Alle Beiträge zu Eric Schmidt

5 Lesetipps für den 16. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Netzneutralität als Lösung, Passwort-Manager, Exportkontrolle für Überwachungssoftware, Pinterest fordert Google heraus und Mathias Döpfner schreibt einen offenen Brief an Eric Schmidt. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: Yes, Net Neutrality Is A Solution To An Existing Problem: Telekommunikationsunternehmen auf der ganzen Welt stellen Netzneutralität immer als die Lösung in der Suche eines Problems dar. Marvin Amm widerspricht dieser Ansicht auf Techdirt und erklärt, warum Netzneutralität eine wirkliche Lösung ist und vor allem auf welche Probleme.
  • PASSWÖRTER CNET: Why you need a password manager: Der in OpenSSL gefundene Bug namens Heartbleed führte bei vielen Nutzern zu einem Überdenken ihres Nutzerverhaltens, wenn es um Passwörter geht. Eine Lösung sind Passwortmanager. Lance Whitney stellt auf CNET vor, wie diese funktionieren und warum sie wichtig sind.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Aktivisten fordern schärfere Exportkontrollen für Software: Überwachungssoftware aus Deutschland und Europa ist in vielen undemokratischen Staaten im Einsatz. Doch genaue Kriterien für Exportverbote festzulegen ist schwierig. Auf Zeit Online schreibt Friedhelm Greis über den wachsenden Protest von Aktivisten, die mehr Exportkontrollen auch für Software fordern.
  • PINTEREST ReadWrite: Why Pinterest Is The Google Competitor You Weren’t Expecting: Auf Pinterest gibt es jetzt mehr als eine Million Place Pins. Keine direkte Konkurrenz für Google Maps, aber Lauren Orsini erklärt auf ReadWrite, warum Pinterest durch seine von Nutzern kuratierte Bildersuchmaschine zu einer Bedrohung für Google wird.
  • OFFENER BRIEF netzwertig.com: Die Ängste von Springer-Chef Mathias Döpfner: In einem offenen Brief in der FAZ schildert Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner seine Befürchtungen im Bezug auf die Macht und Abhängigkeit von Google. Martin Weigert findet, dass Döpfner einige wichtige Dinge anspricht, aber auch in Erinnerung ruft, warum neben der Sorge über Google auch die über den Verlagslobbyismus angebracht ist.

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Eric Schmidt attackiert Apple mit einem geschickten Posting

n Googles eigenem sozialen Netzwerk Google+ hat Google-Vorsitzender Eric Schmidt eine kurze Anleitung auf seinem Profil veröffentlicht, wie iPhone-Nutzer ganz leicht zu Googles mobilen Betriebssystem Android wechseln können. Der „Eric’s Guide: Converting to Android from iPhone“ betitelte Post ist eine Reaktion auf diverse Apple-Veranstaltungen in letzter Zeit, auf denen Android stark kritisiert wurde. Schmidt verwies auf die im Vergleich zum iPhone technisch besseren Android-Smartphones und nannte sie das perfekte Weihnachtsgeschenk für iPhone-Besitzer.

Bei dieser Spitze beließ es Schmidt aber nicht. In Anspielung an die Apple-Kampagne „Real People“ von 2002, in der Apple für den Wechseln von PC zum Mac warb, listet Schmidt weitere Gründe auf, weswegen Menschen seiner Meinung nach für ein Android-Smartphone statt eines iPhones entscheiden sollten. Laut Schmidt ist der Chrome-Browser dem Safaria-Browser von Apple vorzuziehen, denn „er ist sicherer und in so vielen Belangen besser„. Im Rest seines Beitrages erklärt Schmidt, wie Nutzer ihre Mails und Kontakte mitnehmen und Musik oder Fotos importiert werden können. Auch wie alle Daten in Googles Cloud übernommen werden können, schreibt Schmidt in fünf Schritten auf.

Das der Umzug zu Google-Diensten und die Einrichtung von Android relativ simpel ist und auch gut dokumentiert, ist kein Geheimnis. Jens Minor vom GoogleWatchBlog sieht deshalb in Schmidts Posting eher einen „Denkanstoß für die Nutzer die über den Kauf eines Smartphones für sich oder als Weihnachtsgeschenk nachdenken“ und die Spitzen als Ausdruck „wie abgekühlt die Situation zwischen den beiden Unternehmen derzeit ist„.

 


 

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