Alle Beiträge zu Bundesregierung

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ÜBERWACHUNG netzpolitik: Bundesregierung bezweifelt, dass Verfassungsschutz-Jutebeutel als Aluhüte geeignet sind: Die Linken-Abgeordnete Halina Wawzyniak wird in der neuen Legislaturperiode nicht im Bundestag sitzen – sie kandidierte nicht mehr. Doch sie nutzte am Ende noch einmal ihr parlamentarisches Fragerecht, um der Bundesregierung eine – in Teilen nicht ganz ernste – Anfrage [...]
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HACKING Süddeutsche Zeitung: Deutschland plant Cyber-Gegenschläge: Die Bundesregierung will Voraussetzungen schaffen, unter denen es möglich ist, im Falle von Cyber-Attacke zum Gegenangriff überzugehen. Das Verfahren hierfür ist die Zerstörung des feindlichen Servers. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR beschloss der Bundessicherheitsrat unter Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel, zu [...]
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NSAUA: Zwischen Aufklärung und Symbolpolitik

spying (adapted) (Image by mohamed_hamdy [CC0 Public Domain], via pixabay)
Der NSA-Untersuchungsausschuss hat seine Arbeit beendet. In den letzten drei Jahren sollte der Ausschuss aufdecken, wie und in welchem Umfang die westlichen Geheimdienste gegen deutsches Recht verstoßen haben und inwieweit die deutschen Behörden, insbesondere der BND, dabei mitwirkten. Im Ausschuss kamen einige interessante Erkenntnisse ans Licht. Dennoch hätte mehr getan [...]
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Whatsapp t3n: Whatsapp: Neue Funktion soll Tracking von Gruppenkontakten in Echtzeit ermöglichen: Praktische Funktion oder schon beängstigendes Feature? Schon Facebook hat seit kurzer Zeit ein neues Standort-Feature, das den Nutzern erlaubt sich lokal in Echtzeit mit Kontakten zu verknüpfen. Jetzt führt auch Whatsapp eine ähnliche Funktion ein. Sowohl in der [...]
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Gefährden Altmedien den Digitalstandort Deutschland?

Kaum ist der von der Bundesregierung angekündigte „Digitalpakt“ Gegenstand der (veröffentlichten) öffentlichen Diskussion, schon finden sich die üblichen KulturpessimistInnen und bemühen sich um die altbekannten Gefahrennarrative der Förderung des „Häppchenwissens“ und der digitalen Überforderung der jüngeren Generationen dieses Landes. Pensionierte Lehrer in einflussreichen Positionen meinen, immer noch auf der Höhe [...]
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NSA-Untersuchungsausschuss: Urteil zu Selektoren-Liste enttäuschend

Das Bundesverfassungsgericht hat es abgelehnt, die Bundesregierung zu verpflichten, dem NSA-Untersuchungsausschuss die von der NSA angefertigten Selektoren-Listen herauszugeben. Das ist enttäuschend, denn so ist eine gründliche Aufklärung geheimdienstlicher Kompetenzüberschreitungen schwer bis gar nicht möglich. Noch größer wird diese Enttäuschung angesichts der Tatsache, dass viele Aktivisten im Bundesverfassungsgericht den letzten Garanten [...]
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D21-DIGITAL-INDEX heise: Deutsche fallen bei Internetkompetenz zurück: Zum Tag des IT-Gipfels der Bundesregierung vermasselt ihr die neue Online-Studie die Laune: Deutschland verliert ein paar Meter auf dem Weg in die digitale Gesellschaft, droht die Anforderungen nicht zu meistern. 79 % der Deutschen sind online – das ist aber nur ein [...]
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TWITTER internetworld: Wie Twitter-Bots Brexit-Wähler betrogen haben: Die Entscheidung ist längst gefallen: Die Mehrheit der Briten will aus der EU. Insbesondere auf Twitter wurden die Austritt-Befürworter offenbar von Bots unterstützt. Eine neue Form der Einflussnahme. Spätestens seitdem Facebook mit seinem Bot-Store die kleinen technischen Helferchen alltagstauglich gemacht hat, sind Bots [...]
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5. Lesetipps für den 23. November

In unseren Lesetipps geht es heute um den USB Typ C, Unterscheidungen bei der Google-Suche, den Black-Friday, die VW-Abgasaffäre und Sensorenkleidung.  Ergänzungen erwünscht. USB t3n: Darum können wir uns auf USB Typ C freuen: Der neue USB Typ C soll den herkömmlichen micro USB-Standard ersetzen und Einiges einfacher machen. Der [...]
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5 Lesetipps für den 10. November

In unseren Lesetipps geht es heute um das WLAN-Gesetz, Barack Obama bei Facebook, Technik in der Landwirtschaft, das iPhone 7 als Nothelfer und den VW-Abgas-Skandal. Ergänzungen erwünscht. WLAN GESETZ Golem.de: Störerhaftung: EU-Kommission hat Bedenken gegen das WLAN-Gesetz: Der WLAN-Gesetzentwurf der Bundesregierung stößt auf viele negative Stimmen, denn das größte Problem ist, [...]
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Überwachung: Die Bundesregierung zeigt sich lernresistent

Critical Mass (adapted) (Image by Matthias Ripp [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Bundesregierung will die Überwachung hierzulande weiter ausbauen. Zwei Jahre nach den Snowden-Leaks wurden wichtige Lektionen nicht gelernt. Aktuelle Diskussionen um Vorratsdatenspeicherung, Staatstrojaner und sonstige Formen der Überwachung lesen sich teilweise so, als sei man in eine Zeitschleife geraten. Die Befürworter von mehr Überwachung bringen immer wieder die ewig gleichen [...]
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No-Spy-Abkommen: Wie die Bundesregierung die Wähler belog

Bundesregierung Merkel III im Jahr 2014 (Image: Tobias Koch [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)
Die Bundesregierung log Medienberichten zufolge über das No-Spy-Abkommen – das offenbart ein problematisches Verständnis demokratischer Werte. 2013 wuchs im Zuge der Snowden-Enthüllungen der Druck auf die Bundesregierung, ein No-Spy-Abkommen mit den USA abzuschließen. Dieses sollte die US-Behörden verpflichten, auf deutschem Hoheitsgebiet nur noch im Rahmen deutscher Gesetze zu agieren. Die Bundesregierung [...]
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5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Mobilfunkanbieter, Datenschutz für Kinder, Kinderpornografie, das neue Sony Xperia Z5 und die neue Street View App von Google. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNET DIE WELT: Mobilfunk: Telekom beschleunigt das mobile Internet: Alle Mobilfunkkunden, bei denen die Technik es ermöglicht, sollen laut der Telekom, künftig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Megabit pro Sekunde surfen können. Außerdem sollen MagentaEins-Kunden überall die maximal verfügbare Geschwindigkeit, also im besten Fall sogar 300 Megabit, bekommen. Zudem wird das Datenvolumen im mobilen Internet erhöht und die bisherigen Preise bleiben gleich. Somit stemmt sich die Telekom gegen einen Preisverfall in den Telefontarifen. Aber Vodafone zieht nach. Während der Ifa verkündete der Anbieter, ebenfalls Geschwindigkeit und Datenvolumen zu erhöhen.

  • DATENSCHUTZ heise online: Datenschutz für Kinder bei Apps und im Web mangelhaft: Besorgniserregend – so bezeichnen Datenschutzbeauftragte, der OECD-Staaten, 1494 in diesem Jahr überprüfte Apps und Webseiten. 67 Prozent dieser geprüften Plattformen sammelten persönliche Daten von Kindern und Jugendlichen und nur 31 Prozent boten effektive Kontrollmöglichkeiten an, damit das Abgreifen von Daten junger Leute, eingeschränkt werden kann. Nur ein kleiner prozentualer Anteil hat die Kinder ermutigt, ihre Eltern mit in das Internetgeschehen einzubeziehen. Datenschützer werden die Betreiber der jeweiligen mangelhaften Angebote anschreiben – wobei man weitere behördliche Schritte nicht ausschließen kann.

  • BUNDESKRIMINALAMT SPIEGEL ONLINE: Kinderpornografie: BKA lässt mehr deutsche Seiten löschen: Dem Bundeskriminalamt wurden 2014 mehr als 2700 Websites mit kinderpornografischem Inhalt gemeldet und davon lagen über 1100 auf deutschen Servern. Das sind mehr als im Vorjahr. 2013 waren es 781. Laut einem Bericht wurden 77 Prozent der gemeldeten Seiten nach zwei Tagen gelöscht und schon nach zwei Wochen waren alle Inhalte entfernt. Die Bundesregierung betont, dass der Ansatz “Löschen statt Sperren” ein gut funktionierendes Konzept ist, und das seit vier Jahren.

  • SONY Golem.de: Sony Xperia Z5 Premium: Ein 4K-Display macht noch längst kein 4K-Smartphone: Laut Sony ist das Sony Xperia Z5 Premium, das erste 4K-Smartphone. Allerdings nur für Display und Videos. Denn Apps werden nur in einem Viertel der Auflösung wiedergegeben. Sony bewirbt zwar das neue Smartphone als 4K-Ultra-HD-Smartphone, aber es stellt sich raus, dass es gar keines ist. Denn einzig und allein ist nur die Display-Auflösung richtig neu. Ob die Benutzeroberfläche jetzt aber noch einwandfrei läuft, ist die andere Frage.

  • GOOGLE t3n: Bilder von der Straße: Google macht Street View zur Standalone-App und hofft auf Fotos der Community: Die Street View war bislang nur ein Feature von Google Maps, doch diese wird mit der offiziellen Version 2.0, zur eigenen App für iOS und Android. Die Street View App soll zur Vereinfachung für das Finden und Abrufen von Panoramabildern in Google Maps dienen. Hierbei setzt Google aber auch auf die Beteiligung der Nutzer. Denn mit der App soll das Hochladen der Bilder in der 360 Grad-Ansicht schneller gehen. Allerdings wird die schon bestehende App von Google “Photo Sphere” eingestellt, um Platz für die neue Standalone App zu schaffen.

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Lesetipps für den 12. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, Google und dem Alphabet-Konzern, Periscope, Spotify mit eingeschränktem Free-Modell und dem neuen iPhone 6s. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Golem.de: Vorratsdaten: Regierungsinterne Zweifel an anlassloser Speicherung: Dass sich eine anlasslose Speicherung von Verbindungsdaten juristisch einwandfrei umsetzen lässt, scheint die Bundesregierung im internen Kreis zu bezweifeln. Äußerlich jedoch, gibt sie sich davon überzeugt. Minister Heiko Maas vertritt seine Überzeugung, dass alle Vorgaben der Gerichte hinsichtlich der Vorratsdatenspeicherung eingehalten wurden. Allerdings sollen bei der Erstellung des Gesetzesentwurfs die Minister kein leichtes Spiel gehabt haben, denn im vergangenen Jahr wurde die damals gültige EU-Richtlinie für ungültig erklärt und für die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten wurden hohe Hürden aufgestellt.

  • GOOGLE Süddeutsche.de: Darum geht Google im Alphabet-Konzern auf: Der Irrglaube, dass Google lediglich ein Suchmaschinenkonzern sein soll, ist weit verbreitet. Neben vielen anderen Produkten ist die Suchmaschine bloß das bekannteste. Bei all den Startups, Produkten und Projekten fällt es einem sehr schwer den Überblick zu behalten. Aber das soll den Kunden jetzt einfacher gemacht werden. Denn alle Projekte, die neben der Suchmaschine laufen, werden in eigene Firmen überführt und unter dem Dach einer neuen Holding namens “Alphabet” gesammelt. Allerdings werden Googles Endverbraucher davon nicht allzu viel merken. Googles Suchmaschine bleibt so, wie sie ist und auch beispielsweise Maps und YouTube bleiben weiterhin Teil von Google.

  • PERISCOPE VentureBeat: Periscope has received 1,391 copyright takedown requests so far — Twitter complied with 71% of them: Die junge Livestreaming-App Periscope hat rund 1.400 Löschanfragen bezüglich Urheberrechtsverletzungen schon in den ersten drei Monaten seiner Existenz erhalten und Periscope-Eigentümer Twitter, ist bis jetzt etwa 994 davon nachgekommen. Bereits am Anfang hat sich die Plattform Periscope schnell einen Namen gemacht, indem die App Übertragungen von bemerkenswerten, im Fernsehen ausgestrahlten Ereignissen anbot. Der Hype um die Plattform hat aber stark nachgelassen. Die App hat jedoch ein populäres Tool für das Streamen von begrenztem Material hinterlassen, welches ermöglicht, beispielsweise die Facebook-Debatte live zu verfolgen. Der Eigentümer Twitter findet das allerdings sehr unterhaltend.

  • SPOTIFY STERN.de: Spotify bald mit eingeschränktem Free-Modell?: Die Zeit der kostenlosen und unbegrenzten Musik könnte bald vorbei sein. Spotify, soll seinen Nutzern in Zukunft deutliche Schranken aufweisen. Allerdings ist noch nicht ganz entschieden, wie diese aussehen werden. Man vermutet, dass bestimmte Songs nur noch für Premium-Nutzer zur Verfügung stehen werden. Denkbar sei auch, dass nur ein oder zwei Songs eines Albums gehört werden können. Der Rest wird sich dann hinter Paywalls verbergen. Quellen zufolge, sollen die neuen Maßnahmen schon Anfang 2016 ergriffen werden. Was Spotify damit erreichen möchte, sind selbstverständlich mehr zahlende Kunden, um dem Druck der Musikindustrie Stand halten zu können.

  • IPHONE heise online: Force Touch soll neues iPhone schneller bedienbar machen: Im September soll voraussichtlich das neue iPhone 6s vorgestellt werden. Es wird allerdings gemunkelt, dass die Bedientechnik nicht mehr die alte sein wird. Die Force-Touch-Technik, welche schon bekannt von der Apple Watch und dem MacBook ist, soll sich jetzt angeblich auch auf dem neuen iPhone wiederfinden. Diese Technik erlaubt es, mit einem stärkeren Druck auf das Display oder Touchpad, Zusatzfunktionen auszulösen. Ziel dahinter ist eine beschleunigte Handhabung des iPhones.

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Vorratsdatenspeicherung: Gefährliche Eile

Crackers (adapted) (Image by elhombredenegro [CC BY 2.0] via Flickr)
In rekordverdächtigem Tempo wurde letzte Woche ein Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung vorgelegt. Alles deutet darauf hin, dass das Gesetz – wie im Vorfeld angekündigt – noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll. Die an den Tag gelegte Eile aber ist riskant und destruktiv. Nicht nur werden so womöglich vermeidbare Fehler in [...]
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Wieso Geheimdienste abgeschafft gehören

Monitoring / Überwachung (adapted) (Image by Christian Schnettelker [CC BY 2.0] via Flickr)
Die aktuellsten Enthüllungen über BND- und NSA-Überwachung zeigen einmal mehr: Geheimdienste sind im 21. Jahrhundert ein gefährlicher Anachronismus. In den letzten Wochen waren wieder einmal mehrere Enthüllungen über die Überwachungs-Aktivitäten westlicher Geheimdienste in den Medien. Der BND, das GCHQ, die NSA, sie alle kooperieren bei der Überwachung unserer Telekommunikation. Allein die [...]
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Was Industrie-Siggi noch lernen muss

Sigmar Gabriel (adapted) (Image by Christliches Medienmagazin pro [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Digitalisierung bleibt Fremdwort: Mental sind die deutschen Politiker am Ende des 19. Jahrhunderts zu verorten. Ein Gegensatz zwischen „realer“ und „virtueller“ Welt existiert nicht – so lautet ein Grundsatz der Digitalpolitik der Bundesregierung, meint zumindest Professor Tobias Kollmann, Vorsitzender des Beirats „Junge Digitale Wirtschaft“ im BMWi. Digitaler Wandel, Digitale Transformation, [...]
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5 Lesetipps für den 3. März

In unseren Lesetipps geht es heute um WhatsApp, House of Cards, Interviews mit Juliane Leopold und Steffen Seibert, sowie das Leistungsschutzrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP Digiday: ‚WhatsApp alerts are easier said than done‘: Es ist eine Hassliebe, wie Ricardo Bilton auf Digiday schreibt. Einerseits sind Verlage von den Möglichkeiten fasziniert, die WhatsApp für die Content-Distribution bietet, andererseits sind nur sehr komplizierte Arbeitsabläufe nötig, damit das klappt. Wir selber testen seit Monaten WhatsApp und aus verschiedenen Gründen sehe ich das persönlich immer kritischer. Andere setzen darauf, ihre Leser trotz neuer Gewohnheiten des Konsums von Informationen zu erreichen.

  • HOUSE OF CARDS CNET: Some ‚House of Cards‘ viewers do whatever it takes to watch: Dieser Lesetipp hat einen leichten Hauch von „Ich habe es euch doch gesagt!“. Ob es nun Kurzsichtigkeit oder die Notwendigkeit mit Lizenzen Geld einzunehmen war, dass die dritte Staffel von „House Of Cards“ hierzulande (und woanders) nicht auf Netflix zu sehen ist, ist ein Abonnenten beleidigender Fehler. Wer sich nicht durch einen Wechsel seiner IP-Adresse helfen konnte, war zu unautosisierter Nutzung gezwungen und das waren scheinbar nicht wenige, denn wenn es um Zugang geht, interessieren veraltete Urheberrechtsgesetze auch den anständigsten Bürger nicht mehr.

  • BUZZFEED Vocer: Katzencontent… unterlegt mit Katzengejammer: Hmm, auf Vocer.org gibt Larissa Sartori sehr viel Raum für den Ärger von Juliane Leopold auf die hierzulande oft kritischen Reaktionen zum Start von BuzzFeed Deutschland. Als kleiner BuzzFeed-Fan und alles andere als ein Vertreter des Journalismus alter Schule, fühle sogar ich mich auch von dieser Kritik angesprochen, deshalb an dieser Stelle eine kritische Nachfrage (die eigentlich von Sartori hätte kommen sollen): Wenn eine sehr gute Journalistin von Zeit Online sich mit anderen Journalisten zusammen tut, darf man nicht irrtiert sein, wenn diese Leute über Monate hinweg etwas vollkommen belangloses machen? BuzzFeed kann ab und zu Journalismus, spannender sind die Kompetenzen im Publishing und neuen Strukturen von Redaktionen, aber dafür war wohl keine Zeit mehr in diesem Interview.

  • STEFFEN SEIBERT Daniel Bouhs‘ Blog: “Da gehört die Bundesregierung auch hin”: Im Interview mit dem Medienjournalisten Daniel Bouhs spricht Regierungssprecher Steffen Seibert über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Regierung in den sozialen Netzwerken,wie man mit Trollen umgehen soll, das Verhältnis zur journalistischen Berichterstattung der Presse und die neue Facebook-Seite der Bundesregierung.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Netzpolitik.org: Chronologie des Leistungsschutzrecht für Presseverlage: Vergangenen Freitag veranstaltete das Informationsportal iRights.info eine Diskussion zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Florian Gilberg von Netzpolitik.org war dabei und hat fleißig mitgeschrieben und für seinen Artikel auch gleich mal eine Chronologie des Gesetzes gemacht, dass sich die Presseverlage mit aller Macht gewünscht haben, es dann aber niemals selber anwendeten.

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5 Lesetipps für den 24. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Bundesregierung auf Facebook, Mobile Payment, den Snapchat-Trend, Werbung auf Pinterest und YouTube Kids. Ergänzungen erwünscht.

  • BUNDESREGIERUNG SPIEGEL ONLINE: Bundesregierung startet Facebook-Profil: Die Bundesregierung ist jetzt auch auf Facebook vertreten. Damit wolle sich die Regierung ohne Umwege direkt mit den Menschen in Verbindung setzten, schließlich sind 28 Millionen Deutsche in dem Netzwerk angemeldet. Kritisiert wird allerdings, dass die Bundesregierung damit Journalisten letztendlich überflüssig macht. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Bundesregierung damit die Nutzungsbedingungen von Facebook akzeptiert, über die ja eigentlich in letzter Zeit sehr viel diskutiert worden sind, auch im Bundestag. Trotzdem können wir jetzt Angela Merkel beim Aussteigen aus der Limousine oder dem Landen der Regierungsmaschine aus Cockpit-Sicht zusehen.

  • MOBILE PAYMENT heise online: Mobile Payment: Google will seiner Wallet einen Schubs geben: Google möchte beim Thema „Mobile Payment“ mitmischen. Durch Kooperationen mit US-Netzbetreibern will Google wieder vorne mitmischen und „Wallet“ verbessern. Nachdem durch ApplePay endlich Aufmerksamkeit auf Mobile Payment gelenkt wird, profitiert auch Googles Wallet davon. Allerdings tauchen auf dem Markt auch immer mehr NFC-Terminals auf, genauso wie die meisten Smartphones mittlerweile mit dem für Mobile Payment notwendigen Chip versehen sind. Wird Google damit den notwendigen Durchbruch auf dem Markt schaffen?

  • SNAPCHAT WIRED: I’m Too Old for Snapchat, Which Is Exactly Why It Should Be Worth $19B: Snapchat ist momentan ganz oben auf der Liste der erfolgreichsten Trends. Autor Marcus Wohlsen versteht das nicht wirklich und versucht den Trend zu erklären, denn die Zukunft sieht nach Snapchat aus. Wie schon die Beispiele des Instagram- und Whatsapp-Kauf durch Facebook oder Googles Kauf von YouTube gezeigt haben, Nutzerzahlen können urplötzlich nach oben schießen, was sie bei diesen Plattformen ja auch getan haben. Nicht mal der mangelnde Umsatz von Whatsapp macht den Deal mit Facebook schlecht, denn die Userzahlen sind um 56 Prozent seit der Übernahme angestiegen. Was heißt das für Snapchats Zukunft?

  • PINTEREST Digiday: A look at Pinterest’s forthcoming ad unit: Pinterest startet in seiner Monetarisierung weiter durch: Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass man auch Apps direkt von der Seite herunterladen kann, wird es jetzt wohl neue Möglichkeiten für Sponsored Posts geben: In einem Pin sollen jetzt mehrere Fotos platzierbar sein. Auch soll ein „Kaufen“-Button eingeführt werden, über den die Produkte direkt und einfach gekauft werden können. Ebenso hat Pinterest letzte Woche“Affiliate links“ auf seiner Plattform verboten.

  • YOUTUBE GWB: YouTube Kids: Google stellt kinderfreundliche YouTube-App vor: YouTube hat jetzt, zumindest auf dem amerikanischen Markt, eine App speziell für Kinder rausgebracht. Diese funktioniert komplett unabhängig von der eigentlichen YouTube-App, welche damit auf dem Tablet nicht mal installiert sein muss. Eltern können hier sowohl die Kanäle, als auch die Zeit bestimmen, was und wie viel ihr Kind schauen soll. Das Design der App ist genau auf kleinere Kinder ausgerichtet, große Icons und bunte Bilder, sowie Verlinkungen zu Partnern wie Disney und Dreamworks auf der Startseite, machen dem Kind die Bedienung einfach. Und für genervte Eltern hat die App auch die Funktion „Stummschalten“.

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5 Lesetipps für den 10. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um eine künstliche Intelligenz namens Watson, die Kreditkarten-Idee des US-Startups Plastc, deutsche Krypto-Handys, Adobes Datensammlung und Amazons kommendes US-Offline-Geschäft. Ergänzungen erwünscht.

  • IBM Die Presse: Genie-Computer Watson soll für IBM Geschichte schreiben: Das betagte Konzern IBM, auch liebevoll Computerdino genannt, will sich mit seinem neuesten Projekt, einer künstlichen Intelligenz namens Watson, zu neuem Glanz verhelfen. Dafür scheut der IT-Riese auch keine Kosten: eine Milliarde Dollar und ein Team aus 2000 Mitarbeitern wurden dafür zur Verfügung gestellt. Der nach IBM-Firmengründer Thomas J. Watson benannte „Genie-Computer“ wird bereits mit technologischen Revolutionen wie der Dampfmaschine gleichgestellt. Seinen bislang größten Auftritt hatte er 2011, als er zwei Seriengewinner bei der US-Quizsendung Jeopardy besiegte. Dieses Superhirn weiß also offenbar alles – oder lernt es zumindest blitzschnell und soll unter anderem Ärzten bei der Entwicklung von Therapien helfen.

  • HIGH-TECH t3n: Portemonnaie war gestern: Dieses Startup hievt die Kreditkarte ins 21. Jahrhundert: Schon vor einem Jahr hatte die US-Firma Coin eine High-Tech-Kreditkarte versprochen, die mehrere physische Plastikkarten zu einer kombinieren und so dem Chaos im Portemonnaie gerecht werden soll. Allerdings ist dies der Firma bis heute nicht gelungen und die Konkurrenz schläft bekanntlich auch nicht. So plant das Startup Plastc aus Palo Alto, eine ähnliche, aber mit mehr Features ausgestattete Idee auf den Markt zu bringen. Genau wie Coin verfolgt Plastc das Ziel, viele Kreditkarten zu einer High-Tech-Karte zu formen. Aber sie haben eine noch größere Konkurrenz: Der bald bevorstehende Launch von Apple Play setzt Startups unter Druck.

  • KRYPTO-HANDY Süddeutsche: Der hohe Preis der Sicherheit: Eigentlich hatte die Telekom große Pläne für ihre abhörsicheren Handys, aber inzwischen steht die Entwicklung von Simko3, einem abhörsicheren Smartphone unter deutscher Führung, auf der Kippe. In den Ministerien sind die Geräte unbeliebt, da sie zu wenig Speicherplatz bieten würden und zu langsam seien. Besser stünden da schon die ebenfalls abhörsicheren Geräte der Düsseldorfer Firma Secusmart. Doch im Sommer wurde bekannt, dass der kanadische Blackberry-Konzern Secusmart übernehmen will. Die Bundesregierung steht damit vor einem Problem: Deutsche Politiker und Experten fordern wegen der NSA-Affäre, stärker auf technische Lösungen aus Deutschland zu setzen. Ohne die Hilfe ausländischer Hersteller klappt dies aber bislang hierzulande nicht besonders gut.

  • ADOBE ComputerBase: E-Book-Software Adobe Digital Editions sammelt Nutzerdaten: Immer wieder zeigen sich die Schattenseiten und Herausforderungen der Digitalisierung. Nun hat Adobe bestätigt, dass dessen neueste Version der E-Book-Software ‚Digital Editions‘ Informationen über Leserverhalten sammeln und diese zu Servern von Adobe schicken würde. Kritisch ist hierbei vor allem, dass die Übertragung im Klartext erfolge und somit die Daten von Dritten abgefangen und eingesehen werden können. Eine Unternehmenssprecherin sagte dazu lediglich, dass die Datensammlung nur dem Überprüfen von Lizenzen und der besseren Implementierung verschiedener Lizenzmodelle dienen würde. Aber es besteht auch der Verdacht, dass die Software nicht nur importierte Bücher erfassen, sondern auch die Festplatte (nach E-Books) absuchen würde.

  • AMAZON Golem: Amazon plant Laden in New York: Kurz vor der Weihnachtszeit will Amazon nun ein Offline-Geschäft in New York eröffnen und damit seinen Kundenservice ausbauen. Zudem könnte ein solcher Laden vor Ort auch dazu genutzt werden, eigene Produkte wie den Kindle oder das Fire Phone vorzustellen, denn mehrere Großhändler wie Walmart und Target hatten den E-Reader aus ihrem Sortiment verbannt. Vom Erfolg des Offline-Experiments hängt es auch ab, ob es überhaupt weitere Geschäfte dieser Art geben wird. Zudem hat Amazon seit längerem auch mit Vorwürfen zu kämpfen, dass seine Leih- und Zeitarbeiter schlecht behandelt und nicht ausreichend bezahlt werden würden.

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5 Lesetipps für den 18. September

In den Lesetipps geht es heute um die Digitale Verwaltung 2020, Androids schwere Sicherheitslücke, die Treasuremap der NSA, den digitalen Bildstreit und Handy-Recycling. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE VERWALTUNG Golem: E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen: Auch wenn oder gerade weil Deutschland der Digitalisierung stark hinterherhinkt, hat die Bundesregierung am Mittwoch das Programm „Digitale Verwaltung 2020“ und einen Aktionsplan für Open Data beschlossen. Mit diesem Programm möchte die deutsche Bundesregierung die Digitalisierung der Behörden vorantreiben. Konkret heißt das unter anderem den flächendeckenden Ausbau von De-Mail und der elektronischen Identifizierung sowie die Ablösung von Papier-Ordner durch E-Akten – idealerweise bis 2020.

  • ANDROID cnet: Android: Schwere Sicherheitslücke in Standard-Browser entdeckt: In den alten Versionen des Android-Systems wurde eine Sicherheitslücke entdeckt. Diese Schwachstelle steckt im Standard-Browser und kann dazu genutzt werden, sensible Daten des Nutzers von vertrauenswürdigen Webseiten auszulesen, zum Beispiel Passwörter, Tastatur-Eingaben oder Cookies. Betroffen sind hierbei zwar ältere Versionen vor 4.4 Kitkat, aber immerhin etwa 75 Prozent der Android-Nutzer haben diese auf ihrem Handy installiert. Einen Patch zur Behebung gibt es jedoch nicht und wird vermutlich auch nicht mehr erscheinen.

  • ÜBERWACHUNG Spiegel Online: NSA-System Treasuremap: „Jedes Gerät, überall, jederzeit“: Vermutlich weiß keine andere Organisation auf der Welt so viel über das Internet wie die NSA. Der US-Geheimdienst verfügt sogar über eine Datenbank, die Informationen aus hunderten NSA-Programmen miteinander verbindet, um daraus eine Art Schatzkarte zu erstellen. Diese Datenbank trägt den ehrenwerten Namen „Treasuremap“. Angeblich diene das Programm nicht zur Überwachung, sondern um „Computernetzwerke zu verstehen“. Aber wahrscheinlich ist sie eher „so etwas wie die Generalstabskarte für den Cyberwar“.

  • PROPAGANDA FAZ: Der Krieg in der Handfläche: Nicht nur die reale Kriegsfront ist immer wieder verwirrend für den Betrachter, auch die digitale Kriegsfront mischt nun kräftig mit. Diese wird nämlich nicht mehr nur von den Medien beeinflusst, sondern auch vom einzelnen Nutzer. Ob Fotos geteilt werden und welche Bilder, aus welchen Gründen und ob und wie sie kommentiert werden, der Nutzer lässt Krieg und Gewalt in seine Komfortzone und entscheidet mit seinem Daumen über die Verbreitung von Propagandamaterial. Interessantes Thema in einer Zeit, in der soziale Netzwerke fester Bestandteil des Lebens sind.

  • RECYCLING Süddeutsche: Handy als Leergut: Der Amerikaner Mark Bowles erfand eine Maschine, die ähnlich funktioniert wie die Automaten für Pfandflaschen. Schon 1200 Stück seiner EcoATM stehen in den USA verteilt. ATM, das steht für Automatic Teller Maschine und ist besser bekannt als Geldautomat. Nur eben für ausgediente Handys. Nun überlegt Bowles, nach Europa zu expandieren, weil „besonders der deutsche Markt interessant ist“. Handy-Diebe haben beim der EcoATM grundsätzlich auch keine Chance, da man den Sicherheitscode des Handys kennen muss, um es abgeben zu können.

 

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BTADA soll Digitale Agenda federführend bearbeiten

Union und SPD haben beschlossen, dass der Bundestagsausschuss „Digitale Agenda“ zukünftig die Digitale Agenda der Bundesregierung federführend bearbeitet. // von Tobias Schwarz

Ausschuss Digitale Agenda (Bild: Tobias Koch [CC BY 3.0], via Wikimedia)Das Handelsblatt meldet in seiner Donnerstagsausgabe, dass sich die Große Koalition darauf verständigt hat, den Bundestagsausschuss „Digitale Agenda“ aufzuwerten. Bisher durften die Parlamentarier nur mitreden, aber nicht entscheiden, was von Opposition, Netzaktivisten und Medien stets kritisiert wurde.

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14. Berliner Hinterhofgespräch: Digitale Agenda

Im 14. Berliner Hinterhofgespräch besprechen wir heute mit unseren Gästen die Digitale Agenda der Bundesregierung. // von Tobias Schwarz

Tango

Am Donnerstag präsentierten die drei Bundesminister Sigmar Gabriel, Thomas de Maizière und Alexander Dobrindt die erst am Morgen vom Kabinett abgesegnete Digitale Agenda. Mit dem netzpolitischen Regierungsprogramm will die Große Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode die Weichen für die digitale Zukunft Deutschlands legen. Zusammen mit unseren Gästen wollen wir die Digitale Agenda besprechen.

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Digitale Agenda: Deutschland verliert die IT-Expertise

CeBit Delegation 01 022 (adapted) (Image by Sterling Communications [CC BY 2.0], via flickr)
Schon vor vier Jahren wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland mit einem schnellen Internet von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erfreuen und sprach auf IT-Gipfeln bereits von Visionen einer Gigabit-Gesellschaft. Über durchschnittlich 7 Megabit sind wir bislang nicht hinaus gekommen. Mit der „neuen“ Digitalen Agenda, auf die man sich heute im [...]
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Mobile Government: Die Behörde von morgen

Apple iPad Event (adapted) (Image by Matt Buchanan [CC BY 2.0] via Flickr)
Schon heute nutzen viele Arbeitnehmer Tablets und Smartphones geschäftlich. Ein Trend, der auch der öffentlichen Verwaltung Vorteile bringen kann – den die Regierung aber zu verschlafen droht. Für einen attraktiven Arbeitgeber gehört es inzwischen dazu, dass die Angestellten ihre Smartphones und Tablets auch für dienstliche Zwecke nutzen können. Flexible Arbeitszeiten, [...]
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5 Lesetipps für den 22. Juli

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Social Media in der Außenpolitik, Microsoft, Netflix kommt nach Deutschland, YouTubes Identität und das Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Watson: Interview mit Moira Whelan über Social Media in der Außenpolitik: Moira Whelan ist im US-Außenministerium für soziale Medien zuständig und glaubt, dass die Social Media-Aktivitäten die beste Seite der USA zum Vorschein bringen könne. Deshalb ebsitzt jede US-Botschaft ein Profil auf Facebook und Twitter. Bei einem Besuch in Bern sprach sie mit watson über John Kerrys Twitter-Aktivitäten, digitale Diplomatie und die Affäre Snowden.
  • MICROSOFT The New York Times: Microsoft’s Top Lawyer Is the Tech World’s Envoy: In einem Porträt von Microsofts Chefjustiziar Brad Smith schreibt Nick Wingfield in der New York Times, dass es wohl bei einem Besuch von Smith in Berlin zu einem ungewöhnlichen Treffen mit einem unbekannten Vertreter der Bundesregierung gekommen ist. Demnach soll die Bundesregierung das Unternehmen dazu aufgefordert haben, gegen die Entscheidung eines New Yorker Richters zu klagen, dass Microsoft Daten vom Servern im Ausland auch in den USA herausgeben muss.
  • NETFLIX Tagesschau.de: Netflix kommt im September nach Deutschland: Das US-Videostreaming-Portal Netflix geht im September pünktlich zur IFA auch in Deutschland auf Sendung. Die kalifornische Firma nannte den Termin bei Vorlage aktueller Geschäftszahlen am Montag. Zeitgleich startet Netflix in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Luxemburg.
  • YOUTUBE PandoDaily: Can YouTube launch a Spotify-style service witout losing its soul?: Auf PandoDialy fragt sich David Holmes, ob der Versuch einen Spotify-ähnlichen Abo-Dienst aufzubauen, wirklich im Interesse von YouTube ist. Was die Videoplattform groß machte, war auch immer das Stück Unabhängigkeit und Freiheit, die Google seinen Nutzern hier einräumte und somit für eine Demokratisierung in der Verbreitung von Inhalten sorgte.. Besonders unorganisierte und unabhängige Musiker profitierten davon. Doch Wachstum scheint Google wichtiger zu sein als die eigene Identität von YouTube.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Spiegel Online: Regierung lässt Gerichte über das Leistungsschutzrecht für Presseverlage entscheiden: Von Anfang an war unklar, was vom Leistungsschutzrecht für Presseverlage betroffen sein wird und welche Zitate und Snippets nicht lizenzpflichtig sind. Auch ein Jahr nach Inkrafttreten, weiß die Bundesregierung nicht, was das von den Presseverlagen geforderte Gesetze soll und wie es im Detail funktionieren könnte. Verlage und Google werden sich wohl die nächsten Jahre vor Gericht darum streiten.

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5 Lesetipps für den 21. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die zu kritisierende Netzpolitik der Großen Koalition, die Zukunft von BitTorrent, Airbnb, die Neuausrichtung von Fox und DRM-freie E-Books. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK Handelsblatt: „Neuer Internet-Ausschuss ohne echte Relevanz“: Für die derzeitige Bundesregierung war das Internet Neuland, was im Jahr 2013 schon seltsam wirkte, aber noch erklärt werden konnte. Doch auch nach einem Jahr sieht es so, dass dieser Zustand nicht verbessert, sondern nur verschlimmert wird. Die Oppositionspartei Bündnis 90/Die Grünen kritisiert die von Anfang an zerstückelte Netzpolitik der Großen Koalition und das nur jede Menge Leute darüber ohne Kompetenzen reden statt handeln dürfen.
  • BITTORRENT Zeit Online: BitTorrent plant die Produktion einer TV-Serie: Im Kampf gegen die soziale Norm des unautorisierten Filesharings hat sie Urheberrechtslobby nicht nur die Boten (Napster, The Pirate Bay, etc.), sondern stets auch die Technologie (BitTorrent) dahinter attackiert. Um sich von diesem ungerechtfertigten Image zu befreien, möchte die ebenfalls BitTorrent genannte Firma neue Wege gehen und setzt auf eine selber produzierte Serie, für die die Nutzer freiwillig bezahlen können und die via BitTorrent verteilt wird.
  • AIRBNB Skift: The Airbnb Guests That Just Wouldn’t Leave: Im kalifornischen Palm Springs zeigt sich in einem an sich sehr klassischen Fall eines Mietnomarden, dass zum einen Airbnb mit der Situation überfordert ist und das zum anderen die Gesetze hier für diese neue Form des Wohnens auch nicht gerade hilfreich sind. Beide Seiten müssen sich wandeln und anpassen, denn am Ende leiden die (Wohnraum teilenden) Nutzer am meisten darunter.
  • FERNSEHEN Vox: Fox is destroying the wall between networks and studios: Nach einem wirtschaftlich katastrophalen Jahren wird wird der US-Fernsehsender Fox umstrukturiert und könnte damit einen elementaren Schritt in die Zukunft des Fernsehens machen. Der Sender Fox und das Serien und Filme produzierende Studio Fox werden vereint und rücken damit die Idee von eigenem Content stärker in den Fokus des Senders. In Zeiten von sinkenden TV-Quoten und dem grundsätzlichen Verlust der Bedeutung von Quoten ist das vielleicht der Grundstein für das Fernsehen in einer digitalen Gesellschaft, in der Nutzungsrechte wichtiger werden als Reichweite.
  • E-BOOKS Boing Boing: DRM-free indie ebooks outsell DRM-locked ones 2:1: Das Thema Buchpeisbindung und Digital Rights Management (DRM) sind zwei stets diskutierte Punkte an E-Books. Das der Verzicht auf Letzteres wirtschaftlich attraktiver sein kann, zeigt die Analyse einer Studie durch den Bestseller-Autor Cory Doctorow, der seine Bücher sogar noch ein Stück freier unter einer Creative Commons veröffentlicht. Die sogenannten Independent-Autoren verdienen ohne Kopierschutz das Doppelte gegenüber Kollegen, die auf DRM setzen.

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Die Regierungsapp: Eine Probefahrt

App der Bundesregierung
Im Juni wurde die neue Regierungsapp der Bundesregierung lanciert, die zwar überzeugt, aber noch Raum lässt für einige Wünsche. // von Katharina Große Die App des Deutschen Bundestages gibt es schon länger, doch für mich hatte sie kaum Mehrwert: Unter „Aktuelles“ findet sich eine Artikel-Sammlung, die nicht sortieren werden kann [...]
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