Abend ab 19 Uhr im Roten Rathaus in Berlin zu diskutieren. Moderiert von Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma, diskutieren Béa Beste, Björn Böhning, Nora-Vanessa Wohlert, Carsten Brosda und Brigitte Zypries über Start-Ups in Europa und die hier vorherrschenden Rahmenbedingungen. Vor der Veranstaltung haben wir Nora-Vanessa Wohlert und Björn Böhning gefragt, wie wir in Deutschland – sei es in Berlin, Hamburg oder München … die Vorteile eines europäischen Marktes für Startups besser nutzen können.

Wie können wir die Vorteile eines europäischen Marktes für Startups besser nutzen und welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden?


Nora-Vanessa Wohlert, Gründerin von EDITION F


 

Zentral ist die Förderung des Startup-Ökosystems auf mehreren Ebenen: Die Schaffung einer eigenen Definition und Rechtsform für Startup, die Förderung von Startups durch günstige Mieten und Infrastruktur, der Glaube von Investoren an neue Ideen für die es noch keinen Proof of Concept in den USA gibt, die Schaffung von steuerlichen Anreizen für VCs um Investitionen international wettbewerbsfähig zu gestalten, die Entwicklung einheitlicher europäischer Datenschutzregeln um das Potenzial des Binnenmarktes auszunutzen und die Internationalisierung von Startups zu erleichtern. Aber: Wir müssen verstehen, dass Berlin nicht das nächste Silicon Valley wird, und auch nicht werden muss. Das gilt für ganz Europa, wir haben ein viel jüngeres Startup Ökosystem, als die USA, und müssen unsere Vorteile nutzen um etwas zu bauen, dass international erfolgreich wird.


Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei Berlin


 

Die Freizügigkeiten des europäischen Marktes bieten uns die besten Voraussetzungen, als Gründer-Standort noch stärker zu werden – allemal in Berlin. Wir haben nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, Talente aus dem Ausland zu gewinnen; wir können Gründer, etablierte Unternehmer und ihre Ideen in ganz Europa vernetzen und Kapitalgebern einen einheitlich regulierten Investitionsstandort bieten.

 

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Deutsche Telekom weitet Kooperation mit Evernote aus

Evernote Meetup Paris (adapted) (Image by Heisenberg Media [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Kooperation zwischen Deutsche Telekom und Evernote wird auf zwölf europäische Märkte ausgeweitet – auf Kosten von Netzneutralität und Innovation.Die Deutsche Telekom und Evernote haben heute bekannt gegeben, dass sie ihre Partnerschaft ausbauen und zusätzlich zu Deutschland in zwölf weiteren europäischen Märkten zusammenarbeiten. In der Strategie der Deutschen Telekom markiert [...]
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Lesetipps für den 4. November

In unseren Lesetipps geht es heute um die Verbildlichung von Kommunikation, Europa in den Medien, der Kampf zwischen Apple und Google um Emotionen, Geräte aus und für Afrika und Datenschutz in Deutschland. Ergänzungen erwünscht.

  • KOMMUNIKATION Netzlloyd: Am Anfang war das Bild: Bildkommunikation im Netz ist in vielen Fällen reflexhafte Kommunikation, grandios unterstützt und vereinfacht durch entsprechende Apps und Funktionen in den sozialen Netzwerken. Ein lesenswerter Beitrag von Julius Endert über die zunehmende Verbildlichung von Kommunikation, angetrieben von Facebook, Twitter & Co.
  • EUROPA Carta: Sollen die Medien mehr über die EU berichten? Dann ändert nicht die Medien, ändert die EU!: Nicht die Medien, wie allgemein angenommen, sind Schuld an der mangelnden Wahrnehmung europäischer Politik in Deutschland, sondern die europäischen Institutionen selber, wie Manuel Müller auf Carta schreibt. Diesem Öffentlichkeitsproblem der Europäischen Union kann nur mit mehr transnationaler Demokratie entgegnet werden, was die EU für Bürger und Medien auch wieder interessanter machen würde.
  • EMOTIONEN CNET News: How Google is beating Apple in the fight for emotions: „Designed in California“ ist ein Satz auf Produkten von Apple, der Emotionen auslöst und gewisse Bindungen zwischen Nutzer und Produkt schafft. Das ist die Stärke von Apple, doch Google holt immer weiter auf, wie Chris Matyszczyk schreibt. Vielleicht nicht gerade beim Thema Datenschutz oder in Deutschland, wirkt Apple im Vergleich zu Google eher wie das große, böse Unternehmen.
  • AFRIKA Ars Technica: VMK Tech designs phones and tablets for Africa, will soon build there too: Zuerst wollte Verone Mankou nur preiswerte Laptops in Afrika produzieren lassen. Sieben Jahre später ist aus der Idee die Firma VMK Tech geworden, die neben Laptops auch auf Smartphones und Tablets setzt. „Wir bauen gerade eine Fabrik in Brazzaville“ sagt Mankou. „Vorher haben wir die Geräte im Kongo entwickelt, in China fertigen lassen und dann im Kongo verkauft. Jetzt will ich im Kongo designen, im Kongo produzieren und im Kongo verkaufen.“
  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Schaar will Datenschutz vom Innenministerium lösen: Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar ist „arg enttäuscht“ von Innenminister Friedrich, der das Thema Datenschutz der Sicherheitspolitik unterordnen möchte. „Ein Ministerium, das sich in erster Linie als Sicherheitsministerium definiert, ist sicherlich nicht der beste Ort für das Thema Datenschutz“, sagte Schaar.

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5 Lesetipps für den 12. September

In unseren Lesetipps geht es heute um ein bisschen Netzneutralität, wie mit Twitter 4 Milliarden US-Dollar vernichtet wurden, eine Bitcoin-Prognose, Apples Chart und Facebooks neuer Newsfeed. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: EU-Kommission einigt sich auf etwas Netzneutralität: EU-Kommissarin Neelie Kroes will den Telekommarkt regeln und mit ihm auch die Netzneutralität. Ihr von Aktivisten stark kritisierter Entwurf war selbst bei Kollegen umstritten, hat sich aber trotzdem durchgesetzt.
  • TWITTER Egghat: Ein Tweet und seine Geschichte: Ein 26-jähriger Analyst würfelt ein paar schon bekannte Fakten über ein Öl-Unternehmen zusammen und kündigt seine „kritische“ Studie auf Twitter an. Was macht die Börse? Sie reagiert panisch, der Kurs der Firma sinkt und 4 Milliarden US-Dollar Wert sind vernichtet.
  • BITCOIN TechCrunch: How Bitcoin Is Following In The NASDAQ’s Footsteps: Auf der TechCrunch Disrupt in San Francisco nahm Alex Wilhelm an einer Diskussion über die Zukunft von Bitcoin teil und stellt dabei eine interessante Parallele zu NASDAQ-Kurs in den 90er Jahren fest,.
  • APPLE Quartz: The chart Tim Cook doesn’t want you to see: Auf der Präsentation des neuen iPhone zeigte Tim Cook ein seltsames Chart ohne viel Aussagekraft. Das auch dieses Bild mehr zu sagen hat als Cook lieb ist, zeigt die lesenswerte Interpretation von David Yanofsky.
  • FACEBOOK Clothesline: Facebook’s About to get a Whole Lot Prettier: Facebook bastelt mal wieder am eigenen Newsfeed-Design. Jeremy Leon findet, dass das soziale Netzwerk dadurch hübscher wird und stellt auf seinem Blog die wesentlichen Verschönerungen genauer vor-

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Mediathekenumschau vom 18. August

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischen wir die besten Perlen aus der TV-Flut.

MEDIENEREIGNIS: Gustl Mollath bei Beckmann

ZDF +++ Sendung vom 15. August: Natürlich ist es irgendwann auch mal gut und natürlich verstellt die Konzentration auf ein Einzelschicksal, bei dem Schuld und Unschuld erst noch geklärt werden müssen, den Blick auf das Große Ganze verstellen. In diesem Fall aber sollte man ihm zuhören. Gustl Mollath kann viel erzählen über die Verhältnisse in deutschen Psychiatrien. Wobei lange für (oder gegen) ihn geredet wurde. Das erste Mal selbst im Fernsehen ist er bei Beckmann gewesen.

GUT NACHGEMACHT: Nicht nachmachen

ZDF +++ Sendung vom 16. August: Mit „Nicht nachmachen“ füllt das ZDF die Sommerpause der heute show mit dem Ziel, das eher jüngere Publikum bei der Stange zu halten. Wobei „eher jünger“ hier für unter dem Altersdurchschnitt des Senders steht. Die Sendung ist dann auch so etwas wie Jack Ass für Erwachsene. Statt sich aber wie Johnny Knoxville berufsjugendlich zu geben, spielen Boning und Hoecker wie gewohnt mit Seriösität und Klamauk Ping Pong im Hipsterlook und treffen den Nerv einer Generation, die für’s ZDF immer noch jung ist.

EUROPA-SEHNSUCHT: Was mir fehlt

arte +++ laufende Reihe:Um Europa steht es nicht gut hört man allenthalben und an jeder Straßenecke. Da wirkt es manchmal geradezu drollig, wie der deutsch-französische Gemeinschaftssender arte die europäische Seele streichelt. Es ist aber auch zu schön, diesen innereuropäischen Migranten zuzuhören, die erzählen, was ihn in ihrer neuen Heimat gerade fehlt. Und wiedermal ist arte weit vorn, was Content und Präsentation im Netz angeht. Die Clips passen nicht so recht in ein klassisches TV-Format. Geben tut es sie trotzdem. Schön.

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5 Lesetipps für den 5. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Social TV aus Berlin, elektrisches Carsharing, Yahoo kauft den Social Media-Browser Rockmelt, das Lollapalooza auf Instagram und WLAN in Europa. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL TV W&V: Social TV-Sender Joiz geht auf Sendung: Heute geht in Berlin der Social TV-Sender, der erst vor gut zwei Jahren in der Schweiz an den Start gegangen war, auch in Deutschland als Vollprogramm auf Sendung – lizensiert für zunächst sieben Jahre. Täglich vier Stunden Liveprogramm – moderiert von sieben jungen, noch weitgehend unbekannten, frischen Moderatorengesichtern – gibt es dann für die 15- bis 34-jährige Generation Facebook in HD-Qualität.
  • CARSHARING Carsharingblog: E-Carsharing nimmt rapide zu: Das E-Carsahring Angebot in Deutschland nimmt immer weiter zu, neben zahlreichen Pilotprojekten setzen auch immer mehr etablierte Carsharing-Anbieter auf Elektrofahrzeuge. Bei DriveNow hat man Anfang Juni insgesamt 60 BMW ActiveE in München und Berlin eingeflottet. Ab 2014 soll auch der neue BMW i3 bei DriveNow zum Einsatz kommen.
  • ROCKMELT TIME.com: Yahoo kauft den Social Media-Browser Rockmelt: Jetzt sind die 20 voll. Mit dem für Facebook optimierten Social Media-Browser Rockmelt hat Yahoo-CEO Marissa Mayer ihren zwanzigsten Einkauf vollbracht. Der 2010 gestartete Browser hat nie den Durchbruch geschafft, doch ist mit seiner speziell für Smartphones und Tablets designten Version ein interessanter Einkauf in Hinblick auf die mobile Internetnutzung.
  • LOLLAPALOOZA Instagram Blog: Lollapalooza Festival: Am Freitag begann in Chicago das weltberühmte Kunst- und Musikfestival Lollapalooza. Über 250.000 Besucher besuchen in diesem Jahr das Festival und verursachen z.B. auf Instagram unter dem Hashtag #lolla eine wahre Fotoflut von Festivaleindrücken.
  • WLAN Techweekeurope UK: EU-Kommission wünscht sich mehr WiFi-Angebote in Europa: Einer Studie der Europäischen Kommission zu Folge wurden im Jahr 2012 rund 71 Prozent des WiFi-Datenverkehrs in Europa an Smartphones und Tablets versendet. Ein Trend, der wahrscheinlich noch anwächst. Die Kommission wünscht sich mehr WiFi-Angebote für die europäische Nutzer, ein teurer Vorgang. Auch solange preiswerte Varianten z.B. in Deutschland durch die Störerhaftung verhindert werden.

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Max Schrems: “Langeweile wird das Ende von Facebook sein”

Max Schrems (Bild: Jakob Steinschaden)
Jakob Steinschaden hat mit Max Schrems über die Zukunft des Datenschutzes in Europa, das Ende von Facebook und seine eigenen Polit-Ambitionen gesprochen. Ein lesenswertes Interview über wichtige Fragen in einer datengetriebenen Gesellschaft. Wer sich kritisch mit Facebook auseinandersetzt, kommt an dem Namen Max Schrems nicht vorbei. Der ehemalige Wiener Jusstudent [...]
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Europa gegen Google? – Die “Task-Force” macht ernst

Die Privatsphäre-Bestimmungen von Google kommen auf den Prüfstand. Ein europäisches Vorgehen gegen einen Internetkonzern stellt ein Novum dar, weshalb die Entwicklung dieser Verfahren mit Spannung beobachtet werden darf.

Wie die französische Datenschutzbehörde (CNIL) sowie auch der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Datensicherheit in Pressemitteilungen verkündeten, werden in sechs europäischen Ländern Untersuchungen und Prüfungen der jeweiligen Datenverarbeitungspraxis auf Grundlage der bestehenden Datenschutzerklärung (für Deutschland) von Google vorgenommen. Je nach Ausgang dieser Verfahren könnten aufsichtbehördliche Maßnahmen, wie etwa Bußgelder, die Folge sein.

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Studie: Medienindustrie profitiert von der Digitalisierung

MADDIDA (Bild: Official US Navy photograph [Public domain], via Wikimedia Commons)
Während Deutschland das Leistungsschutzrecht für Presseverlage durchwinkt, Zeitungen Paywalls zunehmend in Betracht ziehen und die Musikindustrie über dieses böse Internet jammert, stellt Booz & Company im Auftrag von Google die Studie „Digitale Zukunft des Kreativsektors“ vor. Demnach sieht es in Europa gar nicht so schlecht aus, was die Digitalisierung der [...]
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Von Daten, von Öl und einem neuen Datenwertgefühl

Die Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes, bezeichnet im Rahmen einer Rede („The big data revolution“) Daten als das neue Öl, als Treibstoff der Innovation, der Stärkung und des Antriebs unserer Wirtschaft, der, anders als der fossile Rohstoff, nicht ausgehen wird.

Meines Erachtens bestehen jedoch einige Unterschiede, welche es auch bei dem Entwurf der neuen Datenschutz-Grundverordnung und damit im zukünftigen System des Datenschutzes in Europa, zu berücksichtigen wären. Bleibt man bei dem Vergleich, dass Daten das neue (Roh-)Öl sind, dann wären die Menschen die abgestorbenen Organismen, aus denen unter Druck und Temperatureinfluss das Öl entsteht.

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Innovationsmacht China – Fernosterweiterung

Wenn China eine neue Wirtschaftsmacht wird, müssen Manager die dortige Kultur endlich verstehen. Helfen könnte ausgerechnet ein Bonmot von Jesus.

„Huawei ist eines dieser Beispiele, bei dem die Chinesen aus eigener Kraft versuchen, innovativ zu sein und eine Marktführung zu erobern. Das wird strategisch vom Staat politisch gefördert. Man will mit modernen Technologien die Chance nutzen, endlich nicht mehr nur hinterherzurennen. Die Chinesen leiden darunter, in den vergangenen 100 Jahren nicht mehr wirklich innovative Ideen auf den Markt gebracht zu haben. Das haben sie alles von uns übernommen, sie hatten ja die große Kulturrevolution und die Rückstände im letzten Jahrhundert. Sie sind von der Führung sehr beflissen bei innovativen Themen, wo wir im Westen noch kein Dominanz erreicht haben“, so Weisshaupt im Gespräch.

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Lovie Awards 2012 – Innovation made in Europe

Lovie Awards 2012

Denkt man an Netzkultur, Digital-Business und die großen Influencer des Webs, dann landet man zumeist schlussendlich in den USA. Nur wenige sehen Europa in der Hinsicht als treibende Kraft im Internet an. Dass das allerdings nicht stimmt und hier mindestens genauso große Innovation, Kreativität und eine resonante Szene etabliert ist, beweisen die Lovie Awards, die seit dem letzten Jahr Europas verdiente Web-Protagonisten, kreative Netzwerke, Inhaltsherausgeber, kulturelle und politische Organisationen sowie private Blogger ehrt.

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Gemüse für Europa – aus Sklavenhand

In Südspanien werden Gemüse und Früchte für ganz Europa angebaut – unter Plastikplanen, die ganze Landstriche zudecken, und mit der Hilfe von ArbeitsmigrantInnen, die gnadenlos ausgebeutet werden. Sie sind Europas Sklaven des 21. Jahrhunderts. Und Europas KonsumentInnen tragen dafür Mitverantwortung. – Eine Anklage. Weiterlesen »

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Netzpolitik: Lobbying für Einsteiger

In Brüssel berät das Europäische Parlament am 22.September über das Telekom-Paket, das unter anderem die etwas gruselig-altmodische Three-Strikes-Out-Regelung einführen soll: Wer dreimal beim Download illegaler Inhalte erwischt wird, dem würde der Zugang zum Internet gesperrt. Das kann der richtige Weg nicht sein, hat sich Markus Beckedahl von Netzpolitik.org gedacht und tut es den großen Konzernen dieser Welt nach: Er ist nach Brüssel gefahren, um mit Europaparlamentariern über das Telekom-Paket zu sprechen und sie mit etwas Glück von dem Sinn und Unsinn einiger Punkte des Gesetzespaketes zu überzeugen: Graswurzel-Lobbyismus nennt sich das ganze.

Aber wie funktioniert solches Lobbying eigentlich? Ganz einfach, erklärt Markus per Video: Einfach nach Brüssel fahren, Hausausweis für’s Parlament besorgen und mit den Abgeordneten sprechen:

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