Alle Beiträge zu E-Book

Wattpad rückt Bücherschreiben in den Fokus

Devices (Image by Wattpad)
Wer gerne viel Zeit vor dem Laptop verbringt und Geschichten schreibt, allerdings keinen Verlag für seine Bücher findet oder einfach nur Wert auf Feedback und eine tolle Community legt, der sollte sich Wattpad genauer ansehen. Ich selbst bewege mich mittlerweile beinahe täglich auf der E-Book-Plattform und kann bislang nur von [...]
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Electric Book Fair 2014: Erste deutsche E-Book-Messe

Kindling (adapted) (Image by Windell Oskay [CC BY 2.0] via Flickr)
Am Samstag, dem 21. Juni 2014 findet in Berliner ‚Supermarkt‘ die erste E-Book-Messe Deutschlands statt. // von Tobias Schwarz Leander Wattig ist der Typ im Internet, der was mit Büchern macht, wobei er eigentlich führende Medienunternehmen bei der Entwicklung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen im Internet berät. Da ich [...]
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Privat ist anders – Urheberrecht und Datenschutz auf Facebook

The Art of Facebook (adapted) (Image by mkhmarketing [CC BY 2.0] via Flickr)
iRights.Media startet eine E-Book-Reihe zu den Umwälzungen und Herausforderungen der digitalen Welt. Im ersten Teil geht es um Facebook. Facebook ist in Deutschland das meistgenutzte soziale Netzwerk. Aber viele Nutzer stellen sich Fragen: Wie privat ist mein Facebook-Profil? Was darf ich posten, ohne die Urheberrechte zu verletzten? Welche Daten erfasst [...]
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Die Trends des Monats – Dezember

Tastatur, keyboard, hand, produktivität, trend
Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Lukas Menzel Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es ein neues, innovatives Medienprojekt, ein praktisches Gadget oder ein neues digitales Geschäftsmodell. Wir stellen euch [...]
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5 Lesetipps für den 4. November

In den Lesetipps geht es heute um die die Finanzierung und Beteiligung der Digitale Agenda, den Preis für E-Books, Yo und einen YouTube-Verein.

  • 301+ Krautreporter: Die Emanzipation der YouTuber: Die deutsche YouTube-Szene wirkt manchmal wie ein sehr bunter Haufen, in der alles Schrille gut ankommt, während gesellschaftliche Themen nur ab und zu Gehör finden. Denn vor allem geht es um die Vermarktung der Videos, mit denen schon heute viel Geld verdient werden kann. Ein paar YouTuber wollen aber mehr als das bzw. in Rahmen der Professionalisierung nicht das opfern, was für sie einmal den Reiz ausgemacht hat, mit den Videos anzufangen und haben in Berlin einen Verein gegründet, den Stefan Niggemeier für die Krautreporter vorstellt.

  • DIGITALE AGENDA I Handelsblatt: Bundesländer verlangen Finanzierungskonzept für Digitale Agenda: Donata Riedel berichtet im Handelsblatt von einem Zwölf-Punkte-Papier der Bundesländer, in dem sie von der Bundesregierung ein Finanzierungskonzept für die Digitale Agenda verlangen. Laut der kurzen Meldung geht es wohl vor allem um Technologieförderung, Anpassungen und Erforschung des digitalen Wandels im Beruf, sowie den schnellen Ausbau der Breitbandnetze gehen. Letzteres ist bisher nur durch eine Milchmädchenrechnung von Alexander Dobrindt gedeckt, die wohl so nicht aufgehen wird. Vom Länderthema Nr. 1, der Bildung, liest man in Riedels Meldung leider nichts. Das Papier an sich ist nicht verlinkt.

  • E-BOOKS Wired Germany: Warum kostet ein E-Book, was es kostet?: Auf Wired.de schreibt Kai Wels über die Entstehung des Preises für E-Books. Und wie verschieden die von der Buchbranche herausgegebenen E-Books sind, denn von „Plain Text oder Enhanced, Flowed oder Fixed Layout, ePub1, ePub2 oder ePub3, mit hartem DRM, Soft-DRM oder ganz ohne Kopierschutz“ ist alles dabei. Dazu kommt der Innovationsdruck, die neuen technologischen Entwicklungen nicht nur mitzugehen, sondern vielleicht auch selber zu entwickeln. Das größte Problem der Branche ist aber, E-Books zu akzeptieren und diese Wertschätzung auch zu zeigen, damit sie bei den Lesern auch nicht mehr als das wahrgenommen werden, was E-Books gerade nur sind: „Beiwerk zu gedruckten Büchern“.

  • YO Medium: Yo, Mid-Term Elections: Über die Rolle von Suchmaschinen bei den in den USA anstehenden Mid-Term-Wahlen haben wir schon berichtet, in den gestrigen Lesetipps auch noch über die Rolle von Facebook. Heute geht es um Yo, die auf Medium eine Partnerschaft mit der Zeitung USA Today bekannt gaben, welche über die Benachrichtigungs-App Informationen zur Wahl verschicken wollen, ähnlich wie es die BBC bereits mit WhatsApp in Indien und Kenia getestet hat. Ach ja, und „ElectYOns“ ist wohl der Wortwitz des Tages.

  • DIGITALE AGENDA II Bundestag Digital: Onlinebeteiligungstool des Ausschusses „Digitale Agenda“ startet: Gestern startete der Ausschuss „Digitale Agenda“ das erste Onlinebeteiligungstool, um die interessierte Öffentlichkeit einzubinden. Schon das morgen stattfindende Fachgespräch zu Open Data kann hier diskutiert werden. Kritiker bemängeln, dass die Beteiligung nur bei sowieso öffentlichen Terminen möglich ist und dann auch nur zu den Bürozeiten des Parlaments. Ob unter diesen Rahmenbedingungen das erst einmal nur bis Sommer 2015 geplante Projekt ein Erfolg wird, bleibt offen. Nach dem enttäuschenden Umgang mit den ebenfalls schon durch Partizipation entstandenen Ergebnissen der Enquete sind viele Engagierte vielleicht etwas enttäuscht.

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5 Lesetipps für den 7. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Qualität dank Flatrate, Creative Commons, Joss Whedon, die Idee des Knopfdrucks und Stefan Niggemeier im Interview. Ergänzungen erwünscht.

  • FLATRATE Süddeutsche.de: Alle Macht dem Kunden: Die Kulturflatrate war eine der besten Ideen, die in den letzten Jahren als Reaktion auf den digitalen Wandel diskutiert wurden. Doch analoge Denkweisen in der Politik und ihre Pfründe sichernde Rechteinhaber zerstörten erfolgreich jeglichen Fortschritt dieses Gedankens. Mit dem Ergebnis, dass wir heute für verschiedene Flatrates bezahlen, die Gelder allerdings auf die Konten von Technologieunternehmen gehen und nur Cent-Beträge bei den Künstlern ankommen. Matthias Huber erklärt auf Süddeutsche.de (für die meisten leider zehn Jahre zu spät), warum Flatrates auch für Qualität sorgen können und zeigt, wie toll eigentlich ein Flatrate-Konzept à la Kulturflatrate „made in Germany“ gewesen wäre.

  • CREATIVE COMMONS Politik Digital: Creative Commons in der ARD: Im vergangenen Jahr hat die ARD auf Beschluss der Redaktionskonferenz Online (RKO) eine Arbeitsgruppe Creative Commons gegründet, in der darüber nachgedacht wurde, ob Creative Commons (CC) ARD-kompatibel ist und inwiefern freie Lizenzen in den ARD-Anstalten genutzt werden können. Nun wurden Ergebnisse bekannt, die ich in einem Gastbeitrag auf Politik Digital kommentiert habe.

  • KREATIVITÄT Co.Create: Life And Work Lessons From Joss Whedon’s Biography: Selten bin ich der Meinung, dass über eine Person eine Biographie geschrieben werden muss, die nicht mindestens 70 Jahre alt ist, was heutzutage ja fast schon kein Alter mehr ist, in dem man schon ein Fazit ziehen kann. Bei dem Regisseur Joss Whedon möchte ich da fast eine Ausnahme machen, obwohl er in diesem Jahr erst 50 Jahre alt geworden ist. Doch sein Schaffen ist, wie es seine Biographin Amy Pascale treffend heraus gearbeitet hat, eine nahezu perfekte Anleitung für Kreative, besonders wie man mit dem Scheitern umgehen sollte. Jackie Snow erklärt auf Fastcocreate.com was wir alles vom Schaffer von „Buffy“ und „Firefly“ lernen können.

  • TECHNOLOGIE Berliner Gazette: Alles auf Knopfdruck? Wie Technik unsere Fantasien von Ermächtigung beflügelt: In der Politik verspricht man Wandel per Knopfdruck. Demokratie soll zum Computerspiel werden und einem Whistleblower wie Edward Snowden wird nachgesagt, die Welt mit einer „gewitzten Tastenkombination“ verändert zu haben. Auch Parteien haben diesen Traum. Doch können wir die Welt tatsächlich per Knopfdruck verändern? Berliner Gazette-Herausgeber Krystian Woznicki geht dieser interessanten Frage auf eine sehr lesenswerte Art und Weise nach.

  • INTERVIEW Horizont: „Die Huffington Post ist im Vergleich zur Bild…“: Für Horizont hat Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden den Medienjournalisten und BILDblog-Gründer Stefan Niggemeier interviewt. In dem Interview gehen beide die komplette Checkliste an zu besprechenden Themen des Medienwandels durch – von C wie Clickbaiting. über K wie Krautreporter bis P wie Paywalls. Dazu spendiert Niggemeier die wohl beste Einordnung der deutschen Ausgabe der Huffington Post: „Es ist keine Bereicherung des deutschen Medienmarkts. Die deutsche Huffington Post macht nichts anderes, als Inhalte, die andere schon haben, nochmal zu überdrehen und eine übertriebene Überschrift zu geben.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 24 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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E-Books im Denknebel des Literaturbetriebs

Das E-Book wird bislang als schlechteres Buch angesehen – und trotzdem teurer verkauft. Und die neuen Schreibweisen der Netzzeit warten nicht auf den alten Literaturbetrieb. // von Gunnar Sohn. E-Books sind in Deutschland noch nicht der absolute Renner. Und wenn ich mir die Preispolitik für digitale Bücher hierzulande anschaue, wundert [...]
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Europas erste E-Book Messe macht Lust auf mehr

Auf dem Electric Book Fair fanden letzten Samstag mehr als zwanzig einzelne Veranstaltungen statt. Bis zu 300 Teilnehmer sprachen über die digitale Zukunft des Buches. // von Lars Sobiraj Obwohl der Electric Book Fair außerhalb der eigenen Blase vergleichsweise wenig Beachtung fand, folgten der Einladung rund 300 Personen. Neben zahlreichen [...]
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5 Lesetipps für den 20. Juni

In den Lesetipps geht es um Internet Governance beim EuroDIG, Crowdfunding und Journalismus, die Zukunft der Arbeit, eine Selfie-Diagnose und E-Books. Ergänzungen erwünscht.

  • EURODIG Politik Digital: Ist das Internet kaputt? „Es kommt darauf an“: Noch nie wurde so viel über das Wesen, die Struktur und die Zukunft des Internets gesprochen wie zurzeit. Auch auf dem European Dialogue on Internet Governance 2014 (EuroDIG) suchten sehr unterschiedliche Akteure Antworten auf die Frage, ob und warum das Vertrauen ins Netz verspielt ist und wie es wiederhergestellt werden könnte.
  • JOURNALISMUS PandoDaily: When it comes to crowdfunding, reporting is absolutely crushed by comic books: Paul Carr hat sich die neue Kategorie für journalistische Projekte auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter angesehen und festgestellt, das selbst die erfolgreichsten Projekte nur ein zehntel der Summe eingesammelt haben, die Comic-Projekte schaffen. Sein Fazit: Journalisten müssen Zeichnen lernen. So oder so sollte mehr über visuelle Elemente im modernen Journalismus nachgedacht werden.
  • ARBEIT 2.0 Somewhere’s Blog: Interview with Mike Pearce on the future of work: Ein lesenswertes Interview mit dem Development Manager von MOO, Mike Pearce, über die Zukunft der Arbeit und seine Ansichten darüber, wie eine kreative Unternehmenskultur in einer Firma etabliert werden kann.
  • SCHLAGANFALL CNET: Selfie diagnosis – Woman captures stroke on phone as it happens: Alle zwei Minuten hat jemand einen Schlaganfall in Deutschland. Nach Herz- und Krebserkrankungen sind Schlaganfälle hierzulande die dritthäufigste Todesursache. Eine Frau in Toronto hat einen vermeintlichen Schlaganfall mit ihrem Smartphone aufgenommen und so eine Verdachtsdiagnose bestätigen können. Die Selfie-Diagnose brachte Gewissheit über ihren Zustand.
  • E-BOOK Tarnkappe.info: Wie können wir aus Buchpiraten Konsumenten machen?: Morgen findet in Berlin die Electric Book Fair statt und unser Autor Lars Sobiraj wird ein Panel über Buchpiraten moderieren. Auf seinem Blog setzt er sich zur Vorbereitung mit der Zahlungsmoral im Internet auseinander und wie aus sogenannten Buchpiraten zahlende Konsumenten gemacht werden können.

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Friede, Freude, Kopf in den Sand

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um den deutschen Buchhandel. // von Nico Lumma

 

Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels für Jaron Lanier war lange überfällig. Lange dachte man, die Musikindustrie hätte den Schuss nicht gehört und würde die Zukunft verschlafen, aber da haben die Herren der Plattenlabel die Rechnung ohne den Börsenverein des deutschen Buchhandels gemacht. Lange schon führt der Börsenverein einen Kampf gegen das Böse in Deutschland. Das Böse, das ist das Digitale.

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Alle tun es, das Urheberrecht schweigt: Remix

2985192607 (adapted) (Image by José Carlos Cortizo Pérez [CC BY 2.0] via flickr)
Remix gehört zum digitalen Alltag, aber das Gesetz erlaubt es eigentlich nicht. Ein neues Buch versammelt die Stimmen der Remix-Revolution. // von Valie Djordjevic Seit einem Jahr sammelt die Initiative „Recht auf Remix“ Interviews von Künstler, Musikern, Filmemachern, Medienwissenschaftlern und Veranstaltungsorganisatoren. Ihr Ziel ist es, ein Recht auf Remix im [...]
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5 Lesetipps für den 11. April

In unseren Lesetipps geht es heute um gemeinfreie E-Books, Amazon kauft Comixology, Hashtag-Kapagnen, Google Glass und Journalismus sowie Heilmittel gegen Heartbleed. Ergänzungen erwünscht.

  • E-BOOKS e-book-news.de: „Pro Monat setze ich rund 30.000 E-Books ab“: Der Neusser Jürgen Schulze hat Deutschlands vermutlich erfolgreichsten Ein-Mann-Verlag auf die Beine gestellt: Null Papier. Schulze verkauft ausschließlich E-Books, mit dem Schwerpunkt auf gemeinfreien Klassikern, monatlich rund 30.000 Stück. Derzeit steht er mit einer Gesamtausgabe von Grimms Märchen bei Google Play auf Platz eins in den E-Book-Charts. Im Interview spricht er über Vorurteile gegen E-Books, den Unsinn von hartem Kopierschutz, die abnehmende Dominanz von Amazon, die Prüderie im iBooks Store und die Zukunft des digitalen Buchmarkts.
  • AMAZON CNET: Amazon snaps up digital comics retailer Comixology: Amazon hat den digitalen Comicladen Comixology gekauft. Was in erster Linie wie der Zukauf einer sehr tollen Firma in einem sehr speziellen Bereich für Publikationen aussieht, ist in Wahrheit eine viel tiefer gehender Akquise. Jeder, der eine Comic-App nutzt, die die von Comixology entwickelte Tap-To-Read-Methode nutzt, weiß was damit gemeint ist. Amazon hat sich hier Technologie eingekauft, die unser Leseverhalten auf Endgeräten verändern wird.
  • HASHTAG W&V: Warum wir momentan so viele Hashtag-Kampagnen sehen: Kaum eine Kampagne kommt heute mehr ohne einen Hashtag aus. Warum das so ist und wie der perfekte Hashtag aussieht, darüber hat W&V Online mit Michael Kamleitner gesprochen. Er ist Geschäftsführer und Mitgründer der Wiener Agentur Die Socialisten und hat zuletzt auf der AllFacebook Marketing Conference über das Thema gesprochen.
  • GOOGLE GLASS AJR.org: How Journalism Professors Are Bringing Google Glass into the Classroom: Die Datenbrille von Google namens Glass polarisiert, aber abseits von erdachten Worst-Case-Szenarien sind die Anwendungsmöglichkeiten vielfältig. In den USA haben nun Professoren für Journalismus über den Einsatz von Google Glass in der Uni nachgedacht. Studenten könnten mit der Brille ganz neue Techniken der Reportage in der Erste-Person-Perspektive erlernen und weiterentwickeln.
  • HEARTBLEED Zeit Online: Heilmittel gegen Heartbleed im Test: Die simple Konsequenz aus dem Heartbleed-Bug in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL ist, alle Passwörter (mindestens von Diensten, die bekannterweise betroffen sind) zu ändern. Das ist aber dann doch nicht so einfach für die Nutzer, sprich mühsam. Auf Zeit Online stelle Thorsten Schröder ein paar Programme vor, die helfen könnten, zumindest nach einem ersten Akt der Initiative zu mehr Sicherheit.

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5 Lesetipps für den 11. März

In unseren Lesetipps geht es heute ePub3 für E-Books, die Suche nach dem Erfinder von Bitcoin, die neue Offenheit von Getty Images, ein Interview mit Alan Rusbridger und Journalismus mit Drohnen. Ergänzungen erwünscht.

  • EPUB3 Self-Publisher-Bibel: Die Zukunft des eBooks? Das ePub3-Format tut sich schwer: Das ePub3-Format für eBooks ist seit über zwei Jahren offizieller Standard des IDPF. Man sollte also meinen, dass die Hard- und Software-Hersteller seitdem genügend Zeit hatten, ihre Produkte anzupassen. Dass Amazon da nicht den Vorreiter spielt, überrascht nicht – aber wie sieht es bei den anderen Unternehmen aus? Matthias Matting schreibt in seinem Blog über den Status Quo von ePub3.
  • BITCOIN Zeit Online: Wie US-Medien den angeblichen Bitcoin-Gründer jagen: Mit der Pleite der Bitcoin-Bank Mt. Gox ist das Thema erst nach dem Hype in den großen Medien angekommen, die sich als erstes auf die vermeintlich journalistische Jagd nach dem Gründer der digitalen Währung Bitcoin machten und ihn wohl auch gefunden haben. Doch das ist höchst zweifelhaft und die Methoden der Journalisten sorgen für Empörung, wie Kim Bode für Zeit Online aus New York berichtet.
  • GETTY IMAGES Carta: Gratisbilder für alle – attraktiv oder gefährlich?: Die FAZ titelte euphorisch: “Gratisfotos für Blogger: Getty für alle!“ Hintergrund war die Ankündigung der Bildagentur Getty Images, es künftig Bloggern zu gestatten, unter gewissen Voraussetzungen Bilder aus dem Katalog der Bildagentur kostenlos einzubinden. Thomas Schwenke hat die Änderungen der Nutzungsbedingungen von Getty Images genauer unter die Lupe genommen und kommt zu einem gemischten Fazit. Thomas Stadler erklärt auf Carta.info fünf entscheidende Aspekte davon.
  • ALAN RUSBRIDGER NYTimes.com: Interview mit Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger im New York Times Magazine: Lesenswertes Interview mit Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger in der aktuellen Ausgabe des New York Times Magazine, in dem er über den Finanzierungsansatz des Guardian Auskunft gibt und wie sich dieser zum Beispiel von der New York Times unterscheidet, aber auch wie ein Medium eine Institution des öffentlichen Raums der Gesellschaft werden kann.
  • DROHNEN-JOURNALISMUS Vodafone Institut: Drone journalism – set for take-off: Auf einem ersten Workshop der Konferenzreihe „Groundbreaking Journalism“ wurde das Thema Drohnen-Journalismus behandelt, einem spannenden Anwendungsbereich für die immer preiswerteren Flugobjekte. Dabei drehte es sich nicht nur um die Frage, ob Medien in Zukunft Drohnen einsetzen werden, sondern ob es dazu einen moralischen Standard geben sollte. Zum einen steigen nämlich die Möglichkeiten des Storytelling, aber auch die Gefahren der Verletzung von Grundrechten wie das der Privatsphäre anderer Leute.

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E-Book: „Verschlüsselt! – Wie ich sichere Kommunikation im Netz lernte“

Tobias Gillen hat ein E-Book über die Verschlüsselung seiner eigener Kommunikation geschrieben. Im Interview erklärt, was ihn dazu bewegte // von Tobias Schwarz In seinem ersten E-Book „Verschlüsselt! – Wie ich sichere Kommunikation im Netz lernte“ beschreibt Netzpiloten-Autor und freier Medienjournalist Tobias Gillen seinen persönlichen Weg zu verschlüsselten E-Mails, sicherem [...]
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E-Books werden beliebter – die Buchpreisbindung nicht

Laut einer Studie des Marktforschungsinstitut Ipsos sind E-Books voll im Trend – die Mehrheit der Deutschen will sie aber deutlich günstiger als gedruckte Bücher. Für die von der Gutscheinplattform Deals.com beauftragten Studie hat das Marktforschungsinstitut Ipsos über 1.005 Studienteilnehmer nach ihren Lesegewohnheiten gefragt. Interessant ist, dass im Vergleich zum Vorjahr 10 Prozent mehr Deutsche E-Books lesen, dass ihn aber der durch die Buchpreisbindung festgelegten Preis dafür zu teuer ist. In Deutschland wird sich dieser Preis nicht ändern, denn die Buchpreisbindung ist ein von den Verlagen hart verteidigtes Politikum.

 


 

  • 2 von 5 der Deutschen haben bereits ein E-Book gelesen – rund 10 Prozentpunkte mehr als 2012.
  • E-Reader und Tablets als E-Book-Medien stark im Kommen, dennoch: Jeder Vierte findet E-Books zu teuer.
  • Doch das Politikum Buchpreisbindung wird preiswertere E-Books auch in Zukunft verhindern.

E-Books werden immer beliebter

Das Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte, Deals.com, hat bereits zum zweiten Mal das E-Book-Leseverhalten der Deutschen unter die Lupe genommen. Fazit: E-Books werden immer beliebter. Während noch vor einem Jahr nur jeder dritte Deutsche schon mal ein E-Book gelesen hat, liegt die Zahl der Nutzer mittlerweile bei 41 Prozent. Auch wenn elektronische Bücher weithin bekannt sind, werden sie dennoch wenig gelesen: Nur ein Drittel (32 Prozent) der E-Book-Nutzer liest E-Books mehrmals die Woche oder sogar täglich – 42 Prozent nur einmal im Monat oder seltener. Jeder Zehnte behauptet allerdings, mehr zu lesen, seitdem er E-Books nutzt.

Was die Wahl des Mediums angeht, so geht der Trend ganz klar zu spezialisierten E-Readern. Vor allem die Beliebtheit von Notebooks und PCs als Medium für den Lesestoff sank im Vergleich zum Vorjahr: Nur noch 26 Prozent lesen E-Books auf diesen Geräten (49 Prozent 2012). Der Amazon Kindle wird von jedem vierten E-Book-Leser genutzt (Anstieg gegenüber 2012 von 16 auf 25 Prozent 2013). Auch iPads (12 Prozent) und andere Tablets (17 Prozent) erfreuen sich großer Beliebtheit. Das mobile Lesevergnügen scheint bei den Deutschen vor dem Zugang an sich zu E-Books entscheidend zu sein.

Politikum Buchpreisbindung

Die noch relativ geringe Nutzung von E-Books ist vor allem auf die zu hohen Geräte- und E-Book-Preise zurückzuführen. Jeder Vierte behauptet, dass ihm E-Books und E-Reader zu teuer sind (je 23 Prozent). Ganze 59 Prozent sagen ganz klar: E-Books sollten im Vergleich zum gedruckten Buch deutlich günstiger sein. Mehr als jeder Dritte behauptet, er würde sich eher für ein E-Book entscheiden, wenn es nur halb so viel kosten würde wie ein gedrucktes Buch (38 Prozent). Jeder Siebte liest derzeit sogar ausschließlich kostenlose E-Books (14 Prozent). Rund 60 Prozent der Deutschen fordern also deutlich günstigere Preise bei E-Books. Doch dazu wird es nicht kommen.

Die Buchpreisbindung sorgt dafür, dass von den Verlagen festgelegte Preise für sämtliche in Deutschland verlegten Bücher einzuhalten sind. Außerdem gilt die Buchpreisbindung für „Produkte, die Bücher, (…) reproduzieren oder substituieren und bei Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind sowie kombinierte Objekte, bei denen eines der genannten Erzeugnisse die Hauptsache bildet“, wie zum Beispiel E-Books. Still und leise wird deshalb bei den laufenden Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD auch über die Buchpreisbindung geredet. Gegenüber Deutschlandradio Kultur nannte der frühere Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) auch „die Zukunft der Buchpreisbindung“ als ein Thema der laufenden Verhandlungen in der Arbeitsgruppe. Eine Änderung ist nämlich kaum zu erwarten.

Der Erhalt der Buchpreisbindung ist eine fast unumstößliche Forderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, für den „der feste Ladenpreise zum Erhalt einer intakten Buchhandelslandschaft“ beiträgt. Die Bundesregierung hat bisher, besonders unter dem scheidenden Kulturstaatsminister Bernd Neumann, daran auch nichts ändern wollen. Auch auf Europa-Ebene ist keine Initiative zu erwarten, wie die französische Kulturministerin Aurélie Filippetti im Interview mit der FAZ bekräftigt. Laut Filippetti steht die Buchpreisbindung beim geplanten USA/EU-Freihandelsabkommen nicht zur Debatte: „Das ist nicht verhandelbar„.

Mauern statt Windmühlen?

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“ und der Wind stürmt regelrecht im Buchhandel, denn die Branche befindet sich im Umbruch. Die Buchpreisbindung stellt dabei eine Mauer dar, ein gesetzlicher Schutzmechanismus, der scheinbar den Kunden immer mehr ein Dorn im Auge wird, aber auch Internethändler, allen voran Amazon. Das die für das Unternehmen wertvollen E-Books in Deutschland trotz wachsender Verbreitung des eigenen E-Readers noch nicht wie in den USA die Verkaufszahlen gedruckter Bücher überholt haben, liegt vor allem an dieser ganz besonderen Mauer. Bisher um geht Amazon die Schranke mit der Veröffentlichung verlagseigener Bücher, bei denen Amazon die Preise selber festlegen kann.

Doch politisch ist die Sache wohl erst einmal nicht zu ändern. Zwar erkennt die EU-Kommission E-Books nicht als Kulturgüter an, sondern bewertet sie als Software-Dienstleistungen (weshalb übrigens in Deutschland der normale Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent gilt), doch Deutschland und Frankreich zeigen beim Thema Kulturpolitik keinerlei Sympathien für marktliberalere Vorstellungen. Eine fortschrittliche Veränderung ist zur Zeit nur denkbar, wenn Bücher in erster Linie als E-Book erscheinen, die Verlage dem Preiskampf gegen Amazon verlieren oder es eine Reform des Urheberrechts geben wird, die den Handel mit gebrauchten E-Books, ähnlich wie bei gedruckten Büchern, ermöglicht, denn so könnte die Preisbindung offiziell aufgehoben werden. Interessant wird zu beobachten sein, ob die Kunden auf unautorisierte Filesharing-Plattformen ausweichen, mehr fremdsprachliche E-Books kaufen oder Amazons niedrigen Preisen folgen. So oder so, der deutsche Buchhandel wird ohne eine alle Interessen berücksichtigenden Regelung wahrscheinlich hinter seiner Mauer ausgehungert werden.

 

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Überwachte Gesellschaft: Recht, Technik & Politik nach Prism & Tempora

Nichts hören, nicht sehen, nichts sagen. - Stop Watching us, Berlin, 27.07.2013 (adapted) (Image by mw238 [CC BY SA 2.0], via flickr)
Der Berliner Verlag für die digitale Welt, iRights.Media, veröffentlicht das erste E-Book zu Prism und Co. auf dem deutschsprachigen Markt und wird es regelmäßig aktualisieren.   „Das Buch ‚1984‘ von George Orwell war nicht als Anleitung gedacht!“ skandieren Demonstranten in Berlin. Die Realität ist weit erschreckender. Der Geheimdienst NSA, sein [...]
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5 Lesetipps für den 12. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um illegale Fans von Untertiteln, den unnötigen Grabenkampf zwischen Bloggern und Journalisten, wie der Guardian mit Digital-Abos Geld verdient, die US-amerikanische Diskussion um das Kulturgut Buch und Crowdfunding in Deutschland. Ergänzungen erwünscht.

  • ILLEGALE FANS iRights.info: Schwedische Untertitel-Seite vom Netz genommen: Die schwedische Polizei hat die Website undertexter.se, auf der Fans Untertitel von Film- und Fersehproduktionen getauscht haben, nach einer Durchsuchung offline genommen und den Server beschlagnahmt. Nach Ansicht der Rechteinhaber handelt es sich bei Fan-Untertitelungen um Bearbeitungen, die vergleichbar mit unautorisierten Übersetzungen Urheberrechte verletzen.
  • BLOGOSPHÄRE Medium Magazin: Lindner und Knüwer zum Lagerdenken von Print und Online: Das „Medium Magazin“ hat Christian Lindner (Chefredakteur der “Rhein-Zeitung”) und Thomas Knüwer (Blogger auf „Indiskretion Ehrensache“) um ein Kommentar gebeten, was Zeitungsmacher und Onliner aneinander kritisieren. Auffallend ist, dass der Pressevertreter eine Mischung von Blogging und Journalismus sieht und der Blogger immer noch an die digitale Spaltung glaubt.
  • THE GUARDIAN Media Week: Guardian set to report annual losses of around £35m: Der britische Guardian hat sich in den letzten Jahren zum Vorzeigeprojekt gewandelt, wenn es um neue digitale Wege und beeindruckenden Investigativ-Journalismus ging. Doch lukrativ war das bisher für die stark verschuldete Zeitung nicht. Im abgelaufenden Geschäftsjahr sind die Verluste um 20 Prozent zurückgegangen – auf „nur“ noch 40,5 Mio Euro Minus. Doch nicht allein Einsparungen, sondern vor allem die steigenden Digitalerlöse sind der Grund dafür.
  • E-BOOKS Wired.com: Apple’s Court Loss Could End the Book as We Know It: Es geht ums Buch. Auch in den USA gibt es jetzt eine gesellschaftliche Debatte um den (kulturellen) Wert des Buches. Die von Amazon vorangetriebene Digitalisierung des Buchmarktes und Apple’s Versuch der Preisabsprachen beim Buchpreis, befeuern die Debatte gleich von zwei Seiten: den gesellschaftlichen Nutzen und die gesellschaftlichen Kosten.
  • CROWDFUNDING FAZ: Crowdfunding liegt im Trend: Durch deutsche Crowdfunding-Plattformen wurden bereits mehr als ze Millionen Euro gesammelt. Im Vergleich mit den USA ist diese Zahl nicht nicht sehr beeindruckend, aber es ist erkennbar, dass alternative Finanzierungsmodelle auch in Deutschland im stetig wachsenden Trend liegen.

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