Alle Beiträge zu etsy

Mach Deine Hausaufgaben. Kreativszene meets Abmahnwelle.

Hand- und Selbergemachtes verkaufen, ob über das Internet oder auf Märkten und Basaren – die Welle des Selbermachens, die seit 2006 auch in Deutschland beständig an Fahrtwind aufnimmt, macht immer mehr Hobbydesignern, DIYlern und Bastlern das Verkaufen ihrer bislang für den Eigenbedarf gefertigten Produkte schmackhaft. // von Anissa Stetter

Mach Deine Hausaufgaben. Kreativszene meets Abmahnwelle.

Zu verlockend sind die Erfolgsgeschichten von Kreativen, die sich über ihr Hobby ein zweites Standbein, wenn nicht sogar eine eigene Existenz aufgebaut haben. Zu schön der Gedanke, von daheim nebenher doch noch ein wenig mehr Geld auf dem Konto zu haben. Und das mit nur wenigen Klicks. Denn die braucht es gerade einmal, um einen Shop auf einem der immer zahlreicher werdenden Internetmarktplätze für Selbstgemachtes und Unikate zu eröffnen.

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Etsy vs. DaWanda: Kampf der Titanen

Etsy und DaWanda – die beiden Anbieter stehen für Social Commerce: Während andere nur hier und da Elemente in ihre Shops einfügen, setzen sie voll auf die Kraft des sozialen Kaufens und Verkaufens. Das Konzept ist schnell erklärt: DaWanda und Etsy wollen dem Handwerker oder der Bastlerin von nebenan ihren eigenen Shop geben. Zugelassen sind ausschließlich selbstgemachte Produkte, Materialien oder Dinge aus der guten alten Zeit. Finanzieren tut sich dieser Service zum einen durch die Einstellgebühr: Jeder Verkäufer muss pro eingestelltem Artikel einen Betrag bezahlen. Etsy verlangt derzeit 20 (US-)Cents, DaWanda setzt auf ein abgestuftes System zwischen 10 und 30 (Euro-)Cents. Zum anderen gibt es eine Verkaufsprovision: 3,5 % des Verkaufspreises gehen an Etsy, DaWanda verlangt 5 %. Wer sein Produkt gerne auf der Startseite anpreisen möchte, findet dafür verschiedene weitere Preismodelle.

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Von ebay zu Dawanda: Was ist Social Commerce?

Denken wir einmal zurück. Wer sich noch an die Zeiten des Tante-Emma-Ladens erinnern kann – oder jemanden kennt, der das tut – kennt seine Rolle: Nicht nur Versorgung mit wichtigen Lebensmitteln war seine Aufgabe, sondern auch und gerade Treffpunkt und Kommunikationsgelegenheit. Produkte wurden empfohlen oder bekamen ihr Fett ab. Tante Emma durfte dabei ruhig zuhören, um zukünftig bessere Brötchen backen zu können.
Dann kamen die großen Kaufstadts, und alles wurde anders. Rückfragen beschränkten sich auf ein schnödes „War der Einkauf okay?“ beim Bezahlen. Und Gespräche über Produkte verlagerten sich nach außen, weg vom Laden selbst. Mit dem Siegeszug des weltweiten Netzes war das nicht anders. E-Commerce war das große Thema, ein großes Warenangebot war gefragt. Weiterlesen »

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Merkwürdiges und Schönes – entspannte virtuelle Einkaufsbummel bei etsy

Etsy.com ist ein Hort für alle Liebhaber des Selbstgemachten. Wer immer die Idee hatte, etwas zusammenzubasteln oder zu designen, kann es bei etsy wieder loswerden – denn etsy ist eine Verkaufsplattform für handgemachte Produkte aus der ganzen Welt.

Das Schöne daran: Man merkt den Produkten die wurschtelige Liebe, die viele ihrer Verkäufer hineingesteckt haben, richtig an – egal ob sie Donuts aus Plüsch verkaufen, Portemonnaies, die sie aus Klebeband gefertigt haben oder Ohrringe aus lettischen Holzstückchen.

Wie funktioniert etsy?
Das Prinzip von etsy: Jeder, der etwas verkaufen möchte, kann sich recht unbürokratisch anmelden, seinen Shop einrichten und seine Produkte feilbieten. Das offensichtlich ziemlich breite Produktangebot haben die etsy-Macher auf eine sehr clevere Art und Weise geordnet und miteinander vernetzt, so dass der potentielle Käufer stets weitere Produkte, Verkäufer und Shops angeboten bekommt.

Man kann außerdem gezielt nach Geschenken für Mama, Papa, Teenager, spezielle Frauen oder Arbeitskollegen suchen, kann nach Produkten in seiner Lieblingsfarbe fahnden – oder sich auf einem Globus anzeigen lassen, wo auf der Welt die Verkäufer der Produkte sitzen. Sich in diesem Produktkosmos ein wenig treiben zu lassen, macht Spaß – auch Menschen, die sonst lieber in echte Geschäfte einkaufen gehen.

Für wen ist etsy gedacht?
Einfach in der Bedienung ist etsy nicht nur etwas für Online-Kauffreaks, sondern für alle, die keine Lust haben, nur das anzuziehen und sich in die Wohnung zu stellen, was Großdesignerketten ihnen vor die Nase setzen.

Etsy (Screenshot)
Bildquelle: Screenshot von Etsy.com

Blogpiloten-Urteil:
Die Seite ist klar strukturiert und lotst den User in hübschen Virtuellbummeln durch die Angebote. Von jedem Produkt gibt es eine Menge Fotos und detaillierte Beschreibungen auf Englisch. Selbst wenn man nicht auf Anhieb das gewünschte findet, treibt einen das etsy-Leitsystem geschmeidig durch das Produktwirrwarr bis zu den Dingen und Verkäufern, die genau den eigenen Geschmack treffen. Darum ist etsy auch geeignet für Leute, die sonst nie im Netz einkaufen und denen die digitalen Wühltische von Ebay auf die Nerven gehen.

Kleiner Dämpfer für deutsche Kaufwillige: Etsy ist eine Seite aus den USA. Zwar gibt es dort auch jede Menge Verkäufer aus anderen Teilen der Welt – die Verkäufer sitzen aber in den Staaten. Und so entstehen für den Versand häufig größere Mehrkosten. Aber im Ernst: für das eine oder andere selbstgedengelte Unikat lohnt es sich trotzdem!

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